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  1. #1
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Standard Niemand hat die Absicht, 100 Meilen zu laufen...

    Hallo,

    2018 möchte ich zum zweiten Mal in meinem Läuferleben die 100 Meilen angehen und natürlich auch finishen. Dafür habe ich mir den "Mauerweglauf" herausgesucht, bei dem man auf knapp 161 Kilometern einmal die Berliner Mauer bzw. den ehemaligen innerdeutschen Grenzverlauf in Berlin umrundet.

    Der Lauf steht schon lange auf meiner Agenda, da ich als "Wahl-Ossi" ja direkt von der Grenzöffnung und Wiedervereinigung Deutschlands profitiere - ohne diese Ereignisse könnte ich nicht hier leben und arbeiten und würde so viele unendlich tolle Menschen nicht kennen.

    100 Meilen laufen und Geschichte erleben - eine tolle Sache, auf die ich mich schon jetzt total freue! Und an der Vorbereitung und meinen Gedanken dazu möchte ich euch hier in diesem Tagebuch teilhaben lassen und würde mich auch freuen, wenn ich hier zusätzliche Motivation finden würde und sich auch die eine oder andere Diskussion über die hier angeschnittenen Themen ergeben würde.

    Ich werde hier, so der Plan, jeweils meine Laufwochen Revue passieren lassen und immer wieder auch einzelnen Themen rund um dieses Projekt, wie Ernährung, Ausrüstung, Rennplanung, Zielsetzungen, etc, hier besprechen und zur Diskussion stellen.

    Ich freue mich auf die Vorbereitung mit allem, was dazu gehört!

    Liebe Grüße,
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  2. #2
    Nein, ich jogge nicht! Avatar von Rumlaeufer
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    Hallo Chris,

    auf Deinem Weg zum Mauerweglauf 2018 wünsche ich Dir alles Gute und vor allem Verletzungsfreiheit, damit Du die anstehende Vorbereitung sowie den Lauf auch gut bewältigen kannst. Entsprechend werde ich Deinen Weg verfolgen und mich sicherlich auch ab und zu melden.

    Der Mauerweglauf steht bei mir auch noch auf der Wunschliste, aber ich überlege noch, ob ich es bereits in diesem Jahr angehen soll?
    Tschüss, sportliche Grüße aus dem Bergischen Land

    Eckhard

    "Radsport ist Mannschaftssport, 60 km/h und 30 cm Abstand zum Vordermann" (Robert Bartko)

    Auch 2014 und danach wird weitergelaufen!

  3. #3
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Viel Erfolg und natürlich Spass.

  4. #4
    Avatar von Leissprecher
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    Hallo Chris
    Viel "gute Beine" und noch viel mehr "guten Kopf" auf dem Weg nach Berlin und in der Stadt selbst wünsche ich dir.

    Was mich besonders interessiert, sind deine Trainingsläufe in den Nachtstunden, die du ja sicherlich auch machst. Länge, Strecke, alleine oder mit anderen Läuferinnen oder Läufern??? So viele Fragen, ergo ich werde dich gründlich stalken und deine Berichte lesen.

    GUTES GELINGEN !!!

    Gruss Stefan

  5. #5
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Oh ein Tagebuch eines angehenden Mauerwegläufers Werde hier auch gerne mitlesen und sicher auch wat schreiben. Auf deinem Weg nach Berlin wünsche ich dir schon mal eine verletzungsfreie und erfolgreiche Vorbereitung.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  6. #6
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Hallo,

    danke für die Kommentare und Wünsche! Verletzungsfrei und voller Freude, das wären echt die beiden Kernziele für diese Vorbereitung...

    Zitat Zitat von Rumlaeufer Beitrag anzeigen
    Der Mauerweglauf steht bei mir auch noch auf der Wunschliste, aber ich überlege noch, ob ich es bereits in diesem Jahr angehen soll?
    Der Lauf war nach 8 Stunden ausgebucht, die Warteliste ist auch schon dreistellig. Wenn, dann solltest du dich schleunigst anmelden - sonst wird das wohl frühestens 2019 was...

    Zitat Zitat von Leissprecher Beitrag anzeigen

    Was mich besonders interessiert, sind deine Trainingsläufe in den Nachtstunden, die du ja sicherlich auch machst. Länge, Strecke, alleine oder mit anderen Läuferinnen oder Läufern??? So viele Fragen, ergo ich werde dich gründlich stalken und deine Berichte lesen.


