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  1. #26
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von ElVa Beitrag anzeigen
    Ist beim Radfahren unaktzeptabel, beim Laufen schon zu verschmerzen.
    Weiß ich nicht. Stellt für mich den Sinn der Wattmessung beim Laufen schon in Frage. Auf dem Rad messe ich die Leistung, damit ich eine Vergleichbarkeit zwischen unterschiedlichen Bedingungen herstellen kann. Alleine schon aufgrund der Trainingsdistanzen fährt man ja selten exakt dieselben Strecken bei denselben Windverhältnissen. Dass der Wind auf dem Rad einen größeren Einfluss nimmt als beim Laufen, ist klar. Aber gar keinen? Spricht gegen meine Erfahrung.

  2. #27
    Laufen bis zum Horizont, anschlagen und zurück
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    Gar keinen Einfluss habe ich ja nicht geschrieben, sondern im Gegensatz zum Radfahren mit schnell mal 30-40% der aufgewendeten Energie, liegt der Windwiderstand beim Laufen wohl im einstelligen Bereich. Der Windwiderstand ja auch abhängig vom Quadrat der Geschwindigkeit.
    Daher halte ich den Einfluss des Windes zu vernachlässigen.
    Was wäre die Alternative?
    Bei der Hertzfrequenz spielen ein ganzer Blumenstrauss von Einflüssen eine Rolle: Luftwiderstand, Temperatur, Dehydrierung, Stress, Tagesform, .... und dann auch die Lauf-Leistung.
    Bei der Pace ist eine Laufstrecke und die Zeitdifferenz genau zu kennen. Das ist auf dem Sportplatz mit der 400m Bahn ideal gelöst, aber außerhalb wird das schnell zum Ratespiel. Übrigens auch dabei ohne Berücksichtigung des Windwiderstands.

    Das das alles übrigens auch ohne Leistungsmessung wunderbar funktioniert, ist ja hinlänglich bekannt. Für spezielle Situation wäre es aber doch ganz schön.....

  3. #28
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    Weiß ich nicht. Stellt für mich den Sinn der Wattmessung beim Laufen schon in Frage. (...) Dass der Wind auf dem Rad einen größeren Einfluss nimmt als beim Laufen, ist klar. Aber gar keinen? Spricht gegen meine Erfahrung.
    +1

    Ohne mich mit dem Teil im Detail auseinandergesetzt zu haben, bin ich da aus technischer Sicht sehr, sehr skeptisch. Aber natürlich lasse ich mich gerne positiv überraschen.

    Ich finde der Vergleich mit einer klassischen Rad-Leistungsmessung ist so einfach irreführend. Beim Rad wird ja – mehr oder weniger direkt – wirklich die Kraft gemessen, die auf die Pedale ausgeübt wird, vollkommen unabhängig davon was für eine Geschwindigkeit letztlich daraus resultiert. Daher sind alle äußeren Einflüsse wie Steigung, Wind etc. automatisch berücksichtigt.

    Beim Stryd hingegen wird ja letztlich doch nur die resultierende Geschwindigkeit gemessen, und daraus dann – in Verbindung mit Parametern wie dem Körpergewicht – berechnet, was für eine Leistung wohl nötig sein müsste, um diese Geschwindigkeit zu erzielen. Und genau deshalb werden unbekannte äußere Einflüsse wie der Wind eben nicht berücksichtigt. Interessant fände ich auch die Frage, wie weit noch andere Faktoren die Leistung beeinflussen? Bodenbelag? Dämpfung und Gewicht der Schuhe?


