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  1. #76
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    3:28:35, einfach nur gei!

  2. #77

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    Hallo Erwin,wir hatten dich im Zielbereich leider aus den Augen verloren. Ich hatte gehofft, dass wir uns noch am Krombacher Stand sehen...So möchte ich dir nun auf diesem Weg nochmal richtig zu deinem tollen Marathon-Debüt gratulieren. Tolles Ergebnis. Da kannst du echt stolz drauf sein. Nun noch gute Regeneration. Liebe GrüßeSandra

  3. #78
    Avatar von schnellerwerden
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    Hallo Sandra, Danke! wie drüben in eurem Faden bereits gesagt, ging es mir im Ziel auf einmal nicht mehr so gut, musste dringend ins Hotel. Gerne wäre ich noch zu euch gekommen. Hat mich sehr gefreut dich, deinen Mann und die anderen kennenzulernen. Ist einfach was ganz anderes, als immer nur virtuell im WWW miteinander zu "chatten". Wir haben glaube ich alle alles gegeben. Ich gratuliere dir zu deiner Top Zeit mit ganz großen Respekt! , auch wenn du diesmal dein sehr ehrgeiziges Ziel nicht erreichen konntest. Was du als Mädel gelaufen bis, schaffe wenige Männer, deine Zeit hat einen viel höheren Stellenwert

  4. #79
    Avatar von schnellerwerden
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    so, ich mache den Faden dann die Tage zu, nachdem ich in den nächsten Tage vielleicht noch ein kleines, persönliches Resume geschrieben habe und melde mich dann in Kürze mit neuen, angemessenen anspruchsvollen Zielen

  5. #80
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von schnellerwerden Beitrag anzeigen
    3:28:35, einfach nur gei!
    Saubere Punktlandung. Auch hier herzlichen Glückwunsch zum überaus gelungenen Debüt!
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  6. #81
    Avatar von schnellerwerden
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    Standard jetzt wird es aber langsam mal Zeit für ein Update…

    zunächst die letzte Woche vor dem Frankfurt Marathon.

    Meine geplante Pace hatte ich zuvor nach etwas Überlegung auf 4:58/km und damit Sub 3:30 festgelegt. Angesichts meiner kurzen Lauf-Erfahrung und geringer Lebenslaufkilometer, wollte ich auf Nummer sicher gehen, denn wie sagt man so schön: “den ersten Marathon kann man nur einmal laufen“

    KW43, Woche 10 von 10: 71,22 km @5:08/km 79%HF

    • Montag Laufband 12,04km @5:25/km bei 72%HF darin 3x2000m @4:56/km bei 76 %HF mit 2000m TP @5:52/km
    • Dienstag Pause
    • Mittwoch Laufband 8,29km @5:28/km bei 73%HF darin 4x1000m @4:55/km bei 77%HF mit 1000m TP @5:56/km
    • Donnerstag 4,34km @5:31/km bei 74%HF
    • Freitag 4,35km @5:17/km bei 78%HF
    • Samstag Pause
    • Sonntag Frankfurt Marathon 42,2km in 3:28:35 @4:57/km bei 83%HF


    in den letzten Tage vor dem Marathon viel mir das Laufen sehr schwer. So schwerfällig wie sich diese, ja wirklich nur noch homöopathischen Kilometerchen anfühlten, hatte ich die Befürchtung, das Tempo nicht mal bis zur HM Distanz zu schaffen…. Tapering Madness halt.
    Und es machte mir auch noch ein technisches Problem zu schaffen. Ich wollte den Stryd Laufsensor an meine neue Forerunner 935 koppeln. Den hatte ich vorher aber dummerweise an der alten Forerunner 235 gelöscht, ohne mir den vor einiger Zeit auf vermessener Strecke ermittelten Korrekturfaktor zu merken. Den Stryd hatte ich schätzten gelernt hatte und so wollte ich mich insbesondere in den hohen Frankfurter Häuserschluchten auch nicht auf GPS verlassen. Also In den letzten zwei Tagen vor dem Marathon noch rum experimentiert. Da ich keine kurze und schon gar keine vermessene Strecke vor der Haustür hatte und ja sowieso nur noch tapering auf dem Plan stand, habe ich auf ein 2,5 Km „langes“ Teilstück mit GPS Messung und Kontrolle in GPSies kalibriert, was sich dann beim Marathon rächen sollte ...

