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  1. #1

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    Standard Die große Frage: Bin ich bereit für den ersten Halbmarathon - ja oder nein?

    Hallo alle zusammen
    Ich bin relativ neu im Geschehen...sowohl was den Laufsport, als auch das Schreiben von Forenbeiträgen anbelangt. In den letzten Tagen bis Wochen stelle ich mir immer häufiger die Frage, wie es wohl wäre einen Halbmarathon zu laufen. Ein Traum würde wahr werden! Allerdings kann ich nicht so recht einschätzen, ob ich mir damit zuviel zutrauen würde oder ob dieser Traum in realistische Nähe gerückt ist...
    Aus diesem Grund habe ich gedacht, dass ich mir doch am Besten den Rat von Profis und anderen Läufern holen kann. Dazu vielleicht erstmal ein paar Infos zu mir:

    Ich bin weiblich, 25 Jahre alt, laufe regelmäßig seit 2 Monaten. Regelmäßig bedeutet 3-4 Mal in der Woche. Mittlerweile liegt mein Streckenrekord bei 18,5 km in 1h 50min. Die 10km-Strecke laufe ich durchschnittlich in 50-55 Minuten.
    Der Halbmarathon, der mich interessieren würde wäre am 31.03. in Neuss, das heißt schon in 30 Tagen...
    Haltet ihr das für realistisch?

    Wahrscheinlich plagen mich die üblichen Sorgen/Ängsten vor dem ersten Lauf-Wettkampf...kann ich mich blamieren? Schaffe ich es überhaupt ins Ziel? Mute ich mir zu viel zu? Was ist, wenn ich kurzfristig feststelle, dass ich es nicht schaffen werde?

    Ich freue mich über eure Meinungen/Tipps/Gedanken dazu

  2. #2
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Ja.
    Nein.
    Ja.
    Nein.
    Kann nicht passieren.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

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    Kathrine143 (18.05.2018)

  4. #3
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Newcomer2018 Beitrag anzeigen
    In den letzten Tagen bis Wochen stelle ich mir immer häufiger die Frage, wie es wohl wäre einen Halbmarathon zu laufen.
    Na hoffentlich anstrengend, ansonsten hättest du was falsch gemacht.
    Zitat Zitat von Newcomer2018 Beitrag anzeigen
    Haltet ihr das für realistisch?
    Bei den Vorleistungen durchaus
    Zitat Zitat von Newcomer2018 Beitrag anzeigen
    ..kann ich mich blamieren?
    Nein.
    Zitat Zitat von Newcomer2018 Beitrag anzeigen
    Schaffe ich es überhaupt ins Ziel?
    Natürlich, wenn du 18km schaffst in einer durchaus guten Zeit, dann kannst du die letzten drei auch noch laufen, ist dann ja nicht mehr weit.
    Zitat Zitat von Newcomer2018 Beitrag anzeigen
    Was ist, wenn ich kurzfristig feststelle, dass ich es nicht schaffen werde?
    Dann hörst du eben auf. Die Gesundheit sollte immer im Vordergrund stehen, aber wie gesagt, wenn du 18 unter 1:50 schaffst, dann läuft der HM in knapp über 2 Stunden. Warum sollte das nicht mehr gehen?

  5. #4

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    Ja.
    Nein.
    Ja.
    Nein.
    läufst du einfach weiter!

  6. #5
    Avatar von Phenix
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    Wenn im Training 18,5km gehen, gehen 21,1km im Wettkampf sicher. Die Zeiten sind auch nicht schlecht. Wegen blamieren braucht man sich keine Sorgen zu machen, wenn man kurzfristig ausfällt geht man nicht zum Start, Meldegebühr ist dann i.d.R. verloren.
    Was mich etwas stutzig macht, du läufst erst seit zwei Monaten? Vorher schon Sport gemacht? Wenn nicht braucht es dich jedenfalls nicht zu wundern wenn in absehbarer Zeit erstmal Zwangspause ansteht.

