Umfrageergebnis anzeigen: Bist Du Vegetarier?

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  • Nein

    40 66,67%
  • Ja

    11 18,33%
  • Ich ernähre mich vegan.

    9 15,00%
+ Antworten
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Ergebnis 76 bis 100 von 114
  1. #76

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    Wären wir beim Sonntagsbraten geblieben statt "Fleisch" für unter 3€/Kilo täglich im Laden kaufen zu können, wäre die Diskussion darüber, wie der aktuelle Fleischkonsum dem gesamten System schadet, nicht nötig.
    Der Sonntagsbraten ist nebenbei gesagt ein noch viel größerer Mythos. Klar gab es das gute Stück Fleisch in früheren Dekaden nur am Wochenende, während der Woche wurde dafür der ganze Rest der Viecher gefuttert. Knochen und Beinscheiben in die Suppe, Speck und Schmalz zum Braten (gab ja noch gar nicht Olivenöl, Leinöl etc.), Wurst und Innereien, selbst das Blut wurde mit Mehl angedickt als "Pannas" verspeist.

  2. #77
    Avatar von MarkyMcFly
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    Zitat Zitat von AchatSchnecke Beitrag anzeigen
    Definitiv nein. Viehhaltung ist für eine effiziente Nutzung der Ressourcen unabdingbar, weil Tiere primär die Produkte essen, die Menschen eben nicht mehr verspeisen oder die auf Flächen wachsen, auf denen kein Gemüse, Obst oder Getreidesorten für Brot angebaut werden können. .
    Ok, du scheinst dich ja einigermaßen auszukennen ;) .... was ich aber gehört habe und mich verwundert: Viele Flächen in Deutschland waren mal zum Anbau für Nahrungsmittel für Menschen geeignet (Die Flächenwerden weniger!). Auf einmal sind dieses Flächen für Futtermittel oder zur Energiegewinnung und nicht mehr geeignet für den Anbau von Menschennahrung. Wie kommt das? Waren sind die Flächen nicht mehr geeignet? Monokultur? Keine nachhaltige Landwirtschaft? Damit meine ich explizit nicht die Flächen, die schon immer ungeeignet waren.... Aber vllt erkennen wir ja daran, dass auch diese Problem menschengemacht ist und seinen Ursprung auch in dem Anbau von Tiernahrung hat... Ich stelle die Frage, ob hier nicht Ursache und Wirkung vertauscht sind!?
    Verdreh jetzt nicht das ursprüngliche Argument. Es geht darum, dass diejenigen in der Fleisch- und Wurstproduktion, die das Kapital haben, politische Propaganda zu machen, gar keinen Grund haben, welche zu machen. Die schauen sich an, welche Nachfrage da ist und die wird dann auch bedient. Sagen sie sogar selbst.
    Die machen keine politische Propaganda? Weil sie es behaupten? Nee, schau dich doch bitte um. Die Lobby konventionellen Landwirtschaft ist stark und nimmt erheblichen politischen Einfluss und "beglückt" und mit lustigen Bildern glücklicher Schweine aufgedruckt auf LKWS, die Richtung Schlachthaus fahren. Das ist Propaganda...
    Das ist immer das Gleiche, wenn es bei solchen Themen immer so "einfach" wäre, wie es die Argumentationen suggerieren, muss man natürlich auch eine Erklärung liefern, warum bisher alle zu doof dafür waren. Und da bieten sich "Lügen" oder "Propaganda" von wirtschaftlichen Akteuren als billige Erklärung natürlich an
    Ja, so sehe ich das. Das sind Lügen und Propaganda. Es wird ein Schweinegeld verdient und diese Geschäftsfeld gilt es zu schützen. Deinen Argumenten, dass der Fleischindustrie das egal ist und sie nur die Nachfrage bedienen, folge ich nicht! Ich habe es gelesen und verstanden, aber ich denke, du hast unrecht.

