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  1. #51

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    Zitat Zitat von ElVa Beitrag anzeigen
    Davon abgesehen, finde ich die Typen der Art "Panzerkreuzer" auch ganz nützlich. Übergewichtige Walzen, die mit einem Affenzahn ohne Rücksicht quer durch die Trottelhorden pflügen. Ich direkt in der freikartätschten Schneise immer schön stressfrei hinterher. Nach ein paar Minuten haben sich diese Walzen i.d.R. selbstzerlegt und man pflückt sich die Walzen und gleitet locker an ihnen vorbei.

  2. #52
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Sopherl Beitrag anzeigen
    ich finde, das kommt schon sehr auf die Art der Veranstaltung an.
    Mein typischer Anfängerfehler war eher, mich zu weit hinten einzuordnen und dann grandios mit dem Überholprozedere überfordert zu sein.
    Seitdem hab ich mich eher zu weit vorne eingeordnet, wenn es die Art der Veranstaltung erlaubte und ich mir sicher war, kein Hindernis zu sein.
    Das ist mir auch passiert. Ich wollte vor allem niemand im Weg stehen und musste dann auf den ersten Kilometer tausende Läufer überholen (5600 Starter, ich hinteres Drittel gestartet und Platz ~1000 erzielt ), den Fehler mache ich nicht mehr, auch wenn ich mich weiterhin eher defensiv anstelle.

    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Verstehe aber diese Leute ncht, ich persönlich fände es eher unangenehm ständig überholt, angerempelt oder gar beschimpft zu werden.
    Es ist doch viel motivierender selbst zu überholen oder sich an einen schnelleren Läufer vor einem so lange wie möglich ran zu hängen.
    Egoismus. Erschreckend finde ich aber vor allem, dass es alle Alterschichten betrifft. Natürlich sind es oft junge Frauen, am besten alle noch mit Knopf im Ohr, aber auch alte Läufe finden sich darunter, die dann in den Zeitlisten ganz hinten die auftauchen. Da kann ich das echt nicht nachvollzeiehn.

    Zitat Zitat von Kepler Beitrag anzeigen
    Wenn ihr euch sicher seid, niemals ein Hindernis gewesen zu sein, erklärt mir doch bitte mal, wie ihr das geschafft habt!
    Da bin ich mir sehr sicher. Tendenziell defensiv aufstellen und dann selbst der Überholer sein. Gelingt mir praktisch immer. Der erste Kilometer wird meist sowieso "geballert". Viele der "Fehlsteher" rennen sich da die Lunge aus dem Leib und lassen sich dann spielend überholen, wenn das Feld sich etwas entzerrt hat. Von daher kommt es auf die paar Sekunden, die man beim Start verliert nicht an. Die meisten Zeitsysteme bieten oft Nettozeiten an, von daher, wenn es nicht wirklich um die erste Reihe geht, verliert man nur wenig.
    Man sollte sich vorher einfach auch den ersten Kilometer anschauen, ist der eng, dann eher weiter vorne einreihen, man kann sich ja ungefähr abzählen wieviele Leute man vor sich hat und aus den Vorjahresergebnissen ungefähr schließen auf welchem Platz man langen wird. So funktioniert das m.E. sehr gut.


    Zitat Zitat von Rauchzeichen Beitrag anzeigen

    Nervig sind doch nur die, die sich aufführen als wären sie alleine auf der Welt und gerne mit verstöpselten Ohren über die Strecke mäandern.
    Jepp, und das kann böse enden. Bei einem Lauf habe ich da beinahe mal eine "taube" Dame umgeblasen, weil sie partou nix hörte und auf stark abschüssiger Strecke in einer Kurve immer weiter nach innen ging, obwohl sie bereits eprmanent von Leuten überrundet wurde. Ich habe es gerade noch so zwischen ihr und Absperrung durchgeschafft, ansonsten hätte es böse geknallt. Das finde ich ganz schlimm. Gerade auf Rundkursen, wo abzusehen ist, dass es zu Überrundungen kommt.
    Zitat Zitat von Rauchzeichen Beitrag anzeigen

    Die Reihenfolge ist
    - Dürre mit Vereinstrikot
    - Dürre ohne Vereinstrikot
    - Normaler BMI
    - Übergewichtig
    - Übergewichtig mit Wasserfäßchen


    Zitat Zitat von ElVa Beitrag anzeigen
    Davon abgesehen, finde ich die Typen der Art "Panzerkreuzer" auch ganz nützlich. Übergewichtige Walzen, die mit einem Affenzahn ohne Rücksicht quer durch die Trottelhorden pflügen. Ich direkt in der freikartätschten Schneise immer schön stressfrei hinterher. Nach ein paar Minuten haben sich diese Walzen i.d.R. selbstzerlegt und man pflückt sich die Walzen und gleitet locker an ihnen vorbei.

