+ Antworten
Seite 2 von 29 ErsteErste 1234512 ... LetzteLetzte
Ergebnis 26 bis 50 von 709
  1. #26
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.566
    'Gefällt mir' gegeben
    430
    'Gefällt mir' erhalten
    1.427

    Standard

    Ist zwar kein Artikel, sondern eine Präsentation, aber trotzdem immer wieder interessant, was Stephen Seiler zu erzählen hat. Hier gibt er einen - wie ich finde - sehr schönen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung in Ausdauersportarten (hauptsächlich im Bereich Umfang und Intensität): Dose-response characteristics of endurance training

    Denjenigen, die sich schon länger mit seiner Arbeit beschäftigen, wird einiges/vieles bekannt vorkommen. Trotzdem immer wieder sehr interessant, was er zu erzählen hat und man lernt jedes Mal auch Neues dazu.

    Fazit: Mehr (und dafür etwas langsamer) laufen - das gilt auch für die "harten" Einheiten.

  2. #27
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    16.511
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    575
    'Gefällt mir' erhalten
    1.232

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Ist zwar kein Artikel, sondern eine Präsentation, aber trotzdem immer wieder interessant, was Stephen Seiler zu erzählen hat. Hier gibt er einen - wie ich finde - sehr schönen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung in Ausdauersportarten (hauptsächlich im Bereich Umfang und Intensität): Dose-response characteristics of endurance training

    Denjenigen, die sich schon länger mit seiner Arbeit beschäftigen, wird einiges/vieles bekannt vorkommen. Trotzdem immer wieder sehr interessant, was er zu erzählen hat und man lernt jedes Mal auch Neues dazu.

    Fazit: Mehr (und dafür etwas langsamer) laufen - das gilt auch für die "harten" Einheiten.
    Leider nix verstehen...
    Gab es was Neues auch für mich?
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  3. #28
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.566
    'Gefällt mir' gegeben
    430
    'Gefällt mir' erhalten
    1.427

    Standard

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Leider nix verstehen...
    Gab es was Neues auch für mich?
    Vermutlich nicht. Wichtige Faktoren beim Intervalltraining:
    - Entscheidend ist die "Arbeitszeit", also Zeit, die man in hoher Intensität läuft. Ob das eher 4 x 8min (2 min Pause) oder 4 x (12 x 40s (20s Pause)), (Satzpause vermutlich 2min?) sind, scheint dabei gar nicht mal so viel auszumachen.
    - Tendenziell lieber etwas mehr "Arbeit"/Umfang auch beim Intervalltraining, dafür leicht tiefere Intensität.
    - "Maximal session effort" ist eine gute Vorgabe. Also z.B. 4x 8 min, Ziel ist, die Einheit mit der höchstmöglichen Durchschnittsgeschwindigkeit zu laufen. Diese wird aber nicht vorgegeben sondern der Athlet soll sie für sich selbst finden.
    - Pausenzeit beim Intervalltraining: ab ca. 90s aufwärts hat erhöhte Pausenlänge relativ wenig Einfluss.

  4. #29
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    16.511
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    575
    'Gefällt mir' erhalten
    1.232

    Standard

    Nicht, dass der Thread untergeht...

    Leute! Macht Plyo (Altdeutsch: Sprünge)
    https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...xjiWPd7mODoA4F

    Wobei ich (aus Erfahrung) einige Bedenken habe, die aber mit dem Grundprinzip nicht kollidieren.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  5. #30
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.566
    'Gefällt mir' gegeben
    430
    'Gefällt mir' erhalten
    1.427

    Standard

    Interessantes Thema - wobei ich abgesehen von der der Zusammenfassung und dem Fazit die Dissertation jetzt nur quergelesen habe. Aber es geht dabei doch um eine mögliche kurzfristige Leistungssteigerung durch Konditionierung. Genauer um den Einfluss von Dehnen bzw. reaktiven Sprüngen auf die direkt danach folgende Wettkampfleistung, gemessen über einen Drop Jump (also einen reaktiven Sprung) bzw. die 30m-Sprintzeit.

