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  1. #51
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
    Genau das ist es doch. Es wird immer gesagt, das eine Fettreiche Ernährung "schlecht" für uns ist und wir da kann bestimmt fett, krank von werden. Dem ist eben nicht so. Man kann auch mit viel Fett gesund sein.
    Wobei man vorsichtig sein sollte mit Aussagen wie "es wird immer gesagt". Von wem wird was genau immer gesagt?

    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
    Führt hier sicherlich zu weit, aber ich möchte behaupten, das, wenn du erst mal "angepasst" bist, du auch identische Leistung bringen kannst.
    Ich möchte behaupten, dass das physiologisch eigentlich nicht möglich ist. Der Sauerstoffverbrauch wird bei Fett als Energielieferant immer höher sein als bei Kohlenhydraten, Keto-Anpassung hin oder her. Siehe z.B. Low carbohydrate, high fat diet impairs exercise economy and negates the performance benefit from intensified training in elite race walkers - Burke - 2017 - The Journal of Physiology - Wiley Online Library

    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
    Zudem ist bei trainierten Ausdauersportlern IMMER Fett der vorrangige Energielieferant.
    Im Wettkampf? Unabhängig von der Distanz? Das stimmt so definitiv nicht.

    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
    Schau dir einfach mal diverse Spiroergometriebilder bei Google an. Gibt ja viele Sportler die sie online stellen.
    Kannst du mal das eine oder andere Beispiel zu deinem obigen Punkt verlinken? Ich finde die nämlich ehrlich gesagt nicht.

    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
    Und ich meine "echte" und nicht die Lehrbuchschemata.
    Wird hier wieder etwas "immer gesagt"?

    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
    Ich möchte aber auch nicht Ketose/LowCarb hier in den Himmel heben.
    Da bin ich mir noch nicht ganz sicher.

    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
    Es ist halt sehr bequem mit KH.
    Denn solche Aussagen implizieren für mich, dass ohne KH eigentlich besser wäre - wenn man nur nicht zu faul dazu wäre.

    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
    Es geht aber auch ohne: Der Körper braucht sie nicht.
    Nur weil es ohne etwas geht (sei dies KH, tierische Produkte, 8 Stunden Schlaf, regelmäßige Bewegung), heißt das nicht zwangsläufig, dass es besser oder gar ideal ist. Der Körper ist erstaunlich anpassungsfähig.

  2. #52
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Das man mit Ketose laufen kann bestreitet niemand. Man kann auch dabei sehr schnell laufen, wenn der Körper umgestellt ist. "Leider" wird man mit KH doch höhere Leistung erzielen... immer! ... Obwohl, und hier gebe ich Dir gerne Recht... man muss das nicht immer wollen.

    Ich habe eine Bitte:
    Bitte hier nur und ausschließlich mit wissenschaftlichen Studien und Artikeln argumentieren.
    Allgemeine Diskussionen, mit "persönlichen Erfahrungen" oder mit YT-Gurus bitte in ein separaten Thread übertragen. Danke!!!
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  3. #53
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Was zum lesen:
    Carbohydrate has rightfully received a great deal of attention in sports nutrition due to a number of special features of its role in the performance of, and adaptation to training. First, the size of body carbohydrate stores is relatively limited and can be acutely manipulated on a daily basis by dietary intake or even a single session of exercise.3 Second, carbohydrate provides a key fuel for the brain and central nervous system and a versatile substrate for muscular work where it can support exercise over a large range of intensities due to its utilization by both anaerobic and oxidative pathways. Even when working at the highest intensities that can be supported by oxidative phosphorylation, carbohydrate offers advantages over fat as a substrate since it provides a greater yield of adenosine triphosphate per volume of oxygen that can be delivered to the mitochondria,3 thus improving gross exercise efficiency.31
    Nutrition and Athletic Performance : Medicine & Science in Sports & Exercise
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  4. #54
    Avatar von alcano
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    Kein Artikel sondern ein kurzes Interview mit Alex Hutchinson zum Thema "How do you distinguish evidence-backed research from pseudoscience and wishful thinking?". Habe mir gedacht, das passt ganz gut hier rein: https://triathlonmagazine.ca/feature/video-alex-hutchinson-edmonton-science-triathlon-conference/

