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  1. #51

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    Der Durchschnittspuls lag bei 150, am Ende bei ca. 170, da waren aber auch einzelne km unter 5:00 dabei.

  2. #52
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von kalue Beitrag anzeigen
    Ich vermute sehr stark, daß ich dank des Kraftausdauertrainings viel länger in der Lage bin, eine saubere Körperhaltung beim Laufen einzuhalten.
    Das ist eine sehr wichtige Anmerkung

  3. #53
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von yoshi005 Beitrag anzeigen
    Jedes Wehwechen macht die Liste meiner Dehnübungen pro Tag länger. Dazu balanciere ich pro Woche mindestens für eine halbe Stunde auf dem Trick/Balance-Board.
    Hallo yoshi,

    versteh mich nicht falsch, ich will dich nicht von Dehnübungen abhalten, noch deine Koordinationsübungen in Misskredit setzen. ABER: Die Erde, in der das Pflänzchen Schmerzfreiheit gedeit, besteht zum überwiegenden Teil aus gezieltem Krafttraining. Es ist weit wichtiger als es Dehnen je sein könnte. Dehnen sehe ich immer im Zusammenhang mit dem Krafttraining, versuche damit auch lediglich Verkürzungen (vor allem der Oberschenkel- und Wadenmuskuslatur vorzubeugen) und Gelenke beweglich zu halten (vor allem das Knie).

    Wollte ich nur gesagt haben.

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
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    Lilly* (01.05.2021)

  5. #54

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    Danke für den Tipp. Nach einer halben Stunde Trickboard-Training zittern mir alle Beinmuskeln. Das sollte schon als Krafttraining gelten...

  6. #55

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    So, kurzes Update nach dem Hamburg-Marathon. Die letzten Trainingswochen waren ein Ritt auf der Rasierklinge, weil ich leichte Schmerzen im linken Fuß hatte, vor allem morgens. Zur Sicherheit habe ich den Fuß röntgen lassen, um einen Ermüdungsbruch auszuschließen und tippe zu 90% auf eine Sehnenscheidenentzündung. Mit Kühlung habe ich die Schmerzen dann zumindest so in Schach halten können, dass ich regelmäßig trainieren konnte. Für einen Marathonverzicht waren die Schmerzen nicht stark genug.

    Also ganz gute Voraussetzungen mit mehr als 10 Läufen > 30km in diesem Jahr in den Beinen.

    Leider sind die Wetterverhältnisse nicht ganz nach meinem Geschmack gewesen. Ich mag Temperaturen um die 20 Grad, 10 Grad und Regen sind mir entschieden zu kalt, das mögen meine Oberschenkel nicht.

    Die ersten 25 km gingen trotzdem sehr gut mit einem 5:00er Schnitt, ca. 15 Sekunden schneller, als ich eigentlich starten wollte. Geschwindigkeit rauszunehmen, schien mir während des Lauf auch nicht sinnvoll, bis km 25 hat das auch gut geklappt.

    Zwischen km 25 und 35 wurde das Laufen für mich zunehmend härter. Die Oberschenkel schmerzten, und ich musste dem zu hohen Anfangstempo Tribut zollen. Ab km 35 begann dann die Quälerei mit kurzen Gehpausen an den Verpflegungsstellen, ab km 39 taten die Oberschenkel höllisch weh, aber irgendwie habe ich mich dann doch noch ins Ziel geschleppt.

    Mit der Zeit von 3:37:20 bin ich nach dem Rennverlauf zufrieden, zumal ich gemerkt habe, dass 3:30 wohl auch für mich zu schaffen wäre (dann ohne Gehpausen). Eventuell das Ziel für das nächste Jahr...

  7. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von yoshi005:

    Vögelchen (28.04.2019)

  8. #56

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    Um meiner Chronistenpflicht genüge zu tun: Die Lauf-Monate nach dem HH-Marathon waren ziemlich ernüchternd.

    Ich hatte schon Wochen vor dem Marathon Schmerzen im linken Mittelfuß gehabt, die auch durch Umfangreduzierung nach dem Marathon nicht weggingen. Da der Schmerz gefühlt durch vermehrtes Barfußlaufen geringer wurde, habe ich im Mai-/Juni versucht, auf Laufen mit Barfußschuhen umzustellen. Die Schmerzen im Mittelfußknochens wurden gefühlt geringer, dafür meldete sich nach drei Wochen die Achillessehne des rechten Unterschenkels. Das Barfußexperiment brach ich dann ab.

