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  1. #101
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Autsch 40 km gehen mit schmerzendem Knie. Respekt und Koppschüddeln gleichzeitig fürs Finish. Herzlichen Glückwunsch verbunden mit der Hoffnung, dass das nichts Ernstes im Knie ist.

    Gruss Tommi

  2. #102
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    @kerkermeister,

    klasse, das mit dem Vergleich zum 100 Meiler Berlin habe ich mir schon gedacht, Für mich als orientierungsloser Schaulä¤ufer wird der TTdR wohl ein "Albtraum" bleiben
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58

    100.) 20.10. Bottwartalmarathon
    10.11. Indoor Marathon Nürnberg
    24.11. RunMob Rössleweg 2019, 56 km
    30.11. Tiefbunker Marathon Hamburg-Weddel
    2020
    04.04. PUM, Piesberg Ultramarathon 62,2 km
    19.04. LIWA Marathon

  3. #103
    Running Doter Avatar von Kerkermeister
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Autsch 40 km gehen mit schmerzendem Knie. Respekt und Koppschüddeln gleichzeitig fürs Finish. Herzlichen Glückwunsch verbunden mit der Hoffnung, dass das nichts Ernstes im Knie ist. Gruss Tommi
    Ist mein Außenmeniskus, der mault seit 30 Jahren ab und an richtig rum, hat mir vor 1,5 Jahren auch die Teilnahme an der Treppen-WM gekostet und gehen schmerzte nicht, nur laufen ;) sonst hätte ich das nicht so beendet.

  4. #104
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von Kerkermeister Beitrag anzeigen
    Mit 2 Tagen Abstand bin ich doch halbwegs zufrieden. Pl.12. in 22:05h und bei den 230 u. 160,9 DNF Quote +40% sagt 2018 schon alles und dazu noch 3h über meiner PB, warum s.u.
    Der Mauerweg ist dagegen ein Kidsverwöhnclub.

    Bin auf Kante angelaufen, der Führende war mir zu schnell. Hab mich dann Nachts auf 2 oder 3 liegend alleine 3x verlaufen (+7km), Motivation war danach natürlich völlig im Eimer.
    Denn 7km sind leider nicht nur 42-45min Laufzeit, du sucht ja auch noch rum wie ein Doofer, wenn man die Strecke nicht kennt und nur mit dem Track auf der Uhr unterwegs ist.
    Aber egal, das ist TTdR ;)
    Ab ca. km 125 brutale Schmerzen im rechten Knie, da war an eine Laufbewegung nicht mehr zu denken, weil das Bein einfach eingeknickt ist. Somit knapp 40km bis zum Ziel nur noch im Wandermodus unterwegs.

    Overall ein tolles Woe, geiler Lauf, coole Orga, Helfer, andere Läufer / Crews., hatte dazu eine absolut geile und verlässliche Crew, die mit dem Auto immer 7-8km an der Strecke war.

    Das war´s nun für mich mit 100+km Rennen.
    Ab auf die Bambinidistanz TTdR 2020
    Krass, vielen Dank für deinen Bericht. Klasse Leistung!

    Ja, ich kann mir vorstellen, dass einen dieses Verlaufen mürbe macht. Konnte dir da deine Crew nicht helfen?

    Ich liebäugle in ein paar Jahren ja immer noch mit der 230er Variante. Allerdings schreckt mich die Strecke, immer am Fluß entlang, ein wenig ab. Und ich weiß auch nicht, ob ich eine Crew auftreiben kann.

    Warum würdest du das Rennen als so viel härter beschreiben als Berlin? Nur wegen der Streckenfindung?

    Und bei deinem Knie ging es mir wie Tommi: Ich schwanke zwischen Bewunderung, das durchgezogen zu haben (ich hätte fast sicher aufgegeben) und einem leichten Kopfschütteln ob der Unvrnunft. Aber du scheinst deinen Körper sehr gut zu kennen!

    Erhol dich gut und genieß die "Post-Race-Endorphine"!

    Liebe Grüße
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  5. #105

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    @Kerkermeister: Herzlichen Glückwunsch zum Finish! Ich musste leider am VP "Nur noch Marathon" aufgeben, da hatte ich aber auch schon wegen 2x Verlaufen in der Nacht 130km auf der Uhr. Der Akku war komplett leer, alles tat weh, die Motivation war im Keller. Bis zum Zielschluss wären da zwar noch ca. 10 Stunden Zeit gewesen, aber die letzten 40km durchzuwandern hätte ich körperlich und mental nicht mehr geschafft.

