Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

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  1. #576
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Findest Du?
    Schon. Und vergleichbar mit dem was Hitcham G. gelaufen ist (nur eben 30'/10km)

    Oder läufst Du auch 25km in 3:40 als lockere DL?
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  2. #577
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Schon. Und vergleichbar mit dem was Hitcham G. gelaufen ist (nur eben 30'/10km)

    Oder läufst Du auch 25km in 3:40 als lockere DL?
    Ich glaube, daß Du das lockere DL falsch interpretiert hast. Wanders läuft nur ausgewählte längere Einheiten in dem Bereich. Unglücklicherweise laufe ich die 25km nicht @ 3:40. Von der Intensität würde das aktuell auch eher einer 3:45 bis 3:50 entsprechen. Ich finde dieses Tempo sehr hilfreich. allerdings entsprechen 25km schon eher einer vollständigen QTE. Bis vor ein paar Wochen bin ich so etwas tatsächlich einmal die Woche gelaufen. Jetzt laufe ich zwei andere QTEs und absolviere diese Einheit eher zusätzlich als 25er mit der ersten Hälfte easy und der zweiten Hälfte im angegebenen Spektrum. Diese mittellangen moderaten Läufe sind m.E. die geilsten Ausdauerbringer überhaupt.
    nix is fix

  3. #578

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    Zitat Zitat von VIARunner Beitrag anzeigen
    Vor allem das mit den langen Läufen ist interressant

    https://www.hdsports.at/training/hal...aeufer-europas
    Wenn man die Geschwindigkeit auf sein Niveau entsprechend hochrechnet und die gelaufene Zeit und NICHT die gelaufene Kilometer zugrunde legt, dann relativiert sich das Ganze aber zumindest etwas.

    Ob das Training allgemein auf Leute wie 'uns' übertragbar ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Jemand, der 2:44 Packe auf 10km läuft, hat es einfach sich dahin zu stellen und zu sagen,läuft mal nicht so langsam'.
    Aber wenn man 5:00 Pace auf 10km läuft, wie soll man dann Grundlagenläufe 'schnell' laufen?
    Ich habe oft die Beobachtung gemacht, dass Spitzenspiel meist gar kein Gefühl für Belastungen von Hobbysportlern haben. Deren Gefühl für eine sportliche Belastung ist einfach eine ganz andere.
    Und Wanders ist ja nun auch sicher nicht von Beginn seiner sportlichen Laufbahn die Einheiten so schnell/intensiv gelaufen. Dafür benötigt man einige Jahre Leistungsspektrum um sowas ordentlich verpacken zu können.

  4. #579

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    Rolli, Levi, bzgl Wanders' 25km @3:15 Läufe.
    Bei meinem aktuellen Stand entspräche das ca. 4:20er Tempo.
    25km in meine Belastungszeit umgerechnet entsprächen 19km.

    Im Winter bin ich mal einen langen Lauf zu schnell gelaufen, 20km in 4:30-4:35.
    Wenn ich mein Training mehr auf 10km/HM auslegen würde, bin ich mir sicher im Laufe der Zeit 19km@4:20 laufen zu können. Und dass so eine Einheit einen gut in Form bringt, könnte ich mir auch vorstellen.

    So mal eben aus dem Stand heraus wäre es für mich natürlich undenkbar.
    Aber wie gesagt, Wanders ist sowas ja auch nicht sofort von Beginn seiner Karierre gelaufen.

  5. #580
    Avatar von Sven K.
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    Sitzen ist das neue Rauchen!? (Vielleicht?!)

    Abstrakt:

    Langfristiges sitzendes Verhalten steht im positiven Zusammenhang mit Krebserkrankungen des Dickdarms, der Brust und des Endometriums. Für andere Krebsarten ist der derzeitige Nachweis nicht schlüssig. Die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen sind wenig verstanden und müssen ein wesentlicher Bestandteil der zukünftigen Forschung sein.

    Übersetzt aus...
    https://link.springer.com/article/10...8Ia-5T-UawC-mg

  6. #581
    Avatar von Sven K.
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    Eine bessere kardiorespiratorische Fitness führt zu einem längeren Leben

    Abstrakt:


    Forscher haben herausgefunden, dass eine bessere kardiorespiratorische Fitness zu einem längeren Leben führt und der aeroben Fitness keine Grenzen gesetzt sind. Die Forscher untersuchten retrospektiv 122.007 Patienten, die zwischen dem 1. Januar 1991 und dem 31. Dezember 2014 einem Laufbandtest unterzogen wurden, um die Gesamtmortalität in Bezug auf die Vorteile von Bewegung und Fitness zu messen.
    Übersetzt aus...

    https://www.sciencedaily.com/release...1019120711.htm

  7. #582
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Rolli, Levi, bzgl Wanders' 25km @3:15 Läufe.
    Bei meinem aktuellen Stand entspräche das ca. 4:20er Tempo.
    25km in meine Belastungszeit umgerechnet entsprächen 19km.