  3. #78
    Avatar von MarkyMcFly
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    Zitat Zitat von AchatSchnecke Beitrag anzeigen
    Der Sonntagsbraten ist nebenbei gesagt ein noch viel größerer Mythos. Klar gab es das gute Stück Fleisch in früheren Dekaden nur am Wochenende, während der Woche wurde dafür der ganze Rest der Viecher gefuttert. Knochen und Beinscheiben in die Suppe, Speck und Schmalz zum Braten (gab ja noch gar nicht Olivenöl, Leinöl etc.), Wurst und Innereien, selbst das Blut wurde mit Mehl angedickt als "Pannas" verspeist.
    Es wurde weniger Fleisch gegessen pro Kopf. Das ist das was unterm Strich zählt. Und wir sind ja nicht alleine auf dem Planeten. Auch in Asien und Afrika steigt der Fleischkonsum drastisch. Also, alles wie immer? Nein, dem ist nicht so.

  4. #79

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    Auf einmal sind dieses Flächen für Futtermittel oder zur Energiegewinnung und nicht mehr geeignet für den Anbau von Menschennahrung. Wie kommt das? Waren sind die Flächen nicht mehr geeignet? Monokultur? Keine nachhaltige Landwirtschaft? Damit meine ich explizit nicht die Flächen, die schon immer ungeeignet waren...
    Zur Energiegewinnung ja, das betrifft hauptsächlich Raps und Mais. Ist anscheinend lukrativer, dank Energieförderung. Bei Letzterem zeigt sich das übrigens ganz gut; klar kann man die Maiskolben auch Menschen zum futtern geben - was macht man dann mit dem Grün?`Das Flächen zum Futtermittelanbau umgewandelt werden, ist meines Wissens nach kein Trend.

    Nee, schau dich doch bitte um. Die Lobby konventionellen Landwirtschaft ist stark und nimmt erheblichen politischen Einfluss und "beglückt" und mit lustigen Bildern glücklicher Schweine aufgedruckt auf LKWS, die Richtung Schlachthaus fahren. Das ist Propaganda...
    Natürlich nehmen die Bauern- und Fleischerverbände wie alle anderen Verbände auch politischen Einfluss. Wie es auch die Bioverbände und Hersteller vegetarischer und veganer Produkte tun oder tun werden, sobald sie genügend Reichweite haben.
    Werbung sollte man nicht mit Propaganda verwechseln. Wenn AXE-Werbung läuft schreie ich ja auch nicht: Alles Lügen alles Lügen, mir laufen die Frauen gar nicht scharenweise hinterher wenn ich das drauf sprühe!!!!

    Es wird ein Schweinegeld verdient und diese Geschäftsfeld gilt es zu schützen
    Schau dir die Preise von Fleisch und von typischen "Ersatzprodukten" die meist nur aus pflanzlichem Eiweiß zusammengepampt sind oder andere vegane Produkte; Aufstriche, Smoothies etc. an und sage mir womit man die höhere Gewinnspanne erzielt.

    Es wurde weniger Fleisch gegessen pro Kopf. Das ist das was unterm Strich zählt. Und wir sind ja nicht alleine auf dem Planeten. Auch in Asien und Afrika steigt der Fleischkonsum drastisch. Also, alles wie immer? Nein, dem ist nicht so.
    Ist das so? Glaube kaum das es da wirklich valide Zahlen gibt. Und es kommt aufs Referenzjahr an. Nimmst du `49, als die deutsche Produktion in allen Belangen am Boden lag, magst du Recht haben. Nimmst du Ende der 60er, würde es mich wundern. Für meinen Opa war dreimal am Tag Wurst normal, außer ein paar Sachen - Reibekuchen, Apfelpfannkuchen - kann meine Oma überhaupt nix ohne Fleisch kochen. Freitag gabs den Fisch im katholischen Rheinland, den Rest der Woche Kartoffeln, Gemüse und Fleisch.
    Die Viehbestände sind teilweise auch zurückgegangen, weil man dank moderner Züchtungen und böser konventioneller Landwirtschaft die Tiere sehr viel schneller und ressourcenschonender aufs Schlachtgewicht bekommt.

    Was den Fleischkonsum weltweit angeht, so denke ich nicht, dass das ein sinnvoller Orientierungswert ist. Landwirtschaft sollte sich immer primär an den regionalen Gegebenheiten orientieren (weswegen ich massiven Sojaeinsatz in der Schweinefleischproduktion zum Beispiel auch problematisch finde).
    Es macht keinen Sinn, die Rinderzucht in Europa dicht zu machen, weil die Asiaten jetzt irgendwie mehr Fleisch futtern. Deutschland ist sogar Nettofleischexporteur, besonders bei Schwein. Dagegen importieren wir Obst, Südfrüchte, Nüsse oder Mandeln haufenweise aus wasserarmen Anbaugebieten ...

