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  1. #151
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    Aber da werde ich mich noch ein wenig mit der Schnürung spielen


    ...schauz dir mal "Lock Laces Schnürsystem" an. Ich habe meine Schuhe letztes Jahr im Mai nach dem Kauf geschnürt und seit diesem Zeitpunkt die Hände von gelassen. Hält und gut ist es.
    LG Heiko

    Etappen
    2014 3km 2014 5km 2015 10km 2016 30km und HM 2017 Marathon 2018 Laufen




    „Die erste halbe Stunde laufe ich für meinen Körper, die zweite halbe Stunde für die Seele.“ (George Sheehan)

  2. #152
    mühsam nährt sich das Eichhörnchen Avatar von Daniela67
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    Ja, solche Äußerungen hört doch jeder Mensch gerne!!!
    Viele Grüße,
    Daniela

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  3. #153
    Das Ziel meines Weges: ॐ om̐ Avatar von mintgruen
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    Zitat Zitat von heiko1211 Beitrag anzeigen


    ...schauz dir mal "Lock Laces Schnürsystem" an. Ich habe meine Schuhe letztes Jahr im Mai nach dem Kauf geschnürt und seit diesem Zeitpunkt die Hände von gelassen. Hält und gut ist es.
    Danke für den Rat.
    Nachdem ich gerade die Suchmaschine bemüht habe, stellte ich fest, dass meine neu gekauften "Barfußschuhe" nach diesem System geschnürt sind. Da kann ich schon mal testen.

    Momentan sind die Laufschuhe nach diesem Tipp geschnürt.

    https://lauftipps.ch/optimale-laufau...tig-schnueren/ - Blaue Zehennägel vermeiden

    Drei kurze Läufe bin ich damit schon gelaufen. Dabei hatten die Zehen genügend Platz.
    Wie es sein wird, wenn ich über 10 km damit laufe, seh ich dann schon. Vielleicht, wenn es sein muss, steige ich dann auf das andere System um.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  4. #154
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    Zitat Zitat von Daniela67 Beitrag anzeigen
    Ja, solche Äußerungen hört doch jeder Mensch gerne!!!
    Daniela, wie geht es dir? Ist Laufen schon wieder möglich?
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  5. #155
    mühsam nährt sich das Eichhörnchen Avatar von Daniela67
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    Ich werde es morgen vorsichtig probieren und dann berichten.
    Viele Grüße,
    Daniela

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  6. #156
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    Zitat Zitat von Daniela67 Beitrag anzeigen
    Ich werde es morgen vorsichtig probieren und dann berichten.
    Viel Glück!
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  7. #157
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    Bei mir läuft es ...




    ... nicht so wie geplant.

    Über den langen Lauf vom Samstag schreibe ich besser nichts. Den ganzen Tag Regen, Regen Regen. Mich zipft das S..wetter schon sooooooo an.
    Auf den Ostersonntag kann man auch nicht ausweichen. Weniger Regen, aber Windböen bis 60km/h. Das will niemand freiwillig beim Laufen haben. Außerdem ist da Familientag, mit Besuch der Kinder und Enkelkinder.
    Also doch am Samstag laufen. ...... Durchgebissen. Abhakt.

    Gestern standen dann 8 km auf dem Plan. Losgetrabt, gut in der Zeit, sogar schneller als ich laufen wollte. 7:20, 7:30, 7:35 ... je nach Höhenmeter. Für einen lockeren Lauf kann ich da zufrieden sein.

    Nach ca. 5 km fängt das Knie zu zwicken an. Ich nehme das Tempo raus. Hilft nicht wirklich.
    Dann versuche ich es mit Laufen - Gehen. Beim Gehen beruhigt sich das Knie, beim Laufen fängt es nach einigen hundert Meter wieder an zu zwicken. Das Ende vom Lied ist, dass ich die letzten Kilometer nach Hause nur noch gehe.

    Nachdem auch das Fußgelenk der selben Seite seit voriger Woche so diffus vor sich hin jammert, komme ich zum Schluss, dass es vielleicht doch an den Schuhen liegt. Bei gut 600 km Laufleistung, mit meinem Übergewicht, ist die Dämpfung wohl schon etwas schwach.

    Zuhause warten eh schon die neuen Schuhe. Dann dürfen sie eben die Einlaufphase verlassen, und zum fixen Laufschuh mutieren.
    Bin schon gespannt, wie die 8 km morgen dann laufen.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  8. #158
    mühsam nährt sich das Eichhörnchen Avatar von Daniela67
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    Na hoffentlich sind es wirklich die Schuhe und das Problem erledigt sich damit! Das mit dem Wetter kann ich nachvollziehen, hier war es auch eklig. Aber heute super Laufwetter...wenn man denn laufen könnte
    Viele Grüße,
    Daniela

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  9. #159
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    Ich bin noch im Rennen, auch wenn ich sehr still war.

    Dass ich mich nicht gemeldet habe, liegt daran, dass ich Tochter und Enkelkind im Haus hatte, und da war die Zeit sehr wertvoll. Die wollte ich nicht am PC verbringen.

