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Thema: 1o km sub Ʒ1

  1. #926

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Für mich irrt der gute Julien. Dafür gibt es gar keine wissenschaftliche Begründung.
    Er versucht die Fähigkeiten eines Top-Läufers auf alle umzulegen, was mit Realität überhaupt nicht zu tun hat.

    Für einen LDler ist es wichtig die LDL so zu steuern, dass sie lang genug sind aber auch so wenig wie möglich belasten, so dass der Körper nicht die FT-Muskel zuschalten muss. Die Aufgebe eines LDL ist gerade mal die Verschiebung FT->ST, und wenn man durch zu schnelles Laufen FT aktiviert, ist der Trainingseffekt hinüber... man wird müde, man verbessert etwas die ventilatorische Fähigkeiten, das Ziel verfällt man aber völlig. Da die Top-Afrikaner bis 98% ST und Europäer Amateure gerade mal 60-70% haben, kann man die Art der Belastung nicht direkt kopieren. Sie brauchen einfach nicht mehr an der Muskelnverschiebung nicht mehr zu arbeiten und FT werden auch kaum zugeschaltet, weil sie einfach kaum vorhanden sind.
    Danke erstmal für deine Erklärung! Nun weiß ich nicht wie und von wem Wanders betreut wird, aber die allermeisten Topläufer bekommen ja sicher genaue Tempovorgaben von ihren Trainern für all ihre Einheiten. Also eben auch diese die langen Läufe so schnell zu absolvieren. Das man das Training dieser Läufer auch in deutlich abgespeckter Version nicht 1 zu 1 auf durchschnittliche Hobbyläufer übertragen kann, oder sollte, leuchtet natürlich ein. Aber wenn laut Wanders viele Topläufer das so praktizieren, es also vorgegeben bekommen, muss doch schon irgendein Sinn dahinterstecken? Daraus ergäbe sich für mich dann die Frage inwieweit das schon für ambitioniertere Hobbyläufer (wozu ich mich mittlerweile ja auch zähle) sinnvoll sein könnte die langen Läufe in ähnlichen Tempobereichen zu absolvieren?

    20-30 km in 3:55-4:05 min/km kommen für mich ja etwa schon recht nahe an mein Marathontempo und in einem einigermaßen gleichmäßigem Tempo (steady pace) stecke ich das auch viel besser weg, als wenn ich gesteigert auf diesen Schnitt käme.

    Und um mal auf die Ursprungsfrage von Petrucciation zurückzukommen, die 25 km in 4:06 min/km von D.edoC erscheinen mir für sein Niveau gar nicht mal allzu schnell. Mit seinem potenziellen MRT hat das ja überhaupt nichts zu tun und kommt nicht mal in die Nähe von GA2.

  2. #927
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von V-Runner Beitrag anzeigen
    Danke erstmal für deine Erklärung! Nun weiß ich nicht wie und von wem Wanders betreut wird, aber die allermeisten Topläufer bekommen ja sicher genaue Tempovorgaben von ihren Trainern für all ihre Einheiten. Also eben auch diese die langen Läufe so schnell zu absolvieren. Das man das Training dieser Läufer auch in deutlich abgespeckter Version nicht 1 zu 1 auf durchschnittliche Hobbyläufer übertragen kann, oder sollte, leuchtet natürlich ein. Aber wenn laut Wanders viele Topläufer das so praktizieren, es also vorgegeben bekommen, muss doch schon irgendein Sinn dahinterstecken? Daraus ergäbe sich für mich dann die Frage inwieweit das schon für ambitioniertere Hobbyläufer (wozu ich mich mittlerweile ja auch zähle) sinnvoll sein könnte die langen Läufe in ähnlichen Tempobereichen zu absolvieren?
    Wir sehen nur einen kleinen Abschnitt der Vorbereitung der Top-Läufer. Wir übersehen aber gerne, dass Wanders sehr lange Zeit in Kenia (seit 2 Jahren?) lebt und dort trainiert. Wie schnell hat er dann na angefangen? Hat er sofort mit den Kenianern mithalten können?

    Guter Beispiel ist Gabius, der auch so was geschrieben hat: "Leute, ihr sollten die LDL so schnell wie möglich, weil Top-Läufer so laufen" Dass er davor 5 Jahren lang, immer unter Baumann in 4:20-5:00/km gelaufen ist, erzählt er nicht.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  3. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    Petrucciation (11.01.2020), Rajazy (13.01.2020)

