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  1. #51
    Avatar von Malu68
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ich glaube, Du hast die Idee noch nicht richtig verstanden.

    Wie kann ein junger, gerade mal 67-jähriger Mann jetzt schon Rente verlangen?
    Ich hab das schon verstanden. Was ich damit sagen wollte ist, dass die Politik das ja scheinbar genauso sieht wie die Japaner und dabei ist, das Renteneintrittsalter nach hinten zu schieben. 67 ist mMn nur der Anfang, ich bin davon überzeugt, das das Alter nach und nach tatsächlich auf 70+ angehoben werden wird.
    Mir wird allerdings Angst und Bange bei dem Gedanken, eine Krankenschwester mit 70+ noch am Bett arbeiten zu sehen, einen Dachdecker auf dem Dach rumkraxeln zu lassen, Chirurgen mit Alterstremor operieren zu lassen, und so viele andere Berufe eigenen sich auch nur grenzwertig....
    Wir sind vom Leben gezeichnet in den buntesten Farben, und wir tragen sie mit Stolz, unsere Wunden und Narben (SDP)

    Dieser Weg wird kein leichter sein...(Teil 1)
    In Ruhe alt werd´ich später.....(Forts.)

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  2. #52
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    ... populistische Polemik, der mit der Realität nichts zu tun hat. Es reicht sich die Lebenserwartung in D anzuschauen.

    Ich arbeite gerne. Hauptsache bin/bleibe ich fit, auch mit 80.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  3. #53

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    Jeder möchte auf ne gewisse Art und Weise Anerkennung für das, was er tut. Ob jemand prahlt oder viel prahlt hängt denke ich hauptsächlich damit zusammen, warum derjenige Sport treibt. Wer überwiegend Sport treibt, um andere zu veeindrucken, wird tendentiell eher prahlen, als jemand, der zb abnehmen will oder sein Leben umkrempeln will.

    Ich hab mit Laufen angefangen durch ne Wette. Die Wette wurde schnell nebensächlich. Mittlerweile habe ich 3 Marathons auf dem Buckel und 3-4 olympische Distanzen beim Triathlon und diverse kürzere Lauf- und Triathlonwettkämpfe. Ich selbst hätte nie gedacht, dass ich sowas mal leisten kann. Ich bin stolz auf das was ich geleistet habe, aber weiss auch, dass ich keine Weltrekorde aufgestellt habe und wohl auch nie werde.

    Deswegen erzähl ich ungefragt selten von meinen sportlichen Aktivitäten. Jeden meiner 3 Marathons bin ich ohne Läufe über 30 km angegangen (nur einen über 20 km) und im Schnitt nicht mehr als 40 km pro Woche gelaufen. Mit sowas haben "Perfektionisten" hier im Forum ja schon ihre Probleme. Da mutmaßt der Trainingsplan zum Marathon als Aufnahmeritus an, um endlich in den "elitären Kreis" der Marathonläufer zu dürfen.

    Für Triathlons habe ich fast nur geschwommen und bin gelaufen (aber auch net in dem Maße, wie Triathleten normalerweise trainieren) und aufm Rad hab ich insgesamt vll. nur 50 mal gesessen. Trotzdem bin ich nicht mit roter Laterne ins Ziel.

    Wer sich den Wettkampf zutraut, sollte auch starten. Solange die Teilnahme am Volkstriathlon nicht als Ironman-Sieg verkauft wird...

    Mit Anfang 20 hatte ich aber zb noch Panik im Wasser und konnte mich eher über Wasser halten, als tatsächlich schwimmen. Daher ist für mich ein 1500m Schwimmkurs bei ner olympischen Distanz schon was besonderes. Für nen Langdistanzathleten ist das Aufwärmprogramm.

    Abschliessend sei gesagt: Jede Leistung und jeder Wettkampf hat eine Geschichte. Man darf stolz auf seine Leistung sein, aber man sollte sie nicht toller darstellen, als sie ist.

    Ich bestreite morgen nach Fußbruch wieder meinen ersten Volkstriathlon. Wer davon keine Ahnung hat, sagt "oh wow triathlon". Den Leuten sag ich immer "wer 300m schwimmen kann, kann auch nen Volkstriathlon machen".

  4. #54
    Avatar von Vögelchen
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    Passend zum Thema, gerade entdeckt:

    https://www.swr.de/swr2/programm/sen...c4b/index.html

  5. #55
    Avatar von Malu68
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    ... populistische Polemik, der mit der Realität nichts zu tun hat. Es reicht sich die Lebenserwartung in D anzuschauen.