    Zitat Zitat von ElVa Beitrag anzeigen
    Bei der Pace ist eine Laufstrecke und die Zeitdifferenz genau zu kennen.
    Das ist aber genau der Punkt, der mich skeptisch macht. Nach meinem Verständnis nutzt der Stryd doch letztendlich auch nichts anderes zur Leistungsbestimmung. Nur das die Ausgangsdaten nicht wie bei der Uhr von "GPS + Beschleunigungssensor am Arm" stammen, sondern von einen (super genauen?) "Beschleunigungssensor am Fuß"? Falls die damit wirklich so viel bessere Werte wie die Uhren selbst erzielen, frage ich mich wirklich, wie die das technisch erreichen? Einen eigenen Sensor-Chip haben die garantiert nicht selbst entwickelt, also werden die maximal einen etwas hochwertigeren (Standard-)Chip als Garmin & Co verbaut haben. Und falls das nur eine Frage der Software / der verwendeten Algorithmen ist, frage ich mich, ob die da wirklich so viel mehr als die etablierten Hersteller herausholen können? Ich halte ja von der Software-Qualität der Uhrenhersteller wirklich nicht viel, aber ganz dumm sind die ja dann doch auch nicht und die werden sicherlich auch den einen oder anderen fähigen Entwickler haben...

  4. #29
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Einen eigenen Sensor-Chip haben die garantiert nicht selbst entwickelt, also werden die maximal einen etwas hochwertigeren (Standard-)Chip als Garmin & Co verbaut haben. Und falls das nur eine Frage der Software / der verwendeten Algorithmen ist, frage ich mich, ob die da wirklich so viel mehr als die etablierten Hersteller herausholen können?
    Ich vermute folgende Kombination:

    - Die bisherigen Pods sind alle schon länger nicht mehr aktualisiert worden, sie funktionierten ja und wurden dank GPS immer unwichtiger. Da hat also keiner der Hersteller noch ordentlich Arbeit hineingesteckt (Am deutlichsten bei Polar mit dem "Riesenei").

    - Gleichzeitig hat sich bei den Sensoren richtig was getan, da Beschleunigungssensoren mittlerweile in jedem Handy stecken. Die Teile wurden kleiner, verbrauchen weniger Energie, wurden genauer und billiger.

    - Stryd hat jetzt 9 von den Teilen mit unterschiedlicher Ausrichtung eingebaut und damit eine Genauigkeit erreicht, die mit den 3 traditionellen (einer pro Achse) nicht erreichbar ist. Zudem haben sie es hinbekommen, die Daten von den 9 Sensoren so gut auszuwerten, dass am Ende ein extrem genaues Modell herauskommt.

    [edit]
    Eben kurz recherchiert: 9-Achsen-Sensoren gibt es genauso von der Stange wie welche mit 3 oder 6 Achsen. Stryd hat einen mit 9 Achsen verbaut, die Frage ist, was die anderen bisher nutzen.
    [/edit]


    Bei der Hardware habe ich keinen Zweifel, dass Garmin und Co relativ schnell nachziehen können, wenn sie es wollen und bereit sind, dafür das Geld auszugeben. Bei der Software ist es schon ein wenig komplizierter. Kann klappen, muss aber nicht, denn was Stryd da genau mit den Rohdaten macht werden sie nicht veröffentlichen.

    Ich sehe folgenden Möglichkeiten für die Zukunft:

    a) Es bleibt wie es ist: Stryd ist eine Nische für die, die höhrere Genauigkeit und/oder Leistungsdaten haben wollen und bereit sind, dafür tief in die Tasche zu greifen.

    b) Die Hersteller ziehen nach, gut möglich, dass die Technik dann vom Fußpod in die Uhr wandert (sie ist ja schon vom Brustgurt in den Pod umgezogen...).

    c) Einer der Hersteller kauft Stryd auf
    Zuletzt überarbeitet von ruca (13.06.2017 um 10:37 Uhr)

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  5. #30
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    Hier noch ein paar Infos, was ein 9-Achsen-Sensor überhaupt ist:
    https://www.invensense.com/products/...acking/9-axis/

    Also nicht 9 Beschleunigungsensoren sondern

    - ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor
    - ein 3-Achsen-Gyroskop
    - ein 3-Achsen-Kompass

    Die Dinger sind seit 2011 auf dem Markt und dürften in so ziemlich jedem seit 2012 erschienenen Smartphone stecken:
    9-axis motion sensing on Android, WP7, iPhone

    Ich gehe auch sehr stark davon aus, dass zumindest im Garmin-HRM-Gurt genau so ein Chip steckt. Ebenso natürlich im neuen RD-Pod.