  5. #80
    Rock´n´Run Avatar von MichaelB
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    Zitat >>Es wurde weniger Fleisch gegessen pro Kopf. Das ist das was unterm Strich zählt.<< Zitat Ende

    und nicht mehr und nicht weniger habe ich gemeint mit dem angesprochenen "Sonntagsbraten" - war jetzt nicht sooo schwer zu verstehen, oder?

  6. #81

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    Ich kann nicht zitieren, daher @mcfly : Ich habe es nicht absichtlich ins Absurde gezogen. Ich habe deine Aussage so verstanden, dass Du nichtmal Biofleisch vom Hof aus der Region isst, da Du nicht weißt was die Tiere essen. Ich wollte damit aufzeigen, dass Du dann Biolebensmittel allgemein kritisch betrachten solltest: - Jeder Discounter hat schon seine Bioprodukte. Ist das wirklich Bio? Es muss ja auch in Maßen hergestellt werden. Wo wird es hergestellt? - Ist die Herstellung von Bioprodukten umweltverträglicher als von normalen Produkten? - Viele Hersteller wissen gar nicht, warum Sie bestimmte Auflagen erfüllen und welcher Hintergrund zugrunde liegt. Einzig der bessere Ertrag Ein Kumpel von mir ist auf einem Bauernhof großgeworden. Der Vater hat normal gearbeitet und die Landwirtschaft als sein Hobby angesehen und sich nach der Arbeit auf den Trecker gesetzt, tagsüber haben die Knechte die anfallende Arbeit gemacht und zur Ernte mussten die Söhne mit ran. Der Hof ist zertifizierter Biobetrieb. Die Mutter hat im Hofladen die eigenen Bioprodukte ( und zugekaufte Ware ) verkauft. Frag die Leute mal, mit was für Problemen die zu kämpfen haben ! Wie schwierig es durch die äußeren Einflüsse ist, wirklich "Bio" zu bleiben und genau das meinte ich ! Wenn man nun streng genommen und strikt sein möchte, ist es die einzig logische Konsequenz nur saisonale, regionale Produkte ( ökologischer Fussabdruck) zu essen und sich restlos von der Herstellung zu überzeugen ( Zur Erinnerung: Du kreidest einem Biohof ja auch an, möglicherweise doch Schindluder mit dem Futter zu treiben) ... und absurd ist es nicht ! Bei nem befreundeten Päärchen von meiner Schwester hängt ein großer Plan in der Küche, wann man welche Produkte kaufen und essen darf. Natürlich sind es saisonale Produkte, aber auch der ökologische Fußabdruck wird bewertet. Aus diesem Grund sind Tomaten z.B. das ganze Jahr über rot ! ( Die Tochter trug übrigens waschbare Biowindeln, das war eine wahre Wonne die Geschichten zu hören, wie mistig die Dinger doch sind und am liebsten würde die Frau normale Windeln nehmen, nur der Mann ist partout dagegen. Wenn man aber hört, wie oft die Kleidung trotz Windel nass oder beschmutzt war, fragt man sich schon wie öko es ist nun die Waschmaschine um ein Vielfaches mehr benutzen zu müssen. Ich schweife aber nun vollends ab ) Mein Arbeitskollege ernährt seinen Hund komplett vegan. Ich frage mich ob der Schritt so drastisch sein musste, oder hätte er nur mal das Industrietrockenfutter weglassen sollen und dem Hund hochwertigeres Futter geben sollen ?!?! Ich bin einfach gegen Extreme. Ich esse zwar Fleisch, halte das aber in Grenzen und muss das nicht jeden Tag essen. Ich zwinge keinen Fleisch zu essen, möchte aber auch nicht das Gefasel hören wie verwerflich mein Konsum ist. Denn für mich ist klar: Meine Fleischernährung steigert nicht die pro Kopf Quote des Fleischkonsums !!!!

  7. #82
    I am the eye in the sky Avatar von M.Skywalker
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    Zitat Zitat von tmo83 Beitrag anzeigen
    Ich bin einfach gegen Extreme.
    Ich auch. Vegan - so ein Wort gab es in meiner Kindheit noch nicht. Da hat man einfach Obst und Gemüse gegessen. Jedenfalls verkauft hier ein Bäcker ausschließlich veganes Brot und preist dieses auch aggressiv als solches an. Wirklich und bei aller Toleranz fand ich das schon etwas extrem. Da ich keine Zeit hatte, bin ich hin und habe mir so ein "fleischloses Brot" bestellt. Anhand der Reaktion haben die mich wohl als Nicht - Veganer erkannt.

