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  1. #26

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    Wenn du dich verbessern willst, bedeutet das mehr Arbeit, nennt sich Training. Keine Wissenschaft draus zu machen ist legitim, allerdings gibt es derzeit wohl für den schlanken Geldbeutel keine technisches Gerät, in den ein kompetenter Sportmediziner (für Höchstpuls und das Zeugs) sowie ein Personal-Trainer, der genau auf deine Person ausgerichtet ist, drin ist. Ab 100000 € aufwärts ließe sich vielleicht was machen. Im leistbaren Bereich gibt es wohl nur Geräte, die deine Daten auf Basis von Durchschnittswerten schätzen, was dir aber nicht das bringt, was du willst.

    Du schreibst, einerseits dich verbessern zu wollen, andererseits keine Bestzeiten anzustreben. Stelle ich mir schwierig vor. Sofern du mit Bestzeiten absolute Bestzeiten gemeint hast: gütig von dir, die Kenianer wird es beruhigen (nachdem sie vom sich Anpissen vor Lachen wieder trocken sind).

    Meine Lösung für dich wäre (auch wenn du das nicht willst), rudimentärste Trainingstheorie zu beachten: kombiniere schnellere Einheiten abwechselnd mit langsamen und Ruhetag, wobei NIE 2 schnelle Läufe oder die Kombination schneller Lauf und langer Lauf (dieser sollte 1x/Woche vorkommen) an 2 unmittelbar aufeinander folgenden Tagen stattfinden sollen.
    Dabei sollten die langsamen Läufe+ der lange evtl bewusst etwas langsamer als Wohlfühltempo sein (denn Wohlfühltempo ist bei sehr vielen Läufern mittelschnell)

    Zur Tempowahl bei den schnellen Einheiten: das Tempo sollte von Anfang bis Ende möglichst konstant sein, wirst du am Ende signifikant langsamer, warst du am Anfang zu schnell und machst es das nächste Mal besser (Zeit zum experimentieren hast du ja noch). Das bekommt man schon mit der Zeit in etwa ins Gefühl, ohne es als Wissenschaft zu sehen und auch ohne das ganze technische Gedöns. Diese Methode brachte mich auf 10 km durchaus 2-3 Minuten in einem halben Jahr (also am Anfang meiner ambitionierteren Laufphase, natürlich geht es nicht immer so weiter) weiter, ganz ohne Vertiefung der Trainingstheorie.

    Zu Intervallen: so wie du dein Training bisher beschreibst, sollte bereits die gerade geschilderte Abwechslung ordentliche Fortschritte bringen, also würde ich Intervalle so lange sein lassen, bis ich ungefähr mein haltbares Tempo für die schnellen Läufe weiß. Dann kann man das Intervalltempo (welches ebenso über alle Wiederholungen konstant sein sollte) besser abschätzen und dann einbauen.

  2. #27

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    Meine Lösung für dich wäre (auch wenn du das nicht willst), rudimentärste Trainingstheorie zu beachten:
    Mit dem, was Du da beschrieben hast, habe ich mich auf den ersten Marathon vorbereitet und diesen in 4:37 gefinished. In den folgenden Jahren konnte ich mich mit diesem Prinzip bis auf 3:40 steigern, wobei der Umfang langsam - aber stetig - angestiegen ist. Ab 3:40 ging es so einfach nicht mehr voran und ich habe damit begonnen, "selbstgestrickte" Intervalle zu laufen, meistens 1000er. Das hat mich in den letzten zwei Jahren bis auf 3:26 gebracht. Wenn ich damit auch an die Grenze stoße (was ich bisher noch nicht spüre) werde ich mir überlegen, ob ich mir mal "richtige" Trainingspläne ansehe und was damit vielleicht noch möglich ist.