  4. #928
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von D.edoC Beitrag anzeigen
    Ich gestalte mein Training hauptsächlich durch die gesammelte Erfahrung/Beobachtung. Ich muss nicht Wissen wie viel Mitochondrien bei mir bei einem LDL gebildet werden, denn ich habe sowieso nicht die nötigen Mittel um für mich herausfiltern zu können wann bei mir am effektivsten wie die meisten Mitochondrien gebildet werden. Wann bei mir welche Muskelfasern rekrutiert oder zugeschaltet werden weis ich auch nicht. Ich kann mit dem theoretischen Wissen nichts anfangen!
    Das muss Du auch nicht wissen. Wenn alles läuft, dann stellt man auch keine Fragen... es läuft. Die Fragen erscheinen erst dann, wenn es nicht läuft.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  5. #929
    Avatar von D.edoC
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    Zitat Zitat von V-Runner Beitrag anzeigen
    Danke erstmal für deine Erklärung! Nun weiß ich nicht wie und von wem Wanders betreut wird, aber die allermeisten Topläufer bekommen ja sicher genaue Tempovorgaben von ihren Trainern für all ihre Einheiten. Also eben auch diese die langen Läufe so schnell zu absolvieren. Das man das Training dieser Läufer auch in deutlich abgespeckter Version nicht 1 zu 1 auf durchschnittliche Hobbyläufer übertragen kann, oder sollte, leuchtet natürlich ein. Aber wenn laut Wanders viele Topläufer das so praktizieren, es also vorgegeben bekommen, muss doch schon irgendein Sinn dahinterstecken? Daraus ergäbe sich für mich dann die Frage inwieweit das schon für ambitioniertere Hobbyläufer (wozu ich mich mittlerweile ja auch zähle) sinnvoll sein könnte die langen Läufe in ähnlichen Tempobereichen zu absolvieren?

    20-30 km in 3:55-4:05 min/km kommen für mich ja etwa schon recht nahe an mein Marathontempo und in einem einigermaßen gleichmäßigem Tempo (steady pace) stecke ich das auch viel besser weg, als wenn ich gesteigert auf diesen Schnitt käme.

    Und um mal auf die Ursprungsfrage von Petrucciation zurückzukommen, die 25 km in 4:06 min/km von D.edoC erscheinen mir für sein Niveau gar nicht mal allzu schnell. Mit seinem potenziellen MRT hat das ja überhaupt nichts zu tun und kommt nicht mal in die Nähe von GA2.
    Yuki Kawauchi läuft fast alle seine DL in 5min/km. 5.000m pB 13:58. Marathon pB 2:08. Hicham El Guerrouj bevorzugt nur zügige Dauerläufe. Gut, er war Mittelstreckler, aber dennoch ist er seine 60min DL selten langsamer als 3:10 min/km gelaufen (was ja auch bereits 19km entsprechen)

    Man findet sicherlich noch viele andere Beispiele, die nicht der "Norm" entsprechen.

    Mit GA2 Tempo meinst Du sicherlich den Übergang von GA1 zu Ga2 (anaerobe Schwelle). Die müsste bei mir aktuell ~3:30-3:32 sein. Ich hätte vor Weihnachten die Möglichkeit gehabt einen Feldtest zu machen. Da ich aber keine Vergleichswerte habe und ich davon eh nicht viel halte, habe ich darauf verzichtet. Habe schon oft in Trainingslager von Kollegen gehört wie enttäuscht Sie von Ihren Werten sind. Da kam oft die Frage auf: "Wie kann das sein, der ist doch viel langsamer/schneller... und dann solche Werte?!" Ich habe mir Die Frage nach paar Laktat-Test auch gestellt. Bis ich dann jeden Test abgelehnt habe. Ich kann mich noch an Ostern 15' erinnern... wo ich mit Klosterhalfen einige Trainingseinheiten absolviert habe. Da war der Thomas Dreißigacker noch nicht der Leitenden Bundestrainer im Lauf. Er hat bei mir nach 10km sub 4:00 min/km 0,74 Laktat geprüft . Durfte mir dann die restlichen Tage im TL von jedem anhören, dass ich der 0,74er bin . Natürlich ist das ein Messfehler gewesen, wie so häufig.... Etwas halb-Wissen besitze ich schon. 1,0 - 1,8 ist der Laktatruhewert im Blut .

    Nagut, habe schon Ahnung von der Materie. Soll jetzt auch nicht so rüber kommen, das ich kein Plan von dem habe, was ich da mache. Aber halt überwiegend intuitiv
    Zuletzt überarbeitet von D.edoC (09.01.2020 um 23:50 Uhr)
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    Petrucciation (11.01.2020)

  7. #930
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    Zitat Zitat von D.edoC Beitrag anzeigen
    Er hat bei mir nach 10km sub 4:00 min/km 0,74 Laktat geprüft . Durfte mir dann die restlichen Tage im TL von jedem anhören, dass ich der 0,74er bin . Natürlich ist das ein Messfehler gewesen, wie so häufig.... Etwas halb-Wissen besitze ich schon. 1,0 - 1,8 ist der Laktatruhewert im Blut .
    Ich lag bei den zwei Stufentests die ich bisher gemacht habe bei 1.0 bzw 0.8 mmol/l Ruhelaktat und bei 0.75 bzw. 0.50 mmol/l als Tiefstwert. Deine 0.74 bei dem nicht sehr hohen Tempo scheinen mir also nicht so abwegig zu sein (außer du hattest sonst immer deutlich höhere Werte).

    Den Nutzen von Laktatmessungen sehe ich aber auch nicht so wirklich. Zumindest nicht so, wie sie hier in Deutschland meist durchgeführt werden, dass im Endeffekt nur das Tempo bei 3 mmol/l Laktat interessiert (und dann am besten noch zwischen ganz unterschiedlichen Läufertypen verglichen wird bzw. daraus Trainingstempi abgeleitet werden). Da spielen einfach zu viele Faktoren mit rein.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

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  8. #931
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Ich lag bei den zwei Stufentests die ich bisher gemacht habe bei 1.0 bzw 0.8 mmol/l Ruhelaktat und bei 0.75 bzw. 0.50 mmol/l als Tiefstwert. Deine 0.74 bei dem nicht sehr hohen Tempo scheinen mir also nicht so abwegig zu sein (außer du hattest sonst immer deutlich höhere Werte).
    Meinen Ruhelaktat kenne ich nicht. Um damit was anfangen zu können müsste ich wahrscheinlich die Nahrungsaufnahme vor dem Test mit berücksichtigen.

