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Thema: I Run 661

  1. #26
    Avatar von Phenix
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    Hallo,

    Vielen Dank für die Ausführliche Antwort!
    Eine genaue Taktik aufzustellen fällt mir schwer, da ich nicht weiß wie schwierig das Gelände ist. Rein vom Höhenprofil sah es so aus als wären die ersten 60km ziemlich einfach. Der grobe Plan sah daher aus zwischen 23 und 24 Uhr am VP zu sein, dort 30-45 Minuten zu verweilen: Kurz ausruhen, essen, trinken und Dropback umpacken und dann weiter. Die Nacht sehe ich als meine stärkste Zeit an und möchte ich auf jeden Fall nutzen um Strecke zu machen.
    Auf dem ersten, leichteren, Abschnitt (bis zum VP) werde ich ca. alle 10 Kilometer supported (da nehme ich entsprechend auch nur wenig Wasser und Nahrung mit), werde also auch in dem Rythmus kurze Pausen machen. Anhand des Höhenprofil bin ich ohnehin davon ausgegangen das ich nach dem VP viele Abschnitte wandern werde.
    Erklärtes Ziel für die gesamte Strecke ist < 30 Stunden, ich hoffe auf schneller.

    Die Pflichtausrüstung hat einen zielich großen Anteil am Gewicht, habe jetzt aber bei den Klamotten schon geschaut die leichteren Sachen mitzunehmen. Nur beim erste Hilfe Set habe ich deutlich mehr eingepackt, aber wenn wirklich was passiert erscheint mir die vorgeschriebene Minimalausstattung auch nur bedingt hilfreich. Mit meinem 16L Rucksack komme ich vom Platz nicht, bzw der Rucksack ist danach so ausgestopft das ich die Wasserblase nicht mehr befüllt bekomme und hätte auch kein Platz mehr für weiteres Wasser. Ich habe jetzt einen 35L Rucksack (Ultimate Direction Fast Pack 35) das ist deutlich mehr als ich für den Lauf bräucht, möchte den Rucksack aber auch noch zu anderen Zwecken nutzen, (z.B. Dog Trekking) wo man mehr Ausrüstung braucht. Auch auf dem Goldsteig werde ich einige Abschnitte mit Hund laufen und nehme dann auch zusätzliche Ausrüstung für die Hunde auf.

  2. #27
    Avatar von Rennschnecke 156
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    Meine Bekannten kalkulieren mit etwa 36 Stunden. Die Frau möchte gerne schneller sein, der Mann möchte sich mehr Zeit lassen.
    Voraussichtlich werden sie vor dem Pfreimdtal früher loslaufen, nicht erst warten, bis es heller wird, das würde dann doch zu lange dauern.

    Deine Hunde haben ja auch Startnummern bekommen, werden die dann mit dir in der Ergebnisliste geführt?
    Jetzt ist klar, warum du ein Mehrfaches an Gewicht hast und einen Riesenrucksack brauchst, die Hunde hatte ich nicht im Gedächtnis.

    Am Freitag komme ich erst abends aus Salzburg zurück, bin dort zum Businesslauf eingeladen, dann werde ich sofort gucken, wie weit ihr schon gekommen seid.

    Gruß und viel Spaß unterwegs
    RS

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    Phenix (10.09.2018)

  4. #28
    Avatar von Phenix
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    Da meine Hunde längere Zeit krank waren, werden sie die vorgesehenen 66,1km nicht packen (bzw. ich werde das nicht riskieren). Aktuell plane ich für Amak ca. 25-28km und ca. 10km für Tuaq. Der Wechsel der Hunde ist mit dem Orga besprochen (ursprünglich hatte ich nur Amak gemeldet). Wenn es eine Ergebnisliste für sie gibt, wird für Amak nur ein trauriges DNF drin stehen.
    Ob es eine gibt weiß ich nicht, glaube aber eher nicht. Die "Dog Challenge" ist ja aus dem Wunsch der Teilnehmer heraus entstanden, ihren Vierbeiner mitnehmen zu können. Ähnlich wie letztes Jahr auf Wunsch eines Teilnehmer die Gesamtstrecke auch als Wanderung angegangen werden konnte, mit entsprechend mehr Zeit. Ich schätze die erlaufene Distanz der Hunde basiert auf Vertrauensbasis.
    Finde ich jedenfalls klasse, das der Veranstalter, solche Sonderwünsche möglich macht. Wenn es den Hunden gut geht dürfen sie nächstes Frühjahr mit zum Joker Trail (selber Anbieter) und dort nochmal die 60km unter die Pfoten nehmen (oder entsprechend kürzere Teilstücke, je nach Trainingsstand bis dahin). Und im April besteht, auf dem Hexenstieg auch nochmal eine Möglichkeit für sie (auch Meldeläufer).