    Die TorTour ist hart: wenn man sich vor allem nachts nicht sehr auf die Beschilderung konzentriert, hat man sich schnell mal verlaufen und ein paar unnötige Kilometer auf der Uhr, die nach hinten raus richtig weh tun und der Motivation schaden.
    An und für sich ist die Orientierung zwar leicht, aber wenn man so in seinem Trott und mit sich selbst beschäftigt ist, übersieht man halt gerne mal das eine oder andere Schild...

    Hat zwar jetzt nichts mit der Veranstaltung an sich zu tun, ist mir aber trotzdem negativ aufgefallen. Einige Radfahrer und insbesondere E-Biker waren da wirklich ohne Rücksicht auf Verluste unterwegs: egal, wie schmal und wie voll der Weg war, da wurde ohne Rücksicht auf Verluste mit 30 Sachen durch die Menge gerast. Habe mich bei der Fahrweise gewundert, dass ich unterwegs nur einen Notarzteinsatz mitbekommen habe, wo zwei Radfahrer zusammengerasselt sind. Manchen Leuten sollte man wirklich jeden fahrbaren Untersatz verbieten...

    In 2 Jahren werde ich mir wohl nochmal einen Versuch über 100 Meilen geben, um das Ganze dann zu einem (hoffentlich) positiven Abschluss zu bringen. Aber 230km? Niemals!

  6. #106
    Running Doter Avatar von Kerkermeister
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    @ Chris
    Ich wollte das Ding alleine laufen und habe absichtlich auf eine Crew-Radbegleitung verzichtet, aber jetzt würde ich immer eine Radbegleitung mitnehmen, damit man sich auf die Lauferei voll und ganz konzentrieren kann.
    Meine Crew war mit dem Auto und einem top ausgearbeiteten Roadbook von einem Freund unterwegs, um mich alle 7-8km zu versorgen. Offizielle VP´s sind bei der TTdR sehr spärlich.
    Täusch dich nicht von wegen "immer am Fluss lang", genau das hat mich Nachts voll im Flow 2x in die völlig falsche Richtung laufen lassen :(

    Härter weil, 18 Uhr Start, denn du bist eh schon den ganzen Tag wach, Berlin startet man ja bekanntlich um 6 Uhr, Beschilderung, mal Ruhrradweg, mal ein Pfeil auf dem Boden, mal ein TTdR-Zettel am Baum oder Laterne, Umleitungen, Baustellen, die Verpflegung, dann die von Herbert geschilderten Rad/E-Bike Verrückten, da wurde ich auch öfters angemacht, geschnitten.
    Ich kenne ja mein Knie und die dann auftretenden Probleme, die mich auch nur 1x im Jahr so gravierend immer wieder im Training o. WK ausbremsen, 2-3 Tage dann ist wieder back to running ....heute ;)

    Herbert,
    schade, die DNF-Quote ist 2018 echt krass.
    Ab und an war für mich der Weg nicht wirklich zu finden, besonders in Städten / Kreuzungen, da wäre ein richtiges GPS-Gerät nötig, weil meine Fenix mit dem Track und vielen möglichen Abzweigen nicht genau genug ist.
    Dann sehen wir uns 2020 auf der Afterparty!

  7. #107
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Kerkermeister Beitrag anzeigen
    Ist mein Außenmeniskus, der mault seit 30 Jahren ab und an richtig rum, hat mir vor 1,5 Jahren auch die Teilnahme an der Treppen-WM gekostet und gehen schmerzte nicht, nur laufen ;) sonst hätte ich das nicht so beendet.
    Ah, das liest sich schon entspannter Wenn du dich da kennst und gehen problemlos möglich war, dann meinen höchsten Respekt, die 40 km noch bewältigt zu haben! Das zieht sich dann ja doch endlos hin............

    Zitat Zitat von HerbertRD07 Beitrag anzeigen
    Aber 230km? Niemals!
    Sag niemals nie

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  8. #108
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von HerbertRD07 Beitrag anzeigen
    Aber 230km? Niemals!
    Ich sehe das wie Tommi: Das sagen sie alle mal...

    Das mit dem "locker" laufen muss ich nochmal üben, ich dachte, das kommt mit fortschreitendem Training von alleine:

    gestern 14 km @ 4:50 min/km (das war halbwegs so gewollt), heute sollten nur noch ganz lockere 10 Kilometer folgen, weil ich am Samstag einenSpendenlauf für meine Hochschule mitmache. Geplant sind 50 Kilometer in 5 Stunden, bei fast 30 Grad... also heute bloß nicht übertreiben. Sind dann 15,5 km in 5:16 min/km geworden...