    Im Winter bin ich mal einen langen Lauf zu schnell gelaufen, 20km in 4:30-4:35.
    Wenn ich mein Training mehr auf 10km/HM auslegen würde, bin ich mir sicher im Laufe der Zeit 19km@4:20 laufen zu können. Und dass so eine Einheit einen gut in Form bringt, könnte ich mir auch vorstellen.

    So mal eben aus dem Stand heraus wäre es für mich natürlich undenkbar.
    Aber wie gesagt, Wanders ist sowas ja auch nicht sofort von Beginn seiner Karierre gelaufen.
    Es ist schon ein Unterschied, ob man bei biomechanischer Grenze läuft, oder deutlich langsamer.

    (genau so wie ein 4h-Marathonies sagen würde, dass tägliches Laufen im Marathontempo, sollte doch kein Problem sein)
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  8. #583

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Es ist schon ein Unterschied, ob man bei biomechanischer Grenze läuft, oder deutlich langsamer.

    (genau so wie ein 4h-Marathonies sagen würde, dass tägliches Laufen im Marathontempo, sollte doch kein Problem sein)
    Ah verstehe, ja das klingt einleuchtend.
    Also nicht so einfach möglich auf ein deutlich niedrigeres Niveau zu transferieren.

  9. #584
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6090702/

    Hast Du lange Fußknochen und schon kannst du schneller laufen. Wie kann man das verändern?
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  10. #585
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    For example, isometric training has by some sports teams (e.g., English Premier League, Wales and Japan national rugby teams) successfully been incorporated the same day after the game or the next day after the game and it is therefore not required to wait until 3 days post-match as with eccentric training.
    Bitte helfen zu übersetzen. Ist hier 3 Tagen nach dem Spiel oder das Spiel 3 Tage nach der Übung gemeint.

    Danke!
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  11. #586

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    Isometrisches Training wurde von einigen Mannschaften erfolgreich am selben Tag nach dem Spiel oder am nächsten Tag eingebaut und es ist daher nicht notwendig bis drei Tage nach dem Wettkampf zu warten wie bei exzentrischem Training.

  12. #587
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Dirk_H Beitrag anzeigen
    Isometrisches Training wurde von einigen Mannschaften erfolgreich am selben Tag nach dem Spiel oder am nächsten Tag eingebaut und es ist daher nicht notwendig bis drei Tage nach dem Wettkampf zu warten wie bei exzentrischem Training.
    Ja. Danke! So habe ich das auch verstanden. Ich verstehe aber nicht, wieso sollte man nach dem Spiel 3 Tage warten. Vor allem bei wöchentlichen Spielzyklus. Viel wichtiger wäre doch 3 Tage nach der Übung zu ruhen, um ohne Mukelkater in den Spiel zu gehen.
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  13. #588

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    Ohne Gesamtzusammenhang schwer zu verstehen. Aber soweit ich das verstehen/interpretieren würde, braucht die Muskulatur drei Tage Erholung vom Spiel/Wettkampf bis exzentrisches Training wieder empfehlenswert/nützlich/machbar ist, während dies nicht für isometrisches gilt.
    Man könnte das natürlich dann auch umgekehrt interpretieren und sagen, dass man den gleichen Abstand von Training zu Wettkampf und von Wettkampf zu Training braucht. Aber dafür müßte man nun echt mal den Gesamtartikel sehen.

  14. #589
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Dirk_H Beitrag anzeigen
    Aber dafür müßte man nun echt mal den Gesamtartikel sehen.
    https://sportperfsci.com/wp-content/...0418_final.pdf
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  15. #590

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    Soweit ich das auf einen schnellen Blick verstehe argumentieren die Autoren, dass es einen isometrischen Anteil in der Hamstring Muskelbewegung gibt, welchen man zur Verhinderung von Verletzungen trainieren sollte.
    An gegebener Stelle deines Zitats wird eigentlich nur der Vorteil des isometrischen Trainings durch seine anscheinend geringere Belastung hervorgehoben. Der exzentrische Teil wird hier nur als Negativbeispiel für hohe Belastung und Planungsintensität herangezogen.Da die Autoren anscheinend Vertreter der "isometrischen Fraktion" sind, würde ich nicht zu sehr auf deren Aussagen zum exzentrischen Teil legen. Das ist aber nur meine Meinung.
    Vermutlich ist es sinnig sich die Referenzen 1-3 mal genau anzuschauen, insbesondere #1.

