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  1. #351
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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  2. #352
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Warum bist Du geschockt? Hier wurde ein Parameter gemessen. Du wirst bei ziemlich jeder Droge an bestimmten Punkten einen positiven Effekt finden. Diesen dann zu veröffentlichen schafft Publicity. Hier wird an keinem Punkt darüber gesprochen, ob die Vorteile oder die Nachteile überwiegen.

    Es ist auch kein Geheimnis, das Kokain die Konzentrationsfähigkeit erhöht. Schockiert Dich das auch? Macht allein diese singuläre Wirkung den Stoff in Summe positiv?
    nix is fix

  3. #353
    Avatar von Unwucht
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    Rolli das geht so in die Richtung einiger Sachen die du kürzlich gepostet hast.

    https://mobile.twitter.com/JohnAHawl...22503386791936

    Imposing a greater metabolic load and provoking extreme perturbations in cellular homeostasis will augment acute exercise responses that, when repeated over months and years, will amplify training adaptation. Heat, train-low and altitude discussed.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29719234
    Let fitness naturally occur. Don't force it or chase times. - @stevemagness

  4. #354
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Unwucht Beitrag anzeigen
    Rolli das geht so in die Richtung einiger Sachen die du kürzlich gepostet hast.

    https://mobile.twitter.com/JohnAHawl...22503386791936

    Imposing a greater metabolic load and provoking extreme perturbations in cellular homeostasis will augment acute exercise responses that, when repeated over months and years, will amplify training adaptation. Heat, train-low and altitude discussed.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29719234
    Ja.... und alles tut weh.
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  5. #355
    Avatar von alcano
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    Nochmal was für die Rad-Interessierten: Aerodynamic analysis of different cyclist hill descent positions.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

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  6. #356
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Proteine im Ausdauertraining sind doch wichtig.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5974122/
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  7. #357
    Avatar von alcano
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    Gute (relativ kurze) Präsentation zum Thema Kraft- und Ausdauertraining in direkter Abfolge bzw. die Auswirkungen auf die Signalwege, die auch verständlich ist, wenn man nicht Biologie studiert hat :
    Mixing your exercise modes: When opposites distract, John Hawley
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  8. #358
    Avatar von alcano
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    Changes in metabolism but not myocellular signaling by training with CHO-restriction in endurance athletes:
    To our knowledge, this is the first study to investigate the acute response to multiple days of CHO restricted training (i.e., without energy restriction), on substrate utilizatoin and myocellular signaling in highly trained endurance athletes. The results suggest that repeated exposure to CHO restriction during exercise, without caloric restriction, does not enhance the acute training response in highly trained athletes. The present lack of group differences in p-AMPK, p-ACC, p-p53, p-CREB and p-p38 MAPK could likely be explained by the identical muscle glycogen levels that existed despite the ingestion of diets varying markedly in their CHO contents (Impey et al. 2016).
    In anderen Worten: um (bei hoch trainierten Athleten) einen signifikanten Effekt zu erzielen, reicht es möglicherweise nicht (temporär) Kohlenhydrate einzuschränken, es wird darüber hinaus wohl auch noch ein Kaloriendefizit benötigt.
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  9. #359
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Noch vor 4-5 Jahren wurde ich hier wegen so einem Satz ausgeschimpft und ausgelacht.

    Leider ist Kalorienrestriktion viel schwerer als 7x QTE in der Woche.
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  10. #360
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Noch vor 4-5 Jahren wurde ich hier wegen so einem Satz ausgeschimpft und ausgelacht.

    Leider ist Kalorienrestriktion viel schwerer als 7x QTE in der Woche.
    Ich habe nicht geschrieben, dass ich das für Hobbyläufer als sinnvoll erachte. Ist ja grundsätzlich immer so: durch "extremere" Reize wird man eine stärkere Reaktion des Körpers provozieren. Die Frage ist dabei immer, ob/wann das nötig ist, um sich zu verbessern. Und manchmal ergeben sich solche Situationen (KH- und Kaloriendefizit) auch einfach aus den Umständen, ohne dass man das bewusst so plant. Dann kann man das natürlich so mitnehmen, sollte sich aber der Tatsache bewusst sein, dass das eine größere Belastung für den Körper darstellt.
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  11. #361
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Die Aufteilung: Profi- und Hobby-Läufer habe ich nie verstanden.

