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  1. #76

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    Zitat Zitat von aghamemnun Beitrag anzeigen
    Leider wird das mit der Zeit nicht besser. Denn in 20 Jahren, da sind diese Typen dann 50 und kriegen auch ohne Ohrenstöpsel nichts mehr mit.
    Ja und nein. Dank Cochlea-Implantaten werden die auch in 20 Jahren noch hören, aber vermutlich lassen sie sich dann die Musik direkt über den Hörnerv einspielen und es ändert sich wieder nichts...

  2. #77
    A u s l a u f m o d e l l Avatar von binoho
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    Zitat Zitat von Zak_McKracken Beitrag anzeigen
    . Mal ehrlich, muss man sich für eine Selbstverständlichkeit bedanken
    mal ehrlich:
    man bricht sich doch keinen Zacken aus der Krone wenn man im vorbeilaufen ein Danke sagt,
    vll auch gerade deshalb weil autom. Auweichen nicht mehr unbedingt selbstverständlich ist.
    Wer seine Luft gerade zum schnaufen braucht hebt eben kurz die Hand ... es kann so einfach sein.....

    Mit dem siebten Lebensjahrzehnt wird es schwer, sich noch zu steigern, außer man hat erst im sechsten Jahrzehnt begonnen Sport zu treiben

  3. #78

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    Bin ich noch normal?
    Ich laufe seit ungefähr 30 Jahren durch Wald, Feld und Stadt und hatte noch keine Probleme mit Rentnern, Nordic Walkern, Bikern, Hunden oder sonstigen Tieren-was mache ich nur falsch?

  4. #79
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Koppentraun Beitrag anzeigen
    -was mache ich nur falsch?
    Man kann potentiellen Probleme auch vorausschauend (ängstlich) aus dem Weg gehen (laufen). Das ist nicht falsch, aber anstrengend
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  5. #80

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    Zitat Zitat von binoho Beitrag anzeigen
    mal ehrlich:
    man bricht sich doch keinen Zacken aus der Krone wenn man im vorbeilaufen ein Danke sagt,
    vll auch gerade deshalb weil autom. Auweichen nicht mehr unbedingt selbstverständlich ist.
    Wer seine Luft gerade zum schnaufen braucht hebt eben kurz die Hand ... es kann so einfach sein.....
    Ich sag grundsätzlich Danke zu allen, die stehen bleiben oder hebe halt dankend die Hand. Ich glaub – in meiner jugendlichen Naivität –, es macht die Welt zu einem besseren Ort.
    PBs:
    1km: 4:27.3 min (T, 08.17)
    5km: 24:25 min (07.17)
    10 km: 49:46 min (07.17)
    15km: 1:20:xx h (09.17)
    HM 01:53:xx h (09.17)

    T = Im Training aufgestellte PB

  6. #81

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    Zitat Zitat von binoho Beitrag anzeigen
    mal ehrlich:
    man bricht sich doch keinen Zacken aus der Krone wenn man im vorbeilaufen ein Danke sagt,
    Mache ich auch oft genug. In dem konkreten Fall u.a. deshalb nicht, weil ich auf dem letzten Kilometer eines flotten Laufs und an einer ziemlichen Steigung unterwegs und deshalb tatsächlich ziemlich atemlos war. Dennoch empfinde ich weiterhin die spitze Bemerkung als eine gewisse Frechheit, über die ich mich aber auch nicht groß geärgert, sondern vor allem gewundert habe.

  7. #82
    Avatar von M.E.D.
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    Zitat Zitat von Zak_McKracken Beitrag anzeigen
    ... Dennoch empfinde ich weiterhin die spitze Bemerkung als eine gewisse Frechheit,...
    Recht hast du.
    Bei der nächsten Begegnung solltest du dich mit einem Roundhouse-Kick revanchieren.
    Die beiden haben es verdient.

    - - -

    Im Ernst:
    Warum beschäftigst du dich überhaupt mit diesem Vorfall?
    Danke deinem Schöpfer, dass du solche "Bemerkungen" nicht nötig hast und genieße deine Läufe.
    .