    Ich rege mich zwar auch jedesmal auf, aber es nützt ja nichts.

    Tom

  3. #53

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    Ich hole den Faden noch einmal hoch, auch wenn es nicht mehr darum geht, wie man andere an den rechten Platz außerhalb der ersten Reihe weisen kann! Ich habe zwecks Nervösitätsbekämpfung bei meinem HM am Dienstag eure Tipps auf Herz und Nieren geprüft ;-) Aber first things first: Ich hatte ein Traumziel (<1:35), ein Realoziel (<1:36) und ein Minimalziel (neue PB <1:38). Das Realoziel habe ich am Ende knapp erreicht und bin megahappy über die PB und überhaupt.

    Zurück zum Thema: Woran merkt man, ob man beim Start richtig steht?

    (1) Als dünner zu den Dünnen, als Dicker zu den Dicken. 1 Stern von 5 Sternen
    Das mag weiter vorne funktionieren, aber in meinem Zeitbereich waren im Ziel Skelette, Fußballer, "Fit ohne Geräte"-Typen, früher-mal-schnell-aber-jetzt-Bauch Läufer usw.usf. Hätte ich mich vor die gestellt, wäre ich gnadenlos überholt worden. Gleiches gilt auch für Kriterien wie "mit Laufuhr immer vor die mit Oberarmhandy". Entgegen weit verbreiteter Gerüchte kann man mit Oberarmtasche rennen; man braucht dazu noch nicht einmal ein Gegengewicht am anderen Arm. Ich habe das auch nicht geglaubt, aber kann als Augenzeuge Gegenteiliges berichten.

    (2) Vor die Ghost/Glycerin-Fraktion! (Alternativ: Vor die Wasserfassschlepper!) 5/5
    Funktioniert einwandfrei, hat aber den Nachteil, dass alle, die nicht nebenbei beim örtlichen Laufladen jobben, nicht schnell genug die Schuhe zuordnen können. Und spätestens, wenn eine andere Marke zur neuen Trend/In-Marke wird, muss man wieder ein neues Schuhfoto-Memory basteln, um die Methode sicher einsetzen zu können.

    (3) Solange andere Läufer nach ihrer Zielzeit fragen, bis man um sich Menschen mit ähnlichen Ambitionen hat. 3/5
    Diese Methode hat mir am meisten Freude bereitet und ich frage mich jetzt, warum ich bisher nicht mehr mit den anderen Menschen geschnackt habe in der Startaufstellung… Aber mindestens ein Punkt lässt mich zweifeln. Mindestens die Hälfte der befragten Kollegen keine Zielzeit, die diesen Namen verdient: "letztes Jahr 1:53, aber diesmal habe ich trainiert und kann schneller", "will nur ankommen, ohne mich zu blamieren"… Tja, wo soll man da dann hin?

    (4) Wenn man im Vorjahr mit der Zielzeit an Platz n gekommen wäre, nahe Position n stellen; im Zweifelsfall überschlagen, wie viele Läufer in eine Reihe passen und wie viele Reihen vor einem sind. 4/5
    Für Zahlenfreaks ein wunderbare Ablenkung vor dem Start! Und für Fortgeschrittene lässt sich die Methode noch ausbauen: Für jeden, der mich überholt, muss ich auch einen überholen, um meine Position und damit meine gewünschte Zielzeit zu halten. Aber solange noch Leute in die Startaufstellung strömen, muss man ständig nachjustieren und kommt leicht hyperaktiv rüber. Und ein Korrekturfaktor ist nötig, um die Schnecken in den vorderen Reihen zu berücksichtigen. Ich habe den mal auf 10% angesetzt (also angestrebte Position ist 1,1n, nicht n), muss aber noch weiter testen, bevor ich hier 5 Sterne rausrücken kann!

