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  1. #26

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    Ich lasse seit 2 Jahren etwa schon das Frühstück unter der Woche aus, das funktioniert tadellos und immer besser. Mir fehlt nix, im Gegenteil, finde das mit dem Essen Vormittags immer recht nervig.

    Durch IF wird ja hauptsächlich der Insulinspiegel niedrig gehalten und die Autophagie, also die Zellreinigung aktiviert, und das kann auch durch Low Carb erreicht werden, also anstatt alles wegzulassen, einfach die Kohlenhydrate weglassen, das kommt aufs gleiche raus und der Körper ist nicht ganz so im kalorischen Defizit. Und Autophagie ist auch der Regenerationszeit zuträglich.

    Vor schnellen Intervalleinheiten aber sollte man allerdings etwas mit Kohlenhydrate essen und die Speicher auffüllen, denn mit leerem Glykogen hat man keinen Dampf in der anaeroben Zone. Aber lange langsame Einheiten klappen prima.

    Vielleicht noch 2 Links zum Thema: https://www.bzfe.de/_data/files/onli...vallfasten.pdf
    Und ganz interessant auch dieser Vortrag eines Biochemikers: https://www.youtube.com/watch?v=N-dsHgOl00M

  2. #27
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    Zitat Zitat von einstein78 Beitrag anzeigen
    Vor schnellen Intervalleinheiten aber sollte man allerdings etwas mit Kohlenhydrate essen und die Speicher auffüllen, denn mit leerem Glykogen hat man keinen Dampf in der anaeroben Zone. Aber lange langsame Einheiten klappen prima.
    Wie darf ich mir das als interessierter Laie vorstellen? Ich sehe da einen Bürohengst, der sich am Vorabend um 19 Uhr noch einmal die Wanne vollgehauen hat, um 13 Uhr die erste Mahlzeit zu sich nimmt. Wann sollen dessen Glykogenspeicher wodurch geleert sein? Und wann im Verlaufe des Tages ist Training vorgesehen?

    Knippi

  3. #28
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Ich las gerade Zellreinigung. Wie muss ich mir das vorstellen? Kehrt da jemand alles Dreckige raus und nur die guten und reinen Dinge bleiben enthalten. Passt da jemand an der Zellwand auf, dass da nichts Gutes und Wichtiges durch schlüpft? Ach ja, Insulin ist wohl mittlerweile auch sehr schädlich Vielleicht kann man da auch die Autoindustrie verantwortlich machen. Wir dürfen dann nur mit Plakette ( = niedriger Insulinspiegel) auf die Straße.

    Gruss Tommi

  4. #29

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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Ich las gerade Zellreinigung. Wie muss ich mir das vorstellen? Kehrt da jemand alles Dreckige raus und nur die guten und reinen Dinge bleiben enthalten. Passt da jemand an der Zellwand auf, dass da nichts Gutes und Wichtiges durch schlüpft? Ach ja, Insulin ist wohl mittlerweile auch sehr schädlich Vielleicht kann man da auch die Autoindustrie verantwortlich machen. Wir dürfen dann nur mit Plakette ( = niedriger Insulinspiegel) auf die Straße.

    Gruss Tommi
    Zellreste und Abfallstoffe werden in der Autophagie-Phase abtransportiert. (btw verkürzt es daher auch die Regeneration nach anstrengenden Einheiten) Wie's genau funktioniert: https://www.aerzteblatt.de/archiv/18...ebensstrategie

    oder auch
    http://www.bild-der-wissenschaft.de/...ct_id=33596335

    Ein Ansteigen des Insulinspiegels dämpft diesen Prozess.
    Und nein, Insulin ist an sich kein Feind. Aber dauerhaft erhöhte Werte eben schon. (Typ2 Diabetes/Metabolisches Syndrom/PCOS/vermutlich bestimmte Formen von Alzheimer). Hier reguliert regelmäßiges Fasten oder Kurzzeitfasten die Insulinresistenz erheblich.
    Zuletzt überarbeitet von einstein78 (12.03.2018 um 12:34 Uhr)

  5. #30
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Zitat Zitat von einstein78 Beitrag anzeigen
    Vor schnellen Intervalleinheiten aber sollte man allerdings etwas mit Kohlenhydrate essen und die Speicher auffüllen, denn mit leerem Glykogen hat man keinen Dampf in der anaeroben Zone.
    Es wäre interessant zu wissen, wie schnell diese Speicher wieder aufgefüllt werden.
    Ich bin gestern ca. 70 km zügig Rad gefahren, manchmal auch "volle Pulle". Am Ende waren die Speicher leer. Das habe ich sehr deutlich gemerkt. Abends habe ich dann gut und reichlich gegessen. Heute morgen kein Frühstück, Mittags der Lauf ging schon wieder recht gut, aber richtig fit war ich nicht.