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Den Nutzen von Laktatmessungen sehe ich aber auch nicht so wirklich. Zumindest nicht so, wie sie hier in Deutschland meist durchgeführt werden, dass im Endeffekt nur das Tempo bei 3 mmol/l Laktat interessiert (und dann am besten noch zwischen ganz unterschiedlichen Läufertypen verglichen wird bzw. daraus Trainingstempi abgeleitet werden). Da spielen einfach zu viele Faktoren mit rein.
    Das mit der vL3 höre ich auch oft. Davon halte ich auch nicht viel. Auch das Geschwindigkeiten davon abgeleitet werden. Ist aber nicht in ganz Deutschland verbreitet. z. T. in Bayern wird der Feldtest nach Dickhut Modell durchgeführt. Da ist die vL3 uninteressant. Wobei das auch ungenau ist mit dem Dickhut Modell. Da werden zum Berechnen der anaerobe Schwelle lediglich fixe laktat Werte drauf geschlagen. Der Test ist ja auch eigentlich nur als Vergleich zu den vorherigen zu sehen (hat das Training angeschlagen?). Dafür empfinde ich solche Test (ohne großartig nach 10km WK Ausschau halten zu müssen) auch gut. Sehr wahrscheinlich werde ich vor Ostern (Kenia TL) mal einen Feldtest machen. Nur um zu sehen wie groß dann der Unterschied April 20' zu Dez 20' ist (da ich nach dieser Saison diesmal keine Saisonpause geplant habe).
    Zuletzt überarbeitet von D.edoC (10.01.2020 um 01:46 Uhr)
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  9. #932
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von D.edoC Beitrag anzeigen
    Das mit der vL3 höre ich auch oft. Davon halte ich auch nicht viel. Auch das Geschwindigkeiten davon abgeleitet werden. Ist aber nicht in ganz Deutschland verbreitet. z. T. in Bayern wird der Feldtest nach Dickhut Modell durchgeführt.
    Ah ok, wusste ich nicht. Wäre mal interessant zu wissen, was wo angewandt wird. vL3 kommt halt vom IAT Leipzig, das wird demzufolge wohl in den neuen Bundesländern verbreiteter sein.

    Zitat Zitat von D.edoC Beitrag anzeigen
    Der Test ist ja auch eigentlich nur als Vergleich zu den vorherigen zu sehen (hat das Training angeschlagen?). Dafür empfinde ich solche Test (ohne großartig nach 10km WK Ausschau halten zu müssen) auch gut. Sehr wahrscheinlich werde ich vor Ostern (Kenia TL) mal einen Feldtest machen. Nur um zu sehen wie groß dann der Unterschied April 20' zu Dez 20' ist (da ich nach dieser Saison diesmal keine Saisonpause geplant habe).
    Meiner Meinung nach wäre die Aussagekraft dieser Tests deutlich höher, wenn man dazu noch messen würde, wie schnell/viel Laktat in kurzer Zeit produziert werden kann, z.B. durch maximal gelaufene 600 m (und dann Laktat nach 3, 6 und 9 Minuten messen). Vielleicht wurde man nämlich gar nicht "aerob besser" sondern einfach "anaerob schlechter" – oder umgekehrt.


    Dein methodisches Vorgehen im Training (herausfinden was funktioniert durch gezielte kleine Veränderungen) finde ich übrigens sehr interessant und ist wohl mit ein Hauptgrund für deine stetige Verbesserung. Viele tendieren meiner Meinung nach dazu entweder stur bei einem Plan zu bleiben der mal funktioniert hat, ohne aber genau zu wissen was davon wirklich gut und was weniger gut funktioniert hat. Oder dann wird der Plan einfach von Zeit zu Zeit komplett auf den Kopf gestellt (insbesondere wenn ein Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht), was Schlussfolgerungen ebenfalls schwierig bis unmöglich macht. Und vielen dürfte es wohl auch einfach zu aufwändig sein, wirklich gezielt zu testen, was für sie persönlich hilfreich ist und was nicht. Lieber einfach einen Trainingsplan abarbeiten.
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  10. #933
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach wäre die Aussagekraft dieser Tests deutlich höher, wenn man dazu noch messen würde, wie schnell/viel Laktat in kurzer Zeit produziert werden kann, z.B. durch maximal gelaufene 600 m (und dann Laktat nach 3, 6 und 9 Minuten messen). Vielleicht wurde man nämlich gar nicht "aerob besser" sondern einfach "anaerob schlechter" – oder umgekehrt.
    Dies machen viele während / nach diverse QTE. Das Ergebnis einer Laktatdiagnostik ist ja nicht nur da um zu erfahren in welcher Pace man am besten trainieren kann/muss. Vielleicht verstehe ich Dich ja auch falsch... Viele Sportler prüfen während / nach QTE ihre Laktatwerte noch zusätzlich um zu prüfen ob diejenigen sich auch in den gewünschten Bereich befinden, der angestrebt wird. Es wird auch mehrmals noch nach einer QTE geprüft - um zu schauen wie schnell und wie viel das Laktat nach QTE abgebaut wird. Solche Geräte werden in der Leichtathletik regelmäßig eingesetzt. Kosten 100€ und aufwärts. Die Teststreifen kosten pro Stück ca 2€. Mit etwas Übung kann man auch alleine den Bluttropfen vom Ohrläpchen stechen/zapfen. Ich kann mich noch an Monte Gordo Jan 19' erinnern - wo ich mit einem Kollegen 10x1000m gelaufen bin. Nach der hälfte sollte ich in der kurzen Pause, wo ich selber heftig am Atmen war bei Ihm das Laktat prüfen. Ich habe sowas von verkackt