    Ich geh jetzt dehnen! Liebe Grüße
    nachtzeche
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  9. #109
    Avatar von Finny
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    Zitat Zitat von Kerkermeister Beitrag anzeigen
    @ Chris
    Ich wollte das Ding alleine laufen und habe absichtlich auf eine Crew-Radbegleitung verzichtet, aber jetzt würde ich immer eine Radbegleitung mitnehmen, damit man sich auf die Lauferei voll und ganz konzentrieren kann.
    Meine Crew war mit dem Auto und einem top ausgearbeiteten Roadbook von einem Freund unterwegs, um mich alle 7-8km zu versorgen. Offizielle VP´s sind bei der TTdR sehr spärlich.
    Täusch dich nicht von wegen "immer am Fluss lang", genau das hat mich Nachts voll im Flow 2x in die völlig falsche Richtung laufen lassen :(

    Härter weil, 18 Uhr Start, denn du bist eh schon den ganzen Tag wach, Berlin startet man ja bekanntlich um 6 Uhr, Beschilderung, mal Ruhrradweg, mal ein Pfeil auf dem Boden, mal ein TTdR-Zettel am Baum oder Laterne, Umleitungen, Baustellen, die Verpflegung, dann die von Herbert geschilderten Rad/E-Bike Verrückten, da wurde ich auch öfters angemacht, geschnitten.
    Ich kenne ja mein Knie und die dann auftretenden Probleme, die mich auch nur 1x im Jahr so gravierend immer wieder im Training o. WK ausbremsen, 2-3 Tage dann ist wieder back to running ....heute ;)

    Herbert,
    schade, die DNF-Quote ist 2018 echt krass.
    Ab und an war für mich der Weg nicht wirklich zu finden, besonders in Städten / Kreuzungen, da wäre ein richtiges GPS-Gerät nötig, weil meine Fenix mit dem Track und vielen möglichen Abzweigen nicht genau genug ist.
    Dann sehen wir uns 2020 auf der Afterparty!

    Ich mag hier auch nochmal ganz kurz ein Statement abgeben - sorry Nachtzeche fürs OT, doch es kann ja für jeden mal zum Thema werden!

    Als inoffizielle Supporterin habe ich bei der TdR die Erfahrung gemacht, dass an der Kemnade in der Nacht bzw. am frühen Morgen 8 von 10 Läufern, die uns im Zeitfenster von rund 1,5 Stunden Wartezeit auf unsere Läufer passierten, den falschen Weg eingeschlagen hätten, wenn wir sie nicht "eingewiesen" hätten. Die Markierung auf dem Boden entsprach einfach nicht dem Minizettel, der drei Meter weiter an einer Laterne hing. Das Ganze in der Nacht war für die Verläufer, denen wir auch begegnet sind, nicht gerade spaßig. Ich kenne die Ecke dort sehr gut und weiß, welche Dimensionen ein falsch eingeschlagener Weg dort nach sich zieht...

    Auch am Sonntagvormittag, als ich dann rund 30 km mit den Jungs unterwegs war, würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, dass alles für die Ortsunkundigen unbedingt selbsterklärend war. Schlecht dann, wenn nach bereits 24 gelaufenden Stunden so langsam aber sicher auch die Uhren ihren Dienst versagen. Nun gut, so sind die Spielregeln, doch das sollte man einfach wissen und muss man wohl einkalkulieren, wenn man die TdR meldet. Oder einen echt aufmerksamen und bedächtigen Radfahrer an seiner Seite haben :-)

    Meinen Glückwunsch jedenfalls zum Finishen und auch den von Herbert bewältigten 130 km!!!

    @ Nachtzeche: weiterhin gute Reise nach Berlin, ich verfolge das hier sehr aufmerksam und vorfreudig und wünsche Dir sehr, dass alles gut bleibt und klappt!


    LG,
    Finny

  10. #110
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von Finny Beitrag anzeigen
    Ich mag hier auch nochmal ganz kurz ein Statement abgeben - sorry Nachtzeche fürs OT, doch es kann ja für jeden mal zum Thema werden!
    Hey Finny, das ist doch kein verwässern! Ich finde solche Themen hier sehr spannend, und genau für so was soll der Faden auch da sein!
    Ich darf das auf keinen Fall meiner Frau verraten, aber die Idee TtdR setzt sich schon fest
    Aber frühestens 2022, eher später.

