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Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1

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    Standard Zielzeit für ersten Marathon

    Hallo zusammen

    Nach mehreren Jahren auf der Halbmarathon Distanz steht für 2018 mein erster Marathon auf dem Programm. Es wird der Zürich Marathon im April 2018 sein.

    Ich mache mir Gedanken zu meiner Zielzeit: Meine Bestzeit für 21km ist 1,30,19. Hochgerechnet auf 42km könnte mit einer Zeit von ca. 3.11h gerechnet werden. Diese Zeit errachte ich jedoch als total unrealistisch da ich keine Erfahrung habe und noch nie weiter als 28km gerannt bin.

    Ich orientiere mich eher an 3.30 - 3.45. Variante A: Ich starte mit Ziel 3.30 und lasse mich zurück fallen wenn mir die Puste ausgeht oder Variante B ich starte mit Ziel 3.45 und gehe es von Beginn etwas entspannter an.

    Was würdet ihr tun? Vielen Dank!

  2. #2
    Klein, sehr fett & gemein Avatar von kobold
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    Trainieren nach einem Plan für 3:15. Gucken, wie du mit dessen Vorgaben zurechtkommst. Und davon abhängig im April entscheiden, wie du den Wettkampf taktisch angehst.

    VG & viel Erfolg
    Kobold

  3. #3
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von horatio_h Beitrag anzeigen
    Was würdet ihr tun? Vielen Dank!
    Keine Angst vor der eigenen Courage zeigen und das vermeintliche Maximum anpeilen.

    Viel Erfolg!

  4. #4
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von kobold Beitrag anzeigen
    Trainieren nach einem Plan für 3:15. Gucken, wie du mit dessen Vorgaben zurechtkommst. Und davon abhängig im April entscheiden, wie du den Wettkampf taktisch angehst.
    +1

    Oder gleich einen 3:10-Plan nehmen; schließlich willst du dich ja bis zum April hin noch verbessern.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  5. #5

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    Oder du machst noch in paar Läufe mit mehr als 30 km und schaust mal wie du damit zurecht kommst und entscheidest dann. Im Zweifel bekommst du Probleme mit denen du zuvor noch nie konfrontiert wurdest. Viele können ein Lied von Magenproblem auf dem ersten Marathon singen welche einen bei km30 spontan zum Einbruch zwingen.
    Ich wollte mir damals die Enttäuschung ersparen falls ich meine Wunschzeit nicht schaffe und habe mir deshalb für den ersten einfach nur ankommen als Ziel gesetzt. Nach dem ich wusste wie dieses Marathon laufen sich tatsächlich anfühlt habe ich mir für den nächsten, 3 Wochen später, eine Zielzeit gesetzt die ich dann auch geschafft habe.

    Ob das jetzt ein Ansatz ist der auch für andere sinnvoll ist weiß ich nicht, aber ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Grüße,
    T_96

  6. #6
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von kobold Beitrag anzeigen
    Trainieren nach einem Plan für 3:15. Gucken, wie du mit dessen Vorgaben zurechtkommst. Und davon abhängig im April entscheiden, wie du den Wettkampf taktisch angehst.

    VG & viel Erfolg
    Kobold
    Zack! Warst du mal wieder schneller Auf 3:15 trainieren, war auch mein erster Gedanke

    Gruss Tommi

  7. #7
    Avatar von Bernd79
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    Respekt vor deinem Respekt vor der Marathondistanz. Ich habe selbigen auch, aber da du ja ein sehr flotter Läufer bist, kannst du - wenn du nach einem vernünftigen Plan trainierst - auf jeden Fall probieren 3:30 oder schneller zu laufen. Am besten du trainierst nach einem 3:15er Plan, falls dir dieser (z.B. was die Intervalle betrifft) zu leicht erscheint, dann machst du ihn ein wenig schneller, sodaß du im Endeffekt für eine Zeit von ca. 3:10 trainierst.
    Wie schnell du den Marathon dann läufst, wirst du erst entscheiden können, wenn du relativ kurz vorm Marathon bist, da du dann merkst, wie stark du durch das Training geworden bist, und selbst, wenn du dann noch sehr defensiv an die Sache rangehst, solltest du meiner bescheidenen Meinung nach mindestens 3:30 anvisieren.
    ________________________
    10 km - 37:36 (T - April 2019)
    HM - 1:30:41 (Sorger Halbmarathon/Graz - April 2018)
    M - 3:10:26 (Wien Marathon - April 2019)

  8. #8
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    Zitat Zitat von Bernd79 Beitrag anzeigen
    Respekt vor deinem Respekt vor der Marathondistanz. Ich habe selbigen auch, aber da du ja ein sehr flotter Läufer bist, kannst du - wenn du nach einem vernünftigen Plan trainierst - auf jeden Fall probieren 3:30 oder schneller zu laufen. Am besten du trainierst nach einem 3:15er Plan, falls dir dieser (z.B. was die Intervalle betrifft) zu leicht erscheint, dann machst du ihn ein wenig schneller, sodaß du im Endeffekt für eine Zeit von ca. 3:10 trainierst.
    Wie schnell du den Marathon dann läufst, wirst du erst entscheiden können, wenn du relativ kurz vorm Marathon bist, da du dann merkst, wie stark du durch das Training geworden bist, und selbst, wenn du dann noch sehr defensiv an die Sache rangehst, solltest du meiner bescheidenen Meinung nach mindestens 3:30 anvisieren.
    Für 3:10h würde ich auch trainieren, um den Marathon dann zu genießen und um wertvolle Erfahrungen zu sammeln für den nächsten Marathon, bei dem ich dann richtig angreifen würde. Aber natürlich ist man immer schnell mit klugen Ratschlägen dabei, wenn man schon einige Marathöne in den Beinen hat.

    Anmerkung: So ein Marathon ist ein Rennen wie jedes andere auch, vor dem man keinen übergroßen Respekt haben sollte. Wenn man sich ausreichend vorbereitet, wird man in der Regel keine Probleme bekommen. Ich selbst habe bei meinem ersten Rennen Gels zur Beruhigung meiner Nerven zu mir genommen. Darüber hinaus habe ich keine Getränkestation, die es alle 5km gab, ausgelassen und 150-200ml Wasser und Iso zu mir genommen. Das würde ich auch heute noch so machen, liefe ich noch einmal einen Marathon.
    Zuletzt überarbeitet von Maddin85 (26.12.2017 um 16:38 Uhr)

  9. #9

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    Ich danke euch schon mal für die vielen ganz tollen Ratschläge. Es freut mich, dass ihr meinen Respekt vor der Distanz versteht und darauf eingeht.

  10. #10
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Zack! Warst du mal wieder schneller Auf 3:15 trainieren, war auch mein erster Gedanke
    Ja, und zwar 5:37 h.

    Aber dafür hat unser Marathonprofi ja alles das noch einmal wiederholt, was die anderen schon geschrieben hatten (Die Frage ist nur: weil er es verstanden hat oder weil er es nicht verstanden hat?).
    Gruß vom NordicNeuling

  11. #11
    Avatar von Bernd79
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  12. #12
    Laufen bis zum Horizont, anschlagen und zurück
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    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Die Frage ist nur: weil er es verstanden hat oder weil er es nicht verstanden hat?
    Nein, hat er nicht.

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