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  1. #76

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    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    Ich habe das Abfeiern von diesem 140-Kilo Mann zwar nicht mitbekommen, aber da denke ich anders als du.
    Mit 140 Kilo schleppt man quasi beinahe zwei Ironmen durchs Ziel. Dann weiß man nicht welche Geschichte hinter diesen 140 Kilo stecken.
    Hatte der Mann eine schwere Krankheit, die ihn auf über 200 kg brachte? Hatte er durch eisernes Training sich wieder ins Leben zurück gekämpft?

    Ich finde da darf man durchaus öffentlich feiern, wenn so ein Mensch den Ironman bewältigt.

    Weil hier auch öfters zu lesen ist, das eine Pace von x nur als Schlurfen zu betrachten sei, möchte ich an dieser Stelle auch etwas schreiben.
    Keine Frage, es ist Schlurfen. Das sehe ich selber.
    Doch vorgestern, bei der Radtour, sah ich einen Oldie, mit weißem Haar und Bart, durch die Gegend "schlurfen". Und da war er wieder, mein Spruch im Kopf.

    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

    In diesem Alter, das der Herr dem Anschein nach hatte, stehen andere erst gar nicht mehr von der Couch auf. Darum bin ich der Meinung, dass man differenzieren sollte. Für den alten Mann ist es schon eine große Leistung, wenn er dreimal die Woche ein paar Kilometer durch die Gegend schlurft. Und auf das darf er dann auch stolz sein, und damit prahlen, wenn er das möchte.
    So wie ein junger, gesunder Bersch sich für einen anspruchsvollen Triathlon feiern lässt.
    Ich würde ihn für jedes Kilo, dass er abgenommen hat, zu jedem geschwommenen Kilometer, zu jedem gefahrenen und gewalkten Kilometer beglückwünschen. Aber nicht zu dem grandiosen Plan, einen Ironman in etwas über 18 Stunden zu finishen (wenn dann alles glatt geht), mit einer vollmundigen Ankündigung und einer Wette über 10.000 Euro mit dem Mitbewohner. Er hat auch nicht gefinisht, sondern nach knapp 2 Stunden Schwimmen und 50 Km Rad im 20er Schnitt mit Knieschmerzen aufgegeben.
    Hab ich auch nichts gegen. Soll er machen. Nur soll mir das nicht vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen (was ich nicht als GEZ-Bashing meine, sondern weil ich wenigstens da noch etwas qualifizierten Kommentar erwarte) als tolles Beispiel für Motivation und Sportgeist verkauft werden...genauso wenig wie den 8 Stunden Marathon-Finisher oder ähnliche Ideen.
    Und ich hab auch überhaupt nichts gegen den Opa, der mit 7er Pace rumjoggt. Auch nichts gegen den 30-Jährigen der in 7er Pace läuft. Nur dagegen, dass man es im Wahn von solchen Events wie Marathon, Ironman etc. anscheinend zunehmend weniger schafft, dass eigene Leistungsvermögen einzuschätzen oder zu akzeptieren und auf den großen Turn verzichten und sich stattdessen mit dem 10er oder HM zu begnügen, der dem auch entspricht. Und ich glaube eben, dass der unbedingte Drang trotz mangelnder Sportlichkeit oder mangelnder Trainingszeit oder mangelnder Erfahrung an "extremeren" Veranstaltungen teilzunehmen (siehe auch das Beispiel mit den Klettersteigen) sehr viel mit "passiver Prahlerei", in Social Media, mit der Marathon-Urkunde im Büro etc. zu tun hat.