    (5) Als erster in der Startaufstellung stehen und schauen, wer/ob sich jemand vor einen traut! ?/5
    Ich trau mich nicht, das auszuprobieren…

    Summa summarum, glaube ich, dass ich kein Hindernis für andere war oder aber nur für die, die sich absichtlich weiter nach hinten gestellt haben, als sie müssten. Einige haben das hier empfohlen, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr möchte ich davon abraten. Denn erstens ist die Begründung rein egoistisch: Selbst wenn es mir ein gutes Gefühl bereitet und mich anspornt, andere zu überholen, habe ich kein Anrecht darauf, mich absichtlich falsch einzusortieren. Und zweitens entstehen die brenzligen Situationen nicht durch normales Überholen, sondern durch Überholen von Überholern. Also: Ich will eine Schnecke überholen, kann aber nur mit Ellbogenkontakt vorbei, weil gerade Windhunde durchs Feld jagen, die nie und nimmer so weit nach hinten gehört hätten. Der Start wird durch diese blödsinnige Taktik des mentalen Dopings durch Überholen unnötig erschwert. Aber das nur die 2ct, die ich noch loswerden wollte.

  4. #54
    Avatar von SKTönsberg
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    Also ich möchte an dieser Stelle einfach mal Danke sagen, dass sich noch nie jemand darüber beschwert hat, dass ich mich 1-2 Minuten vorm Start einfach von vorne unterm Absperrband hindurch in die Start 1. Reihe quetsche, während viele schon sehr lange, teilweise bei Kälte ausharren um aus einer angemessenen Position zu starten. Ich stelle es mir sehr schwierig vor sich einzuordnen wenn man weder ganz nach vorne noch ganz nach hinten gehört, gerade bei größeren Teilnehmerzahlen ist das mit einer längeren Stehzeit verbunden.
    Ich hingegen nehme es mir raus mich bis 2 Minuten vorm Start warm zu machen/zu halten.
    Selbst bei gut 1.000 Teilnehmern werde ich ohne Probleme in die 1. Reihe gelassen, da da vielleicht 1% steht zeigt mir, das sich viele doch richtig einschätzen, dabei wäre es vor allem auch durch des öfteren fehlende Nettozeitnahme verlockend.

    Ich habe ein erstes und letztes mal den Fehler gemacht mich nicht von vorne zu Nähern bei einem Firmenlauf mit 2.700 Teilnehmern.
    Das war der schlimmste Lauf meines Lebens.
    Von daher


  5. #55
    Avatar von Durchbeißerin
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    Ich wurde letztes Jahr zur "Komplizin" einer Mitläuferin, die mich gefragt hatte, ob sie mit mir laufen könnte, da sie ganz richtig vermutet hatte, dass ich etwa bei 58:00 ins Ziel laufen würde. Sie hatte kaum trainiert und verließ sich auf mein relativ gleichmäßiges Tempo. Da es aber ein Rundenlauf war, war selbstverständlich Ausweichen bzw. rechts laufen angesagt. Ich kam mir nach kurzer Zeit vor wie eine Art Kindermädchen - weil ich sie dauernd geistesgegenwärtig erinnern musste - Vorsicht - lauf rechts. Das war extrem nervig und ich fühlte mich verantwortlich, was mich enorm gestresst hat. Von vorne hab ich mich ein einziges Mal versehentlich in Zeil genähert, weil ich sehr spät zum Start kam und mitten im Wald keine Peilung hatte, wo hinten und vorne ist. Ich blickte in lauter angespannte Gesichter - eine Phalanx - und mir dämmerte gerade noch rechtzeitig, dass ich gerade am falschen Ende bin.

  6. #56

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    Zitat Zitat von SKTönsberg Beitrag anzeigen
    Ich stelle es mir sehr schwierig vor sich einzuordnen wenn man weder ganz nach vorne noch ganz nach hinten gehört, gerade bei größeren Teilnehmerzahlen ist das mit einer längeren Stehzeit verbunden.
    Die lange Stehzeit ist eher lästig, aber nicht schwierig. Letztendlich haben alle dieses "Problem".

  7. #57

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    Ich denke auch dass wenn man richtig gut ist einfach dreist sein muss. Ich nehme es mir auch immer raus zumindest über den Zaun zu klettern und mich in etwa da hinzustellen wo ich hin gehöre. Da gibt es dann manchmal schon Unmut. Ein Kumpel (AK60;-)) hat dann mal ein paar Mädels hingeklatscht "Ach komm, so wie ihr ausseht lauft ihr doch nie unter xxMin" ... die waren dann echt eingeschnappt. Aber da kann ich ihnen auch nicht helfen. Am Sonntag lauf ich mal wieder den 10er beim München Marathon ... Auch da gilt die Devise ab über den Zaun ... Ich gehöre da Minimum in Reihe 10 eher Reihe 5 ... und da sind da wieder die geilen Leute welche dann die ersten 500 Meter nur ins Publikum winken ... Da gibt's dann aber schon auch mal einen blöden Spruch oder einen Rempler, weil das ist halt einfach ignorant.

