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  1. #1
    Avatar von spaceman_t
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    Standard Mühsam näh(e)rt sich der Raumfahrer ...

    Nachdem sich meine erste Forumsfrage ein wenig Richtung Laufblog verbogen hat, eröffne ich ein solches jetzt hiermit ofiziell.
    Die Anfänge sind hier nachzulesen:

    https://forum.runnersworld.de/forum/...-bereiche.html

    Seitdem gabs noch ein paar weitere Läufe.

    Am 19.12. ca 8 km. geplant war ein lockerer 10er bei knapp unter 6min/km. lief auch gut bis km 3.5, dann sprang auf einmal der Puls nach einem kurzen Bergabstück nach oben (soweit normal), kam aber nicht wie üblich auf Normalniveau zurück sondern stieg trotz gemütlicher pace weiter bis ca. 15 über normal. Also bei 4km kurz gestoppt und dann noch 4km bei ca. 6:30 weitergelaufen. puls dann wieder etwas stabiler aber weiter leicht erhöht. Daher bei insgesamt 8km lieber aufgehört. Fühlte mich eigentlich gut und Erkältung war auch nicht zu erahnen.

    Am 21.12. dann ein lockerer 10er bei ca. 6:00/min. Da es diesmal keine Puls-Spirenzien gab, hab ich mal geschaut was als Zielsprint so geht und km 9 dann mal etwas angezogen. Der ging dann auch ganz gut mit 4:10 wobei eine 90 grad Kurve eine noch bessere Zeit verhinderte (Einbruch auf der Grafik, danach konnte ich die Pace nicht mehr gut einschätzen da auch die Uhr durcheinander kam). Km 10 und 11 dann auslaufen, so dass mit dem Einlaufen (nicht im Schriebs) dann gut 11.5 km auf der Uhr standen.

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  2. #2
    Avatar von spaceman_t
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    Standard

    Weiter gings dann am 23.12. bei meinen Eltern. Also mal etwas Abwechslung bei der Strecke, leider aber auch bei den Windverhältnissen, Es blies ein heftiger Sturm, der mir am Anfang der Runde half, am Ende der Runde aber das leben schwer machte. Eigentlich war ein 10km TDL geplant.

    Am Ende wurden es aber eher 2x5km Steigerungsläufe ohne Zwischenpause (aber mit 2 Messschrieben). Endzeit für die 10km war dann etwas über 53min, was dann einem Shcnitt von ca. 5:20 entsprach, wobei Runde eins mit 5:11 und Runde 2 mit 5:29 wegging. Nach dem bösen Gegenwind auf dem letzten km bei Runde 1 habe ich den Versuch, die 10km nahe der 52:00 zu laufen sein lassen.

    Dummerweise stimulieren mich Gegenwind und Anstiege immer schneller zu laufen (ungewollt), somit war mir klar, dass ich erstmal wieder Dampf rausnehmen musste um die 10km zu schaffen. Aber war ein gutes Stimulanztraining, glaube ich.

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    Weiter gings dann am 25.12. mit einem lockeren DL bei knapp unter 6min/km.wieder ca. 11km, wieder bei stürmischem Wind (daher auch der Pulsanstieg beim 10. km da er da direkt von vorn kam).

    Den geplanten Lauf am 27.12. hab ich dann auf Grund von gutem Wetter gecancelt. Normal isses ja umgekehrt, aber diesmal wurde der Sonnenschein dann für Familienaktivitäten genutzt. Also nächster Lauf am 28.12.

    Angedacht war ein 5x800m Intervall mit dem Versuch, meine Zeiten vom letzten Intervalltraining (zwischen 4:20 und 4:45) etwas zu verbessern). Das erste Intervall (nach dem Warmlaufen mit etwas Lauf-ABC aufgelockert) ging ich dann wie immer zu schnell an (ca. 3:50) bis ich mich auf knapp über 4:05 einpendelte. Kurz vor Schluss kamen mir dann aber 3 Dinge in die Quere:
    1. die bereits bekannte 90Grad Kurve, die den Speed und den Rhythmus kaputt machte,
    2. mein latentes allergisches Asthma (klopfte schon beim Elternbesuch an ohne sich groß aufs Laufen auszuwirken, irgendwas fliegt wohl schon wieder) und
    3. nun..wie soll ichs sagen...trotz vorherigem Toilettengang wollte sich ein Propfen lösen.

    Im ersten Intervall bremste mich also vor allem Nummer 1 und 3 ein, aber ich merkte dass wegen 2. es heute hart werden würde. Ich startete ein 2. Intervall mit weniger Speed (4:30), merkte aber schon nach ca. 150m dass die Luft heute wohl der limitierende Faktor werden würde (normal sind es eher meine untrainierten Beine). Als dann bei einer Straßenquerung (Wohngebiet, alle 5 min mal ein Auto) just in dem Moment ein Auto die Kurve nahm in dem ich auf die andere Seite wollte, mein Speed also komplett auf 0 gesetzt war und als nächstes der 150m Anstieg (nur ca. 5 HM aber das reicht für mich) anstand, brach ich das Intervalltraining ab.
    Ich lief noch ein paar km weiter und machte nochmal einen kurzen Sprint um das ganze dann als Fahrtenspiel zu verbuchen.