    Fazit: Reaktive Sprünge unmittelbar vor dem Wettkampf bringen eine Leistungssteigerung, wenn der Wettkampf aus einem reaktiven Sprung besteht. Der Transfer auf andere Aktivitäten, bei denen der Dehnungsverkürzungszyklus eine Rolle spielt (z.B. das Laufen) scheint jedoch limitiert. In anderen Worten: Plyos vor dem Wettkampf scheinen beim Laufen (bzw. Sprinten) nichts zu bringen - außer evtl. um die negativen Auswirkungen statischen Dehnens direkt zuvor aufzuheben, wobei das soweit ich gesehen habe nur mit Drop Jumps (aber nicht mit Sprints) getestet wurde.

  6. #31
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    16.511
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    575
    'Gefällt mir' erhalten
    1.232

    Standard

    Relativ. Die kurzfristige Studienergebnisse sind nur auf die Studienziele anzuwenden. Das Laufen aber von einer Reihe der DVZ kann man durchaus die Vorteile der Übung übertragen. Manchmal sind die Beschreibungen der Studien viel interessanter als Studiendesign oder die erzielte Ergebnisse.

    Wenn mann bedenkt, dass durch verbesserte DVZ und Reaktivkraft sich deutlich mehr Energie einsparen lässt, kann man die Übungen auch im Marathontraining anwenden. LAUFÖKONOMIE !!!

    Übrigens (sehr schwer zu beobachten) wenn man ein Top-Marathonie aus Kenia neben einem guten Europäer laufen lässt, sieht man die Unterschiede in der Natur. Die Afrikaner brauchen da auch nicht viel Übungen, weil sie genetisch, im Bau der Orthopädie, schon Vorteile haben (auch darüber gibt es Studien)
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  7. #32
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.566
    'Gefällt mir' gegeben
    430
    'Gefällt mir' erhalten
    1.427

    Standard

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Relativ. Die kurzfristige Studienergebnisse sind nur auf die Studienziele anzuwenden. Das Laufen aber von einer Reihe der DVZ kann man durchaus die Vorteile der Übung übertragen. Manchmal sind die Beschreibungen der Studien viel interessanter als Studiendesign oder die erzielte Ergebnisse.
    Was genau meinst du damit (insbesondere bezogen auf die von dir verlinkte Dissertation)?

  8. #33
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    16.511
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    575
    'Gefällt mir' erhalten
    1.232

    Standard

    Du müsstest Deine Frage hierzu präzisieren, weil ich nicht einschätzen kann, was Dir bekannt und was nicht bekannt ist.

    Für mich persönlich war nur eine Sache neu, und vielleicht eine sehr wichtige Erkenntnis:
    die Reaktivkraft scheint nicht von der Maximalkraft des Musculus triceps surae sondern von der länge, Steifigkeit der Achilles abhängig. Das kann man gut bei Afrikanern beobachten, wo man eigentlich eine sehr dicke Wade sehen müsste:

    Name:  nogi_lydka.jpg
Hits: 488
Größe:  36,1 KB
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  9. #34
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    16.511
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    575
    'Gefällt mir' erhalten
    1.232

    Standard

    Das bestätigt meine Überlegungen zu Krafttraining und der Bewegungskette.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  10. #35
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.566
    'Gefällt mir' gegeben
    430
    'Gefällt mir' erhalten
    1.427

    Standard

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Du müsstest Deine Frage hierzu präzisieren, weil ich nicht einschätzen kann, was Dir bekannt und was nicht bekannt ist.
    Ich glaube, wir haben eine komplett unterschiedliche Herangehensweise an so was. Bei Studien schaue ich eigentlich in erster Linie darauf, was untersucht werden sollte, wie dies gemacht wurde und auf die Ergebnisse. Bei Themen die mich interessieren lese ich auch die Einführung, die oft eine brauchbare Zusammenfassung des aktuellen Wissensstands darstellt und die Diskussion. Mir scheint, dich interessiert vor allem die Einführung. Sehe ich das richtig?