    Ich bin gerade in Marburg, zu meinem dieswöchigen langen Lauf. Meine Hochschule veranstaltet einen Sponsorenlauf, und ich bin von unserem Bund delegiert, die "Arbeitgeberseite" zu repräsentieren und uns den Studies positiv zu präsentieren. Und so werde ich gleich 5 Stunden im Kreis rennen. Auf Arbeitszeit. Sehr nett.
    Und ich merke, die haben keine Ahnung von Laufveranstaltungen. Ich muss mir quasi alles mitbringen.
    Witzigerweise bin ich voll aufgeregt. Total sinnlos, habe in den letzten Wochen schon deutlich härteres gemacht. Aber es kribbelt.
    Was mir sorgen bereitet ist das Wetter. 27° sind vorher gesagt, die strecke ist vornehmlich in der Sonne. Hitze ist eh nicht mein bester Freundund wirklich aklimatisiert bin ich auch noch nicht.

    Mal sehen was das gibt.

    Gestern Nacht bin ich auf der A4 am inselsberg und an Eisenach vorbei gefahren. Da hat schon ein bisschen mein Herz geblutet.

    Liebe grüße
    Nachtzeche

  11. #111
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    So, der Samstag war richtig gut. Muss aber gestehen, der Lauf hat einige Erkenntnisse geliefert, die ich noch einsortieren muss.

    Erstmal die "harten Fakten": 49,5 km auf einer Runde mit 970 Meter länge in 4:53 Stunden. Die Strecke war zur Hälfte im Schatten, der Rest pralle Sonne. Höchttemperatur im Schatten: 29°. Ich bin etwas zügiger angelaufen, um dann etwas langsamer zu werden, bin aber die letzten drei Kilometer noch deutlich unter 5:50 gelaufen. So weit alles gut.

    Welche Erkenntnisse ziehe ich daraus? Erstmal das positive:

    + ich bin fit. Schon gestern hatte ich keinerlei Muskelkater, ich hätte direkt wieder laufen können. Sehr nett.
    + Es ist mir gelungen, auch in schwierigeren Phasen locker zu bleiben und mein tempo den äußeren Bedingungen anzupassen ohne in Sinnkrisen zu kommen.
    + Man kann sich an Hitze gewöhnen. Diese Temperaturen werden nie meine Feunde, aber ich merke, wie ich zunehmend besser damit umgehen kann.

    So. Jetzt das, was mich nachdenklich macht.
    - Wenn es in Berlin ähnlich heiß wird, muss ich alle Ziele sausen lassen. Dann geht es nur ums überleben und ankommen. Und ich befürchte, dann werde ich auch ohne Uhr laufen müssen, damit ich gar nicht erst auf die Idee komme, mich da stressen zu lassen - das wäre tödlich für den Kopf!
    - Was mir unglaublich geholfen hat war meine Wasserwanne. Ich hatte mir einen eigenen Tisch aufgebaut, auf dem eine Wanne mit kaltem Wasser stand. Da habe ich mich anfänglich alle 6-7 Kilometer, später alle 4-5 Kilometer quasi reingelegt. Gesicht gewaschen, Kappe nass gemacht, Arme gewaschen. Genial. Immer, wenn ich gemerkt habe, die Hitze wird zu arg - einmal abgekühlt. Das war super.
    Aber: in Berlin geht das nicht. Das ist kein Rundenlauf. hmmm....
    - Trinken. Ein Problem. Ich hatte ziemlich schnell Magenprobleme. Nicht schlimm, aber so, dass ich eigentlich keinen Bock hatte, immer mehr da rein zu schütten. Aber ich hatte Durst. Ich hatte mir Apfel-Trauben-Schorle mit stillem Wasser gemischt. Das konnte ich schnell nicht mehr sehen. Irgendwann bin ich dann auf Sprudelwasser umgestiegen. Das war richtig gut. Ich mekre mehr und mehr, dass viele Getränke bei mir irgendwie das Durstgefühl nicht stillen. Da muss ich echt mal schauen, was ich damit mache. Und dieses widerstreitende Gefühl: "Magen: voll und aufgebläht vs. Mund trocken und durstig" war echt ekelhaft. Hier bin ich echt unsicher, wie ich da mit umgehen soll.

    So weit erstmal, ich drehe gleich erstmal wieder eine Runde, liebe Grüße
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  12. #112
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    salzt du deine Getränke denn auch ein wenig?
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  13. #113
    Avatar von Finny
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    Hallo Nachtzeche,

    zunächst einmal Glückwunsch zum erfolgreichen Teilnahme am fröhlichen Gekreisel und Deiner guten Form!

    Zum Thema Trinken und Kühlung zwei Ideen/Ansätze von meiner Seite:

    Kappe nass machen und halten ist immer eine gute Sache, ein klatschnasses Halstuch/Buff kann auch helfen, zum Beispiel ums Handgelenk gewickelt mitführend. Um diese immer wieder nass zu machen wird es sicherlich und hoffentlich auch in Berlin zahlreiche Wasserstellen geben.