  3. #28
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Igus2000 Beitrag anzeigen
    Schön wäre es auch, wenn man die Trainingseinheit auf dem PC erstellen könnte und dann auf die Uhr hochladen kann. Das auf der Uhr zu konfigurieren stelle ich mir auch fummelig vor.
    Ist harmlos und mit wenigen Klicks erledigt. Ok, ich gebe da auch keine Zielpace o.ä. ein, nur die Anzahl, Art und Dauer/Distanz der Intervalle + Pausen.

    Ich hätte jetzt z.B. keine Ahnung, wie schnell ich die 1000m Segmente angehen sollte. Ich hatte gehofft die Uhr oder ein Trainingsprogramm könnte mir das anhand meines Wohlfühltempos, meiner letzten Marathonzeit oder anderen Leistungstest sagen.
    Nein.

    Der richtige Weg ist ein voll gelaufener Test über 5 oder (besser) 10km, anhand diesen Tests den passenden Trainingsplan auswählen, dort steht dann auch das Traniningstempo drin.

    Ich finde es ist ein überschaubarer Aufwand.

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  4. #29
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Igus2000 Beitrag anzeigen
    Ich besitze z.B. eine Pulsuhr mit Brustgurt, die habe ich aber beim Laufen noch nie angezogen,
    Iss klar.
    Zitat Zitat von Igus2000 Beitrag anzeigen
    weil ich auch eher Purist bin und gut auf meinen Körper hören kann und deshalb auch selbst entscheiden kann welches Tempo gut für mich ist. Welchen Puls ich beim Laufen habe hat mich noch nie interessiert.
    Logisch.

    Dadurch begehst du erneut einen Fehler. Denn du kannst nicht versuchen alles, was du hier in anderen Trollthreads schon um die Ohren gehauen bekommen hast, in einem Thread zusammen zu schustern. Extreme Positionen in zwei gegensätzliche Richtungen parallel zu besetzen ist nicht möglich.

    Weihnachten ist jetzt rum, also ab ins Wäldchen, da lebt ihr Trolle doch normalerweise. Ist auch ein besserer Ort zum laufen, als vorm Rechner.
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  5. #30
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    ... in anderen Trollthreads ....
    Hatta - wo (neugierig guck - also ich)?

    Die 9 bisherigen Beiträge hat er hier in diesem Thema geschrieben.

    Knippi

  6. #31

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    @haxedesboesen

    Danke für die konstruktive Antwort.

    Zitat Zitat von haxedesboesen Beitrag anzeigen
    Wenn du dich verbessern willst, bedeutet das mehr Arbeit, nennt sich Training.
    Na selbstverständlich, ich gehe nicht davon aus, dass allein ein Computer am Handgelenk mich schneller laufen lässt.

    Zitat Zitat von haxedesboesen Beitrag anzeigen
    Du schreibst, einerseits dich verbessern zu wollen, andererseits keine Bestzeiten anzustreben. ...die Kenianer wird es beruhigen ...
    Ich bin kein Idiot, deshalb meine ich selbstverständlich keine absoluten Bestzeiten. Mein Ziel ist es lediglich beim meinem 2. Marathon 3 Minuten schneller zu sein, als bei meinem 1. Marathon. Vergessen wir das mit den Bestzeiten doch mal ganz einfach.

    Zitat Zitat von haxedesboesen Beitrag anzeigen
    ...Dabei sollten die langsamen Läufe+ der lange evtl bewusst etwas langsamer als Wohlfühltempo sein (denn Wohlfühltempo ist bei sehr vielen Läufern mittelschnell)
    Das ist ja auch mal interessant. Das man langsamer laufen soll als Wohlfühltempo wusste ich nicht. Ist das dann ein Regenerationslauf?

