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  1. #51
    Avatar von lazydaisy
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    Dann oute ich mich auch mal als Zwei-Mahlzeiten-Vernichterin, ich laufe sehr gerne und gut morgens mit leerem Bauch.
    Nur bei den sehr langen Läufen ab vier Stunden nehme ich mir was mit für unterwegs. Über fünf Stunden zwinge ich mich vorher eine Kleinigkeit zu essen.
    Da ich eher wenig wiege und mein Gewicht so gut finde, sind es ja keine Riesen Mengen, die mir zur Verfügung stehen. Auf nur zwei Mal verteilt habe ich dann zwei mal ein gutes Sättigungsgefühl - das hat was .
    Ansonsten fahre ich auch sehr gut mit dieser Strategie, bin leistungsfähig und fröhlich, meistens gesund, denke nicht ständig ans Futtern (weil es eh nix gibt außer der Reihe) und habe nur einmal am Tag einen größeren Aufwand für die Zubereitung des Essens. Passt.

  2. #52
    Ja wo laufen sie denn? Avatar von gecko
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    @Schlaks: Hömaa, ich hab mich doch nicht angegriffen gefühlt.... Ich dachte, so gut kennt man mich hier mittlerweile
    Ich verstehe auch, was der Artikel aussagt, aber wie Du schon schriebst (Und ich im Verlaufe des Fadens ebenfalls schon) ich mache ja keine langen Kanten, sondern verbringe nur meine Mittagspause mit Sport. Und direkt danach gibt's als erstes einen leckeren Becher Whey und dann heute z.B. das hier (Gerade eben selbst fotografiert ) :
    Name:  2018-01-16_13-40-50.jpg
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    Und heute Abend gibts Kartoffel /Hack Auflauf mit ordentlich Käse

    @Lilly: So geil !!!

    @Tommi:
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    Mein Blog: GinFit.de
    Gabelstapler Glukose // Wie man NICHT auf Sub3 trainiert // Geckoanalysis Die bekanntesten FORENBANANEN // Guter Laufstil vs. schlechter Laufstil
    Ewige Bestenliste Saison 2016/2017 : 5km: 19:24 ---- 10km: 40:20 --- HM: 1:29:02 --- M: 3:25:52
    Ziele 2019: Zunehmend abnehmen...

  3. #53

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    Das mache ich seit 2 Jahren so.

    Ich habe festgestellt, dass es bei mir besser klappt, wenn ich nichts esse, als wenn ich nur ein bisschen esse morgens und der Magen dann ständig was haben will. Spätestens um 9 hab ich früher dann irgendwas zum Essen gebraucht, das ist heute komplett weg.

    Ich war nie ein großer Frühstücker und musste mich immer dazu zwingen, weil man es ja so dringend machen muss.
    Ohne Frühstück fühle ich mich freier.

    Wobei "nichts" essen bedeutet bei mir keine Eiweiße oder Kohlenhydrate. Ich trinke morgens einen oder mehrere Kaffee (die ja nachweislich die Fettverbrennung anheben) mit einem TL Lecitin und die übliche Ration Omega3 + Mg + Zn.

    Netter Nebeneffekt: Die Nahrungsergänzung wird vom Körper weit besser aufgenommen weil keine Antinährstoffe im Magen sind. Ein recht erheblicher Unterschied!

    Warum ich das mache? Bequemlichkeit, Autophagie, Metabolische Flexibilität.

    lg

  4. #54
    KaBa_74
    Gast

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    Zitat Zitat von Laufmops64 Beitrag anzeigen
    Wenn man nun dieses 16/8 Intervallfasten würde machen wollen:
    Zitat Zitat von Laufmops64 Beitrag anzeigen