    Danke dir! Wünsche dir auch viel Spaß in Salzburg.

  5. #29
    Avatar von Rennschnecke 156
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    Wenn ich richtig geguckt habe, ist Phoenix um 19:41 zwischen km 60 und 63 unterwegs gewesen.
    Meine Leute sind gerade in Windischeschenbach zwischen km 48 und 50, erstaunlicherweise der Mann vor der Frau.
    Morgen früh werde ich wieder gucken, wie Phoenix über die Nacht gekommen ist.
    Gruß RS

  6. #30
    Avatar von Rennschnecke 156
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    Glückwunsch, klasse Ergebnis.
    Ich habe den ganzen Tag über immer mal wieder geguckt.
    Meine Bekannte ist auch schon lange im Ziel, ca. Viertel vor 8 angekommen, lange vor den 36 Stunden, die sie mal angepeilt hatte.
    Der Mann ist noch unterwegs, wird es sicher aber auch schaffen, ist ein alter zäher Knochen.

    Wie ist es mit den Hunden gelaufen?
    Erhol dich gut
    Gruß RS

  7. #31
    Avatar von Phenix
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    Hallo und Danke fürs Beobachten

    Der Lauf ist nun Geschichte, es war das härteste was ich bislang gemacht habe. Meine Füße sind geschreddert. In einem besonders schwierigen Abschnitt, ca. bei KM 100, bin ich mehrfach umgeknickt, worauf hin mein Knie angefangen hat zu Schmerzen. Zunächst ging es noch zumindest berauf und auf den (seltenen) ebenen Abschnitten. Bergab hat es gezogen, weshalb ich bergab nur noch gegangen bin. Ca. ab KM 125 hat es dann beim Laufen immer weh getan weswegen ich ab dann nur noch marschiert bin.

    Der Mann von deiner Freundin hat Probleme mit den Rück gehabt, die Wasserblase war wohl ausgelaufen. Ich habe beide bei der Besprechung kennen lernen dürfen und Sie im Ziel nochmal kurz getroffen.

    Die Hunde waren insgesamt 60km dabei (beide zusammen) und haben das soweit ganz gut gemacht. Noch nicht perfekt aber wir haben ja auch lange nicht mehr geübt von daher - alles gut. (Nur der Radau vor dem Start war etwas anstrengend)

    Ausführlicher Bericht folgt, wir aber seine Zeit brauchen

    Gruß,

    Phenix

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    Biene77 (16.09.2018)

  9. #32

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    Hallo Phenix,
    schön dass du es geschafft hast, Glückwunsch zur Leistung. Bin gespannt und freue mich darauf über das "Wie" zu lesen. Ich wünsche dir, dass du deinem Körper jetzt ausreichend Regeneration gönnst, um für weitere Ultraläufe gesund zu sein.
    Grüße
    Hauptmieter
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    08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30
    16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45
    Marathon 3:22.10
    HM 1:34:32
    10 KM 43:37

