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  1. #51

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    Der Durchschnittspuls lag bei 150, am Ende bei ca. 170, da waren aber auch einzelne km unter 5:00 dabei.

  2. #52
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von kalue Beitrag anzeigen
    Ich vermute sehr stark, daß ich dank des Kraftausdauertrainings viel länger in der Lage bin, eine saubere Körperhaltung beim Laufen einzuhalten.
    Das ist eine sehr wichtige Anmerkung

  3. #53
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von yoshi005 Beitrag anzeigen
    Jedes Wehwechen macht die Liste meiner Dehnübungen pro Tag länger. Dazu balanciere ich pro Woche mindestens für eine halbe Stunde auf dem Trick/Balance-Board.
    Hallo yoshi,

    versteh mich nicht falsch, ich will dich nicht von Dehnübungen abhalten, noch deine Koordinationsübungen in Misskredit setzen. ABER: Die Erde, in der das Pflänzchen Schmerzfreiheit gedeit, besteht zum überwiegenden Teil aus gezieltem Krafttraining. Es ist weit wichtiger als es Dehnen je sein könnte. Dehnen sehe ich immer im Zusammenhang mit dem Krafttraining, versuche damit auch lediglich Verkürzungen (vor allem der Oberschenkel- und Wadenmuskuslatur vorzubeugen) und Gelenke beweglich zu halten (vor allem das Knie).

    Wollte ich nur gesagt haben.

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
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  4. #54

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    Danke für den Tipp. Nach einer halben Stunde Trickboard-Training zittern mir alle Beinmuskeln. Das sollte schon als Krafttraining gelten...

  5. #55

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    So, kurzes Update nach dem Hamburg-Marathon. Die letzten Trainingswochen waren ein Ritt auf der Rasierklinge, weil ich leichte Schmerzen im linken Fuß hatte, vor allem morgens. Zur Sicherheit habe ich den Fuß röntgen lassen, um einen Ermüdungsbruch auszuschließen und tippe zu 90% auf eine Sehnenscheidenentzündung. Mit Kühlung habe ich die Schmerzen dann zumindest so in Schach halten können, dass ich regelmäßig trainieren konnte. Für einen Marathonverzicht waren die Schmerzen nicht stark genug.

    Also ganz gute Voraussetzungen mit mehr als 10 Läufen > 30km in diesem Jahr in den Beinen.

    Leider sind die Wetterverhältnisse nicht ganz nach meinem Geschmack gewesen. Ich mag Temperaturen um die 20 Grad, 10 Grad und Regen sind mir entschieden zu kalt, das mögen meine Oberschenkel nicht.

    Die ersten 25 km gingen trotzdem sehr gut mit einem 5:00er Schnitt, ca. 15 Sekunden schneller, als ich eigentlich starten wollte. Geschwindigkeit rauszunehmen, schien mir während des Lauf auch nicht sinnvoll, bis km 25 hat das auch gut geklappt.

    Zwischen km 25 und 35 wurde das Laufen für mich zunehmend härter. Die Oberschenkel schmerzten, und ich musste dem zu hohen Anfangstempo Tribut zollen. Ab km 35 begann dann die Quälerei mit kurzen Gehpausen an den Verpflegungsstellen, ab km 39 taten die Oberschenkel höllisch weh, aber irgendwie habe ich mich dann doch noch ins Ziel geschleppt.

    Mit der Zeit von 3:37:20 bin ich nach dem Rennverlauf zufrieden, zumal ich gemerkt habe, dass 3:30 wohl auch für mich zu schaffen wäre (dann ohne Gehpausen). Eventuell das Ziel für das nächste Jahr...

  6. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von yoshi005:

    Vögelchen (28.04.2019)

  7. #56

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    Um meiner Chronistenpflicht genüge zu tun: Die Lauf-Monate nach dem HH-Marathon waren ziemlich ernüchternd.

    Ich hatte schon Wochen vor dem Marathon Schmerzen im linken Mittelfuß gehabt, die auch durch Umfangreduzierung nach dem Marathon nicht weggingen. Da der Schmerz gefühlt durch vermehrtes Barfußlaufen geringer wurde, habe ich im Mai-/Juni versucht, auf Laufen mit Barfußschuhen umzustellen. Die Schmerzen im Mittelfußknochens wurden gefühlt geringer, dafür meldete sich nach drei Wochen die Achillessehne des rechten Unterschenkels. Das Barfußexperiment brach ich dann ab.

    Den ganzen Sommer durch habe ich nur Läufe bis zehn km und mit geringer Intensität hinter mich gebracht und währenddessen der Achillessehnenreizung/Entzündung mit regelmäßigen Massagen entegegengewirkt. Wirklich schmerzfrei bin ich von Juni bis September nicht gelaufen, dazu fühlte ich mich sehr kraftlos und hatte kaum Spaß am Laufen. Eventuell war das die Rache dafür, dass ich zwei Jahre von Null auf 100 und ohne wirkliche Pause durchtrainiert habe.

    Seit Mitte September kehrt nun die Kraft und Lust zurück. Die Achillessehne lässt mich weitgehend in Ruhe und der Schmerz im linken Mittelfuß ist auch fast weg. Ich habe langsam die Strecken und Intensität wieder gesteigert und laufe inzwischen wieder regelmäßig HM-Distanzen und etwas schnellere Einheiten. Wenn ich das so bis Dezember ohne weitere Verletzung halten kann, möchte ich im Januar die Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon starten. Diesmal möchte ich vorsichtiger und weniger trainieren, um in jedem Fall ohne Verletzung an den Start zu gehen.