  2. #77

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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Das nenne ich mal 'ne gelungene Prahlerei im MRun'schen Sinn (je untrainierter der Finisher desto größer das Heldentum im Ziel).
    Ich weiss zwar nicht, wer oder was MRun ist, aber für Prahlerei gehört schon mehr, als zu sagen: ich hab nen Marathon gefinisht. Hab ja nicht mal Zeiten erwähnt ;)

  3. #78
    Das Ziel meines Weges: ॐ om̐ Avatar von mintgruen
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    Zitat Zitat von AchatSchnecke Beitrag anzeigen
    Er hat auch nicht gefinisht, sondern nach knapp 2 Stunden Schwimmen und 50 Km Rad im 20er Schnitt mit Knieschmerzen aufgegeben.
    Hab ich auch nichts gegen. Soll er machen. Nur soll mir das nicht vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen (was ich nicht als GEZ-Bashing meine, sondern weil ich wenigstens da noch etwas qualifizierten Kommentar erwarte) als tolles Beispiel für Motivation und Sportgeist verkauft werden...genauso wenig wie den 8 Stunden Marathon-Finisher oder ähnliche Ideen.
    Okay, da kann ich dich verstehen.


    Und ich hab auch überhaupt nichts gegen den Opa, der mit 7er Pace rumjoggt. Auch nichts gegen den 30-Jährigen der in 7er Pace läuft. Nur dagegen, dass man es im Wahn von solchen Events wie Marathon, Ironman etc. anscheinend zunehmend weniger schafft, dass eigene Leistungsvermögen einzuschätzen oder zu akzeptieren und auf den großen Turn verzichten und sich stattdessen mit dem 10er oder HM zu begnügen, der dem auch entspricht.
    Für Marathon bekommt man halt mehr Komplimente, als für einen HM oder gar nur einem 10er.

    Ich weiß aber, was du meinst. Das wäre so, als ob ich im November einen HM laufen möchte, obwohl ich zur Zeit gerade mal reif für einen halbwegs anständigen 5k bin. Und das auch nur, wenn meine Hüfte nicht wieder gröber zu Zicken beginnt.

    Und ich glaube eben, dass der unbedingte Drang trotz mangelnder Sportlichkeit oder mangelnder Trainingszeit oder mangelnder Erfahrung an "extremeren" Veranstaltungen teilzunehmen (siehe auch das Beispiel mit den Klettersteigen) sehr viel mit "passiver Prahlerei", in Social Media, mit der Marathon-Urkunde im Büro etc. zu tun hat.
    Aber liegt da der Fehler dann nicht beim Veranstalter? Wenn er einen Zielschluss nach einer bestimmte Zeit einführt, kommen die untertrainierten Läufer erst gar nicht zeitgerecht im Ziel an. Ohne Finish keine Urkunde.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  4. #79
    Avatar von Vögelchen
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    Aber der Veranstalter hat weniger Teilnehmer, die bezahlen.

  5. #80

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    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    Aber liegt da der Fehler dann nicht beim Veranstalter? Wenn er einen Zielschluss nach einer bestimmte Zeit einführt, kommen die untertrainierten Läufer erst gar nicht zeitgerecht im Ziel an. Ohne Finish keine Urkunde.
    Was für ein Quatsch!

    a) ist der Veranstalter keine moralische Institution, die darüber befindet, wer ein Anrecht hat, mit einer Urkunde gewürdigt zu werden.
    b) kann ein halbwegs sportlicher, aber untrainierter 25-Jähriger einen solchen Zielschluss immer noch locker unterbieten, während die viel trainierende W60 ausgeschlossen wird oder aber man setzt ihn so eng an, dass das Teilnehmerfeld halbiert wird.

    Bernd
    Das Remake in Text und Bild.

    Infos zum Laufen und Vereinsgedöns gibt's auf www.sgnh.de

  6. #81
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von faceyourtarget Beitrag anzeigen
    Ich weiss zwar nicht, wer oder was MRun ist, aber für Prahlerei gehört schon mehr, als zu sagen: ich hab nen Marathon gefinisht.
    Eben.....Du hast gesagt, Du hättest kaum trainiert und es damit allen, die vernünftiges Marathontraining propagieren, aber mal so richtig gezeigt, Ein toller Hecht, aber natürlich ohne zu prahlen.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  7. #82

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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Eben.....Du hast gesagt, Du hättest kaum trainiert und es damit allen, die vernünftiges Marathontraining propagieren, aber mal so richtig gezeigt, Ein toller Hecht, aber natürlich ohne zu prahlen.
    Nö ich habe gesagt, dass man keinen perfekt vorbereiteten Marathon machen muss, um ihn anständig hinter sich zu bringen. Mir gehn halt Leute auf den Sack, die nach dem Lesen eines Marathonplans meinen zum Experten zu mutieren. Und wenn man sich nicht so vorbereitet, ist man ein unwürdiger Hitzkopf, der seine Gesundheit ruinieren würde. Ist ja nicht so, als sei ich unvorbereitet gestartet oder hätte gerade erst mit dem Laufen angefangen. Aber wenn du meinst ich prahle, dann mein das eben. Hast dann leider nur nicht verstanden um was es geht.