  8. #58
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Da gibt's dann aber schon auch mal einen blöden Spruch oder einen Rempler, weil das ist halt einfach ignorant.
    Das mit dem Rempler kapiere ich nicht.

    - Bei einem großen Geschwindigkeitsunterschied "rappelt" es richtig, wenn sich der andere nur einen Tick anders als vermutet bewegt
    - Bei einem geringen Geschwindigkeitsunterschied gibt es keinen Grund zum rempeln.

    Mir ist mein eigener Lauf schlichtweg zu wichtig, als dass ich ihn wegen so eines Quatsches gefährden würde. Ich bin einfach froh, wenn ich mit ausreichend Sicherheitsabstand an so jemandem vorbeikomme.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  9. #59
    Laufen bis zum Horizont, anschlagen und zurück
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Mir ist mein eigener Lauf schlichtweg zu wichtig, als dass ich ihn wegen so eines Quatsches gefährden würde. Ich bin einfach froh, wenn ich mit ausreichend Sicherheitsabstand an so jemandem vorbeikomme.
    Beim vorletztem Rennen klingelte plötzlich ein Handy, der Angerufene nahm das Telefonat an, blieb abrupt fast stehen und wanderte telefonierend - nein, nicht zum nächsten Rand - sondern quer(!) über die Strecke. So sehr bin ich noch nie in einen reingeklatscht. Ein paar der Läufer unmittelbar hinter mir sind auch noch in den Kuddel-Muddel reingelaufen. Das gab zumindest verbalen Ärger.
    Keiner hatte eine Chance. Bin dann noch glimpflich davon gekommen, aber sowas von angefressen.
    Es war in der Startphase, da ist nicht viel mit Sicherheitsabstand. Der Vollpfosten war vielleicht 2,5m schräg vor mir.
    Ich hab ja schon einiges erlebt, aber das war mir echt auch neu...

  10. #60
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Autsch.

    Das Gefährlichste, was ich bisher hatte waren Walker mit Sticks in den ersten Reihen. Halbe Geschwindigkeit, doppelter benötigter Platz und das bei engem Feld erst spät zu erkennen...

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
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  11. #61
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Beim Start ein Selfie kann ziemlich stören. Das mögen einige Veranstalter nicht.

    Hongkong-Marathon: Zu gefährlich: Veranstalter startet Kampagne gegen

    National geht der Trend in die entgegengesetzte Richtung:


    https://www.volksstimme.de/lokal/mag...eburg-marathon


    https://koeln-marathon.de/poste-dein...-tolle-preise/
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  12. #62

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    Zitat Zitat von SKTönsberg Beitrag anzeigen
    Also ich möchte an dieser Stelle einfach mal Danke sagen, dass sich noch nie jemand darüber beschwert hat, dass ich mich 1-2 Minuten vorm Start einfach von vorne unterm Absperrband hindurch in die Start 1. Reihe quetsche, während viele schon sehr lange, teilweise bei Kälte ausharren um aus einer angemessenen Position zu starten.
    Wenn Du da hingehörst, sei es Dir gegönnt ;-) Quod licet Iovi, non licet bovi. Letzes Jahr bei meinem HM-Debüt in Leipzig gab es Schilder mit Zielzeiten zur Orientierung. Ich bin richtig erschrocken, wie weit vorne ich da mit 1:30 starten soll.
    Angefangen: 17.9.2015, PB 5km: 19:06 (8.1.2017), 10 km: 39:39 (05.02.2017), HM: 1:26:54 (07.10.2018), M: 3:27:35 (30.4.2017) https://runalyze.com/shared/Jde/

  13. #63
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Zitat Zitat von jenshb Beitrag anzeigen
    Letzes Jahr bei meinem HM-Debüt in Leipzig gab es Schilder mit Zielzeiten zur Orientierung. Ich bin richtig erschrocken, wie weit vorne ich da mit 1:30 starten soll.
    Naja, mit einer 1:30h bist du bei den meisten Halbmarathons mindestens in der Top 10%, oft sogar in der Top 5%. Also ist da ein Startplatz ziemlich weit vorne durchaus schon korrekt.