    Zitat Zitat von Daniela67 Beitrag anzeigen
    Na hoffentlich sind es wirklich die Schuhe und das Problem erledigt sich damit!
    Es waren die Schuhe. Seit ich mit den neuen Schuhen laufe, ist alles wieder in Ordnung.

    Die Kurzfassung der letzten 1,5 Wochen ...

    Vorige Woche war Entlastung an der Reihe, da gibt es eh nicht viel zu erzählen. Über die "1,6 km Warm-Up, 1,6 km Cool-Down = 3.2km" Läufe weiß ich nichts zu schreiben.
    Den längeren Lauf der vorigen Woche bin ich vorwiegend auf Feld- und Schotterwegen gelaufen. Dabei hat sich für mich gezeigt, dass ich die Kayanos wohl besser auf Asphalt laufen werde. Auf den nachgiebigen, weichen Wegen hatte ich das Gefühl, dass ich mit dem Schuh wesentlich mehr Druck und Anstrengung brauche um vorwärts zu kommen. Ob das an der guten Dämpfung vom Schuh liegt? Der weiche, nachgiebige Boden schluckt wahrscheinlich sowieso schon einiges an Energie, und wenn dann noch so ein Gelpolster dazwischen geschalten wird, komme ich gar nicht mehr weiter.

    Am Mittwoch habe ich den Kayano nochmal für den Tempolauf genommen. Untergrund: festgefahrene/r Erde/Schotter entlang des Traundammes. Es funktionierte besser als auf lockerem Schotter und Wiese, aber so wirklich gut fühlte es sich auch nicht an.

    Darum habe ich mir das Nachfolgemodell vom vorigen Schuh ( GT 1000) geholt. Damit sollte es wieder wie gewohnt funktionieren, sobald der Schuh ordentlich eingelaufen ist.

    Dieses Wochenende steht für mich ein 16-km-Lauf an. Morgen ist bei uns in Linz der Marathon. Wenn ich schon früher gewusst hätte, dass ich nun doch Zeit dafür habe, hätte ich mich für den VM angemeldet. 41 Euro für die Nachnennung sind mir aber doch etwas zu viel.

    Nun bin ich am Überlegen ...
    Heute noch die 16 km laufen, und mich dann morgen bei km 35 hinstellen und die Läufer noch etwas anfeuern, oder doch erst morgen die 16 km laufen?

    Für heute spricht, dass ich morgen das WK-Feeling miterleben kann, für morgen, dass ich kaum Autoverkehr auf den Straßen haben werde. Ich überlege noch.

    Nun, zuerst sollte ich den Wochenendeinkauf hinter ich bringen. Anschließend die Fahrräder aus dem Keller holen und in die Garage umsiedeln. Dazu sollte dort auch noch Platz geschaffen werden. Noch stehen dort die Regale und Blumenampeln für die Zimmerpflanzen, die ab Mitte Mai ins Freie übersiedeln dürfen.

    Es ist also noch eine Menger zu tun, bevor ich ausreichend Ruhe für mein Laufhobby habe.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  10. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von mintgruen:

    Daniela67 (14.04.2018)

  11. #160
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    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    Nun bin ich am Überlegen ...
    Heute noch die 16 km laufen, und mich dann morgen bei km 35 hinstellen und die Läufer noch etwas anfeuern, oder doch erst morgen die 16 km laufen?
    Ich bin am Samstag noch 16 km gelaufen, und habe dann am Sonntag die Marathondistanz auf dem Fahrrad verbracht. Beim kurzen Lauf am Montag steckte mir das sportliche Wochenende noch ordentlich in den Beinen.
    Aber von Anfang an ...

    Langer Lauf, 16 km, 14.April

    Kurz vor 18 Uhr mache ich mich auf. Die ersten 3 km begleitet mich noch mein Mann auf dem Fahrrad und dann entlässt er mich in die Traunauen.
    Das Gasthaus kommt an dieser Stelle gerade zum richtigen Zeitpunkt. Noch schnell ein Abstecher auf die Toilette und dann kann ich unbeschwert lostraben.
    Diesmal entscheide ich mich, flussabwärts zu laufen. Leider ist der Weg dort nicht so schön plattgetreten, wie der, den ich am Mittwoch gelaufen bin.
    Beinahe 8 km lang lockerer Schotter. Das geht ganz schön in die Beine. Ich versuche eine Pace zwischen 7:20 bis 7:30 zu halten. An manchen Stellen ist das gar nicht so einfach, weil man aufpassen muss, wo und wie man auftritt.

    Die Atmosphäre, so neben dem Fluss, ist natürlich wunderschön. Auf der einen Seite Aulandschaft, auf der anderen Seite das Wasser. Weit weg von Autos, Motorrädern, oder anderem störenden Beiwerk.

    Für meinen Eiweißkonsum wäre auch gesorgt ... Schwärme von tieffliegenden kleinen Mücken und Fliegen sind unterwegs. Ich müsste nur den Mund aufmachen, und mir damit jeden Kraftriegel sparen.