    Das Marathon-Wochenende
    Kathrin und ich sind am Samstag um 10:00 Uhr los. Wir haben noch meine Mutter abgeholt. Sie wollte die Gelegenheit nutzen, um in Offenbach meine Tante für 2 Tage zu besuchen. Dort angekommen setzten wir meine Mutter kurz ab, sagten schnell „Hallo“ und fuhren dann nach Frankfurt zur Marathonmesse, denn um 14:00 Uhr gab ein es ein kleines Forentreffen mit Sandra und Freund, Jan, Matthias, Marco und Wolfgang mit seiner Laufpartnerin. Zuvor konnte ich noch ohne Wartezeit meine Startnummer abholen. Das Treffen mit den „Fories“ war für mich dann das erste Highlight an diesem Wochenende. Wir haben nett geplaudert und gefachsimpelt und zum Schluss ein Gruppenfoto auf dem Siegerpodest gemacht :-). Es war schön euch kennenzulernen! Sandra hatte für jeden ein kleines Glas Honig ihrer fleißigen Bienen als Willkommensgeschenk mitgebracht. „Eine tolle Geste, so sind die Frauen“ hat meine Frau hier angefügt, fand ich aber auch total nett. Den Honig gab es die Tage bei uns zum Frühstück. Danke, war seeehr lecker!

    Wir haben uns auf der Messe noch etwas umgesehen, den Kleiderbeutel abgeholt und gingen dann über den Zieleinlauf in die Festhalle. Das war Gänsehaut pur! Mir war sofort klar: „egal was morgen passiert, egal wie hart es auch wird. Hier musst du morgen ankommen und sei es auf allen Vieren!“
    Im ca. 300 Meter entfernten Adina Hotel hatten wir uns für zwei Nächte einquartiert. Ein sehr schönes und komfortables Apartmenthotel mit allem Zip und Zap. Nur das Frühstück fanden wir für 20 € dann doch etwas zu übersichtlich. Das nächste mal würden wir wohl im direkt angrenzenden Plaza Einkaufszentrum frühstücken gehen. Von dort hatten wir uns vorher noch gebratene Nudeln mit Ente vom Asia-Mann mitgenommen und später in der Mikrowelle warmgemacht. Meine letzte Pasta vorm Marathon, etwas spät um 20:00 Uhr, aber sau lecker, habe es auch nicht bereut!

    Marathon Tag
    Um 7:00 Uhr sind wir von Sturm und Starkregen aufgewacht. Kurz in die Wetter App geschaut und noch mal eingegeben, dass es pünktlich zum Start aufhört zu regnen und die Sonne rauskommt, wenn ich an der Startlinie stehe
    Erstmal Duschen, dann kleines Frühstück mit zwei Kaffee, O-Saft, ca. 2 Rühreiern, einem Brötchen, einem Croissant und noch etwas Müsli. Um kurz nach neun etwas warmgelaufen und rüber zum Spektakel. Wahnsinnsstimmung, Patrick Lange wurde von den Massen frenetisch begrüßt und gefeiert. Kleiderbeutel abgegeben und noch zwei mal Pipi gemacht. Dann ab zum Start, ganz unauffällig immer weiter bis nach vorne an das Absperrband in meinem Startblock C gemogelt. Ach ja, wie ich es in meiner Wetter App morgens eingab, war es dann tatsächlich schlagartig trocken, und auch die Sonne kam raus, nur der Wind wollte leider nicht nachlassen.

