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  1. #526

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    Soweit mir bekannt, ist die jährliche Reinalkoholmenge pro Kopf seit den 70ern um rund ein Drittel zurückgegangen. Belegen kann ich das gerade allerdings nicht.

    Edit: Zumindest ein bisschen https://www.zeit.de/campus/2013/02/leben-rausch/seite-2

  2. #527
    angenehm hart@90% Hf(max) Avatar von runningdodo
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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Da vermutlich ca. 95% aller deutschen Männer über 16 Alkohol trinken, ändert das nichts an der grundsätzlichen Überlegung: Anders als bei Nikotin und fast allen illegalen Drogen werden die meisten gelegentlichen Alkoholtrinker eben nicht abhängig.
    Da hast Du natürlich Recht damit, es bekommen deutlich mehr Konsumenten keine Suchtprobleme als dass sie welche bekommen bei Alkohol.
    Bei Heroin oder Amphetaminen ist die Rate deutlich höher, aber auch da gibt es Menschen, die den dauerhaften Gelegenheitskonsum schaffen, bei Cannabis ist die Rate kleiner, die suchererzeugende Potenz geringer.

    Aber sie ist bei Alkohol alles andere als klein, Alkohol ist ein Stoff mit erheblicher suchterzeugender Wirkung. Und niemand wird sicher von sich sagen können, dass er davor dauerhaft gefeit ist, davon betroffen zu werden. Es ist einfach kein zu vernachlässigendes Risiko.

    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Ich will das Abhängigkeitsproblem überhaupt nicht kleinreden. Aber m.E. kriegt man das gerade nicht durch Prohibition oder den Ansatz, am besten erst gar keinen Alkohol zu trinken, in den Griff.
    Bei den ersten beiden Aussagen stimme ich Dir voll zu, aber bei der letzten Aussage muss ich Dir widersprechen. Denn wer keinen trinkt, kann nicht abhängig werden, stimmt´s?
    Und niemand sollte sich genötigt fühlen, mitzutrinken, nur weil die anderen es tun. Wozu auch?

    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Mich würden bei den Statistiken mal Langzeitdaten interessieren. Als nicht seit den frühen 2000ern, sondern sagen wir mal seit ca. 1970, vielleicht noch 1980, also Zeiten, als Alkoholkonsum verglichen mit heute geradezu unfassbar "leicht" genommen wurde. Haben sich die Zahlen, insbesondere das Verhältnis von kontrolliertem Konsumenten und Abhängigen verbessert, weil wir strenger (und offener bzg. AA usw, sind? Oder ist das nahezu egal und die Prozentsätze von Säufern und Genießern stabil.
    Das Letztere vemute ich auch.
    Es ist nicht so wie bei Heroin oder Amphetaminen, dass viele das (berechtigt) gar nicht erst antesten, weil die sich eben davor fürchten, abhängig werden zu können. Das gibt es kaum, obwohl Alkoholabhängigkeit so ein Massenphänomen ist und wahrscheinlich jeder zumindest einen wenn nicht mehrere Menschen in seinem Nahfeld kennt, der abhängig ist oder Alkoholmissbrauch betreibt.

    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Die alkoholbezogenen Autounfälle sind anscheinend in dem dort betrachteten Zeitraum deutlich zurückgegangen und mit D nur auf Platz 13 in Europa beim Konsum würde ich vermuten, dass der Alk-Konsum in D auch deutlich zurückgegangen ist, in den letzten 40 Jahren.
    In dem Punkt hat sich schon etwas getan. Vor 30 Jahren galt Fahren unter Alkoholeinfluss noch bei sehr vielen als Kavaliersdelikt wie heute noch zu schnelles Fahren (was ich btw. auch nicht berechtigt finde). Das ist doch deutlich anders geworden mit Alkohol am Steuer.

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  3. #528
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    Zitat Zitat von runningdodo Beitrag anzeigen
    Da hast Du natürlich Recht damit, es bekommen deutlich mehr Konsumenten keine Suchtprobleme als dass sie welche bekommen bei Alkohol.
    Bei Heroin oder Amphetaminen ist die Rate deutlich höher, aber auch da gibt es Menschen, die den dauerhaften Gelegenheitskonsum schaffen, bei Cannabis ist die Rate kleiner, die suchererzeugende Potenz geringer.

    Aber sie ist bei Alkohol alles andere als klein, Alkohol ist ein Stoff mit erheblicher suchterzeugender Wirkung. Und niemand wird sicher von sich sagen können, dass er davor dauerhaft gefeit ist, davon betroffen zu werden. Es ist einfach kein zu vernachlässigendes Risiko.