  8. #83
    Running Doter Avatar von Kerkermeister
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    Zitat Zitat von AchatSchnecke Beitrag anzeigen
    Und ich glaube eben, dass der unbedingte Drang trotz mangelnder Sportlichkeit oder mangelnder Trainingszeit oder mangelnder Erfahrung an "extremeren" Veranstaltungen teilzunehmen (siehe auch das Beispiel mit den Klettersteigen) sehr viel mit "passiver Prahlerei", in Social Media, mit der Marathon-Urkunde im Büro etc. zu tun hat.
    1+
    und die Veranstalter fördern das ja schön mit dem Angebot der Marathon-Staffeln.
    Natürlich wird damit sehr viel zusätzliches Geld gemacht, aber ....

  9. #84
    Avatar von McAwesome
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    Zitat Zitat von Malu68 Beitrag anzeigen
    Die eigene Freiheit hört da,auf, wo die des anderen beginnt.....

    Natürlich kann jeder machen was er will.... und es kann sich auch jeder totsaufen, totfressen, totwasweissichwas...
    Aaaber wenn die Gesellschaft die Folgen ausbaden muss, weil derjenige, der sich krankgefressen hat, dann rumjammert, wie schlecht er sich bewegen kann, weil ihm die Knochen weh tun oder er keine Luft mehr kriegt, und eine Reha halbherzig mitmacht und alles, was passiv mit ihm geschieht gut findet und streikt, wenn er aktiv den Heilungsprozeß unterstützen soll und dann auch noch aufs Gesundheitssystem schimpft
    und gleichzeitig derjenige, der "unschuldig" krank ist, auf gleiche Leistung verzichten muss, weil die KK die Dringlichkeit nicht sieht und alles privat zahlen muss ( so er denn kann), dann.... ja dann geht mir die Hutschnur hoch!!!!

    Und das das bekomme ich öfter mit als mir lieb ist!
    Bei allem Verständnis, dass der Job frustrierend sein kann und man viele Handlungen der Patienten nicht versteht und oft ein selbstzerstörerisches Verhalten im Endstadium zu beobachten sein wird: Wenn du im Gesundheitsbereich arbeitest, ist es dann nicht irgendwie Teil der Arbeit, auch diesen Menschen, die sich "krankgefressen" haben, genau so wertfrei gegenüber zu treten wie den Menschen, die durch ein Unglück in die missliche Lage gekommen sind? Ein krankgefressener Mensch frisst sich, nehme ich jetzt mal an, ja nicht anlasslos und ohne Ursache krank. Jemand, der den Arsch in der Reha nicht hochkriegt, dem fehlen vielleicht die richtigen Werkzeuge, um die Situation in den Griff zu bekommen. Und dann kämen nach meinem Empfinden diejenigen ins Spiel, die sich damit beruflich auseinandersetzen. Und deren Aufgabe, also das, was ich so gemeinhin als Kerntätigkeit interpretiere, wäre es, den Menschen Hilfestellungen dahingehend zu geben. Gerade die "faulen" und meckernden, verweigernden Kranken sind es doch, die umso mehr Unterstützung brauchen.
    Das muss nicht unbedingt zeitlich mehr sein, sondern die konkret richtige Ansprache im richtigen Moment. Erkennen, was derjenige für ein Typ ist und irgendwas in ihm wecken, damit er sich selbst dabei helfen kann, seinen Heilungsprozess in Gang zu bringen. Das setzt natürlich viel Menschenkenntnis, Empathie und Durchhaltevermögen voraus (und ist wahrscheinlich auch nicht Aufgabe einer Krankenschwester o.ä., sondern geht ja schon eher in Richtung psychische Hilfe). Und ist vielleicht auch zu viel verlangt, wenn man sich die Umstände betrachtet, in denen viele im Gesundheitsbereich arbeiten müssen (zu viel für zu wenig Geld). Aber grundsätzlich, finde ich, gehört das genauso zur Arbeit dazu, wie dem motivierten, sich selbst aus der misslichen Lage befreien wollenden Typen die richtigen Medikamente (oder was auch immer) zu geben.