  10. #33
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    Danke dir! Ich werde mir jetzt erst mal 1-2 Wochen der kompletten Ruhe gönnen, danach wollte ich ein paar kürzere Testläufe machen. In vier Wochen stünde noch der Taubertal 100 auf dem Program. (Der Jahresplan ist, zugegeben, wenig durchdacht) Der Rest vom Oktober / November ist dann als Regenerationszeit vorgesehen, also nur "Lust und Laune" Gelaufe, kein echtes Training. Spätestens im Dezember sollte ich dann wieder ins das Training einsteigen, da mein Jahresziel für das kommende Jahr schon im April ansteht (Hexenstieg).
    Inzwischen geht es mir schon deutlich besser, Knie ist friedlich und auch der Muskelkater in den Beinen ist verschwunden, nur die Füße merke ich noch deutlich. Ich bin aber zuversichtlich das sich das in den nächsten Tagen auch legen wird.
    Ich nehme, neben vielen schönen Erlebnissen auf jeden Fall auch einige Lektionen aus dem Rennen mit, die mir hoffentlich helfen werden die nächsten langen Trailläufer besser zu überstehen. Der Laufbericht ist in Arbeit wird aber seine Zeit brauchen, ich hoffe das ich vor dem Taubertal fertig werde (denke schon).

    Gruß,

    Phenix

  11. #34
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    Zitat Zitat von Phenix Beitrag anzeigen
    Der Mann von deiner Freundin hat Probleme mit den Rück gehabt, die Wasserblase war wohl ausgelaufen. Ich habe beide bei der Besprechung kennen lernen dürfen und Sie im Ziel nochmal kurz getroffen.
    Ja, da hat er wirklich Pech gehabt.
    Kerstin hat mir erzählt, daß der nasse Rücken und die kalte Nacht seinem Rücken nicht gut bekommen sind und er bis zum Ziel wirklich große Probleme hatte.
    Sie sind übrigens nicht miteinander verheiratet, sind nur eine Laufgemeinschaft. Bei solchen km-Fressern werden die Trainingspartner rar.
    Helmuts Frau fährt bei solchen Unternehmungen nicht mehr mit, sie wäre dann ja die ganze Zeit alleine irgendwo im Gelände. Ist bei großen Veranstaltungen unterhaltsamer als beim Goldsteig.

    Haben sich deine Füße und Knöchel inzwischen wieder etwas regeneriert?
    Gruß RS

  12. #35
    Avatar von Phenix
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    Ja für die Partner/Supporter ist das Rennen wirklich etwas fad. Bzw. meine Frau hat gemeint am Freitag ging es noch, da die Treffen ja in recht kurzem Abstand erfolgten. Sie war zunächst auch nicht alleine unterwegs, zwei andere Support Crews haben kurzerhand unseren Plan kopiert und sind dann mitgereist. Zumindest am Anfang bis ich ihren Schützlingen entfleucht bin (waren Langstreckler).
    Am Samstag, wo ich nur noch langsam vorran gekommen bin und auch generell nicht mehr so viele treffen anstanden, war es dann schon deutlich zäher. Wenn wir das nochmal machen besorge ich vorher meiner Frau auch ein Wandernavi damit sie die Zeit besser nutzen kann um die Gegend zu erkunden.

    Die Füße merke ich noch etwas, aber nicht mehr viel, ansonsten bin ich halbwegs wiederhergestellt. Den Rest der Woche gönne ich mir noch frei, denke am Dienstag werde ich mal einen kurzen Testlauf wagen und dann planen wie es nächste Woche weitergeht.

  13. #36
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von Phenix Beitrag anzeigen
    Danke dir! Ich werde mir jetzt erst mal 1-2 Wochen der kompletten Ruhe gönnen, danach wollte ich ein paar kürzere Testläufe machen. In vier Wochen stünde noch der Taubertal 100 auf dem Program. (Der Jahresplan ist, zugegeben, wenig durchdacht) Der Rest vom Oktober / November ist dann als Regenerationszeit vorgesehen, also nur "Lust und Laune" Gelaufe, kein echtes Training. Spätestens im Dezember sollte ich dann wieder ins das Training einsteigen, da mein Jahresziel für das kommende Jahr schon im April ansteht (Hexenstieg).
    Ich würde dir dringend raten JETZT deine Jahrespause zu machen. Kein Taubertal mehr. Wenn du dich nur ähnlich leergelaufen hast wie ich vor 2 Jahren bei meinem 1. 100Meiler mit vielen Höhenmetern, dann solltest du deinem Körper JETZT Ruhe gönnen und nicht erst in einem Monat. Du zahlst es sonst doppelt und dreifach.

    Udo redet auf seiner Seite von 2-3 Monaten Pause von jeglicher Form des zielgerichteten Trainings. Laufen ist natürlich okay, aber nix strukturiertes oder forderndes. Und der Taubertal, den würde ich in deiner Situation schon as "fordernd" bezeichnen...