    Nach 8km (Schnitt 5:48 bei Schnitt 152bpm) war dann finito mit dem Gedanken, am 29.12. nochmal ein Intervalltraining zu versuchen.

    Gesagt getan, heute nochmal Intervalle. Zieltempo etwas reduziert (4:30) und Asthmaspray genommen. Toilette natürlich auch besucht. Diesmal bin ich durchgekommen. Pulsmessung ist bei den Sprints wohl nicht sauber mitgelaufen (ausser beim letzten), dafür war der Speed relativ gut getroffen und konstant zwischen den Intervallen. Nach dem 3. Intervall hatte ich keine Lust mehr udn nach dem 4. bin ich fast gestorben. Hab mich trotzdem zum 5. aufgerafft und das lief auf einmal relativ entspannt durch (war aber auch der angenehmste Streckenabschnitt).
    Also durchgekommen, Tempo halbwegs erreicht. Hoffentlich bringts ein bissl was für die 5 und 10km Zeitverbesserung.

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    Vielleicht kann ich noch einen kleinen Lauf zu Silvester einschieben, aber ich vermute die Vorbereitungen dafür (Gäste werden erwartet) und das angekündigte Mistwetter werden es verhindern. Dann gehts am 01.01.2018 wieder weiter.

    Ziele für 2018:
    die 10km <50min
    die 5km <23:30min
    die 3km <13:30 min
    den 1km < 4:00min
    30WKM halbwegs konstant und wenn möglich noch etwas steigern.

    Ich melde mich wieder, falls es wen interessiert wie es weitergeht (oder vielleicht auch sowieso)
    Zuletzt überarbeitet von spaceman_t (29.12.2017 um 18:11 Uhr)

  3. #3
    Avatar von spaceman_t
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    Ich habe ja angedroht, auch im Jahr 2018 und auch ohne Aufforderung hier ab und an wieder ein paar Updates zu posten.
    Fangen wir also gleich heute an.
    Wie geplant bin ich heute zum lockeren Raclette-Vernichtungslauf angesetzt. Und was soll ich sagen, ich glaube Raclette + Soba-Nudeln + Berliner zum Abschluss scheint für mich das ideale vor-Wettkampfessen zu sein.
    Um ca. 13 Uhr gings bei wolkigen 8Grad und später häufiger herausblinzelnder Sonne los. Angedacht war nur ein Verdauungslauf mit ca. 6min/km.
    Es lief allerdings unerwartet gut, so dass ich am Ende bei nem Schnitt von 5:40 gelandet bin. Über die 12km gabs dann nen Durchschnittspuls von für mich sehr niedrigen (für das Tempo) 148 bpm, was mich in der Annahme bestärkt das ganze mit ein bissl mehr km Training dann 2019 auch im HM halten zu können.

    Morgen ist dann ein TDL geplant und noch 2 weitere Einheiten diese Woche

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  4. #4
    Avatar von spaceman_t
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    Heute war ja ein TDL geplant, angedacht waren 5km mit der Hoffnung das Ganze in etwa 4:48min/km zu beenden.
    Nunja, scheinbar war die Pause nach dem gestrigen 12er noch zu kurz (lasse mir normal immer 1 Tag Regeneration zwischen den Laufeinheiten), die 12 Uhr 45 nicht meine beste Laufzeit (eher abends) und/oder ich kanns einfach noch nicht.
    Ergebnis:

    Nach dem Einlaufen mit ein bissl Lauf-ABC (Puls eigenartig hoch, wo doch gestern alles bestens lief) Uhr auf 5km Rennen gestellt und los.
    Natürlich wiede rmal nicht das Tempo getroffen und die ersten 400m mit Schnitt 4:20 viel zu schnell angegangen. Ich pack es einfach noch nicht, mein Zieltempo zu treffen und bin immer (viel) zu schnell.

    Da die Uhr bei geringen Geschindigkeitsdifferenzen (innerhalb von 30 sec/km) erst allmählich nachzieht beim Momentan-Pace, dauert es meist bis ich das Tempo habe. Da wars aber schon zu spät und ich merkte schon, dass das wieder mal schwer werden würde.