    Quintessenz: Wenn ein "neues" Training, Nahrungsergänzungsmittel etc. auftaucht, ist es eine gute Idee erstmal davon auszugehen, dass es nicht funktioniert. Dem ist nämlich in einem Großteil der Fälle so. Und: es gibt keine Abkürzungen. Am Ende läuft es eigentlich immer darauf hinaus, wie viel Arbeit man ins Training (und alles was sonst noch so dazu gehört wie Ernährung, Schlaf, etc.) steckt. Aber nur dadurch kann man auch wirklich stolz auf die eigene Leistung sein, denn wer will schon "geschenkte" (bzw. gekaufte) Verbesserungen, für die man eigentlich gar nichts kann.

  5. #55
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Kein Artikel sondern ein kurzes Interview mit Alex Hutchinson zum Thema "How do you distinguish evidence-backed research from pseudoscience and wishful thinking?". Habe mir gedacht, das passt ganz gut hier rein: https://triathlonmagazine.ca/feature/video-alex-hutchinson-edmonton-science-triathlon-conference/

    Quintessenz: Wenn ein "neues" Training, Nahrungsergänzungsmittel etc. auftaucht, ist es eine gute Idee erstmal davon auszugehen, dass es nicht funktioniert. Dem ist nämlich in einem Großteil der Fälle so. Und: es gibt keine Abkürzungen. Am Ende läuft es eigentlich immer darauf hinaus, wie viel Arbeit man ins Training (und alles was sonst noch so dazu gehört wie Ernährung, Schlaf, etc.) steckt. Aber nur dadurch kann man auch wirklich stolz auf die eigene Leistung sein, denn wer will schon "geschenkte" (bzw. gekaufte) Verbesserungen, für die man eigentlich gar nichts kann.
    Sollen das als "früher sind wir hungrig und barfuß gelaufen" übersetzen?

    Somit stellt man doch die komplette Sport-Forschung in Frage.
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  6. #56
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Sollen das als "früher sind wir hungrig und barfuß gelaufen" übersetzen?
    Wie kommst du darauf?

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Somit stellt man doch die komplette Sport-Forschung in Frage.
    Nein. Im Gegenteil. Das ist normal in der Wissenschaft, dass man erstmal davon ausgeht, dass etwas nicht funktioniert/zutrifft. Leider werden negative Ergebnisse meist gar nicht erst publiziert - oder es wird nach einer Möglichkeit gesucht, doch noch irgendwie ein positives Ergebnis zu finden, genau um publiziert zu werden. Da könnten andere hier aber definitiv kompetenter Auskunft geben, wie dies genau aussieht aktuell, das ist unter anderem auch ein wenig abhängig vom Forschungsgebiet.

    Große Veränderungen, die das Training revolutionieren würden, gibt es eigentlich nicht (und schon gar keine "magic pills"). Einzelne Gewichtungen verschieben sich im Laufe der Zeit ein wenig (Beispiel im Interview: aktuell wird im Triathlon etwas mehr Krafttraining gemacht als z.B. noch vor 10 Jahren), am grundlegenden Training ändert sich jedoch nur wenig.

    Auch welche Übungen man z.B. im Krafttraining nun genau macht ist im Endeffekt eigentlich nicht wirklich wichtig, so lange man vom grundlegenden Prinzip her keine allzu groben Fehler macht und es regelmäßig durchführt. Genau so beim Laufen: ob man nun z.B. 5x 3' nach Gefühl gleichmäßig schnell, so dass man am Ende sehr erschöpft ist oder so was wie 800m @3k-RT, 1000m @ 5k-RT, 1200m @ 10k-RT, 1000m @ 5k-RT, 800m @3k-RT macht ist viel weniger relevant als man das als Coach vielleicht gerne hätte.