  8. #57
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    Zitat Zitat von yoshi005 Beitrag anzeigen
    Seit Mitte September kehrt nun die Kraft und Lust zurück. Die Achillessehne lässt mich weitgehend in Ruhe und der Schmerz im linken Mittelfuß ist auch fast weg. Ich habe langsam die Strecken und Intensität wieder gesteigert und laufe inzwischen wieder regelmäßig HM-Distanzen und etwas schnellere Einheiten. Wenn ich das so bis Dezember ohne weitere Verletzung halten kann, möchte ich im Januar die Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon starten. Diesmal möchte ich vorsichtiger und weniger trainieren, um in jedem Fall ohne Verletzung an den Start zu gehen.
    Hallo yoshi005,

    verstehe, was ich nun schreibe, nicht als Schwarzmalerei, noch als Absicht dich zu bremsen. Es ist lediglich Ausfluss meiner Erfahrung mit Laufverletzungen/-beschwerden der unterschiedlichsten Art und ganz besonders mit der Achillessehnenentzündung. Also: Dir ist bewusst, dass die Achillessehne zu den von der Laufbewegung am härtesten geforderten Geweben im Körper überhaupt gehört. Ich leide an der Achillessehne, seit ich 2002 meinen ersten von inzwischen über 250 Marathons und weiter lief. Dieses Leiden war geprägt von Phasen der Entzündung und großen Schmerzen, aber auch von langen Perioden, in denen die Sehne überhaupt nicht muckte. Aber sie meldete sich immer wieder einmal. Und dieses Aufbegehren folgte keineswegs jeweils auf Zeiten der höchsten Belastung, wenn ich beispielsweise an jedem Wochenende einen Marathon oder Ultra lief. Beim letzten Mal kämpfte ich über etwa zwei Jahre dagegen an. Schlussendlich hatte ich damit durchschlagenden Erfolg, weil ich über etwa fünf Monate beharrlich (auch mit einer speziellen Übung) dagegen ankämpfte. Und seit Februar diesen Jahres ist wieder Ruhe. Völlige Ruhe. Was nicht heißt, dass sie sich nicht wieder melden könnte ...

    Warum schreibe ich dir das? - Beim letzten Mal reagierte ich zu spät als die Sehne aufmuckte, weil ihr "Schweigen" davor mehrere Jahre anhielt. Das heißt: Sobald du wieder Beschwerden bekommst, musst du sofort gegensteuern.

    Ich wünsche dir natürlich, dass das nicht passiert und wünsche dir viel Spaß bei deinem nächsten Marathon

    Gruß Udo
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  9. #58

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    Es ist lediglich Ausfluss meiner Erfahrung mit Laufverletzungen/-beschwerden der unterschiedlichsten Art und ganz besonders mit der Achillessehnenentzündung.
    Meinst Du nicht, daß so langjährige Erfahrungen mit Achillessehnen-Problemen daran liegen, daß die Ursache für die Probleme nicht identifiziert bzw. angegangen wurden?

    Ich selber hatte 2015 das erste und bisher einzige Mal Probleme mit der Achilles-Sehne (ich laufe seit 2009). Der Orthopäde, der mich damals behandelt hat, hat nicht nur akut die Schmerzen behandelt, sondern eine komplette Analyse der Bewegungsketten meiner Muskeln gemacht. Ich habe im Rahmen dieser Behandlung Einlagen für meine Straßenschuhe bekommen, die die Beinachse verändern und dadurch dazu betragen, daß die Achillessehnen sich "glatt" dodrt bewegen, wo sie sollen. Ich laufe inzwischen deutlich mehr als vor den Problemen 2015 (etwa 800 km/Jahr) und habe seitdem keinerlei Probleme mit der Achillessehne.

  10. #59

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    Hallo U_d_o, hallo kalue,

    danke für Eure Tipps und Hinweise. Meine Achillesehenprobleme habe ich tatsächlich permanent im Blick. Ich massiere Sehne und Umgebung fast täglich und beuge Verhärtungen mit der Black Roll vor. Das hat in den letzten drei Jahren gut geholfen.

    In diesem Jahr ist die Ursache der Probleme aus meiner Sicht relativ klar identifizierbar: Ich wollte unbedingt mit Minimalschuhen laufen und habe - alle Warnungen in den Wind schlagend - innerhalb von einem Monat den Umfang auf 9km-Strecken und 30 WKM ausgedehnt. Das haben meine Beine nicht mitgemacht.

    Nachdem ich damit aufgehört hatte, ist alles wieder sehr viel besser geworden und aktuell schmerzfrei. Aber ich werde mich auch noch einmal eingehender mit Laufstil und Trainingspraxis befassen.

    Viele Grüße, Jochen

  11. #60
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    Zitat Zitat von kalue Beitrag anzeigen
    Meinst Du nicht, daß so langjährige Erfahrungen mit Achillessehnen-Problemen daran liegen, daß die Ursache für die Probleme nicht identifiziert bzw. angegangen wurden?
    Nein. Im Übrigen meine ich nicht, sondern weiß.

    Gruß Udo
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    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
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