    Zitat Zitat von haxedesboesen Beitrag anzeigen
    ...Zur Tempowahl bei den schnellen Einheiten: das Tempo sollte von Anfang bis Ende möglichst konstant sein, wirst du am Ende signifikant langsamer, warst du am Anfang zu schnell...Das bekommt man schon mit der Zeit in etwa ins Gefühl, ohne es als Wissenschaft zu sehen und auch ohne das ganze technische Gedöns.
    Aber da stelle ich mir jetzt eine Frage: Wie stelle ich denn fest, ob ich bei der schnellen Einheit ein konstantes Tempo gelaufen bin? Entweder ich habe eine vermessene Strecke, an der ich ständig Zwischenzeiten nehme, oder eine genaue GPS-Uhr, die mir mein Tempo anzeigt. Wie soll denn sonst die Kontrolle des gleichmäßigen Lauftempos ohne Technik funktionieren? Ich denke nicht, dass man sich bei sowas auf sein Gefühl verlassen kann.

    Zitat Zitat von haxedesboesen Beitrag anzeigen
    ...Zu Intervallen: so wie du dein Training bisher beschreibst, sollte bereits die gerade geschilderte Abwechslung ordentliche Fortschritte bringen, also würde ich Intervalle so lange sein lassen, bis ich ungefähr mein haltbares Tempo für die schnellen Läufe weiß. Dann kann man das Intervalltempo (welches ebenso über alle Wiederholungen konstant sein sollte) besser abschätzen und dann einbauen.
    Du hast wahrscheinlich recht, dass es bei mir schon mal etwas bringen würde, wenn ich Abwechslung in mein Training bringen würde. Ich mache ja bis jetzt nur alle Läufe im gleichen Tempo. Da stellt sich für mich jetzt noch die Frage, wie lang denn so ein schneller Lauf sein soll. Und als Tempo wähle ich das Tempo, dass ich gerade so noch halten kann?

    Also ich habe seit den 90ern im Kopf, das es immer hieß man soll pulsorientiert trainieren und nicht tempoorientiert. Das habe ich auch im Zusammenhang mit Laufen vor kurzem irgendwo gelesen. Jetzt sagst du quasi, ich soll tempoorientiert trainieren, was ist denn nur richtig?

  7. #32

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    Zitat Zitat von kalue Beitrag anzeigen
    ... ich habe damit begonnen, "selbstgestrickte" Intervalle zu laufen, meistens 1000er.
    Darf ich fragen, wie du die 1000 m bestimmst? Hast du eine Strecke vermessen, läufst du Runden um den Sportplatz, oder verlässt du dich auf eine GPS-Messung? Nur interessehalber

  8. #33

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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Der richtige Weg ist ein voll gelaufener Test über 5 oder (besser) 10km, anhand diesen Tests den passenden Trainingsplan auswählen, dort steht dann auch das Traniningstempo drin.
    Also einen 10km Lauf bin ich dieses Jahr auch gelaufen. D.h. diese 10km Laufzeit sagt mir, welches Tempo die schnellen Läufe eines Marathon-Trainings haben sollen?

  9. #34
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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  10. #35

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    @JoelH & Hardlooper

    Ich glaube JoelH hält mich für die Reinkarnation eines alten Forentrolls. Ich kann euch versichern, dass das nicht der Fall ist.

    Eine Pulsuhr habe ich, weil ich vor 15 Jahren mal indensiv Fahrrad gefahren bin. Damals habe ich diese Pulsuhr getragen (ganz einfachs Modell, zeigt nur den Puls an). Ich könnte die Pulsuhr auch beim Laufen tragen, aber das nützt ja nichts, wenn ich nicht weiß, in welchem Pulsbereich in trainieren soll.

    Im Grunde interessiert mich der Puls nicht, ich möchte nur sicherstellen, dass mein Training effektiv ist. D.h. Wenn ein Computer an meinem Handgelenk meinen Puls kennt und mir sagt, ob ich gerade im richtigen Pulsbereich bin, muss ich meinen Puslwert gar nicht wissen. Das meinte ich. Das ist nicht widersprüchlich.

    Und ich bin normalerweise Purist aber ich habe auch mal Spaß an Technik. Ist ja nicht immer alles schwarz und weiß. Jetzt habe ich mir halt in den Kopf gesetzt mir ein neues Spielzeug zu kaufen, das ist alles.