    Ich werde so gut wie alle Trainingsläufe (geplant bis 110 km) wieder alleine und mit Eigenverpfelgung laufen. Allerdings keine Nachtläufe dieses Mal.

    Beim TU war das zwingend notwendig, weil ich ja um 20 Uhr gestartet bin und auf jeden Fall eine Nacht durchlaufen musste. In Berlin ist der Start um 6 Uhr (SO gut, das ist viel mehr meine Zeit!), ich hoffe, dort mit ganz wenigen Stunden Dunkelheit auszukommen. Von dahe rist es nicht notwendig, im Training eine Nacht durchzulaufen.

    Was ich mir vorstellen kann ist, den einen oder anderen Lauf 35+ so zu starten, dass die letzten 1-2 Stunden in der Diunkelheit liegen. Um das ein bisschen zu simulieren, mehr aber nicht...


    So, jetzt noch ein bisschen arbeiten, melde mich nachher noch mal mit meinen Zielen für den Lauf!

    Liebe Grüße
    nachtzeche
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  7. #7
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Meine Ziele für die 100 Meilen

    Ich habe eine ganze Zeit gegrübelt, was ich mir so als Ziele stecken will. Und natürlich ist es etwas ganz anderes, sich eine Zielzeit für einen HM oder 10er zu suchen als für einen 100 Meilen Lauf. Da gibt es so viel mehr Unwägbarkeiten... Und trotzdem habe ich mich jetzt mit mir auf 4 Ziele geeinigt.
    Wobei ich vorschieben muss, dass diese nur gelten, wenn a) ich verletzungsfrei und halbwegs planmäßig durch die Vorbereitung komme und b) das Wetter mitspielt. Bei 35° (Mitte August durchaus möglich) oder Dauerregen (in Deutschland mmer möglich), sind zumindest die Ziele 3 und 4 obsolet - da werde ich dann kurzfristig ggf. noch anpassen. So, jetzt aber die Ziele:

    Grundziel 1: Ankommen. Nicht aufgeben. Den Lauf im Zeitlimit beenden. Mich nicht von meinem Kopf besiegen lassen.

    Minimalziel 2: Unter 24 Stunden ankommen. Diese Gürtelschnalle hätte ich schon gerne. Und von den bisherigen Erfahrungen her sollte das auch mehr als realistisch sein.

    Normalziel 3 - beat yesterday! Neue PB, also unter 20:30 Stunden, eigentlich untewr 20 Stunden. Das wäre das, was ich aufgrund meiner gewachsenen Erfahrung, dem deutlich leichteren Höhenprofil und der für mich günstigeren Startzeit erhoffe.

    Optimalziel 4: 100 Meilen an einem Tag. Der Lauf startet um 06 Uhr, wenn ich ihn am selben Tag beenden willm uss ich also unter 18 Stunden laufen. Das ist im Moment nicht wirklich vorstellbar für mich. Da wird dann wirklich alles passen müssen. Aber man muss ja Träume haben...

    Soweit zu meinen Zielen, jetzt muss ich nur noch das Training dafür liefern. Heute ist aber Ruhetag, morgen lege ich wieder eine flotte Sohle auf den Asphalt.

    Liebe Grüße
    nachtzeche
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  8. #8
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    Hallo Nachtzeche,

    schön, dass für diesen Lauf jemand einen Blogg startet. Vor meinen ersten Teilnahme vor 2 Jahren hatte ich auch das Bedürfnis meine Gedanke zu teilen. Freue mich also auf deine Dinge die du bis dahin so anstellt. Deine langen Trainngseinheiten lassen mich erschaudern, diese mentale Stärke findet meine Bewunderung. Ich bin da ganz anders drauf, eine rechte Wettkampfsau. Dort hohle ich mir meine Erfahrungen im Umgang mit Krisen und Erfolgen. Daraus lerne ich (hoffe ich jedenfalls) und werde wenn der Tag X kommt daraus schöpfen können(bisher jedenfalls).
    Ich will mich dieses Jahr km mäßig in Wettkämpfen noch steigern und sehe so langsam auch die wenigen Wochenenden schwinden, an denen die Möglichkeit besteht, frei von familären Pflichten, die vielen notwendigen 100er, Stundenläufe, Ultratrails. ect. unterzubringen.
    Werde wohl nicht umhin kommen meine langen Läufe auszuweiten und vor allem Doppeldecker einzubauen um mich die Grenzen der Belastung heranzutasten.
    Das du mit deinem Nicknamen auf Nachtläufe weitestehend verzichten willst? Das Nachtlaufen fordert doch die Psyche und es ist sicher kein Fehler auch die Erfahrungen mizunehmen. Neben den noch wichtigeren Erfahrungen mit langen Hitzeläufen. Weil in Berlin im August mußt du damit rechnen. Ich werde wenn alles glatt oder schiefläuft im September in Griecheland beides am Leibe erfahrungen. Kilometer mit Hitze und ausreichend Nacht
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    98.) 17.08. 100 Meilen Berlin, Mauerweg 21:38:37
    07.09. Schurwaldlauf Kernen (HM) 1:44:37
    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58