    „So, mein erster Marathon startet gleich!“, was für ein Gefühl in den Massen zu stehen und den Countdown zu erleben! Innerhalb der letzten Minuten habe ich im Kopf noch mal alles Revue passieren lassen: Im Mai 2016 mit 47 Lenzen das erste Mal im Leben Laufschuhe angezogen und über unendlich lange 3,5 Kilometer die Raucherlunge abgehustet; das Laufen nach und nach mühsam und schweißtreibend erlernt; im Oktober dann endlich das Rauchen eingestellt; Sylvester meinen erster 10er Wettkampf in 47:46 gemacht; voll motiviert ins neue Jahr gestartet; Ende Februar Zerrung außen an der Wade und dies, sehr frustriert, zunächst einige Male ignoriert und weiter gehumpelt; dann wegen Leistenbruch und OP noch frustrierter in die Zwangspause; Mitte Mai Neustart und über ca. 12 Wochen Grundlagen aufgebaut; auf einmal steile Formsteigerung und endlich wieder hoch motiviert viel Spass am Laufen entwickelt und für FFM angemeldet; Trainingspläne studiert; zunächst auf ankommen; dann mit Münsteraner 3:40 Plan gestartet; Langeweile, Unterforderung, kein Spass gemacht; nach Analyse von Holger (D-Sub) zunächst auf Münsteraner 3:30er Plan gewechselt, war mir aber weiterhin zu langsam, zu kurz, zu langweilig, dann für die restlichen 10 Wochen in den Greif Countdown für Senioren gewechselt; endlich passen Umfang und Intensität, das Laufen macht nun richtig Spass, sensationell das dabei Knochen, Sehnen und Muskeln immer geschmeidiger wurden; die Zeit verging wie im Laufschritt, die Tapering Phase war ruck zuck da, ….und nun stehe ich hier, und verdrücke eine Träne, bevor es jetzt gleich endlich los geht!