    Den ganzen Sommer durch habe ich nur Läufe bis zehn km und mit geringer Intensität hinter mich gebracht und währenddessen der Achillessehnenreizung/Entzündung mit regelmäßigen Massagen entegegengewirkt. Wirklich schmerzfrei bin ich von Juni bis September nicht gelaufen, dazu fühlte ich mich sehr kraftlos und hatte kaum Spaß am Laufen. Eventuell war das die Rache dafür, dass ich zwei Jahre von Null auf 100 und ohne wirkliche Pause durchtrainiert habe.

    Seit Mitte September kehrt nun die Kraft und Lust zurück. Die Achillessehne lässt mich weitgehend in Ruhe und der Schmerz im linken Mittelfuß ist auch fast weg. Ich habe langsam die Strecken und Intensität wieder gesteigert und laufe inzwischen wieder regelmäßig HM-Distanzen und etwas schnellere Einheiten. Wenn ich das so bis Dezember ohne weitere Verletzung halten kann, möchte ich im Januar die Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon starten. Diesmal möchte ich vorsichtiger und weniger trainieren, um in jedem Fall ohne Verletzung an den Start zu gehen.

  9. #57
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    Zitat Zitat von yoshi005 Beitrag anzeigen
    Seit Mitte September kehrt nun die Kraft und Lust zurück. Die Achillessehne lässt mich weitgehend in Ruhe und der Schmerz im linken Mittelfuß ist auch fast weg. Ich habe langsam die Strecken und Intensität wieder gesteigert und laufe inzwischen wieder regelmäßig HM-Distanzen und etwas schnellere Einheiten. Wenn ich das so bis Dezember ohne weitere Verletzung halten kann, möchte ich im Januar die Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon starten. Diesmal möchte ich vorsichtiger und weniger trainieren, um in jedem Fall ohne Verletzung an den Start zu gehen.
    Hallo yoshi005,

    verstehe, was ich nun schreibe, nicht als Schwarzmalerei, noch als Absicht dich zu bremsen. Es ist lediglich Ausfluss meiner Erfahrung mit Laufverletzungen/-beschwerden der unterschiedlichsten Art und ganz besonders mit der Achillessehnenentzündung. Also: Dir ist bewusst, dass die Achillessehne zu den von der Laufbewegung am härtesten geforderten Geweben im Körper überhaupt gehört. Ich leide an der Achillessehne, seit ich 2002 meinen ersten von inzwischen über 250 Marathons und weiter lief. Dieses Leiden war geprägt von Phasen der Entzündung und großen Schmerzen, aber auch von langen Perioden, in denen die Sehne überhaupt nicht muckte. Aber sie meldete sich immer wieder einmal. Und dieses Aufbegehren folgte keineswegs jeweils auf Zeiten der höchsten Belastung, wenn ich beispielsweise an jedem Wochenende einen Marathon oder Ultra lief. Beim letzten Mal kämpfte ich über etwa zwei Jahre dagegen an. Schlussendlich hatte ich damit durchschlagenden Erfolg, weil ich über etwa fünf Monate beharrlich (auch mit einer speziellen Übung) dagegen ankämpfte. Und seit Februar diesen Jahres ist wieder Ruhe. Völlige Ruhe. Was nicht heißt, dass sie sich nicht wieder melden könnte ...

    Warum schreibe ich dir das? - Beim letzten Mal reagierte ich zu spät als die Sehne aufmuckte, weil ihr "Schweigen" davor mehrere Jahre anhielt. Das heißt: Sobald du wieder Beschwerden bekommst, musst du sofort gegensteuern.

    Ich wünsche dir natürlich, dass das nicht passiert und wünsche dir viel Spaß bei deinem nächsten Marathon

    Gruß Udo
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  10. #58

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    Es ist lediglich Ausfluss meiner Erfahrung mit Laufverletzungen/-beschwerden der unterschiedlichsten Art und ganz besonders mit der Achillessehnenentzündung.
    Meinst Du nicht, daß so langjährige Erfahrungen mit Achillessehnen-Problemen daran liegen, daß die Ursache für die Probleme nicht identifiziert bzw. angegangen wurden?