    Also scheint es tatsächlich nur eine Frage der Software zu sein.

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  6. #31
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    Jup, genau deshalb bin ich ja etwas skeptisch. Prinzipiell dürften die gemessenen Ausgangsdaten bei dem Teil nicht so viel anders als bei den bisherigen Footpods oder bei der Uhr selbst sein.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass die einen etwas besseren Sensor verbauen, gerade ich Vergleich zu den Footpods. Ob die wirklich ein 9-Achsen Sensor, oder nicht doch einfach nur einen normalen 3-Achsen-Beschleunigungssensor verbaut haben, weiß ich nicht. Die Frage ist halt, wie groß der Mehrwert vom Gyroskop und Kompass in den Anwendungsfall überhaupt ist. Bei den (teureren) Uhren gehe ich hingegen fest von aus, dass die auch so 9-Achsen Teil verbaut haben (=> "magnetischer Kompass" Funktion).

    Was bei weiteren Nachdenken aber wirklich ein massiver Vorteil gegebenüber den herkömmlich Footpods sein könnte, ist der verbaute Akku. Während die herkömmlich Footpods mit einer mickrigen Knopfzelle Monate laufen müssen, und daher wirklich extrem energiesparend gebaut sein müssen, hat der Stryd ja offenbar einen größeren Akku, der dann trotzdem nur für ~20h hält. Somit dürften die ein viel höheres Power-Budget zur Verfügung haben, können den Sensor vermutlich mit einer deutlich höheren Frequenz anfahren und haben dann deutlich mehr Möglichkeiten, die Messdaten gleich direkt im Pod selbst mit komplizierten, rechen-aufwendigen Algorithmen aufzubereiten.

  7. #32
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    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Was bei weiteren Nachdenken aber wirklich ein massiver Vorteil gegebenüber den herkömmlich Footpods sein könnte, ist der verbaute Akku. Während die herkömmlich Footpods mit einer mickrigen Knopfzelle Monate laufen müssen, und daher wirklich extrem energiesparend gebaut sein müssen, hat der Stryd ja offenbar einen größeren Akku, der dann trotzdem nur für ~20h hält. Somit dürften die ein viel höheres Power-Budget zur Verfügung haben, können den Sensor vermutlich mit einer deutlich höheren Frequenz anfahren und haben dann deutlich mehr Möglichkeiten, die Messdaten gleich direkt im Pod selbst mit komplizierten, rechen-aufwendigen Algorithmen aufzubereiten.
    Guter Ansatz. Man sieht ja auch, dass bisher Firmware-Updates für Footpods von Haus aus unmöglich oder zumindest so gut wie nie gemacht wurden. Das spricht sehr für eine "Keep it simple"-Software auf den Pods, die wenig Raum für unentdeckte Fehler aber gleichzeitig auch wenig Verbesserungsoptionen bietet. Beim Stryd wird hingegen regelmäßig nachgebessert (das letzte Firmware-Update kam im Mai und veränderte die Watt-Zahlen beim Abstieg).

    Und das Verlegen der Intelligenz in die Uhr klappt auch nicht wirklich. Die per ANT+ oder BT übertragbaren Datenmengen sind zu gering für einen konstanten Strom der Bewegungsdaten, also muss der Pod schon den Kram selbst auswerten...

    Garmin war mit ihrem HRM-Gurt Vorreiter, der neue Polar H10 enthält auch einen (bisher ungenutzten) Bewegungssensor, beide Gurte können auch neue Firmware erhalten (der Polar H7 zuvor nicht). Also bewegt sich aktuell schon ein wenig in diese Richtung. Man darf gespannt sein, ob auch die Fußpods wieder angefasst werden oder man bei den Brustgurten aufhört.