  7. #6

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    Ich habe vorher schon immer etwas Sport gemacht, aber eher so nach Lust und Laune ohne ein sportliches Ziel zu verfolgen.
    Bin regelmäßig schwimmen gegangen, im Sommer fahre ich Rennrad, gelaufen bin ich allerdings selten...

  8. #7

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    Danke schon mal für die Antworten. Das klingt ja alles positiv!

    Würdet ihr mir raten mich zeitnah anzumelden und das als Motivation und Ansporn zu sehen? Oder sollte ich die Anmeldefrist lieber ausreizen, damit ich mich eine Woche vor dem Lauf je nach Verfassung entscheiden kann?

  9. #8
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Newcomer2018 Beitrag anzeigen
    Würdet ihr mir raten mich zeitnah anzumelden und das als Motivation und Ansporn zu sehen? Oder sollte ich die Anmeldefrist lieber ausreizen, damit ich mich eine Woche vor dem Lauf je nach Verfassung entscheiden kann?
    Kommt drauf an. Wenn für die Veranstaltung keine Ausbuchung droht, würde ich warten.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  10. #9
    Avatar von Laufmops64
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    Mal andersrum gefragt:
    Warum hast Du es denn so eilig mit dem HM?

    Wenn es Dein Traum ist, wäre es nicht schöner, da noch etwas länger Vorfreude drauf zu haben?
    Den "ersten" HM läuft man bekanntlich nur einmal im Leben, viel zu schade, um das übers Knie zu brechen 😉

    Und wenn Du erst seit zwei Monaten läufst, vielleicht erstmal Wettkampf Atmosphäre schnuppern, z.B. ist Anfang Juni der Neusser Sommernachtslauf über 10 km.

  11. #10

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    Zitat Zitat von Laufmops64 Beitrag anzeigen
    Mal andersrum gefragt:
    Warum hast Du es denn so eilig mit dem HM?
    Und wenn Du erst seit zwei Monaten läufst, vielleicht erstmal Wettkampf Atmosphäre schnuppern, z.B. ist Anfang Juni der Neusser Sommernachtslauf über 10 km.
    Mh, damit hast du auch wieder recht...
    Vielleicht, oder sehr wahrscheinlich sogar, bin ich etwas über ambitioniert, aber da ich der Halbmarathon-Distanz jetzt schon so nah gekommen bin, hat es mich irgendwie gepackt.
    Schwierig zu erklären

    Darüber, erstmal in einem 10 km-Lauf die Wettkampf-Atmosphäre kennenzulernen, habe ich auch nachgedacht. Damit ließen sich Fehler vor Aufregung wahrscheinlich vermeiden oder reduzieren.

  12. #11

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    Ich sehe nach Deinen Angaben keinen Grund, warum Du nicht bereit dafür sein solltest. Ich bin meinen ersten HM fünfeinhalb Wochen nach Laufstart gelaufen. Sollte man zwar vielleicht nicht ständig machen, solange die Gelenke nicht gefestigt sind, aber das ist etwas ganz anderes als ein Marathon, wo ein Jahr Vorbereitung von Status des Nichtläufers eher wenig ist. Bei mir war der erste HM ein Erlebnis, das mich überhaupt erst so richtig zum begeisterten Läufer gemacht hat.

  13. #12
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Newcomer2018 Beitrag anzeigen
    Würdet ihr mir raten mich zeitnah anzumelden und das als Motivation und Ansporn zu sehen? Oder sollte ich die Anmeldefrist lieber ausreizen, damit ich mich eine Woche vor dem Lauf je nach Verfassung entscheiden kann?
    Nach eigenem Gusto.

    Ich bin ein Sehrfrühanmelder, damit ich den Termin damit auch wirklich geblockt habe und mir nix anderes dazwischen huschen kann und ich es nicht vergesse. Andere machen immer Nachmeldung.

  14. #13
    Avatar von Laufmops64
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    Zitat Zitat von Zak_McKracken Beitrag anzeigen
    Ich sehe nach Deinen Angaben keinen Grund, warum Du nicht bereit dafür sein solltest. Ich bin meinen ersten HM fünfeinhalb Wochen nach Laufstart gelaufen. Sollte man zwar vielleicht nicht ständig machen, solange die Gelenke nicht gefestigt sind, aber das ist etwas ganz anderes als ein Marathon, wo ein Jahr Vorbereitung von Status des Nichtläufers eher wenig ist. Bei mir war der erste HM ein Erlebnis, das mich überhaupt erst so richtig zum begeisterten Läufer gemacht hat.

    Wie war das denn bei Dir?
    Bist Du auch zweifelnd und mit der Sorge, Dich zu blamieren, oder was tun, wenn Du es nicht schaffst, an den Start gegangen?

    Oder mit Freude und Selbstvertrauen? 😉

  15. #14
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Laufmops64 Beitrag anzeigen
    Wie war das denn bei Dir?
    Bist Du auch zweifelnd und mit der Sorge, Dich zu blamieren, oder was tun, wenn Du es nicht schaffst, an den Start gegangen?

    Oder mit Freude und Selbstvertrauen? ��
    Also ich kann die Bedenken der TE durchaus nachvollziehen. Mir ging es ähnlich. Ich hatte auch sorge ich mach mich zum Affen. Darum habe ich einen Lauf mit 5000+ Startern bewusst gewählt, weil ich mir da recht sicher war, auch wenn fast alle Stricke reißen würden nicht unbedingt im Besenwagen zu laden.

    Was soll ich sagen, heute muss ich über meine damaligen Gedanken schmunzeln, da sie total unbegründet waren. Wenn man bereit ist, dann kann man sich nicht zum Affen machen. Ganz im Gegenteil, man wird überrascht feststellen, dass es sicherlich viele Unvorbereitete gibt, die man locker in den Sack stecken kann.

  16. #15
    Avatar von Bernd79
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    tu's nicht. Versuch erst mal über mehrere Monate deine Wochenkilometer zu erhöhen, bis du 4 mal pro Woche läufst und 40 oder 50 km in diesen 4 Läufen gut verträgst. Du solltest das alles langsam steigern und wenn dann ca. ein halbes Jahr vergangen ist, dann schau mal, wie es dir geht. Bin sicher, dass du dann bereit bist für den ersten Halbmarathon.
    ________________________
    10 km - 37:36 (T - April 2019)
    HM - 1:30:41 (Sorger Halbmarathon/Graz - April 2018)
    M - 3:10:26 (Wien Marathon - April 2019)

  17. #16
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Newcomer2018 Beitrag anzeigen
    Ich bin weiblich, 25 Jahre alt, laufe regelmäßig seit 2 Monaten. Regelmäßig bedeutet 3-4 Mal in der Woche. Mittlerweile liegt mein Streckenrekord bei 18,5 km in 1h 50min. Die 10km-Strecke laufe ich durchschnittlich in 50-55 Minuten.
    Wie sieht denn dein typisches Wochentraining aus ? Immer der gleiche Stiefel von 10 km in 50 - 55 min.? Immer volle Kanne ? Waren die 18,5k 'ne Eintagsfliege oder läufst du jede Woche etwas in dem Bereich ?

    Wenn's der HM in Neuss denn unbedingt sein muss, würde ich darauf achten, etwas mehr Abwechslung und - wenn meine Befürchtung stimmt - auch mehr Ruhe reinzubringen, um Last-Minute-Verletzungen zu vermeiden. Immerhin hast du noch mal 50% deiner bisherigen Laufkarriere noch vor dir bis zum 31.03. Da kann viel passieren.

  18. #17
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Nochmal nachgefragt: Wie kaputt warst du bei deinen schnellsten 10k, also in 50 min. und wie kaputt nach 18,5k in 1:50 ? Wäre da jeweils noch was gegangen, wenn du "gemusst" hättest ?

  19. #18

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    Und keine Sorge, dass du dich zum Affen machen könntest, diese Sorge wäre total unbegründet. Das Schlimmste, was dir passieren kann ist, dass du aufgeben musst oder letzter wirst. In beiden Fällen machst du dich aber nicht "zum Affen".

  20. #19
    Avatar von Zemita
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    Zum Glück ist ja jeder anders drauf. Für mich wäre es eine überschnelle Traumerfüllung und was motiviert Dich danach? Aber das kann bei Dir ganz anders sein. Klar kommst Du ins Ziel ohne Dich zu blamieren. Aber frag Dich mal, ob Du noch andere läuferische Ziele hast und Du den Sport länger treu bleiben willst. Wettkampfatmosphäre ist toll und sich einen Traum zu erfüllen bestimmt noch toller.
    Mein Tipp - erst mal 5er oder 10er um dem HM besser genießen zu können.
    Das Grinsen beim Start des ersten Marathons, war eines meiner besten Lauferlebnisse.
    Beste Grüße Z

  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Zemita:

    RunningPotatoe (28.02.2018)

  22. #20

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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Wie sieht denn dein typisches Wochentraining aus ? Immer der gleiche Stiefel von 10 km in 50 - 55 min.? Immer volle Kanne ? Waren die 18,5k 'ne Eintagsfliege oder läufst du jede Woche etwas in dem Bereich ?
    Mein typisches Wochentraining sieht so aus: Ich laufe jeden zweiten Tag, also 3-4 Mal die Woche. Dabei versuche ich immer abwechselnd die Distanz und die Geschwindigkeit zu steigern, wobei ich sagen muss, dass es mir leichter fällt die Distanz zu steigern. So komme ich meist auf 30-45 km/Woche. Die 18.5 km waren also keine einmalige Sache, nur eben mein bisheriges Maximum. Was meinst du damit mehr Ruhe in mein Training zu bringen?

  23. #21

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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Nochmal nachgefragt: Wie kaputt warst du bei deinen schnellsten 10k, also in 50 min. und wie kaputt nach 18,5k in 1:50 ? Wäre da jeweils noch was gegangen, wenn du "gemusst" hättest ?
    Bei den "höheren" Geschwindigkeiten bin ich schneller kaputt, als bei einer Steigerung der Distanz. Laufe ich in meinem normalen, "gemütlichen" Tempo hatte ich nach 18.5 km noch Luft, habe aber aufgehört, um die Distanz nicht zu schnell zu steigern. Also natürlich war es anstrengend, aber ich war nicht total am Ende, sondern eher berauscht
    Wenn es im Wettkampf so läuft denke ich, dass die 21.1 km machbar wären. Erwische ich aber einen schlechten Tag sieht es vielleicht anders aus...

  24. #22
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Erstaunlich, dass Du Dich auf die Weise noch nicht zerlegt hast. Defacto machst Du nur "Qualitätseinheiten" also entweder Tempo oder Distanz. Mehr als 2 Qualitätseinheiten pro Woche sollten es aber eigentlich nicht sein, dir fehlen einfach locker gelaufene Regenerations- bzw. Fülleinheiten.
    Um den HM selbst musst Du Dir von Deiner Leistungsfähigkeit gar keine Sorgen machen, der wird klappen, Du bist besser vorbereitet als bestimmt 50% der Teilnehmer.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  25. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    19Markus66 (17.03.2018)

  26. #23

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    Zitat Zitat von Laufmops64 Beitrag anzeigen
    Wie war das denn bei Dir?
    Bist Du auch zweifelnd und mit der Sorge, Dich zu blamieren, oder was tun, wenn Du es nicht schaffst, an den Start gegangen?

    Oder mit Freude und Selbstvertrauen? 😉
    Blamieren ist allgemein nichts, wovor ich Angst habe. Aber ich hatte schon starke Zweifel, ob ich ankommen würde, ob die Strecke auf dem Asphalt zu hart sein würde usw. usw. Bin dann recht langsam gestartet und, um niemandem im Weg zu sein, fast ganz hinten. Irgendwann waren mir die umgebenden Läufer etwas zu langsam. Habe mich aber dennoch zurückgehalten und nur etwas schneller gelaufen. Es war ein Lauf über zwei 10km-Runden mit einer ca. Bei km 16 zu laufenden "Pendelstrecke", um die HM-Läufer auf ihre Distanz zu bringen. Erst als ich die hinter mir hatte und den Rest der Strecke von der ersten Runde kannte und einschätzen konnte, habe ich mich getraut, noch etwas schneller zu laufen. Habe von einem Runners High (kein Witz, ich war wie high, habe meine Beine nicht mehr gespürt und habe ab und zu nach unten geguckt, ob sie auch wirklich noch laufen) getragen dutzende schnaufende Läufer überholt und bin schließlich mit 1h48 ins Ziel gekommen. Und dann habe ich noch in der Tombola gewonnen. Das war ein Laufereignis, das eigentlich nur von den Berlin-Marathons getoppt wurde.

    Allerdings ein Wort der Warnung: ich habe nach dem Lauf meine Knie ordentlich gespürt. Es fühlte sich regelrecht an, als ob in den Gelenken etwas Spiel wäre. Deshalb sollte man es nicht gleich übertreiben. Ich habe mich danach eine Weile geschont bin weniger und kürzer gelaufen. Zwei Monate danach bin ich aber meinen zweiten HM gelaufen. Und danach noch viele. Zerlegt habe ich mich bei der Vorbereitung zum ersten Marathon nach nur einem Jahr. Marathon ist eben noch einmal eine andere Kategorie...

  27. #24

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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Erstaunlich, dass Du Dich auf die Weise noch nicht zerlegt hast. Defacto machst Du nur "Qualitätseinheiten" also entweder Tempo oder Distanz.
    Ich habe es am Anfang auch genau so gemacht: vorhandene Strecken jedesmal schneller und die Sonntagsläufe jedesmal weiter. Bei 30 bis 45 WKM und Normalgewicht halte ich das für relativ unproblematisch. Das heißt aber nicht, dass Du nicht recht hättest: ich würde auch den üblichen Dreiklang "1x schnell und kurz, 1x lang und langsam, 1x locker und mittelweit" empfehlen. Das dürfte risikoärmer sein und bessere Trainingseffekte erzielen.

  28. #25

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    Zitat Zitat von Zak_McKracken Beitrag anzeigen
    ich würde auch den üblichen Dreiklang "1x schnell und kurz, 1x lang und langsam, 1x locker und mittelweit" empfehlen. Das dürfte risikoärmer sein und bessere Trainingseffekte erzielen.
    Danke für den Tipp, dann werde ich es mal so probieren!
    Die Geschichte deines ersten Halbmarathons macht mir direkt solche Lust, dass ich am liebsten meine Laufschuhe schnappen und loslaufen würde...1 h 48 oder generell eine Zeit unter 2 h halte ich für mich jedoch doch für sehr unrealistisch. Mir gehts es aber auch gar nicht um die Zeit, eher um das Gefühl den Halbmarathon überhaupt gemeistert zu haben. An den Zeiten kann man sicherlich danach noch arbeiten und sich so immer neue sportliche Ziele setzen.

    Noch eine Frage, weil ich dazu bisher sehr widersprüchliche Aussagen gelesen habe: Macht es Sinn vor dem eigentlichen Halbmarathon die volle Distanz von 21.1 km schonmal gelaufen zu sein? Also sollte ich die Distanzt unbedingt noch weiter steigern oder locker meine 18-19 km weiterlaufen und darauf hoffen, dass die letzten 2-3 km durch das Wettkampffieber kommen?

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