    Ich arbeite gerne. Hauptsache bin/bleibe ich fit, auch mit 80.
    Interressant wäre jetzt zu wissen, was du beruflich treibst, bzw. wie groß deine Belastung ist. Und ob du das in 20 Jahren auch noch so siehst, sei mal dahingestellt und hat mit Polemik nix zu tun.
    Wir sind vom Leben gezeichnet in den buntesten Farben, und wir tragen sie mit Stolz, unsere Wunden und Narben (SDP)

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  6. #56

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    Ich habe es geschafft meinen ersten 10km Lauf unter den letzten 10% der Männer zu beenden. Also ganz sicher nichts mit dem man in irgendeiner Art und Weise prahlen könnte. Allerdings bereue ich die Entscheidung trotz zu wenig Training in den Wochen vorher daran teilzunehmen überhaupt nicht, dann läuft man halt einfach im Trainingstempo. Dass manche durch die Ergebnislisten blättern und über die Jahre Statistiken erstellen wie sehr sich die Leistungen verschlechtert haben und das an Teilnehmern wie mir liegt belastet mich dabei überhaupt nicht.

    In meinem Umfeld ist es eher so, dass ich seitdem ich angefangen habe regelmässig zu laufen das Interesse der Kollegen und Freunde grösser ist als mein Bedürfnis meine Fortschritte mitzuteilen. Und wenn man dann in der Pause beisammen steht und über das Wochenende oder die Abende quatscht ist natürlich auch Sport und in meinem Fall das Laufen Thema. Und in Zeiten wo jeder Internet in der Hosentasche hat kann auch jeder die Fakten entsprechend einsortieren und bewerten.

  7. #57
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von faceyourtarget Beitrag anzeigen

    Jeden meiner 3 Marathons bin ich ohne Läufe über 30 km angegangen (nur einen über 20 km) und im Schnitt nicht mehr als 40 km pro Woche gelaufen.

    Für Triathlons habe ich fast nur geschwommen und bin gelaufen (aber auch net in dem Maße, wie Triathleten normalerweise trainieren) und aufm Rad hab ich insgesamt vll. nur 50 mal gesessen. Trotzdem bin ich nicht mit roter Laterne ins Ziel.
    Das nenne ich mal 'ne gelungene Prahlerei im MRun'schen Sinn (je untrainierter der Finisher desto größer das Heldentum im Ziel).
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  8. #58
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Malu68 Beitrag anzeigen
    Interressant wäre jetzt zu wissen, was du beruflich treibst, bzw. wie groß deine Belastung ist. Und ob du das in 20 Jahren auch noch so siehst, sei mal dahingestellt und hat mit Polemik nix zu tun.
    Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Und was passiert, wenn wir alle im Schnitt 150 Jahre leben werden?

    Übrigens, wir beschäftigen zur Zeit mehrere Rentner, die im Ruhestand Langeweile haben.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  9. #59
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Das nenne ich mal 'ne gelungene Prahlerei im MRun'schen Sinn (je untrainierter der Finisher desto größer das Heldentum im Ziel).
    MRun hat schon immer gute Idee gehabt!
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  10. #60
    Avatar von Catwoman
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    Ich hätte da nichts vorzuweisen was Schnelligkeit usw. anbelangt. Also is nix mit Angeben oder prahlen werde mich hüten.
    Auch im Familienkreis sage ich nie was über Lauf- oder Radtraining die haben kein Verständnis für Sport.

  11. #61

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    Zitat Zitat von Malu68 Beitrag anzeigen
    Die eigene Freiheit hört da,auf, wo die des anderen beginnt.....

    Natürlich kann jeder machen was er will.... und es kann sich auch jeder totsaufen, totfressen, totwasweissichwas...
    Aaaber wenn die Gesellschaft die Folgen ausbaden muss, weil derjenige, der sich krankgefressen hat, dann rumjammert, wie schlecht er sich bewegen kann, weil ihm die Knochen weh tun oder er keine Luft mehr kriegt, und eine Reha halbherzig mitmacht und alles, was passiv mit ihm geschieht gut findet und streikt, wenn er aktiv den Heilungsprozeß unterstützen soll und dann auch noch aufs Gesundheitssystem schimpft
    und gleichzeitig derjenige, der "unschuldig" krank ist, auf gleiche Leistung verzichten muss, weil die KK die Dringlichkeit nicht sieht und alles privat zahlen muss ( so er denn kann), dann.... ja dann geht mir die Hutschnur hoch!!!!