    Nach knapp 2km kam dann auch mein Lieblingsgegner (der kleine Anstieg mit vollem Gegenwind), den ich zwar noch überstand, aber mental war die Luft raus und ich baute das Training zum Intervalltraining um. Die Pausen (Gehpause) hielt ich allerdings recht kurz bei 1-1:30min)

    Ergebnis dann:
    2km - 4:45/km
    1km - 4:42/km
    1km - 4:50/km
    0,9km - 4:33/km

    Beim letzten Intervall hat der Kopf zugemacht, ich wollte einfach nicht zu viel riskieren am Anfang des Jahres. Die 100m hätte ich wohl noch geschafft das Tempo zu halten (Puls war erst bei 179).
    Trotz eigentlich nicht allzu hoher Pulswerte (abgebrochener TDL am Ende bei ner 4:45er Geschwindigkeit bei max.173bpm) fühlte sich das heute eher näher an Puls 185 an denn 170. Gesamt km 7,8.

    Naja, morgen dann mal nen Lauf-Regi Tag (dafür Kendo-Training geplant), Do dann nen langsamerer langer Lauf (15km) um mal etwas Stehvermögen zu bekommen und nach nem weiteren Kendo-Tag am Freitag ist für Samstag nochmal nen TDL geplant. Hoffe dann treffe ich am Anfang das Tempo besser und kann mal progressiv laufen, das liegt mir viel besser.

  5. #5
    Avatar von spaceman_t
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    So, heute wie geplant der lange Lauf. Lief eigentlich ziemlich gut, Pace um die 5:40 und Puls im Schnitt 153.
    Am Anfang nieselte es noch, aber zur Mitte hin wurde es immer besser mit vereinzelten Sonnenstrahlen. Wind hielt sich in Grenzen, nur ganz am Ende hab ich noch ne Böhe erwischt.

    Allerdings sprang der Puls bei km 15,3 unvermittelt von ca. 157 auf 165 dann 173 dann 180 hoch. Da dies auch begleitet von einem ordentlichen Pochen in der Brust war, machte ich da lieber Schluss. Waren eh nur noch ca. 500m bis zum eigentlich angedachten Ende am Haus. Bisschen unerklärlich das Ganze.

    Evtl. lags am zuschiessenden Adrenalin da ich im Kopf bereits dem Ende zufieberte zugleich aber noch mit mir ausmachte, ob ich denn den letzten Anstieg nochmal anziehe (bei Kopfspielchen schiesst mein Puls eh gerne ein bisschen hoch). Zusätzlich war auf dem Teilstück auch gerade Gegenwind, die letzten 1.5km war ich auch etwa 10sec/km schneller als vorher gelaufen und so sehr viele Läufe >15km bin ich bisher auch noch nicht gelaufen (vor allem nicht in dem Termpo, das lag dann immer weit über 6:00). Zusätzlich erinnerte ich mich, das ich bis Laufstart (ca. 13:00) nur ca 100ml Milch und nen kleinen Cappucino getrunken hatte, also ggf kam auch noch etwas Dehydrierung hinzu, wobei das Mundgefühl jetzt nicht sonderlich darauf hinwies.

    Naja, ich bin auf alle Fälle lieber etwas vorsichtiger und breche bei solchen Gegebenheiten den Lauf lieber ab.
    Den geplanten TDL am Samstag werde ich wohl in einen kürzeren DL umwandeln um dann die 40 WKM voll zu machen. Wäre dann die erste Woche mit >35 WKM in meinem Läuferleben und daher mache ich lieber etwas langsamer.

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    Erklärung der ersten Puls-Spitzen: Dort gibt es einen etwa 150m langen leichten Anstieg mit zumeist ordentlich Gegenwind. Den habe ich für 100m Beschleunigungs-Läufe genutzt.
    Die Geschwindigkeitsspitzen mit mäßigem Pulsanstieg sind ein kurzes Bergabstück (ca. 30 m). Nur der letzte Pulsanstieg war auf gerader Strecke ohne Anstieg und Beschleunigung (daher komisch).

  6. #6
    Avatar von spaceman_t
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    Heute war der 4. Lauftag diese Woche. Regenerationslauf incl ca. 10 min Lauf-ABC im Mittelteil.

    gesamt 8.13km @6:48/ 138bpm (incl. des Lauf ABC mit 3 beschleunigungsläufen, die natürlich den Puls kurzfristig nach oben treiben).
    Denke das war ein guter Abschluss meiner bislang umfangreichsten Laufwoche. Der 15er @ 5:40 sah ja bis auf den plötzlichen pulsanstieg am Ende sehr gut aus, so dass ich denke dass mein längerfristiges Ziel den HH-HM 2019 sub2:00 laufen zu können machbar ist.

    Und damit ich mich nicht übernehme, wirds nächste Woche wohl etwas geruhsamer zugehen (notgedrungen, Urlaub ist vorbei und damit auch die freie Laufeinteilung am Tag und Lauf im hellen). Aber 30-35WKM sollens wieder werden.

  7. #7
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    Hallo spaceman,

    wollte dir nur mal Rückmeldung geben, dass hier (mindestens) einer aufmerksam mitliest. Ich bin sicher, dass es mehr sind, aber anscheinend traut sich nicht jeder aus der Deckung.