    Homo cursor, M50, Bestzeitenjäger 2011-15 (19:11, 39:22, 61:45, 1:29), seitdem Spaßläufer
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  6. #31

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    Kann man so leider nicht sagen. Je nach Trainingszustand und Fettadaption wird nämlich Laktat wieder in Glykogen umgewandelt und man muss viel weniger auffüllen, siehe Volek https://www.sciencedirect.com/scienc...26049515003340
    In der Tabelle der Athleten sieht man auch, wie sehr das auseinander geht.

    Ich meine, dass insgesamt etwa 300-400g Glycogen im Muskel drin ist (gesamter Körper), und nochmals etwas in der Leber. Aber es wird nur das Glycogen des aktiven Muskels verbraucht. Also bringt dir das Glycogen in der Wade beim Radeln nicht viel, oder das aus dem Bizeps. Ich denke, wenn man da mit einem Drittel rechnet, ist man da gut dabei. Macht dann etwa 100g Kohlenhydrate.

    Ich würde aber auch behaupten, dass deine Muskulatur auch erschöpft war, das ist was anderes als "nur" das Glycogen aufzufüllen. Da brauchts noch die richtigen Proteine zur Reparatur.

    Auffüllen selbst geht innerhalb von ein paar Stunden wenn keine Insulinresistenz o.ä. vorliegt.

    Mit einer Spiroergometrie könnte man ungefähr ermitteln, wieviel Kohlenhydrate und wieviel Fett bei welcher Leistung verbraucht wird.

  7. #32
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Mal im Ernst, wir sind hier ein Laufforum voller Laufsportler. Die Tendenz, dass sich hier dicke Leute, die Sport meiden, und sich permanent die Plautze vollschlagen, tummeln, dürfte verschwindent gering sein. Vom Zuckerfaden mal abgesehen Und wie hoch dürfte für einen halbwegs schlanken, regelmäßig Sport treibenden Menschen das Risiko sein, an Diabetes Typ 2 zu erkranken? Ich halte diese Furcht vor Zucker und hohem Insulinspiegel für blödsinnige Panikmache.

    Und was diese Zellreste und Abfallstoffe anbelangt, wieviele Kilo davon schleppe ich mittlerweile mit mir rum? Ich faste nämlich grundsätzlich nicht, ernähre mich sogar so regelmäßig, dass ich kaum je Hunger verspüre.

    Gruss Tommi

  8. #33
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Zitat Zitat von einstein78 Beitrag anzeigen
    Ich würde aber auch behaupten, dass deine Muskulatur auch erschöpft war, das ist was anderes als "nur" das Glycogen aufzufüllen.
    Ja, da hast du recht.
    Und die Erholung dauert länger.
    Bei mir i.d.R. 2 Nächte.

    Eins kann ich auf jeden Fall sagen:
    Ohne Frühstück, also normales 16:8, behindert mein Training nicht. Da muss schon mehr dazukommen.

    Homo cursor, M50, Bestzeitenjäger 2011-15 (19:11, 39:22, 61:45, 1:29), seitdem Spaßläufer
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  9. #34
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Ich faste nämlich grundsätzlich nicht, ernähre mich sogar so regelmäßig, dass ich kaum je Hunger verspüre.

    Gruss Tommi

    erstes Frühstück 06:00 Uhr
    zweites Frühstück 09:00 Uhr
    Mittagessen 12:00 Uhr
    Kleinigkeit zum Kaffee 14:30 Uhr
    Abendessen 19:00 Uhr
    ein Leckerlie irgendwann später

    ICH BIN EIN SÜNDERaber glücklich
    LG Heiko


    Etappen seit 2014

    2014 3km 2015 10km 2016 HM 2017 Marathon 2018 Laufen

    Mein aktuelles Tagebuch „Aufgeben ist keine Option – ich laufe weiter“

    „Stadien sind für Zuschauer. Wir Läufer haben etwas viel Besseres: die Natur.“ (Juha Väätäinen)


  10. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von heiko1211:

    dicke_Wade (13.03.2018), Kerkermeister (13.03.2018)

  11. #35

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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Mal im Ernst, wir sind hier ein Laufforum voller Laufsportler. Die Tendenz, dass sich hier dicke Leute, die Sport meiden, und sich permanent die Plautze vollschlagen, tummeln, dürfte verschwindent gering sein. Vom Zuckerfaden mal abgesehen Und wie hoch dürfte für einen halbwegs schlanken, regelmäßig Sport treibenden Menschen das Risiko sein, an Diabetes Typ 2 zu erkranken? Ich halte diese Furcht vor Zucker und hohem Insulinspiegel für blödsinnige Panikmache.