    Und das das bekomme ich öfter mit als mir lieb ist!
    Das das aus Sicht von Jemandem, der im Gesundheitsbereich arbeitet, so ist, kann ich gut verstehen. Anderseits: Wer sich so top fit hält (und noch entsprechendes "Glück" hat), dass er 100 wird, bekommt über 30 Jahre Rente und wird mit großer Wahrscheinlichkeit sehr viel mehr Geld aus der Pflegekasse ziehen, da Pflege hauptsächlich im hohen (oder von mir aus "nicht mehr ganz so frischem) Alter jenseits der 80 anfällt.

  12. #62
    Avatar von Malu68
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    Soll man deswegen die, die bis ins hohe Alter gesund und leistungsfähig sind / geblieben sind, vielleicht aufgrund guter Gene oder eben auch, weil sie gut mit ihren Ressourcen umgegangen sind, auch noch "bestrafen" mit höherer Lebensarbeitszeit oder einer wie auch immer genannten Sonderabgabe, weil sie ja den Staat mehr Geld kosten?
    und die, die Schindluder mit ihrer Gesundheit treiben, bekommen alles in den Ar...h geschoben? (Wohl gemerkt: ich meine nicht die, die durch Unfall oder genetische Ursachen erkrankt sind!)

    Das zu regeln ist doch sehr schwierig....
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  13. #63
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Was ist den schwierig zu verstehen. Wir leben durchschnittlich (verstehst Du das Wort Durchschnitt?) um ca 20 Jahre länger als noch vor 50 Jahren. Arbeiten wir dann auch 20 Jahre (durchschnittlich) länger?

    Einzelschicksale in die vernünftige Rentenpolitik (oder überhaupt in ein beliebiges Thema) als Argument zu benutzen, ist für mich populistische Polemik.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  14. #64
    Avatar von Malu68
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    (verstehst Du das Wort Durchschnitt?)
    Wie kommst du denn darauf?? Durchschnitt , warte mal, .... nee, nie gehört....

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Einzelschicksale in die vernünftige Rentenpolitik (oder überhaupt in ein beliebiges Thema) als Argument zu benutzen, ist für mich populistische Polemik.
    Mag sein, ich hab vielleicht einen anderen Blick auf die Einzelschicksale.
    Mir ging es auch nicht darum, die Rentenpolitik zu reformieren oder die Welt zu retten. Mir ging es darum, dass vielen (Tendenz steigend!) ihre Eigenverantwortung nicht mehr bewusst ist.
    Der, der sich totfrisst oder totraucht, sollte auch die Verantwortung dafür übernehmen. Da helfen auch keine Abschreckbilden auf Zigarettenpackungen oder Lebensmittelampeln weiter..... es ist so einfach, die Schuld oder das Versagen anderen in die Schuhe zu schieben: der Staat hat hier versagt, der Arzt da geschlampt, der Apotheker hier nicht drauf hingewiesen.... nur der Einzelne, der kann nix für irgendwas....

    das kannste jetzt polemisch nennen oder nicht.

    Ich finde es auch nicht schlimm, länger zu arbeiten, ich sehe aber auch, dass die, die mit ihren Ressourcen Schindluder treiben, das auf Kosten derer, die im höheren Alter noch arbeitsfähig sind, tun.

    Wenn das für dich Polemik ist....ich empfinde das als soziale Ungerechtigkeit. Die Faulen und Dummen "gewinnen", und die anderen arbeiten bis sie in die Kiste fallen.
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  15. #65
    ohne Paul und nur noch selten unterwegs Avatar von Waldkater
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    Hallo zusammen,
    Also ich lausche immer ganz andächtig den Ausführungen von den anderen Läufern, in der Umkleide, am Start und nach dem Lauf bei Kaffee, Kuchen, Brötchen & Bier.
    Die Veranstaltungen der MA´s (New York, London, Barcelona,Hamburg Berlin, Frankfurt etc) und diversen Trail und HM´s.
    Mich beeindrucken die Kosten und die Zeiten der absolvierten Läufe.
    Die Zeit wird auch diese Läufer einholen - sie sind dann auch nnoch besser (beim Laufen) als ich, der Rückschritt wird von außen mehr und kritischer beobachtet als ihnen lieb ist.
    Meine Leistungen behalte ich lieber für mich, seit 2007 geht es gesundheitlich bei mir bergab. Ich bin froh das ich die Strecken für mich in einer akzeptablen Zeit schaffe.
    Meine Läufe ?: Hermann-Lauf, Marathon Duisburg (1x), Marathon Düsseldorf (1x), MA/HM Röntgenlauf(1x/ 7x) diverse kleine Laufveranstaltungen..