    100.) 20.10. Bottwartalmarathon
    10.11. Indoor Marathon Nürnberg
    24.11. RunMob Rössleweg 2019, 56 km
    2020
    04.04. PUM, Piesberg Ultramarathon 62,2 km
    19.04. LIWA Marathon

  9. #9
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von schauläufer Beitrag anzeigen
    Deine langen Trainngseinheiten lassen mich erschaudern, diese mentale Stärke findet meine Bewunderung. Ich bin da ganz anders drauf, eine rechte Wettkampfsau. Dort hohle ich mir meine Erfahrungen im Umgang mit Krisen und Erfolgen. Daraus lerne ich (hoffe ich jedenfalls) und werde wenn der Tag X kommt daraus schöpfen können(bisher jedenfalls).
    Das würde ich auch gerne, aber das geht eben nicht. Ich habe einen Job, an dem ich fast jeden Sonntag arbeiten muss (und oft genug auch samstags) und eine Familie mit vier kleinen Kindern daheim. Da erlebe ich es schon als unglaubliches Entgegenkommen meiner Frau, dass sie mich für so einen Wettkampf überhaupt frei stellt (ich habe dieses Jahr zum Geburtstag einen Gutschein meiner ganzen Familie geschenkt bekommen über: Anmeldegebühr, Hotelkosten und Trainingszeit! Das schönste Geschenk!!!). Aber da kann ich nicht noch zusätzlich zu anderen Wettkämpfen quer durch die Republik reisen. Diese Zeit kommt bestimmt auch mal wieder... so in 20 Jahren...


    Das du mit deinem Nicknamen auf Nachtläufe weitestehend verzichten willst? Das Nachtlaufen fordert doch die Psyche und es ist sicher kein Fehler auch die Erfahrungen mizunehmen.
    Ja, schon, aber: eine durchlaufene Nacht mit nur wenig Schlaf kostet mich unglaublich viel Kraft, die mir dann für Arbeit und Familie fehlt. Das mache ich nur, wenn es die Art des Wettkampfes erfordern. Tun sie aber diesmal nicht. Darum lasse ich es lieber.
    Was noch sein könnte wäre, den ein oder anderen Doppeldecker einzubauen (Tag A abends, Tag B morgens, je 35k+ - mal sehen!

    Ich werde verfolgen, was du so mit Sparta treibst - wie sind da eindentlich die Qualinormen und das Auswahlverfahren? Nur mal so, ohne jeden Hintergedanken...

    Gruß,
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  10. #10
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    So, jetzt kommt mein erster Wochenrückblick:

    01. KW (Grundlagenphase 1): 56,28 km in 4 Einheiten

    Bin sehr zufrieden mit dieser Woche. Zum Einen, weil es endlich mal wieder 4 Einheiten in einer Woche waren. Dann, weil die Wochenkilometer genau da sind, wo ich gerade sein will (zwischen 50 und 60), und zuletzt weil es sich auch sehr gut angefühlt hat.

    Die einzelnen Einheiten waren 5,33 km, 10,84 km, 15,47 km und 24,64 km lang. Damit war die längste Einheit etwas kürzer als ich es gerade eigentlich will (sollte so zwischen 25 und 35 km liegen), aber das ist voll im Tolleranzbereich.

    Vom Tempo her war ich im Schnitt mit 05:25 min / km unterwegs, wobei der erste Lauf das verzerrt. Da bin ich mit einer liebe Freundin gelaufen und wir hatten bei den 5 km einen Schnitt von über 8 min/km. Ich war die restliuchen Einheiten also deutlch schneller als der Durchschnitt vemruten lässt. Auch damit bin ich zufrieden.

