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  1. #1
    mountain runner, road runner Avatar von Marsupilami82
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    Standard Marathonsteigerung 2:50 --> 2:30 in X Jahren

    Hallo Community,

    der etwas reißerische Titel mag naiv klingen, darum zunächst einmal sämtliche Infos über mich und mein Ziel:

    Wer bin ich?
    Männlich, 34 Jahre, 70kg, 181cm, habe langjährige Ausdauererfahrung, hauptsächlich Triathlon, einige Langdistanzen inkl. Ironman Hawaii.

    Meine bisherige Marathonkarriere:
    2008: 3:26
    2009: 2:59
    2012: 2:55
    2015: 2:50
    Ich muss jedoch dazusagen, dass das jeweililge Marathontraining nie optimal war sondern immer im Rahmen meiner Möglichkeiten in Verbindung mit dem Triathlontraining (also z.B. viel zu kleine Umfänge, da parallel Radtraining anstand).

    Was habe ich vor?
    Ich möchte mich ab sofort aus sportlicher Sicht zu 100% auf das Ziel konzentrieren, meine Marathonzeit so weit wie möglich zu drücken.
    Ich kenne die Konzepte von Steffny (war nicht so mein Ding), Greif (am 8-Wochen-Plan hatte ich mich meist bei meinen Marathons orientiert, mag ich) und Daniels. Daniels habe ich gerade erst gelesen, interessantes Konzept, das ich voraussichtlich jetzt mal ausprobieren werde.

    Die zentrale Frage die ich mir stelle ist:
    Arbeite ich weiter direkt an der Verbesserung meiner Marathonzeit oder lege ich zunächst die Grundlagen auf Unterdistanzen? Da ich stark davon ausgehe, dass letzteres mehr Sinn macht, stellt sich eigentlich vor allem die Frage:
    Was sollte mein erstes Ziel sein auf dem Weg zu meinem eigentlichen Ziel? Auf welcher Unterdistanz setze ich an? 10k? 5k? Oder sogar 800m?

    Ich gebe mir mit diesem Ziel soviel Zeit wie eben notwendig ist, jedoch sollte ich aufgrund meines Alters jetzt auch keinen Plan auf 15 Jahre auslegen. Ob die 2:30 überhaupt erreicht werden kann ist sicher fraglich, aber man braucht ja Ziele, und wenns am Schluss eine andere Bestzeit wird, hat sich das ganze ja trotzdem gelohnt.

    Ich freue mich auf einen spannenden Austausch mit euch!

  2. #2
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Ein ambitioniertes Ziel - sehr schön

    Nach meiner Meinung aber weder mit Daniels noch Greif noch Steffny zu erreichen. Da braucht es dann schon eine gute Laufgruppe mit Trainer. Viel Erfolg.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  3. #3
    Avatar von Antracis
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    Wenn das Ziel primär der Marathon ist und Du vor allem Laufen willst, wäre der erste Schritt aus meiner Sicht, die Umfänge aufzubauen. Die wenigen Amateure, die ich kenne, die in diesem Bereich laufen können, zucken bei regelmäßigen Umfängen oberhalb von 140km nicht zusammen. Das bist Du bisher vermutlich nicht regelmäßig gelaufen, wirst Du aber für Dein Ziel recht wahrscheinlich müssen.

    Wie schnell war denn Dein schnellster Marathon in einer Langdistanz ? Für eine Hawaiquali muss man ja schon meist Sub 3:10 laufen.

  4. #4

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    Wie sind denn deine Unterdistanzzeiten?

  5. #5
    Avatar von D.edoC
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    Das hört sich eher nach ein Traum an, als nach einem Ziel. Ich sehe das ganze etwas skeptisch, da es bereits vor paar Jahren ein ähnlicher Faden existierte: "Der lange Weg zur sub 2:30". Von dem Typ der den Faden erstellt hat, hat man nach kurzer Zeit nix mehr gehört. Viel zu dick aufgetragen... Bei Dir sehe ich es mit deinen bereits erbrachten Marathon Zeiten ähnlich... das sind welten... 20min! Du, als erfahrener Ausdauersportler müsstest es doch Wissen und bereits gut einschätzen können was sub 2:30 bedeuten. Da gibt es kein "wenn" und "aber"!
    10km Season's Best:
    2011: 34:45 | 2015: 33:13 | 2019: 31:48
    2012: 33:57 | 2016: 32:16 |
    2013: 33:39 | 2017: 31:50 |
    2014: 33:23 | 2018: 31:22 |

  6. #6
    Avatar von Zemita
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    Der Titel des Fadens hat bissl was von ner Bildzeitungsschlagzeile - macht neugierig, aber eigentlich ahnt man ...