    Geschmeckt hat es dann eher wie ein ganz normales Brot und so kann ich die ganze Aufregung nicht verstehen, hoffe aber, dass der Fleischer nebenan nicht auch noch bei dem Trend mitmacht.
    Keep smiling, be optimistic, do something good...

  8. #83

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    ... ich liebe Weingummi und fand früher Katjes zumeist besser als Haribo. Nun ja, Einigen ist wohl bekannt das Katjes nur noch Veggie herstellt. Mich als Kunden haben sie verloren. Mein absolutes Lieblingsweingummi hat nicht mehr den gleichen Geschmack und die gleiche Konsistenz. Nun gut, ist eine Unternehmensentscheidung das man komplett umstellt und nicht für beide Seiten Produkte anbietet. Seitdem kaufe ich wieder Haribo, wenn ich mir mal ne Tüte Weingummi kaufen möchte. Das Beispiel mit dem Brot finde ich auch einfach klasse. Ist genauso toll wie die laktosefreien Artikel, die extra deklariert sind. Nur blöd das einige Produkte von Natur aus schon laktosefrei sind, aber hauptsache drauf schreiben.

  9. #84
    Avatar von Sven K.
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    Zitat Zitat von M.Skywalker Beitrag anzeigen
    Ich auch. Vegan - so ein Wort gab es in meiner Kindheit noch nicht. Da hat man einfach Obst und Gemüse gegessen. Jedenfalls verkauft hier ein Bäcker ausschließlich veganes Brot und preist dieses auch aggressiv als solches an. Wirklich und bei aller Toleranz fand ich das schon etwas extrem. Da ich keine Zeit hatte, bin ich hin und habe mir so ein "fleischloses Brot" bestellt. Anhand der Reaktion haben die mich wohl als Nicht - Veganer erkannt.

    Geschmeckt hat es dann eher wie ein ganz normales Brot und so kann ich die ganze Aufregung nicht verstehen, hoffe aber, dass der Fleischer nebenan nicht auch noch bei dem Trend mitmacht.
    Vegan bedeutet nicht Fleischlos sondern Tierlos. Das ist eben bei vielen Brotsorten nicht so. Wenn es also als "vegan" beworben wird, kann man davon ausgehen, das keinerlei Tierprodukte verwendet wurden.

    Süße Hefeteilchen wie Plundern, Krapfen oder Croissants enthalten oft Butter, Eier und Milch. Die Füllung in süßem Hefegebäck kann sogar Gelatine enthalten - das wäre dann nicht vegetarisch.
    Hefebrötchen enthalten - vor allem im Biobereich - oft Butter und andere Milchprodukte.

    Als Backfett zum Ausbacken (Formen, Bleche) wird gelegentlich billiges Schweineschmalz oder ein anderes, tierisches Fett genutzt, das nicht vegetarisch ist. Auch in kleinen Bäckereien und sogar im Bio-Bereich. Das Backfett muss nicht deklariert werden.

    In industriell hergestelltem Brot und Brötchen werden häufig Zusatzstoffe wie Mehlbehandlungsmittel und Enzyme zugesetzt. Einige Zusatzstoffe im Brot können gentechnisch gewonnen worden sein. Das Mehlbehandlungsmittel Cystein kann aus tierischen Haaren, Borsten und Federn gewonnen werden und ist in dem Fall nicht vegan. Cystein muss auf dem fertigen Produkt nicht deklariert werden, da es kein eigentlicher Zusatzstoff ist. Eine biotechnische Erzeugung von Cystein ist mittlerweile möglich.

    Im Biobereich werden gelegentlich Brote mit Backferment angeboten. Backferment ist eine spezielle Form des Sauerteiges und wird auf Basis von Bienenhonig kultiviert. Der Bienenhonig dient praktisch als Trägerstoff für Hefen aus blühenden Pflanzen. Als Tierprodukt ist Honig nicht vegan - und Backferment ebenfalls nicht.

    Man sieht also, das ein Brot zwar "nur" aus Mehl, Wasser, Hefe und Salz bestehen kann und doch nicht "vegan" ist.