    Dieses Gefühl von "ich kann jetzt echt nichts mehr trinken, hab aber totalen Durst" kenne ich auch. Ich nutze dann gern den ohnehin von mir heiß geliebten Kaugummi zur Überbrückung. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Pfefferminz/Tic tac o. ä. auch schon ganz gut helfen könnte?

    Auch spüle ich mir in solchen Momenten einfach regelmässig den Mund mit Wasser aus, spucke es dann aber wieder aus, um das Magenwiderstreben nicht zu provozieren.

    LG,
    Finny

  14. #114
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von d'Oma joggt Beitrag anzeigen
    salzt du deine Getränke denn auch ein wenig?
    Ich habe das zwei Mal gemacht. Das erste Mal war es echt gut, beim zweiten Mal hat mich das fast umgebracht: jeder Schluck hat mich durstiger gemacht. Und eigentlich hatte ich beide Male genau die gleiche Menge Salz genommen. Seitdem lasse ich das.

    In Berlin werde ich ja auch hoffentlich eine größere Auswahl an Getränken haben, vielleicht hilft Iso besser. oder aber Bier. Alkfreies Bier ist fast perfekt, gibt es aber viel zu selten an den Verpflegungsstellen.

    Zitat Zitat von Finny Beitrag anzeigen

    Kappe nass machen und halten ist immer eine gute Sache, ein klatschnasses Halstuch/Buff kann auch helfen, zum Beispiel ums Handgelenk gewickelt mitführend. Um diese immer wieder nass zu machen wird es sicherlich und hoffentlich auch in Berlin zahlreiche Wasserstellen geben.

    Dieses Gefühl von "ich kann jetzt echt nichts mehr trinken, hab aber totalen Durst" kenne ich auch. Ich nutze dann gern den ohnehin von mir heiß geliebten Kaugummi zur Überbrückung. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Pfefferminz/Tic tac o. ä. auch schon ganz gut helfen könnte?
    Hm, gute Ideen, danke.- Ich könnte auch mal mit einer stoffwindel experimentieren, die sind schön dünn. Kaugummi geht bei mir gar nicht. Aber Bonbons... werde ich testen!

    Danke!
    Liebe Grüße
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  15. #115
    >> Megacmrunner << Avatar von Fred128
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    Zitat Zitat von d'Oma joggt Beitrag anzeigen
    salzt du deine Getränke denn auch ein wenig?
    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    ... In Berlin werde ich ja auch hoffentlich eine größere Auswahl an Getränken haben, vielleicht hilft Iso besser. oder aber Bier. Alkfreies Bier ist fast perfekt, gibt es aber viel zu selten an den Verpflegungsstellen. ...
    An den VP's gibt es aber oft Salz auch so, in Verbindung mit gekochten Kartoffeln klasse, zum Reindippen. Oder Salzstangen oder salzige Kekse oder salzige Heringe, hhm, also die aus Lakritz, ist später ne super Abwechselung, wenn man nichts Süßes mehr sehen kann.
    2019: G1 Grüngürtellauf, Reconquista Rheinsteig I-V, Rheinsteig Erlebnislauf, Wibolt DNF/100k, Kölnpfad DNF/135k, Paris 27 Brückenrunde & Paris-Versailles
    2020: M deutsche Weinstraße

  16. #116
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von Fred128 Beitrag anzeigen
    An den VP's gibt es aber oft Salz auch so, in Verbindung mit gekochten Kartoffeln klasse, zum Reindippen. Oder Salzstangen oder salzige Kekse oder salzige Heringe, hhm, also die aus Lakritz, ist später ne super Abwechselung, wenn man nichts Süßes mehr sehen kann.
    Stimmt, das ist ein guter Punkt, den Gedanken hatte ich vorletzte Woche auch schon mal, ist wohl in meinem chronisch mangeldurchbluteten Läuferhirn untergegangen...

    Ich laufe im Training ja bewusst mit möglichst geringer Kalorienzufuhr, also meist nur mit Leitungswasser. (bei allem über 50 km komme ich damit nicht aus. Trotzdem nur so viel essen und trinken wie nötig...) Im Wettkampf mampfe ich mich ja richtig durch - auch und vor allem salziges, Von daher: der Punkt geht an Sie, Fred!