    Auf dem Weg komme ich an einem Fischer vorbei, der seine drei Angeln ausgelegt hat. Kurzer small-talk, mit Anerkennung für das Läufervolk ("Ich würde nicht einmal einen Kilometer am Stück laufen können."), und schon geht es wieder weiter.
    Nach einigen Kilometern kann ich wieder vom Schotterweg auf asphaltierte Strecke umschwenken. Boah, werde ich plötzlich schnell!
    Schon bremse ich mich ein. Da sieht man, wie stark der Fussdruck auf dem Schotter gewesen sein muss, damit ich meine gewünschte Pace halten konnte.

    Es geht raus aus der Au. Vorbei an gut riechendem Bärlauch, und schon bin ich beim Autoverkehr angekommen. Die letzten km habe ich keine Alternative und so trabe ich neben den Autos her.

    Plötzlich merke ich wie am linken Oberarm sich etwas wund reibt. Schweißnasses Shirt + schweißnasser Arm = "Wolf"
    Zum Glück habe ich so einen Wadenstrumpf dabei, weil bei den langen Läufen meine Venen manchmal zicken. Der wird nun zum Oberarmstrumpf (Habe ich erst vor ein paar Tagen als Tipp hier gelesen. Danke an den Verfasser, es hat mir sehr geholfen.). Schon geht es besser und schmerzfrei.

    Zwei Kilometer von zuhause überfallen mich dann Hunger und Durst. Ab da gönne ich mir dann Gehpausen, weil mein Fahrgestell schon stottert.



    Am Sonntag sehe ich dann den Marathonläufern zu, was sie gegen den Wolf am Oberarm machen. Die spreizen die Oberarme leicht ab! Wieder etwas gelernt.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  12. #161
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    Plötzlich merke ich wie am linken Oberarm sich etwas wund reibt. Schweißnasses Shirt + schweißnasser Arm = "Wolf"
    ...ich trage fast immer ein Kompressionsshirt, sei es kurz oder lang. Ansonsten..tolle Laufwege, als Städter ein wenig neidisch bin.
    LG Heiko

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  13. #162
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    Zitat Zitat von heiko1211 Beitrag anzeigen
    ...ich trage fast immer ein Kompressionsshirt, sei es kurz oder lang. Ansonsten..tolle Laufwege, als Städter ein wenig neidisch bin.
    Ich werde mir das mit dem Kompressionsshirt im Hinterkopf behalten. Danke.

    Ja, die Gegend ist an manchen Stellen echt wunderschön bei uns. Hier ein Foto von der Traun.
    https://myalbum.com/photo/KkG9tDSJvidW/1k0.jpg

    Tempolauf und 2. kurzer Lauf, Woche 12


    Puuuh, diese Woche mag mich irgendwie nicht. Gegen meine Schweinehündin Gertude (=Trutscherl) habe ich mich ganz schön zu behaupten. Der passt es gar nicht, dass ich inzwischen rund um die Mittagszeit laufe, damit ich in zweieinhalb Wochen so halbwegs mit den Bedingungen: Citylauf, Start 13 Uhr, klar komme.

    Gestern stehen 12,8 km, davon 9,6 km in gesteigertem Tempo, auf dem Plan. Die 1,6 km Einlaufen mit meinem Mann sind sehr entspannend. Den habe ich inzwischen auch schon auf eine Pace von 7:46 eingenordet.
    Dann trennen sich unsere Wege. Er darf diese Woche etwas kürzer treten, und ich soll das Tempo anziehen. Meter für Meter entferne ich mich von ihm. 7:09, 7:19, 7:14, 7:22 .... so in etwa sehen die einzelnen Kilometer aus. Für die gesamte Strecke versuche ich eine Durchschnittpace von 7:20 zu halten. Das mit dem gleichmäßigen Laufen muss ich erst lernen.
    Es läuft rund, aber ...
    Immer dann, wenn ich etwas schneller laufe, geht das mit der Verdauung los. Da kann ich am Vormittag zweimal eine Sitzung am Pot abhalten. Sobald ich in Schwingung komme, geraten auch versteckte Depots in meinem Darm in Schwingung. Blöd das!

    Ein kleiner Abstecher in den kleinen Wald am Weg. Schon beim Reingehen versuche ich den Brennesseln auszuweichen. Das geht gut, aber dann .... ein paar Schritte rückwärts, bevor ich den Platz wieder verlasse, und schon hat mich so eine Pflanze erwischt.
    Soll gesund sein, sagt man. Dann nehmen wir es eben positiv.