  8. #83
    >> Megacmrunner << Avatar von Fred128
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    Zitat Zitat von Zak_McKracken Beitrag anzeigen
    Bei meinem letzten Waldlauf trug sich folgendes zu: auf einem schmalen Waldweg kamen mir zwei Nordic Walkerinnen entgegen. Als sie mich sahen, schalteten sie von parallel auf seriell um, um mich vorbeizulassen. Also alles gut. Ich laufe vorbei und bekomme noch ein schnippisches "gern geschehen" hinterher. Mal ehrlich, muss man sich für eine Selbstverständlichkeit bedanken? Als Radfahrer bedanke ich mich teilweise schon, wenn man mir NICHT meine Vorfahrt nimmt, obwohl ich gerade etwas langsamer unterwegs bin, aber dafür, den Weg nicht komplett für sich einzunehmen?
    Da hast du dich bestimmt verhört, die haben "gern gesehen" gesagt, weil sie so erfreut über den Anblick waren ... danach kam noch hinterher "Bitte das nächste mal ohne Shirt!", aber da warst du schon weg ...
    2020: G1 Grüngürtel, Sektlauf, Kleeblatt, G1, Köln-Linz - geplant: Whew, Kölnpfad, Röntgenlauf

  9. #84

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    Ich würde ich mich nicht unbedingt für Dinge bedanken, die bei gesundem Menschenverstand klar definiert sind. Die freche und unlogische Bemerkung der Dame, könnte z. B. damit ausgeglichen werden, ihr einen Stock zu entwenden und diesen einen Kilometer entfernt irgendwo in den Wald zu werfen.

    Anderen Menschen Verhaltensweisen abzugewöhnen, die sie im Leben nicht benötigen, ist doch ein guter Zweck.

  10. #85

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    Zitat Zitat von Fred128 Beitrag anzeigen
    Da hast du dich bestimmt verhört, die haben "gern gesehen" gesagt, weil sie so erfreut über den Anblick waren ... danach kam noch hinterher "Bitte das nächste mal ohne Shirt!", aber da warst du schon weg ...
    Ich habe "Bitte das nächste Mal ohne Shorts" verstanden.
    PBs:
    1km: 4:27.3 min (T, 08.17)
    5km: 24:25 min (07.17)
    10 km: 49:46 min (07.17)
    15km: 1:20:xx h (09.17)
    HM 01:53:xx h (09.17)

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  11. #86
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Ich hatte gerade den umgekehrten Fall:

    Ich auf einem schmalen als Rad/Fußweg ausgeschildertem Weg mit dem Rad unterwegs, vor mir ein Läufer, der sich umdreht, sich dann unfassbar schmal macht und auf dem schmalen Grasstreifen direkt am Elektrozaun weiterläuft. Da die Engstelle eh 25m weiter zuende ist, rufe ich ihm zu: "Alles OK, ich bleibe hinter ihnen" - Keine Reaktion - Nochmal gerufen - immer noch nix. Tja, dann sehe ich die Stöpsel in seinem Ohr - Also dann doch vorbeigequetscht damit er endlich wieder vernünftig laufen kann....

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


  12. #87
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von bannh Beitrag anzeigen
    Die freche und unlogische Bemerkung der Dame, könnte z. B. damit ausgeglichen werden, ihr einen Stock zu entwenden und diesen einen Kilometer entfernt irgendwo in den Wald zu werfen.
    Ach komm, Du hast doch immer Pfefferspray dabei. Wenn schon, denn schon.....
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  13. #88
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    Zitat Zitat von Zak_McKracken Beitrag anzeigen
    Bei meinem letzten Waldlauf trug sich folgendes zu: auf einem schmalen Waldweg kamen mir zwei Nordic Walkerinnen entgegen. Als sie mich sahen, schalteten sie von parallel auf seriell um, um mich vorbeizulassen. Also alles gut. Ich laufe vorbei und bekomme noch ein schnippisches "gern geschehen" hinterher. Mal ehrlich, muss man sich für eine Selbstverständlichkeit bedanken? Als Radfahrer bedanke ich mich teilweise schon, wenn man mir NICHT meine Vorfahrt nimmt, obwohl ich gerade etwas langsamer unterwegs bin, aber dafür, den Weg nicht komplett für sich einzunehmen?
    Also, ich kann so eine schnippische Antwort schon verstehen.
    Ich bin nicht die Nordic Walkerin gewesen, aber ich gebe offen zu, ich hätte sie sein können. Wenn man ein umsichtiger, höflicher Mensch ist, aber öfter unhöflichen, nicht umsichtigen Menschen begegnet, ist man manchmal genervt. Und manchmal fragt man sich, ob man überhaupt noch umsichtig und höflich sein sollte. Mir kann in solchen Situationen dann durchaus passieren, dass ich so eine schnippische Bemerkung mache, um jemanden drauf hinzuweisen. Meist passiert mir das im Aufzug, auf dem Weg ins Büro. Ich empfinde es als Höflichkeit, "Guten Tag" beim Einsteigen oder "Tschüss, schönen Tag noch" beim Aussteigen zu sagen. Manche Personen steigen aber ein und aus, ohne auch nur einen Ton zu sagen. Das empfinde ich als unhöflich und unangebracht. Und da werfe ich oftmals ein extra lautes "IHNEN AUCH EINEN SCHÖNEN TAG!!!" hinterher.