    Hochtrainiert und mäßigtrainiert schon eher. Und hier stellt sich die Frage, ob Sportler, die 6x Woche (und mehr) seit Jahren trainieren, nicht schon in die Kategorie Hochtrainiert einzustufen sind. Meine Meinung nach, ja. Der Unterschied wird in den Publikationen schon bei der Grenze von ca. 60 ml/min/kg VO2max gezogen.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  12. #362
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Die Aufteilung: Profi- und Hobby-Läufer habe ich nie verstanden.
    Meines Erachtens unterscheiden sich Profis und Hobbysportler noch nicht mal so sehr durch den reinen Trainingsaufwand - der ist auch bei einigen Amateuren nicht viel geringer. Der entscheidende Unterschied liegt häufig vielmehr in den ca. 22 Stunden, in denen nicht trainiert wird. Bei den meisten von uns steht da nämlich nicht die Regeneration von der letzten (und die Vorbereitung auf die nächste) Trainingseinheit im Mittelpunkt sondern wir müssen arbeiten, uns um den Haushalt kümmern und wollen Zeit mit Familie/Partner*in/Freunden verbringen - wobei die letzten beiden Punkte natürlich auch auf Profis zutreffen.

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Hochtrainiert und mäßigtrainiert schon eher. Und hier stellt sich die Frage, ob Sportler, die 6x Woche (und mehr) seit Jahren trainieren, nicht schon in die Kategorie Hochtrainiert einzustufen sind. Meine Meinung nach, ja. Der Unterschied wird in den Publikationen schon bei der Grenze von ca. 60 ml/min/kg VO2max gezogen.
    Im Prinzip geht es im Training ja darum, das richtige Maß an Stress und an nötiger Regeneration zu finden, so dass man sich verbessert. Wie Brett Sutton hier (natürlich sehr vereinfachend) schreibt (http://blog.trisutto.com/the-importance-of-recovery/):

    STRESS + RECOVERY = ADAPTION = HIGH PERFORMANCE
    bzw.
    STRESS + STRESS = DETRAINING = POOR PERFORMANCE

    Und beim zweiten Faktor (Recovery) sehe ich bei den meisten berufstätigen Hobbyläufern (insb. mit Familie) eigentlich eher den begrenzenden Faktor.

    Was ich damit sagen will: bevor ich den Stress erhöhe (sei dies durch härteres Training oder durch Kaloriendefizit) sollte ich sicher gehen, dass ich mich davon überhaupt vollständig und innert genug kurzer Zeit erholen kann, um auch wirklich davon zu profitieren. Und bei dieser Gelegenheit vielleicht gleich noch überprüfen, ob ich dem Körper überhaupt die Möglichkeit gebe, den aktuellen Trainingsaufwand optimal zu verarbeiten.

    Vorausgesetzt das passt alles überlege ich mir dann, wie ich den Stress erhöhen kann, um mit möglichst wenig Aufwand/Risiko möglichst viel zusätzlichen Nutzen gegenüber der aktuellen Situation zu erhalten. Wenn ich dabei zum Schluss komme, dass ich einerseits noch etwas abnehmen sollte (als relativ einfach zu erreichende Leistungssteigerung) kann ich natürlich das Wissen aus solchen Studien nutzen, um z.B. ein bis zweimal die Woche mit einem KH- und Kaloriendefizit in eine mittellange oder lange Einheit zu gehen und so sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen (Abnahme und verstärkte zelluläre Reaktion). Leviathan würde das vermutlich als "smart" bezeichnen. Befinde ich mich aber sowieso schon am unteren Ende des für mich persönlich optimalen Renngewichts, werde ich eher eine andere Möglichkeit suchen, mich zu verbessern (z.B. etwas mehr Umfang oder Intensität).
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  13. #363
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Leviathan würde das vermutlich als "smart" bezeichnen. Befinde ich mich aber sowieso schon am unteren Ende des für mich persönlich optimalen Renngewichts, werde ich eher eine andere Möglichkeit suchen, mich zu verbessern (z.B. etwas mehr Umfang oder Intensität).
    Kalorierestriktion sehe ich in erster Linie nicht als eine Methode Wettkampfgewicht zu drücken, sondern den Vorteil der AMPK-Signalwege zu nutzen.
    Aber auch hier:
    (z.B. etwas mehr Umfang oder Intensität).
    ... muss man sich eben überlegen, ob:
    Stress + Stress
    nicht besser als
    Stress x Faktor xx
    ist.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  14. #364
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Kalorierestriktion sehe ich in erster Linie nicht als eine Methode Wettkampfgewicht zu drücken, sondern den Vorteil der AMPK-Signalwege zu nutzen.
    Was ist denn der "Vorteil der AMPK-Signalwege" und wie quantifizierst du den Trainingsnutzen daraus?

    Aus:
    For example, there is often a mismatch between the changes in mechanistic variables (typically reported as increases in the phosphorylation status of signaling molecules and/or increases in the expression of genes and proteins involved in mitochondrial biogenesis) and whole-body functional outcomes (changes in training capacity or performance). Indeed, the majority of studies to date have either taken a mechanistic approach or focused solely on applied performance outcomes, making it hard to infer any causality. Of course, it may be that there is no direct relationship between some of the training induced changes in the muscle cell and training/performance outcomes; the functions achieved by upregulating various muscle proteins may be permissive in promoting exercise capacity but are not quantitatively correlated or rate-limiting for performance (Hawley and Burke, 2010). In this regard, the technical variability of many enzymatic assays and/or gene measurements is of a greater order of magnitude to the small variability in training capacity/performance, at least at the elite level of competition (Hopkins et al., 1999).
    Natürlich interessieren mich die möglichen Mechanismen auch, die hinter einer Leistungsverbesserung stecken könnten. Aber was die Molekularbiologie und die diversen Signalwege angeht ist einfach so vieles noch unbekannt/unerforscht. Das sehe ich dann ähnlich wie leviathan im HIIST/HIIT-Thread: das mag alles "nice to know" sein aber so lange nicht klar ist, was das alles für einen konkreten Nutzen (=Leistungsgewinn) bringt ist es eben auch nicht wirklich mehr.

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Aber auch hier:

    ... muss man sich eben überlegen, ob:
    Stress + Stress
    nicht besser als
    Stress x Faktor xx
    ist.
    Wie meinst du das?
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  15. #365
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    ... muss man sich eben überlegen, ob:
    Stress + Stress
    nicht besser als
    Stress x Faktor xx
    ist.
    Stress + Stress
    oder
    Stress mal Faktor x

    Was ist jetzt besser?
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  16. #366
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Stress + Stress
    oder
    Stress mal Faktor x

    Was ist jetzt besser?
    Kann man so allgemein nicht sagen bzw. kommt drauf an. Wenn jemand sowieso schon eher untergewichtig ist wäre ein Kaloriendefizit wahrscheinlich nicht ganz der richtige Weg, genauso wie jemand mit orthopädischen Problem vermutlich nicht unbedingt mehr/schneller laufen sollte.
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  17. #367
    Friesisch herb Avatar von Ethan
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Changes in metabolism but not myocellular signaling by training with CHO-restriction in endurance athletes:

    In anderen Worten: um (bei hoch trainierten Athleten) einen signifikanten Effekt zu erzielen, reicht es möglicherweise nicht (temporär) Kohlenhydrate einzuschränken, es wird darüber hinaus wohl auch noch ein Kaloriendefizit benötigt.
    Mal 'ne Frage: Ab wann leeren sich eigentlich die Glykogenspeicher in den Muskelfasern, wenn man sich kaum/wenig bewegt? Über Nacht sagt man doch, bleibt der Speicher relativ voll. Aber wie ist das, wenn zwischen der letzten Nahrungsaufnahme und dem Lauf ca. 16 Stunden liegen?

    Beispiel: Ich esse reichlich (Kohlenhydrate/Eiweiße/Fette) um 14 Uhr. Zwischen 14 und 22 Uhr nehme ich ganz normal am Leben teil, trinke aber nur noch Wasser. Um 6 Uhr laufe ich. Wie ist das - laufe ich dann (mehr) auf Fett, oder ist der Speicher noch annähernd genauso voll, als hätte ich um 19 Uhr gegessen?

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Kalorierestriktion sehe ich in erster Linie nicht als eine Methode Wettkampfgewicht zu drücken, sondern den Vorteil der AMPK-Signalwege zu nutzen.
    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Was ist denn der "Vorteil der AMPK-Signalwege" und wie quantifizierst du den Trainingsnutzen daraus?
    Das würde mich auch interessieren.
    „Wenn man gut durch geöffnete Türen kommen will, muß man die Tatsache achten, daß sie einen festen Rahmen haben." (Robert Musil)

  18. #368
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Mal 'ne Frage: Ab wann leeren sich eigentlich die Glykogenspeicher in den Muskelfasern, wenn man sich kaum/wenig bewegt? Über Nacht sagt man doch, bleibt der Speicher relativ voll. Aber wie ist das, wenn zwischen der letzten Nahrungsaufnahme und dem Lauf ca. 16 Stunden liegen?

    Beispiel: Ich esse reichlich (Kohlenhydrate/Eiweiße/Fette) um 14 Uhr. Zwischen 14 und 22 Uhr nehme ich ganz normal am Leben teil, trinke aber nur noch Wasser. Um 6 Uhr laufe ich. Wie ist das - laufe ich dann (mehr) auf Fett, oder ist der Speicher noch annähernd genauso voll, als hätte ich um 19 Uhr gegessen?
    Das hängt von der Affinität der Muskelzelle auf die Nahrungsart. Normaler Durchschnittsmensch verbraucht kaum Muskel-Glykogen. Fürs Herz und Gehirn ist Leber-Glykogenspeicher zuständig. Also in den 16 Fastenstunden entleerst Du hauptsächlich Leberglykogen.

    Worauf bezieht sich Deine Frage?

    Wenn Du die Vorteile des Nüchternlaufen nutzen möchtest, ist hier die Gesamtspeicher zu berechnen. Dabei funktioniert das nicht wie ein Schalter: Speicher leer = Körper stopp, sondern ab gewissen Niveau der Speicherenteerung schickt der Körper Signale: langsamer... schwerer... Das Niveau nennt man auch Trainingszustand. Dazu kommt auch Erweiterung der Speicher, was zu erreichen, deutlich länger dauert.

    Wenn genauer sein sollte, ist wieder Physiologie im Spiel.

    Kurz zu dem AMPK:
    ATP in der Zelle runter (zu wenig Energie), bedeutet AMP hoch, was ein Enzym AMP Proteinkinese (AMPK) aktiviert.
    AMPK ist einer von mehreren (einer der wichtigsten) Enzymen, der PGC1 aktiviert.
    PGC1 ist als Hauptaktivator für sehr vielen Anpassungsprozessen im Körper zuständig. Vor allem mitochondriale Biogenese.
    Mitochondriale Biogenese bewirkt Vermehrung der Mitochondrien und Verbesserung deren Qualität.
    Mehr Mitochondrien = Bessere Ausdauer.
    Bessere Ausdauer = schnellere Läufer... oder so.

    Hier ein Paar Bilder, wo Du die Signalwege Dir anschauen kannst:
    https://www.google.de/search?q=pgc1&...9tezG5owyYBWM:
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    Ethan (07.09.2018)

  20. #369
    Friesisch herb Avatar von Ethan
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Das hängt von der Affinität der Muskelzelle auf die Nahrungsart. Normaler Durchschnittsmensch verbraucht kaum Muskel-Glykogen. Fürs Herz und Gehirn ist Leber-Glykogenspeicher zuständig. Also in den 16 Fastenstunden entleerst Du hauptsächlich Leberglykogen.

    Worauf bezieht sich Deine Frage?
    Mit dem Leberglykogenspeicher ist klar. Mich interessiert halt, ob der Muskelglykogenspeicher signifikant leerer ist, wenn ich ab 14 Uhr faste (und mich moderat bewege), als wenn ich ganz normal zu Abend esse.

    Meine Frage bezieht sich also darauf, ob ich durch das Fasten (16 h Essenspause + Kaloriendefizit) den Fettsteffwechsel (besser) trainiere. Aber die Frage hast ja beantwortet. Bist du dir denn da sicher?


    Wenn Du die Vorteile des Nüchternlaufen nutzen möchtest, ist hier die Gesamtspeicher zu berechnen. Dabei funktioniert das nicht wie ein Schalter: Speicher leer = Körper stopp, sondern ab gewissen Niveau der Speicherenteerung schickt der Körper Signale: langsamer... schwerer... Das Niveau nennt man auch Trainingszustand. Dazu kommt auch Erweiterung der Speicher, was zu erreichen, deutlich länger dauert.
    Eben darum geht's. Zum Hintergrund: Ich faste jetzt seit knapp 3 Wochen, d.h. ich esse nur 2 (reichliche) Mahlzeiten täglich, und zwar Fühstück (ca. 8 Uhr) und Mittagessen (ca. 13:30 - 14 Uhr). Vor dem Frühstück laufe ich, also mit ~16h Essenspause. (Wenn ich noch Krafttraining mache, dann vorm Mittagessen.) Jetzt habe ich einerseits festgestellt, dass ich dadurch ordentlich Körperfett abgebaut habe. (Aber ja, das kann natürlich auch/mit durch das mutmaßliche Kaloriendefizit entstanden sein, da ich ja, wenn auch reichlich, nur 2x/Tag esse.)

    Andererseits habe ich aber nach einer kurzen Umstellungszeit gemerkt, dass ich trotz dieser Essenspause/des Kaloriendefizits recht leistungsfähig bin, sogar lockere IV-Trainings flutschen. Und daher interessiert mich, ob jetzt "einfach" eine Gewöhnung eingetreten ist, oder ob eine vermehrte Energiebereitstellung durch Fette die Ursache dafür ist. Oder halt eine Mischung aus beidem.

    Dass ansonsten hauptsächlich der Trainingszustand dafür entscheidend ist, inwieweit der Körper mit seinen Kohlenhydraten haushaltet, ist klar.
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  21. #370
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Mit dem Leberglykogenspeicher ist klar. Mich interessiert halt, ob der Muskelglykogenspeicher signifikant leerer ist, wenn ich ab 14 Uhr faste (und mich moderat bewege), als wenn ich ganz normal zu Abend esse.
    Rollis Antwort diesbezüglich entspricht auch meinem Wissensstand.

    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Meine Frage bezieht sich also darauf, ob ich durch das Fasten (16 h Essenspause + Kaloriendefizit) den Fettsteffwechsel (besser) trainiere.
    Einfach interessehalber: wieso willst du den Fettstoffwechsel (besser) trainieren?

    Und vielleicht beantwortet der Abschnitt "Dietary Periodization" in diesem Paper einige deiner Fragen: https://journals.humankinetics.com/d...jspp.2018-0093

    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Jetzt habe ich einerseits festgestellt, dass ich dadurch ordentlich Körperfett abgebaut habe. Aber ja, das kann natürlich auch/mit durch das mutmaßliche Kaloriendefizit entstanden sein, da ich ja, wenn auch reichlich, nur 2x/Tag esse.
    Ging der Körperfett-Abbau auch mit einem Gewichtsverlust einher? Da läge dann die Vermutung tatsächlich sehr nahe, dass das am Kaloriendefizit liegt.

    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Andererseits habe ich aber nach einer kurzen Umstellungszeit gemerkt, dass ich trotz dieser Essenspause/des Kaloriendefizits recht leistungsfähig bin, sogar lockere IV-Trainings flutschen. Und daher interessiert mich, ob jetzt "einfach" eine Gewöhnung eingetreten ist, oder ob eine vermehrte Energiebereitstellung durch Fette die Ursache dafür ist. Oder halt eine Mischung aus beidem.
    Muskelglykogenspeicher voll -> IV-Training kein Problem. Um den Unterschied festzustellen, füll sie einfach mal beim Mitagessen nicht auf (also möglichst keine KH nach dem Training) und lauf dann am nächsten Tag eine schnelle Einheit. Es ist ziemlich unumstritten, dass die Qualität intensiver Einheiten unter unzureichender Verfügbarkeit von Kohlenhydraten leidet, siehe z.B. https://physoc.onlinelibrary.wiley.c....1113/JP273230.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    Ethan (07.09.2018)

  23. #371
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Rollis Antwort diesbezüglich entspricht auch meinem Wissensstand.
    Ah, okay.

    Einfach interessehalber: wieso willst du den Fettstoffwechsel (besser) trainieren?
    Der Hauptgrund ist, dass ich an Langdistanzwettkämpfen teilnehmen möchte, und ich gerne möglichst lange mit meinen Kohlenhydraten haushalten möchte.

    Und vielleicht beantwortet der Abschnitt "Dietary Periodization" in diesem Paper einige deiner Fragen: https://journals.humankinetics.com/d...jspp.2018-0093
    Danke! Das lese ich mir nach Feierabend durch.

    Ging der Körperfett-Abbau auch mit einem Gewichtsverlust einher? Da läge dann die Vermutung tatsächlich sehr nahe, dass das am Kaloriendefizit liegt.
    Ja. Die Muskulatur scheint aber konstant geblieben zu sein, da ich beim Krafttraining keinen Leistungsrückgang feststelle, eher im Gegenteil.

    Muskelglykogenspeicher voll -> IV-Training kein Problem. Um den Unterschied festzustellen, füll sie einfach mal beim Mitagessen nicht auf (also möglichst keine KH nach dem Training) und lauf dann am nächsten Tag eine schnelle Einheit. Es ist ziemlich unumstritten, dass die Qualität intensiver Einheiten unter unzureichender Verfügbarkeit von Kohlenhydraten leidet, siehe z.B. https://physoc.onlinelibrary.wiley.c....1113/JP273230.
    Das versuche ich mal. Wenn, wovon ihr ausgeht, der Muskelglykogenspeicher durch das Fasten nicht geleert wird, wäre das auf jeden Fall eine (mögliche) Erklärung dafür, dass die IV-Trainings funktionieren.
    „Wenn man gut durch geöffnete Türen kommen will, muß man die Tatsache achten, daß sie einen festen Rahmen haben." (Robert Musil)

  24. #372
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    PGC-1alfa einfach erklärt:
    https://www.selfhacked.com/blog/abou...o-increase-it/

    ... was aber nicht bedeutet, dass das so einfach ist
    https://www.physiology.org/doi/full/...ndo.00400.2010
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  25. #373
    Avatar von leviathan
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    Are athletes really getting faster, better, stronger?

    Interessante Antworten von David Eppstein. Das Video ist keine 15min lang und sehr sehenswert.

    https://www.youtube.com/watch?v=8COaMKbNrX0
    nix is fix

  26. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Dirk_H (05.10.2018), Slot (03.10.2018), Sven K. (02.10.2018)

  27. #374
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Are athletes really getting faster, better, stronger?

    Interessante Antworten von David Eppstein. Das Video ist keine 15min lang und sehr sehenswert.

    https://www.youtube.com/watch?v=8COaMKbNrX0
    Kurze Rezension? Englisch ist nicht so mein...
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  28. #375
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Kurze Rezension? Englisch ist nicht so mein...
    Lass dir die deutschen Untertitel einblenden!
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