  14. #64

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    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Naja, mit einer 1:30h bist du bei den meisten Halbmarathons mindestens in der Top 10%, oft sogar in der Top 5%. Also ist da ein Startplatz ziemlich weit vorne durchaus schon korrekt.
    Hat auch gepaßt und wir sind als Gruppe um unseren pacemaker auch gut losgekommen, aber so als Neuling, der gerade mal knapp ein Jahr vorher mit einem von 0 auf 30min Kurs angefangen hat, war das schon ein komisches aber auch cooles Gefühl ;-) auch wenn ich schon den einen oder anderen kleineren 10er gelaufen war.

  15. #65

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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    und da sind da wieder die geilen Leute welche dann die ersten 500 Meter nur ins Publikum winken ... Da gibt's dann aber schon auch mal einen blöden Spruch oder einen Rempler, weil das ist halt einfach ignorant.
    Ok, ob ein Rempler sein muss, darüber kann man diskutieren, aber ich denke, ein Gutteil der Problematik ist, dass viele Leute sich zu sehr in den Mittelpunkt stellen und auf niemand Rücksicht nehmen wollen und gar nicht daran denken, dass sie andere behindern oder gar gefährden könnten. Dabei finde ich eine "verträgliche" Einordnung nicht so schwierig. Ich ordne mich mittlerweile zwar schon recht präzise ein, aber trotzdem habe ich auf dem ersten halben km alle Antennen auf Hochalarm eingestellt: nach vorne schauen, dass man niemand über den Haufen rennt, und wenn hinten wirklich ein schnellerer daherkommt, hört man das im Normalfall auch, zumindest wenn man sich nicht mit Musik zu dröhnt (bin generell kein Kopfhörerfreund, aber solange man damit niemand gefährdet - was im Startgetümmel sein kann - ist es mir egal). Also einfach gegenseitige Rücksichtnahme, die ich bei erwachsenen Menschen einfach voraussetze.
    Und auch als unerfahrener Läufer reicht es, wenn man sich ungefähr richtig einordnet, ob man jetzt von der Pace her eine Minute zu weit vorne steht, macht einem Schnelleren auch dann noch nicht viel kaputt, wenn er mal 100-200 m hinter einem feststeckt (was eh schon viel ist). Wenn aber Leute mit 7er Pace in Gefechtsformation aus der 1. Reihe losstürmen, sieht vor allem auf engen Strecken die Sache ganz anders aus. Aber so sehr kann man sich aus meiner Sicht als langsamer Läufer nicht verschätzen, das ist in den allermeisten Fällen Egoismus oder Ignoranz.

  16. #66

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    Der Rempler ist ja jetzt nicht vorsätzlich in dem Sinne, dass ich mir jetzt vornehme der Depp da vorne bekommt eine mit. Ich geb mir aber auch dann keine große Mühe einen großen Bogen zu machen. Als alter Fussballer weiß ich wie man den Körper rein stellt zur Seite schiebt und den Ball behauptet. Und da habe ich dann auch kein schlechtes Gewissen.

  17. #67

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    Ach so, also eh nur der normale Vollkontaktsport im Startgetümmel.
    Obwohl, wenn ich mir als Ex-Schiri überlege, was alte Kicker unter Körper reinstellen verstehen... Das hat zwar meist etwas mit dem Körper zu tun, kann man aber auch als Körper draufstellen ansehen

  18. #68
    Wirtschaftsflüchtling Avatar von aghamemnun
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Da gibt's dann aber schon auch mal einen blöden Spruch oder einen Rempler, weil das ist halt einfach ignorant.
    Das vermeide ich prinzipiell. Für Sprüche ist mir die Puste zu schade, und beim Rempler ziehe ich mit meiner Figur im Zweifelsfall den Kürzeren. Und für beides gilt: Man weiß vorher nicht, was am Ende dabei rauskommt. Also besser bleiben lassen und sich still ärgern. Das kann übrigens ungeahnte Energien freisetzen.
    Дуа кинум йах иди, ту пуц ца бофт тар ту-хез йатов̌!

  19. #69

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    Für den Fall, dass ich einmal angerempelt werden sollte, gibt es 3 Möglichkeiten:

    1. ignorieren und auf den Lauf konzentrieren oder
    2. versuchen, den Rempler hinterher disqualifizieren zu lassen, oder
    3. naja ... das schreibe ich jetzt lieber nicht hier....

