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  1. #1
    Avatar von ulikick
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    Standard Upgrade auf 29-29

    …gestern hab ich 54-622 er Thunder Burt`s (tubeless) montiert;

    sowohl in der Vorderradgabel, als auch im Hinterbau ist seitlich nur noch ein „muggeseggele“ Platz.
    Im Vergleich zu den 35-622er G-One und den 44-622er Smart Sam ein deutlicher Dicken- und Größenunterschied.
    Nach den ersten 30 km erste Erkenntnisse (auch im Vergleich zum G-One):

    prima auf:
    - weichem Untergrund (z.B. feuchte Waldwege und Singletrails)
    - losem Untergrund (z.B. Split- und Schotterwege)
    - festen, aber holprigen Wegen (z.B. Graswege mit festen Traktorreifenabdrücken)
    - auf Wegen mit größeren Hindernissen, denen man nicht immer ausweichen kann (z.B. Wurzelabschnitte auf Singletrails, faustgroße Steine auf Schotterwegen; Regenablaufrinnen quer über den Weg)

    und obiges am Besten bergab, da kann man herrlich runterbrezeln…


    durchschnittlich, d.h. nicht schlechter oder besser als der G-One auf:
    - hartem, unebenem Untergrund (z.B. Waldwege und Singletrails)
    - teilweise losem Untergrund; nur kleine Steinchen ( z.B. Split- und Schotterwege)
    - festen, leicht holprigen Wege (z.B. Graswege mit schmaler Fahrspur)


    schlechter als der G-One auf:
    - allen Wegen und Straßen, die einen festen und glatten Belag haben (z.B. asphaltierte Wirtschaftswege, festgefahrene Waldwege; betongarte Schotterwege)

    der höhere Rollwiderstand ist spürbar, die Trägheit der großen Reifen ebenfalls


    Zum besseren Verständnis hab ich auf einem Bild die oben beschriebenen Wegbeschaffenheiten mit grün, gelb und rot markiert.

    Die nächsten Wochen möchte ich noch den Reifendruck variieren und mich an härteren Trails versuchen…
    bis dahin

    schöne Grüße

    uli
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  2. #2
    Avatar von Reser
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    Standard

    Hallo Uli,

    für einen fairen Vergleich müsste der G-One aber auch breiter sein. Damit müsste er dann auch bessere Geländeeigenschaften haben.

    Ich habe mir für mein Projekt den G-One Speed mit 60-622 ausgesucht und ich hoffe das dem so ist....

    Grüße,
    Reser

  3. #3
    Je oller, desto Roller Avatar von Kollo
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    Hängt natürlich viel vom gefahrenen Reifendruck ab. Am wohlsten fühlt sich so ein Reifen bei 2 Bar auf schlechtem Untergrund. Daß der sich dann träge auf Asphalt anfühlt, ist ja klar.

    Ähnliches hatte ich auch mal vor, aber nachdem ich festgestellt habe, daß die S-One perfekt für mein innerstädtisches Training sind und auch kurze Ausritte auf losem Untergrund und Gravel gut mitmachen, hat sich das Thema erledigt. Als 30-622 tubeless mit knapp über 4 Bar fahren die sich traumhaft komfortabel mit unglaublich geringem Rollwiderstand und sagenhaftem Grip.

  4. #4
    Avatar von ulikick
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    …die Thunder Burt`s haben sich in den letzten Wochen auf Schotterpisten und Wurzeltrails bestens bewährt und ich bin inzwischen damit richtig gerne im gröberen Gelände unterwegs.

    Deshalb hab ich Ihnen (und mir) einen neuen und leichteren Rahmen spendiert.
    Mit dem breiteren Hinterbau ist jetzt auch ausreichend Platz für den Reifen.

    Muß ihn noch finishen und dann lackieren lassen. Er wird ca.3,2 kg wiegen. Der Achsabstand beträgt 123 cm, die Trittbretthöhe kann von 7 – 9 cm verstellt werden. Damit ergeben sich 4 – 6 cm Bodenfreiheit unterm Trittbrett.
    Das Gesamtgewicht beträgt ca. 8,2 kg.
    Für einen stabilen Geländeroller mit Stahlrahmen sicherlich ein ganz guter Wert, leider aber auch nahezu das untere Limit was mit Stahl möglich ist.