    Gute Nacht
    Beim Laufen lernt man die unterschiedlichsten Menschen kennen. Einige möchte ich gerne als Freund haben, andere wiederum.........

  16. #66
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Malu68 Beitrag anzeigen
    Wie kommst du denn darauf?? Durchschnitt , warte mal, .... nee, nie gehört....



    Mag sein, ich hab vielleicht einen anderen Blick auf die Einzelschicksale.
    Mir ging es auch nicht darum, die Rentenpolitik zu reformieren oder die Welt zu retten. Mir ging es darum, dass vielen (Tendenz steigend!) ihre Eigenverantwortung nicht mehr bewusst ist.
    Der, der sich totfrisst oder totraucht, sollte auch die Verantwortung dafür übernehmen. Da helfen auch keine Abschreckbilden auf Zigarettenpackungen oder Lebensmittelampeln weiter..... es ist so einfach, die Schuld oder das Versagen anderen in die Schuhe zu schieben: der Staat hat hier versagt, der Arzt da geschlampt, der Apotheker hier nicht drauf hingewiesen.... nur der Einzelne, der kann nix für irgendwas....

    das kannste jetzt polemisch nennen oder nicht.

    Ich finde es auch nicht schlimm, länger zu arbeiten, ich sehe aber auch, dass die, die mit ihren Ressourcen Schindluder treiben, das auf Kosten derer, die im höheren Alter noch arbeitsfähig sind, tun.

    Wenn das für dich Polemik ist....ich empfinde das als soziale Ungerechtigkeit. Die Faulen und Dummen "gewinnen", und die anderen arbeiten bis sie in die Kiste fallen.
    Na dann alles ist gut. Oben klang es ganz anders für mich.

    (ich denke aber, dass jeder für sich und für sein Tun selbst verantwortlich ist und ich habe nicht das Recht jemanden etwas vorzuschreiben, und will auch nicht, dass jemand mir vorschreibt, wie ich zu leben habe. Nur dann eben muss man mit den Konsequenzen leben, kurz vor der Rente ins Grass beißen und nicht verlangen, dass allgemein alle kürzer arbeiten sollten. Einzelschicksale eben)
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  17. #67
    Das Ziel meines Weges: ॐ om̐ Avatar von mintgruen
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    Zitat Zitat von AchatSchnecke Beitrag anzeigen
    Klar, ich würde dem 5-Std Marathonläufer auch nicht zugrölen, er solle nächstes Mal den Bus nehmen oder so was oder ihm nachher sagen, wie lahm er war, aber man muss es auch nicht so feiern, wie der Kommentator beim Ironman Frankfurt diesen 140-Kilo Mann. Wenn ich in der Schule eine 4 nach hause gebracht hab, dann haben meine Eltern mir zum Glück auch nicht gesagt, dass das ne total tolle Leistung ist und mir auf die Schulter geklopft...
    Ich habe das Abfeiern von diesem 140-Kilo Mann zwar nicht mitbekommen, aber da denke ich anders als du.
    Mit 140 Kilo schleppt man quasi beinahe zwei Ironmen durchs Ziel. Dann weiß man nicht welche Geschichte hinter diesen 140 Kilo stecken.
    Hatte der Mann eine schwere Krankheit, die ihn auf über 200 kg brachte? Hatte er durch eisernes Training sich wieder ins Leben zurück gekämpft?

    Ich finde da darf man durchaus öffentlich feiern, wenn so ein Mensch den Ironman bewältigt.

    Weil hier auch öfters zu lesen ist, das eine Pace von x nur als Schlurfen zu betrachten sei, möchte ich an dieser Stelle auch etwas schreiben.
    Keine Frage, es ist Schlurfen. Das sehe ich selber.
    Doch vorgestern, bei der Radtour, sah ich einen Oldie, mit weißem Haar und Bart, durch die Gegend "schlurfen". Und da war er wieder, mein Spruch im Kopf.