    Abends z.B. um 18 Uhr die letzte Mahlzeit, dann wieder am nächsten Tag um 10 Uhr Frühstück... was wäre dann um 6 Uhr erlaubt, Kaffee mit Milch? Oder nur Kaffee schwarz?
    Keine Milch, denn Milch ist ein Lebensmittel. Kaffee schwarz, Tee ungesüsst (auch keine Früchtetees!) und/oder Wasser. Ich musste mich an den Espresso ohne alles am Morgen gewöhnen, inzwischen geht es aber ganz gut. Milch deshalb nicht - und dabei ist die Dosis egal - weil es eben dann "Essen" wäre und der Körper anfängt zu arbeiten. In Milch ist Zucker (Laktose, auch in laktosefreier Milch ist Milchzucker, die sollte man als laktoseneutralisiert bezeichnen müssen finde ich) und das führt dazu, dass die Verdauung beginnt, alles wieder "zu tun hat". Das will man beim intermittierenden Fasten ja vermeiden, ständig nachzuschaufeln. Man möchte, dass der Darm seine Arbeit zu Ende bringt und dazu braucht er nun mal mindestens 12 Std. besser 16. Ebenso sieht es mit anderen Organen aus, so sagt man.

    Und wieso soll Kaffee Gift sein? Ist das eine Glas Rotwein in der Woche auch nicht, auch wenn Alkohol per se nicht gut ist. Man schreibt inzwischen auch Kaffee gute Wirkung zu, sofern man es nicht übertreibt. Vor dem Lauf einen Espresso kann sogar gut tun.

    Ich kann nach einigen Wochen Nüchternläufe sagen, dass ich das für mich präferieren kann. Ich neige grundsätzlich nicht dazu, Hunger zu haben, bin daher auch nüchtern nicht mürrisch und fühle mich wohler beim laufen. Laufe ich hingegen normal gesättigt am Nachmittag, flutscht es nicht so. Das muss aber nicht bei jedem so sein, das ist einfach höchst individuell. Daher kann man hier sicher keine Generalaussagen treffen.

  5. #55
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Der Wegbereiter der Polarpulsuhren hat ein Buch über Intervallfasten veröffentlich. Bin ich eher zufällig drüber gestolpert.

    http://www.hottenrott.info/buchvorst...is-ueberzeugt/
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  6. #56
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Hier noch ein Artikel dazu:
    http://www.hottenrott.info/wp-conten...des-Fasten.pdf

    Dass IF wirkt, ist ja nichts Neues.
    Interessant ist folgendes:
    Weiterhin erhielten jeweils 20 Probanden randomisiert entweder eine alkalische Supplementation (Basica direkt, Protina GmbH, Ismaning, Deutschland) oder ein Placebo zum Einnehmen. Täglich wurde morgens und abends das Direktgranulat (2 Sticks enthalten: Calcium 240 mg, Magnesium 400 mg, Zink 5 mg, Molybdän 50 μg, Chrom 40 μg, Selen 30 μg) oder ein gleichaussehendes und gleichschmeckendes Placebopräparat eingenommen.
    Anscheinend hat diese "alkalische Supplementation" einen Effekt gehabt.
    Erklärt wird dies so:
    Dabei wurde angenommen, dass [...] eine alkalische Supplementation die durch Intervallfasten induzierte Azidose [18] kompensieren kann und dies insgesamt einen stärkeren Gewichtsverlust und eine bessere Leistungsentwicklung ermöglicht.
    Dazu zitierte Literatur: [18] Street D, Nielsen JJ, Bangsbo J, Juel C:
    Metabolic alkalosis reduces exercise-induced acidosis and potassium accumulation in human skeletal muscle interstitium.
    J Physiol 2015;566:481–489.
    https://physoc.onlinelibrary.wiley.c...ol.2005.086801

    Hier geht es mMn um was anderes und diese ganze Säure/Basegeschichte ist ja kontrovers.
    Trotzdem bleibt interessant, dass die Supplementation anscheinend einen Effekt hatte.