    Liebe Grüße
    nachtzeche
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  17. #117
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Wochenrückblick 21. KW (Wettkampfvorbereitung; Regenerationswoche): 89,22 km in 4 Einheiten

    Montag: 10,18 km @ 5:40 min/km; Jogging,
    Mittwoch: 14,08 km @ 4:51 min/km flotter Dauerlauf, ging überraschend gut!
    Donnerstag: 15,46 km @ 5:16 min/km; Dauerlauf, war selber überrascht über das Tempo
    Samstag: 49,5 km @ 5:57 min/km; langer Lauf bei übler Hitze

    Wenn mir am Anfang des Jahres jemand gesagt hätte, dass meine Regenerationswoche mal fast 90 km haben würde, hätte ich ihn ausgelacht. Jetzt ist es Realität.

    Bin sehr zufrieden mit dieser Woche, konnte alle Einheiten durchziehen. Beine sind noch gut, ich habe noch Spaß am Laufen - alles Bestens. Kann mir zwar ums verrecken nicht vorstellen, in 2,5 Monaten die mehr als dreifache Distanz des dieswöchigen langen Laufs am Stück zu laufen, aber das ist ja immer so.

    Jetzt erhöhe ich für zwei Wochen wieder die umfänge und schaue mal, was passiert...

    Liebe Grüße
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    Kerkermeister (11.06.2018)

  19. #118
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    Ja 90 Wochenkilometer dienen der Erholung Habe ähnliche Gedanken wie du wenn ich meine Vorjahresumfänge anschaue. Wobei ich die letzten Woche sogar mal wieder einige "ruhigere Wochen" drin hatte. Durch das Treppentraining konnte ich deutlich weniger Kilometer kassieren. Aber die hatte es dafür in sich. Frag mal meine Oberschenkel und Waden. Diese Woche wird km-mäßig de absolute Kindergarten. 10 waren es gestern und am Wochenende kommen nochmal 42 km dazu. Allerdings sind werden diese senkrecht absolviert in Reken Ich werde diese Woche meine Trainingstreppe meiden, weil die Knochen vom Hollenlauf noch etwas beleidigt sind.
    Im Gegensatz zu mir läufst du ja nach Plan. Was wird denn deine Peakwoche für einen Umfang haben. Ich war jetzt maximum bei 140 km bei der Vorbereitung für den Sparta gemacht. Auf der DUV-Seite wird empfohlen mehrere 100er und 24 h Läufe zu machen. Da bin ich dran. Bei den Wochenkilometern ist von Umfängen bis zu 200 als monatliche Belastungswoche die Rede Das schaff ich zeitlich nicht. In der Woche des 100 Meilenlaufes von Berlin könnte ich es angehen, hab aber mächtig Respekt und Bedenken was mein Körper dann mit mir macht.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58

    100.) 20.10. Bottwartalmarathon
    10.11. Indoor Marathon Nürnberg
    24.11. RunMob Rössleweg 2019, 56 km
    30.11. Tiefbunker Marathon Hamburg-Weddel
    2020
    04.04. PUM, Piesberg Ultramarathon 62,2 km
    19.04. LIWA Marathon

  20. #119
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von schauläufer Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu mir läufst du ja nach Plan. Was wird denn deine Peakwoche für einen Umfang haben?
    Naja, ich laufe nach Plan: nach selbstgebasteltem Plan. Der aber auch noch nicht fertigt ist. Ich weiß, wo meine Reg.-Wochen liegen sollen und ich habe (fast) alle langen Läufe verteilt. Ich kann dir aber nicht sagen, wie viele Km in welcher Woche insgesamt kommen werden. Das mache ich meist recht spontan.

    Meine Peak-Woche wird KW 29 sein, in ihr wird auch meinen längster Trainingslauf liegen. 115 km von Marburg nach Limburg über den Lahntalradweg. Mein privater 12-h-Lauf sozusagen. In dieser Woche möchte ich die 100 Meilen übertreffen. Das wird aber nur in dieser Woche etwas! Ansonsten liege ich in Belastungswochen bei 120-140 km.

    Zitat Zitat von schauläufer Beitrag anzeigen
    Bei den Wochenkilometern ist von Umfängen bis zu 200 als monatliche Belastungswoche die Rede Das schaff ich zeitlich nicht. In der Woche des 100 Meilenlaufes von Berlin könnte ich es angehen, hab aber mächtig Respekt und Bedenken was mein Körper dann mit mir macht.
    Ich halte das auch für sehr gewagt. Und das in dreierlei Hinsicht:
    1. Orthopädisch. Das musst du erst mal wegstecken. Wäre ich mir bei mir auch nicht sicher!
    2. Zeit. Überleg mal, das sind mindestens 20 Stunden Rennerei. Das ginge bei mir nur im Urlaub, und das würde ich auch nicht durchkriegen.
    3. Kraft. Ich merke, dass der Schlaf gerade mein limitierender Faktor ist. Gut, liegt auch an der Familiensituation: Meine beiden kleinsten Kinder sind 3 und 1, die dreijährige wird gerade auch nachts trocken und mein Sohnemann beendet die Nächte gerade gegen 5 Uhr. Die großen müssen um 6:45 Uhr aus dem Haus in die Schule. Ich merke, dass ich ohne Mittagsschlaf gerade schwere Probleme bekomme. Und wenn ich noch mehr laufe, wird das ja nicht besser...