    Ich selber hatte 2015 das erste und bisher einzige Mal Probleme mit der Achilles-Sehne (ich laufe seit 2009). Der Orthopäde, der mich damals behandelt hat, hat nicht nur akut die Schmerzen behandelt, sondern eine komplette Analyse der Bewegungsketten meiner Muskeln gemacht. Ich habe im Rahmen dieser Behandlung Einlagen für meine Straßenschuhe bekommen, die die Beinachse verändern und dadurch dazu betragen, daß die Achillessehnen sich "glatt" dodrt bewegen, wo sie sollen. Ich laufe inzwischen deutlich mehr als vor den Problemen 2015 (etwa 800 km/Jahr) und habe seitdem keinerlei Probleme mit der Achillessehne.

  11. #59

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    Hallo U_d_o, hallo kalue,

    danke für Eure Tipps und Hinweise. Meine Achillesehenprobleme habe ich tatsächlich permanent im Blick. Ich massiere Sehne und Umgebung fast täglich und beuge Verhärtungen mit der Black Roll vor. Das hat in den letzten drei Jahren gut geholfen.

    In diesem Jahr ist die Ursache der Probleme aus meiner Sicht relativ klar identifizierbar: Ich wollte unbedingt mit Minimalschuhen laufen und habe - alle Warnungen in den Wind schlagend - innerhalb von einem Monat den Umfang auf 9km-Strecken und 30 WKM ausgedehnt. Das haben meine Beine nicht mitgemacht.

    Nachdem ich damit aufgehört hatte, ist alles wieder sehr viel besser geworden und aktuell schmerzfrei. Aber ich werde mich auch noch einmal eingehender mit Laufstil und Trainingspraxis befassen.

    Viele Grüße, Jochen

  12. #60
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    Zitat Zitat von kalue Beitrag anzeigen
    Meinst Du nicht, daß so langjährige Erfahrungen mit Achillessehnen-Problemen daran liegen, daß die Ursache für die Probleme nicht identifiziert bzw. angegangen wurden?
    Nein. Im Übrigen meine ich nicht, sondern weiß.

    Gruß Udo
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  13. #61

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    Um mein Lauftagebuch mal weiterzuführen: 2020 war nicht mein Laufjahr. Anfang Februar erwischte mich mitten in der Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon eine Virusinfektion (COVID?). Nach einer Pause gelang leider nicht der sofortige Wiedereinstieg, die Muskeln waren kraftlos und der Puls gefühlt viel zu hoch, dazu kamen Herzrhythmusprobleme nach mäßigen Anstrengungen. Außerdem plagten mich im Frühjahr muskuläre Probleme in der Wade und nach einem Laufschuhwechsel und verursacht durch das unrunde Laufen meldeten sich meine Achillessehenprobleme wieder.
    Im Mai und Juni konnte ich nicht mehr als zwei Kilometer schmerzfrei am Stück laufen.

    Trotzdem habe ich meinen Rhythmus (alle zwei Tage laufen) auch in dieser Phase beibehalten - selbst wenn es nur 1km um den Block war. Das half mir, dranzubleiben und mich über kleine Fortschritte zu freuen.

    Dank Massagepistole (https://forum.runnersworld.de/forum/...ne-Erfahrungen) sind die Sehnenprobleme seit August verschwunden, und ich laufe seitdem wieder 10km-Strecken ohne Probleme. Das kraftlose Gefühl, das ich beim Laufen hatte, ist seit Mitte September verschwunden, seit Oktober sind lange Läufe dazugekommen und inzwischen laufe ich am Wochenende eine Halbmarathondistanz. Sollte das ohne Verletzungen und andere Krankheiten bis Januar so bleiben, möchte ich im Frühjahr 2021 (so Corona es erlaubt) wieder einen Marathon laufen.

  14. #62

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    So, mitte Februar, und ich bin ca. ein halbes Jahr wieder im normalen Trainingsmodus: In der Woche zwei bis drei mehr oder wneiger schnelle 10km-Runde und am Wochenende eine Halbmarathondistanz.