    Mir sind im sportwissenschaftlichen Bereich meist die grundsätzlichen Prinzipien/Abläufe bekannt. Einen Teil davon verstehe ich (z.T. grob). Die genauen Details sind mir meist zu komplex, insbesondere (aber nicht nur) wenn es in den Bereich der Biochemie oder Genetik geht.

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Für mich persönlich war nur eine Sache neu, und vielleicht eine sehr wichtige Erkenntnis:
    die Reaktivkraft scheint nicht von der Maximalkraft des Musculus triceps surae sondern von der länge, Steifigkeit der Achilles abhängig. Das kann man gut bei Afrikanern beobachten, wo man eigentlich eine sehr dicke Wade sehen müsste:
    Die Steifheit der Achillessehne ist aber normalerweise von der Kraft (die wiederum einen Einfluss auf die Steifheit hat) in der Wade abhängig, da der Körper hier wohl von sich aus dafür sorgt, dass das Verhältnis optimal ist. Zudem erhöht eine zu geringe Kraft das Verletzungsrisiko bei plyometrischem Training.

  11. #36
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    16.511
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    575
    'Gefällt mir' erhalten
    1.232

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Ich glaube, wir haben eine komplett unterschiedliche Herangehensweise an so was. Bei Studien schaue ich eigentlich in erster Linie darauf, was untersucht werden sollte, wie dies gemacht wurde und auf die Ergebnisse. Bei Themen die mich interessieren lese ich auch die Einführung, die oft eine brauchbare Zusammenfassung des aktuellen Wissensstands darstellt und die Diskussion. Mir scheint, dich interessiert vor allem die Einführung. Sehe ich das richtig?
    Ja. Eine einzelne Studie sag nicht viel aus und wird sehr oft wieder widerlegt, weil das Design der Untersuchung mangelhaft oder Weltfremd ist. Erst die Diskussionen und eigene Erfahrung bringen da einen Weiter. Guter Beispiel dabei ist die Studie mit Kniebeugen...
    Durch lesen der Einführungen lernt man sehr viel dazu. Vor allem über die Querverweise.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  12. #37
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    16.511
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    575
    'Gefällt mir' erhalten
    1.232

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Die Steifheit der Achillessehne ist aber normalerweise von der Kraft (die wiederum einen Einfluss auf die Steifheit hat) in der Wade abhängig, da der Körper hier wohl von sich aus dafür sorgt, dass das Verhältnis optimal ist. Zudem erhöht eine zu geringe Kraft das Verletzungsrisiko bei plyometrischem Training.
    Dann hast Du die Studie nicht gelesen.

    Übrigens, 99% Läufer, die Probleme mit Wade und Achilles haben, haben noch nie Plyo gemacht.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  13. #38
    Avatar von Steffen42
    Im Forum dabei seit
    04.02.2012
    Ort
    Niederrhein
    Beiträge
    11.492
    'Gefällt mir' gegeben
    3.238
    'Gefällt mir' erhalten
    2.773

    Standard

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Dann hast Du die Studie nicht gelesen.
    Ich auch nicht, werde ich auch nicht. Nicht weil es mich nicht interessieren würde, aber das ist mir zu anstrengend.

    Aber...

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Übrigens, 99% Läufer, die Probleme mit Wade und Achilles haben, haben noch nie Plyo gemacht.
    Kann ich im Selbststudium bestätigen. Früher nie Plyos gemacht und ständig Wadenprobleme. Mache seit ein paar Monaten quasi täglich Plyos (Box Jumps, Sprungläufe, etc.) plus intensiveres Krafttraining für die Waden und habe seither NULL Probleme mit den Waden. *drei Mal auf Holz klopf*.