  16. #591
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    OK.
    Die Studien, die Übungen und Auswirkungen sind mir bekannt.
    Was für mich interessant klingt, ist die Behauptung, dass deutlich weniger Belastung notwendig ist (nach intensiven exzentrischen Kraftübungen ist nicht nur Muskelkater, was nach 2 Wochen nicht mehr das Thema sein sollte, sondern auch eine deutlich erhöhte Müdigkeit an den betroffenen Muskeln zu spüren, was weitere Trainingseinheiten stört)

    Ich stimme Dir auch zu, dass man die Aussage mit Vorsicht genießen soll. Exzentrische Übungen erfühlen in der geschlossener Kette des Laufbewegung etwas andere Rolle als isometrische. Sich hier auf sehr kleinen Bereich zu konzentrieren, wo isometrische Kräfte angesprochen werden, ist etwas zu kurz gesehen.

    Trotzdem kann man die Übungen nutzen und 1xWoche etwas isometrisch trainieren. Schaden tuen sie nicht. Dauern auch nicht lange.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  17. #592

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    Ich muss zugeben, dass ich gerade nicht den Nerv habe mich durch die Diskussion dieser Autoren und die Hintergrundliteratur zu wühlen, aber der Ansatz klingt trotzdem interessant.
    Da über das isometrische Training (soweit ich das dort verstehe) nur geringe Mehrbelastung besteht, hast du sicher recht, dass es Sinn macht diese potentielle Rescource zu nutzen, solange Zeit kein limitierender Faktor ist.
    N=1, aber wenn du es eine Weile machst, dann lass uns doch mal wissen ob du einen Effekt merkst!

  18. #593
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Wenn man bedenkt, dass sie 2x Woche mit insgesamt 20 Minuten Aufwand vorschlagen... kann die Zeit doch kaum als "limitierender Faktor" gelten

    Ich werde das mal testen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man die Ergebnisse auf irgendwelcher Weise definieren kann. Ich werde auch die exzentrische Übungen bei belassen. (Laufen tue ich auch noch )
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  19. #594
    Avatar von Catch-22
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    Ich sag doch, Yoga ist gut
    Da hat man einige isometrische Übungen und zu dem auch noch die passenden Dehnungen dazu. Mach ich 2 x die Wochen ( und 2 x anderes Kraft Training, da auch exzentrisch).

  20. #595
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Ich sag doch, Yoga ist gut
    Da hat man einige isometrische Übungen und zu dem auch noch die passenden Dehnungen dazu. Mach ich 2 x die Wochen ( und 2 x anderes Kraft Training, da auch exzentrisch).
    Leider ist Yoga nicht gelenkwinkelspezifisch und selten zwischen 80-100% Kraftmax. Oder?
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  21. #596
    Avatar von Catch-22
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    Da kann ich nicht wirklich was dazu sagen. Du müsstest mir erst gelenkwinkelspezifisch erklären. Es gibt jedoch schon Asanas bei denen es auch sehr auf den richtigen Gelenkwinkel ankommt, damit erstens die Gelenke keinen Schaden nehmen und zweites auch die richtigen Muskeln aktiviert werden (aber das meinst du sicher nicht so). In einer Yoga Stunde wird meist auch zu den (Haupt)Übungen hin geführt, sprich man macht vorbereitende Übungen, die Muskeln, Gelenke und Sehnen vorbereiten, öffnen/Vorspannen um dann besser/tiefer/stärker in die Hauptübung gehen zu können.
    Wie viel der maximal Kraft eingesetzt werden, kann ich dir auch nicht sagen, sind halt Halteübungen mit dem eigenen Körpergewicht.