    Normalerweise würde ich jetzt die Umfänge bis Ende April steigern, um dann einen Marathon zu laufen. Da aktuell keiner ansteht, möchte ich eigentlich die langen Läufe nicht verlängern, da sich dann erfahrungsgemäß bei mir orthopädische Probleme einstellen. Für eine Wettkampfvorbereitung mit darauf folgender Regenerationsphase nehme ich solche Belastungsspitzen gerne in Kauf. Ohne Wettkampf scheint mit das aber nicht vernünftig, andererseits sind die 21km-Strecken auf Dauer auch etwas eintönig. Mal schaun, wie ich das Training ohne Saisonalitäten so weiter fphre. Wie handhabt Ihr das?

  15. #63
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    Zitat Zitat von yoshi005 Beitrag anzeigen
    Normalerweise würde ich jetzt die Umfänge bis Ende April steigern, um dann einen Marathon zu laufen. Da aktuell keiner ansteht, möchte ich eigentlich die langen Läufe nicht verlängern, da sich dann erfahrungsgemäß bei mir orthopädische Probleme einstellen. Für eine Wettkampfvorbereitung mit darauf folgender Regenerationsphase nehme ich solche Belastungsspitzen gerne in Kauf. Ohne Wettkampf scheint mit das aber nicht vernünftig, andererseits sind die 21km-Strecken auf Dauer auch etwas eintönig. Mal schaun, wie ich das Training ohne Saisonalitäten so weiter fphre. Wie handhabt Ihr das?
    Hallo yoshi005,

    was ändert sich an der "Eintönigkeit", wenn du statt 21 km zu laufen auf noch längere Läufe steigerst? Oder mutest du dir etwa zu immer dieselbe HM-Runde zu absolvieren?

    Wie ich das handhabe (oder wir), wonach du fragst, ist eher nicht von Belang. Es geht ja um deine "spezielle" Situation. Und da du schon weißt, dass sich "erfahrungsgemäß [...] orthopädische Probleme einstellen", solltest du von längeren Läufen sozusagen auf "Vorrat" Abstand nehmen. Ein Marathontrainingsplan über 10 bis 12 Wochen enthält genügend lange Läufe, um dich ausreichend vorzubereiten. Sobald du weißt, dass einer und welcher und wann stattfinden wird.

    Da du danach fragst, will ich dir dennoch schreiben wie ich das handhabe und wieso ich das mache: Ich baue im Prinzip jede Woche einen langen Lauf um die 30 km in mein Training ein ohne mich konkret auf einen Lauf vorzubereiten. Derzeit weiß niemand, wann wieder "was geht". Doch wenn wieder "was geht", will ich in der Lage sein mich quasi aus dem Stand anzumelden und mitzulaufen. Möglich ist das nur, weil mich eben keine orthopädischen Probleme plagen, von altersgemäßem, gelegentlichem Zwicken da und dort abgesehen. Zudem bin ich es über Jahre hinweg gewöhnt quasi ganzjährig hohe Wochenumfänge zu absolvieren (außer Regenerationsphasen nach Saisonhöhepunkten).

    Alles Gute

    Gruß Udo
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    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
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  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von U_d_o:

    yoshi005 (15.02.2021)

  17. #64

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    Danke, Udo, für Deine Meinung. Es geht mir nicht um die Eintönigkeit der Strecke, sondern des Trainungsumfangs. Trotzdem hast Du recht, dass es mir wahrscheinlich nichts bringt, meine Gesundheit ohne Wettkampf aufs Spiel zu setzen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Wochenumfänge bis 50km porblemlos sind und alles, was darüber ist, langfristig zu Wehwechen führt.

    Vielleicht ist ein Kompromiss, noch öfter die Strecken zu wechseln und innerhalb der langen Strecken mal intensivere Einheiten einzubauen.

    Wäre schön, wenn es bald ein Signal in Richtung Wettkämpfe gäbe.

  18. #65
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Ist es denn erstrebenswert, die Gesundheit für Wettkämpfe aufs Spiel zu setzen? Nicht, dass ich hier moralisch rüber kommen will, hab selbst oft genug für schicke Wettkämpfe einiges riskiert Kennst du denn die Ursachen, warum die höhere Umfänge nicht verkraftest?