  14. #39
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.566
    'Gefällt mir' gegeben
    430
    'Gefällt mir' erhalten
    1.427

    Standard

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Dann hast Du die Studie nicht gelesen.
    Welche der drei? Ich habe mich aber etwas ungenau ausgedrückt. Ich meinte, dass es eine Korrelation zwischen der Maximalkraft der Wadenmuskulatur und der Steifheit der Achillessehne gibt. Will heißen: Krafttraining -> höhere Maximalkraft Muskulatur (=> höhere Steifheit möglich) & höhere Steifheit der Achillessehne.

    Durch PAP kann wohl bei gleichem Krafteinsatz eine größere Kraft entwickelt werden -> Steifere Muskulatur während der exzentrischen Phase -> Achillessehne (im Gegensatz zur Muskulatur) wird stärker gedehnt.

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Übrigens, 99% Läufer, die Probleme mit Wade und Achilles haben, haben noch nie Plyo gemacht.
    Laufen ist auch eine Form von Plyos.

  15. #40
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    16.511
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    575
    'Gefällt mir' erhalten
    1.232

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Laufen ist auch eine Form von Plyos.
    Jein. Bei Plyo ist der Reitz und der Impuls deutlich höher, was die Anpassung des Körpers verursacht.

    Ich weiß, dass Du damit etwas scherzhaft umgegangen bist. Aber auf diese Weise könnte man auch behaupten, dass Laufen auch eine Form von Krafttraining ist, dass Berganläufe auch eine Form von Laufen ist, dass LLDL eine Form des Laufen ist, dass Intervalle eine Form des Laufen ist... also, man braucht das ganze Zeugt nicht und soll jeden Tag nur im Wettkampftempo laufen.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  16. #41
    multi-pacing
    Im Forum dabei seit
    16.08.2014
    Ort
    Aleppo nicht mehr
    Beiträge
    1.542
    'Gefällt mir' gegeben
    1.472
    'Gefällt mir' erhalten
    611

    Standard

    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    Aber...

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Übrigens, 99% Läufer, die Probleme mit Wade und Achilles haben, haben noch nie Plyo gemacht.
    Kann ich im Selbststudium bestätigen. Früher nie Plyos gemacht und ständig Wadenprobleme. Mache seit ein paar Monaten quasi täglich Plyos (Box Jumps, Sprungläufe, etc.) plus intensiveres Krafttraining für die Waden und habe seither NULL Probleme mit den Waden. *drei Mal auf Holz klopf*.
    +1

    Kann ich auch im Selbststudium bestätigen.

    Allerdings würde ich auch vom Selbststudium empfehlen, dass der Anfang von Plyos behutsam gestartet werden (sollte) und den Körper Zeit lassen, sich an die neue Belastungsart zu gewöhnen. Aber wenn sich der Körper an Plyos-Belastung angepasst hat, dann ist er stabiler und robuster (und vor allem ist das Laufen ökonomischer und schneller!).

  17. #42
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    16.511
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    575
    'Gefällt mir' erhalten
    1.232

    Standard

    Zurück zu Kraftmax...
    Ich bin auch davon überzeugt, dass Kraftmax für die Laufökonomie unabdingbar ist. Leider wirkt das auf mich immer negativ... sehr negativ. Vor 3 Jahren konnte 15x Einbeinig +75kg Wadenheber an der Stufe mit vollen Bewegungsamplitude durchziehen... und? Ich wurde langsamer. Ich wurde sehr langsam.
    Auch die Afrikaner. Sie sind sehr schwach, können durch die Orthopädie alles sehr gut ausgleichen. Wie das funktioniert kann man hier sehr gut erkennen:
    https://www.youtube.com/watch?v=aR2MyqYs1pA
    (versuche den Unterschied zu finden )
    Vor ein paar Monaten hatte einen Artikel gelesen, wo sehr gut beschrieben ist, wie man am Besten die Reaktivkraft erzeugt und nutzt. Wenn ich es wiederfinde stelle ihn hier ein.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    Kathrine143 (12.06.2018)