  22. #597
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    https://www.google.com/search?q=yoga...w=1262&bih=789
    Wenn ich mir die Bilder anschaue, sind nur 2-3 Übungen die gelenkewinkelspezifisch fürs Laufen (!!!) gemacht werden. Dabei konzentriert sich Yoga mehr auf statisches Dehnen, was ich persönlich als wenig effektiv ansehe. Natürlich fürs Laufen. Das bedeutet nicht, dass man kein Yoga machen soll. Wenn jemanden das Spaß macht, soll er natürlich dabei bleiben. Ich sortiere Übungen aber nach Effizienz und Aufwand, was fürs Laufen unterstützen wirken soll.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    HTS (16.04.2019)

  24. #598
    Avatar von Catch-22
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    Das kommt ganz drauf an, auch auf die Yoga Richtung, bei manchen stehen die Dehnungen im Vordergrund, bei anderen Richtungen mehr die Kraft. Yoga ist leider ein sehr großes und oft auch unübersichtliches Gebiet.
    Grundsätzlich hast du jedoch recht, Yoga und Laufen beißen sich ein wenig. Gibt auch Yogis, die Behaupten, dass Laufen ihr Yoga zerstört.
    Mir selbst tut das Yoga gut, gerade für das Laufen hat es mir sehr viel gebracht. Man muss aber gut überlegen, wann man was macht oder besser auf die eine oder andere Asana verzichten sollte. (mach ich z.B. wenn WK näher rücken, dann wird bei mir auf Yoga Haltungen verzichtet, die die Hamstrings dehnen)

  25. #599
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Mir selbst tut das Yoga gut, gerade für das Laufen hat es mir sehr viel gebracht. Man muss aber gut überlegen, wann man was macht oder besser auf die eine oder andere Asana verzichten sollte. (mach ich z.B. wenn WK näher rücken, dann wird bei mir auf Yoga Haltungen verzichtet, die die Hamstrings dehnen)
    +1

    Man sollte das vielleicht auch ein wenig auseinander halten. Yoga ist dem Laufen direkt sogar sehr sicher nicht zuträglich. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, daß Yoga einem hilft, die starke Einseitigkeit des Laufens zu reduzieren. Das bringt einen dann vielleicht keinen direkten Benefit in min/km. Es kann einem aber durchaus helfen kontinuierlicher und weniger verletzungsanfällig unterwegs zu sein.

    Das man am Tag vor einem Wettkampf oder einer wichtigen Einheit nicht zu viel dehnt, liegt ja auf der Hand. Die Spannung muss dann in die Muskulatur. Und so schnell sie Strides oder Plyos reinbringen, so schnell zieht das ein ausgiebiges Dehnprogramm wieder raus.

    Man muss Yoga ja nicht als den spirituellen und/oder sportlichen Segen schlechthin sehen. Meine eigene Erfahrung zeigt dennoch, daß es sich lohnt dem ganzen eine Chance einzuräumen. Leider hängt auch hier vieles vom Lehrer ab.

    Beim Kraftraining, daß die Laufwinkel "richtig" fordert, sehe ich sogar das Problem, daß damit die Dysbalancen noch forciert werden. Das macht wiederum verletzungsanfälliger. Letztlich ist aber Kontinuität die wichtigste Zutat in der Laufentwicklung. Das alles berücksichtigt, würde ich folgende steile These wagen: Yoga ist kfr. für's Laufen eher neutral bis negativ zu bewerten und könnte sich langfristig als Segen herausstellen.
    nix is fix

  26. #600
    Avatar von Catch-22
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Man sollte das vielleicht auch ein wenig auseinander halten. Yoga ist dem Laufen direkt sogar sehr sicher nicht zuträglich. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, daß Yoga einem hilft, die starke Einseitigkeit des Laufens zu reduzieren. Das bringt einen dann vielleicht keinen direkten Benefit in min/km. Es kann einem aber durchaus helfen kontinuierlicher und weniger verletzungsanfällig unterwegs zu sein.
    Würde ich so nicht sagen. Es kommt jedoch sicher sehr auf das eigene Laufniveau als auch die übrigen Lebensverhältnisse an. Yoga eignet sich sehr gut um an Haltungsproblemen zu arbeiten. Gerade wenn man einer sitzenden Tätigkeit nach geht, kann man mit Yoga viel erreichen, das ist dann auch für das Laufen sehr zuträglich. Auch um Schonhaltung weg zu bekommen ist es sicher nicht verkehrt Nicht nur durch das Dehnen der Muskel sondern eben auch über die isometrische Komponente, durch das bewusste ansteuern und anspannen der Muskulatur. Das kann notwendig sein, wenn Muskeln Aufgrund von Dysbalancen inaktiv waren und die Nerven quasi neu programmiert werden müssen. Mehr Beweglichkeit schaffen ist das eine, den Körper dazu bringen die Beweglichkeit auch in Sport und Alltag zu nutzen das andere. (Quasi als Zubringer für Lauf ABC)
    Davon profitiert ein Laufeinsteiger sicher mehr als ein austrainierter Läufer. Aber auch das ist natürlich ehr langfristig. Direkt vor dem Laufen würde ich nie Yoga machen, da ziehe ich doch lieber ein paar weniger dynamische und klassische Mobilisierungs-/Aktivierungsübungen vor.