    Also, mein Tipp: Von jetzt bis Ende November nur nach Lust und Laune, Systeme erholen, Tanks auffüllen, Leben genießen - und im Dezember gut erholt und mit neuer Motivation voll durchstarten. Auch der Kopf braucht Pause!

    Liebe Grüße
    nachtzeche

    PS: ich war am Dienstag bei Schlüsselfeld. Habe an dich gedacht, ich hoffe, es klappt mal mit einem gemeinsamen Trainingslauf...
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

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    Hauptmieter (21.09.2018)

  15. #37
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    @Nachtzeche: Ich habe mich noch nicht entschieden, muss schauen wie sich die Dinge bis dahin entwickeln. Werde auf jeden Fall zukünftig länger warten bis ich mich irgendwo anmelde damit es nicht mehr zu sovielen Überschneidungen kommt wie in diesem Jahr (Reichenbach und MTUT lag ja noch näher zusammen, der MTUT war zwar zäh, aber anatomisch hatte ich keinerlei Beschwerden).

    Werde jetzt einfach schauen wie mein Körper die nächsten Wochen so drauf ist, echtes Training war bis zum TT nicht vorgesehen, einfach ein paar entspannte Läufe zum Bewerten der Lage. Wenn es keine negativen Signale gibt, habe ich aber vor zu starten. 100km sind zwar lang, die Strecke sollte aber maximal "Kretenschonend" sein, da nahezu komplett flach und geterrt (Aber einfach sind 100km natürlich nie). Im Zweifel kann ich nach 50 oder 70km gewertet aussteigen, sollte es doch zäh werden, dann wäre die (nicht ganz niedrige) Gebühr auch nicht komplett für die Katz.

  16. #38

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    Ich kann Nachtzeche nur zustimmen: Ich bin Anfang September in Winschoten "nur" 100 km ohne Steigungen gelaufen, war gut vorbereitet, muss aber mindestens bis Ende Oktober regenerieren, das spüre ich. Momentan lauf ich nur 5 langsame Kilometer.
    Auch hier im Forum gibt es immer wieder Ultras, die nicht oder kaum regenerieren. Soweit ich es überblicken kann, habe sich spätestens im Folgejahr so gut wie alle verletzt.
    Dir Alles Gute
    Grüße
    Hauptmieter
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  17. #39
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von Hauptmieter Beitrag anzeigen
    Auch hier im Forum gibt es immer wieder Ultras, die nicht oder kaum regenerieren. Soweit ich es überblicken kann, habe sich spätestens im Folgejahr so gut wie alle verletzt.
    Ich möchte das noch mal unterstreichen, das ist nämlich mein Eindruck auch. Udo schildert das ebenso, ich glaube, nach seinen 219 km im 24 h Lauf ist er zu schnell wieder eingestiegen und hat sich eine ganze Saison zerschossen.

    Und was du schreibst finde ich schon sehr gut undvernünftig, Martin. Aber einen vorsichtigen Hinweis aus eigener, leidvoller Erfahrung noch: 2016 bin ich Anfang Juli 1200 Meilen gelaufen. All out, so leer war ich selten. Danach bin ich kaum noch in den Tritt gekommen, man könnte es euphemistisch auch "ich habe hervorragend regeneriert" nennnen. Ich war kaum noch laufen.
    Dann bin ich Mitte Oktober einen 6-h-Lauf mitgelaufen, weit unter meinen "normalen" Möglichkeiten, 50 km waren es. So was müsste ja mit der Grundlage zuvor locker gehen. Ergebnis: Knie kaputt, 2 Monate oder mehr heftige Probleme. Ich habe da einfach überlastet.
    Jetzt ist deine Pause bis zum TT nicht so lang, aber achte auch darauf - 100 km sind kein Spaziergang. Aber das weißt du ja selbst!

    Also, genug der Mahnung, ich freue mich auf deinen Bericht zum Goldsteig, wirklich eine grandiose Leistung, die du da abgeliefert hast. Erhol dich gut und genieße die Lorbeeren!

    nachtzeche
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