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Ergebnis 501 bis 525 von 709
  1. #501
    Avatar von 19Markus66
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    Zitat Zitat von bike_and_run Beitrag anzeigen
    Es gibt tendenziell mehr Leute die regelmäßig Radfahren als Rauchen - nicht irgendwelche Theorien in den Raum schmeißen die nicht haltbar sind.
    Schon klar. Dann spielt noch eine Rolle wieviel Zeit man wo auf dem Fahrrad verbringt und wieviele Zigaretten man raucht und wie man sonst noch lebt etc.

    Ich will ja auch diese schönen statistischen Aussagen nicht kleinreden.
    Natürlich ist rauchen ungesund und Sport gesund.
    Das ist auch jedem Raucher oder Sportler klar.

    Es ist wohl so ähnlich wie beim Glücksspiel:
    Die Wahrscheinlichkeit ein Vermögen zu verspielen ist höher als ein Milionengewinn.
    Genauso ist die Wahrscheinlichkeit, jahrelang unfallfrei in der Großstadt Auto oder Fahrrad zu fahren groß genug das wir es tun.
    Und die Wahrscheinlichkeit jahrelang zu rauchen ohne Krebs zu kriegen ist groß genug um Viele jahrelang rauchen zu lassen.

  2. #502
    Avatar von 19Markus66
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    Es geht darum mit 75 noch top Fit zu sein, oder schon mit 55 vom Arzt zu Arzt sich schleppen zu müssen.
    Die Wahrscheinlichkeit mit 75 noch fit zu sein wird eher durch Arzneimittel wie Betablocker etc. erhöht, als durch Sport.
    Statistisch gesehen werden wir alle immer älter und auch fitter.
    Wer heute 65 ist fühlt sich fast 10 Jahre jünger als ein 65jähriger vor 50 Jahren.

    Und statistisch gesehen... Marathon, besser gesagt: Marathontraining und co., helfen dabei zu 99,9%.
    Natürlich trägt Ausdauertraining seinen Teil dazu bei. Statistisch gesehen verlängert es das Leben aber gerade um die Zeitspanne, welche wir für das jahrelange Joggen benötigen..

    Dass das Alter auch an Sportlern nicht vorübergeht zeigt jede Ergebnisliste eines X- beliebigen Volkslaufes:

    Ab AK 55 sinkt die Zahl der Teilnehmer rasant.
    Und die Zahl der über 70jährigen Teilnehmer kannst Du mit einer Hand abzählen.
    Ausnahmesportler eben.

  3. #503
    Avatar von Sven K.
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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Die Wissenschaft funktioniert schon richtig.
    Die Frage ist nur, wie relevant statistische Wahrscheinlichkeiten sind.



    Tausende Autofahrer steigen jeden Tag ins Auto, obwohl die Wahrscheinlichkeit des Verkehrstodes ungleich höher ist, als im Flugzeug, vor dem Viele Angst haben. Und wer in der Großstadt Fahrrad fährt, geht ein vielfach höheres Sterberisiko ein als jeder Kettenraucher.



    Genau.
    Deshalb trinke ich auch Alkohol wenn ich Lust drauf habe, ohne Angst daran zu sterben.
    Und deshalb rauchen Raucher eben auch ihre Zigarette, ohne Angst vor Lungenkrebs.

    Apropos Raucherlunge: Ihr kennt doch die beiden Lungen, welche auf vielen Zigarettenpackungen als Abschreckung abgebildet sind:

    Was, wenn die Person mit der Raucherlunge friedlich im Alter von > 80 Jahren starb, während die mit der unversehrten Lunge mit 20 sterben musste?

    Fakt ist jedenfalls: Beide sind tot.
    Mit und ohne Raucherlunge.
    Nur mal so nebenbei.
    https://www.youtube.com/watch?v=YcJKeJnbl1o

  4. #504
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Sicher kennen einge das Phrasenschwein beim "Doppelpass" (sport1).

    "Es kommt auf den Einzelfall an".

    Man weiß doch, wo in Koordinatensystemen die Kurven geführt werden: dort, wo die Punktanzahl am dichtesten ist.