    Höhenmeter waren auch wieder einige dabei, das ist hier im Erzgebirgsvorland auch fast nicht zu vermeiden. Brauche ich für Berlin zwar nicht zwingend, schadet aber sicherlich auch nicht.

    So kann es weiter gehen.
    Liebe Grüße
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  11. #11
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    02. KW 2018 (Grundlagenphase 1): 67,92 km in drei Einheiten


    Und wieder eine Woche mit der ich sehr zufrieden bin. Dass es nur drei Einheiten waren, war so geplant, da die längste Einheit über 42 km lang war (insgesamt 10,18 // 15,47 // 42,27 km), und ich mir dann zwei Ruhrtage gegönnt habe.

    Umso erstaunlicher für mich, das sich das Laufen gerade wirklich durchziehe, weil ich auf Arbeit echt rotiere. In den ersten zwei Wochen dieses Jahres schon 30 Überstunden.

    Auch das Tempo passt. Die 15 km waren in einem Schnitt von 04:50/km, das ist schon erstaunlich flott für mich. Der lange Lauf war mit seinen über 600 Höhenmetern natürlich deutlich langsamer, aber dafür, dass die Strecke teilweise kaum belaufbar war (einen kleinen Bericht findet ihr hier),bin ich mit dem Schnitt von unter 6:00/km sehr zufrieden.

    Alles in allem voll im Soll. Jetzt muss ich schauen, wie ich meine Einheiten diese Woche in meinen Temrinplan zwänge - der ist nämlich wieder knackig voll, vor allem beim langen Lauf bin ich gerade noch etwas ratlos - und die vierte Einheit wird auch eng. Naja, mal sehen - die erste habe ich gerade schon hinter mich gebracht!

    Liebe Grüße
    nachtzeche
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  12. #12
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Wochenrückblick 03. KW (Grundlagenphase 1): 24,95 km in 2 Einheiten


    Was für eine in jeder Hinsicht und in jedem Bereich gebrauchte Woche! Es ging am Montag noch gut los mit knapp 15,5 Kilometern, echt flott mit einem Schnitt von 5:02 min/km - und dann ging nichts mehr.
    Nach dem Lauf leichte Erkältungssyptome, die mir bis Mittwoch erhalten blieben - da wurden sie dann von einem Magen-Darm-Infekt verdrängt, den ich mir wohl bei der Pflege von Kind 3 und Kind 4 eingefangen habe.
    Als wir alle am Freitag wieder halbwegs in der Sekrechten waren, erwischte es Kind 1 und meine Frau - und ich musste auf Dienstreise. Während dieser hat sich meine Frau auch noch einen Hexenschuss eingehandelt, der sie vor Schmerzen mehrfach heulend anrufen ließ. Ein schreckliches Gefühl nicht helfen zu können.

    Am Sonntag dann wenigstens noch eine kleine Runde, zu der sich pünktlich die Erkältung wieder gemeldet hat. Herrlich.

    Fazit: drei kranke Kinder, eine doppelt kranke Frau, über 60 Arbeitsstunden trotz zweier Krankentage - da bleibt das Laufen einfach auf der Strecke!

    Das gute ist, die neue Woche läuft deutlich besser. Das versöhnt ein wenig. Und bis auf Kind 4 (Bindehautentzündung, Husten und leichtes Fieber) sowie den Nachwirkungen des Hexenschusses sind auch ale wieder wohlauf...

    Liebe Grüße
    nachtzeche
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  13. #13
    Running Doter Avatar von Kerkermeister
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    Ich drücke dir ganz fest die Daumen und komm unbeschadet durch die Vorbereitung.
    Bei deinem vorgelegten Tempo, solltest du gleich seine Ziele korrigieren ;)
    Berücksichtige bei deiner Planung auch die roten Ampeln/VP´s, denn die Ampeln haben mich ab und an zur Weissglut gebracht, ganz besonders die letzten KM ab Görlitzer Park.
    Dieses Jahr geht´s ja rechts rum, habt die vielen Ampeln auf den ersten KM und wenn es dumm kommt, steht du da mal fix 30-60Sek., weil grün verpasst.


    Hatte als Neuling ähnliche Ziele, Sub24h, Sub 21h (Quali für Leonidas), mögliche Sub18h im Kopf rumgeschwirrt. Aber die ersten 5h Regen-> Füsse gleich kaputt, VP´s, Ampeln, Theater mit meiner schwächelnden Stirnlampe (erwischt am Watergate von den Radjungs mit den Leuchtewesten, also gehend via Akkupack nachladen müssen) .... addiert sich halt.