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  8. #33
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    Die Beschleunigungssensoren liefern nur die Messwerte in linearer Richtung.
    Die Gyroskope liefern Meßwerte der Drehbewegungen.
    Zusammen ergibt das eine vollständige Bewegungsgleichung des Fusses aus translatorischer und rotierender Bewegung.

    Deswegen kann das Stryd so genau sein. Zusammen mit den üblichen physikalischen Formeln für Geschwindigkeit und Strecke aus Beschleunigung und Zeit bekommt man eine Funktion heraus, die sagt wie schnell man an welchem Punkt relativ zum Messbeginn ist bzw. war.

    Zum Messbeginn liefert GPS die Startposition und Stryd liefert relativ dazu die Bewegungsdaten eines bestimmten Zeitpunkts. Damit ist auch der absolute Ort zu jeder Zeit mit jeder Geschwindigkeit und Beschleunigung bekannt.
    Die Kunst ist es jetzt, dass Ganze stabil bei Temperatur-, Erschütterung- und anderen Einflußgrößen zu bekommen. Das ist normales Ingenieurswissen. Daraus jetzt die Leistung zu bestimmen ist die Anwendung physikalischer Formeln mit der Bewegungsgleichung (s. Diskussion oben). Allerdings wird das wohl in Bezug zum Körpermodell gesetzt und das ist wiederum das notwendige KnowHow, die richtige Leistungskennzahlen zu bekommen.

    Das mit der Akkulaufleistung ist jetzt weniger schön für die Ultras unter uns...

    Sonderlich kompliziert finde ich das alles nun überhaupt nicht. Stryd hat nur die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, als die Technik soweit war, alles in ein kleines Gehäuse zu stopfen und am Fuß anklipsen zu können.

    Und was bedeutet das jetzt konkret? Kein Ahnung. Werden wir sehen. Und "ruca" probiert das für uns aus....

  9. #34

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    Hi ruca,

    ich habe testweise Stryd IQ auf meiner Garmin Vivoactive HR installiert. Ich hatte gehofft, dass die Datenfelder des Stryd einfach auf den Seiten der Laufen App angezeigt werden können. Aber anscheinend muss man dann die Stryd App anstelle der Laufen App während des Trainings verwenden. Werden dann überhaupt die normalen Daten vollständig aufgezeichnet?

    Wie funktioniert das bei deiner Polar? Welche App musst du während deiner Läufe laufen lassen und welche Daten werden aufgezeichnet?

    Danke & Grüße

  10. #35
    Avatar von 76er
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    Hi zusammen!

    Um auch noch einmal meinen Senf dazu zu geben...

    Ich nutzen den Stryd jetzt seit >80 Läufen. Anfangs hat mich die Watt-Geschichte interessiert, aber das Interesse ist auch schnell wieder abgeflacht.
    ABER: Ich nutzen den Stryd als Foodpod für Pace und Distanz. Insbesondere bei Intervallen haut mich die Konstanz der Pace (ich mittle in der Regel auf 5-10s) echt vom Hocker.
    Außerdem ist der Pod extrem konsistent. Ich nutze ihn oft auch auf der Bahn und die Genaugkeit (kalibriert) liegt bei mir bei +/- 0,5% und zwar unabhängig von meiner Laufgeschwindigkeit (das heißt in meiner üblichen Range von 3:20 bis 6:00 min/km). Diese Genaugkeit erreicht der Pod nicht nur bei der Gesamtdistanz (gemittelter Fehler...) sondern bei jeder einzelnen Runde auf der Bahn.
    Das finde ich ehrlich gesagt extrem beeindruckend.
    Die Genaugkeit nimmt ab, wenn ich noch schneller laufe bzw. noch langsame (ich denke, da sich dann jeweils der Laufstil extrem verändert).

    Mir macht das Ding wie man wohl liest auf jeden Fall eine Menge Spaß!
    PBs (ok, teilweise steinalt, aber ich laufe halt kaum WK):
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    Better patient, than patient!