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Und vielen dürfte es wohl auch einfach zu aufwändig sein, wirklich gezielt zu testen, was für sie persönlich hilfreich ist und was nicht.
    So groß ist der Aufwand nicht. Wichtig ist das Training stets zu protokollieren und das Gefühl eine Chance zu geben. Wenn man es noch nicht mal zulässt in seinen Körper hinein zu horchen wird man auf Granit stoßen. Das fängt schon mit den stetigen Kontrollwahn der Uhr an.. geht weiter mit diversen Puls- und Laktatwerten bis zum "ich muss xyz durchziehen" (weil es schon immer so war und daher auch so sein muss). Wenn man in der Hinsicht etwas lockerer wird kann man sicherlich besser einschätzen was einem hilft und was nicht. Dementsprechend zu handeln wäre dann erst der 2te Schritt. Meiner Meinung nach ergibt sich der 2te Schritt automatisch, wenn man den ersten Schritt zulässt. Dieser Prozess wiederholt sich ständig. Und zwar so lange, bis man irgendwann mit gutem Gewissen sagen kann: So muss das jetzt gemacht werden! Nicht weil es schon immer so war, sondern weil man ein Gefühl entwickelt hat was einem in welcher Situation gut tut.

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    und ist wohl mit ein Hauptgrund für deine stetige Verbesserung.
    Ja, mit ein Grund, aber der Hauptgrund ist der Spaß! Mir macht es Spaß mit meiner Herangehensweise an mich zu glauben! Dadurch konnte ich bisher 10 Jahre den Sport größtenteils "alleine" ohne großartige Verletzungen durchziehen. Das wäre dann auch schon der mMn zweitgrößter Grund, warum es bei mir stetig bergauf geht. Kontinuität. Der Glaube an sich und die Kontinuität ist die halbe Miete für gute Leistungen (gute Leistung in dem Sinn von jährliche Verbesserung der pB). Das hört sich zwar alles toll an, aber dennoch würde ich meinen Weg niemanden empfehlen. Jedes Individuum hat andere stärken/schwächen. Damit meine ich nicht nur die Physischen Komponente , sondern auch die Psychischen!

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Oder dann wird der Plan einfach von Zeit zu Zeit komplett auf den Kopf gestellt (insbesondere wenn ein Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht), was Schlussfolgerungen ebenfalls schwierig bis unmöglich macht.
    Das sehe ich bei einigen gar nicht so schlimm, weil diese Herangehensweise bei einigen der Spaß und folglich die Motivation antreiben kann. Ein altes System mit wenigen Änderungen macht nicht jedem Spaß! Klar, könnte man argumentieren das Leistungssport nicht immer Spaß machen darf, aber ganz ohne Spaß geht das Jahrelange Laufen auch nicht. Da muss man für sich eine gute Mischung finden.
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  11. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von D.edoC:

    Kralle (11.01.2020)

  12. #934

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    Zitat Zitat von D.edoC Beitrag anzeigen
    Aber an so viele Schrauben gleichzeitig drehe ich nicht.
    Ist vernünftig. Und das ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Punkte, warum Lauftrainingstheorie nach wie vor eher Erfahrungsweitergabe in vielen Punkten ist. Es ist selbst bei professionell aufgezogenen Untersuchungen dazu schwierig, immer nur in bestimmten Zeiträumen einen Parameter zu variieren und dessen Auswirkungen, die ja oft erst langfristig wirken, zu analysieren und zu bewerten. Im Zweifel würde ich es dann auch so machen wie du und auf langfristige individuelle Erfahrungswerte setzen, zumindest bei den Punkten bei denen man weiß, dass sie definitiv nicht vorteilhaft waren...

  13. #935

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    Zitat Zitat von V-Runner Beitrag anzeigen
    Und um mal auf die Ursprungsfrage von Petrucciation zurückzukommen, die 25 km in 4:06 min/km von D.edoC erscheinen mir für sein Niveau gar nicht mal allzu schnell. Mit seinem potenziellen MRT hat das ja überhaupt nichts zu tun und kommt nicht mal in die Nähe von GA2.
    Nein, aber es ist auch definitiv keine Regeneration oder ein langsamer DL mehr für ihn, bei dem die für den LDL eines 10km bis HM-Läufers spezifischen bekannten Anpassungsprozesse des Körpers optimaler wirken, die eben schon recht gut erforscht sind. Darauf wollte ich hinaus.