    Homo cursor, M50, Bestzeitenjäger 2011-15 (19:11, 39:22, 61:45, 1:29), seitdem Spaßläufer
    "Training ist wie ein Medikament. Wenn ich es überdosiere, habe ich irgendwann auch die Nebenwirkungen." (R. Hambrecht, Kardiologe)

  7. #57
    Avatar von sunshine18
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    Ich faste jetzt schon seit 4 Wochen und bin begeistert von der positiven Auswirkung auf meinen Körper. Ich fühle mich fitter und ich habe deutlich weniger Motivationstiefs. Ich faste 16:8 und habe mir hierzu eine App namens yazio zur Hand geholt. Mir fällt es damit deutlich leichter, da mich die Countdownfunktion stark motiviert wenn es mal anstrengend wird. Bei Yazio gibt es auch noch weitere Fastenmodelle und da werde ich das ein oder andere auf jeden Fall auch mal ausprobieren
    Zuletzt überarbeitet von Tim (25.01.2020 um 20:34 Uhr) Grund: Link zur App entfernt, Name steht ja da

  8. #58
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    Wow, ich kann sogar ohne APP ausrechnen wann die 8 Stunden Essenszeit beginnt und aufhört, ehrlich.
    Auch verwechsle ich die Phasen nicht, auch nicht wenn ich vom Schichtdienst extrem müde bin
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  9. #59
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Ich mache Intervallfasten seit einigen Jahren. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich dazu ein App benötigt hätte. Aber manche Leute benötigen ja sogar eine Atem-App, die im 3-Sekunden-Takt "Einatmen" und "Ausatmen" auf den Smartphone-Bildschirm schreibt
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
    Nächster Wettkampf: TBD

  10. #60
    >> Megacmrunner << Avatar von Fred128
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
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    ... eine Atem-App, die im 3-Sekunden-Takt "Einatmen" und "Ausatmen" auf den Smartphone-Bildschirm schreibt
    Ich habe gerade im Store gesucht und kann die nichts finden? Wie heißt die App?
    2020: G1 Grüngürtellauf, Sektlauf - geplant: Whew, Kölnpfad, Jubiläums-Röntgenlauf

  11. #61
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von gecko Beitrag anzeigen
    Mein Hauptanliegen (Magen) scheint sich wirklich damit wohlzufühlen, zumindest bilde ich mir das ein...

    Das alles ist nicht richtig messbar, sondern mehr so ein Gefühl, aber ich wollte das hier trotzdem mal posten.
    Hallo gecko,

    ob das messbar ist oder nur subjektiv, ist doch gleichgültig. Entscheidend ist, dass du dich besser und entlastet fühlst.

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  12. #62
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
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    Ich mache Intervallfasten seit einigen Jahren. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich dazu ein App benötigt hätte. Aber manche Leute benötigen ja sogar eine Atem-App, die im 3-Sekunden-Takt "Einatmen" und "Ausatmen" auf den Smartphone-Bildschirm schreibt
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  13. #63
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Ist das nicht ein Widerspruch? Den Körper entgiften wollen, ihn dann aber mit Coffein zu fluten?
    Seit wann ist Koffein Gift?
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  14. #64

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    Zitat Zitat von Laufmops64 Beitrag anzeigen
    Wenn man nun dieses 16/8 Intervallfasten würde machen wollen:

    Abends z.B. um 18 Uhr die letzte Mahlzeit, dann wieder am nächsten Tag um 10 Uhr Frühstück... was wäre dann um 6 Uhr erlaubt, Kaffee mit Milch? Oder nur Kaffee schwarz?
    Kaffee nur schwarz, Milch unterbricht die Fastenphase. Ich nehme eine Prise Zimt dazu, was schon wegen sehr geringer KH-Mengen strittig ist.

    Bin vor 1 1/2 Jahren mit 16/8 gestartet, dies war allerdings zu dicht an meinen sonstigen Essgewohnheiten. Danach kam 18/6, was sich auch gut umsetzen ließ, danach 20/4, meistens 21/3, aus zeitlichen Gründen, was sich für mich nicht bewährt hat. Grund: Die Reste der Mahlzeit 1 trafen sich mit dem Beginn der Mahlzeit 2, was unangenehm war. Für mich müssen im Minimum 4 Stunden dazwischen liegen, daher bin ich wieder bei 18/6 angelangt, mit 2 Mahlzeiten. Zwischendurch "etwas" sollte man vermeiden, aber auch nicht so eng sehen, solange es in der Essensphase ist.