    Hast Dich in sechs Jahren um neun Minuten verbessert und ich denke ne sub2:40 wäre auch schon nen Knaller - aber bitte nimm Daniels und zeig mir dass ich mich irre.
    Was sind denn Deine jetzigen Umfänge und Unterdistanz PBs?

    Z

  7. #7
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Das sehe ich auch sehr skeptisch.
    Einfacher und sinniger ist es, wenn man sagt: zuerst 2:49 und dann sehen wir weiter. Ich kenne keinen, der so langfristig eine Verbesserung um 20' geplant und das dann erreicht hatte. (und es waren schon einige hier)

    Dein Vorhaben ist durchaus machbar, aber step by step.

    Vergiss 800m (oh Gott, dass ich so was schreiben kann...) Mache alles von 3000-5000-10km. Dann umschalten auf Maraton im Herbst und wieder Unterdistanzen bis nächster Marathonvorbereitung.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  8. #8
    It`s a heartache... Avatar von -Auftrags-Griller-
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    Ich stehe nun nach knapp 3 Jahren Lauferfahrung und 2 Marathons, wie in meiner Sig ersichtlich, ebenfalls wie Marsupilami82 bei einer 2:50 und schiele für meinen nächsten Marathon so Richtung 2:45-2:48, würde aber nie auf die Idee kommen, von einer 2:30 zu "träumen". Da liegen einfach zigtausende Laufkilometer, Ups and Downs, Entbehrungen, möglicherweise Verletzungen und vor allem GESCHWINDIGKEIT dazwischen. Statt 4:02 eine 3:34er Pace zu laufen heißt so viel, wie die momentane ungefähre 10k Wettkampfpace auf einen Marathon zu übertragen. Auch wenn die Marathonzeit "nur" aus dem Triathlontraining heraus entstanden ist, muss das nicht heißen, dass mit reinem Lauftraining die bestehende Bestzeit "easy" gedrückt werden kann. Zuvor hatte der Laufapparat beim Rad- oder Schwimmtraining immer etwas Regeneration, reines Lauftraining mit 100 Wochenkilometern+ muss erst mal vertragen bzw. in Zeit umgesetzt werden...
    "Sie laufen aber sehr ordentlich!" 03.10.17, Regen, 9:00 Uhr Mesz

    5k: 3/16 16:52
    10,5k: 4/18 37:23
    HM: 4/15 1:25:08 09/15 1:21:31 03/17 1:18:08
    M: 4/16 2:57:44 04/17 2:50:44

  9. #9
    Moselsteig km 330 Avatar von Siegfried
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    Ich kannte da auch einen. Der nach den 2:52 das Ziel hatte. Bis 2:42 gings, dann waren die Knochen kaputt. Irgendwann Achillissehen-Dauerpatient.


  10. #10
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Marsupilami82 Beitrag anzeigen
    Ich muss jedoch dazusagen, dass das jeweililge Marathontraining nie optimal war sondern immer im Rahmen meiner Möglichkeiten in Verbindung mit dem Triathlontraining (also z.B. viel zu kleine Umfänge, da parallel Radtraining anstand).
    Vergiss aber eines nicht: Das Rad- und auch Schwimmtraining hat Dir auch beim Laufen hilfreiche Ausdauer verschafft ohne gleichzeitig orthopädisch so stark wie das Laufen zu belasten.
    Ob damit das Training tatsächlich so weit vom Optimum weg war, wie du denkst, ist damit pure Spekulation.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  11. #11

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    Sehe es ähnlich wie rolli, nur würde ich es um 6 Monate verschieben. Sprich, ich würde im Herbst und Winter Marathontraining absolvieren, da ist es kalt und nicht so glücklich, schnelle Sachen zu laufen (es sei denn, du hast das Glück einer Halle) und im Sommer ist es so warm teilweise, dass LaLas nicht so machbar sind. Deshalb im Winter lang und im Sommer schnell ;)
    Muss aber auch sagen, dass rolli sich bei seiner Sichtweise bestimmt was gedacht hat und ich es einfach aus Temperatur-Sicht gesehen hab ;)
    LAUFEN
    5km - 18:31 (09.07.2018)
    5000m - 17:03,4 (07.06.2019)
    10km - 36:02 (01.09.2019)
    21,1km - 1:19:26 (10.03.2019)



  12. #12
    mountain runner, road runner Avatar von Marsupilami82
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    Hallo zusammen,

    danke für eure vielen Antworten.