  10. #85
    Alles im Blick. Avatar von bones
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  11. #86
    Avatar von McAwesome
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    Wie war das mit den vielen Ausrufe- und Fragezeichen? Bei so ner Textwand wie da oben hab ja sogar ich keinen Bock mehr, das zu lesen.

  12. #87
    I am the eye in the sky Avatar von M.Skywalker
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    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
    Vegan bedeutet nicht Fleischlos sondern Tierlos... ...

    Nun ich habe da meine Zweifel. Also weniger an Deinen Ausführungen, als am Verständnis der Verkäuferinnen wenn ich nun auch noch ein "Brot ohne Haare, Borsten und Federn" bestellen sollte.Da bin ich wohl zu schüchtern, hab ich mir noch nicht getraut.

    Zudem überwiegt die Skepsis, dass wer solche Werbeversprechungen wie veganes Brot oder Biowasser... benötigt, mir doch minderwertige Ware überteuert andrehen möchte. Wenn das trockene Brot geschreddert und erneut verbacken wird, bleibt es doch vegan, über (chemische) Zutaten hohen Roggenanteil, Dinkelkorn, Herstellungsprozess sagt das gar nichts aus. Auch das Bioobst muss nicht unbedingt frisch sein.

    Da verlasse ich mich lieber auf Mundpropaganda, traditionelle Backweise, Deutsches Reinheitsgebot ... Trotz mangelnder Ortskenntnis an neuer Wirkungsstätte, hatte ich den besten Bäcker schnell gefunden - vor dem Einstand mal gefragt, wo die Sache am besten schmecken. Die Kollegen waren sich sehr schnell einig.
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  13. #88
    Avatar von MarkyMcFly
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    Es ist doch schön, wenn jemand, der veganes Brot essen will, dies auch von jemandem so angeboten bekommt. Es muss ja keiner kaufen, wenn er es als Verarschung oder lächerlich empfindet. Ich geh da etwas anders heran. Wenn ein Produkt als vegan verkauft wird, bei welchen ich es eigentlich auf den ersten Blick als absurd empfinde, so frage ich mich, warum dies scheinbar trotzdem einen Markt hat. Und dann kommt man zu den Antworten die Sven oben (danke dafür) gegeben hat. Es ist doch interessant was man plötzlich alles über die Herstellung unserer Nahrungsmittel erfährt.

  14. #89
    Avatar von MarkyMcFly
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    @ tmo83 Ja, ich esse generell kein Fleisch, hab dies aber nicht explizit auch auf Bio bezogen und wollte also nicht Bio groß anzweifeln (auch wenn man das sicher an der einen oder anderen Stelle könnte). Ich denke in den meisten Fällen steckt schon etwas sinnvolles hinter "Bio". Bitte lege meinen Nebensatz, dass ich auch beim Hof nebenan nicht kontrollieren kann, was dort verfüttert wird, nicht auf die Waage. Ich beziehe aus für mich wichtigeren Gründen kein Fleisch. Mich verwundert es nur, dass scheinbar so viele nur bei diesen Läden kaufen, wo sie ganz genau wissen was dort hinter den Kulissen passiert. Ich finde diese Aussagen häufig unglaubwürdig. Ich denke mal, die meisten glauben zu wissen, was dort passiert. nach dem Motto: Ist ja ein Hersteller aus der Region, wird also schon alles gut sein. Was du noch schreibst mit dem Biowindeln finde ich amüsant. Jeder muss halt selber wissen wie weit er gehen möchte. Ersmal kommt sowas zB für mich nicht in Frage. Ich habe für mich die einfachste und konsequenteste Variante gezogen... einfach kein Fleisch essen. Damit bin ich sportlich, gesundheitlich, ideologisch gerade sehr zufrieden.