    Zitat Zitat von Malu68 Beitrag anzeigen
    Mir ging es auch nicht darum, die Rentenpolitik zu reformieren oder die Welt zu retten. Mir ging es darum, dass vielen (Tendenz steigend!) ihre Eigenverantwortung nicht mehr bewusst ist.
    Der, der sich totfrisst oder totraucht, sollte auch die Verantwortung dafür übernehmen. Da helfen auch keine Abschreckbilden auf Zigarettenpackungen oder Lebensmittelampeln weiter..... es ist so einfach, die Schuld oder das Versagen anderen in die Schuhe zu schieben: der Staat hat hier versagt, der Arzt da geschlampt, der Apotheker hier nicht drauf hingewiesen.... nur der Einzelne, der kann nix für irgendwas....

    Wenn das für dich Polemik ist....ich empfinde das als soziale Ungerechtigkeit. Die Faulen und Dummen "gewinnen", und die anderen arbeiten bis sie in die Kiste fallen.
    Ich seh das so: Derjenige, der nicht in der Lage ist, auf sich selbst zu achten, seinen Körper in einem einigermaßen brauchbaren Zustand zu halten, sich um sich zu kümmern, damit er nicht in die missliche Lage kommt, von den Gnaden des Gesundheitssystems abhängig zu werden, ist, aus welchen Gründen auch immer, schwach. Das kann von psychischen Unzulänglichkeiten über Fehler in der Erziehung bis hin zu traumatischen biografischen Erlebnissen gehen. Oder eine Kombination davon oder was ganz anderes. Diesen Menschen zu helfen, gehört genauso zur Kernaufgabe des Gesundheitssystems wie denjenigen, die das Glück haben, in der Lage zu sein, sich um sich zu kümmern, vieles gut geregelt bekommen und dann aufgrund genetischer Dispositionen oder auch Unfällen vom Gesundheitssystem abhängig werden.

    Oberflächlich betrachtet mag die zuerst beschriebene Gruppe als "faul und dumm" abgestempelt werden. Wenn man im gesundheitlichen Bereich tätig ist, finde ich, sollte man sich solche Pauschalurteile aber tunlichst verkneifen. Das wertet das Individuum und seine Geschichte ab, die man, in der Kürze der Zeit und der systemisch bedingten Hektik, oft nicht kennt und kennen kann. Von daher verbietet sich meiner Meinung nach ein derartig verächtlicher Blick auf die Kranken. Dass das natürlich im Einzelfall trotzdem passiert, ist vollkommen klar, da es menschlich ist, andere nach ihrem äußerlich erkennbaren Verhalten zu bewerten und Schlüsse zu ziehen, warum diese Menschen so sind, wie sie sind. Die Attribute "faul und dumm" allerdings sind schon wirklich richtig verächtlich, das sollte man nichtmal in der größten Stresssituation in den Mund nehmen, wenn man das, was man tut, aus Überzeugung tut.

    Im Übrigen wollte ich mit meinem polemischen Kommentar vor ein paar Tagen nur deutlich machen, dass die Denkweise, Menschen sollten doch Sport treiben, damit sie nicht irgendwann die Kassen belasten, gefährlich ist. Wenn man die Freizeitgestaltung der Bürger nach ökonomischen Aspekten anordnen wollte, wäre es wahrscheinlich tatsächlich am besten, bis zur Rente 3x/Woche ne Stunde joggen zu gehen und sich mit Abtreten aus dem Arbeitsalltag den Gnadenschuss verpassen zu lassen.