  11. #36
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von Igus2000 Beitrag anzeigen
    Also ich habe seit den 90ern im Kopf, das es immer hieß man soll pulsorientiert trainieren und nicht tempoorientiert. Das habe ich auch im Zusammenhang mit Laufen vor kurzem irgendwo gelesen. Jetzt sagst du quasi, ich soll tempoorientiert trainieren, was ist denn nur richtig?
    Ball gaaaanz flach halten - beides.

    Der Puls "geht" eben etwas nach, wenn Du wie wir hier im GVZ eine von mir vermessene Strecke hast, dann wüsstest Du bereits nach 50 m, ob Du das Tempo getroffen hast. Danach hülfe ein Spickzettel, also bei mir (Hirnaussetzer im Rausch der sogenannten "Belohnungshormone").

    Wer jetzt das mit den Aussetzern kommentiert, kriegt watt uffe Mütze .

    Knippi

  12. #37
    Avatar von Catch-22
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    Zitat Zitat von Igus2000 Beitrag anzeigen
    Ich habe mal vor Jahren von einem Bekannten von mir gehört, dass er einen Trainingscomputer hat, der ihm während des Laufens Anweisungen per Ohrhörer gibt (schneller, langsamer, usw.). Ich würde mir gerne so ein Gerät zulegen, finde aber irgendwie nichts passendes. ...
    Ich stelle mir das so vor:

    - Das Gerät ermittelt unter Anleitung per Ohrhörer meinen Maximalpuls, Trainingszustand, usw.
    - Ich gebe die Art der Wettkampfs (Halbmarathon und Marathon), die Wunschzeit und das Datum ein, das Gerät erstellt einen Trainingsplan. Alternativ erstelle ich mit einer PC Software einen Trainingsplan und gebe dem Gerät die Art der jeweiligen Trainigseinheit vor Beginn an.
    - Das Gerät überwacht während der Trainingseinheiten meinen Puls und gibt mir Anweisungen (z.B. während das Intervall-Trainings, oder wenn mein Pulsschlag nicht im richtigen Bereich ist)
    Das sind schon sehr genaue Vorstellungen. Wenn die Vorstellungen vom Gerät des Bekannten abgeleitet sind, dann hatte er vermutlich den Adidas Micoach Pacer.
    Das Gerät wurde längst von Adidas eingestampft, alle andere Adidas Geräte/Apps, die u.a. auch diese Funktion hatten werden auch nicht mehr von Adidas gepflegt und Ende 2018 auch für Bestandskunden nicht mehr nutzbar sein.
    Du kommst also ein paar Jahre zu spät. Aus den Reaktionen hier im Thread kannst du auch ableiten, warum diese Gerätschaften unpopulär waren.Sie hatten zwar eine kleine Fangemeinde, wirklich erfolgreich waren sie jedoch nicht. Ob ihre Nutzer erfolgreich waren, weiß ich nicht. Adidas selbst ist wohl der Überzeugung Runtastic sein besser. Runtastic... nun ja, sag ich mal besser nichts zu

    Es gibt sicher Apps und Geräte, die ähnliches können. Ich an deiner Stelle würde jedoch die Tipps hier im Thread befolgen und weiterhin mit Grips trainieren. Da du Lauferfahrung hast, scheint das doch bisher funktioniert zu habe. Wenn du keine GPS Uhr hast, ist das evtl. eine vernünftige Investition.

  13. #38
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    Hatta - wo (neugierig guck - also ich)?

    Die 9 bisherigen Beiträge hat er hier in diesem Thema geschrieben.

    Knippi
    Ach Knippi,
    einfach mal etwas durch deine Historie klicken.

    Zuerst ist es der User der NUR nach Puls laufen will. Dem empfiehlt man es mal nach Gefühl zu versuchen. Dann ist es der User der nix an Equipment hat, dem empfiehlt man dieses zu kaufen, dannist es der der die Uhr gekauft hat aber nicht damit zurecht kommt, da kommen wir wieder zurück zum gefühl usw. Dann ist es mal der Marathoni der vorgaukelt keine Ahnung zu haben. Und hier haben wir den zusammengewürfelten Haufen Mist aufgetragen in einem Posting.