    Fahrplan ;)
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    Zuletzt überarbeitet von Kerkermeister (24.01.2018 um 12:13 Uhr)

  14. #14
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    Hallo Kerkermeister,

    Und ich hab 2016 als Ersttäter den WP in Sacrow zu sehr als WO (Wellnessoase) gesehen. Und das Ziel SUB 24 leichtfertig verschenkt. Dafür 2017 dieses Ziel mit einer Zeit von 20:30 deutlich unterboten. Die Quali für Spartathlon war gar nicht angepeilt. Dieser Blödsinn kam mir erst hinterher in den Sinn Kerkermeister das Meldefenster ist noch offen. Wie wärs

    @Nachtzeche: Das wird schon noch besser mit der Seuche. Und für eines ist Sie immer gut. Sie fördert die mentale Stärke. Also dranbleiben, jetzt kann es nur noch aufwärts gehen
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    98.) 17.08. 100 Meilen Berlin, Mauerweg 21:38:37
    07.09. Schurwaldlauf Kernen (HM) 1:44:37
    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58

    100.) 20.10. Bottwartalmarathon
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    2020
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  15. #15
    Running Doter Avatar von Kerkermeister
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    Zitat Zitat von schauläufer Beitrag anzeigen
    Hallo Kerkermeister,

    Und ich hab 2016 als Ersttäter den WP in Sacrow zu sehr als WO (Wellnessoase) gesehen. Und das Ziel SUB 24 leichtfertig verschenkt. Dafür 2017 dieses Ziel mit einer Zeit von 20:30 deutlich unterboten. Die Quali für Spartathlon war gar nicht angepeilt. Dieser Blödsinn kam mir erst hinterher in den Sinn
    Kerkermeister das Meldefenster ist noch offen. Wie wärs
    NEIN!
    Hatte ich ja schon bei runners_high geschrieben, denn das dazu gehörige Training will ich einfach nicht, um auch die "letzten 70km" halbwegs laufend zu bewältigen. Dein Vereinskollege von LGU und sehr guter Freund Sven Glückspils (Jens) hatte mich auch schon gefragt, was mich wirklich leicht zum Wancken brachte.

    Die Qualizeit war meine ganz persönliche Motivation und nachdem ich im Juli beim 100MC das Triple in Sub13h gefinished hatte, kam die sub18h ins Spiel. Aber mir fehlten hinten raus dann doch ein 100er und 12h-Lauf bis zur Mauer.
    Aber hey, so als Kette rauchender AK50 und Newbee war mein Finish nicht so schlecht.

  16. #16
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    Zitat Zitat von Kerkermeister Beitrag anzeigen
    Bei deinem vorgelegten Tempo, solltest du gleich seine Ziele korrigieren ;)
    Nenene, setz mir mal keine Flausen ins Ohr. Stimmt schon, ich bin gerade bei Läufen bis 20 k gut flott unterwegs, und das auch relativ locker. Aber bei den Langen merke ich schon noch Defizite. Da komme ich, wenn ich halbwegs entspannt laufe, kaum unter 5:40min/km.

    Spannend wird, dass ich vor die eigentliche Vorbereitung noch etwas mehr Tempo schalten. Bin gespannt, ob ich dann mein richtiges Renntempo hinbekomme...

    Berücksichtige bei deiner Planung auch die roten Ampeln/VP´s, denn die Ampeln haben mich ab und an zur Weissglut gebracht, ganz besonders die letzten KM ab Görlitzer Park.
    Dieses Jahr geht´s ja rechts rum, habt die vielen Ampeln auf den ersten KM und wenn es dumm kommt, steht du da mal fix 30-60Sek., weil grün verpasst.
    Das mit den VP ist klar, das ist eingeplant. Da habe ich mittlerweile genug Erfahrung einzuplanen, dass das noch auf die Laufzeit drauf kommt. Das mit den Ampeln ist spannend. Vor allem für die Psyche. Und die scheinen da ja wirklich streng zu sein, was man so hört.
    Bin ganz froh, dass die meisten Ampeln auf den ersten km sind.
    Will und werde das üben, jetzt auch im Training bei jeder Ampel wirklich stehen zu bleiben, bei weiterlaufender Uhr. Das sollte schulen...