  19. #43
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.566
    'Gefällt mir' gegeben
    430
    'Gefällt mir' erhalten
    1.427

    Standard

    The Value of Injury - Parkour Generations

    Auch wenn man natürlich niemandem eine Verletzung wünscht: "Injury is neither good nor bad, and it’s almost never random. Injury is simply feedback, that’s all." Wenn man sie als solches ansieht und die richtigen Konsequenzen daraus zieht, dann kann eine Verletzung durchaus auch dafür sorgen, dass man durch sie stärker wird.

  20. #44
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    16.511
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    575
    'Gefällt mir' erhalten
    1.232

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    The Value of Injury - Parkour Generations

    Auch wenn man natürlich niemandem eine Verletzung wünscht: "Injury is neither good nor bad, and it’s almost never random. Injury is simply feedback, that’s all." Wenn man sie als solches ansieht und die richtigen Konsequenzen daraus zieht, dann kann eine Verletzung durchaus auch dafür sorgen, dass man durch sie stärker wird.
    Guter Artikel.
    Trotzdem will man nicht verletzt werden.

    Noch was dazu:
    Ein erster wichtiger Ansatzpunkt des sensomotorischen Trainings ist die
    Verletzungsprophylaxe. Im Leistungssportbereich führen Verletzungen der unteren
    Extremitäten, insbesondere des Sprung- und Kniegelenks, häufig zu einer langen Pause,
    welche den Athleten in seiner Trainingsplanung in der Regel lange zurückwirft. So kommt
    dem sensomotorischem Training eine immer größere Bedeutung, nicht nur zur Verbesserung
    der Leistungsfähigkeit sondern auch als präventive Trainingsmaßnahme zum Schutz vor
    Verletzungen, zuteil (vgl. Heitkamp et al., 2001; Anderson und Behm, 2005, Gruber und
    Gollhofer, 2004).
    http://www.functio.eu/download/magis...gertenbach.pdf
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  21. #45
    Avatar von Sven K.
    Im Forum dabei seit
    01.03.2012
    Ort
    OHZ
    Beiträge
    3.828
    'Gefällt mir' gegeben
    104
    'Gefällt mir' erhalten
    54

    Standard

    Eine in meinen Augen interessante Langzeitstudie vom Helmholtzinstitut über eine Ketogene Ernährung.
    Probanden waren "kranke" Kinder. Trotzdem sind die "Randergebnisse" interessant.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29199027

    Wer zugriff auf "Schattenbibliotheken" hat, kann sich die komplette Arbeit anschauen.

    Wer keine Zugriff hat, bekommt hier eine gute Erklärung der Arbeit.

    https://www.youtube.com/watch?v=-sPTkcTaC14

    Kurfassung: Viel "Fleisch/Fett essen ist NICHT Schädlich.
    Ketogene Ernährung ist NICHT Schädlich.

  22. #46
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.566
    'Gefällt mir' gegeben
    430
    'Gefällt mir' erhalten
    1.427

    Standard

    Was sind "Randergebnisse"?

    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
    Kurfassung: Viel "Fleisch/Fett essen ist NICHT Schädlich.
    Ketogene Ernährung ist NICHT Schädlich.
    Wenn ich das richtig sehe geht es in dieser Studie um 10 (kranke) Kinder, die sich 10 Jahre lang kontrolliert ernährt haben. Daraus jetzt Allgemeingültigkeit abzuleiten halte ich für ziemlich gewagt. Zumal es ja auch keine Kontrollgruppe gab, die sich ebenfalls kontrolliert (aber nicht ketogen) ernährt hat sondern vielmehr einfach mit "gesunden" Kindern im gleichen Alter (ca. 12 Jahre) verglichen wurde.