    Geschmack am MArathon gefunden (aber wohl keinen gelaufen bisher). Das ist wie ein Veganer der Rinderbraten mag (vom Hörensagen). Dazu Pulsgurt aber natürlich noch nie getragen, weil man läuft ja am besten nach Gefühl. Aber um das Gefühl mal so richtigin die Ferien schicken zu können sucht man dann doch das Rundumsorgloslauftamagotschi, das es natürlich nciht gibt, ansonsten wäre der Thread ja nur halb so lustig.
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  14. #39

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    Danke für den Link! Ich habe mal meine 10000m Zeit eingegeben und festgestellt, dass ich meine Läufe ziemlich genau in der schnelleren der beiden Zeiten laufe, die für den Mittleren Dauerlauf angegeben sind. Das hilft mir schon mal weiter. Weiter unten werden noch Zeiten für den Tempolauf, Intervalle usw. genannt.

    Das ist doch eigentlich genau was ich suche. Ich hätte jetzt gedacht, bei den modernen GPS/Puls-Uhren könnte man das genauso machen. Ich gebe der Uhr meine 10000m Zeit an, und die Uhr berechnet (Pi mal Daumen) die Zeiten, die ich in den verschiedenen Trainingseinheiten laufen soll. Wenn die Uhr jetzt feststellt, dass ich das vorgegebenen Tempo nicht über die ganze Einheit halten kann, gibt die Uhr beim nächsten mal ein geringeres Tempo an, usw. Sowas müsste doch leicht machbar sein? Gibt es denn sowas nicht schon als Uhr oder App mit gekoppeltem Pulsgurt? Gegen so eine Art von Trainings-Hilfsmittel wäre doch nichts einzuwenden. Also noch mal: Statt zweistufig zu arbeiten (1. Trainingsgeschwindigkeit mit Formel/Onlinetool ausrechnen -> 2. Trainingseinheit in GPS-Uhr konfigurieren) könnte die GPS-Uhr das doch selbst machen: Ich gebe der GPS-Uhr meine 10000m Zeit, dann sage ich der Uhr, dass ich ein Tempotrainig machen will. Die Uhr gibt mir dann ein Tempo vor und kontrolliert, ob ich es halten kann und mein Puls im grünen bereich ist. Falls nötig, korrigiert die Uhr das Tempo nach unten.

    Es ist mir schon klar, dass es besser wäre sich selbst tiefer mit der Materie auseinander zu setzen, aber das wäre doch auf jeden Fall schon mal besser, als jeden Lauf im gleichen Tempo zu machen, wie ich es jetzt tue.

  15. #40

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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Wenn die Vorstellungen vom Gerät des Bekannten abgeleitet sind, dann hatte er vermutlich den Adidas Micoach Pacer.
    Tatsächlich, das könnte sein. ich habe mal hier ein Produkttest gefunden: TrainingDigital « Der Test: Adidas MiCoach Pacer [Fazit] Das klingt genau nach dem, was ich suche! Das Fazit klingt auch nicht so schlecht: "Für Anfänger, die eine Übersicht über Ihr Trainingsverhalten bekommen möchten oder einen Motivator für Ihr Training suchen, erhalten zu diesem Preis wohl kein besseres Gerät..." Ich suche einen Motivator.


    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Es gibt sicher Apps und Geräte, die ähnliches können. Ich an deiner Stelle würde jedoch die Tipps hier im Thread befolgen und weiterhin mit Grips trainieren. Da du Lauferfahrung hast, scheint das doch bisher funktioniert zu habe. Wenn du keine GPS Uhr hast, ist das evtl. eine vernünftige Investition.
    Danke für das Lob und das Vertrauen auf meinen Grips. Ist auch mal schön etwas Zuspruch zu bekommen. sonst kriegt man hier im Forum anscheinend eher was auf den Deckel

    Genau, ich habe keine GPS Uhr. Ich zeichne meine Laufstrecken bisher mit dem Handy auf, damit ich hinterher weiß, wie weit und wie schnell ich gelaufen bin. Währen des Laufens bleibt das Handy aber in der Tasche. GPS am Handgelenk wäre praktischer. Daher auch meine Überlegung.