    Ich finde, du bist eindeutig auf dem richtigen Weg. Deine ausführlichen Grübeleien über einzelne Pulsereignisse (war's der Gegenwind oder doch der Cappucino ?) werden sicher bald abklingen, wenn du einfach weiterhin so läufst, wie du läufst.

    Noch eine neugierige Frage, um alles besser einordnen zu können: Wie alt bist du eigentlich ?

  8. #8
    Avatar von spaceman_t
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    Danke für die Rückmeldung (puh, wenigstens einer liest...und Isse hat sich ja auch geoutet).
    Bin (noch) 41, aber wie im Anfängerfaden schon geschrieben kein Lauftalent und hab dementsprechend mehr als 25 Jahre nichts im Ausdauerbereich gemacht. Aber ich setze mich auch nicht unter Druck und versuche einigermaßen verletzungsfrei besser zu werden.
    Da dieses Jahr bisher nur zwei 5km Firmeläufe als Wettkampf (im Sommer) geplant sind, und maximal in der 2. Jahreshälfte noch mal nen 10km Wk dazu kommt, steht dieses Jahr hauptsächlich Geschwindigkeits-Verbesserung und Durchaltevermögen für 5 und 10k an.
    Für 2019 schiele ich auf den HH HM im Frühjar, dann müsste natürlich ab Beginn 2019 dann auch ein echter HM Plan her. Zielzeit natürlich dann abhängig wohin mich meine Reise auf 10km dieses Jahr so bring (sub 50 ist angedacht, wenn mehr geht nehme ich das natürlich mit).

  9. #9
    Avatar von Isse
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    Zitat Zitat von spaceman_t Beitrag anzeigen
    Danke für die Rückmeldung (puh, wenigstens einer liest...und Isse hat sich ja auch geoutet).
    Ja, ich habe mal reingelesen, so wie ich es auch unregelmäßig bei anderen Tagebüchern mache. Mir fehlt jedoch die Zeit für das Forum und ich kann immer nur mal querlesen, selbst bei den Foris, die ich persönlich kenne und mag.

    Dir wünsche ich jedoch weiterhin viel Erfolg beim Laufen und auch bei dem einen oder anderen WK, den du in 2018/2019 angepeilt hast. Ich habe die Hoffnung, dass sich hier noch andere User einlesen und du dein Tagebuch somit teilen kannst.
    Highlights bisher:
    2012: 100MC Brocken Berlin -
    22.12.2012 - Bergmarathon - insgesamt 1.570 hm und 42,195 km
    2013/2014/2015/2016/2017/2018/2019: Majors in Boston, New York, Chicago, Tokio und Berlin
    15.+16. Juni 2018 - 24 h Burginsellauf = 121,74 km






  10. #10
    Ja wo laufen sie denn? Avatar von gecko
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    ich lese auch sporadisch mit....
    aus zeitmangel derzeit nur passiv.
    ein einfaches hallo und weiter so hätte aber drin sein sollen
    dann jetzt verspätet:

    hallo und weiter so
    Tonic ohne Alkohol ist Ginlos...
    Mein Blog: GinFit.de
    Gabelstapler Glukose // Wie man NICHT auf Sub3 trainiert // Geckoanalysis Die bekanntesten FORENBANANEN // Guter Laufstil vs. schlechter Laufstil
    Ewige Bestenliste Saison 2016/2017 : 5km: 19:24 ---- 10km: 40:20 --- HM: 1:29:02 --- M: 3:25:52
    Ziele 2019: Zunehmend abnehmen...

  11. #11
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Na also, geht doch.

    Ich muss mich auch selbst immer wieder dran erinnern, dass ein an sich nichtssagendes Like durchaus ein sinnvolles Feedback sein kann, damit der einsame Schreiber weiß, für wen er so fleißig schreibt ...

  12. #12
    Avatar von spaceman_t
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    Willkommen in meinem Block gecko.
    Lese Dein Tagebuch auch schon länger mit großem Interesse. Werde zwar wohl nie Dein Level erreichen aber wenn Du zum einen oder anderen Training von mir nen Hinweis oder Kommentar hast, dann her damit. Haben ja ähnliche Laufvoraussetzungen (3mal die Woche und erstmal kein Marathon), da kannst Du sicher aus Deinem Erfahrungsschatz berichten.

  13. #13
    Avatar von spaceman_t
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    Eine weitere Laufwoche ist beendet, wie geplant mit etwas weniger km.
    Am Montag stand ein Dauerlauf an, 8km @ 5:35 und 152bmp (78%).