    Und was diese Zellreste und Abfallstoffe anbelangt, wieviele Kilo davon schleppe ich mittlerweile mit mir rum? Ich faste nämlich grundsätzlich nicht, ernähre mich sogar so regelmäßig, dass ich kaum je Hunger verspüre.

    Gruss Tommi
    Nun, das ist schön für dich dass es für dich so funktioniert. Das heisst aber nicht, dass es für andere auch passt.
    Ist Übergewicht bei vielen nicht der Grund, mit dem Laufen anzufangen, sich "gesund" zu ernähren, viele Dinge zu ändern?

    Ich mache IF/Low Carb:
    a) weils mir gut tut und ich das jeden Tag spüre und auch in meinen Blutwerten wiederspiegelt
    b) ich dadurch meinen Fettstoffwechsel trainiere und beim Ausdauersport davon profitiere, sowie
    c) weil ich Typ1 Diabetiker bin, und da brauche ich gewisse Hacks um über die Runden zu kommen und
    d) zusätzlich erhöhte Cholesterinwerte habe, und hier sind hohe "Zuckerwerte" (siehe c) + Cholesterin = Infarktrisiko mal 2

    Glaube mir, ich habe mich *sehr* intensiv mit der Materie auseinandergesetzt und bin schlussendlich zu dieser Entscheidung gekommen. Ich sage aber nicht, dass das alle so machen sollen.

    Mich nervt es langsam nur, mich immer rechtfertigen zu müssen und meine Gründe auflisten zu müssen. Das geht eigentlich keinen was an.

    Edit: und nein, ich habe meinen Nick nicht gewählt weil ich mich für einen Klugscheißer halte sondern weil ich eine Frage zur Teilnahme am Einsteinmarathon hatte und 78 mein Geburtsjahr ist.
    Zuletzt überarbeitet von einstein78 (13.03.2018 um 14:39 Uhr)

  12. #36
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Dich nervt es? Dann lass es doch, auch du kannst machen, was du willst. Dich nervt, das andere anderer Meinung sind? Damit wirst du leben müssen

    Gruss Tommi

  13. #37
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von einstein78 Beitrag anzeigen
    Mich nervt es langsam nur, mich immer rechtfertigen zu müssen und meine Gründe auflisten zu müssen.
    Das sollte Dir aber ganz schön doll gut was lernen.

    Knippi

  14. #38
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von einstein78 Beitrag anzeigen
    Ein Ansteigen des Insulinspiegels dämpft diesen Prozess. Und nein, Insulin ist an sich kein Feind. Aber dauerhaft erhöhte Werte eben schon. (Typ2 Diabetes/Metabolisches Syndrom/PCOS/vermutlich bestimmte Formen von Alzheimer).
    Diabetes 2 kommt nicht vom Ansteigen des Insulinspiegels, sondern von zuviel Zucker. DER führt dann irgendwann zu eine Überproduktion Insulin, weil die normale Ration zur Verarbeitung nicht ausreicht und das hat dann wieder Folgen - eine Kettenreaktion. ZUVIEL Insulin würde ja zu einem Unterzucker führen - DAS Problem gibt es bei einem Diabetiker aber nur bei künstlicher Insulinzufuhr.

    Zitat Zitat von einstein78 Beitrag anzeigen
    Glaube mir, ich habe mich *sehr* intensiv mit der Materie auseinandergesetzt
    Ich eben auch,

    Zitat Zitat von einstein78 Beitrag anzeigen
    Mich nervt es langsam nur, mich immer rechtfertigen zu müssen und meine Gründe auflisten zu müssen. Das geht eigentlich keinen was an.
    Mußt Du ja gar nicht; aber wenn Du ein Thema anschlägst, dann mußt Du Dir Rückfragen und Antworten schon gefallen lassen.
    Gruß vom NordicNeuling

  15. #39
    Avatar von Dirk_H
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    Autophagie ist ein Rettungsmechanismus bei Mangelerscheinung. Bitte mal nicht so tun, als wäre das aktiv induziert sinnvoll.
    Auch schön, dass verlinkter Titel oben bereits betitelt:
    „Selbstverstümmelung“ als Überlebensstrategie
    Low level läuft das immer um Müll zu entsorgen. Aber was hier angesprochen wird ist gezieltes Schädigen und Induktion von Überlebensstrategien. Tolle Idee um Training zu eliminieren. Viel Erfolg!

  16. #40
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Mal im Ernst, wir sind hier ein Laufforum voller Laufsportler. Die Tendenz, dass sich hier dicke Leute, die Sport meiden, und sich permanent die Plautze vollschlagen, tummeln, dürfte verschwindent gering sein.
    Ich mag zwar nicht dick sein, aber was den Punkt mit der "Plautze" anbelangt so bekenne ich mich teilweise schuldig.