  16. #41

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Dann ist es mal der Marathoni der vorgaukelt keine Ahnung zu haben.
    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Geschmack am MArathon gefunden (aber wohl keinen gelaufen bisher).
    Das ist ja mal sehr widersprüchlich. Ist man schon Marathoni, wenn man nur einen gelaufen ist? Wo habe ich geschrieben, dass ich bisher keinen Marathon gelaufen bin? Wenn du meine Posts nicht liest, musst du sie auch nich kommentieren...

  17. #42

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    Eine GPS-Uhr, die per App oder Programm einen Trainingsplan nach Vorgabe einer 10.000 Meter Zeit erstellt, wäre sicher möglich. Alles eine Sache von Programmierung. Doch Sportuhren-Hersteller wollen Geld verdienen und da kommt die Sache mit der Nachfrage ins Spiel. Wieviele Läufer wollen wieviel Geld für eine Sache ausgeben, die sie mit einem guten Laufbuch billiger haben könnten? Und dann gibt es das Problem, dass es in der Trainingslehre zig verschiedene Ansätze für Trainingspläne gibt. Welchen soll die Uhr berücksichtigen? Und ist es dann der, mit dem ich persönlich am besten trainieren kann? Daher glaube ich nicht, dass es einen Markt für eine Sportuhr gibt, die Trainingspläne auf Knopfdruck erstellt. Und ein Auseinandersetzen mit Trainingslehre finde ich persönlich spannender als mir von einer Maschine vorgeben zu lassen, was ich laufen soll, ohne zu wissen, weshalb ich das laufen soll.
    Richard

  18. #43

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    @Rich-Ffm17

    Wahrscheinlich hast du recht. Ich hätte eben gedacht, dass es so etwas geben müsste. Bei dem heutigen Fitnesstrend müsste sich das doch verkaufen lassen? Mit den verschiedenen Trainingskonzepten hast du natürlich auch recht. Mir würde halt fürs erste irgendein Konzept rechten, statt gar keins zu haben. Das Auseinandersetzen mit der Trainingslehre ist bestimmt auch spannend, aber wie gesagt habe ich da im Moment noch andere Sachen, die mein Interesse noch mehr wecken. Und außerdem dachte ich halt, dass so ein Input von "außen" meine Motivation steigern würde, meinen Wohlfühlbereich zu verlassen.

  19. #44
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    "Das Konzept" ........ tätätäräääääääääh - da ist es:

    Ein mal kurz und schnell.
    Einmal lang und langsam.
    Ein mal den Arsch (natürlich bekleidet - besonders jetzt im Winter) auf die Straße stellen und danach irgend etwas nach Lust und Laune laufen.

    Das wären die "Glorreichen Drei" pro Woche.

    Nach jedem Tag mit Lauftraining einen lauffreien Tag, das wären demnach 6 Tage. Den vierten lauffreien Tag legst Du so, wie es zu Deinem Leben passt.

    Sicher im Laufe der Jahre gefühlt 1000 mal in diesem Forum so vorgeschlagen.

    Knippi

  20. #45

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    @ hardlooper

    Ja, das Konzept wurde schon weiter oben vorgeschlagen, würde ich auch gerne machen. Da bleiben noch die Fragen Wie kurz ist "kurz", wie schnell ist "schnell", wie lang ist "lang" und wie langsam ist "langsam"? Zu schnell und langsam gab es ja schon einen hilfreichen Link, die Streckenlängen kenne ich noch nicht, kann ich mir aber sicherlich ergooglen.