    Zitat Zitat von schauläufer Beitrag anzeigen
    @Nachtzeche: Das wird schon noch besser mit der Seuche. Und für eines ist Sie immer gut. Sie fördert die mentale Stärke. Also dranbleiben, jetzt kann es nur noch aufwärts gehen
    Und es zeigt, dass laufen nicht alles ist, im Gegenteil. Und, sehen wir es positiv - eine ungeplante Regenerationswoche...

    LG
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  17. #17
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    Ich weiß nicht, wie streng das mit den roten Ampel geahndet wird, ich hab noch von keinem Fall gehört, dass ein Läufer verwarnt oder gar disqualifiziert wurde. Es wird beim Briefing darauf hin gewiesen und soweit ich das mitbekommen habe, haben sich immer alle an diese Regel gehalten. Kann ja och nicht an jeder Ampel ein Kontrollör stehen Was teilweise Lasch gehandhabt wurde, war die Kontrolle der Pflichtrausrüstung in Sachen Lampe in der Nacht. Ich hab ein paar gesehen, die ohne liefen. Bei meiner zweiten Teilnahme war große Wärme angekündigt und aufgrunddessen wurde es zur Pflicht erhoben, mit mindestens einem halben Liter Getränk einen jeden VP zu verlassen. Wurde auch nirgends kontrolliert.

    Gruss Tommi

  18. #18
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    So, heute mal wieder ein grundsätzlicherer Beitrag:

    Trainigsaufbau 1: Grundlegende Phasen-Planung

    Ich habe meine Vorbereitung in drei Pahsen gegliedert:

    1. Pase: Grundlagenausdauer 1 (Oktober 2017 bis Mitte Februar 2018)

    2017 war ein wenig-Laufjahr, vor allem relativ unregelmäßig. Ziel dieser Phase ist und war es, wieder regelmäßig zu laufen, 3-4 Einheiten pro Woche zu machen. Es geht weniger darum, Kilometer zu fressen, sondern eher darum, konstant auf der Strecke zu sein.

    Dabei wollte ich sowohl die Wochenkilometer (beginnend bei ca. 30/Woche, steigernd auf 70/Woche) als auch die Länge der längsten Einheit (beginnend bei 20 km, in 5er-Schritten bis 40 Kilometer) steigern, so dass ich am Ende dieser Phase mehr oder weniger entspannt einen Marathon im Training laufen kann.

    Mitte Februar sollten dann so ca. 800 km für diesen Zeitraum zu Buche stehen.

    Das hat alles auch ganz gut geklappt, ich war regelmäßig unterwegs, meine Disziplin hat sich wesentlich verbessert, bin komplett verletzungsfrei geblieben. Es stehen im Moment 762 km für diesen Zeitraum zu Buche, und diese Phase geht ja noch 3,5 Wochen.

    Ich bin sehr zufrieden gerade. Ich mere, dass die Grundlage wirklich da ist, und ich mich auch orthopädisch wieder angepasst habe. Wenn das jetzt noch so weitergeht würde ich sagen, habe ich diese Phase sehr erfolgreich bestritten.

    2. Phase: Grundlagenausdauer 2 (10 Wochen, Mitte Februar - Ende April)


    Diese Phase gab es bisher noch nie, ich habe sie mir bei Udo abgeschaut. Ich werde, vor Beginn der unmittelbaren Vorbereitung auf Berlin, eine komplette Marathonvorbereitung laufen - inklusive "Belohnungswettkampf" zum Abschluss.

    Berlin ist ja relativ flach, und so halte ich es für wichtig, auch ein bisschen was für das Tempo zu machen. Ich habe mich für den Plan von Steffny mit einer Zielzeit von 3:15 Stunden entschieden. Warum?

    Zum Einen "kann" ich Steffny. Das sind die Pläne, nach denen ich begonnen habe zu trainieren, so ein bisschen "back to the Roots". Bei Steffny weiß ich, dass ich die Pläne "vertrage", das Verletzungsrisiko halte ich für relativ gering. Ich werde die Pläne an der einen oder anderen Stelle leicht modifizieren, aber sie im Großen und Ganzen so lassen.

    Eigentlich würde ich, wenn ich mich wirklich auf einen M als Höhepunkt vorbereiten würde, einen Plan "sub 3" nehmen. Aber diese Pläne sind mir zu zeitintensiv. Meine Familie wird in Phase 3 sehr viel auf mich verzichten müssen, und da möchte ich nicht vorher schon die UMfänge so erhöhen. Der 3:15 Plan scheint da ein guter Kompromis zu sein.