    Nach diesem kleinen Ausflug in die Botanik komme ich aber nicht mehr richtig in Schwung und Rhythmus. Auch sonst meckert mein Körper. Fiel es mir bei kühleren Temperaturen wesentlich leichter, wenn ich ohne Frühstück loslaufe, ist das wohl bei den derzeitigen Wetterverhältnissen nicht so gut. Der Hunger kommt, und das Fahrgestell will nicht mehr. So waren die letzten Kilometer nur noch ein K(r)ampf. Darum beschließe ich, einen kleinen Schlenker nachhause zu machen, und mich vor den letzten 4 km noch etwas zu stärken.

    kurzer Lauf, heute

    Nachträglich kann ich nur sagen: Die Wahl der Laufstrecke war ein Griff ins Klo.
    Ich laufe bevorzugt, fernab vom Autoverkehr. Ein paar Straßenzüge mit Autoverkehr, und die Überquerung von vielbefahrenen Straßen lässt sich nicht immer vermeiden. Aber sobald es geht, verziehe ich mich auf schmale Wege.

    Und dann läuft man ich so einen Weg rein, der immer angenehm zu laufen war. Und was erwartet einen da?
    Da wurden die ausgewaschenen Löcher (Pfützen) mit ganz grobem Schotter ausgefüllt. Hier ein kleiner Eindruck.
    https://myalbum.com/photo/ujqwQiDMjllZ/1k0.jpg

    Immer wieder, alle paar hundert Meter habe ich solche Stellen, über den gesamten Weg, zu passieren.
    Endlich lasse ich diesen Weg hinter mir und ich laufe entspannt weiter.

    "He, in diese nicht asphaltierte Straße könnte ich auch noch reinlaufen.", denke ich so bei mir. "Am Ende der Straße könnte ich links abbiegen, und nach 500 Metern wieder links, um eine gemütliche Runde zu laufen."

    Denkste! Da wurde vor ein paar Wochen wohl der Schotterabbau begonnen. Staub!

    https://myalbum.com/photo/eAqdhPS3G9MH/1k0.jpg
    https://myalbum.com/photo/v0S48Ke1ExWZ/1k0.jpg

    Wieder gröberer Schotter auf der Laufstrecke
    https://myalbum.com/photo/ekRWhEqWNELl/1k0.jpg

    Und an dieser Stelle, Übergang von einer Grube zur anderen, brettert zu guter letzt ein LKW so rasant drüber, dass ich schon befürchten musste, dass er mich einfach zur Seite schiebt, während ich quere. Hinter der Böschung konnte ich ihn nicht sehen.
    https://myalbum.com/photo/DMAAEcPfIKcq/1k0.jpg

    Ab dem Zeitpunkt ist Schluss mit meiner Motivation. Laufen ist (heute) einfach nur blöd! Trutscherl gewinnt die Oberhand und ich gehe, und gehe, und gehe, bis ich endlich wieder Asphalt unter den Füßen habe.

    Nachdem ich eine Stunde später zur Arbeit muss, und am Abend noch eine Yoagstunde hinter mich bringen will, freut es mich auch nicht mehr wirklich, noch die fehlenden 1,6 km nach Hause zu laufen.
    Trutscherl hat schon wieder gewonnen.

    Aber am Samstag zeige ich es ihr!
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  14. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von mintgruen:

    Daniela67 (23.04.2018)

  15. #163
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    Am Sonntag sehe ich dann den Marathonläufern zu, was sie gegen den Wolf am Oberarm machen. Die spreizen die Oberarme leicht ab! Wieder etwas gelernt.
    Ich reibe mich auch immer wund schon bei wenigen Kilometern. Dagegen hilft mir schon seit Jahren Bodyglide. Braucht nicht viel, gibt keine Flecken und hält stundenlang

    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    7:09, 7:19, 7:14, 7:22 .... so in etwa sehen die einzelnen Kilometer aus. Für die gesamte Strecke versuche ich eine Durchschnittpace von 7:20 zu halten. Das mit dem gleichmäßigen Laufen muss ich erst lernen.
    Das halte ich für ziemlich gleichmäßig

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  16. #164
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Ich reibe mich auch immer wund schon bei wenigen Kilometern. Dagegen hilft mir schon seit Jahren Bodyglide. Braucht nicht viel, gibt keine Flecken und hält stundenlang

    Danke. Habe es mir angesehen. Da in Österreich anscheinend nicht im Handel, werde ich es mir (leider) von Amazon holen. Im Warenkorb liegt es schon, damit ich es nicht vergesse.


    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Das halte ich für ziemlich gleichmäßig

    Gruss Tommi
    Na dann. Das freut mich.


    Jetzt setze ich mich an die Planung für die 16 km morgen. Keine Feldwege, keine Schotterwege, nur harten Untergrund. Und dann möglichst wenig Autoverkehr. Reicht eh, wenn ich bei über 20 Grad schwitze.

    In der Früh hätte ich halt (laut Prognose) noch angenehme 11 Grad. Aber diesen Luxus habe ich am 6. Mai, um 13 Uhr, voraussichtlich auch nicht. Darum wird zu realistischen Bedingungen trainiert.

    Wenigstens einen Lauf dieser Woche möchte ich genießen, und zufrieden zuhause ankommen.
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  17. #165
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    Wie aus 16 km beinahe 80 km werden ...