    Der erste Schock schon ca. 15, 16 Meter vor der ersten Kilometermarke. Die Uhr piept, und zwar viel zu früh. Laufen über die Paceanzeige der Uhr hatte sich damit schon mal erledigt. Also auf das Paceband gewechselt, welches ich mir bereits zuhause als analoge Fallback Lösung gebastelt hatte. Von nun an wurde an jeder Kilometermarke die verstrichenen Zeit auf der Uhr mit der geplanten Durchlaufzeit auf dem Paceband abgeglichen. Bei ungefähr KM3 oder 4 bin ich das erste mal auf Sandra aufgelaufen. Sie muss sehr nah vor mir im Block B gestartet sein. Kurzer Smalltalk, dann lief jeder in seiner Pace weiter und wir verloren uns in der Masse schnell aus den Augen. Der Lauf war sensationell schön, ich habe jeden Kilometer genossen. Tolles Publikum, tolle Bands, tolle Stimmung! Und es war erschreckend schön, wie easy sich die Pace über eine lange Zeit im Wettkampf angefühlt hat. „Träume ich das, vertue ich mich beim Abgleich mit meinen Zeiten auf dem Paceband?“ Nein, nach anfänglichem Kontrollwahn habe war ich mir recht schnell sicher, dass alles passt. Und ich war auch sehr diszipliniert und konstant unterwegs; Kilometer für Kilometer wurde in 4:57 +-max. 5 Sekunden abgespult. Zwar hatte ich nach und nach einige Läufer völlig unbeeindruckt passieren lassen müssen, aber bereits nach 10-15 Kilometern hatte ich auch schon wieder einige davon mit Schnappatmung am Straßenrand stehen gesehen. Statt zu überpacen habe ich mich in den Windschatten einiger laufender Schrankwände gehängt, um im lang andauernden Gegenwind ein paar Körner zu sparen. Ab ca. Kilometer 27 sollte dann eigentlich der Wendepunkt kommen und der Wind von hinten drücken. Entweder hatte dieser aber gerade nachgelassen, oder ich hatte einen Durchhänger, denn es fühlte sich nicht wirklich wie ein Schub von hinten an. Ich hatte keine Probleme mit der Atmung, aber die Beine fühlten sich plötzlich schwerer an. Erinnerung an den letzten Trainings-35er mit geplanten 15km EB wurden wach; da, wo ich ab Kilometer 25 einbrach und nach weiteren 5 Kilometern, also bei Kilometer 30 aufgeben musste, weil mich die Beine nicht mehr tragen wollten. „Jetzt nicht die Nerven verlieren, konzentrieren, fokussieren, dran bleiben“, sagte ich mir. „Das ist heute dein Tag, dein Lauf, aufgeben is heute nicht, Punkt!. Ich machte das zweite Gel auf, leider zu spät, denn den Verpflegungsstand mit Wasser verpasste ich noch bevor ich das Zeugs im Hals hatte. Ich lief weiter; einen Moment lang wollte ich umkehren, um mir doch noch einen Becher Wasser zu holen. Aber ich lief dann doch mit klebrigem Mund einfach weiter. Kurze Zeit später sah ich Matthias vor mir. „Gibt es doch gar nicht“, dachte ich. „Tausende von Läufer unterwegs und du trifft jetzt schon die zweite Bekanntschaft aus dem Forum“. Mich hat das von den negativen Gedanken abgelenkt und recht schnell wieder aus dem wohl nur mentalen Loch geholt. Wir plauderten ein wenig, Matthias erzählte von seinem Selbstversuch, diesen Marathon mal ganz ohne Kohlenhydrate und Wasser durchlaufen zu wollen. Er war hier ja als reiner Spassläufer und ohne Zeitziel gestartet, da konnte er sich solche Experimente erlauben. Matthias hat mich ca. 5 Kilometer begleitet und mich mental wieder richtig gut aufgebaut. Er machte mir Mut und versicherte mir, dass ich für Sub 3:30 doch sehr gut in der Zeit liegen würde und er meinte, weil ich zu dem Zeitpunkt noch so gut auf den Beinen war, dass mir jetzt eigentlich nicht mehr viel passieren könne. Danke Matthias, mich hat das noch mal richtig motiviert. Nachdem wir unterwegs noch einmal die liebe Sandra trafen und Matthias nun auch noch bei ihr mentales Aufbau - und Durchaltetraining betrieb, nahm ich noch einen weiteres, drittes und letztes Gel und dieses Mal auch wieder etwas Wasser am nächsten Verpflegungsstand. Ich war nun wieder so motiviert, dass ich sogar kurz versuchte, eine Endbeschleunigung einzulegen. Ich musste aber feststellen, dass die Akkus nun doch schon ziemlich leer und die Beine müde waren und ich vergebens Energie aufbrachte, ohne wirklich weiter Fahrt aufnehmen zu können. Das akzeptierte ich dann vernünftigerweise auch und genoss es dann „einfach“, als es dann wieder durch die Frankfurter City und die Häuserschluchten ging und die Zuschauer nicht müde waren, mich und all die anderen Läufer weiter frenetisch anzufeuern, um uns ins Ziel zu treiben. Adrenalin pur! Auf den letzten, ca. 7 Kilometern war es dann fast schon ein erhabenes Gefühl (darf man das in dieser Situation eigentlich haben?), als ich mit weiterhin konstant bleibender Pace, zwar man Limit, aber stabil und dabei fröhlich sogar noch einige, zum Teil auch gehende Läufer kassieren konnte. Für die tat es mir wirklich leid. Denn mir war klar, auch sie hatten bestimmt viel für diesen Tag, bzw. Lauf investiert und ausgerechnet heute passt irgendetwas nicht. Kilometer 40-41 war dann noch mal sehr, sehr hart und lang, weil der Wind, wie an keiner anderen Stelle im gesamten Verlauf, noch mal so gnadenlos von vorne drückte, dass man das Gefühl hatte kaum noch vorwärts zu kommen. Doch dann war endlich der Startpunkt zu sehen und es ging unmittelbar danach über die letzten Kurven in die Festhalle. Ein Oberhammermäßiges Gefühl dort einzulaufen. Der erste Blick auf der Matte war auf die Uhr, die ich bei 3:28:36 stoppte, Netto sind es 3:28:35 geworden, Hammerzeit, mega zufrieden. Ein überwältigendes Gefühl überkommt mich, ich habe erneut etwas Pipi in den Augen, bin stolz wie Oskar. So ein Moment hat einen sehr hoher Suchtfaktor!

    Nachdem ich dann Unmengen an Wasser und Limonade im Verpflegungsbereich getrunken hatte, bekam ich auf einmal sehr heftige Schmerzen in den Beinen, mir ging es richtig schlecht, ich fing an zu schlottern, bekam Schüttelfrost und wollte einfach nur noch ins Hotel unter die Dusche. Leider habe ich deshalb die Fortsetzung des Forentreffens am Krombacher Stand verpasst. Es ging aber einfach nichts mehr.