    Mittwoch war dann ein TDL dran. Ich nahm mir 5km sub 5 vor und wollte dann mal schauen was sonst noch geht.
    Diesmal bin ich entgegen meiner sonstigen Gewohnheit relativ verhalten losgelaufen und habe dann zum Ende hin gesteigert. Leider konnte ich am Ende nicht mehr absolutes Vollgas geben um noch ein paar Sekunden weniger rauszukitzeln. Keihne Ahnung obs am Sprit lag oder der Verbrennungstemperatur oder dem Vollgasanteil, jedenfalls kündigten sich Fehlzündungen and (ähnlich zu meinem letzten TDL) die dann ggf. ein paar riechende Nachwirkungen gehabt hätten, also habe ich das Tempo nur gehalten in der Hoffnung dass die Dichtungen das mitmachen.

    Ging alles auch gut, 5km ist ne neue PB von 24:44 geworden (1sec schneller als beim letzten 5er Versuch). Beine auch diesmal eher der limitierende Faktor. Schnelligkeit ist an und fürt sich da, nur werden die Beine recht schnell müde. Bin mir noch nicht sicher wie ich daran am besten arbeite- mehr Intervalle, mehr TDL oder die DL-Distanzen verlängern.
    Puls-Schrieb am Anfang ist vermutlich Quatsch, es war kalt und da spinnt der Handsensor gelegentlich. Zum Ende hin sollte es gepasst haben.

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    Nach den 5km schnell gabs dann noch 4km Auslaufen (auch progressiv @5:55 aber mit ziemlich stabilem Puls bei 153).


    Am Samstag gabs dann noch nen gemütlichen DL mit 14km @5:33, 155bpm/79% mit schön geradem Pulsverlauf, geringer Anstrengung und für mich (vor 1 Jahr noch unvorstellbarem) lockerem Tempo. Hoffe das geht auch weiterhin in die richtige Richtung, dass ich evtl. Ende des Jahres die gleiche Strecke in 5:00 genauso locker laufen kann.

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  14. #14
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    Heute, nach der angeregten Diskussion im Anfängerfaden, gabs nen unaufgeregten 10er @6:06 mit 73% (143) HF.
    Hab doch tatsächlich die Regen und Sturmpause erwischt. Von der gefühlten Anstrengung allerdings nicht wirklich geringer als der 14er am Samstag. Sich einzubremsen ist manchmal auch anstrengend (zumindest psychisch). und man muss ja auch länger (zeitlich) laufen.

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    Danach gings dann (per Fahrrad) zum Skat-Spielen im Burgertempel (legger hausgemachter Cheesburger + Bier, ist ja gesund denn da war auch Salat dabei ).

  15. #15
    Avatar von spaceman_t
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    Bei den herrlichen Flocken hab ich mich entschlossen, meinen ersten dedizierten Schneematschlauf aus reinem Fun zu starten.
    Also fix Mietwagen nach der Dienstreise (die 120km haben 2,5h gedauert trotz 80% Autobahn dank festgefahrener Schneedecke und Staus) abgegeben und rein in die Klamotten. hab mich richtig drauf gefreut durch den Schneematsch in Hamburg zu schlappsen.

    Die guten Sachen zuerst: Der Anfang hat echt Spass gemacht. Die mal vor einiger Zeit genau für diesen Zweck erstandenen Lidl Crivit Trail-Running Schuhe (eigentlich reine Laufschuhe aber mit Membran) haben dicht gehalten und genügen Grip gegeben. Der sonst eher schwammige Laufeindruck ist auf Schneematsch eher nebensächlich. Halt im Schuh ist gut und ich hatte keine einzige kritische Situation was wegrutschen anging, obwohl natürlich der Grip beim Abdruck nicht optimal sein konnte.
    Aiuch die neuen günstigen Running-Handschuhe haben die Schneetaufe bestanden, genau richtige Balance zwischen Wind und Kälte halbwegs abhalten aber nicht ins Schwitzen kommen lassen bei um die 0 Grad. Für kälter hab ich noch wärmere.

    Es lief also ganz gut bei recht mäßigem gemütlichen 6:15 Tempo. Und da kommen wir zum nicht ganz so tollen Teil.
    Bei km 3 bekam stellte sich ein mir schon bekanntes Gefühl ein: trotz dem geringen Tempo, keinem Anstieg oder Gegenwind und außer dem bißchen Schneematsch auch keinen weiteren Einflüssen fing es wieder an kräftig in der Brust zu klopfen. Der darauf folgende Blick auf die Uhr offenbahrte, was ich befürchtet hatte: der Puls schoss wieder einmal von ca. 150 auf 170 hoch.

    Ich stoppte sofort udn dadurch stieg er zumindest nicht weiter, wäre wohl aber bei fortgesetztem Lauf wiede rauf 180 geklettert. Nach ner Gehpause mit über 7min/km weitergeschlurft, aber Puls weiter auf 160. Nach nem weiteren km hab ichs dann lieber beendet.