    Und du mit deiner Treppe... So was von bekloppt! Ich glaube, das hätte ich nicht gemacht, gerade im Hinblick auf die Mammutaufgabe Sparthalon. Das wäre mir zu risikoreich gewesen, da mich nicht ausreichend zu fokussieren... Bin gespannt, was du berichtest!

    Liebe Grüße
    nachtzeche
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  21. #120
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    + Man kann sich an Hitze gewöhnen. Diese Temperaturen werden nie meine Feunde, aber ich merke, wie ich zunehmend besser damit umgehen kann.
    Ganz ganz wichtig! Im August kann es schon mal sehr heiß werden. Wenn du jetzt bereits merkst, dass du damit klar kommen kannst, dann ist das ein großer Pluspunkt.

    - Wenn es in Berlin ähnlich heiß wird, muss ich alle Ziele sausen lassen. Dann geht es nur ums überleben und ankommen. Und ich befürchte, dann werde ich auch ohne Uhr laufen müssen, damit ich gar nicht erst auf die Idee komme, mich da stressen zu lassen - das wäre tödlich für den Kopf!
    Die Strategie hat was. Die Energie, die du am heißen Tag verlierst, wenn du nicht frühzeitig das Tempo anpasst, wird dir in der Nacht fehlen.

    - Was mir unglaublich geholfen hat war meine Wasserwanne. Ich hatte mir einen eigenen Tisch aufgebaut, auf dem eine Wanne mit kaltem Wasser stand. Da habe ich mich anfänglich alle 6-7 Kilometer, später alle 4-5 Kilometer quasi reingelegt. Gesicht gewaschen, Kappe nass gemacht, Arme gewaschen. Genial. Immer, wenn ich gemerkt habe, die Hitze wird zu arg - einmal abgekühlt. Das war super.
    Aber: in Berlin geht das nicht. Das ist kein Rundenlauf. hmmm....
    Bei meinem letzten Mauerweglauf war an jedem VP eine Wasserwanne mit Schwämmen. Da konnten wir uns bestens befeuchten und abkühlen.

    - Trinken. Ein Problem. Ich hatte ziemlich schnell Magenprobleme. Nicht schlimm, aber so, dass ich eigentlich keinen Bock hatte, immer mehr da rein zu schütten. Aber ich hatte Durst. Ich hatte mir Apfel-Trauben-Schorle mit stillem Wasser gemischt. Das konnte ich schnell nicht mehr sehen. Irgendwann bin ich dann auf Sprudelwasser umgestiegen. Das war richtig gut. Ich mekre mehr und mehr, dass viele Getränke bei mir irgendwie das Durstgefühl nicht stillen. Da muss ich echt mal schauen, was ich damit mache. Und dieses widerstreitende Gefühl: "Magen: voll und aufgebläht vs. Mund trocken und durstig" war echt ekelhaft. Hier bin ich echt unsicher, wie ich da mit umgehen soll.
    Das kenne ich auch und auch wenn das "nur" eine Kopfsache ist, kann einen das schon fertig machen. Alkfreies Bier (gab es an manchen VPs) finde ich da wunderbar. Alles kalte und vor allem mit Kohlensäure, die schön in der Kehle kratzt hilft mir da.

    Zitat Zitat von d'Oma joggt Beitrag anzeigen
    salzt du deine Getränke denn auch ein wenig?
    Ich persönlich fände das gruselig. Entweder so wenig Salz rein, dass man es kaum schmeckt, dann ist es aber auch viel zu wenig, um etwas zu bewirken. Oder mehr und es schmeckt schäußlich. Abhilfe: Salztabletten. Kann mich jetzt nicht erinnern, ob es diese beim Mauerweglauf an den VPs gab. Ich hatte selbst genügend dabei.