    Mir fallen unendlich viele Gründe ein, warum Sport ne gute Sache ist. An ausgeglichene Haushalte und die Entlastung der Kassen wäre ich tatsächlich als allerletztes gekommen.

    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Passend zum Thema, gerade entdeckt:

    https://www.swr.de/swr2/programm/sen...c4b/index.html
    Boah nee, du kannst doch nicht den Thread hier mit irgendwelchen TV-Tipps zumüllen, mach das doch bitte im entsprechenden Faden.

  10. #85
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von faceyourtarget Beitrag anzeigen
    Nö ich habe gesagt, dass man keinen perfekt vorbereiteten Marathon machen muss, um ihn anständig hinter sich zu bringen. Mir gehn halt Leute auf den Sack, die nach dem Lesen eines Marathonplans meinen zum Experten zu mutieren. Und wenn man sich nicht so vorbereitet, ist man ein unwürdiger Hitzkopf, der seine Gesundheit ruinieren würde. Ist ja nicht so, als sei ich unvorbereitet gestartet oder hätte gerade erst mit dem Laufen angefangen. Aber wenn du meinst ich prahle, dann mein das eben. Hast dann leider nur nicht verstanden um was es geht.
    Wenn es Dir um Marathontraining geht, hast Du nicht verstanden, worin es in diesem Thread geht. Oder möchtest Du nur damit prahlen, dass Du schlauer bist als andere?
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  11. #86
    Avatar von MarkyMcFly
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    Zitat Zitat von Kerkermeister Beitrag anzeigen
    1+
    und die Veranstalter fördern das ja schön mit dem Angebot der Marathon-Staffeln.
    Natürlich wird damit sehr viel zusätzliches Geld gemacht, aber ....
    Gibt's eigentlich schon Staffel-Ultra Läufe? ;) Das wäre ja der nächste Schritt.
    Wobei, da fällt mir jetzt sogar einer ein. Der Lauf zwischen den Meeren über fast 100 km von Nord- nach Ostsee.

    Im Gegensatz zum Staffelmarathon würde aber nie jemand dazu sagen, er hätte an einem Ultralauf teilgenommen.
    Beim Staffelmarathon hingegen nuscheln die Finisher doch gerne das "Staffel" weg und betonen den Marathon ;)

  12. #87
    Das Ziel meines Weges: ॐ om̐ Avatar von mintgruen
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    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Aber der Veranstalter hat weniger Teilnehmer, die bezahlen.
    Es läuft also alles wieder auf möglichst hohen Ertrag hinaus.

    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    Aber liegt da der Fehler dann nicht beim Veranstalter?
    Zitat Zitat von burny Beitrag anzeigen
    Was für ein Quatsch!
    Es gibt keine blöden Fragen. Es gibt nur blöde Antworten.




    b) kann ein halbwegs sportlicher, aber untrainierter 25-Jähriger einen solchen Zielschluss immer noch locker unterbieten, während die viel trainierende W60 ausgeschlossen wird.

    Bernd
    Danke, dass hatte ich nicht bedacht.
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  13. #88
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von MarkyMcFly Beitrag anzeigen
    Beim Staffelmarathon hingegen nuscheln die Finisher doch gerne das "Staffel" weg und betonen den Marathon ;)
    Und das ist nicht mal nur bei den normalen Teilnehmern sondern auch in der Werbung:

    Hamburg war zum Marathon 2016 und 2017 zuplakatiert mit folgender Werbung:

    "Ich liebe es, mit meinen Kunden ein Ziel zu erreichen – egal, ob im Job oder beim Marathon!" - darunter ein Bild einer Dame in Sportklamotten.

    Die Dame ist 2016 den 5,4-km-Abschnitt der Staffel mitgelaufen. 2017 war sie nicht mehr in der Teilnehmerliste...

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  14. #89
    Running Doter Avatar von Kerkermeister
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    Zitat Zitat von MarkyMcFly Beitrag anzeigen
    Gibt's eigentlich schon Staffel-Ultra Läufe? ;) Das wäre ja der nächste Schritt.
    Wobei, da fällt mir jetzt sogar einer ein. Der Lauf zwischen den Meeren über fast 100 km von Nord- nach Ostsee.
    Lauf zwischen den Meeren sind nur Staffeln erlaubt, keine Einzelstarter.