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Wenn das Ziel primär der Marathon ist und Du vor allem Laufen willst, wäre der erste Schritt aus meiner Sicht, die Umfänge aufzubauen. Die wenigen Amateure, die ich kenne, die in diesem Bereich laufen können, zucken bei regelmäßigen Umfängen oberhalb von 140km nicht zusammen. Das bist Du bisher vermutlich nicht regelmäßig gelaufen, wirst Du aber für Dein Ziel recht wahrscheinlich müssen.
    Korrekt, meine Umfänge waren weit darunter. Während meiner Marathonvorbereitung 2015 (die 2:50) hatte ich im Durschnitt nicht mal 60 Wochen-km. Hier ist also definitiv noch viel Luft.
    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Wie schnell war denn Dein schnellster Marathon in einer Langdistanz ? Für eine Hawaiquali muss man ja schon meist Sub 3:10 laufen.
    3:18 auf Lanzarote nach sehr forderndem Radfahren. Du darfst allerdings nicht vergessen dass es hier um die Quali ging und somit taktisches Laufen eine Rolle spielte (Platz 2 halten, auf keinen Fall platzen).
    Zitat Zitat von Zemita Beitrag anzeigen
    Was sind denn Deine jetzigen Umfänge und Unterdistanz PBs?
    Umfänge derzeit im Bereich 50-90 Wochen-km.
    10km: 34:23, allerdings aus 2011
    HM: 1:20:10 (vor 5 Tagen)
    kürzere Rennen habe ich nicht bestritten

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Das sehe ich auch sehr skeptisch.
    Einfacher und sinniger ist es, wenn man sagt: zuerst 2:49 und dann sehen wir weiter. Ich kenne keinen, der so langfristig eine Verbesserung um 20' geplant und das dann erreicht hatte. (und es waren schon einige hier)
    Wie gesagt, wenn es am Ende eine langsamere Bestzeit wird, ist es eben so. Mir geht es um das generelle Vorgehen. Würde ich z.B. nur 5 Minuten steigern wollen, würde ich das sicherlich durch weiteres kontinuierliches Training früher oder später erreichen. Mir geht es aber darum, grundsätzlich die Weichen entsprechend zu stellen, mich an mein Leistungsmaximum heranzutasten.
    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Mache alles von 3000-5000-10km. Dann umschalten auf Maraton im Herbst und wieder Unterdistanzen bis nächster Marathonvorbereitung.
    Warum die 800m vergessen? Zu unspezifisch, bzw. "zu weit weg" von der Marathondistanz?

    Zitat Zitat von -Auftrags-Griller- Beitrag anzeigen
    Auch wenn die Marathonzeit "nur" aus dem Triathlontraining heraus entstanden ist, muss das nicht heißen, dass mit reinem Lauftraining die bestehende Bestzeit "easy" gedrückt werden kann. Zuvor hatte der Laufapparat beim Rad- oder Schwimmtraining immer etwas Regeneration, reines Lauftraining mit 100 Wochenkilometern+ muss erst mal vertragen bzw. in Zeit umgesetzt werden...
    Guter Punkt. Das spiegellt im Grund meine frühere Meinung wieder, jedoch liest man immer wieder das nunmal nichts über Lauf-km ohne Ende geht... Dass man sich an hohe Laufumfänge herantasten muss ist mir klar (und auch dass man dabei die eine oder andere Überlastung auskurieren muss).