  11. #36
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    Zitat Zitat von ElVa Beitrag anzeigen
    Die Beschleunigungssensoren liefern nur die Messwerte in linearer Richtung. (...)
    Ja, in der Theorie ist es natürlich trivial aus der Startposition und den Beschleunigungs-Vektoren Geschwindigkeit und letzlich Position zu bestimmen. Das blöde ist halt nur, das man für die Schritte "Beschleunigung -> Geschwindigkeit" und "Geschwindigkeit -> Ort" jeweils Integrieren muss. Daher ist die Rechnung extrem anfällig für Messfehler, da auch nur kleinste Messfehler bei der Beschleunigung auf Dauer zu massiven Fehler beim Ort führen. Zugegebenen, ich habe sowas noch nie selbst gebaut und mir fehlt echte praktische Erfahrung damit, aber ich denke um so ein System auch nur halbwegs stabil zu bekommen, braucht man zum einen wirklich gute Messtechnik und muss dann trotzdem noch massiv mit 'intelligenten' Filter-Algorithmen nachhelfen.

    (Die Tatsache, das bei der Positionierung auf den Fuß – im Gegensatz zu z.B. einem Brustgurt – selbst bei eigentlich gleichmäßigen Tempo trotzdem kontinuierlich starke Beschleunigungen herrschen, dürfte das ganze nicht gerade leichter machen.)

  12. #37
    Laufen bis zum Horizont, anschlagen und zurück
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    Zitat Zitat von 76er Beitrag anzeigen
    ...die Genaugkeit (kalibriert) liegt bei mir bei +/- 0,5% ....
    Das ist mal ein Wert. Da wird das auch für mich interessant.
    Was heisst kalibriert in diesem Zusammenhang?

  13. #38
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    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    ... Daher ist die Rechnung extrem anfällig für Messfehler, ...
    Das dem nicht so sein muss, hat 76er im Beitrag darüber beschrieben. Wahrscheinlich haben sich eure Posts überschnitten, daher kanntest du sein Post nicht.

    Tom

  14. #39
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    Zitat Zitat von ElVa Beitrag anzeigen
    Das dem nicht so sein muss, hat 76er im Beitrag darüber beschrieben. Wahrscheinlich haben sich eure Posts überschnitten, daher kanntest du sein Post nicht.
    Über die tatsächliche Genauigkeit vom Stryd will und kann ich keine Aussage treffen, da ich so ein Teil nicht mal besitze.

    Ich stelle nur die These auf, dass die akkurate Bestimmung von Geschwindigkeit und Ort durch einen Beschleunigungssensor (+ Gyroskop) vielleicht in der Theorie trivial ist, aber in der Praxis äußerst schwierig. Daher bin ich zunächst einmal einmal eher skeptisch. Falls Stryd das nun aber wirklich ausreichend genau (bzw. deutlich besser als Garmin&co) schafft, dann ziehe ich meinen virtuellen Hut vor deren Leistung.

  15. #40
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    So, gerade Test gemacht. Zu den Watt kam ich gar nicht, weil der Verbindungsfehler mit der V800 mit dem ich gestern schon gekämpft hatte, mir den letzten Nerv geraubt hatte.
    Ich habe jetzt aber ziemlich sicher die Ursache gefunden (liegt wie erwartet bei Polar...): Sobald die V800 per BT sowohl mit dem Polar H10-Brustgurt als auch dem Stryd verbunden ist, kommt kurz gesagt Müll raus (GPS aus: Abweichung um 15%, tierische Verzögerung., GPS an: Pace friert ein, Watt und Schrittfrequenz funktionieren aber weiter...).

    Die Bluetooth-Verbindung zwischen H10 und V800 weg: Alles klappt wie am Schnürchen (Pace/Distanz vom Stryd, Kartenaufzeichnungper GPS). Der Puls ist trotzdem da, weil die Uhr dann ein "Fallback" auf Gymlink macht...