    Irgendwie hab ich damit doch ein ungutes Gefühl, da es nicht zum ersten Mal auftritt (letztes mal ganz am Ende eines ruhigen 15km DLs vor ein paar Wochen). Bin jetzt doch am Überlegen das Ganze nochmal bei nem Sportmediziner untersuchen zu lassen, obwohl im Mai letzten Jahres beim belastungs-EKG mit Atemgas-Analyse alles ok war. Bis dahin hatte ich sow as aber auch noch nicht, allerdings bis dahin auch nicht so intensiv trainiert wie danach, speziell mit Intervallen und TDLs.

    Habe ein mulmiges Gefühl vor den nächsten Tempoeinheiten (bei denen aber bisher nicht wirklich irgendwas auffälliges war, das passiert immer nur bei den lockeren Einheiten)...

    Hier mal der Schriebs von dem verunglückten Lauf (wettermäßig aber saugeil):
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  16. #16
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    Hi, Raumfahrer!

    Da es sich offensichtlich nicht um einen Messfehler handelt, weil ja das Körpergefühl schon vor dem Blick auf die Uhr signalisiert hat, dass da was nicht stimmt, würde ich sicherheitshalber beim Arzt vorstellig werden. Muss kein Sportmediziner sein, Hausarzt mit internistischer Kompetenz tut es auch. Er wird entscheiden, wie es weitergeht und ob und welche Untersuchungen sinnvoll sind.

    Herzrhythmusstörungen, die sporadisch auftreten und nicht zuverlässig reproduzierbar sind, lassen sich diagnostisch wohl recht schwer abklären, sind aber oft harmlos. Meinte zumindest mein Hausarzt, als ich im vergangenen Winter mit einem ähnlichen Problem zu ihm ging (bei mir ging der Puls während langsamer bis lockerer Läufe/Radtouren 3 x binnen drei Monaten schlagartig hoch auf Werte > 220 und blieb ein paar Minuten weit erhöht, selbst wenn ich stehenblieb oder mich setzte). Bei mir wurden ein Ruhe-EKG und ein 24 h-EKG gemacht; bei Letzterem war ich auf Anweisung des Arztes auch mal eine Runde laufen, um - idealerweise - eine beobachtbare und aussagekräftige Anomalie zu "produzieren". Alle Befunde unauffällig. Der Rat des Arztes war, beim nächsten "Anfall" in eine Arztpraxis oder ins KH zu rennen und dort ein EKG schreiben zu lassen, während die Herzfrequenz sich so ungewöhnlich verhält. Allerdings hatte ich auch keine Lust, im Kreis um die Notaufnahme zu rennen, bis die nächste Tachykardie kommt. Also hab ich mich durch die unauffälligen Befunde beruhigen lassen - und seither Ruhe gehabt (*KlopfaufHolz*).

    Ich hoffe für dich, dass sich das Ganze als ebenso harmlos erweist wie (bisher) bei mir. Aber wie geschrieben: Eine Abklärung halte ich für sinnvoll.

    VG
    kobold

  17. #17
    Avatar von spaceman_t
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    Leider kann meine Hausärztin nur Ruhe-EKG, was ich nicht für zielbringend halte, da die Symptome nur beim Laufen auftreten, und da auch nur bei längerer gleichmässiger relativ moderater Belastung. War da letzten Herbst schonmal, als es zum ersten Mal auftrat. Danach war erstmal 2 Monate Ruhe und im November, Dezember und heute gabs erneut 1-2 mal ein ähnlichesnEreignis. Wird dann wohl dann Kardiologe werden müssen, nur wie stellt man das kostentechnisch und vor allem zeitnah in Hamburg am Besten an? Die Wartezeiten betragen bei einigen Ärzten Monate, man müsste einen finden bei dem es schnell ginge ohne Kostenexplosion. Falls wer Tipps hat...

  18. #18
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    Kardiologe muss doch gar nicht sein. Viele Internisten/Fachärzte für Innere können ein 24 h-EKG ebenfalls durchführen und kompetent auswerten - da vermute ich geringere Wartezeiten, denn Fachärzte für Innere sind ja oft auch Hausärzte in Personalunion. Wenn deine Hausärztin dir keine Praxis empfehlen kann (sie wird doch Kooperationspartner, z.B. für wechselseitige Urlaubsvertretung, haben oder sonstige Kollegen kennen?), kann vielleicht ein Mitfori einen Tipp geben.

  19. #19
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    SO, meine Hausärztin gibts gar nicht mehr, am 27.10.2017 zugemacht (war im September damals mit dem Thema da). Muss ich mir erstmal nen neuen suchen.