    Was bezwecke ich damit? Ich möchte körperlich auf ein höheres Niveau kommen, meine Grundschnelligkeit erhöhen und meine Leidensfähigkeit trainieren. Ich hoffe, dass mir das höhere Tempo auch bei den späteren Einheiten zu Gute kommt.
    Da sist gleichzeitig auch eine Sorge von mir. Wenn ich mich jetzt an das schnellere Tempo gewöhne, wie finde ich dann ein gutes "Wohlfühl-Wettkampf--Tempo"? Bin gespannt.

    Als Belohnungswettkampf habe ich mir die Harzquerung ausgesucht. Liegt terminlich perfekt, an einem Samstag, (Sonntags muss ich arbeiten), und ich kann noch mal versuchen, meine Bestzeit auf dieser Strecke ein paar Minuten zu drücken - ohne mich ganz abzuschießen. Und Höhenmeter habe ich hier eh meistens genügend im Training dabei.

    Insgesamt sollten auch in dieser Phase ca. 800 Kilometer zusammen kommen.

    3. Phase: Direkte Wettkampfvorbereitung (Mai - Mitte August)

    Den Teil spare ich mir hier mal, da bastle ich gerade noch dran und werde ihm später noch einen extra Post widmen.

    Was denkt ihr über diese Aufteilung?

    Liebe Grüße
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  19. #19
    Running Doter Avatar von Kerkermeister
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, wie streng das mit den roten Ampel geahndet wird, ich hab noch von keinem Fall gehört, dass ein Läufer verwarnt oder gar disqualifiziert wurde. Es wird beim Briefing darauf hin gewiesen und soweit ich das mitbekommen habe, haben sich immer alle an diese Regel gehalten. Kann ja och nicht an jeder Ampel ein Kontrollör stehen
    2017 wurden eine Staffel und ein Einzelläufer wegen überlaufen DSQ

    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Was teilweise Lasch gehandhabt wurde, war die Kontrolle der Pflichtrausrüstung in Sachen Lampe in der Nacht. Ich hab ein paar gesehen, die ohne liefen.
    Na toll und ich musste nach Aufforderung gehend nachladen, grrrr


    @ Zeche,
    deine Planung liesst sich recht gut und jeder Jeck ist da auch anders gestrickt.

  20. #20
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Kerkermeister Beitrag anzeigen
    2017 wurden eine Staffel und ein Einzelläufer wegen überlaufen DSQ
    Au Bagge! Aber nur gerecht. Es wird halt darauf hingewiesen und dann sollte man sich auch daran halten.

    Na toll und ich musste nach Aufforderung gehend nachladen, grrrr
    Geht ja um die eigene Sicherheit, aber auch da Hut ab, da hat der Veranstalter nachgezogen.

    Ich hatte da etwas mehr "Glück". Als meine Batterien alle waren, bekam ich das Fach mit meinen weichen Fingernägeln nicht mehr auf und konnte die Ersatzbatterien nicht reinfummeln. Ich latschte also im fast Dunkeln vor mich hin, bis ein Läufer auf mich auflief und mir bis zum nächsten VP Licht spendete. Dort konnte mir dann geholfen werden.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  21. #21
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    04. KW (Grundlagenphase 1): 73,4 km in 4 Einheiten

    So wechselhaft können die Wochen sein. Nach der sehr anstrengenden Woche davor war diese Woche läuferisch echt super. Wieder vier Einheiten geschafft, ein langer Lauf dabei, bestens. Im Einzelnen heißt das:

    Montag: 31,33 km (ca. 390 Hm) @ 5:37min/km
    Mittwoch: 12,03 km (ca. 70 Hm) @ 5:13min/km
    Freitag: 13,21 km (ca. 150 Hm) @ 5:21 min/km
    Samstag: 16,83 km (ca. 280 Hm) @ 5:31 min/km

    Nicht übermäßig schnell, dafür meist recht locker.
    Am Samstag war ich im Wald, das war ein Fehler. Das wird noch auf nict absehbare Zeit unmöglich sein. Ein Teil ist bereits von den Sturmschäden beräumt, aber dann Stand ich vor einer Wand aus umgestürzten Bäumen, als hätten Riesen Mikado gespielt.
    Ich habe versucht, den Schaden weiträumig zu umklettern - und habe dabei tatsächlich die Orientierung verloren. Das war spannend. Ca. 20 Minuten Kletterei für 50 Meter Weg.