    Ich laufe übrigens in 2 Wochen nen Marathon (Vorbereitung nach Greif-CD) mit Ziel sub 2:50, dann sehen wir weiter

    Mal unabhängig von der exakten Ziel-Bestzeit fasse ich für die Zeit danach zusammen:
    - Umfänge erhöhen und 2 Zyklen:
    -----Fokus auf 3k - 10k
    -----Fokus auf HM/M
    - zurück auf Start

    Kann man das so sagen? Gibt es andere Ansätze? Ist Daniels hier der geeignete Begleiter?

    Ich werde hier meine (Miss-)Erfolge dokumentieren. Eure (durchaus angebrachte) Skepsis motiviert mich natürlich enorm ;-)

    LG

  13. #13
    It`s a heartache... Avatar von -Auftrags-Griller-
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    Zitat Zitat von Marsupilami82 Beitrag anzeigen
    Korrekt, meine Umfänge waren weit darunter. Während meiner Marathonvorbereitung 2015 (die 2:50) hatte ich im Durschnitt nicht mal 60 Wochen-km. Hier ist also definitiv noch viel Luft.
    Nur geht's auch ums Vertragen; 60-70 Wochen-km ist bei mir immer so ein Grenzwert: bei jedem Kilometer, den ich drüber komme, fängt es dort und da ganz gerne zu zwicken an, heißt: ich könnte noch so gerne die 2:30 haben und 140 Kilometer/Woche laufen wollen, es ginge rein körperlich einfach nicht...was aber nicht heißen muss, dass du das genauso wenig aushältst.


    Zitat Zitat von Marsupilami82 Beitrag anzeigen
    Umfänge derzeit im Bereich 50-90 Wochen-km.
    10km: 34:23, allerdings aus 2011
    HM: 1:20:10 (vor 5 Tagen)
    kürzere Rennen habe ich nicht bestritten

    Ich laufe übrigens in 2 Wochen nen Marathon (Vorbereitung nach Greif-CD) mit Ziel sub 2:50, dann sehen wir weiter
    Die 10er Zeit ist saustark, die HM Zeit dazu eher mau, außer du wärst ihn nicht voll gelaufen...egal, für eine 2:4x sollte es reichen. Viel Erfolg!
    "Sie laufen aber sehr ordentlich!" 03.10.17, Regen, 9:00 Uhr Mesz

    5k: 3/16 16:52
    10,5k: 4/18 37:23
    HM: 4/15 1:25:08 09/15 1:21:31 03/17 1:18:08
    M: 4/16 2:57:44 04/17 2:50:44

  14. #14
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von Marsupilami82 Beitrag anzeigen
    Ich gebe mir mit diesem Ziel soviel Zeit wie eben notwendig ist, jedoch sollte ich aufgrund meines Alters jetzt auch keinen Plan auf 15 Jahre auslegen. Ob die 2:30 überhaupt erreicht werden kann ist sicher fraglich, aber man braucht ja Ziele, und wenns am Schluss eine andere Bestzeit wird, hat sich das ganze ja trotzdem gelohnt.
    . Passt doch und viel an der frischen Luft biste ooch.

    Knippi

  15. #15

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    Zitat Zitat von D.edoC Beitrag anzeigen
    "Der lange Weg zur sub 2:30". Von dem Typ der den Faden erstellt hat, hat man nach kurzer Zeit nix mehr gehört. Viel zu dick aufgetragen...
    Du meinst diesen Thread hier: http://forum.runnersworld.de/forum/t...sub-2-30h.html

    Erstellt: 13.5.2014 bei Ausgangsbasis 2:53:30 h
    Letzter Eintrag ca. 1 Jahr später (4.6.2015)
    Weitere Marathonzeiten pendeln um die 3 Stunden, 2016 noch einmal eine 2:53:47 h erzielt.
    Allerdings hat Dorrian nach seinem Laufeinstieg wohl schon eine längere Zeit konsequent und zielstrebig trainiert, bevor er die 3 h-Grenze unterbot. Offensichtlich hat er dann mit der 2:53 auch seinen Zenit erreicht und das Potenzial bereits ausgeschöpft.

    Nach meiner Einschätzung war das im Übrigen nicht "Viel zu dick aufgetragen." Er ist das nur zu mechanistisch angegangen und hat notwendige und hinreichende Bedingung verwechselt: Wer schneller werden will, muss hohe Umfänge trainieren, aber das garantiert nicht, dass es auch immer weiter aufwärts geht.