    Aber die Sportmedizinerein von der letzten Betriebsuntersuchung Mai 2017, wo ich ja Belastungs-EKG und Atemgasnalayse gemacht habe (+ Organscreening usw), hat scheinbar nen schnellen Termin zum Gespräch und Ruhe- und 24h EKG falls nötig. Kosten wohl auch im Rahmen (ist halt privat).
    Zuletzt überarbeitet von spaceman_t (19.01.2018 um 09:39 Uhr)

  20. #20
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    Nach dem wenig erfreulichen Ende des Schneematschlaufes, bot sich Freitag und Samstag keine Gelegenheit zum Laufen. Dafür aber heute.
    War recht mühsam, irgendwie fühlte sich alles ein wenig schlapp an. Der Datenschrieb gibt das aber gar nicht wieder, Pace 5:43 bei HF-Schnitt von 150bpm (ca. 77% HF-Max) hätten eigentlich ein lockerer DL sein sollen vom Gefühl her. Die letzten, die sogar etwas schneller waren (14 und 15km) fühlten sich viel lockerer an und da hätte ich locker das Tempo bis HM-Distanz gehen können.
    Heute war ich froh als die 10km um waren. Vielleicht lags am Dauernebel in Hamburg der sich nicht nur in die Klamotten sondern auch in Beine und Rübe geschlichen hat?
    Die gute Nachricht ist, dass es diesmal keine Puls-Ausreißer gab (Donnerstag gehts zur Kardio-Diagnose).

    Naja, vielleicht geht nächste Woche mehr bevor dann die wohl lauffreihe Woche ansteht (7 Tage Skiurlaub mit Family).

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  21. #21
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  22. #22
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    Nach einem ereignislosen 10km DL bei 5:51 @150bpm gings heute zum Kardiologen. Wirklich viel kam erstmal nicht dabei rum außer der Aussage, dass es wohl unbedenklich ist da weitere Symptome wie unregelmässiger Herzrhythmus, Atemnot, Brustschmerzen usw. bisher nicht wahrgenommen wurden. Aber ganz ausschließen wollte sie Unregelmäßigkeiten nicht und schlägt daher ein LZ EKG und Belastungs EKG vor um die Belastungsfälle abzudecken. Letzteres wird dann erst ende März im Rahmen der Betriebsuntersuchung stattfinden, ersteres über den neu zu findenden Hausarzt. Leider taugen viele im Nahbereich nicht viel, entweder bekommt man keine Termine im Voraus und darf sich auf elendige Wartezeiten einstellen oder wartet halt auf Termine.

    Aber das LZ EKG will ich jetzt bald nach meiner Urlaubswoche abhandeln. Denn just heute abend gabs bei einem normalen DL ab 3,5 km wieder die bekannten Zeichen: erst verstärktes Klopfen in der Brust und dann mit ein wenig Trägheit der Anstieg des Pulses laut Uhr von 153 auf 179. Diesmal bin ich weitergelaufen um zu schauen wie sich das Ganze verhält. Nach 1-2 min Puls in Nähe der 180 begleitet weiterhin von kräftigem Herzpochen, fiel der Puls dann wieder Richtung 170 und später leicht darunter. Ich konnte aber weiterhin mit nem 3/3 bzw. sogar 4/4 Atemrhythmus laufen und die Anstrengung war zwar etwas höher als normal, lag aber evtl. auch daran, dass ich unbemerkt zum Ende hin schneller wurde. Nach 5km machte ich dann aber doch Schluss.

    Es ist alles ein wenig eigentümlich. Eigentlich ist das Körpergefühl bei dem erhöhten Puls so wie vorher bei niedrigem Puls, nur das starke Herzklopfen(ala Herz bis zum Hals schlagen) ist irritierend und störend. Atemrhythmus etc. wird nicht merklich beeinflusst. Keine Ahnung ob die Uhr evtl. bei verstärkt einsetzender Pumpleistung (gibts sowas?) aus dem Takt kommt, dann dürfte das aber auch für den Pulsgurt gelten den ich mal im Vergleich dazu parallel getragen hatte als ich die Erlebnisse im September schonmal hatte. Da haben sich die Werte ziemlich gedeckt.

    Geht wohl nichts an nem LZ EKG vorbei, in der Hoffnung mal so ein Spirenzien beim Laufen zu erwischen.

    Naja, erstmal ne Woche entspannung beim Skifahren.

  23. #23
    Avatar von spaceman_t
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    Hier nochmal die Datenschriebe von gestern und vorgestern. vorgestern auf 10 km kaum Schwankungen, die kurzen Erhöhungen des Pulses (max 10 bpm) gehen auf einen Anstieg mit Gegenwind zurück und normalisieren sich danach sofort.

    Beim gestrigen Lauf ohne Anstieg und Gegenwind Anstieg des Pulses von 25bpm und keine komplette Normalisierung mehr (allerdings auch etwas flotteres Tempo - ungewollt).

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  24. #24
    Avatar von spaceman_t
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    Heimgekehrt vom Ski-Urlaub will ich dann noch einmal zusammenfassen, was derweil passiert ist.