    Nunja, Philipp Reinhardt aus Jena (HM Bestzeit 1:05) scheint solche Läufe bis hin zu 3:40/km auch nicht zu selten zu laufen. Zumindest in dem Tempobereich scheinen diese Einheiten also zumindest auch nicht signifikant schädlich zu sein.

  14. #936

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Dass er davor 5 Jahren lang, immer unter Baumann in 4:20-5:00/km gelaufen ist, erzählt er nicht.
    Vielleicht war das ja der Grund dafür, dass er das Training unter seiner Leitung beendet hatte? ...


    Ne aber mal im Ernst: Wir reden hier von Topläufern bei denen Trainingsreize an teilweise ganz anderen Stellen gesetzt werden müssen, um international noch konkurrenzfähig bleiben zu wollen. Wer einen HM in 1h-Nähe ungefähr potentiell schafft, muss zwangsläufig signifikant verschobene Tempovorgaben auch in relativer Weise nicht nur für die TLs und TDLs haben. Ich sehe es daher genau wie du, dass solche Aussagen kaum übertragbar auch nur auf ambitioniertere Hobbyläufer sind.

  15. #937
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Petrucciation Beitrag anzeigen
    Vielleicht war das ja der Grund dafür, dass er das Training unter seiner Leitung beendet hatte? ...


    Ne aber mal im Ernst: Wir reden hier von Topläufern bei denen Trainingsreize an teilweise ganz anderen Stellen gesetzt werden müssen, um international noch konkurrenzfähig bleiben zu wollen. Wer einen HM in 1h-Nähe ungefähr potentiell schafft, muss zwangsläufig signifikant verschobene Tempovorgaben auch in relativer Weise nicht nur für die TLs und TDLs haben. Ich sehe es daher genau wie du, dass solche Aussagen kaum übertragbar auch nur auf ambitioniertere Hobbyläufer sind.
    Vielleicht hast Du mich nicht richtig verstanden. Man soll die Trainingsvorgaben der Elite deswegen nicht übertragen, weil es nicht gut sein solltet, sondern, weil man die Vorgeschichte nicht kennt und weil die Vorgeschichte sehr großen Einfluss auf die zukünftige Trainingsgestelltung hat.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  16. #938

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Vielleicht hast Du mich nicht richtig verstanden. Man soll die Trainingsvorgaben der Elite deswegen nicht übertragen, weil es nicht gut sein solltet, sondern, weil man die Vorgeschichte nicht kennt und weil die Vorgeschichte sehr großen Einfluss auf die zukünftige Trainingsgestelltung hat.
    Ich sehe das nicht als exklusives Oder. Beides dürfte relevant sein.

  17. #939
    Avatar von D.edoC
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    9TE, 105km

    Mo: 10km 4:31
    Mo: 9km 4:01 + 45' koo/s
    Di: 15km 3:44
    Mi: 20km 4:29 + 30' Gymnastik
    Do: 10km 4:41
    Do: 11km 4:04
    Fr: 10km 4:03 + Zirkeltraining
    Sa: 10km 4:03 + 45' koo/s
    So: 1500m in 4:18 (Gesamt 8km)
    10km Season's Best:
    2011: 34:45 | 2015: 33:13 | 2019: 31:48
    2012: 33:57 | 2016: 32:16 |
    2013: 33:39 | 2017: 31:50 |
    2014: 33:23 | 2018: 31:22 |

  18. #940
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    7TE, 91km

    Mo: 10km Ø 4:33 min/km
    Mo: 10km Ø 4:05 min/km + Kraft/Rumpf
    Di: -----
    Mi: 3x20min [3:53, 3:42, 3:25] 16,46km 3:39 (Gesamt 22km)
    Do: 10km Ø 4:59 min/km
    Do: 10km Ø 4:13 min/km
    Fr: -----
    Sa: 10km Ø 4:46 min/km
    So: 19km Ø 4:31 min/km + 30' Gymnastik


    Habe seit Donnerstag Abend eine Erkältung. Musste daher kürzer treten - war eigentlich eine gute Trainingswoche geplant...
    Hoffe das es die nächsten Tage besser wird.
    10km Season's Best:
    2011: 34:45 | 2015: 33:13 | 2019: 31:48
    2012: 33:57 | 2016: 32:16 |
    2013: 33:39 | 2017: 31:50 |
    2014: 33:23 | 2018: 31:22 |

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von D.edoC:

    RunSim (19.01.2020)

  20. #941

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    Welche Distanz ist dir dieses Jahr am wichtigsten? Die 10KM Sub31 nehme ich an? Planst du noch einen Angriff auf Sub4? Die würde sich in der Sammlung schon noch gut machen
    600m (TimeTrial): 1:27,8 (August 2019)
    1500m: 4:20:53 (August 2019)
    3000m: 9:45 (Juni 2019)
    5KM: 16:43 (August 2019)
    10KM: 35:25 (November 2019)

  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von hbef:

    RunSim (19.01.2020)

  22. #942
    Avatar von D.edoC
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    Zitat Zitat von hbef Beitrag anzeigen
    Welche Distanz ist dir dieses Jahr am wichtigsten? Die 10KM Sub31 nehme ich an? Planst du noch einen Angriff auf Sub4? Die würde sich in der Sammlung schon noch gut machen
    sub31 im Herbst haben Priorität!