    Sport, also Schwimmen, Kraft, Rad oder Laufen nüchtern war schon vorher kein Problem für mich. 16/8 sollte man gut hinbekommen. Mit ständigen energetischen Überschuss wird man auch mit IF nicht abnehmen.

    Ansonsten sehr empfehlenswert, mMn.

  15. #65
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Eigentlich schade, dass dieser Faden eingeschlafen ist, weil der TE aus sehr verständlichen Gründen im RW Forum nicht mehr aktiv ist. Inzwischen bin nämlich auch ich dem 16:8 Intervallfasten verfallen. Bin mein Leben lang immer zu fett gewesen und in längeren sportfreien Phasen regelmäßig bei 15 bis 20 kg zu viel angelangt. Diäten und auch wiederholtes, bis zu 2wöchiges Heilfasten brachten mir dauerhaft absolut gar nichts. Seit 7 Monaten mache ich nun 16:8 (in der Praxis sogar eher 18/6, weil ich meine Frau bisher nicht dazu bewegen konnte, das Mittagessen auf 16:00 Uhr zu kochen). Sogar während einer 3 monatigen Laufpause im letzten Herbst konnte ich mein Gewicht weiter senken.

    Dabei war das bloße Weglassen der Abendmahlzeit nur der eine, offenkundige Aspekt. Im Laufe der Zeit ergab es sich fast von selbst, dass ich auch das wenige, was ich bei Frühstück und Mittagessen noch zu mir nahm, immer weiter hinterfragte, qualitativ optimierte und nun auch wesentlich entschleunigter bzw. bewusster zu mir nehme. Gelegentliche Ausnahmen aus sozialer Rücksichtnahme (Essen mit der erweiterten Familie und/oder Freunden) lasse ich einfach zu, da bin ich ganz entspannt. Die nächste Fastenzeit kommt ja bestimmt.

    In den ersten Wochen gab's abends schon mal 'nen Hänger, weil zu gewohnter Essenszeit nix zwischen den Kiemen landen wollte. Das entlarvte sich aber schnell - und zwar nicht als Hunger, sondern als "Gelüste auf ...". Das ging aber bald vorbei. Und wenn doch mal wieder, finde ich den Gedanken "Morgen früh kann ich mich wieder satt essen" ungemein tröstlich. Auf die Idee, mir die Zeit bis dahin von einer App anzeigen zu lassen, käme ich allerdings nie. Was für ein Widersinn - die würde mich doch ständig nur von meinen vielen Ablenkungen vom Essen ablenken und mich permanent ans Essen erinnern.

    Ich kann das Intervallfasten nur jedem empfehlen, der mit dem Gewicht zu kämpfen hat oder der etwas gegen drohenden Diabetes Typ 2 tun muss/möchte. Gegen Letzteres sind wiederkehrende 14stündige Insulinpausen die beste Vorbeugung.


    @gecko: Alles Gute, falls du hier doch nochmal reinschaust!

  16. #66
    Ambitionierter Spaßläufer Avatar von Alcx
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    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wenn man nicht stets genau darauf achtet was man isst, bringt auch "Intervallfasten" nichts, zumindest auf längere Zeit gesehen. Gruß von einem 17:7 "Intervallfaster", der dieses unwissentlich schon seit 25 Jahren macht und dabei trotzdem problemlos zunehmen kann.

  17. #67
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Alcx Beitrag anzeigen
    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wenn man nicht stets genau darauf achtet was man isst, bringt auch "Intervallfasten" nichts, zumindest auf längere Zeit gesehen.
    Die Erfahrung habe ich - zum Glück nur bis zu unerwünschter Stagnation - auch schon gemacht. Das "was" und das "wie" konnten dann wieder den gewünschten Unterschied ausmachen.