    Knippi

  5. #505
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Natürlich trägt Ausdauertraining seinen Teil dazu bei. Statistisch gesehen verlängert es das Leben aber gerade um die Zeitspanne, welche wir für das jahrelange Joggen benötigen..
    Eigentlich verstehe ich nicht wogegen Du bist.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  6. #506

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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Die Wissenschaft funktioniert schon richtig.
    Die Frage ist nur, wie relevant statistische Wahrscheinlichkeiten sind.
    In der Regel wird nicht nur angegeben ob ein statistisch signifikanter Unterschied zur Kontrollgruppe bestand, sondern auch eine "Hazard Ratio (HR)"/Risikofaktor und somit die Information um wieviel erhöht das Risiko ist
    Ob jemand nun ein z.B. (HR=2.0) doppeltes Risiko Krankheit XY zu bekommen für sich relevant findet, das kann ja nur die Person für sich klären.

    Zum akuten Thema: Ich finde das Rauchen und Alkohol sind schlecht vergleichbar. Aus meiner Sicht ist bei ersterem die Gefahr verbreitet anerkannt und wird auch von Rauchern nur selten geleugnet. Moderater Alkoholkonsum dagegen wird wohl von kaum jemandem als Gefahr angesehen. Im Gegenteil, es gibt ja sogar die Studien die einem moderaten Alkoholkonsum sogar positive Wirkung zusprechen.

  7. #507
    Avatar von 19Markus66
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Eigentlich verstehe ich nicht wogegen Du bist.
    Mich stört einfach, wenn man statistische Wahrscheinlichkeiten heranzieht um Dinge zu präzisieren, die eigentlich Jeder weiß.

    In diesem Falle: Alkohol ist ungesund (sieh an!).

    In der Studie wird nicht nur festgelegt, ab wieviel Gramm der Alk nun für Männer oder Frauen schädlich sei, sondern es wird sogar behauptet, ab einem gewissen Alter sei Alkoholkonsum der Gesundheit förderlich, nur weil man ein paar Flavonoide im Wein gefunden hat.

    Zitat Zitat von Dirk_H Beitrag anzeigen
    ...Moderater Alkoholkonsum dagegen wird wohl von kaum jemandem als Gefahr angesehen. Im Gegenteil, es gibt ja sogar die Studien die einem moderaten Alkoholkonsum sogar positive Wirkung zusprechen.
    Womit wir wieder beim Ausgangsthema sind.

  8. #508
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Mich stört einfach, wenn man statistische Wahrscheinlichkeiten heranzieht um Dinge zu präzisieren, die eigentlich Jeder weiß.

    In diesem Falle: Alkohol ist ungesund (sieh an!).

    In der Studie wird nicht nur festgelegt, ab wieviel Gramm der Alk nun für Männer oder Frauen schädlich sei, sondern es wird sogar behauptet, ab einem gewissen Alter sei Alkoholkonsum der Gesundheit förderlich, nur weil man ein paar Flavonoide im Wein gefunden hat.
    Ist ein Glass Wein Samstags und Sonntags ungesund?
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  9. #509
    Avatar von 19Markus66
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ist ein Glass Wein Samstags und Sonntags ungesund?
    Wie sagt man so schön: Die Dosis macht das Gift! Beim Alkohol spielen Geschlecht, Körpergewicht und die Gewöhnung, genauer gesagt die Aktivität des Enzyms Alkohol- Dehydrogenase (ADH) eine Rolle. Alkohol ist nämlich eines der wenigen Gifte, an das man sich gewöhnen kann.

    So wie das Rauchen ist der gelegentliche oder gar exzessive Missbrauch von Alkohol im wesentlichen eine Frage der Lebenseinstellung. Extreme Beispiele findet man unter der Musiker- und Künstlergeneration der 60er und 70er Jahre. Manche von denen sind mit Ende 20 gestorben (Hendrix, Joplin), andere wurden recht alt oder leben heute noch (Bowie, Kilmister, Lindenberg, Richards).

    Kettenrauchende Intellektuelle wie Helmut Schmidt werden ja auch nicht selten angeführt. Wie man sieht sagen statistische Wahrscheinlichkeiten wenig aus. Der Großteil der Bevölkerung missbraucht weder exzessiv Genußmittel noch treibt er ambitioniert Sport.

