Den Nudelsalat fand ich leider überhaupt nicht lecker. Ich war jedenfalls froh, daß ich meine Tochter, die mitgereist, aber nicht mitgelaufen ist, nicht extra dafür mitgenommen habe. Ansonsten fand ich den Marathon an sich OK. Die Strecke zu Beginn auf der "Autobahn" ist halt eher einsam. Ich bin mit 3:42 ins Ziel gelaufen. In diesem Zeit-Bereich war auf den letzten fünf Kilometern das Problem, daß man von hinten durch die 10 km-Läufer über den Haufen gerannt wird. Gut fand ich hingegen, daß 10K und Marathon schon einige 100 Meter vor dem Ziel getrennt wurden, so daß man als Marathoni in Ruhe den Zieleinlauf genissen kann während die Zehner noch um jede Sekunde kämpfen.

Im Ziel war ich mit meiner Zeit gerade vor dem großen Ansturm. Positiv finde ich auf jeden Fall die Versorgungstüten, wodurch das alles schneller geht. Auch daß es ein echtes Finisher-Shirt erst am Ziel gibt finde ich gut. Beides habe ich sschon bei mehreren spanischen Marathons gesehen. Ich habe aber auch gesehen, daß kurz nach mir plötzlich alles verstopft war, was mehr an den Zehnern als an den Marathonis gelegen haben dürfte.

Wozu man allerdings eine Trommelkapelle durch den Zielbereich hin und her marschieren läßt, die noch dazu die Musik und den Kommentator vom Zieleinlauf übertönt (inkl. der auf Leinwand übertragenen Siegerehrung), hat sich mir nicht erschlossen.

Trotzdem hat es mir gut gefallen und ich könnte mir vorstellen, hier irgendwann noch einmal zu laufen.