    100meilenberlin, Einzelstarter und dazu auch noch 2,4 oder 10+ Staffeln

  15. #90
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Der Mythos Marathon ist schon vor einiger Zeit zum Mythos Halbmarathon geworden. Da das vielen auch zu lang ist, gibt es jetzt den Mythos Marathonstaffel. Einmal im Leben muß man halt etwas geleistet haben....
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  16. #91
    Avatar von Sportscat
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    Bei mir in der Arbeit gibt es tatsächlich auch Leute, die sagen "Ich habe auch bei dem Marathon mitgemacht" - wo ich den Marathon gelaufen bin, dabei haben sie den Viertelmarathon absolviert. Ich sag nichts und gratuliere, aber ich habe den Eindruck, dass sie denken, sie hätten einen Marathon absolviert. Das finde ich total schräg.

  17. #92
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Der Mythos Marathon ist schon vor einiger Zeit zum Mythos Halbmarathon geworden. Da das vielen auch zu lang ist, gibt es jetzt den Mythos Marathonstaffel. Einmal im Leben muß man halt etwas geleistet haben....
    Solange es ordentlich, korrekt kommuniziert wird ist das doch völlig okay. Besser als gar nicht bewegt.

  18. #93
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Solange es ordentlich, korrekt kommuniziert wird ist das doch völlig okay. Besser als gar nicht bewegt.
    Bei der Teilnahme an einer Marathonstaffel geht es nicht um Bewegung. Bewegen kann man sich auch im Park oder im Wald oder auf dem Laufband. Sogar kostengünstiger.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  19. #94
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Solange es ordentlich, korrekt kommuniziert wird ist das doch völlig okay. Besser als gar nicht bewegt.
    Ich hatte mich 2015 bei der Marathonstaffel verletzt und musste meine Story diversen Ärzten erzählen. Obwohl ich deutlich erklärte, was passiert ist "ich bin am Sonntag beim Marathon 5,4km Staffel gelaufen..." (o.ä.) verstand mindestens ein Arzt, dass ich den kompletten Marathon gelaufen wäre. Das "Zauberwort" führt offensichtlich dazu, dass einige gar nicht richtig zuhören.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  20. #95
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Ich hatte mich 2015 bei der Marathonstaffel verletzt und musste meine Story diversen Ärzten erzählen. Obwohl ich deutlich erklärte, was passiert ist "ich bin am Sonntag beim Marathon 5,4km Staffel gelaufen..." (o.ä.) verstand mindestens ein Arzt, dass ich den kompletten Marathon gelaufen wäre. Das "Zauberwort" führt offensichtlich dazu, dass einige gar nicht richtig zuhören.
    Na ja, irgendwann ist der Sorgfaltspflicht ja auch genüge getan. Es gibt halt Menschen die hören/lesen nur was sie hören/lesen wollen. Darum kann man sich nicht auch noch kümmern.

  21. #96
    Unterwegs in neue Welten Avatar von 19joerg61
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    Zitat Zitat von Sportscat Beitrag anzeigen
    Bei mir in der Arbeit gibt es tatsächlich auch Leute, die sagen "Ich habe auch bei dem Marathon mitgemacht" - wo ich den Marathon gelaufen bin, dabei haben sie den Viertelmarathon absolviert. Ich sag nichts und gratuliere, aber ich habe den Eindruck, dass sie denken, sie hätten einen Marathon absolviert. Das finde ich total schräg.
    Manche finden es schon bewundernswürdig beim Firmenlauf teilgenommen zu haben.