  15. #90
    Avatar von MarkyMcFly
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    @ AchatSchnecke Natürlich muss das den Fleischkonsum weltweit betrachten. In Zeiten von Globalisierung wo man alles überall hin verschifft und zB Krabben in Übersee gepuhlt werden um sie danach hier wieder zu verkaufen, muss man es so sehen. Auch, weil besonders der Anbau von Futtermittel in einigen Regionen so großen Schaden anrichtet. Aber wenigstens diesen Punkt diesen ja auch kritisch. Aber was Wäre denn hier für dich die Alternative? Sollen die Unmenge an Kühen und Schweinen hier auch nur regional und saisonal gefüttert werden? Dann raus mit ihnen auf die Weide! Aber ich denke, dass dies nicht möglich sein wird. Ich finde es nicht nachvollziehbar, dass du das Geschäft Fleischherstellung klein redet. Wir reden hier von der viertgrößten Industrie in Deutschland! Das ist ein erheblicher Wirtschaftsfaktor, deshalb genießt dieser Zweig ja auch diesen Artenschutz (den lieber einige Tiere genießen sollten). Das mit einem Hersteller veganer Brotaufstriche auch nur ansatzweise zu vergleichen ist absurd. Ich habe ein bisschen das Gefühl, du bist befangen.

  16. #91
    Avatar von MarkyMcFly
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    Ich denke, man sollte das ganze Thema immer mit der bestmöglichen Gelassenheit betrachten. Und zwar von beiden Seiten. Ich esse ja nun erst seit ungefähr 8 Monaten kein Fleisch mehr, kenne also beiden Seiten und finde es erstaunlich, was man sich als Vegetarier alles anhören muss. Zu dieser Gelassenheit gehört für mich aber auch ein gewisse Inkonsequenz. Ich esse zB Fisch (bis auf Aquakulturen keine Massentierthaltung, angeblich kein Schmerzempfinden bei Fischen, außerdem wohne ich in SH... ;) ) und ab und zu Gummibärchen und andere Dinge, die sicher in irgendeiner Form Fleisch oder Tier beinhalten. Wnen an den Bratkartoffeln mal Speck dran ist und ich vergessen hatte zu sagen,d eis wegzulassen, dann esse ich das auch. Ich kann das mit mir vereinbaren und denke, dass ich schon keinen gesundheitlichen Schaden davon tragen werde ;) Vllt kam es in diesem Thread nicht so rüber, als wenn ich super entspannt bin. Ich diskutiere eben (noch) gerne darüber, bin aber eigentlich wirklich hyper gelassen )

  17. #92
    Avatar von klnonni
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    Ich esse alles wo nach es mir gelüstet.
    Dabei ist es mir egal ob etwas als gesund gepriesen oder als ungesund gebrandmarkt ist.
    Auch bei der Portionsgröße richte ich mich eher nach meinem Appetit als nach der Vernunft.
    Bisher musste ich feststellen, dass mich mein Körperempfinden ganz gut durch das Leben gebracht hat, daher werde ich trotz aller wissenschaftlichen Studien über Pro und Contra irgenwelcher Ernährungsformen, auch weiter hin mich auf mein Gefühl verlassen.

    Wie Paracelsius bereits sagte, alles ist ein Gift, es kommt nur auf die Dosis an.

    Aufgefallen ist mir bloß, dass seit ich mit dem Sport angefangen habe, mein Verlangen nach süßes abgenommen hat.

  18. #93
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von MarkyMcFly Beitrag anzeigen
    Ich esse zB Fisch (bis auf Aquakulturen keine Massentierthaltung, angeblich kein Schmerzempfinden bei Fischen
    Schlimm, schlimm..... https://www.greenpeace.de/themen/meere/fischerei https://www.swr.de/swr2/wissen/fisch...9il/index.html
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  19. #94
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von MarkyMcFly Beitrag anzeigen
    Fleisch ist einfach sehr schwer zu verdauen, das dauert gut drei tage. Stellt euch vor, dass ihr das Nackensteak die nächsten drei Tage mit euch rumschleppt...
    Ich würde sagen, wer so lange braucht ein Stück Fleisch zu verdauuen, der sollte dringend mal zum Arzt.
    Die Verdauung von Fleisch benötigt in der Regel 3-6h, je nach dem wie das Fleisch verarbeitet war und mit welchen anderen Lebensmitteln es zusammen verzehrt wurde.

    Unser Verdauungsapparat ist hervorragend für eine Mischkost geeignet, wir können Fleisch hervoragend verdauen und auch gekochte pflanzliche Kost können wir verhältnissmäßig gut verdauen - auch wenn uns wie vielen Tieren weitere Mägen für eine enzymatische Aufspaltung der pflanzlichen Kost fehlt.

    Eine Kuh hat zum Beispiel 4 Mägen um möglichst viele Nährstoffe aus der pflanzlichen Nahrung aufnehmen zu können - da können wir Menschen nicht mit halten.