    Zitat Zitat von Fred128 Beitrag anzeigen
    An den VP's gibt es aber oft Salz auch so, in Verbindung mit gekochten Kartoffeln klasse, zum Reindippen. Oder Salzstangen oder salzige Kekse oder salzige Heringe, hhm, also die aus Lakritz, ist später ne super Abwechselung, wenn man nichts Süßes mehr sehen kann.
    Auch eine prima Methode, Salz in den Körper zu bekommen und Abwechslung für die angeödeten Geschmacksnerven zu haben Allgemein ist das Essensangebot beim Mauerweglauf sehr reichhaltig und viele VP-Besatzungen bringen darüber hinaus auch noch eigene Sachen mit. Heiße Kartoffeln, selbst gebackenen Kuchen und auch mal richtiges Bier beispielsweise. Ich fühlte mich immer bestens versorgt. Und in der Nacht wusste ich den heißen Kaffee sehr zu schätzen, als mich die Müdigkeit fast übermannte.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  22. #121
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Bei meinem letzten Mauerweglauf war an jedem VP eine Wasserwanne mit Schwämmen. Da konnten wir uns bestens befeuchten und abkühlen.
    Hier: Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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ID:	66866 oder mal so: Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Das war mir aber noch lieber! Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Ein Beispiel für die Verpflegung: Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Okay, nicht alle VPS waren sooo bestückt, aber auch nicht viel weniger

    Und manchmal lässt man sich sein Lieblingsbier auch an die Strecke bringen Vielen Dank noch einmal harriersand
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Gruss Tommi


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    Thorsten Havener

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    nachtzeche (31.05.2018)

  24. #122
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    Danke, Tommi, für die coolen Impressionen. So was hatte ich gehofft! Dann sind die Wannen natürlich nicht so dicht wie bei einer Runden-Kreiselei, aber das sollte dennoch enorm helfen. Ich werde bei den nächsten langen Läufen mal eine Stoffwindel mitnehmen und das ausprobieren.

    Ich hoffe ja immer noch, dass wir jetzt die ganze Hitze verbrauchen und es am 11. August schön kühl wird...

    Ich merke schon, dass ich bereits jetzt deutlich hitzeresistenter bin als noch vor 4 Wochen. Die Anpassung funktioniert, es wird trotzdem dabei bleiben, dass meine Ziele am 11.08. absolut Wetterabhängig sind.

    Deine Beobachtungen mit der 2Kopfsache" beim Trinken ist spannend. Mir geht es echt auch so, und deine Formulierung "in der Kehle kratzen" trifft es genau! Das brauche ich dann, um dem Kopf zu zeigen: siehst du, Durst gelöscht!

    Alkoholfreies Bier ist schon immer DAS Wettkampfgetränk für mich. Weißt du, ob es das an den Verpflegungsständen gibt?

    Und die Beste feste Nahrung: Kartoffeln (mit Salz). Das war mein einziger Kritikpunkt am Thüringen Ultra vor 2 Jahren, dass es nur an einer einzigen Station Kartoffeln gab, bei km 105 oder so. Das hätte ich mir öfters gewünscht.

    So, bin etwas beruhigter, danke für eure Hinweise und Ideen!
    LG
    nachtzeche
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  25. #123
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    Chris,

    es gibt sogar echtes Bier
    An der VP12 Brauhaus Meierei

    Beim letzten Mal als es in die andre Richtung ging, hab ich mir ein kleines Becherchen gegönnt
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58

    100.) 20.10. Bottwartalmarathon
    10.11. Indoor Marathon Nürnberg
    24.11. RunMob Rössleweg 2019, 56 km
    30.11. Tiefbunker Marathon Hamburg-Weddel
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    04.04. PUM, Piesberg Ultramarathon 62,2 km
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  26. #124
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    Zitat Zitat von schauläufer Beitrag anzeigen
    es gibt sogar echtes Bier
    An der VP12 Brauhaus Meierei
    Das ist hervorragend, und ich werde mir das definitiv gönnen!

    Aber mir geht es beim Alkfreien wirklich um "regelmäßige" Verpflegung. Bei meiner Bestleistung über 12 h (einer meiner besten Läufe ever) habe ich ab Stunde 4 oder so fast ausschließlich alkoholfreies Bier getrunken. Sicherlich 2 Liter insgesamt. Das Zeug ist echt das Beste, as ich mir vorstellen kann. Wäre klasse, wenn es das an jedem VP gäbe...

    LG
    nachtzeche
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  27. #125
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    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Ich hoffe ja immer noch, dass wir jetzt die ganze Hitze verbrauchen und es am 11. August schön kühl wird...
    Da hoffe ich ja mal mit

    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Alkoholfreies Bier ist schon immer DAS Wettkampfgetränk für mich. Weißt du, ob es das an den Verpflegungsständen gibt?
    Ne, alkfreies Bier gab es nicht an den VPs.

    Gruss Tommi


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