    Ich hatte vermutet, dass ich kaum zum Laufen kommen würde, maximal im Fitness-Studio. Also hatte ich zwar meine Reise-Laufschuhe dabei aber eigentlich nur Laufklamotten für drinnen. Da es draußen aber eine fantastische Landschaft, herrliches Wetter und am Sonntag noch viel Zeit gab, bin ich spontan mit Kombination aus Ski-Unterwäsche und kurzer Lauftight ohne Handschuh und Mütze bei ca. 5 Grad losgelaufen. Ein genialer Lauf, der ruhig begann und beim bergablaufen auch völlig entspannt war, steigerte sich unbemerkt mein Tempo. Ab dem Wendepunkt (der Weg entlang der Straße endete in der nächsten Ortschaft), wollte ich dann einfach nur das Tempo bergauf halten. Allerdings stellte ich fest, dass ich immer schneller wurde und ich zwar etwas mehr schnaufte, das Tempo aber trotzdem angenehm einfach zu Stande kam. So lief ich dann die 6km als progressiven TDL (Start nach kurzem warmlaufen bei ca 6:00 und letzter km bei knapp über 5:00) mit 2. Hälfte bergauf. Selbnst die Höhenmeter machten mir nichts aus, obwohl ich sonst auf meiner Flachland-Hausstrecke schon immer nach 200m und ca. 5 HM ins Schnaufen komme, waren es hier auf ca. 3km immerhin etwa 50 HM bei stetigem Anstieg.
    Danach noch ein gar nicht so langsames Auslaufen, auch noch einmal mit ein paar HM. Toller Lauf, hier noch die Bilder und der Schriebs dazu (diesmal ohne Puls, Uhr war zu Hause geblieben, Handy ist eingesprungen).
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    Am Mittwosch nach nem 6h Skitag war das Wetter noch so klasse, dass ich unbedingt noch einmal ein wenig locker auslaufen wollte. Diesmal sollte es um den See gehen. Auch diesmal waren Wetter und Landschaft toll, die Kayano 20, die ich nach bisher gut 600km und leicht auflösender Nähte als Reise-Sportschuh dabei hatte), boten einen tollen Grip auf den zuweilen leicht verschneiten Wegen.

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    Dummerweise wollte ich dann noch ein paar mehr HM einbauen und einen Rückweg durch den Ort nehmen, von dem ich annahm dass er einfach zu finden und auch Schneefrei wäre.
    Leider fand ich mich schlussendlich auf einem dunklen (die Sonne ging so langsam unter) Schotterweg, der ordentliches Gefälle hatte. Dummerweise erstreckte sich für gut 10m eine Eisfläche komplett über den Weg. Ich habe noch versucht, langsamen Schrittes auf den Schnee am Rande des Weges zu kommen, aber leider haben Hangabtriebskraft und vorher nicht sichtbares Wasser auf der Fläche das Vorhaben boykottiert und mich unversehends auf den Allerwertesten befördert. Mit schmerzendem Rücken, ochendem Ellenbogen und blutenden Handgelenken lief ich dann die letzten 500m zum Hotel zurück (die 5km waren dann auch voll) und besorgte mir erstmal Kühlpads.
    Abends gönnte ich mir noch eine Rückenmassage.
    Die Kühlung scheint das gröbste am Arm wieder zurückgebildet zu haben (hatte zeitweilig nen dickes Ei am Arm) und der Rücken zwisckte zwar, aber noch nicht so arg. nur Sitzen und dabei bewegen war schmerzhaft.

    Da noch 2 Tage Skipass offen waren, gings nächsten Tag auf die Piste udn das Skifahren ging auch gut, nur in den Gondeln saß ich nicht besonders komfortabel.

    Abends wurde es dann ärger und Schlafen war nicht so prachtvoll. Trotzdem Freitag auf den Berg, aber diesmal war nen halber Meter Neuschnee mein Gegner und das machte der Rücken nicht mehr mit. Also schweren Herzens mittags abgebrochen und ab da nur noch Ruhe und Samstags noch eine Massage.

    Ab Montag wurde es auch besser und heute bin ich dann zum ersten Lauf nach Unfall aufgebrochen. Lief auch sehr ordentlich, 8km @5:40 wurden es dann, bei dHR 155 (79%). Lief sich eigentlich sehr entspannt und unangestrengt. Allerdings bekam ich dann ab km 7.5 ein Muskelkatergefühl im Hintern (hatte wohl unbemerkt auch was beim Sturz abbekommen) und ich trabte dan noch 1.3km aus um nichts zu riskieren. Der Rücken hat aber gehalten und jetzt gehts nochmal auf die Faszien-Rolle.

    Mal schauen wie es weitergeht. Samstag ist, sofern das Gestell mitmacht, nen Lauf >10km geplant.

  25. #25
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    Tja, wenn's mal wirklich gar nix zu meckern gibt, dann schafft man sich halt was ...

    Gute Besserung !

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    spaceman_t (08.02.2018)

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