    Zitat Zitat von Alcx Beitrag anzeigen
    Gruß von einem 17:7 "Intervallfaster", der dieses unwissentlich schon seit 25 Jahren macht.
    Booooaaaaaah!

    Ganz ohne Studien, ohne Shakes, keine App, kein Fressclub (a.k.a W**ght Watchers)? Aber eigentlich kann das eh nicht funktionieren, weil "Intervallfasten" gar kein englisches Wort ist, sondern ganz old school nur schnöden Verzicht predigt.

  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    K.P. (28.01.2020)

  19. #68
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Seit wann ist Koffein Gift?
    Natürlich nicht für uns Junkies


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  20. #69
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    IF ist allerdings kein Selbstläufer.
    Nur weil man das Frühstück weglässt, nimmt man nicht ab.
    Es gibt genügend Dicke, die nie frühstücken.

    Homo cursor, M50, Bestzeitenjäger 2011-15 (19:11, 39:22, 61:45, 1:29), seitdem Spaßläufer
    "Training ist wie ein Medikament. Wenn ich es überdosiere, habe ich irgendwann auch die Nebenwirkungen." (R. Hambrecht, Kardiologe)

  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von blende8:

    JoelH (27.01.2020)

  22. #70
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von d'Oma joggt Beitrag anzeigen
    Wow, ich kann sogar ohne APP ausrechnen wann die 8 Stunden Essenszeit beginnt und aufhört, ehrlich.
    Auch verwechsle ich die Phasen nicht, auch nicht wenn ich vom Schichtdienst extrem müde bin
    Ein Kumpel von mir hat mal versucht, einen Monat lang morgens und abends je 10 Kilometer zu laufen. Nach einiger Zeit musste er überlegen, ob er nach dem Duschen zur Arbeit fahren soll oder ins Bett gehen muss.
    Damals gab es noch keine Apps, aber ...
    Ich gebe immer 100 %, außer beim Blutspenden

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Santander:

    Fred128 (31.01.2020)

  24. #71
    Avatar von Kampfschwein406
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Ich habe in meiner Abnehmphase morgens ~7.30 Uhr ein kleines Müsli, zwei Knäckebrote und ein Brot gegessen. Dann den ganzen Tag nicht und bin nach der Arbeit direkt zum Schwimmen gefahren. Danach gabs so um 19-20 Uhr, je nach Einheit noch ein kleines Müsli.

    Damit da 2-3km Schwimmen kein Problem. Kommt halt auch auf den Job an den du ausübst, ich sitz den ganzen Tag im Büro, da ist nicht soviel mit Kohlehytratebrand. Von daher ist da Abends noch genug da gewesen. Also das fällt als Grund für Naschereien zwischendurch weg.
    In ähnlicher Form mache ich das auch seit vergangenen März. Angefangen hat es eigentlich damit, dass ich mir die 6 h-Regel auferlegt habe, also 6 h Nahrungspause zwischen den Mahlzeiten, um den Insulinspiegel nicht dauerhaft hochzuhalten. Aus verschiedenen Gründen (z.B. vorbereitetes Wurstbrötchen zu Hause vergessen) habe ich dann einige Male auf das Essen in der Mittagspause verzichtet und festgestellt, dass mir dabei nichts fehlt und prompt wurde aus 6 h die komplette Zeit zwischen Frühstücks-Kakao und Abendessen. Dies wird seither so an jedem Arbeitstag gehandhabt. Abends wird dann ordentlich geschaufelt, so dass die Sollkalorien i.d.R. locker erreicht werden. Am Wochenende gehe ich damit lockerer um, weil ich den Körper/Stoffwechsel auch nicht an diesen Ablauf gewöhnen will.