    Es gibt aber auch andere Beispiele. 2001 bin ich meinen schnellsten Marathon ever gelaufen und eine ganze Zeitlang mit jemandem zusammen gelaufen, der am Ende mit 2:48:33 h finishte, Altersklasse M35. Der hat danach sehr konsequent trainiert und schließlich als Bestzeit 2:30:19 h erreicht - übrigens bei 10 km-Bestzeit von 33:36 min.

    Kurioserweise hat sich Dorrian dem Verein des eben Genannten angeschlossen, aber nie auch nur ansatzweise dessen Leistung erreicht, was mal wieder unterstreicht: Leute sind halt verschieden, der Ausgang ist offen, und erst hinterher ist man schlauer.

    Zitat Zitat von Running-Gag Beitrag anzeigen
    Sprich, ich würde im Herbst und Winter Marathontraining absolvieren, da ist es kalt und nicht so glücklich, schnelle Sachen zu laufen (es sei denn, du hast das Glück einer Halle) und im Sommer ist es so warm teilweise, dass LaLas nicht so machbar sind. Deshalb im Winter lang und im Sommer schnell ;)
    Das halte ich aus 2 Gründen für keine glückliche Aussage: Erstens läuft man auch für einen schnellen Marathon richtig schnelle Sachen, und mehrfach 2.000, 3.000 oder auch 4.000 schnell zu laufen, ist bei Hitze eher anstrengender als kürzere Sachen. Zweitens und viel wichtiger: Entweder man hat ambitionierte Ziele, oder man ist Schönwetterläufer. Wer ernsthaft daran denkt, sein Leistungspotenzial im Marathon auszureizen, kann doch sein Training nicht von Hitze oder Kälte abhängig machen. Und wenn mal ein Regentropfen fällt, dann wird das kuschelige Plätzchen am Ofen aufgesucht, oder?

    Zitat Zitat von Marsupilami82 Beitrag anzeigen
    Während meiner Marathonvorbereitung 2015 (die 2:50) hatte ich im Durschnitt nicht mal 60 Wochen-km.
    ...
    Umfänge derzeit im Bereich 50-90 Wochen-km.
    10km: 34:23
    Das sind ganz gute Voraussetzungen.

    Ich würde im Übrigen auch erstmal schauen, was mit mehr und intensiverem Training so heraus springt, bevor ich mir Gedanken über die nächsten Jahre und einen langfristigen Aufbau machte.

    Bernd
    Das Remake in Text und Bild.

    Infos zum Laufen und Vereinsgedöns gibt's auf www.sgnh.de

  16. #16
    mountain runner, road runner Avatar von Marsupilami82
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    Zitat Zitat von burny Beitrag anzeigen
    Ich würde im Übrigen auch erstmal schauen, was mit mehr und intensiverem Training so heraus springt, bevor ich mir Gedanken über die nächsten Jahre und einen langfristigen Aufbau machte.

    Bernd
    Das war mein ursprünglicher Gedanke: in 2 Wochen den 3-Länder-Marathon laufen, dann einen halbjährigen gezielten Aufbau für den Marathon in Mailand im April.

    Den zitierten Thread zieh' ich mir bei Gelegenheit mal rein..

  17. #17

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    Zitat Zitat von Marsupilami82 Beitrag anzeigen

    3:18 auf Lanzarote nach sehr forderndem Radfahren. Du darfst allerdings nicht vergessen dass es hier um die Quali ging und somit taktisches Laufen eine Rolle spielte (Platz 2 halten, auf keinen Fall platzen).
    Nicht schlecht. Auf Lanzarote landen regelmäßig einige in den Top20 oder Top10 der Gesamtwertung mit langsameren Zeiten.
    Was mich wundert: Wenn du solche Zeiten und Hawaii-Teilnahme schaffst, hast du doch sicher einen Trainer der dir weiterhelfen kann?

  18. #18

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    Zitat Zitat von burny Beitrag anzeigen
    Das halte ich aus 2 Gründen für keine glückliche Aussage: Erstens läuft man auch für einen schnellen Marathon richtig schnelle Sachen, und mehrfach 2.000, 3.000 oder auch 4.000 schnell zu laufen, ist bei Hitze eher anstrengender als kürzere Sachen. Zweitens und viel wichtiger: Entweder man hat ambitionierte Ziele, oder man ist Schönwetterläufer. Wer ernsthaft daran denkt, sein Leistungspotenzial im Marathon auszureizen, kann doch sein Training nicht von Hitze oder Kälte abhängig machen. Und wenn mal ein Regentropfen fällt, dann wird das kuschelige Plätzchen am Ofen aufgesucht, oder?