  7. #57
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    Hier noch eine ganz neue (und sehr ausführliche) systematische Übersichtsarbeit zum Thema Krafttraining für Mittel- und Langstreckenläufer: https://link.springer.com/content/pd...017-0835-7.pdf. Ich habe sie noch nicht gelesen, dazu fehlt mir aktuell leider die Zeit. Werde ich bei Gelegenheit aber sich noch nachholen.

  8. #58
    Avatar von alcano
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    Weil es eigentlich immer interessant ist, was Toni Minichiello (Coach von Jessica Ennis-Hill) zu erzählen hat: 95% of Injuries are the fault of the Coach

    Zitat: "...the winter months are not about smashing the body as hard as you can. It’s the time to be as smart as you can."

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    Tvaellen (06.02.2018)

  10. #59
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Wie kommst du darauf?


    Nein. Im Gegenteil. Das ist normal in der Wissenschaft, dass man erstmal davon ausgeht, dass etwas nicht funktioniert/zutrifft. Leider werden negative Ergebnisse meist gar nicht erst publiziert - oder es wird nach einer Möglichkeit gesucht, doch noch irgendwie ein positives Ergebnis zu finden, genau um publiziert zu werden. Da könnten andere hier aber definitiv kompetenter Auskunft geben, wie dies genau aussieht aktuell, das ist unter anderem auch ein wenig abhängig vom Forschungsgebiet.
    OK, ich habe mich etwas unglücklich ausgedrückt.
    Ich habe noch keine Zeit den Artikel zu lesen, deswegen kann ich dazu nicht viel sagen. Aber nach Deine Aussage hatte ich den Eindruck, dass sie da die Forschung kritisieren wollen.
    Dass Sportwissenschaft sich weiter entwickelt ist Fakt und neue Erkenntnisse zu missachten ist... fraglich. Klar, manche Studie werden fehl- oder falsch interpretiert und die Ergebnisse "geschönt". Sie werden aber auch sehr schnell durch andere Studie widerlegt bzw. korrigiert. Deswegen reicht es nicht nur den Abstarkt zu lesen, sondern auch das Design und dann für eigenen Bedürfnisse interpretieren.
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  11. #60
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Große Veränderungen, die das Training revolutionieren würden, gibt es eigentlich nicht (und schon gar keine "magic pills"). Einzelne Gewichtungen verschieben sich im Laufe der Zeit ein wenig (Beispiel im Interview: aktuell wird im Triathlon etwas mehr Krafttraining gemacht als z.B. noch vor 10 Jahren), am grundlegenden Training ändert sich jedoch nur wenig.

    Auch welche Übungen man z.B. im Krafttraining nun genau macht ist im Endeffekt eigentlich nicht wirklich wichtig, so lange man vom grundlegenden Prinzip her keine allzu groben Fehler macht und es regelmäßig durchführt. Genau so beim Laufen: ob man nun z.B. 5x 3' nach Gefühl gleichmäßig schnell, so dass man am Ende sehr erschöpft ist oder so was wie 800m @3k-RT, 1000m @ 5k-RT, 1200m @ 10k-RT, 1000m @ 5k-RT, 800m @3k-RT macht ist viel weniger relevant als man das als Coach vielleicht gerne hätte.
    Verstehe ich richtig? Das klingt so, also ob die eine "richtige" Trainingsmethode gibt, was nur minimal geädert werden soll?

    Ich kenne min. 5 verschieden Trainingsmethoden, wie man sich z.B für 5000m vorbereiten kann, und die Methoden sind seeeehr unterschiedlich. Hier, als Beispiel: Igloi und polarisiertes Training. Klar, Heiligen Gral gibt es nicht, nur ARBEIT. Trotzdem "die Arbeit" kann sehr unterschiedlich aussehen.
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  12. #61
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Hier noch eine ganz neue (und sehr ausführliche) systematische Übersichtsarbeit zum Thema Krafttraining für Mittel- und Langstreckenläufer: https://link.springer.com/content/pd...017-0835-7.pdf. Ich habe sie noch nicht gelesen, dazu fehlt mir aktuell leider die Zeit. Werde ich bei Gelegenheit aber sich noch nachholen.
    Danke, so was habe ich schon lange gesucht. Werde mich morgen gleich dran machen.
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  13. #62
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    OK, ich habe mich etwas unglücklich ausgedrückt.
    Ach, wir reden einfach gerne ein wenig aneinander vorbei, ist ja nichts Neues.