    Und zur Frage, ob man zu Selbstverständlichkeiten Danke sagen muss: Muss man nicht. Aber es wäre eben höflich! Höflichkeit ist eben nicht die Defintion "in notwendigen Situationen danke zu sagen" sondern ist eine "rücksichtsvolle Verhaltensweise, die dem Gegenüber Respekt ausdrückt" - und die sich an gesellschaftliche Normen anlehnt. Und ich verweigere mich im Alltag oftmals dagegen, dass solche "Nettigkeiten" immer weiter verfallen und das ein unhöfliches Verhalten Einzug hält und kommentarlos hingenommen wird. Und ich gebe zu, dass ich Menschen das dann hin und wieder spüren lasse, so wie diese Nordic Walkerin.

    Hat ja auch einen positiv verstärkenden Effekt. Wenn jemand immer umsichtig den Joggern Platz macht und stets ein freundliches Danke erhält, der spürt, dass sein Verhalten gewünscht und dem Gegenüber nicht egal ist. Wer immer umsichtig Platz macht und niemals eine Reaktion erhält, wird dieses Verhalten vielleicht irgendwann einstellen, weil er denkt, es ist nicht wichtig und wird sowieso nicht gesehen/bemerkt.

  14. #89
    Avatar von Catch-22
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    Sehe ich wie Lilly.

    Bei mir kommt auch schon mal vor, dass ich recht ironisch "Danke" sage, wenn Leute fast den ganze Weg vereinnahmen. Sie versuchen dann zwar im letzten Moment noch Platz zu machen, da bin ich jedoch schon vorbei.

  15. #90

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    Die ganze Problematik der Ungewissheit wurde z. B. hier mit "Tit for Tat" gelöst:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma

  16. #91
    Wirtschaftsflüchtling Avatar von aghamemnun
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    Zitat Zitat von Lilly* Beitrag anzeigen
    Also, ich kann so eine schnippische Antwort schon verstehen.
    Ich nicht. Aber ich bin ja auch kein gebürtiger Rheinländer.

    Die Leute hier sind oft entsetzlich behäbig, und auf die banalsten Selbstverständlichkeiten bilden sie sich wer weiß was ein. OK, der geschilderte Vorfall spielte anscheinend in Berlin - das zeigt halt, daß die Preußen das auch können. Aber bleiben wir ruhig noch ein bißchen hier vor Ort:

    Ich verstehe diejenigen, die es nervt, wenn jemand durch derartige schnippische Bemerkungen zu verstehen gibt, daß er sein Verhalten nicht etwa als selbstverständlich empfindet (was es ja nun einmal ist), sondern als ganz besonders huldvoll. Dem entgegenkommenden Läufer wird damit zu verstehen gegeben, daß er eigentlich ein Störenfried ist, daß man aber heute gut aufgelegt ist und ihn deshalb gnädigerweise gewähren läßt. Auf solche Leute kann ich wirklich bequem verzichten.

    Das bedeutet nicht, daß ich solchen Leuten prinzipiell sage, was ich von ihnen halte. Eher rufe ich dann irgendetwas wie "Küß d' Hand". Was, wie ganz alte Österreicher wissen, auch mal sowas wie "Danke" bedeutete und heute vielleicht gewissen eingebildeten Heiligen gegenüber eine Art ironischer Unterwürfigkeit zum Ausdruck bringen mag. Wobei - Ironie ist etwas, das hier in der Gegend normalerweise auch nicht verstanden wird.