    Als dann alles lief, bin ich an der Alster zwischen 2 Messtationen gesprintet. Offizieller Abstand 1.000m. Gemessen hat der Stryd: 1025m, ich musste aber auch ein paar Bögen um Leute machen, habe nicht perfekt abgedrückt und hatte einen stehenden Start, zudem bin ich nicht sicher, wie genau die Abstände da stimmen, die Polar hatte dort auch immer um die 1020m....

    Die Pace-Anzeige während dieses Sprints war ein Traum, damit kann man arbeiten.

    Für eine ganze Runde hatte ich keine Lust mehr.

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  16. #41
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen

    Die Pace-Anzeige während dieses Sprints war ein Traum, damit kann man arbeiten.
    Das heisst man hat sofort ohne Verzoegerung die Pace auf der Anzeige? Und die Pace passt auch?

  17. #42

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    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Ich stelle nur die These auf, dass die akkurate Bestimmung von Geschwindigkeit und Ort durch einen Beschleunigungssensor (+ Gyroskop) vielleicht in der Theorie trivial ist, aber in der Praxis äußerst schwierig. Daher bin ich zunächst einmal einmal eher skeptisch. Falls Stryd das nun aber wirklich ausreichend genau (bzw. deutlich besser als Garmin&co) schafft, dann ziehe ich meinen virtuellen Hut vor deren Leistung.
    Zumindest die Low Level Korrektur (ohne Nutzung von GPS) macht wohl der Prozessor auf den integrierten 9 axis chips. Bleibt die Modellierung der Biomechanik um periodische Bewegungen entsprechend zu berücksichtigen wenn man letztlich nicht die Momentangeschwindigkeit des Sensors sondern des Läufers ermitteln will. Und das machine learning um die diversen Kenngrößen mit einer anderweitig ermittelten Leistung in einen halbwegs vernünftigen Zusammenhang zu bringen, auch wenn das am Ende keiner so wirklich überprüfen kann ... Ich finde es gut, wenn kleine Startups die großen zwingen in Bewegung zu bleiben ;-)
    Angefangen: 17.9.2015, PB 5km: 19:06 (8.1.2017), 10 km: 39:39 (05.02.2017), HM: 1:26:54 (07.10.2018), M: 3:27:35 (30.4.2017) https://runalyze.com/shared/Jde/

  18. #43

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    Kann man irgendwo genaueres zum verwendeten Rechenmodell lesen?

    Falls nicht, vielleicht kann einer der Besitzer mal ein paar einfache Testreihen laufen.

    1. Gehen, Traben, Joggen, Laufen und dann Sprinten. Ist die angegebene Leistung hier proportional zur Geschwindigkeit?

    2. Wie ändert sich die Leistung, wenn das Gewicht des Läufers in den Einstellungen variiert wird? Einfach mal +20, +40 und -20kg zum tatsächlichen Gewicht addieren.

  19. #44
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    Zitat Zitat von FasterRoadRacer Beitrag anzeigen
    Das heisst man hat sofort ohne Verzoegerung die Pace auf der Anzeige? Und die Pace passt auch?
    Ja und Ja.

    Ich schaue mir gerade die GPS-Daten, die Stryd-Daten und die Vermessung per Karte an. Ohne Korrekturfaktor werde ich nicht auskommen, ich habe aktuell irgendwas zwischen 2% und 3% Abweichung

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  20. #45
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    OT:

    Zitat Zitat von jenshb Beitrag anzeigen
    Zumindest die Low Level Korrektur (ohne Nutzung von GPS) macht wohl der Prozessor auf den integrierten 9 axis chips.
    Hm, ich habe gerade mal die Datasheets einiger willkürlicher Sensoren überflogen. Zumindest einige haben wohl wirklich einen kleinen Prozessor integriert, den man zum "offloading" der Datenverarbeitung nutzten kann. Wobei mir nicht klar ist, ob da vom Sensor-Hersteller dann gleich sinnvolle "Geschwidgkeit + Ort Bestimmen" Algorithmen mitgeliefert werden, oder ob das in der Verantwortung des Kunden bleibt? Und falls ja, ob diese Algorithmen was taugen? Ich fände es ja wirklich höchst interessant zu wissen, was für Sensoren in den Pods / Uhren wirklich verbaut sind, nur leider sind 'teardowns' in den Bereich irgendwie echt selten. Und meine eigene Uhr ist mir da doch zu schade für... Und wenn ich ganz ehrlich bin, so interessant ich das ganze Themenfeld finde und so gerne ich mal mit solchen Sensoren selbst herumspielen würde, am Ende habe ich ja eh doch keine Zeit für.


    Zitat Zitat von jenshb Beitrag anzeigen
    Ich finde es gut, wenn kleine Startups die großen zwingen in Bewegung zu bleiben ;-)
    Aufjedenfall! Ich will Stryd jetzt sicher auch nicht schlechtreden, und gerade bei Stryd sieht es ja wirklich so aus, als ob die ein ganz taugliches Produkt gebaut haben Nur generell begegne ich Startups, die mal eben ein viel besseres Produkt als die etablierten Firmen bauen sollen, natürlich für den halben Preis, mit einer gesunden Portion Skepsis. Viel zu oft überschätzten sich die Leute da maßlos selbst, gehen das ganze viel zu naiv an und werden dann schneller als Ihnen lieb ist auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. (u.a. zu beobachten bei vielen Kickstarter Projekten) Wenn es dann eine Firma doch mal schafft, wirklich ein gutes Produkt zu entwickeln und den Markt damit aufzumischen, freut es mich natürlich um so mehr.


  21. #46
    Avatar von Steffen42
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    Dartan, halber Preis? Du bist gut .

    Ich fände es gut, wenn das funktioniert. Egal von wem das Produkt dann ist.

  22. #47
    Avatar von 76er
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    Halber Preis wäre in der Tat ganz nett gewesen.

    Ich habe echt lange mit mir gerungen, ob ich nun zu einer eh schon extrem teuren und an sich schon guten 935er noch einen Stryd kaufen soll.
    Aber wie schon gesagt, ich bin schon ein bisschen (Lauf-)Technik-Geek und zwei Argumente haben dann für mich den Ausschlag gegeben:
    - zuverlässige Instant (bzw. 5-10s gerundete) Pace bei Intervallen
    - im Vergleich zu GPS sehr glatter Pace-Graph (für mich interessant, da ich viel Wert auf "Pace in Zonen"- Auswertungen lege)

    Reicht das als Kaufgrund? Ist natürlich individuell - für mich schon! Bin nie zufriedener mit meinem Laufequipment gewesen.
    PBs (ok, teilweise steinalt, aber ich laufe halt kaum WK):
    5k: 18:3x (2017) // 10k: 39:0x (2015) // HM: 1:29:4x (2014) // HL: 2:19:5x (2016)
    Better patient, than patient!

  23. #48
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    76er: Du hast auf Deiner 935 dann Pace und Distanz vom Stryd, richtig? Die Strecke wird dann trotzdem aufgezeichnet?

  24. #49

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    Hi 76er,

    wie funktioniert das Zusammenspiel von Stryd und Garmin-Uhr?
    Kannst du einfach auf zusätzliche Datenfelder des Stryd zugreifen?
    Oder musst du während des Trainings ein spezielles Programm auf deiner Forerunner laufen lassen?

    Werden alle Daten aufgezeichnet? Sprich kannst du anschließend die Pace der Uhr mit der des Stryd vergleichen? Werden trotzdem GPS Daten aufgezeichnet?

    Danke & Grüße

  25. #50
    kein Benutzertitel Avatar von KlausiHH
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Sobald die V800 per BT sowohl mit dem Polar H10-Brustgurt als auch dem Stryd verbunden ist, kommt kurz gesagt Müll raus
    Das klingt ja böse. Hast du es mal mit dem H7 probiert oder könntest es?



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