    Damit will ich nicht sagen, dass die Ergebnisse keine Aussagekraft haben. Nur muss man sehr vorsichtig sein mit Verallgemeinerungen. Das ist ja bei Studien im Sportbereich nicht anders. Diese werden sehr oft mit 10-20 - meist männlichen - Sportstudenten oder auch mit komplett unsportlichen Versuchspersonen durchgeführt. In beiden Fällen kann man nur in begrenztem Maße auf die Allgemeinheit schließen. Mal davon abgesehen, dass es diese "Allgemeinheit" sowieso nicht gibt und jede und jeder mal mehr und mal weniger vom Durchschnitt abweicht und ganz unterschiedliche Voraussetzungen mitbringt.

  23. #47
    Avatar von Sven K.
    Im Forum dabei seit
    01.03.2012
    Ort
    OHZ
    Beiträge
    3.828
    'Gefällt mir' gegeben
    104
    'Gefällt mir' erhalten
    54

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Was sind "Randergebnisse"?


    Wenn ich das richtig sehe geht es in dieser Studie um 10 (kranke) Kinder, die sich 10 Jahre lang kontrolliert ernährt haben. Daraus jetzt Allgemeingültigkeit abzuleiten halte ich für ziemlich gewagt. Zumal es ja auch keine Kontrollgruppe gab, die sich ebenfalls kontrolliert (aber nicht ketogen) ernährt hat sondern vielmehr einfach mit "gesunden" Kindern im gleichen Alter (ca. 12 Jahre) verglichen wurde.

    Damit will ich nicht sagen, dass die Ergebnisse keine Aussagekraft haben. Nur muss man sehr vorsichtig sein mit Verallgemeinerungen. Das ist ja bei Studien im Sportbereich nicht anders. Diese werden sehr oft mit 10-20 - meist männlichen - Sportstudenten oder auch mit komplett unsportlichen Versuchspersonen durchgeführt. In beiden Fällen kann man nur in begrenztem Maße auf die Allgemeinheit schließen. Mal davon abgesehen, dass es diese "Allgemeinheit" sowieso nicht gibt und jede und jeder mal mehr und mal weniger vom Durchschnitt abweicht und ganz unterschiedliche Voraussetzungen mitbringt.
    Absolut richtig. Allerdings ist es immer eine Finanzierungsfrage, welchen Umfang solche Studien haben und zudem interessiert MICH mehr eben die Randergebnisse. So gab es eben keine negativen Auswirkungen von einem langfristigen Fettkonsum von 80%+ der täglichen Nahrung. Weder Ablagerungen, noch Herzprobleme, Cholesterin, Blutdruck, Bluttfettwerte usw. usf. Eher im Gegenteil.
    Das finde ich schon interessant, wo doch bei uns immer gepredigt wird "Zu viel Fett/Fleisch ist doof"
    Zudem zeigt sie, das man sehr gut auf KH verzichten KANN.
    Auch haben die Kinder nicht nennenswert zugenommen, obwohl sie keiner Kalorienrestriktion unterlagen.
    Natürlich ist es nicht wirklich eine "gute" Studie. Schon allein wegen "Stoffwechselkranker Kinder", BMI, zu langer Untersuchungsintervalle usw., aber eben eine interessante.

  24. #48
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.566
    'Gefällt mir' gegeben
    430
    'Gefällt mir' erhalten
    1.427

    Standard

    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
    So gab es eben keine negativen Auswirkungen von einem langfristigen Fettkonsum von 80%+ der täglichen Nahrung. Weder Ablagerungen, noch Herzprobleme, Cholesterin, Blutdruck, Bluttfettwerte usw. usf. Eher im Gegenteil.
    Das finde ich schon interessant, wo doch bei uns immer gepredigt wird "Zu viel Fett/Fleisch ist doof"
    Zudem zeigt sie, das man sehr gut auf KH verzichten KANN.
    Wobei man natürlich auch den Schluss ziehen kann: Wenn die Werte am Ende gleich waren bei "normaler" und bei fettreicher Ernährung, dann ist keine von beiden per se besser. Wird am Ende wie bei vielen Dingen sein: je nach Situation ist das eine oder andere vielleicht etwas sinnvoller (oder auch nötig, z.B. bei Erkrankungen). So lange man sich aber ausgeglichen/gesund/vernünftig (was auch immer das heißen mag ) ernährt, spielen die Details in den meisten Fällen keine allzu große Rolle.