  17. #92

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    Zitat Zitat von Lilly* Beitrag anzeigen
    Also, ich kann so eine schnippische Antwort schon verstehen.
    Ich bin nicht die Nordic Walkerin gewesen, aber ich gebe offen zu, ich hätte sie sein können. Wenn man ein umsichtiger, höflicher Mensch ist, aber öfter unhöflichen, nicht umsichtigen Menschen begegnet, ist man manchmal genervt. Und manchmal fragt man sich, ob man überhaupt noch umsichtig und höflich sein sollte. Mir kann in solchen Situationen dann durchaus passieren, dass ich so eine schnippische Bemerkung mache, um jemanden drauf hinzuweisen. Meist passiert mir das im Aufzug, auf dem Weg ins Büro. Ich empfinde es als Höflichkeit, "Guten Tag" beim Einsteigen oder "Tschüss, schönen Tag noch" beim Aussteigen zu sagen. Manche Personen steigen aber ein und aus, ohne auch nur einen Ton zu sagen. Das empfinde ich als unhöflich und unangebracht. Und da werfe ich oftmals ein extra lautes "IHNEN AUCH EINEN SCHÖNEN TAG!!!" hinterher.

    Und zur Frage, ob man zu Selbstverständlichkeiten Danke sagen muss: Muss man nicht. Aber es wäre eben höflich! Höflichkeit ist eben nicht die Defintion "in notwendigen Situationen danke zu sagen" sondern ist eine "rücksichtsvolle Verhaltensweise, die dem Gegenüber Respekt ausdrückt" - und die sich an gesellschaftliche Normen anlehnt. Und ich verweigere mich im Alltag oftmals dagegen, dass solche "Nettigkeiten" immer weiter verfallen und das ein unhöfliches Verhalten Einzug hält und kommentarlos hingenommen wird. Und ich gebe zu, dass ich Menschen das dann hin und wieder spüren lasse, so wie diese Nordic Walkerin.

    Hat ja auch einen positiv verstärkenden Effekt. Wenn jemand immer umsichtig den Joggern Platz macht und stets ein freundliches Danke erhält, der spürt, dass sein Verhalten gewünscht und dem Gegenüber nicht egal ist. Wer immer umsichtig Platz macht und niemals eine Reaktion erhält, wird dieses Verhalten vielleicht irgendwann einstellen, weil er denkt, es ist nicht wichtig und wird sowieso nicht gesehen/bemerkt.
    Ja, allerdings wieder ein Äpfel-Birnen-Vergleich, der die freche Bemerkung der Dame nicht legitimiert.

    Es ist ein Unterrschied, jemanden einen guten Morgen zu wünschen oder die Weghälfte des Gegenüber nicht zu blockieren.

  18. #93
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    Zitat Zitat von aghamemnun Beitrag anzeigen
    Ich nicht. Aber ich bin ja auch kein gebürtiger Rheinländer.
    Ich auch nicht. Ich bin gebürtige Westfälin. Das erklärts dann wohl.

    Zitat Zitat von aghamemnun Beitrag anzeigen
    OK, der geschilderte Vorfall spielte anscheinend in Berlin
    Uppsi. Eine Berliner Nordic-Walkerin? Könnte die sein, die ich mal stur umgerannt hab. Vielleicht geht sie seitdem brav zur Seite und vielleicht ist sie seitdem Läufern nicht mehr wohlgesonnen.
    Zitat Zitat von aghamemnun Beitrag anzeigen
    Ich verstehe diejenigen, die es nervt, wenn jemand durch derartige schnippische Bemerkungen zu verstehen gibt, daß er sein Verhalten nicht etwa als selbstverständlich empfindet.
    Und das verstehe ich auch. Mal angenommen, jemand grüßt sonst im Aufzug auch immer freundlich, aber just an dem Tag ist derjenige grad tief in Gedanken bei z.B. einer Präsentation, die er an dem Tag halten soll. Und dann wird er gleich schnippisch angemacht. Man ist ja nicht immer "perfekt" und dann gleich schnippisch zurecht gewiesen zu werden, kann auch auf den Geist gehen, bzw. muss nicht sein. Ich bin auch nicht die sauertöpfische Person, die den ganzen Tag Leute zurecht weist. Aber manchmal wird es auch mir zuviel und dann kann ich einen kleinen Seitenhieb raushauen.
    Und klar muss dies auch nicht immer auf die schnippische Art geschehen, sondern kann auch mit Augenzwinkern oder einem lockeren, charmanten Spruch geschehen - das ist allerdings situationsbedingt.
    Und manchmal bin auch die Person, die selber einen schnippischen Spruch kassiert. Weil auch ich nicht immer perfekt bin. Dann könnte ich genervt sein, weil ich ja sonst umsichtig bin und man mir bei einer "Verfehlung" nicht gleich doof kommen müsste, aber ich nehme es dann als Anlass, mich wieder "auf die Spur zu bringen", als Hinweis darauf, wieder achtsamer zu sein.