    Jetzt ergötze ich mich noch ein wneig an der tollen Kilometerzahl dieser Woche, denn wenn ich meine Arbeitsplanung für diese Woche sehe wird mir Angst und Bange... :-(

    Liebe grüße
    nachtzeche
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  22. #22
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Ist es nicht schön zu merken, dass Training wirkt? Das es echt was bringt? Hach, wat freu ick mir...

    War gerade eine meiner Standart-Runden laufen. Knapp 15,5 km schön profiliert. Bei dieser Runde schaue ich immer zwei Mal auf die Uhr: Einmal nach genau 5 km, da bin ich vom tiefsten zum höchsten Punkt der Strecke gelaufen. Und dann noch mal bei km 9, da ging es erst sehr steil hinab und dann 3 Kilometer ekelig bergauf.

    Erfahrungsgemäß kann ich die Geschwindigkeit zwischen den beiden "Meßpunkten" halten. Bei einem normalen Lauf verändert sich die durchschnittliche Pace zwischen den beiden malen auf die Uhr schauen nicht. Dann ist das ein "normaler Tag".

    Heute war ich nach 5 km bei einer Pace von 5:21min/km - und beim 2. Mal bei 5:12 min/km. Wie geil ist das denn? Und das ohne bewusstes Forcieren des Tempos. Es lief einfach. Sehr geil!

    So macht das Spaß...

    Liebe Grüße
    nachtzeche
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  23. #23
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    Thorsten Havener

  24. #24
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    05. KW (Grundlagenphase 1): 52,28 km in 4 Einheiten

    Bin mir wirklich nicht sicher, wie ich diese Woche beurteile. Wohl mal wieder in die Kategorie "Sch.. Woche, aber das Beste daraus gemacht" packen.
    Es waren mal wieder gute 70 Arbeitsstunden diese Woche, dazu ein sehr intensives Gemeindewochenende, ich war Freitag bis Sonntag von Morgens bis Spätabends in der Gemeinde. War großartig, tolle Menschen, eine tolle Zeit - aber dem Laufen eben nicht gerade zuträglich. Trotzdem habe ich die 50-km-Wochenmarke geknackt. Die 70 Wochenkilometer habe ich deutlich verpasst, auch war kein Langer drin. Aber man muss es nehmen, wie es kommt. Im Einzelnen heißt das:

    Dienstag: 15,40 km @ 4:59 min/km (ca. 150 Höhenmeter)
    Mittwoch: 12,84 km @ 5:05 min/km (ca. 90 Hm), da bin ich erst um 22:30 Uhr nach einer Sitzung gelaufen. Sehr untypisch für mich, bin stolz auf meine Disziplin!
    Donnerstag: 3,05 km @ 4:51 min/km Lauf abgebrochen, weil mir, Überraschung, ein Arbeitstermin dazwischen kam...
    Sonntag: 20,99 km @ 5:21 min/km (ca. 250 Hm)

    Wenn ich das so lese kann ich eigentlich doch zufrieden sein. Gewicht geht auch langsam runter, seit Jahresbeginn habe ich 3 KIlo weniger. Jetzt bin ich nur noch 3,5 Kilo von meinem gewünschten Wettkampfgewicht entfernt.

    Diese Woche will ich es noch mal krachen lassen, bin Strohwitwer, die beste Ehefrau ist mit den Kindern eine Freundin am anderen Ende der Republik besuchen, Das heißt, ich werde diese Woche kaum was anderes tun als Arbeiten, laufen und schlafen. Sehr nett. Und dann am Samstag hinterherfahren, auf in den Urlaub!

    Also, ich geh dann mal laufen...

    Liebe Grüße
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  25. #25
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    Hallo

    Diese Details lese ich sehr gerne:
    1. Disziplin
    2. Gewicht runter
    3. Urlaub steht bevor
    Über die Reihenfolge der Details könnten wir stundenlang diskutieren, machen wir aber nicht, da du keine Zeit zum Diskutieren hast, sondern arbeiten, laufen und schlafen willst. Schon wieder eine Reihenfolge :-) :-) :-).
    Viel Spass weiterhin und ganz viel Erfolg auf dem Weg nach und dann in Berlin selbst.

    Gruss Stefan

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