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ich habe noch keine Zeit den Artikel zu lesen, deswegen kann ich dazu nicht viel sagen. Aber nach Deine Aussage hatte ich den Eindruck, dass sie da die Forschung kritisieren wollen.
    Dass Sportwissenschaft sich weiter entwickelt ist Fakt und neue Erkenntnisse zu missachten ist... fraglich. Klar, manche Studie werden fehl- oder falsch interpretiert und die Ergebnisse "geschönt". Sie werden aber auch sehr schnell durch andere Studie widerlegt bzw. korrigiert. Deswegen reicht es nicht nur den Abstarkt zu lesen, sondern auch das Design und dann für eigenen Bedürfnisse interpretieren.
    Ist ein Video-Interview. Er sagt auch nicht, neue Erkenntnisse sollten missachtet werden sondern vielmehr, dass irgendwelche "neuen" Trainingsarten oder Nahrungsergänzungsmittel meist nicht halten, was sie versprechen.

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Verstehe ich richtig? Das klingt so, also ob die eine "richtige" Trainingsmethode gibt, was nur minimal geädert werden soll?
    Ja. Viel laufen, meistens eher langsam, manchmal schnell, von Zeit zu Zeit sehr schnell.

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ich kenne min. 5 verschieden Trainingsmethoden, wie man sich z.B für 5000m vorbereiten kann, und die Methoden sind seeeehr unterschiedlich. Hier, als Beispiel: Igloi und polarisiertes Training. Klar, Heiligen Gral gibt es nicht, nur ARBEIT. Trotzdem "die Arbeit" kann sehr unterschiedlich aussehen.
    Siehe oben. Aber absolut einverstanden. Nur glaube ich, dass die Art der Arbeit nicht so wichtig ist, wie man manchmal denken würde, so lange die "Basics" beachtet werden.

  14. #63
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Siehe oben. Aber absolut einverstanden. Nur glaube ich, dass die Art der Arbeit nicht so wichtig ist, wie man manchmal denken würde, so lange die "Basics" beachtet werden.
    Ja, aber bei Igloi und POL sieht "Basic" sehr, sehr, sehr unterschiedlich aus.
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  15. #64
    Friesisch herb Avatar von Ethan
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    Wenn Opa Marathon läuft. - Hoffe mal, das passt hier rein. Dummer Titel, aber recht interessant/motivierend für die älteren Semester unter uns.
    „Wenn man gut durch geöffnete Türen kommen will, muß man die Tatsache achten, daß sie einen festen Rahmen haben." (Robert Musil)

  16. #65
    Avatar von alcano
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  17. #66
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    War das schon hier?

    Wann werden die unterschiedliche Muskelfaser aktiviert. Für mich sehr hilfreich:
    https://www.runnersworld.com/race-tr...ng-performance

    Obwohl ich denke, dass die Bereiche nur Annahmen, und nicht belegt sind. Und persönlich unterschiedlich.
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  18. #67
    Avatar von Sven K.
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    Unabhängig davon, ob dazu Kohlenhydrate oder Fette gegessen werden, oder ob man sie als Zwischenmahlzeit aufnimmt. Der tägliche Verzehr von Walnüssen(43g) senkt anscheinend nachweislich und signifikant den Spiegel von Plasmalipiden.