  25. #49
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    16.511
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    575
    'Gefällt mir' erhalten
    1.232

    Standard

    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
    Zudem zeigt sie, das man sehr gut auf KH verzichten KANN.
    Ja, wenn man an Leistung keine Interesse hat, so wie in der Studie (habe nicht gelesen).
    Sonst würde ich auf KH nicht verzichten wollen.
    Die Nährstoffe, Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett
    unterscheiden sich durch ihre Energieausbeute pro Liter Sauerstoff:
    Kohlenhydrate: 5,0 kcal/LiterO2
    Fett: 4,7 kcal/LiterO2
    Eiweiß: 4,5 kcal/LiterO2
    Als Hauptsubstratquellen bei Belastung gelten Kohlenhydrate und Fette. Proteine
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  26. #50
    Avatar von Sven K.
    Im Forum dabei seit
    01.03.2012
    Ort
    OHZ
    Beiträge
    3.828
    'Gefällt mir' gegeben
    104
    'Gefällt mir' erhalten
    54

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Wobei man natürlich auch den Schluss ziehen kann: Wenn die Werte am Ende gleich waren bei "normaler" und bei fettreicher Ernährung, dann ist keine von beiden per se besser. Wird am Ende wie bei vielen Dingen sein: je nach Situation ist das eine oder andere vielleicht etwas sinnvoller (oder auch nötig, z.B. bei Erkrankungen). So lange man sich aber ausgeglichen/gesund/vernünftig (was auch immer das heißen mag ) ernährt, spielen die Details in den meisten Fällen keine allzu große Rolle.
    Genau das ist es doch. Es wird immer gesagt, das eine Fettreiche Ernährung "schlecht" für uns ist und wir da kann bestimmt fett, krank von werden. Dem ist eben nicht so. Man kann auch mit viel Fett gesund sein.

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ja, wenn man an Leistung keine Interesse hat, so wie in der Studie (habe nicht gelesen).
    Sonst würde ich auf KH nicht verzichten wollen.
    Führt hier sicherlich zu weit, aber ich möchte behaupten, das, wenn du erst mal "angepasst" bist, du auch identische Leistung bringen kannst.
    Zudem ist bei trainierten Ausdauersportlern IMMER Fett der vorrangige Energielieferant. Schau dir einfach mal diverse Spiroergometriebilder bei Google an. Gibt ja viele Sportler die sie online stellen. Und ich meine "echte" und nicht die Lehrbuchschemata.

    Ich möchte aber auch nicht Ketose/LowCarb hier in den Himmel heben. Es ist halt sehr bequem mit KH. Es geht aber auch ohne: Der Körper braucht sie nicht.

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Interessante Artikel zum Marathon
    Von Rumlaeufer im Forum Laufsport allgemein
    Antworten: 21
    Letzter Beitrag: 28.10.2014, 18:02
  2. Interessante Umfrage: Sportschuhe und Nachhaltigkeit
    Von dayrunner87 im Forum Meinungsumfragen
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 20.09.2013, 15:40
  3. Studien - Herr gib uns Studien
    Von UweZ im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 21
    Letzter Beitrag: 04.12.2006, 16:47
  4. Laufen und Musik - Studien, Artikel, Personen
    Von marionf im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 25.07.2005, 12:35
  5. Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 01.12.2003, 12:22

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •