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  1. #1

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    Standard Immer wieder Shin Splints...

    Hallo hier Lieben, ich bin neu hier und habe die Suchfunktion leider noch nicht gefunden... 😁 deswegen meine Frage: ich habe nach dem Laufen tierische Probleme mit Schmerzen an der Innenseite des Schienbeins. Es ist ein sehr starker Druckschmerz an der Unterschenkelinnenseite, ca eine Hand brei über dem Knöchel bis zur Mitte des Schienbeines sowie Druckschmerzen direkt auf dem Schienbeinknochen. Ich bin sportlich, aber keine mega ambitionierte Läuferin. Ich habe Anfang des Jahres wieder angefangen regelmäßig zu laufen (2-3 mal die Woche) und möchte das auch weiter durchziehen, aber die Schienbeine machen mir einen Strich durch die Rechnung. Ich laufe derzeit noch keine mega langen Strecken (5-10 km) und meine Pace ist auch nicht schnell (6:00-6:30). Google rät zur Laufpause. Die habe ich gemacht, bis ich wieder komplett schmerzfrei war - jedoch hatte ich nach dem ersten Lauf nach der Pause direkt wieder Schienbeinschmerzen. Das Problem habe ich aber schon mehrer Jahre, immer wenn ich laufen gehe. Und die Laufpausen bringen bei mir rein gar nichts, da es nach dem ersten Lauf sowieso wieder schmerzt. Habe meine Unterschenkel vor dem Laufen getaped- bringt nur bedingt was. Ich tendiere momentan zu „ich laufe einfach weiter, bis mein Körper sich daran gewöhnt hat“, aber ich weiß nicht recht ...

    Tipps? Erfahrungen?

  2. #2
    KaBa_74
    Gast

    Standard

    Unschön, hatte ich im vergangenen Jahr auch. Laufpausen ist wohl schon das moderateste Mittel bei allen Verletzungen im Sport. Hier heißt es einfach durchhalten und dann langsam ran tasten an die Kilometer. Ich finde, eine Pace von 6 oder 6:30 schon recht flott. Als ich nach der Pause angefangen hatte, bin ich mit einer 8-9er Pace gelaufen (die Walker haben mir schon fast frech ins Gesicht gegrinst). Das war die Empfehlung vom Sportmediziner! Außerdem habe ich geschaut, wie viele Kilometer ich schmerzfrei laufen konnte. Ab Beginn Schmerz bin ich spazierend nach Hause, also habe den Lauf abgebrochen. Dann immer wieder gerollt und gecremt. Vor dem Lauf kam auf die Beine Lavit Sportöl Aktiv (das wärmt bei Bewegung) und nach dem Duschen dick kühlende Pferdesalbe (hier aufpassen, gibt auch wärmende!). Und wie gesagt, täglich!!! gerollt mit dem Ball, die gesamten Beine, alles von oben nach unten. Durch all das habe ich es letztlich so in den Griff bekommen, dass mir im Oktober der HM gelang.

  3. #3
    Alles im Blick. Avatar von bones
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  4. #4
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Mir hatte damals die entsprechende Dehnübung die Schmerzen innerhalb einer Woche genommen, sodaß ich sogar an dem schon abgehakten WK teilnehmen konnte. Seitdem hatte ich es nie mehr.
    Gruß vom NordicNeuling

  5. #5
    Avatar von Ladyinpink
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    Nachstehend mein Erfahrungsbericht mit Shin Splints. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich kein Arzt bin und lediglich meine Erfahrungen schildern kann. Mit dem Erfahrungsbericht möchte ich aber auf keinen Fall die Expertenmeinungen in Frage stellen. Ein Arztbesuch ist wohl der einzige Rat den man wirklich zu 100 % aussprechen kann.

    Ich hatte in den letzten Jahren (die ersten Laufversuche waren 2015) das gleiche Problem wie Du. Sobald ich regelmäßig gelaufen bin schmerzten meine Schienbeine. Der Schmerz war ca eine Handbreite über dem Knöchel innen. Anfangs nur ein Druckschmerz doch wenn ich trotzdem lief (insbesondere nach dem Tempotraining) wurde es immer schlimmer. Ich hab anfangs auch mit Laufpausen, kühlen, Blackroll gearbeitet. Leider ohne Erfolg. Habe dann immer wieder das Laufen ganz aufgegeben und durch Radfahren oder (phasenweise) auch keinen Sport ersetzt. Irgendwann war der Leidensdruck so groß, dass ich einen Sportarzt aufsuchte. Der bestätigte meine Vermutung (shin splints), tapte mir die Waden und empfahl vorsichtig weiterzulaufen. Es wurde nicht besser.

    Ich lief also nur mehr unregelmäßig (max. 2 mal pro Woche) mit geringen Umfängen (5-7 km, manchmal auch 12 km) damit sich der Schmerz in Grenzen hielt (einen leichten Druckschmerz nahm ich in kauf) . Das Laufen machte mir in dieser eintönigen Form aber keinen Spaß.
    Irgendwann im Jahr 2017 entdeckte ich zufällig beim eincremen einen Triggerpunkt in den Waden relativ nah an der Kniekehle. Nach längerem Herumdrücken waren die Schienbeinschmerzen plötzlich weg. Also fing ich an meine Waden regelmäßig mit den Händen durchzukneten. Wie es aussieht erreiche ich die Triggerpunkte mit der Blackroll nicht. Ich muss wirklich mit viel Kraft und tw mit beiden Daumen drücken damit ich was bewirken kann. Was mir zusätzlich geholfen hat war Tapen.

    Seit 2018 laufe ich jetzt wieder strukturiert nach trainingsplan (3-4 mal die Woche mit min 1 Tag Pause) inkl. Tempoeinheiten und Umfangsteigerung von ca. 10 % pro Woche, jede 4 Woche reduziere ich den Umfang um ca. 1/3. Ich achte auf regelmäßiges intensives Dehnen der Wadenmuskulatur und natürlich massiere ich regelmäßig. Die ersten 5 Wochen habe ich zusätzlich getaped. Zugegebenermaßen waren die Schmerzen teilweise grenzwertig. Ich habe den Plan jedoch durchgezogen. Mittlerweile hat sich der Schmerz auf einen leichten Druckschmerz am Tag nach dem Lauf reduziert. Tape lasse ich seit ca. 2 Wochen weg. Dehnen (Schollenmuskel!), Massage und Kräftigungsübungen stehen noch immer regelmäßig am Programm. Zusätzlich dusche ich die Waden nach jedem Lauf ca. 30 sek. mit eiskaltem Wasser ab.

    Mittlerweile laufe ich Umfänge von 45-55 Wochenkilometer und habe die Schmerzen im Griff. Ich hoffe, dass auch der leichte Druckschmerz noch weggeht.

    @NordicNeuling: Welche Dehnübungen haben bei Dir geholfen?

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