    Bernd
    Das habe ich nie behauptet, dass man schönwetterläufer sein muss. Und genau so wie du es schreibst. 2 3 4k sind nicht schnell und gehen im winter wunderbar und wären im sommer anstrengender. Same as u said. Same as i said. 200er oder 400er volle Suppe gelaufen kanns du im sommer locker machen. Im winter auf glatter Bahn will ich dich da mal sprinten sehen... und die 10min pause dazwischen nicht frieren sehen. Good luck

  19. #19
    mountain runner, road runner Avatar von Marsupilami82
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    Zitat Zitat von AchatSchnecke Beitrag anzeigen
    Was mich wundert: Wenn du solche Zeiten und Hawaii-Teilnahme schaffst, hast du doch sicher einen Trainer der dir weiterhelfen kann?
    Ich hatte damals zwar einen Trainer zur Verfügung den ich hin und wieder um Rat gefragt habe, im Wesentlichen habe ich mein Training damals aber selbst organisiert. Außerdem war es ein Triathlontrainer.


    Seit gestern habe ich eine ziemliche Verhärtung in der linken Wade. Somit steht der Marathon in 2 Wochen erstmal auf der Kippe. Heute wäre der letzte 35er mit Endbeschleunigung geplant gewesen, doch nach 5km habe ich abgebrochen. Mist... Vielleicht legt es sich in den nächsten Tagen. Ansonsten werde ich mich vollständig erholen und dann in einen 6-monatigen Aufbau für einen Frühjahrsmarathon starten.

  20. #20
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Marsupilami82 Beitrag anzeigen
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    2009: 2:59
    2012: 2:55
    2015: 2:50
    Ich muss jedoch dazusagen, dass das jeweililge Marathontraining nie optimal war sondern immer im Rahmen meiner Möglichkeiten in Verbindung mit dem Triathlontraining (also z.B. viel zu kleine Umfänge, da parallel Radtraining anstand).
    Das liest sich fast wie meine eigene Laufbiografie. Was das Vorhaben schwierig erscheinen lässt, ist die starke Abflachung der Entwicklungskurve. Sicher ist eine 2:30 nicht ausgeschlossen, wird aber sicher sehr schwierig.

    Arbeite ich weiter direkt an der Verbesserung meiner Marathonzeit oder lege ich zunächst die Grundlagen auf Unterdistanzen?
    Ich glaube das ist vollkommen egal. Letztendlich sollte man an allem parallel arbeiten. Wenn Du von der Langdistanz kommst, bringst allerdings schon mehr als notwendig auf der Ausdauerseite mit. Diese Asset solltest Du aber nicht verkümmern lassen. Man kann eine 2:30 im Marathon laufen ohne jemals Intervalle gelaufen zu sein. Ich stelle es mir im Gegenzug schwierig vor ohne lange Läufe.

  21. #21
    Avatar von VFLBorusse
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    Den Faden werde ich auch interessiert verfolgen, da ich auch mit so einer Zeit liebäugele.

    Allerdings sind die Voraussetzungen dafür bei mir anders. Vor einem Jahr habe ich in Berlin mein Debüt im Marathon gegeben und bin bei 2:48:42h gestartet und im Frühjahr in Hamburg konnte ich diese bereits auf 2:39:34h drücken. Gestern konnte ich meine Zeit dann nochmal um 4 Minuten verbessern und bin mit 2:35:20h ins Ziel eingelaufen.
    Mal sehen wie es weiter geht, trainingsmäßig lässt sich noch was optimieren. In der Vorbereitung bin ich 110km/Woche gelaufen (im Schnitt) an 6 Tagen mit einer längsten Strecke von 35km. Diese lässt sich ja noch auf 40km erweitern, dann erlebe ich auch nicht so einen Hänger wie gestern zwischen 35 und 40km.