    Aber unterm Strich finde ich das höfliche Bedanken für "eigentlich" selbstverständliche Dinge einfach sinnvoll und gut.

  19. #94

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    Zitat Zitat von bannh Beitrag anzeigen
    Ich würde ich mich nicht unbedingt für Dinge bedanken, die bei gesundem Menschenverstand klar definiert sind. Die freche und unlogische Bemerkung der Dame, könnte z. B. damit ausgeglichen werden, ihr einen Stock zu entwenden und diesen einen Kilometer entfernt irgendwo in den Wald zu werfen.

    Anderen Menschen Verhaltensweisen abzugewöhnen, die sie im Leben nicht benötigen, ist doch ein guter Zweck.
    Das ist seit langem der dümmste Beitrag, den ich gelesen habe, und zwar in doppelter Hinsicht.
    Zum einen teile ich Lillys und anderer Einschätzungen, dass Höflichkeit und ein verbal oder nonverbal geäußertes "Danke" keinem weh tut und Menschen füreinander öffnet. Zum anderen sei in Erinnerung gerufen, dass hier jemand etwas aus seiner ureigenen Sicht geschildert hat. Wie aus so etwas dann eine Bemerkung werden kann, als wäre man selbst dabei gewesen, kann ich nicht nachvollziehen. Audiatur et altera pars, wie schon der alte Römer treffend bemerkte.

    Zitat Zitat von bannh Beitrag anzeigen
    Die ganze Problematik der Ungewissheit wurde z. B. hier mit "Tit for Tat" gelöst:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma
    Das zeigt nur, dass du das eine genauso wenig wie das andere verstanden hast.

    Zitat Zitat von aghamemnun Beitrag anzeigen
    Die Leute hier sind oft entsetzlich behäbig, und auf die banalsten Selbstverständlichkeiten bilden sie sich wer weiß was ein.
    Agha, von dir hätte ich ein wenig mehr Distanz und objektive Beurteilung erwartet. Wenigstens wirst du die Anspielung oben verstehen.

    Das Ideal kann doch wohl nicht der ungehobelte Rüpel sein, der wie ein Bulldozer durch die (Menschen-)Landschaft walzt - auch wenn es erschreckende Beispiele an höchster Stelle gibt.

    Zitat Zitat von Koppentraun Beitrag anzeigen
    Bin ich noch normal?
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    Das denke ich mir öfter auch. Vielleicht liegt's halt einfach nur daran, wie man selbst auf andere zugeht. Der Volksmund schildert treffend, welchen Weg zurück der Schall nimmt, wenn er in's dichte Gehölz trifft.

    Bernd
    Zuletzt überarbeitet von burny (04.07.2017 um 22:11 Uhr)
    Das Remake in Text und Bild.

    Infos zum Laufen und Vereinsgedöns gibt's auf www.sgnh.de

  20. #95
    Wirtschaftsflüchtling Avatar von aghamemnun
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    Zitat Zitat von burny Beitrag anzeigen
    Agha, von dir hätte ich ein wenig mehr Distanz und objektive Beurteilung erwartet.
    Keine Sorge. Zu den geschilderten Leuten habe ich ein ziemlich distanziertes Verhältnis. Aber objektive Beurteilung darfst Du von niemandem erwarten. Sowas ist eine contradictio in adiecto.

  21. #96
    'Cause Stone Cold Said So Avatar von MikeStar
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    Es stimmt aber leider schon, dass doch mehr als genug Menschen mittlerweile für Selbstverständlichkeiten Dank oder Lob erwarten und dann eingeschnappt sind, wenn es ausbleibt.

    Schlimmer jedoch finde ich eben jene, die keine Rücksicht auf ihre Mitmenschen nehmen und dann - wenn sie auf ihr Fehlverhalten hingewiesen werden - auch noch patzig reagieren.

    Natürlich tut niemandem ein "Danke" weh und in den meisten Situationen bedankt man sich ja auch für Selbstverständlichkeiten, schon alleine der Situation wegen.
    Wenn jemand aber explizit ein "Danke" für eine Selbstverständlichkeit einfordert, möglicherweise noch dazu in unangemessener Art und Weise, kann ich eine "Zurechtweisung" durchaus nachvollziehen. Ignorieren ist aber i.d.R. die einfachere und sinnvollerer Lösung.

    Ich muss in jeder Situation einschätzen können ob ich andere - die sich korrekt verhalten - behindere oder gefährde und entsprechend reagieren können. Gleiches kann man auch von seinen Mitmenschen erwarten.
    Klar ist bei z.B. älteren Personen die Bereitschaft, mehr von seinem "Recht" abzutreten, größer, zumindest bei mir aber es hängt auch von der Situation ab.