    Das man am Tag vor einem Wettkampf oder einer wichtigen Einheit nicht zu viel dehnt, liegt ja auf der Hand. Die Spannung muss dann in die Muskulatur. Und so schnell sie Strides oder Plyos reinbringen, so schnell zieht das ein ausgiebiges Dehnprogramm wieder raus.
    Eben. Bei mir sieht es so aus, dass ich an meinen Regenerationstagen Yoga mache, da auch bewusst mit der Absicht die Muskelspannung runter zu setzen. Am Tag danach gibt es nur ein leichte Läufchen mit Strides um wieder Spannung in die Muskeln zu bekommen. Danach nur noch leichte dynamische Übungen im Cool Down, am folgenden Tag die harte Einheit, so passt dann die Spannung immer Perfekt. Bei der Routine hab ich den Eindruck, dass es meiner Regeneration sehr förderlich ist. Laufgefühl am Tag direkt nach dem Yoga ist jedoch sehr, sehr bescheiden.
    Vor Wettkämpfen ist es jedoch noch mal was anderes. Je nach Stellenwert des Wettkampfs ändere ich die Yoga Routine schon Wochen vorher, so dass zu mindest die Hamstrings immer eine Restspannung haben. Manche Yogis Empfehlen das sogar für die gesamte spezifische Phase. (z.B. Beryl Bender Birch, die Yoga bei NYRR einführte).
    Bedenken muss man auch, dass isometrische Übungen das Nervensystem beanspruchen, auch deswegen ist es sinnvoll Yoga vor Wettkämpfen anzupassen, sanfter zu gestalten und so für Regeneration der Nerven zu sorgen.

    Man muss Yoga ja nicht als den spirituellen und/oder sportlichen Segen schlechthin sehen. Meine eigene Erfahrung zeigt dennoch, daß es sich lohnt dem ganzen eine Chance einzuräumen. Leider hängt auch hier vieles vom Lehrer ab.
    Leider gibt es sehr viele schlechte Lehrer. Ich hatte eine ganz, ganz tolle Lehrerin. Sie ist Ende letzten Jahres leider nach München umgezogen. Auf dem Land ist es gar nicht einfach einen guten Lehrer zu finden. So gut wie alle übrigen Lehrer hier haben eine sehr bescheiden Ausbildung und Vita. Problem ist halt auch, dass es sehr viele unterschiedliche Standards und Zertifikate gibt. Es gibt Leute, die nach einem 4 Wochen Kurs sich Yoga Lehrer nennen, und Lehrer, die ein 4 jährige Ausbildung durchlaufen und sich auch danach noch weiter bilden. Ich achte inzwischen darauf, dass meine Lehrer eine bdy/eyu Ausbildung haben (nicht die basic!), die sind dann auch westlicher ohne Sekten oder ähnlichen Gedöns. Aber auch bdy garantiert keinen guten Lehrer. (soll auch nicht heißen, dass die Lehrer mit anderen Zertifikaten alle schlecht sind, gibt sicher auch da gute)

    Beim Kraftraining, daß die Laufwinkel "richtig" fordert, sehe ich sogar das Problem, daß damit die Dysbalancen noch forciert werden. Das macht wiederum verletzungsanfälliger.
    Daher hab ich Yoga erwähnt, da es eben darum geht neben dem isometrischen Halten auch zu dehnen und die Gegenspieler einzubeziehen, um so Einseitigkeit zu verhindern..

    Letztlich ist aber Kontinuität die wichtigste Zutat in der Laufentwicklung. Das alles berücksichtigt, würde ich folgende steile These wagen: Yoga ist kfr. für's Laufen eher neutral bis negativ zu bewerten und könnte sich langfristig als Segen herausstellen.
    ich würde ehr sagen, wie bei vielem: die Dosis macht das Gift. Auch kurzfristig kann Yoga förderlich sein, wenn man es mit bedacht in den Plan einfügt und auch ausführt.

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