    Dir wünsche ich jedenfalls viel Erfolg bei deinem Weg.
    1. Lauf"karriere"
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    10km: 33:22min
    HM: 1:17:27h
    M: -

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    HM: 1:13:39
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  22. #22

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    Längerfristig ist die Sub2:30h für mich auch ein Ziel. Aber dafür sind meiner Meinung nach zuvor mindestens die 10km Sub33, HM Sub1:11h/tiefe 1:11h sowie ein paar gelaufene Marathons vorher notwendig.

  23. #23
    mountain runner, road runner Avatar von Marsupilami82
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    Zitat Zitat von VFLBorusse Beitrag anzeigen
    Den Faden werde ich auch interessiert verfolgen, da ich auch mit so einer Zeit liebäugele.

    Allerdings sind die Voraussetzungen dafür bei mir anders. Vor einem Jahr habe ich in Berlin mein Debüt im Marathon gegeben und bin bei 2:48:42h gestartet und im Frühjahr in Hamburg konnte ich diese bereits auf 2:39:34h drücken. Gestern konnte ich meine Zeit dann nochmal um 4 Minuten verbessern und bin mit 2:35:20h ins Ziel eingelaufen.
    Mal sehen wie es weiter geht, trainingsmäßig lässt sich noch was optimieren. In der Vorbereitung bin ich 110km/Woche gelaufen (im Schnitt) an 6 Tagen mit einer längsten Strecke von 35km. Diese lässt sich ja noch auf 40km erweitern, dann erlebe ich auch nicht so einen Hänger wie gestern zwischen 35 und 40km.



    Dir wünsche ich jedenfalls viel Erfolg bei deinem Weg.
    Wow, Glückwunsch. Ja, da bist du ein gutes Stück näher am Ziel wie ich. Dir ebenfalls weiterhin viel Erfolg!

  24. #24

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    Zitat Zitat von VFLBorusse Beitrag anzeigen
    Den Faden werde ich auch interessiert verfolgen, da ich auch mit so einer Zeit liebäugele.

    Allerdings sind die Voraussetzungen dafür bei mir anders.
    Das ist sehr euphemistisch ausgedrückt. Bei deinen Zeiten, vor allem bei der Entwicklung in einem Jahr, ist es keine Frage des Ob, sondern nur noch des Wann. Wenn du dir keine größere Verletzung einfängst und weiter konsequent trainierst, scheint es mir fast sicher, dass du die fehlenden 5 1/2 Minuten noch schaffen wirst. Beim Threadersteller halte ich eine 2:30 h zwar nicht für ausgeschlossen, aber es gibt bisher keine Indizien, die eine solche Zeit nahelegen. Oder um es in Wahrscheinlichkeiten auszudrücken: Bei dir sehe ich die 2:30 h bei 95%, beim TE bestenfalls bei 5%.

    Zitat Zitat von VFLBorusse Beitrag anzeigen
    dann erlebe ich auch nicht so einen Hänger wie gestern zwischen 35 und 40km.
    Wenn ich deine 5-er Zeiten ergoogle, wieso sprichst du von einem "Hänger"? Du bist sogar mit negativem Split gelaufen und insgesamt ein nahezu perfektes Rennen! Selbstkritik ist gut und schön, aber das ist eher Mäkeln auf höchstem Niveau. Nein, an der Renneinteilung gibt es nichts herumzudeuteln.

    Bernd
    Das Remake in Text und Bild.

    Infos zum Laufen und Vereinsgedöns gibt's auf www.sgnh.de

  25. #25
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von burny Beitrag anzeigen
    Das ist sehr euphemistisch ausgedrückt. Bei deinen Zeiten, vor allem bei der Entwicklung in einem Jahr, ist es keine Frage des Ob, sondern nur noch des Wann. Wenn du dir keine größere Verletzung einfängst und weiter konsequent trainierst, scheint es mir fast sicher, dass du die fehlenden 5 1/2 Minuten noch schaffen wirst. Beim Threadersteller halte ich eine 2:30 h zwar nicht für ausgeschlossen, aber es gibt bisher keine Indizien, die eine solche Zeit nahelegen. Oder um es in Wahrscheinlichkeiten auszudrücken: Bei dir sehe ich die 2:30 h bei 95%, beim TE bestenfalls bei 5%.
    +1

    Immer wieder schön im Vergleich: klick.
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