    Was die sub4 betrifft....
    1.500m Season's Best:

    2012: 4:06,96
    2013: 4:10,10
    2014: 4:09,xx
    2015: -----
    2016: 4:06,06
    2017: 4:02,96 (pB)
    2018: 4:03,99
    2019: 4:04,79

    Wenn ich die letzten Jahre spezifisch für die 1.500m trainiert hätte und mehr MD Wettkämpfe gelaufen wäre (Wettkampfhärte), wäre ich sicher schon sub 4 gelaufen. Für mich sind die 1.500m aber nur 2te Garde. Ich habe mich bereits 2012 , wo ich schon 4:06 gelaufen bin, für die 10km entschieden. Habe zwar insgeheim gehofft, das ich langfristig gesehen auf beide Strecken besser werde, aber man kann halt nicht alles haben. Bin aber dennoch mit der 1500m Progression zufrieden. Denn diese Progression oder besser gesagt das nicht langsamer werden auf MD ist eine entscheidende Fähigkeit, die ich für die 10km Entwicklung benötige. Natürlich möchte ich gerne diese Saison sub4 laufen. Das Ziel habe ich bereits seit 2012. Aber ich möchte dafür nicht alles unterordnen. Eine sub31 ist besser als eine sub4. Das war mir schon 2012 bewusst.
    10km Season's Best:
    2011: 34:45 | 2015: 33:13 | 2019: 31:48
    2012: 33:57 | 2016: 32:16 |
    2013: 33:39 | 2017: 31:50 |
    2014: 33:23 | 2018: 31:22 |

  23. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von D.edoC:

    hbef (22.01.2020), RunSim (23.01.2020)

  24. #943
    Avatar von D.edoC
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    Die Erkältung ist wieder weg. Ging zum Glück nur 4 Tage. Dennoch werde ich in 1,5 Wochen nicht bei den Landesmeisterschaften starten. Ich bin im Trainingsrückstand. Mit meiner aktuellen Form brauche ich nicht nach München fahren. Sehe mich aktuell wegen nicht spezifischem 3k Training nur bei 8:58. Mir ist das Training erst ein mal wichtiger.
    10km Season's Best:
    2011: 34:45 | 2015: 33:13 | 2019: 31:48
    2012: 33:57 | 2016: 32:16 |
    2013: 33:39 | 2017: 31:50 |
    2014: 33:23 | 2018: 31:22 |

  25. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von D.edoC:

    RunSim (23.01.2020)

  26. #944

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Für mich irrt der gute Julien. Dafür gibt es gar keine wissenschaftliche Begründung.
    Er versucht die Fähigkeiten eines Top-Läufers auf alle umzulegen, was mit Realität überhaupt nicht zu tun hat.

    Für einen LDler ist es wichtig die LDL so zu steuern, dass sie lang genug sind aber auch so wenig wie möglich belasten, so dass der Körper nicht die FT-Muskel zuschalten muss. Die Aufgebe eines LDL ist gerade mal die Verschiebung FT->ST, und wenn man durch zu schnelles Laufen FT aktiviert, ist der Trainingseffekt hinüber... man wird müde, man verbessert etwas die ventilatorische Fähigkeiten, das Ziel verfällt man aber völlig. Da die Top-Afrikaner bis 98% ST und Europäer Amateure gerade mal 60-70% haben, kann man die Art der Belastung nicht direkt kopieren. Sie brauchen einfach nicht mehr an der Muskelnverschiebung nicht mehr zu arbeiten und FT werden auch kaum zugeschaltet, weil sie einfach kaum vorhanden sind.
    Ab wann werden denn FT-Fasern zugeschaltet? Auch schon bei Maratontempo oder ca. 15 sec. langsamer als dieses?
    Warum soll der Fettstoffwechsel nicht trainiert werden? Er läuft, doch bei schnellerem Laufen weiter. Sein relativer Anteil an der Gesamtverstoffwechselung nimmt zwar ab, aber absolut nimmt er sogar zu.
    Ich frag aus aktuellem Anlass. Da mich die langen Läufe fordern und das Zeitbudget sehr stressen, bin ich in letzter Zeit bei entsprechender Verfassung gerne mal die 20 oder 25 km nur ca. 20 Sekunden langsamer als MT gelaufen. Das war schon sehr fordernd, aber derzeit bei 4 TE pro Woche gut regenerierbar. ich habe einfach keine Lust die 30 km-Läufe die noch anstehen in ca. 3 h zu bewältigen (65 Sekunden langsamer als MT). Es sei denn es gibt gute Gründe dafür.


    Edit hat noch ein Text von canova gefunden:
    http://www.la-coaching-academy.de/in...JlcmVpdHVuZyJd
    Zuletzt überarbeitet von Ted86 (23.01.2020 um 12:24 Uhr)

  27. #945
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    Zitat Zitat von D.edoC Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für die Glückwünsche im Sub32 Faden. Ich möchte mich auch bei diejenigen bedanken, die meine "Läuferkarriere" schon seit Jahren mitverfolgen. Rege Diskussionen, interessante Gespräche und viele Ideen von Euch sind auch in diesem Faden wieder erwünscht!