    Unsere Lebenserwartung ist weder das Ergebnis des Einen noch des Anderen, sondern hat in erster Linie mit den Errungenschaften der modernen Gesellschaft zu tun: Sauberes Trinkwasser, ausreichende Nahrung, gute medizinische Versorgung, keine harte körperliche Arbeit unter extremen Bedingungen.

    Ich mag daher keine Statistiken, welche behaupten, man könne das Leben durch Sport um soundsoviele Jahre verlängern bzw. würde es durch rauchen und Alkohol um die entsprechende Länge verkürzen. Es handelt sich wie gesagt lediglich um mathematische Wahrscheinlichkeiten.

    Entscheidend ist die Lebensqualität und darüber entscheidet Jeder selber.
    Für den Einen wird sie durch Sport verbessert, für den Anderen durch Genußmittel.

  10. #510
    Avatar von Sven K.
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ist ein Glass Wein Samstags und Sonntags ungesund?
    Ja?

    https://germanroadraces.de/?p=115566...fblKi0CNGPrl1A

  11. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Sven K.:

    runningdodo (16.01.2019)

  12. #511

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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Es
    handelt sich wie gesagt lediglich um ntscheidend ist die Lebensqualität und darüber entscheidet Jeder selber.
    Für den Einen wird sie durch Sport verbessert, für den Anderen durch Genußmittel.
    Es ist tatsächlich keine Frage, wie alt wir werden, sondern von Lebensqualität. Die meisten von uns werden wohl so um die 75 Jahre alt. Die Frage ist, ob man dann nach zwei Infarkten und einem Schlaganfall im Pflegeheim liegen möchte, oder noch halbwegs fit sein Leben genießen kann. Ob man die Zeit davor als Kettenraucher im Vollrausch verbracht hat oder über die Felder gejoggt ist, beeinflusst das in nicht geringem Umfang.

  13. #512

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ist ein Glass Wein Samstags und Sonntags ungesund?
    Schaut man sich die herangezogene Studie genauer an, dann sieht das für mich auch nicht drastisch aus. Womit wir wieder bei der HR wären.
    Sie ganz zu lesen hatte ich auch gerade keine Lust, aber die Aussage, dass nur 0 Alkohol 0 Risiko bedeutet, leitet sich aus Abbildung 5 ab. Dabei handelt es sich um die Zusammenfassung aller Gesundheitsrisiken. Aufgesplittet findet man es in Abbildung 4.
    Bei einem standardisierten Getränk täglich (=10g reiner Alkohol in welcher Form immer) ist der Anstieg nahezu unsichtbar. Schaut man sich dann Abb.4 an, dann ist ein Faktor, der bereits bei einem Getränk ansteigt die Tuberkulose, welche bei uns wohl keine Rolle spielen dürfte. Es wird dann zwar von einer "weighted risk curve" bei der Zusammenfassung geredet, also einer Kurve welche die unterschiedliche Prävalenz der Erkrankungen einbezieht, aber die Details dazu sind vermutlich irgendwo im Kleingedruckten.

    Ob der gezeigte Unterschied relevant für einen ist, kann nun jeder selbst beurteilen. Für mich persönlich sieht das schon grenzwertig aus.


  14. #513
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von divy2 Beitrag anzeigen
    Es ist tatsächlich keine Frage, wie alt wir werden, sondern von Lebensqualität. Die meisten von uns werden wohl so um die 75 Jahre alt. Die Frage ist, ob man dann nach zwei Infarkten und einem Schlaganfall im Pflegeheim liegen möchte, oder noch halbwegs fit sein Leben genießen kann. Ob man die Zeit davor als Kettenraucher im Vollrausch verbracht hat oder über die Felder gejoggt ist, beeinflusst das in nicht geringem Umfang.
    Auf den von dir zitierten Zusammenhang hoffe ich selbstverständlich auch, wenngleich er im Gemenge meiner Gründe "Warum ich laufe" unter ferner liefen rangiert. Diese Hoffnung wächst mit fortschreitendem Lebensalter, zunächst im Quadrat, inzwischen schon mit Exponent "3" ... Dennoch darf man sich nicht dem Faktum verschließen, dass auch ein trainierter Körper ekelhafte Erkrankungen ausbrüten kann, die dann nicht nur dem Laufen ein vorzeitiges Ende setzen.