    Im Prinzip habe ich also eine 12-11 Regel (12 h Pause und 11 h Pause). Mag zwar nicht dem Sinn des Intervallfastens (mind. 14-16 h ohne Nahrung) entsprechen, war aber auch nie meine direkte Absicht. Es ging mir hauptsächlich darum, die Zwischenmahlzeiten zu vermeiden - also keine Kekse oder Süßes reinzustopfen. Damit habe ich in 8 Monaten auch ca. 6-7 kg abgenommen.

    Mir geht es seither viel besser, obwohl ich die Nahrung selbst eigentlich nicht umgestellt habe. Tagsüber viel weniger müde und auch die Verdauung ist deutlich besser. Laufen (Training) auf nüchternem Magen funktioniert bei mir ausgezeichnet.

    Wie gesagt: Das ist nicht das Intervallfasten im eigentlichen Sinne, aber bei einem offenen 8h-Fenster hätte ich sicher weniger abgenommen. Und es gibt nicht wenige, die meinen sie könnten die 8 h zum Dauerfressen nutzen, weil sie ja 16 h gefastet haben. Und dann wundern sie sich, dass sie nicht abnehmen.

  25. #72
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    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    Es gibt genügend Dicke, die nie frühstücken.
    Nicht frühstücken ist ja auch nicht gleich Interfallfasten. Wenn ich mir um 22 Uhr noch ein Tüte Chips reinziehe und um 11:30 dann zu Mittag esse habe ich auch aufs Frühstück verzichtet aber kein 16:8 Intervall. Da wäre um 19:30 die letzte Mahlzeit. Aber ja, ein Selbstläufer ist es trotzdem nicht, es macht es aber einfacher.

  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Gid:

    K.P. (28.01.2020)

  27. #73

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    Ich mache IF seit gut 3 Jahren und kann mir unter der Woche nichts anderes mehr vorstellen. Am WE gibts meist Frühstück, ist halt auch sozialkompatibel wenn die Familie mit am Tisch sitzt.
    Seit Montag lasse ich das Mittagessen weg, funktioniert bislang besser als gedacht. Die größte Umstellung jetzt war die Gewohnheit. Normal habe ich Punkt 12 Hunger weil man halt was isst um 12. Aber wenn man den Druck nicht hat, habe ich auch keinen Hunger.
    Und warum das ganze? 3-4 Kilos sollen weg. Ganz netten Text über IF hat Krisso in seinem Blog, ist recht lesenswert.

    Und das wichtigste beim IF ist die Kohlenhydratreduktion. d.h. Kaffee mit Schuss Milch ist kein Problem ebenso einen Low-Carb Proteinriegel wenn der Hunger wirklich akut ist oder man merkt, dass die Hände kalt werden (dann beginnt nämlich der Eiweißabbau am Muskel, was keine gute Idee ist...)

  28. #74
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    Zitat Zitat von butterkeks Beitrag anzeigen
    Ich mache IF seit gut 3 Jahren und kann mir unter der Woche nichts anderes mehr vorstellen. Am WE gibts meist Frühstück, ist halt auch sozialkompatibel wenn die Familie mit am Tisch sitzt.
    Seit Montag lasse ich das Mittagessen weg, funktioniert bislang besser als gedacht. Die größte Umstellung jetzt war die Gewohnheit. Normal habe ich Punkt 12 Hunger weil man halt was isst um 12. Aber wenn man den Druck nicht hat, habe ich auch keinen Hunger.
    Und warum das ganze? 3-4 Kilos sollen weg.
    Am Ende geht es ja nur um die Energiebilanz, sprich das Kaloriendefizit.
    Hungerstoffwechsel gibt es ja gemäss @Gid nicht

  29. #75

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    Zitat Zitat von Fusio Beitrag anzeigen
    Am Ende geht es ja nur um die Energiebilanz, sprich das Kaloriendefizit.
    Hungerstoffwechsel gibt es ja gemäss @Gid nicht
    Jein. A Calorie ist nicht einfach a calorie. Kommt immer auf den Stoffwechselkontext an.

    Nachtrag: seit Montag lasse ich das Mittagessen zusätzlich zum Frühstück weg.

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