    Rückblickend muss ich sagen, besser hätte es in keiner Hinsicht für mich laufen können:
    Im Vorfeld habe ich sehr viel investiert und mich im Training gequält und dabei mehrfach an meine physischen und mentalen Grenzen gebracht, einige Male sogar mehr, als ich das jetzt im Wettkampf tun musste. Es ist sehr viel Zeit dafür drauf gegangen, nicht nur ich sondern auch Kathrin hat auf vieles verzichtet und die Tagesplanung häufig an meinem Trainingsplan ausgerichtet. Sie hat mich fast jeden 30er am Wochenende mit dem Rad begleitet, mir Getränke und Handtuch gereicht und mir bei Gegenwind den Windschatten gespendet. Keine Selbstverständlichkeit! Danke, Danke, Danke!
    Vor dem Rennen habe ich meine Möglichkeiten sehr gut eingeschätzt und mir ein realistische Ziel gesetzt, welches vermutlich auch das maximal mögliche Ziel war, auch wenn es vielleicht gar nicht so rüber kommt. Das sehr konstante und vermutlich ideale Tempo für meine erlangte Form sorgte dafür, dass ich am Ende nicht einbrach, aber auch nicht mehr beschleunigen konnte, also auch keine Körner mehr übrig gelassen haben konnte. Zu keinem Zeitpunkt war ich an der Kotzgrenze, konnte so nebenbei alles genießen. Der Lauf werde ich bestimmt sehr lange in guter Erinnerung behalten und davon zehren. Ich hoffe so schön und gerne auch so erfolgreich geht es jetzt noch ein paar Jahre weiter!

  7. #82
    Avatar von farhadsun
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    Was für einen Bericht, vielen Dank und nochmals herzlichen Glückwunsch zu deiner tollen Leistung im ersten Marathon nach recht kurzer Laufhistorie.

  8. #83

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    Danke für den tollen und ausführlichen Bericht. Als Mitdebütant habe ich dein Training bzw. deine Berichte davon intensiv verfolgt - und immer wieder mit meinem eigenen Training verglichen, da ich mir auch den Greifschein Plan ausgesucht hatte. Selber habe ich mich noch nicht an die Sub 3:30 getraut (auch aufgrund des Windes - und bei mir waren auch keine laufenden Schrankwände als Windstopper in der Nähe *seufz*). Ich war dann etwa 10 Minuten nach dir im Ziel. Und deiner Beschreibung vom Zieleinlauf in die Festhalle kann ich voll und ganz zustimmen. Was für Gefühle und was für eine Stimmung. Und auch das mit dem Pipi in den Augen war bei mir so.
    Herzlichen Glückwunsch zu deiner super Premierenzeit und viel Erfolg bei deinen nächsten Laufvorhaben.
    Richard
    PB 5,2 km 20:36 (Gießener Firmenlauf 2019) 10 km 43:45 (Seligenstadt 2017) Halbmarathon 1:32:50 (Aschaffenburg 2017) Marathon 3:28:27 (Düsseldorf 2019)

  9. #84

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    Danke Erwin für deinen tollen Bericht. Es ist schön, so noch mal zurückzublicken. Es ist für dich ein wahnsinnig tolles Ergebnis geworden. Bei deiner kurzen Laufkarriere so einen Marathon abzuliefern, da lässt für die Zukunft noch auf weit mehr hoffen.
    Schön, dass der Honig schmeckt.

    Einen Hinweis hab ich allerdings noch : Im 3:20 Faden hast du deine letzten beiden Wochen gepostet...meiner Meinung nach zuwenig Regeneration und zu viel Tempo und zu viele km . Gönn dir und deinem Körper auch mal eine Pause. Er wird es dir danken.

    Liebe Grüße Sandra

  10. #85
    Avatar von schnellerwerden
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    Hallo Sandra,

    Danke für die Blumen!

    ja, nachdem ich drüben las, was Matthias mal wieder für "Prügel" einstecken musste, als er 3 Tage nach seinem Marathon von seinem 10er Wettkampf und seinen Experimenten auf dem Rad berichtet hat, war ich am überlegen, ob ich meine beiden Wochen überhaupt posten soll oder besser nicht Ich konnte nicht anders, ich musste einfach laufen. Mir war total kribbelig in den Beinen. Meine Frau meinte schon ich wäre ja schon süchtig. Kann sein, ein bisschen vielleicht., aber ich war schon fast mein ganzes Leben lang süchtig, ich habe geraucht bis (fast) der Arzt kam.

    LG Erwin

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