    Bei den ersten beiden Aussagen stimme ich Dir voll zu, aber bei der letzten Aussage muss ich Dir widersprechen. Denn wer keinen trinkt, kann nicht abhängig werden, stimmt´s?
    Und niemand sollte sich genötigt fühlen, mitzutrinken, nur weil die anderen es tun. Wozu auch?

    Das vemute ich auch.
    Es ist nicht so wie bei Heroin oder Amphetaminen, dass viele das (berechtigt) gar nicht erst antesten, weil die sich eben davor fürchten, abhängig werden zu können. Das gibt es kaum, obwohl Alkoholabhängigkeit so ein Massenphänomen ist und wahrscheinlich jeder zumindest einen wenn nicht mehrere Menschen in seinem Nahfeld kennt, der abhängig ist oder Alkoholmissbrauch betreibt.

    In dem Punkt hat sich schon etwas getan. Vor 30 Jahren galt Fahren unter Alkoholeinfluss noch bei sehr vielen als Kavaliersdelikt wie heute noch zu schnelles Fahren (was ich btw. auch nicht berechtigt finde). Das ist doch deutlich anders geworden mit Alkohol am Steuer.
    Du führst hier eine erstaunlich verbissene Diskussion zum Thema Alkohol...
    Woher kommt diese "verspannte" Einstellung?
    So schlechte Erfahrungen gemacht?

  4. #529
    angenehm hart@90% Hf(max) Avatar von runningdodo
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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Du führst hier eine erstaunlich verbissene Diskussion zum Thema Alkohol...
    Woher kommt diese "verspannte" Einstellung?
    "Verbissen" ist eine ziemlich negative Wertung, "Engagiert" würde ich mir gefallen lassen.
    Warum habe ich versucht sachlich zu begründen.

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    So schlechte Erfahrungen gemacht?
    Es gibt aber auch eine persönliche Seite, nämlich die, dass ich selbst schwer alkohol- (und drogen)abhängig war. Ich war, bis ich 32 Jahre alt war, heroinabhängig, war 8 Jahre in Substitution und bin in der Sustitutionszeit auch noch zusätzlich massiv alkoholabhängig geworden. Mit Zittern, Alkoholhalluzinose und Delirium tremens ganz zum Schluss.

    Nun lebe ich seit fast 20 Jahren abstinent.
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  5. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von runningdodo:

    jenshb (17.01.2019), leviathan (16.01.2019), NME (16.01.2019)

  6. #530
    Avatar von 19Markus66
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    Zitat Zitat von runningdodo Beitrag anzeigen
    Es gibt aber auch eine persönliche Seite, nämlich die, dass ich selbst schwer alkohol- (und drogen)abhängig war. Ich war, bis ich 32 Jahre alt war, heroinabhängig, war 8 Jahre in Substitution und bin in der Sustitutionszeit auch noch zusätzlich massiv alkoholabhängig geworden. Mit Zittern, Alkoholhalluzinose und Delirium tremens ganz zum Schluss.
    Das habe ich mir schon gedacht, wollte nicht zu indiskret nachfragen.

    Nun lebe ich seit fast 20 Jahren abstinent. Zufrieden abstinent, dankbar dafür.
    Ich wünsche Dir weiterhin Gute Gesundheit.

  7. #531
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    OK... Schön dass sich jemand um mich Gedanken macht. Das Thema war aber ein Glas Wein am Tag, nach mehr als 35 Jahren Alkoholkonsum.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  8. #532
    angenehm hart@90% Hf(max) Avatar von runningdodo
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    Okay, Rolli, nun weisst Du zumindest, dass ein Glas Wein/Tag an jedem Tag von Experten als problematisch eingeschätzt wird.

    In dieser aktuellen Studie wurde nochmals Interessantes zum Thema erarbeitet: Risk thresholds for alcohol consumption: combined analysis of individual-participant data for 599 912 current drinkers in 83 prospective studies

    Ihre wesentlichsten Ergebnisse und Implikationen auf Deutsch: Ärztezeitung: Bei mehr als einem Bier pro Tag wird's kritisch.

    Sehr aufschlussreich finde ich dort die Passage:" [...]zeigten auch schon Personen mit einem Alkoholkonsum zwischen 100 und 200 g/Woche einer erhöhte Gesamtmortalität: Ein 40-jähriger würde danach etwa sechs Monate kürzer leben als jemand, der weniger als 100g/Woche trinkt.

    Vielleicht kommen die Studienautoren um Wood deshalb zu dem Schluss, dass es besser wäre, weniger als 100 g/Woche zu trinken und die Richtwerte für einen unschädlichen Alkoholkonsum an diesem Wert zu orientieren, obwohl ihre feiner gerasterten Daten eigentlich nahelegen, dass ein erhöhtes Sterberisiko erst jenseits von 150 g/Woche zu erwarten ist.