    Und doch: Wer sein maßvolles, nicht von grob fahrlässigen Attacken gegen den eigenen Körper gefährdetes Leben nach irgendwelchen Studien ausrichtet, der wird von ebendiesem Leben zunehmend weniger Lebensqualität bewahren können.

    Nachdem mein altersgemäß etwas gebremster Ehrgeiz mir inzwischen sogar am Abend vor einer wichtigen Laufaufgabe maßvollen Alkoholkonsum gestattet, fehlt es mir an nichts mehr . Ginge es mir auch nur minimalst besser - es wäre wirklich nicht auszuhalten ..

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  15. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von U_d_o:

    divy2 (06.01.2019)

  16. #514
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Muscular work must be supported by a ready supply of ATP energy. There are three major ATPases that require ATP for muscle activity: Na+/K+-ATPase, myosin ATPase and Ca2+ ATPase. The Na+/K+-ATPase pumps Na+ back out and K+ back into the fiber after an action potential. The myosin ATPase uses ATP to generate force and do work, and the Ca2+ ATPase pumps Ca2+ back into the SR, thus allowing for muscle relaxation. The activities of these enzymes account for 10%, 60% and 30% of total ATP use, respectively.34
    Als Beitrag zu unseren Diskussion, die wir vor einigen Monaten geführt haben. Der Energieverbrauch der Ionen-Pumpen ist doch noch größer als ich dachte.
    https://www.nature.com/articles/emm2017194
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  17. #515
    angenehm hart@90% Hf(max) Avatar von runningdodo
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    Wer von sich sagen muss, dass ein Verzicht auf Alkohol seine Lebensqualität erheblich mindern würde, bei dem hat Alkohol offensichtlich einen erheblichen Stellenwert im Leben.

    Das an sich würde ich schon als bedenklich bezeichnen.

    Bei mir ist es umgekehrt, meine nun fast 20jährige Alkoholabstinenz hat meine Lebensqualität erheblich verbessert.

    Was ist Folding@home? Mach doch mit in unserem Folding@home-Team!

    Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.
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    29.7.´12 Radolfzell 10k: 37:33

  18. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von runningdodo:

    HTS (16.01.2019), NME (16.01.2019)

  19. #516
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von runningdodo Beitrag anzeigen
    Wer von sich sagen muss, dass ein Verzicht auf Alkohol seine Lebensqualität erheblich mindern würde, bei dem hat Alkohol offensichtlich einen erheblichen Stellenwert im Leben.

    Das an sich würde ich schon als bedenklich bezeichnen.

    Bei mir ist es umgekehrt, meine nun fast 20jährige Alkoholabstinenz hat meine Lebensqualität erheblich verbessert.
    Bedenklich? Für wen?
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  20. #517
    angenehm hart@90% Hf(max) Avatar von runningdodo
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    Zunächst ersteinmal bedenklich für denjenigen selbst, Rolli.

    Eventuell, je nach dem auch noch bedenklich für Partnerin/Partner, eigene Kinder, Kollegen und Chefs und andere mehr.

    Was ist Folding@home? Mach doch mit in unserem Folding@home-Team!

    Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.
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  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von runningdodo:

    d'Oma joggt (16.01.2019)

  22. #518
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Ich finde es bedenklich, wenn jemand mir einreden versucht, was ich für Bedenklich halten soll.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    19Markus66 (16.01.2019)

  24. #519
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ich finde es bedenklich, wenn jemand mir einreden versucht, was ich für Bedenklich halten soll.
    Hat er doch gar nicht

    Da steht nix davon, was andere von sich zu halten haben:
    Zitat Zitat von runningdodo Beitrag anzeigen
    Das an sich würde ich schon als bedenklich bezeichnen.
    Und ja, ich (persönlich, ich selbst, das ist MEINE Meinung ) finde ein solches "Alkoholverhalten" auch für bedenklich.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  25. #520
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von runningdodo Beitrag anzeigen
    Wer von sich sagen muss, dass ein Verzicht auf Alkohol seine Lebensqualität erheblich mindern würde, bei dem hat Alkohol offensichtlich einen erheblichen Stellenwert im Leben.