    ... um ganz genau zu sein, waren es 77, 86 km.

    Ganz kurzfristig haben mein Mann und ich beschlossen, heute eine Radtour entlang der beiden Flüsse (Traun und Donau) zu unternehmen und dabei ein wenig im Mühlviertel herumzukurven.

    Kurz vor Mittag wird gestartet. Zuerst Richtung Traunau und dann geht es noch einige Kilometer durch die Au.
    https://myalbum.com/photo/MyfbD0hsZqas/1k0.jpg

    In Linz-Ebelsberg fahren wir über die Traunbrücke und runter zum Fluss. Dieser begrüßt uns gleich mit kleinen Stromschnellen.
    https://myalbum.com/photo/slOLwUtf3301/1k0.jpg
    https://myalbum.com/photo/F3d20OLLfD4r/1k0.jpg
    https://myalbum.com/photo/VPRBSVnlLcPk/1k0.jpg

    Einige Kilometer weiter ist eine "Kuriosität" zu sehen.
    Hitler wollte eine Autobahn, quer durch das wunderschöne Naturparadies Mühlviertel (wie ihr später noch sehen werdet), bis in die Tschechoslowakei bauen. Diese drei Relikte (zwei Brückenpfeiler im Fluss, und der "Aufleger" an Land) zeugen noch heute davon:
    https://myalbum.com/photo/tU6EFU2TdCJq/1k0.jpg
    https://myalbum.com/photo/GK16tiaZjm0s/1k0.jpg

    Es geht weiter auf unserem Weg. Kurz nach der Vöest finden Donau und Traun zusammen. ( https://myalbum.com/photo/VTecFFes1B6K/1k0.jpg , links im Bild bei der kleinen Halbinsel) Wenn man genau hinsieht, kann man die Farbunterschiede der beiden Flüsse erkennen. Von einer "blauen" Donau kann man seit langem nicht mehr sprechen.

    Hier, auf diesem Bild, verdrängt das Donauwasser schon sehr viel vom Traunwasser und man sieht: "Donau, so braun, braun, braun" ganz deutlich.
    https://myalbum.com/photo/sv8BdARadjKP/1k0.jpg

    Weiter geht es entlang der Donau
    Schwäne ( https://myalbum.com/photo/csFbBWpekxlV/1k0.jpg), ein erster Ausblick auf das Mühlviertel ( https://myalbum.com/photo/COauH0CBtRar/1k0.jpg ) lustige Fahrzeuge ( [https://myalbum.com/photo/Qr11WZI8xWn0/1k0.jpg ) und türkise Schotterteiche ( https://myalbum.com/photo/srjhflWGOdCw/1k0.jpg) erfreuen das Auge.


    Kurz danach verlassen wir den Donauradweg und machen uns auf ins "Berg- und Hügelland Oberösterreichs".
    Hier lasse ich nur noch Bilder sprechen.

    1 -https://myalbum.com/photo/3f5WOdtaJsw5/1k0.jpg
    2- https://myalbum.com/photo/c8iJ2Rt1jKaZ/1k0.jpg
    3 - https://myalbum.com/photo/W95KFVNwEKSq/1k0.jpg
    4 - https://myalbum.com/photo/8CV0baKjdHsi/1k0.jpg
    5 - https://myalbum.com/photo/5KDXJRvtLSAM/1k0.jpg
    6 - https://myalbum.com/photo/DEI8iQYgbaSO/1k0.jpg
    7 - https://myalbum.com/photo/tJ2CDfPZf0fu/1k0.jpg
    8 - https://myalbum.com/photo/KmXHLhKbmOrZ/1k0.jpg


    Nachdem ich meinen Oberschenkelmuskeln heute schon einiges zu tun gab, werde ich morgen einfach loslaufen, und sehen, wie weit mich meine Beine tragen wollen.

    Keep on rolling.
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  18. #166
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Da habt ihr aber ein tolles Läufchen hingelegt Danke fürs bebilderte Mitnehmen

    Gruss Tommi


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    Thorsten Havener

  19. #167
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    Sehr schöne Bilder!!
    Viele Grüße,
    Daniela

    Mein "Blog": Aus der Couchpotatoe wird eine Renn-Schnecke

  20. #168
    Das Ziel meines Weges: ॐ om̐ Avatar von mintgruen
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    Nur noch 10 Tage bis zum worldrun! Oje, was soll das werden?
    Morgen noch 11,2 km, am WE sollen es 17,6 k sein (wenn ich sie denn schaffe.), nächste Woche noch ein 8 km Lauf und dann soll es (oder ich ) am Sonntag laufen.

    Aaaaalsooo, den Lauf nach den 80 km habe ich dann spontan auf 10 km gekürzt. Das war nachträglich gesehen auch gut so.

    Als Laufstrecke habe ich mir diesmal die Au auserkoren, die wir einen Tag zuvor durchfahren haben. Dazu muss ich zwar das Auto für einige Kilometer Anfahrt bemühen, aber die Strecke von zuhause aus, in die Au, will ich mir nicht antun.
    Nach 14 km noch einen 500 m langen Hügel bergauf laufen zu müssen, fühlt sich nicht gerade prickelnd an.

    Sodala, am Parkplatz angekommen ... Auto verschlossen, App und Laufuhr gestartet, und schon geht es los im leichten Trab. Aufgrund der Hitze nehme ich noch 0,5 l Wasser in einer Flasche mit. Diesen Lauf sehe ich als Generalprobe für Wien.

    Die ersten Kilometer fühlen sich gut an. Dann kommt schon das Brennen im trockenen Hals. -> 5 km zwischen den Versorgungspunkten in Wien, sind bei so einer Hitze also sicher zu weit für mich.
    Ein Glück, dass ich das Wasser bei mir trage. Einmal kurz den Mund ausgespült, zwei/drei Schluck, und schon fühle ich mich besser.

    Weitergelaufen.
    Ich versuche einen guten Rhythmus zu finden, der mich Kilometer für Kilometer über die Wege führt. So richtig will es mir nicht gelingen. Zu sehr bin ich gedanklich damit beschäftigt, wie weit ich schon gelaufen bin, und wie weit ich noch laufen sollte. Die Strecke zieht sich wie ein Kaugummi.
    So gut es ist, wenn man fernab vom Autoverkehr läuft, umso "langweiliger" wird es in dieser Einsamkeit. Kilometer um Kilometer nur Bäume, Sträucher und sonst nichts. Man verliert das Gefühl dafür, wie weit man tatsächlich schon hinter sich gebracht hat.
    Leider fehlt es mir an Laufpartnern. Mit solchen wäre ein solcher Lauf sicher kurzweiliger. Aber die beiden Freunde laufen immer frühmorgens, wenn ich gerade zur Arbeit muss, und meinen Mann kann ich auf diese langen Läufe noch nicht mitnehmen.

    Ich drehe daher einsam meine Runde. Kilometer für Kilometer. Ca. nach der Hälfte macht sich mein Fahrgestell bemerkbar und will mir sagen, dass es keine Lust mehr für weitere 8 km hat. Darum beschließe ich, schon früher Richtung Parkplatz abzubiegen.

    Die Wasserflasche in meiner Hand ist ein kostbarer Begleiter, aber bei langen Läufe doch ein Störfaktor. Ein Wunsch, eine Hoffnung keimt auf. Auf diese heißen Aprilwochen, soll ein angenehmer Maibeginn folgen. "16 Grad und bedeckter Himmel am 6.Mai", diesen Wunsch gebe ich ans Universum ab.

    Noch 1,5 km zum Auto. Ich beiße mich durch. Ganz ohne kurze Gehpausen geht es aber nicht mehr. Die Steigung auf den Damm rauf, die nehme ich im Schritt.
    Nur noch 1 km! Nur noch 500 Meter! Ich höre schon Gespenster. So habe ich das Gefühl, dass hinter mir ein Radfahrer ist. Ich höre, wie "er oder sie" die Gänge schaltet. - Drehe mich um, und sehe nichts! Es sind dort zwar einige Menschen mit Kindern unterwegs, aber kein Radfahrer.
    Gut, das mit Hitze und Fata Morgana, kennen wir eh schon.

    Nicht mehr lange, und ich erreiche das Auto. Die letzten Schlucke aus der Trinkflasche und ab nach Hause!

    Dort erst spüre ich, wie viel meine Beine zu tun hatten. So "kaputt" bin ich nach einem Lauf schon lange nicht mehr angekommen. Der 3,2 km Lauf von gestern wurde daher ersatzlos gestrichen.
    Morgen ist ein neuer Tag. Mit neuen Zielen.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  21. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von mintgruen:

    Daniela67 (24.04.2018), Dieter-58 (24.04.2018)

  22. #169
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    Da schrieb ich es noch.

    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    Leider fehlt es mir an Laufpartnern. Mit solchen wäre ein solcher Lauf sicher kurzweiliger. Aber die beiden Freunde laufen immer frühmorgens, wenn ich gerade zur Arbeit muss, und meinen Mann kann ich auf diese langen Läufe noch nicht mitnehmen.
    Aufgrund der großen Wärme =/>25 Grad in der letzten Woche, habe ich beschlossen, auf Tempoeinheiten und lange Läufe zu verzichten.
    Am Mittwoch hätten es 11,2 km mit Temposteigerung sein sollen, und am Samstag dann ein langer Lauf mit 17,6 km.

    "Nein, mehr als 10 km laufe ich sicher nicht mehr diese Woche!", und so kann ich meinen Mann in die Traunau mitnehmen. Am Mittwoch stehen bei ihm 9,6 km auf dem Plan, und für den Freitag dann 11,2 km als Lala. Das geht sich aus, dass der schnellere Läufer nicht allzulange beim Auto warten muss.

    Mittwoch, 9:40 Uhr - weil mein Mann nicht bei der größten Hitze rennen möchte, laufen wir los. Langsam und gemütlich geht es ins warm-up. Irgendwann einmal werden wir automatisch schneller. Ich orientiere mich an der Leistung meines Mannes und laufe so zwei bis drei Schritte, etwas versetzt, vor ihm her. Kilometer um Kilometer spulen wir ab. Es läuft gut.
    Jede Runde gibt mein Mann seine Kilometerzeit durch. Die ersten beiden Kilometer liegen diese bei 7:48, 7:38. Und dann steigert es sich von Runde zu Runde. Irgendwann mal verkündet er: 7:15. Da denke ich noch so bei mir: Boaaah, der hat sich die letzten Wochen schön gesteigert.

    Ich kann aber noch super als Pacemakerin mit ihm laufen. Es geht weiter. Ein kleines Stückchen geht es nun bergab. Da muss ich mich etwas einbremsen, damit ich mich nicht selber überhole und dabei über meine eigenen Füße stolpere. Auch mein Mann äußert sich dahingehend, dass es hier "ordentlich dahin" geht.

    Kurz danach wird es wieder flacher. Ich frage meinen Mann, wie viele Kilometer er noch seiner Uhr stehen hat (Eigenes Training auf der Uhr eingespeichert). Es sollen noch ca. 4 Kilometer sein, bis die 9,6 km voll sind.
    Und dann ...

    Er läuft, und läuft, und läuft. Meine OS-Muskeln beginnen zu ziehen, und ich gehe für ein paar wenige Sekunden ins Gehen über. Meinen Mann hole ich dann schon wieder ein.
    Denkste!

    Er läuft und läuft und läuft. Er dreht sich einmal nach mir um, und dann noch einmal. Und läuft und läuft und läuft. Irgendwann, als der der Abstand schon ein paar hundert Meter beträgt, bleibt er doch stehen und wartet auf mich.

    Als ich ihn erreiche redet er etwas von: "Ich könnte gerade endlos laufen. Inzwischen bin ich schon bei einer 6er Pace."
    Wow! Da hat ihn der Flow erwischt. Kein Wunder, dass ich nicht mehr hinterher komme. Ich habe ihn weiter auf seinen Flow-Lauf geschickt, und ihm "erlaubt", dass er mich hinten lassen darf.
    Beim Auto sagte er mir, dass er durch das Stehenbleiben den Flow verloren hatte, es aber trotzdem noch schöne 3 km waren.


    Nachdem mein Mann Mo., Mi. und Fr. seine Lauftage hat, lege ich meinen langen Lauf auch auf den Freitag. Der 3,2km Lauf vom Donnerstag wandert dadurch auf den Samstag. Den nehme ich mir als Hitzetraining vor.

    Freitag, 10:45 Uhr

    Was gibt es zum langen Lauf, zu sagen?
    Mein Mann hatte 11,2 km, und ich nehme mir gute 10 km vor. Der Ablauf, wie am Mittwoch. Mit dem Auto zur Au. Warm-up und langsam schneller werden.
    Von der Strecke her wird es wohl die gleiche Tour wie am Mittwoch, nur die ca. 2 km mehr für meinen Mann werden durch einen kleinen Abstecher in einen anderen Weg dazu geschummelt. 1km diesen Weg entlang, und dann wieder diesen Kilometer zurück, um auf der alten Laufstrecke weiterzulaufen.

    Heute machen wir gleich ganz am Anfang ab, dass mein Mann dem Flow nachgeben darf, wenn er wieder kommt.
    Es kommt, wie es kommt. Irgendwann läuft mein Mann vor. Für mich ist das aber nicht so schlimm. Da er 1,2 km weiter zu laufen hat, kann ich ihn auf der "Wendestrecke" wieder einholen. Er kommt schon retour, und ich drehe bei diesem Treffpunkt wieder um.

    Bis zum Auto hat er mich zwar wieder abgehängt, aber das war sowieso zu erwarten. Zuerst mache ich nämlich eine Pause beim Ententeich. Da ist gerade "Brautschau". Zwei Erpel umschwärmen ein Weibchen, und wehe es kommt ein dritter Erpel daher. Der wird sofort verstaubt.
    Dieses Gebalze ist immer schön anzusehen, und wert, ein bis zwei Minuten stehen zu bleiben.

    Name:  enten.jpg
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    Und dann muss ich noch einen Einkehrschwung bei der öffentlichen Toilette machen. Mal kurz die Mundhöhle befeuchten. Da klebt schon alles, was nur kleben kann.

    Hinterher geht es aber wieder viel leichter und der letzte Kilometer locker aus den Beinen.
    Mit 10,7 km beende ich diese Laufeinheit. Und ...
    ... die Uhr zeigt 3 Rekorde. Schnellste Meile, schnellsten 5k und schnellste 10k.

    Samstag, 3,2 km in der Nachmittagshitze, 15 Uhr: "Hoas woars" (Heiß war es)
    Ich laufe aber ganz bewusst in der prallen Sonne, und suche mir keinen Schatten unter Bäumen oder ähnlichem. Nur so kann ich erfahren, wie mein Körper mit diesen Temperaturen klar kommt.

    Sollte es am Sonntag in Wien Temperaturen um die 25 Grad bekommen, reist die Trinkblase definitiv mit. Beinahe 5 km zwischen den VP, wird für mich zu lange.
    Möchte ich die 10 km Runde laufen, braucht mein trockener Rachen öfters ein paar Schluck Wasser.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  23. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von mintgruen:

    Daniela67 (30.04.2018), dicke_Wade (30.04.2018), RunningPotatoe (01.05.2018)

  24. #170
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    3,2 km, "Wettkampfwoche"

    Nachdem mir meine altgedienten Schuhe erst vor kurzem den Dienst quittierten, habe ich jetzt zwei Paar Schuhe, die noch nicht so viele Kilometer unter den Sohlen haben. Die Kayano laufen sich zwar gut, aber nach ein paar Kilometer spüre ich sie trotzdem drücken. Und ob die leichten Wadenschmerzen auch vom Schuh kommen, müsste ich noch beobachten.

    Die GTs sind nochmal ein paar Wochen jünger, und nicht wirklich gut eingelaufen.

    Und so stehe ich vor der Entscheidung, welches Paar am Sonntag zum Einsatz kommt.
    Gestern war der erste Schritt, dem Rat von Heiko zu folgen.
    Zitat Zitat von heiko1211 Beitrag anzeigen

    ...schauz dir mal "Lock Laces Schnürsystem" an. Ich habe meine Schuhe letztes Jahr im Mai nach dem Kauf geschnürt und seit diesem Zeitpunkt die Hände von gelassen. Hält und gut ist es.
    Beide Paar Schuhe sind jetzt mit diesen elastischen Bändern gefädelt.

    Heute kommen die Kayano zum Einsatz. Bei drückenden Schuhe sind 3,2 km nicht so schlimm.

    Wow! Mit den Lock Laces sitzen die Schuhe echt optimal! Ich bereue nicht, das Geld dafür ausgelegt zu haben.

    Der Lauf ist am Anfang etwas zach. Das kenne ich aber schon. Und ... hey, nach über 10 Wochen Training nach Plan, darf man schon spüren, dass man gut 300 km in den Beinen hat.
    Nach der Meile geht es dann lockerer. Die rechte Wade zieht leicht und die Fußsohlen meckern auch ein wenig, aber das kann ich mental gut ausblenden.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Diese drei Kilometer lege ich schon mit einer 7:06 Durchschnittspace zurück. Davon der dritte Kilometer mit 6:38. Die Pace der letzten 200 Meter müsste ich erst auf Garmin Connect auswerten.
    Das gibt mir Vertrauen, dass ich am Sonntag auch in der Nähe einer 7:05er Pace laufen kann.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  25. #171
    mühsam nährt sich das Eichhörnchen Avatar von Daniela67
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    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    .
    Das gibt mir Vertrauen, dass ich am Sonntag auch in der Nähe einer 7:05er Pace laufen kann.
    Da bin ich ganz sicher. Adrenalin wird da was zu beitragen!!! Das wird schon gut werden.
    Viele Grüße,
    Daniela

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  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Daniela67:

    mintgruen (04.05.2018)

  27. #172
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    Generalprobe (8km, Mittwoch, 12 Uhr Mittags) in den Sand gesetzt.


    Sooooo *zeig* heiß
    Mit Drink-Vest noch mehr *schwitz*
    Maispflanzen noch zu niedrig
    Lock Laces zu fest gefädelt - Füße abgequetscht
    Lock Laces lockerer gefädelt - Laufsocke schiebt sich im Zehenbereich zusammen - Gefahr sich eine Blase zu laufen
    ...
    ...
    ...



    Aber genau dazu sind solche Trainingsläufe da. Damit die Premiere dann gelingt.

    Da ich jetzt gestern nicht mehr wirklich die GTs testen konnte, werde ich am Sonntag mit dem Kayano auf die Piste gehen. Auch das mit der Trinkblase am Rücken werde ich überdenken. Vielleicht findet sich noch eine andere Lösung.

    Seit heute "saufe" ich jedenfalls wie ein Kamel, in der Hoffnung, dass sich ausreichend Wasser im Körper speichert. Und dann gehe ich (vielleicht - spontane Entscheidung am Sonntag vor der Fahrt nach Wien) ohne Trinkblase in den Lauf.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  28. #173
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    Der Rucksack ist gepackt. Die "Henkersmahlzeit" verspeist.
    Eine frisch zubereitete Pizza. Halb für Minti, halb für Mann.

    https://myalbum.com/photo/Am0NweXruLeF/360.jpg


    Der Wetterbericht sagt, dass wir morgen Mittag Sonnenschein und zwischen 20 bis 22 Grad haben werden.

    Ach, wird schon gut gehen. Ich freue mich jedenfalls schon.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  29. #174
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Ich drücke alle verfügbaren Daumen !

  30. #175
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    Danke
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