    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

    In diesem Alter, das der Herr dem Anschein nach hatte, stehen andere erst gar nicht mehr von der Couch auf. Darum bin ich der Meinung, dass man differenzieren sollte. Für den alten Mann ist es schon eine große Leistung, wenn er dreimal die Woche ein paar Kilometer durch die Gegend schlurft. Und auf das darf er dann auch stolz sein, und damit prahlen, wenn er das möchte.
    So wie ein junger, gesunder Bersch sich für einen anspruchsvollen Triathlon feiern lässt.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  18. #68

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    @mintgruen
    Das in Frankfurt war einfachnur eine bekloppte Wette, die man als Kommentator oder Sportler sicher nicht befürworten sollte.
    Genauso fürn Ar.... Ist dieser Faden, da es keinerlei Definition für Prahlerei gibt, bzw. es am eigenen Empfinden liegt.

  19. #69
    'Cause Stone Cold Said So Avatar von MikeStar
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    Zitat Zitat von Georg61 Beitrag anzeigen
    @mintgruen
    Das in Frankfurt war einfachnur eine bekloppte Wette, die man als Kommentator oder Sportler sicher nicht befürworten sollte.
    Genauso fürn Ar.... Ist dieser Faden, da es keinerlei Definition für Prahlerei gibt, bzw. es am eigenen Empfinden liegt.
    Selbstverständlich gibt es eine Definition für Prahlerei/prahlen... einfach mal einen Blick in den Duden werfen.
    Das eigene Empfinden ist für die objektive Definiton irrelevant.

    Niemand sollte in irgendeiner Form und egal womit auch prahlen, denn Prahlerei ist dem Superbia inne und als Laster damit der Weg zur Sünde. Der Weg der Bescheidenheit ist jener, den man gehen soll. Die Leistungen der anderen angemessen und respektvoll würdigen. Die eigene Leistung darf man gerne erwähnen doch sollte man sie tunlichst nicht über die anderer stellen, egal wie gut sie - subjektiv gesehen - sein mögen.
    ________________________________________ _____
    Esst mehr Käsetoast!

  20. #70
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Georg61 Beitrag anzeigen
    Genauso fürn Ar.... Ist dieser Faden
    Zitat Zitat von Georg61 Beitrag anzeigen
    Ehrlich, der ganze Faden ist doch albern.
    Zitat Zitat von Georg61 Beitrag anzeigen
    Der ganze Faden wird doch absurd.
    Zitat Zitat von Georg61 Beitrag anzeigen
    Wie befürchtet war die 2. und 3. Antwort gleich wieder für den A.... .
    Ehrlich, deine albernen Kommentare in diversen Fäden sind doch fürn A...

  21. #71
    Bewegungsfreude pur! Avatar von barefooter
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    Zitat Zitat von Georg61 Beitrag anzeigen
    ... da es keinerlei Definition für Prahlerei gibt, bzw. es am eigenen Empfinden liegt.
    Der Duden als DIE Instanz für alle Fragen zur deutschen Sprache schaut dem Volk aufs Maul und definiert "prahlen" so:
    prahlen sich wirklicher oder vermeintlicher Vorzüge o. Ä. übermäßig oder übertreibend rühmen, sie hervorhebend erwähnen

    Es gibt also eine Definition und diese trifft alle Nuancen der Prahlerei auch nach meinem Sprachempfinden sehr genau.

    Weiter siehe bei Mike Star, dessen Ausführungen ich eben erst gesehen habe.
    Grüße von der Baltischen See! Laufen/Wandern barfuß erleben - Zu Fuß - am besten barfuß - hält die Seele Schritt.
    Je länger die Strecke, desto unbedeutender die Zeit, da allein die Streckenbewältigung zur eigenen Leistung wird.


  22. #72

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    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Passend zum Thema, gerade entdeckt:

    https://www.swr.de/swr2/programm/sen...c4b/index.html
    Derartige Sendungen sind leider immer wieder geeignet, Vorurteile zu schüren. Wenn dann jemand "prahlt" oder nur sachlich erzählt, an welchem Wettkampf er teilgenommen hat, wird dieses sportliche Engagement in die Schublade "das kann nicht gesund sein" gesteckt. Insofern kann "Prahlerei" auch schnell nach hinten losgehen, wenn das Umfeld glaubt, der/diejenige ruiniert seine/ihre Gesundheit (nur weil das Umfeld keine wie auch immer geartete Ahnung von Sport hat -geschweige denn ansatzweise selbst Sport treibt). Dann wird die Leistung nicht gewürdigt, sondern der "Prahler" muss sich eher noch rechtfertigen.