    Und was diese Zellreste und Abfallstoffe anbelangt, wieviele Kilo davon schleppe ich mittlerweile mit mir rum? Ich faste nämlich grundsätzlich nicht, ernähre mich sogar so regelmäßig, dass ich kaum je Hunger verspüre.
    Das habe ich mich auch gefragt als ich es zum ersten Mal davon gelesen habe. Vielleicht gibt es einen Notentsorgungsmechanismus wenn die Menge ein gewisses Maß übersteigt. Aber selbst dann hätte man immer einen latenten "Abfallspiegel". Wie sich das auswirkt, ist ziemlich unklar. Man munkelt von Krebsrisiko und diversen Zivilisationskrankheiten. Aber nichts Genaues weiß man nicht.

    Nachdem aber sogar ein Nobelpreis dafür vergeben wurde, muß wohl schon irgendwas dran sein an der Sache. Kompletter Humbug - und der Verdacht ist ja naheliegend, wenn eine neue Diätsau durchs Dorf getrieben wird - wird es wohl nicht sein.

    Wie auch immer - nutzt´s nix, schadt´s auch nix! ;-)

    Zitat Zitat von Dirk_H Beitrag anzeigen
    Autophagie ist ein Rettungsmechanismus bei Mangelerscheinung. Bitte mal nicht so tun, als wäre das aktiv induziert sinnvoll.
    Wenn ich eine Woche nix ess´, dann können wir langsam anfangen von "Mangelerscheinungen" zu reden. Alles darunter ist harmlos.

  17. #41
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    Zitat Zitat von der_flotte_schurl Beitrag anzeigen
    Das habe ich mich auch gefragt als ich es zum ersten Mal davon gelesen habe. Vielleicht gibt es einen Notentsorgungsmechanismus wenn die Menge ein gewisses Maß übersteigt. Aber selbst dann hätte man immer einen latenten "Abfallspiegel". Wie sich das auswirkt, ist ziemlich unklar. Man munkelt von Krebsrisiko und diversen Zivilisationskrankheiten. Aber nichts Genaues weiß man nicht.
    Eben, man weiß nichts genaues. Und im Ernst, den Notentsorgungsmechanismus hast du doch eben erfunden, um irgendwie ein Scheinargument anbringen zu können. Für mich ist das dermaßen esoterisches Geschwurbel, dass ich da weiter nicht mitdiskutieren mag.

    Zitat Zitat von der_flotte_schurl Beitrag anzeigen
    Nachdem aber sogar ein Nobelpreis dafür vergeben wurde, muß wohl schon irgendwas dran sein an der Sache. Kompletter Humbug - und der Verdacht ist ja naheliegend, wenn eine neue Diätsau durchs Dorf getrieben wird - wird es wohl nicht sein.
    Wofür?

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  18. #42
    Avatar von der_flotte_schurl
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Und im Ernst, den Notentsorgungsmechanismus hast du doch eben erfunden...
    Allerdings. Darum habe ich auch das Wort "vielleicht" davorgestellt. Es scheint mir notwenig daß es so ist, da ich, wenn diese abzubauenden Dinge tatsächlich negative Auswirkungen haben, ich bei meinen Ernährungsgewohnheiten mittlerweile längst verreckt sein müßte.
    Wofür?
    Das Autophagie-Prinzip.
    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/nobelpreis-medizin-was-ist-autophagie-und-warum-ist-sie-wichtig-a-1114982.html

    Lg Georg


  19. #43
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von der_flotte_schurl Beitrag anzeigen
    Allerdings. Darum habe ich auch das Wort "vielleicht" davorgestellt. Es scheint mir notwenig daß es so ist, da ich, wenn diese abzubauenden Dinge tatsächlich negative Auswirkungen haben, ich bei meinen Ernährungsgewohnheiten mittlerweile längst verreckt sein müßte.
    Natürlich werden schädliche Stoffe abgebaut und nach draußen befördert. Warum wohl gehen wir aufs Klo? Nach deiner Theorie, und der aller esoterischen Entschlackungsbeführworter (auch ohne Sauna kann man wohl nach Meinung einiger nicht mehr überleben), müsste die Menschheit bereits verreckt sein. Und logischerweise auch alle Tierarten.

    Wo bitte steht da, dass Autophagie ausschließlich unter Mangelzuständen stattfindet?

    Da steht im Gegentum:
    Bei dem fortlaufend stattfindenden Prozess werden etwa geschädigte oder funktionslose Proteine oder Zellorganellen verdaut und aus dem Verkehr gezogen.
    Gruss Tommi


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