    Ich denke eine GPS Uhr ist trotzdem Hilfreich, zur Strecken- und Geschwindigkeitskontrolle? Oder sind die zu ungenau dafür?

  21. #46

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    Hallo Igus,

    Ich kann dir mal von meinem Garmin berichten. Laut Hersteller hat er einen sogenannten Virtuellen Partner. Diesem gibst du ein Tempo vor und in diesem läuft er nun vor oder hinter dir her je nachdem wie schnell du eben läufst. Auf der Uhr siehst du dann wie weit du von ihm streckenmässig entfernt bist. Zudem kannst du ihm Bereiche einstellen in denen du Trainieren willst. Diese beinhalten sowohl HF als auch Pace. Wenn du die Bereiche nach oben oder unten verlässt schlägt er per Vibration und oder Ton Alarm. Wenn du das Training beendest sagt er dir "wie gut" dein Trainingseffect war und wie lange du benötigst um diese Einheit zu regenerieren. Die Uhr lernt quasi dich kennen. Mit dem Ding braucht man tatsächlich nichts mehr denken und sie erledigt alles für dich. Ach ja du kannst dir auch Trainings am PC oder Smartphone selber zusammenstellen und dann auf die Uhr laden.

    Ob das alles so funktioniert wie Garmin wirbt kann ich dir aber nicht sagen, da ich alles was nur möglich war schon vor der ersten Anwendung ausgeschaltet habe.

    Gruß,
    T_96

  22. #47

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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    ...Adidas Micoach Pacer. Das Gerät wurde längst von Adidas eingestampft, ... und Ende 2018 auch für Bestandskunden nicht mehr nutzbar sein.
    Ich habe gerade gesehen, dass die Adidas Micoach Pacer sehr günstig bei ebay verkauft werden. Werden die Ende 2018 wirklich nicht mehr nutzbar sein? Funktionieren sie nur zusammen mit einem Webservice und nicht Stand-Alone?

  23. #48
    Avatar von Steffen42
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    Ach Marky, war Weihnachten so mies, dass Du Dich schon wieder hier ausleben musst?

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  24. #49

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    @Trailer_96

    Danke für die Info, das hört sich doch schon mal sehr gut an! Ich denke dieser "Virtueller Partner" ist genau das, was ich brauche Ich gebe ein Tempo vor und wenn ich zu langsam laufe sehe ich das, indem mir der virtuelle Parten davonläuft. Das motiviert mich dann ihn einzuholen und beim nächsten mal nicht mahr abhauen zu lassen. Das bringt ein bisschen Spiel und Wettkampfatmosphäre ins Training, ich denke dass ich mit so einem Spielzeug Spaß hätte.

    Kannst du mir sagen, um welches Garmin Modell es sich handelt?

  25. #50

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    Zum Thema der Lauflänge: es gibt im Netz viele gratis-Trainingspläne, nach denen du dich richten kannst.
    Zum Tempo: wie du oben schreibst, bist du nach Jack Daniels immer eher an der Unterkante unterwegs. Das wäre dann eben mittelschnell: der Körper weiß, was du verlangst, und gibt es dir. Bei den langsameren Läufen kann er sich etwas erholen (muss nicht zwingend Regenerationstempo sein), bei den schnellen forderst du ihn.

    Zu GPS: eine GPS-Uhr zur Tempo/Distanzkontrolle ist sehr nützlich, aber nachdem du ja Purist bist, habe ich die Puristenlösung für dich :
    such dir den Feld/Radweg (ohne zwingender Ampelunterbrechung) deines Vertrauens. Lauf eine halbe Stunde in eine Richtung. Lauf dann wieder zurück, selbe Strecke. Erreichst du den Ausgangspunkt erst nach einer Stunde ab der Wende, warst du auf dem hinweg etwas zu flott. Bist du schon nach 15 Minuten zurück, hast du den Hinweg verpennt. Tempo hat gepasst, wenn du, grob gesagt nach 29-31 Minuten wieder am Ausgangspunkt bist.

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