    Gruss Tommi

  19. #66

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    Hallo Tommi,
    es sind unterschiedlichste Wehwechen, die kommen, sobald ich Intesität und Umfang steigere. Hier eine Verhärtung, da eine Zerrung, ein anderes Mak Schmerzen im Fuß. Habe schon dazu gelernt und steigere nur noch langsam und trainiere in der Regel mit einem Tag Pause zwischen den Einheiten. Ab einem bestimmten Umfang reicht die Zeit zwischen den Einheiten nicht mehr zur Erholung und dannbeginnen die Probleme.
    Auch wenn der Marathon nicht das Beste für meinen Körper ist, ziehe ich aus dem Erlebnis eine große Motivation, die ich nicht missen möchte.
    Viele Grüße,
    Jochen

  20. #67
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    Zitat Zitat von yoshi005 Beitrag anzeigen
    Hallo Tommi,
    es sind unterschiedlichste Wehwechen, die kommen, sobald ich Intesität und Umfang steigere. Hier eine Verhärtung, da eine Zerrung, ein anderes Mak Schmerzen im Fuß. Habe schon dazu gelernt und steigere nur noch langsam und trainiere in der Regel mit einem Tag Pause zwischen den Einheiten. Ab einem bestimmten Umfang reicht die Zeit zwischen den Einheiten nicht mehr zur Erholung und dannbeginnen die Probleme.
    Auch wenn der Marathon nicht das Beste für meinen Körper ist, ziehe ich aus dem Erlebnis eine große Motivation, die ich nicht missen möchte.
    Viele Grüße,
    Jochen
    Ja das mit dem langsamer Steigern komm mir bekannt vor. Mein Körper verkraftet rasche Erhöhung der Distanzen auch nicht mehr so, wie früher. Von Tempo gar nicht zu reden. Aber ich habe gelernt, dass es mit reiner Erholung zwischen den Lauftagen nicht mehr getan ist. Ich muss aktiv daran arbeiten, muss mich regelmäßig dehnen, auf der Blackroll turnen und mittlerweile führe ich auch regelmäßig ein Kraft- und Stabitraining (SAM) durch, was meine letzte Baustelle (Priformis und Hämstring) so langsam wieder heilt. Was tust du denn so alles für den Körper neben der Lauferei?

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  21. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Bewapo (16.02.2021), Giesemer (16.02.2021)

  22. #68

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    @Tommi Das kann ich gut nachvollziehen.

    Inzwischen mache ich ziemlich viel. Ich mache in den Pausen regelmäßig Übungen auf dem Trickboard, was gleichzeitig die Muskulatur stärkt, den Gleichgewichtssinn schult und die Koordination verbessert. Daneben dehne ich regelmäßig und nutze seit einem halben Jahr eine Massagepistole (funktioniert bei mir besser als Black Roll), die kleine und größere Verspannungen wegmassiert und die Achillessehen lockert und kräftigt. Wenn ich diese Dinge weglasse, merke ich auch schnell eine Verschlechterung.

    Das war mit 25 Jahren keine Problem...

  23. #69

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    So habe jetzt für mich einen neuen Rhythmus gefunden, der bisher sehr gut funktioniert:

    Die Trainingswoche beginnt Samstags mit einem 30km-Lauf, den ich relativ langsam laufe und bei den ich auf größere Endbeschleunigung verzichte. Durch das reduzierte Tempo ist der Lauf für mich orthopädisch nicht so problematisch wie die langen Läufe in der Vergangenheit.
    Sonntags mache ich Laufpause und trainiere eine halbe Stunde mit dem Trickboard, mache Kniebeugen und Dehnübungen sowiese sonstige Balanceübungen als Krafttraining für die Bein- und Hüftmuskulatur.
    Montags mache ich einen entspannten 10km-Lauf in reduziertem Wohlfühltempo, dazu fahre ich ca. 20km mit dem Fahrrad zur Arbeit und zurück (ca. 50 Minuten), was ich als gute Crosstraining-Möglichkeit sehe.
    Dienstags wieder Laufpause mit halber Stunde Trickboard-Training, Fahrradfahrt zur Arbeit.
    Mittwochs 10km-Lauf mit intensiven Intervallen, Fahrradfahrt zur Arbeit.
    Donnerstag Laufpause mit halber Stunde Trickboard-Training, Fahrradfahrt zur Arbeit.
    Freitag Laufpause mit halber Stunde Trickboard-Training, Fahrradfahrt zur Arbeit.