    Hier nochmal meine "Läuferkarriere" in Kurzfassung:

    2009: mit joggen/gehen im Wechsel angefangen (keine sportliche Vorgeschichte) (Alter: 21)
    2010: 1:17:59
    2011: 34:45
    2012: 33:57
    2013: 33:39
    2014: 33:23
    2015: 33:13
    2016: 32:16
    2017: 31:50 (Alter: 29)

    Ich möchte mich mit einer 31:50 nicht zufrieden geben. sub 31 ist das Ziel!
    Klar, die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, es zu wünschen, zu wollen, zu fordern ist relativ einfach, aber es ist verdammt schwer es zu erreichen, wie es offensichtlich auch für viele nicht einfach ist sich für ein solches Ziel immer von Neuen zu quälen. Mir ist bewusst, das die Luft nach oben immer dünner wird und das ich vermutlich mehrere weitere Jahre Training benötige um mein Ziel zu erreichen. Ehrlich gesagt war mir schon Anfang meiner "Läuferkarriere" klar, das es eine Langjährige Geschichte wird. Insgeheim habe ich auch immer gehofft, das es nicht bei einer 31er Zeit enden wird. Ich bin mir ziemlich sicher, das ich eine 30er Zeit laufen kann. Da geht es schon in Richtung erweiterte Deutsche Spitze. Dies noch als ich sage mal Späteinsteiger zu schaffen... das wäre schon geil!

    Also auf ein neues!
    2,5 Jahre später....
    Immer noch keine sub31
    Ist gar nicht so einfach nach all den Trainingsjahren
    10km Season's Best:
    2011: 34:45 | 2015: 33:13 | 2019: 31:48
    2012: 33:57 | 2016: 32:16 |
    2013: 33:39 | 2017: 31:50 |
    2014: 33:23 | 2018: 31:22 |

  28. #946
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    7TE, 97km

    Mo: -----
    Di: 12km Ø 4:15 min/km
    Mi: 17km Ø 4:03 min/km + 30' Gymnastik
    Do: 10km Ø 4:09 min/km + 8 Stgl
    Fr: 10km Ø 4:01 min/km + Zirkeltraining
    Sa: 10km Ø 4:13 min/km
    Sa: 8x800m [2'TP] Ø 2:22,9 (Gesamt 12km)
    So: geplant 25km + 30' Gymnastik


    Scheiß Erkältung hat mich 2 QTE, 1 Zirkeltraining und eine koo/s gekostet. Bin die letzten zwei Wochen nur 2 QTE gelaufen. Ansonsten nur Dauerläufe. Aber es hätte schlimmer kommen können...

    Heute bin ich nach sehr langer Zeit mal wieder eine VO2max QTE gelaufen. Die letzte ähnliche QTE bin ich vor China im September gelaufen (8x1k 2'TP in 2:59). Ich habe nix verlernt! Musste nur bei dem ersten Durchgang nach 400m auf die Uhr schauen. Ansonsten habe ich immer nur nach dem Ziel auf die Uhr geschaut. +/- 1s Toleranz durchgezogen. Mit einer gewissen Lockerheit (saubere Lauftechnik) die QTE angenehm hart durchgezogen. Anfangs waren 10 wdhl geplant, aber ab dem 6ten Durchgang nach je 600m wurde es schon angenehm hart. 10 wdhl wäre für den Anfang zu hart gewesen. 1000er in 3:00 wären heute auch noch zu hart gewesen. Es ist ja erst Januar. Dennoch werden solche QTE nun 1x/Woche Bestandteil sein. Nun wird es Zeit ordentlich anzuziehen! Bin die letzten 6 Wochen ca 600km gelaufen. 100km/Woche sind im Winter aber zu wenig! Ich hoffe, das mir nix mehr in den Weg kommt. Wettkämpfe habe ich die nächsten Wochen alle abgesagt! Ohne ein ordentliches Fundament macht der Sommer keinen Sinn!
    10km Season's Best:
    2011: 34:45 | 2015: 33:13 | 2019: 31:48
    2012: 33:57 | 2016: 32:16 |
    2013: 33:39 | 2017: 31:50 |
    2014: 33:23 | 2018: 31:22 |

  29. #947
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    10TE, 140km

    Mo: 10km Ø 4:04 min/km
    Mo: 10km Ø 3:59 min/km + 30'koo/s
    Di: 10x200m BAL (Gesamt 9km)
    Mi: 20km Ø 4:03 min/km + 30' Gymnastik
    Do: 10km Ø 4:25 min/km
    Do: 3x20min [3:56, 3:45, 3:25] 16,30km 3:41 (Gesamt 22km)
    Fr: 10km Ø 4:41 min/km
    Sa: 8x800m [2'TP] Ø 2:25,2 (Gesamt 12km)
    Sa: 11km Ø 4:38 min/km
    So: Geplant 25km in 4:05-4:10 min/km + 30' Gymnastik

    Mein Grundlagentraining ging nun in die nächste Phase! Jetzt kann ich es wieder Training nennen. Der DL am Mittwoch war einer der beschissensten in meiner Läuferkarriere. Nach 8km geriet ich in einen Schneesturm. Aber die heiße Dusche danach war dafür umso schöner. Da ich gestern schwere Beine hatte und ich wegen dem Wetter nur ein DL zwischen 2 QTE hatte, habe ich das Zirkeltraining am Freitag ausfallen lassen. Wegen Unwetterwarnung bin ich meine QTE heute bereits am VM gelaufen. Auch da war es bereits windig. Daher konnte ich mein 3:00 Tempo nicht durchziehen. Aber das sehe ich nicht so schlimm. Ansonsten lief alles nach Plan. Nächste Woche wird das Training ähnlich aussehen!
    10km Season's Best:
    2011: 34:45 | 2015: 33:13 | 2019: 31:48
    2012: 33:57 | 2016: 32:16 |
    2013: 33:39 | 2017: 31:50 |
    2014: 33:23 | 2018: 31:22 |

  30. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von D.edoC:

    leviathan (03.02.2020), Rolli (06.02.2020), RunSim (01.02.2020)

  31. #948

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    Schöne Woche!
    Wieviel Steigung hattest Du bei Deinen 200m BAL?