    Nutrients | Free Full-Text | A Walnut-Enriched Diet Reduces Lipids in Healthy Caucasian Subjects, Independent of Recommended Macronutrient Replacement and Time Point of Consumption: a Prospective, Randomized, Controlled Trial | HTML

  19. #68
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Trotzdem sind KH im Leistungsport wichtiger.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  20. #69

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    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
    Unabhängig davon, ob dazu Kohlenhydrate oder Fette gegessen werden, oder ob man sie als Zwischenmahlzeit aufnimmt. Der tägliche Verzehr von Walnüssen(43g) senkt anscheinend nachweislich und signifikant den Spiegel von Plasmalipiden.

    Nutrients | Free Full-Text | A Walnut-Enriched Diet Reduces Lipids in Healthy Caucasian Subjects, Independent of Recommended Macronutrient Replacement and Time Point of Consumption: a Prospective, Randomized, Controlled Trial | HTML
    Hallo Sven!

    Danke für die schöne Studie! Schön finde ich in der Studie die Kontrollphasen ohne Walnüsse, einmal vor und einmal nach der Zeit mit Walnüssen. Im Detail kann ich die Statistische Auswertung nicht beurteilen, aber finde das Ergebnis und was man daraus für sich selber
    ableiten kann doch generell interessant:
    Nehmen wir die Substanz, die den größten Effekt zeigt:
    non-HDL cholesterol (−10.3 ± 35.5 vs. −1.4 ± 33.1 mg/dL; p ≤ 0.001)
    D.h. im Mittel ging der Wert mit Walnüssen um 10.3 mg/dL runter, ohne um 1.4, was vermutlich nicht signifikant ist. Trotz der Schwankungsbreite (hab leider nicht gefunden, wie die genau definiert ist) von 35.5 bzw. 33.1 mg/dL ist der Unterschied signifikant und man kann z.B. weiter überlegen und Hypothesen aufstellen und testen, woher das wohl kommt. Die Wahrscheinlichkeit, daß eine bestimmte Person mehr als sagen wir mal 5 mg/dL durch die Nüsse verliert, wird angesichts der Schwankungsbreite der Änderung allerdings trotzdem sehr bescheiden sein. Vielleicht gibts auch Responder und Nicht-Responder. Dann ist es für den einzelnen natürlich mal einen Versuch wert, ob er damit sein vielleicht ohnehin regelmäßig überwachtes Blutbild verbessern kann ... 290 kcal pro Tag, die ich an anderer Stelle einsparen müßte, wäre mir das aber wohl nicht wert ...

    Viele Grüße und nochmal Danke für den Link,
    Jens
    Angefangen: 17.9.2015, PB 5km: 19:06 (8.1.2017), 10 km: 39:39 (05.02.2017), HM: 1:26:54 (07.10.2018), M: 3:27:35 (30.4.2017) https://runalyze.com/shared/Jde/

  21. #70
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    Hier mal ein deutscher Artikel
    https://www.aerztezeitung.de/medizin...se-lipide.html

    Gestern gab es noch mal einen TV-Beitrag zu der Studie(bin reingezappt). Dort wurde erklärt, das es noch eine Studie dazu gab(neuer), mit einer Kontrolgruppe OHNE Nüsse, die zu den identischen Resultaten kam. Leider finde ich den Beitrag in keiner der infrage kommenden Mediatheken.

  22. #71

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    Ich fand es gerade spannend, dass man durch die Phasen mit und ohne Nüsse für jede einzelne Person die Änderung sehen kann und so die biologische Varianz reduziert. Hätte die Differenzen allerdings gerne mal visualisiert gesehen. Ich hab für die „guten“ Fettsäuren heute zwei Matjesfilets gegessen ;-)

  23. #72
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    Es lies mir keine Ruhe.

    Hier ca. ab Min. 19:40.
    MEX. das marktmagazin - ganze Sendung | hr-fernsehen Video | ARD Mediathek

  24. #73
    Avatar von alcano
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    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  25. #74
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Also? Es lohnt eine Verletzungspause einzulegen, ohne Angst alles verlieren zu können.
    Leider psychisch sehr schwer.

    Und noch was: Blocktraining kann Vorteile bringen.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  26. #75
    Avatar von Noizy75
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    Super Faden!

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