    Ich setze beim Laufen nun auf drei Trainingstage in der Woche, um dem Körper genug Potenzial zur Regenration zu geben. Durch das Radfahren (insgesamt ca. 100km in der Woche habe ich eine zusätzliche Möglichkeit, mich sportlich zu betätigen ohne den Laufapparat zu beanspruchen, und das Thema Kraft und Koordination mit dem Trickboard habe ich auch intensiviert.

    Bisher steckt der Körper die 30km-Läufe sehr gut weg, lediglich am Montag fühlen sich die Beine noch nicht völlig erholt an. Da ich nach dem Intervalllauf am Mittwoch zwei Tage zuer Erholung habe, kann ich die langen Läufe auch sehr erholt starten.

    Es könnte sein, dass ich so einen Plan für mich habe, der sich dauerhaft praktizieren lässt und Trainingszuwächse ohne Verletzungen erlaubt. Mal schaun...
    Zuletzt überarbeitet von yoshi005 (18.03.2021 um 11:15 Uhr)

  24. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von yoshi005:

    JoelH (18.03.2021), RunningPotatoe (18.03.2021)

  25. #70

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    So, nachdem ich nun in den vergangenen drei Monaten an jedem WE um die 30km-Strecken gelaufen bin, wäre ich nun fit für den Marathon... :-(


    Für mich haben sich in den letzten Trainingswochen folgende Erkenntnisse ergeben:


    Die langen Strecken machen mir mehr Spaß als je zuvor. Ohne den Druck, mich auf einen Marathontermin hin vorbereiten zu müssen, kann ich die Läufe besser genießen, ohne Uhr mein Idealtempo finden und einfach nur Laufen... Ich strebe nun an, jedes Wochenende einen ca. 30km-Lauf zu machen, die ich irgendwann gerne noch etwas verlängere, wenn sich der Körper angepasst hat.


    Die zwei Tage Pause vor dem langen Lauf, sind ideal, um die kleineren Wehwehchen, die ab und an auftauchen, auszukurieren. Das werde ich so beibehalten.


    Vom Schnellerwerden muss ich mich wohl verabschieden. Wenn die Einheiten in der Woche oder die Endbeschleunigung zu intensiv werden, bekomme ich schnell orthopädische Probleme. Da der größte Genuss für mich bei den langen Läufen liegt, werde ich Tempoeinheiten nur noch sehr vorsichtig ausführen. Ich denke, dass ich durch die Konzentration auf Ausdauerläufe eine Marathonzeit vom 3:30 erreichen kann, schneller wird es vorläufig nicht, es sei denn, mein Körper gewöhnt sich besser an die langen Strecken.

  26. #71
    Mitglied der Antifa❗ 2002.55.0021 Avatar von Brian
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    Zitat Zitat von yoshi005 Beitrag anzeigen
    Aber ich werde mich auch noch einmal eingehender mit Laufstil und Trainingspraxis befassen.
    Kurz habe ich Deinen Faden überflogen und finde Dein Vorhaben gut.

    Planvolles Training wirkt sich immer positiv aus. Denn Du hast Dich wohl noch niemals auch nur annähernd in der Nähe Deines Limits bewegt.

    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Nun zur Form: Nein, aller Voraussicht nach wirst Du die nicht ganz wieder erreichen.
    Blödsinn!

    Du solltest, vorausgesetzt Dein Körper spielt mit und Du nimmst Dir mehrere Jahre Zeit, alle Deine Bestzeiten pulverisieren können - durch systematisches, planvolles Training nach einem Ganzjahrestrainingskonzept, das zugeschnitten ist auf Deine körperlichen Voraussetzungen.

    Ich gehöre, man ahnt es, zur Ballerfraktion. 😁

    Vielleicht sind gerade die hohen Umfänge und die aus meiner Sicht viel zu schnelle Umfangssteigerung die Ursache für Deine Beschwerden.

    Bleib gesund‼😉

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    yoshi005 (24.05.2021)

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