    Beispiel: Ich fahre mit dem Fahrrad auf einem Feldweg. 3 ältere Personen kommen entgegen und blockieren den kompletten Weg. Sie schauen mich an und laufen erstmal einfach weiter. Ich fahre äußerst rechts und klingele etwa 100m im Voraus einmal. Sie schauen auf und laufen wieder einfach weiter. Ich muss dann am Ende tatsächlich ins Feld ausweichen.
    So eine Situation kann ich nicht an schlechten Tagen nicht ignorieren. Da geige ich den betroffenen Personen auch mal (sachlich) die Meinung.

    Gleiche Situation. Ich nähere mich von hinten, klingele, die Personen machen den Weg frei, ich danke, obwohl ich die Pflicht der Wegsicherung nach hinten primär bei den Fußgängern sehe.

    Vorsätzliche Tätlichkeiten gehen natürlich gar nicht, wobei ich auch schon einen Halbstarken einfach umgerannt habe, weil er meinte vor seiner Freundin den Toughen markieren zu wollen und immer weiter auf meine Spur gelaufen ist, obwohl er mich gesehen hat.

    Es ist also wie vieles im Leben situationsbedingt. Freundlichkeit und Respekt ist das A und O, aber man muss sich auch nicht alles kommentarlos gefallen lassen.
    ________________________________________ _____
    Esst mehr Käsetoast!

  22. #97
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Danke, burny! Sehe ich alles genauso.
    Gruß vom NordicNeuling

  23. #98
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Gleiche Situation. Ich nähere mich von hinten, klingele, die Personen machen den Weg frei, ich danke, obwohl ich die Pflicht der Wegsicherung nach hinten primär bei den Fußgängern sehe.
    Wie kommst Du denn auf den Trichter? Natürlich hat immer der Auffahrende auch aufzupassen!
    Gruß vom NordicNeuling

  24. #99
    'Cause Stone Cold Said So Avatar von MikeStar
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    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Wie kommst Du denn auf den Trichter? Natürlich hat immer der Auffahrende auch aufzupassen!
    Deswegen schrieb ich "primär". Es gibt zwar keine explizite Verordnung, aber gegenseitige Rücksichtsnahme und Ableitung aus der STVO gebietet es schon, einen Weg so zu benutzen, dass man niemanden behindert oder gefährdet. Deswegen geht man entweder rechts und lässt links Platz für schnellere/Vorbeifahrende oder geht links um den Gegenverkehr zu sehen und mittig vorbeilassen zu können.
    Dies sollte sich aus den Verkehrsregeln und dem gesunden Menschenverstand ableiten.

    Geht man nebeneinander und blockiert den kompletten Weg so ist man zur Vermeidung möglicher Gefahren und Behinderungen durch sein Verhalten verpflichtet.

    Als Auffahrender bin ich verpflichtet frühzeitig auf mich aufmerksam zu machen (Überholen per 1x Klingeln ankündigen) und den Fußgängern die Möglichkeit zu geben, gefahrlos Platz zu machen. Als Fußgänger bin ich verpflichtet dem Auffahrenden die Möglichkeit zu geben, gefahrlos vorbeifahren zu können.
    ________________________________________ _____
    Esst mehr Käsetoast!

  25. #100
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Lilly* Beitrag anzeigen
    Aber unterm Strich finde ich das höfliche Bedanken für "eigentlich" selbstverständliche Dinge einfach sinnvoll und gut.
    Volle Zustimmung und auch für den Rest von dir. Ausdrücklich auf für Burnys Beitrag.

    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Geht man nebeneinander und blockiert den kompletten Weg so ist man zur Vermeidung möglicher Gefahren und Behinderungen durch sein Verhalten verpflichtet.
    War nicht gehen sondern Läufer beim Schweriner 5-Seen-Lauf. Liefen parallel an einer sehr engen Stelle und sabbelten. Ich wollte vorbei und tat dies höflich kund. Antwort: "Nun mach mal nicht so eilig." Das hab ich mich ziemlich rabiat zwischen den beiden durchgedrängelt

    Was die Rentner betrifft, mir passiert es in der Regel, dass die lieben Leuts mir viel zu viel Platz machen, was mich dann oft dazu verleitet, "Öy! So dick bin ich gar nicht!" zu sagen

    Gruss Tommi

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