    Wenn mir jemand erzählt (oder in die Signatur schreibt), wie schnell er läuft, interessiert es mich, um ihn sportlich einschätzen zu können.
    Allerdings erzählen es die wirklich Schnellen kaum ungefragt - die 4-Stunden-Läufer dagegen schon.
    Neue Laufabenteuer im Blog

  22. #97

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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Wenn es Dir um Marathontraining geht, hast Du nicht verstanden, worin es in diesem Thread geht. Oder möchtest Du nur damit prahlen, dass Du schlauer bist als andere?
    Mein Ursprungsbeitrag dreht sich um Vieles. Das Thema Marathon hast du rausgepickt und mich als Prahler hingestellt. Oberschlau waren die, die gemeint haben, dass man einen Marathon gefälligst nur mit akribischer Vorbereitung laufen kann. Und meine Vorbereitung herablassend belächelt haben getreu dem Motto "kannst du ja machen, wirste aber net schaffen/is dumm/gesundheitsschädlich".

    Aber ich merke schon, dass wir auf keinen Nenner kommen.

    Was mir bei vielen sportlich aktiven Leuten auffällt ist das "ich stell mich über dich weil du fett/unsportlich bist" Art. Der eine machts offener, der andere eher versteckt. Wer gerne mit 140 Kilo nen Ironman machen will, soll das doch tun. Der gräbt doch keinem anderen an seiner Leistung. Und wer bei ner Marathon-Staffel mitgelaufen ist, wird vll einfach nur die Atmosphäre eines Marathons aufsaugen wollen, weil er nicht fit genug für einen ganzen Marathon ist.

    Man darf den Leuten doch nicht immer gleich die schlimmsten Absichten unterstellen.

    Ich finde das sagt mehr aus über die, die mutmaßen, als die, die ne Marathonstaffel laufen. Spätestens wenn man nach der Zeit fragt, hat sich das Thema doch eh erledigt, weil klar wird das sie nicht den ganzen Marathon absolviert haben.

    Und wenn ich bei der Challenge Roth in einer Staffel den Marathon laufen würde, würde ich auch sagen "ich hab bei der Challenge Roth den Marathon in ner Staffel gemacht" und nicht "ich bin Marathon in Roth gelaufen".

    Wer dann nicht richtig zuhört und denkt man würde prahlen, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

  23. #98

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    Zitat Zitat von 19joerg61 Beitrag anzeigen
    Manche finden es schon bewundernswürdig beim Firmenlauf teilgenommen zu haben.

    Wenn mir jemand erzählt (oder in die Signatur schreibt), wie schnell er läuft, interessiert es mich, um ihn sportlich einschätzen zu können.
    Allerdings erzählen es die wirklich Schnellen kaum ungefragt - die 4-Stunden-Läufer dagegen schon.
    Vll. ist für einen Sportmuffel mit Übergewicht ein Firmenlauf schon was besonderes. Wenn man sich immer an den schnellsten und besten Sportlern orientiert, müsste man betrübt jeglichen Sport sein lassen.

    Aus der Sicht eines trainierten Marathonläufers ist ein 3h Marathon auch eher Ga1 Trainingstempo.

    Soll doch jeder machen wie er kann und lustig ist. Jeder in seinem persönlichen Hämisphärchen.

  24. #99
    Avatar von Vögelchen
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    Ich hätte mich fast dazu herabgelassen, wegen des ITBS in der HM-Staffel zu laufen, aber es kamen dann doch nicht genug zusammen. Gesünder wäre es gewesen

  25. #100
    Unterwegs in neue Welten Avatar von 19joerg61
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    Zitat Zitat von faceyourtarget Beitrag anzeigen
    Vll. ist für einen Sportmuffel mit Übergewicht ein Firmenlauf schon was besonderes. Wenn man sich immer an den schnellsten und besten Sportlern orientiert, müsste man betrübt jeglichen Sport sein lassen.

    Aus der Sicht eines trainierten Marathonläufers ist ein 3h Marathon auch eher Ga1 Trainingstempo.

    Soll doch jeder machen wie er kann und lustig ist. Jeder in seinem persönlichen Hämisphärchen.
    Deswegen ist es mit Prahlen immer so eine Sache.

    Wobei ich einen Unsportlichen, der im etwas höheren Alter sich aufrafft und für einen Firmenlauf trainiert bewundernswerter finde, als jemand, der aus dem Stand einen Marathon läuft.
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