  32. #949
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    Zitat Zitat von bme Beitrag anzeigen
    Schöne Woche!
    Wieviel Steigung hattest Du bei Deinen 200m BAL?
    Durch mein Umzug letztes Jahr im Sommer habe ich ein neuen 200m Abschnitt. Etwas auswärts von meiner Stadt auf einer nicht so stark befahrenen Straße. Den Bürgersteig beachte ich da gar nicht . Laufe auf der linken Straßenseite auf flachem Asphalt. Wenn ein Auto entgegen kommt schaue ich nach hinten - bei keinem Auto wechsel ich nach rechts. War bisher nicht der Fall das zufällig von beide Richtungen ein Auto kam. Ansonsten muss ich halt kurz auf den Bürgersteig ausweichen. Aller anderen Abschnitte mit einer lang gezogenen Steigung sind ansonsten zu kurz, schlecht Beleuchtet oder die Steigung gefällt mir nicht. Bis zu meinem "Berg" sind es 3km EL/AL. Nach der Hälfte nimmt die Steigung zu - das ist absichtlich so gewählt. Da achte ich dann noch ein mal genau auf mein Kniehub und gebe noch ein mal etwas Druck. Wie viel % Steigung die hat muss ich mal nachschauen. Kann ich aus dem Stegreif nicht sagen.

    Am Montag habe ich meine Blutwerte checken lassen. Soweit passen alle meine Werte. Eisen etwas erhöht - lag aber an dem Infekt von vor 2,5 Wochen. Meine Vitamin D Werte sind aber nicht so gut. Bin minimal unter dem Normalwert (suboptimal) mit 26,6 mg/ml. Einige empfehlen ab 30 und andere ab 35 mg/ml sei normal. Als Leistungssportler wäre oberhalb im Normalbereich gut. Das wären ca 60. Halb so schlimm. Habe Tabletten bekommen um da etwas nachzuhelfen. Eine einmalige hohe Dosierung Einnahme genügt. Die letzten zwei Jahre hatte ich diesbezüglich keine Probleme. Da war ich ja zu Silvester in Monte Gordo Sonne tanken. Aber alles gut! Ist kein Mangel! Zum Glück habe ich das frühzeitig erkannt/getestet.
    10km Season's Best:
    2011: 34:45 | 2015: 33:13 | 2019: 31:48
    2012: 33:57 | 2016: 32:16 |
    2013: 33:39 | 2017: 31:50 |
    2014: 33:23 | 2018: 31:22 |

  33. #950
    Avatar von D.edoC
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    Was für ein Shit! Gestern plagten mich starke Gliederschmerzen! Heute ist es schon deutlich besser, aber dennoch werde ich sicherheitshalber heute noch Pause machen. Das Wochenende noch groß was zu reißen bringt's auch nicht mehr. Hat sich ähnlich wie ein Infekt/Fieber angefühlt, aber so schnell es kam, ging es auch wieder - ggf irgend so ein Virus. Wahrscheinlich Coronavirus den ich Oktober aus China/Wuhan mitgebracht habe Ne, Spaß beiseite. Ich vermute das war wegen dem kurzen Schwimmen am Mittwoch im Hallenbad und danach direkt 20km Laufen. Oder es waren die Nebenwirkungen von Dekristol, was ich Mittwoch Abend eingenommen habe um Vit.D Werte zu erhöhen. Zum Glück war es nix ernsthaftes und kann nächste Woche wieder voll durchziehen. Bis Donnerstag die Woche konnte ich gut trainieren. Die zwei Tage Pause sollten sich nicht so stark auswirken. Morgen laufe ich wieder 2 DL mit etwas Stabi Training.


    8TE, 101km

    Mo: 10km Ø 4:26 min/km
    Di: 10x200m BAL (Gesamt 9km)
    Mi: 10km Ø 4:35 min/km
    Mi: 20km Ø 3:55 min/km + 30' Gymnastik
    Do: 10km Ø 4:25 min/km
    Do: Laufband 3km,3km,10km [4:00, 3:45, 3:30] 16km 3:40 (Gesamt 22km Laufband)
    Fr: -----
    Sa: -----
    So: Geplant 10km + Kraft/Rumpf
    So: Geplant 10km


    Das Laufband ging nicht schneller als 17 km/h - das ist mir erst nach dem Versuch es auf 18 km/h zu erhöhen aufgefallen. Eigentlich war ein anderes Programm geplant.
    10km Season's Best:
    2011: 34:45 | 2015: 33:13 | 2019: 31:48
    2012: 33:57 | 2016: 32:16 |
    2013: 33:39 | 2017: 31:50 |
    2014: 33:23 | 2018: 31:22 |

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