    Physiologisch verdauen wir Fleisch schneller und gründlicher als pflanzliche Kost, den die Magensäure spaltet recht schnell die Eiweißketten und im Magensaft enthaltene Enzyme sorgen dafür, dass die Eiweiße im Darm resorbiert werden können.

    Für die Verdauung von pflanzlicher Nahrung brauchen wir mehr Zeit und mehr Energie - im Vergleich zu anderen Primaten unserer Größe haben wir ein bis zu 60% geringeres Verdauungssystem, das geht zu Lasten unserer effizienz vor allem bei der Rohkost.
    Zuletzt überarbeitet von klnonni (30.10.2017 um 10:01 Uhr)

  20. #95
    Avatar von MarkyMcFly
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    @ klnonni .... ersetze "Veraduung" durch "Verweilzeit im Körper". Gerade im Darm macht (mir) das Fleisch dann wesentlich mehr Probleme als andere Kost, auch als Rohkost. So meine Erfahrungen. Die 6 Stunden für die Verdauung vom Fleisch sind im Vergleich zu anderen Dingen auch schon Spitze... Wenn es Mittags also ein Stück Fleisch gibt, kann es abends noch "schwer im Magen liegen"...

  21. #96
    Avatar von klnonni
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    @ MarkyMcFly
    OK, die Verweilzeit ist natürlich länger als die Verdauungszeit, wobei eine Verdauungszeit von 3-6h völlig normal ist - die Nahrung liegt ja nicht die ganze Zeit im Magen, dort liegt es höchstens eine Stunde, der Rest der Verdauung besorgt der Darm.

    Beeinflußen kann man aber die Verweilzeit der Nahrung im Körper durch den Anteil von Ballaststoffen im Speiseplan.
    Also zu einem Stück Fleisch immer auch ein größeren Teil Salat und oder Gemüse auf den Teller und mit ausreichend Getränke zur Speise, dann dürfte auch ein Steak es keine 3 Tage schaffen im Körper zu verweilen..
    Aber natürlich reagiert jeder Mensch anders auf verschiedene Nahrungsmittel daher muss jeder selbst prüfen was ihm bekommt.

    Verallgemeinern kann man seine persönlichen Erfahrungen aber nicht - dass hörte sich anfangs bei Dir so an.

  22. #97
    Avatar von MarkyMcFly
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    @klnonni .... Ich möchte nicht behaupten, dass jeder Fleischesser Verdauungsprobleme beim Training haben muss ;) ... ich würde es aber schon dahingehend verallgemeinern, dass es vorteilhaft ist, vor dem Training oder Wettkampf das richtige zu essen. Das bedeutet vor allem nicht zu viel Fett zu sich zu nehmen, weil es zu lange dauert bis es dem Körper zur Verfügung steht. Eine fettarme Ernährung deckt sich zumindest häufig mit einer fleischarmen.
    Kein Spitzensportler würde 6 Stunden vor einem Wettkampf ein Steak essen. Das ist kontraproduktiv. Aber man muss nicht zwangsweise merkliche Probleme damit haben, wenn man es trotzdem tut.

  23. #98
    Friesisch herb Avatar von Ethan
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    Zitat Zitat von MarkyMcFly Beitrag anzeigen
    Eine fettarme Ernährung deckt sich zumindest häufig mit einer fleischarmen.
    Nun ja. Hähnchen- oder Putenbrust haben quasi kein Fett, und trotzdem bevorzuge ich den fettigen Lachs. Und bis zu 3h vor dem Training, ist das auch gar kein Problem.
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  24. #99
    Avatar von MarkyMcFly
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    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Nun ja. Hähnchen- oder Putenbrust haben quasi kein Fett, und trotzdem bevorzuge ich den fettigen Lachs. Und bis zu 3h vor dem Training, ist das auch gar kein Problem.
    Sicher, ich schrieb ja auch "häufig" ... in der Realität ist das Fleischgericht in einer dt. Kantine sehr fettig... und das sind keine guten Fette... hier muss man ja auch noch unterscheiden...

  25. #100
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von MarkyMcFly Beitrag anzeigen
    ... in der Realität ist das Fleischgericht in einer dt. Kantine sehr fettig...
    Bei mir in der Kantine gab es heute mageres BIO-Rindfleisch.....
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