    Ein großes Manko solcher Studien ist zudem, dass sie auf Selbstauskünften beruhen: In Umfragen schätzen die Teilnehmer ihren Alkoholkonsum notorisch zu niedrig ein -- meist um den Faktor zwei. So kam der Epidemiologische Suchtsurvey (ESA) auf einen durchschnittlichen Alkoholkonsum in Deutschland von 12 g/Tag. Verkauft wird jedoch eine Menge, die mehr als dem Doppelten entspricht.
    ".

    Wenn Du das bedenkst und Dir typische Konsumanlässe anschaust (siehe z.B. das Titelbild in dem Ärztezeitungsartikel) wie realistisch bzw. häufig ist, dass die gemeinsam Alkohol konsumierenden Menschen, wirklich nur bei einem Glas bleiben? Was sagt die allgemeine Lebenserfahrung dazu?

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  9. #533
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Kein Alkohol, kein Fleisch, keine Kohlenhydrate, kein Zucker, keine Schuhe usw., weil deren Schädlichkeit- und Gesundheitsgefährdung durch Studien erwiesen ist - was lebe ich doch gefährlich.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  10. #534

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    Da ja vermutlich keine Überlebenden der Belagerung von Leningrad im Forum unterwegs sind, kann ich ohne Triggerwarnung darauf hinweisen, noch nie Schuhe gegessen zu haben. Diesen lebensverkürzenden Faktor kann ich für mich also schonmal streichen.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  11. #535
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Nicht alles, was die Gesundheit gefährdet, geht durch den Magen. Zigaretten werden auch nicht gegessen.
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  12. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    Kerkermeister (21.02.2019)

  13. #536
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Kein Alkohol, kein Fleisch, keine Kohlenhydrate, kein Zucker, keine Schuhe usw., weil deren Schädlichkeit- und Gesundheitsgefährdung durch Studien erwiesen ist - was lebe ich doch gefährlich.
    Ja, bones, genau und außerdem: Alkoholiker werden zwar nur halb so alt, aber dafür sehen sie alles doppelt.

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  14. #537
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat von irgendwem: "Abstinenzler leben auch nicht länger, es kommt ihnen nur so vor."
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  15. #538
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Zitat von irgendwem: "Abstinenzler leben auch nicht länger, es kommt ihnen nur so vor."
    Erinnert mich an "Vegetarier werden nicht älter, sie sehen nur älter aus."

    Aber wenn Dein Satz stimmen würde, wär´s doch gut, ein Grund mehr.

    Mal im Ernst: Niemand von uns hat eine Garantie, dass er übermorgen noch am Leben ist.

    Neulich habe ich erstaunt festgestellt, dass das vergangene Jahr sich subjektiv total lang angefühlt hat. Ich habe das als Zeichen erhöhter Lebensqualität verbucht.

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  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von runningdodo:

    jenshb (17.01.2019)

  17. #539
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Ich freue mich über die Klimakatastrophe, weil dadurch 2018 so ein gutes Riesling-Jahr war.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  18. #540
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    Na dann Prost!

    Einen noch: "Heute singt für Sie: Das Niveau!"

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  19. #541
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    Zurück zum Thema... bitte anderen Themen.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  20. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    hardlooper (17.01.2019), HTS (17.01.2019)

  21. #542
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    https://www.runnersworld.com/trainin...in-middle-age/

    Wir sollen im Alter mehr Wert auf Regeneration legen?
    Nix da! Weiter machen!
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    RunSim (21.01.2019)

  23. #543
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    https://www.runnersworld.com/trainin...in-middle-age/

    Wir sollen im Alter mehr Wert auf Regeneration legen?
    Nix da! Weiter machen!
    Danke Rolli. Das finde ich schon sehr interessant. Rein intuitiv habe ich auch daran geglaubt (vielleicht auch glauben wollen). Das versetzt einen dann doch ein wenig ins Grübeln.
    nix is fix

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    RunSim (21.01.2019)

  25. #544
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Danke Rolli. Das finde ich schon sehr interessant. Rein intuitiv habe ich auch daran geglaubt (vielleicht auch glauben wollen). Das versetzt einen dann doch ein wenig ins Grübeln.
    Hm... was sollen wir jetzt als Ausrede benutzen?
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    RunSim (21.01.2019)

  27. #545
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Hm... was sollen wir jetzt als Ausrede benutzen?
    Zumindest theoretisch wissen wir ja wie man einen vernünftigen Plan aufsetzt und umsetzt. Dann sollten sich die Rückschläge auch etwas reduzieren. Auf Null bekommt man das sowieso nicht. Aber das Niveau eines 35jährigen wäre ja mal eine Ansage.