  23. #73

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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich gibt es eine Definition für Prahlerei/prahlen... einfach mal einen Blick in den Duden werfen.
    Das eigene Empfinden ist für die objektive Definiton irrelevant.
    Zitat Zitat von barefooter Beitrag anzeigen
    Der Duden als DIE Instanz für alle Fragen zur deutschen Sprache schaut dem Volk aufs Maul und definiert "prahlen" so:
    prahlen sich wirklicher oder vermeintlicher Vorzüge o. Ä. übermäßig oder übertreibend rühmen, sie hervorhebend erwähnen
    Kommunikation ist keine Ingenieurswissenschaft. Daher - und hier muss ich Georg recht geben - kommt es durchaus auf die subjektive Wahrnehmung an. Es geht halt nicht nur darum, was der Sender von sich gibt, sondern auch oder sogar viel mehr, was der Empänger versteht. (Wieviel einfacher wäre so vieles, wäre Kommunikation - und "prahlen" ist eine Form davon - nicht dermaßen anfällig für unterschiedliche Interpretationen und damit Missverständnisse.)

    Kleines Beispiel:
    "Ich bin einen Marathon in 3 Stunden gelaufen."
    Zuhörer A wird das als sachliche Mitteilung verstehen, ohne jede Annahme, dass das als Prahlerei gemeint ist.
    Zuhörer B, der trotz viel Training und mit höchster Anstrengung 4 Stunden gelaufen ist, vergleicht die Aussage mit seiner eigenen Leistung und empfindet sie als Prahlerei.
    Dass der Kontext, in dem die Äußerung fällt, der Tonfall o. ä. eine besondere Rolle spielt, sei mal außen vor gelassen.

    Oder auch:
    Wenn jemand seine sämtlichen Zeiten in seine Signatur schreibt, denkt der eine sich "So what", ein zweiter erstarrt in Ehrfurcht, und der dritte hält das für Prahlerei.

    Die scheinbar so objektive Definition aus dem Duden lässt sich doch beliebig interpretieren. Was ist "übermäßig"? Wer interpretiert eine Äußerung primär als sachbezogen, wer wertet sie als "rühmen"?

    Das einzige, was einigermaßen objektiv gelten dürfte, ist, dass "prahlen" negativ behaftet ist.

    Bernd
    Das Remake in Text und Bild.

    Infos zum Laufen und Vereinsgedöns gibt's auf www.sgnh.de

  24. #74
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von burny Beitrag anzeigen
    Kommunikation ist keine Ingenieurswissenschaft. Daher - und hier muss ich Georg recht geben - kommt es durchaus auf die subjektive Wahrnehmung an. Es geht halt nicht nur darum, was der Sender von sich gibt, sondern auch oder sogar viel mehr, was der Empänger versteht. (Wieviel einfacher wäre so vieles, wäre Kommunikation - und "prahlen" ist eine Form davon - nicht dermaßen anfällig für unterschiedliche Interpretationen und damit Missverständnisse.)

    Kleines Beispiel:
    "Ich bin einen Marathon in 3 Stunden gelaufen."
    Zuhörer A wird das als sachliche Mitteilung verstehen, ohne jede Annahme, dass das als Prahlerei gemeint ist.
    Zuhörer B, der trotz viel Training und mit höchster Anstrengung 4 Stunden gelaufen ist, vergleicht die Aussage mit seiner eigenen Leistung und empfindet sie als Prahlerei.
    Dass der Kontext, in dem die Äußerung fällt, der Tonfall o. ä. eine besondere Rolle spielt, sei mal außen vor gelassen.

    Oder auch:
    Wenn jemand seine sämtlichen Zeiten in seine Signatur schreibt, denkt der eine sich "So what", ein zweiter erstarrt in Ehrfurcht, und der dritte hält das für Prahlerei.

    Die scheinbar so objektive Definition aus dem Duden lässt sich doch beliebig interpretieren. Was ist "übermäßig"? Wer interpretiert eine Äußerung primär als sachbezogen, wer wertet sie als "rühmen"?

    Das einzige, was einigermaßen objektiv gelten dürfte, ist, dass "prahlen" negativ behaftet ist.

    Bernd
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    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  25. #75
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von burny Beitrag anzeigen
    Wenn jemand seine sämtlichen Zeiten in seine Signatur schreibt, denkt der eine sich "So what", ein zweiter erstarrt in Ehrfurcht, und der dritte hält das für Prahlerei.
    Wer seine Zeiten in der Signatur schreibt, ist bestimmt sportlich unterwegs. Da soll jeder auf seinem Niveau glücklich sein. Lustig wird es nur, wenn der Fori im Text betont, dass ihn Zeiten nicht interessieren oder was für eine Sportskanone er doch ist, wenn die Zeiten eine andere Sprache sprechen.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

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