    Das an sich würde ich schon als bedenklich bezeichnen.
    Ich finde es bedenklich, wenn jemand, der für sich das alkoholabstinente Leben als Verbesserung seiner Lebensqualität bezeichnet, daraus ableitet den Zusammenhang zwischen Lebensqualität und Alkoholkonsum anderer als bedenklich einzustufen. Bedenklich ist wohl, wenn jemand wissentlich seine Gesundheit durch (zu hohen?) Alkoholkonsum schädigt oder von diesem Konsum abhängig ist.Das wars dann auch schon mit "eindeutig bedenklich".

    Über die Lebensqualität anderer und deren Zusammenhang mit dem Genuss von Wein, Bier oder was auch immer, werde ich mir definitiv kein Urteil anmaßen. Warum darf sich jemand nicht auf sein allabendliches Glas Wein oder die Flasche Bier freuen? Und wieso sollte er den Verzicht darauf - so er aus welchen Gründen auch immer nötig wird - nicht als merkliche Einbuße seiner Lebensqualität empfinden? Was wissen und verstehen wir denn vom Gefühlsleben anderer? Wo wir uns doch in uns selbst eher oberflächlich auskennen und zurechtfinden.

    Gruß Udo
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  26. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von U_d_o:

    bastig (17.01.2019), bones (16.01.2019), Rolli (16.01.2019), thrivefit (16.01.2019)

  27. #521
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Hat er doch gar nicht

    Da steht nix davon, was andere von sich zu halten haben:
    Das habe ich aber anders verstanden:
    Zunächst ersteinmal bedenklich für denjenigen selbst, Rolli.
    Was? Ein Glas Wein am Samstag?
    finde ein solches "Alkoholverhalten" auch für bedenklich.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  28. #522
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    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Ich finde es bedenklich, wenn jemand, der für sich das alkoholabstinente Leben als Verbesserung seiner Lebensqualität bezeichnet, daraus ableitet den Zusammenhang zwischen Lebensqualität und Alkoholkonsum anderer als bedenklich einzustufen.
    Nun, ich bleibe trotzdem dabei: Wenn jemand fühlt, dass er nicht auf Alkohol verzichten könnte, weil davon ein wesentlicher Teil seiner Lebensqualität abhängt, dann finde ich das bedenklich.

    @Rolli mag trotzdem natürlich die Sache für sich selbst so ansehen wie er es will, ob er das auch für sich selbst bedenklich findet, kann ja nur er selbst entscheiden. Dagegen kann auch niemand etwas tun.
    Das nur zur Klarstellung für Rolli.

    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Bedenklich ist wohl, wenn jemand wissentlich seine Gesundheit durch (zu hohen?) Alkoholkonsum schädigt oder von diesem Konsum abhängig ist.Das wars dann auch schon mit "eindeutig bedenklich".
    Wenn es um Studien über "Alkohol und Gesundheit" geht, geht es meistens nur um die köperlichen Aspekte. Die psychischen und emotionalen Gesundheitsaspekte werden m.E. immer noch zu wenig beachtet.
    Es gibt dosiskorreliert Risiken, für Leber, Gehirn, Herz-Kreislauf etc, aber die Wahrscheinlichkeit, die Kontrolle über die Menge zu verlieren, ist mindestens so erheblich.
    1,3 Mio. Menschen in Deutschland sind alkoholabhängig. Man kann viele Jahre unproblematisch konsumiert haben und irgendwelche Wechselfälle im Leben bewirken den Kotrollverlust. Das gibt es sogar im hohen Alter noch ("late onset alcoholism").

    Manche Menschen neigen zu Aggressivität unter auch nur gelegentlichem Konsum, manche fahren Auto, was auch bei moderaten Mengen problematisch ist. Es gibt einen Riesenhaufen Probleme, in den Alkoholtrinken führen kann.
    "Ja, bei mir ist das anders, das kann mir nicht passieren." sagen viele, die Alkohol als harmlosen Freudenspender und Geselligkeitsvermittler ansehen.
    Das, was ich beschrieben habe, sind jedoch reale Risiken und die sind wirklich nicht so klein, dass sie zu vernachlässigen wären.

    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Warum darf sich jemand nicht auf sein allabendliches Glas Wein oder die Flasche Bier freuen?
    Allabendlicher Konsum gilt schon als schädlicher Gebrauch. 2 alkoholfreie Tage/Woche ist das Minimum des Unbedenklichen.

    Siehe https://www.aerzteblatt.de/archiv/17...ch-von-Alkohol

    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Und wieso sollte er den Verzicht darauf - so er aus welchen Gründen auch immer nötig wird - nicht als merkliche Einbuße seiner Lebensqualität empfinden? Was wissen und verstehen wir denn vom Gefühlsleben anderer? Wo wir uns doch in uns selbst eher oberflächlich auskennen und zurechtfinden.
    Ja, es lohnt sich sicherlich, das mal in der eigenen Innenwelt zu erforschen. Da kann man sich kennenlernen. Woher kommen Lebensfreude, Glück, Zufriedenheit, Liebe, von was hängt das ab?
    Zuletzt überarbeitet von runningdodo (16.01.2019 um 18:07 Uhr)

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  29. #523

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    1,3 Mio. abhängig, bei wieviel Mio Gelegenheits- bzw. kontrollierten Konsumenten in Deutschland? 40? 60?
    Es gibt wohl fast keine andere Droge, bei der die Wahrscheinlichkeit vom Gelegenheitskonsum in die (schwere) Abhängigkeit zu rutschen, ähnlich gering ist. Damit will ich die tatsächliche Abhängigkeit nicht kleinreden. Aber die dürfte meistens andere Ursachen haben als bloß aus dem Ruder gelaufener gelegentlicher Genuß.
    (NB ich trinke selbst fast keinen Alkohol mehr, nicht weil ich es nicht kontrollieren könnte, sondern aus anderen gesundheitlichen Gründen (Harnsäure))
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  30. #524
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    @mountaineer: Lies Dir doch mal das hier durch: https://www.sucht.de/tl_files/pdf/ve...akten_2015.pdf

    Wenn Du dort z.B. gelesen haben wirst wirst, dass 4,8 % aller deutschen Männer im erwerbsfähigen Alter das Kriterium für Alkoholabhängigkeit erfüllen und weitere 4,7 % das für schädlichen Gebrauch (früher Alkoholmissbrauch genannt), also das fast 10 % der deutschen Männer im erwerbsfähigen Alter psychiatrisch relevante alkoholassoziierte Störungen aufweisen, würdest Du dann Deine Meinung revidieren?

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  31. #525

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    Da vermutlich ca. 95% aller deutschen Männer über 16 Alkohol trinken, ändert das nichts an der grundsätzlichen Überlegung: Anders als bei Nikotin und fast allen illegalen Drogen werden die meisten gelegentlichen Alkoholtrinker eben nicht abhängig.

    Ich will das Abhängigkeitsproblem überhaupt nicht kleinreden. Aber m.E. kriegt man das gerade nicht durch Prohibition oder den Ansatz, am besten erst gar keinen Alkohol zu trinken, in den Griff.

    Mich würden bei den Statistiken mal Langzeitdaten interessieren. Als nicht seit den frühen 2000ern, sondern sagen wir mal seit ca. 1970, vielleicht noch 1980, also Zeiten, als Alkoholkonsum verglichen mit heute geradezu unfassbar "leicht" genommen wurde. Haben sich die Zahlen, insbesondere das Verhältnis von kontrolliertem Konsumenten und Abhängigen verbessert, weil wir strenger (und offener bzg. AA usw, sind? Oder ist das nahezu egal und die Prozentsätze von Säufern und Genießern stabil.
    Die alkoholbezogenen Autounfälle sind anscheinend in dem dort betrachteten Zeitraum deutlich zurückgegangen und mit D nur auf Platz 13 in Europa beim Konsum würde ich vermuten, dass der Alk-Konsum in D auch deutlich zurückgegangen ist, in den letzten 40 Jahren.
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