    Von daher die Antwort... mit etwas Glück brauchen wir keine Ausrede
    nix is fix

  28. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    RunSim (21.01.2019)

  29. #546
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    https://www.tandfonline.com/doi/abs/...nalCode=tejs20

    https://www.salford.ac.uk/news/artic...rough-bouncing

    In England kam bei einer Studie heraus, dass schnelle Läufer eine 11% längere Flugphase haben gegenüber langsameren Läufern. Allerdings wird dies nicht dadurch erreicht dass man maximal weit "schreitet", sondern eine höhere Flugbahn nimmt. Denn die Läufer landen eher im Vorfußbereich, als auf der Ferse. Dass die Läufer dabei nicht mehr Energie aufwenden müssen führen die Wissenschaftler dabei auf eine erhöhte Achillessehnenspannung zurück.

    Auf deutsch
    Hohe Hüpfer machen schneller. hört es sich echt bescheuert an. Hier was die dpa und die Welt aus der Info machten, dafür auf deutsch

    https://www.welt.de/newsticker/dpa_n...pfen-mehr.html

  30. #547
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Auf deutsch
    Hohe Hüpfer machen schneller. hört es sich echt bescheuert an.
    Hört sich nicht nur so an, ist es auch

    Die Ergebnisse sind doch zu erwarten gewesen. Gehen wir mal davon aus, daß nur ein Bruchteil des Abstands zwischen den beiden Gruppe über die Frequenz zu erklären ist. Dann bleibt nur noch die Schrittlänge als Variable. Diese zu optimieren, bedeutet natürlich auch einen optimalen Abflugwinkel zu finden. Genau an diesem Punkt kommt er Unsinn ins Spiel. Ich schätze das der optimale Winkel bei ca. 45 Grad liegen wird. Beim Speerwerfen oder Kugelstoßen liegt er bei ca. 43 Grad. Das liegt daran, daß der Abwurfpunkt über der Landehöhe liegt. Beim Laufen hat man diese 2m Differenz nicht. Wenn also signifikant höher "gehopst" wird als der Winkel von ca. 45 Grad verlangt, wird man wieder langsamer.
    nix is fix

  31. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Kerkermeister (05.03.2019)

  32. #548
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Wenn also signifikant höher "gehopst" wird als der Winkel von ca. 45 Grad verlangt, wird man wieder langsamer.
    Das ist logisch und gar nicht der Punkt. Wichtiger ist ja offensichtlich die korrekte Landung incl. Energiemitnahme in den nächsten Schritt. Alleine die Schrittlänge bringt es nicht, sondern wie du diese hinbekommst.

  33. #549
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Das ist logisch und gar nicht der Punkt. Wichtiger ist ja offensichtlich die korrekte Landung incl. Energiemitnahme in den nächsten Schritt. Alleine die Schrittlänge bringt es nicht, sondern wie du diese hinbekommst.
    Ja. Aber auch das ist nicht neu. Der Unterschied zwischen joggen und laufen liegt eben genau darin, daß Du nicht nur aktiv läuft, sondern es von selbst läuft. Das bedeutet, daß Du die Energie des letzten Schrittes aufnimmst wie ein Flitzebogen wieder freigibst. Der signifikante Anteil dieses Effektes kommt aus der Waden und Fußmuskulatur. Je nach Geschwindigkeitsbereich musst Du gar nicht über den Ballen landen. Es gibt viele gute Läufer, die diesen Effekt auch beim Landen auf der Ferse und ein Hineinrollen in diese Spannung erreichen. Viel wichtiger ist die Vorspannung im Muskel und in der Sehne. Je mehr Spannung (Stiffness) vorhanden, umso effektiver der Effekt. Die beste Performance liegt darauf bezogen ganz kurz vor der Achillessehnenreizung. Das mag jetzt ein wenig plakativ rüberkommen, trifft es aber ganz gut.
    nix is fix

  34. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    HTS (05.03.2019)

  35. #550
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das mag jetzt ein wenig plakativ rüberkommen, trifft es aber ganz gut.
    Find ich nicht, auch für mich klingt das voll logisch. Aus dem Grunde sollten wir, gerade bei schnellen Läufern ja eigentlich von längerer und damit weiterer Flugphase als von Schrittlänge sprechen. Zumal ja gerade dies der Unterschied zwischen Rennen und gehen ist: die Flugphase Wenn alle mit 45° abspringen und ein stärkerer Abdruck stattfindet (woraus auch immer, ob Sehnenspannung oder einfach mehr Kraft) = weiterer Sprung. Und wer stärker abspringt und weiter springt/fliegt bei gleichem Winkel wird nach geometrischen Gesetzen auch höher springen.

    Dafür haben die ne Studie gebraucht?

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

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