    Deshalb werde ich das Kapitel „Stahlrahmen“ vorerst schließen und mich demnächst mit der schwarzen Faser beschäftigen.
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  5. #5
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    Ach Carbon... mach was Neues und nimm Hanf-Faser

  6. #6
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    Hallo Uli,

    hast du schon mal mit Faserverbundwerkstoffen gearbeitet? Wenn nicht, solltest du dir ein paar Tricks und Arbeitsweisen zeigen lassen, sonst gibt es erstmal Frust kostet viel Lehrgeld... Kohle kostet auch viel Kohle

    Wir können uns gerne mal treffen, wenn es mit so einem Projekt ernst wird.

    Grüße,
    Andreas

  7. #7
    Avatar von ulikick
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    … meiner Vorliebe für das Befahren von unwegsamen und holprigen Pfaden musste ich vor vier Wochen auf dem Nachhauseweg von der Arbeit mit einem heftigen und sehr schmerzhaften Überschlag Tribut zollen…

    Auf einem mit großen Asphaltstücken aufgefüllten Erdweg streifte ich mit dem Trittbrett einen faustgroßen, halb im Boden versenkten Brocken. Dieser rollte dabei aus der Erde raus und hebelte den Roller aus. Ich flog über den Lenker ab und knallte mit voller Wucht auf den Boden...

    Ob der Schürfwunden, den lädierten Armen und stark geprelltem Brustkorb war ich dann die letzten Wochen ziemlich demütig in körperlicher und geistiger Haltung unterwegs.
    Zeitweise stellt ich mir die Frage, ob Tretrollerfahren im Gelände ab einem gewissen Alter zu risikoreich ist.
    Leider muss ich aber wieder auf ungefestigte Wege zurückkehren, da mir das Fahren auf Asphalt nur wenig Spaß macht und mit Tretrollerfahren ganz aufzuhören auch keine Alternative darstellt.

    Als Lehre aus dem Sturz werde ich allerdings zukünftig das Trittbrett ca. 1 cm höher stellen und versuchen durch ergänzendes Gymnastiktraining etwas von der jugendlichen Geschmeidigkeit zurückzubekommen, damit der nächste Sturz glimpflicher abläuft. Klinkt zugegebener Maßen fast schon nach mutwilligen Vorsatz, aber meine bisherige Statistik ergibt leider im Durchschnitt alle ca. 5000 km einen Sturz.

    Jetzt sind die Schmerzen fast weg, der Geist wieder optimistisch und nach vorne schauend, so dass ich nächste Woche wieder mit dem Rollerfahren beginnen möchte, natürlich zunächst gaaanz langsaaam und vooorsichtig.


    Tretroller zusammenbauen ist im Gegensatz zu Tretroller fahren extrem ungefährlicher, deshalb hab ich heute den zwischenzeitlich lackierten Rahmen wieder komplettiert.

    Der „gelbe“ Tretroller wiegt nun 8,1 Kg.
    Durch die „Modellpflege“ wurde der Rahmen ca. 800 gr leichter und gleichzeitig noch etwas stabiler als der Vorgänger.

    Die super Performance des Rollers konnte ich bisher im unlackierten Zustand auf ca. 250 km ausgiebig testen. Und Stürze steckt er auch viel lockerer weg als der Fahrer…


    Also: Kapitel Stahlrahmen schließen, vielleicht noch die Garage entrümpeln, ein paar alte Tretroller abgeben…
    und dann

    @Kollo: Hanf-Fasern dann doch eher nicht, aber

    @Andreas: Dein Angebot nehm ich gerne in Anspruch…

    also bis demnächst

    und immer schön vorsichtig fahren…

    viele Grüße
    uli
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  8. #8
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    Standard

    Allerdings würde ich die Stahlrahmen nicht gleich ganz aufgeben. Ein Carbonroller übersteht einen heftigen Sturz möglicherweise deutlich schlechter.

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