    Ich finde, anrempeln wäre ein sehr unsportliches Verhalten, insbesondere dann, wenn der Rempler nicht weiß, warum der Angerempelte im Weg "stand"... und, was der potentielle Rempler im Vorhinein nicht wissen kann: welche motorischen Reflexe löst das Anrempeln beim Angerempelten aus?

  20. #70
    Avatar von Antracis
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    Defensives Fahrverhalten hilft allen, mit defensivem Laufverhalten wird es ähnlich sein. Diese aggressiven Sachen helfen doch keinem, außer das man kurzfristig, durch irgendeine Form von Gewalt, seinen eigenen Frust abreagiert. Und im Zweifel behindert man sich und andere noch mehr, als es sein müßte. Außerdem glaube ich weiterhin, dass man selbst auch manchmal ohne Absicht andere behindert und dafür möchte ich ehrlich gesagt auch nicht angerempelt werden oder sonst was.

    Ich bin selbst freilich nicht frei von solchen "Rachegedanken". Als ich, als Zuschauer wohlgemerkt, beobachten musste, wie eine ziemlich starrsinnige Frau in den 50ern mit ihrem Rad die volle Halbmarathonstrecke querte und, absolut mit Ansage, es gab noch nicht mal eine besonders große Lücke, mehrere Läufer zu Fall brachte, hab ich mir in dem Moment auch gedacht: Ausweichen, aber wenns nicht mehr gehtm absichtlich voll mit dem Ellenbogen rein. Aber das war natürlich nur total dumme Aggression, weil selbst wenn sich die Frau da total dämlich anstellt, hab ich kein Recht, ihr absichtlich den Kiefer zu brechen oder schlimmeres. Wie Aghamemnun schrieb, man weiß nie, was Bei so einer Aktion rauskommt. Aber zu versuchen, auszuweichen, ist vom Ansatz immer die Beste Option und dürfte auch allen anderen am meisten helfen.

    Gut, bei der Frau hatte ich auch noch überlegt, alternativ das Fahrad in den Landwehrkanal zu schmeißen, aber das ist letztlich das Gleiche und auch unnötig.

    Das waren jetzt absichtlich sehr überzogene Gedanken, aber auch ein Rempler kann dazu führen, dass jemand das Rennen beenden muss oder sich sogar schwer verletzt. Ob man das dann gewollt hat und wie man sich fühlt, wenn es vollkommen absichtlich war, muss man sich im Zweifel vorher überlegen.

  21. #71
    Wirtschaftsflüchtling Avatar von aghamemnun
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    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Gut, bei der Frau hatte ich auch noch überlegt, alternativ das Fahrad in den Landwehrkanal zu schmeißen, aber das ist letztlich das Gleiche und auch unnötig.
    Leute, die irgendwas oder -wen in den Landwehrkanal schmeißen (da gab es ja vor 98 Jahren mal so eine Aktion), hatten noch nie meinen Respekt.
    Дуа кинум йах иди, ту пуц ца бофт тар ту-хез йатов̌!

  22. #72
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    Zitat Zitat von aghamemnun Beitrag anzeigen
    Leute, die irgendwas oder -wen in den Landwehrkanal schmeißen (da gab es ja vor 98 Jahren mal so eine Aktion), hatten noch nie meinen Respekt.
    Zumindest damals war ich vollkommen unschuldig. Ob die Fahraddame politische Motive für ihre störende Querung von rechts nach links hatte, weiß ich allerdings auch nicht.

  23. #73
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Eine Querulantin......
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  24. #74
    Avatar von Antracis
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    Ja, in der Tat wirkte die etwas wie die weibliche Ausgabe von Yosemite Sam - aber auch so jemand hat das Recht auf Unversehrtheit von Körper und Besitz. Coyote macht das ja auch nie absichtlich mit Sam..,sind ja immer Unfälle.

  25. #75

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    Zitat Zitat von jenshb Beitrag anzeigen
    Letzes Jahr bei meinem HM-Debüt in Leipzig gab es Schilder mit Zielzeiten zur Orientierung.
    Das ist doch mal ein konstruktiver Vorschlag und eine gute Idee. Der Aufwand ist vertretbar niedrig und für alle eine Hilfe.
    Hoffentlich liest und übernimmt das der ein oder andere Veranstalter.

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