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  1. #1
    Avatar von grunge_e_nut
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    Standard Noch 6 Wochen bis zum Trainingsplanbeginn - ist ein Marathon zwischendurch sinnvoll?

    Hallo ihr da draußen,

    ich laufe jetzt schon einige Jahre Marathon. Der nächste wichtige ist am 1. Juli - also stiege ich am 22. April in den Trainingsplan (Steffny mit Greif Elementen) ein. Ich hatte geplant zur Vorbereitung einen Frühjahrsmarathon in weniger ambitioniertem Tempo zu laufen. Ich habe auch einen Startplatz in Hannover (8.4.) bekommen. Ziel war: Einfach ankommen, Trainingskilometer sammeln und meinen von Natur aus nicht so tollen Fettstoffwechsel auf Touren bringen.

    Eine lange Erkältung hat den Plan aber platzen lassen. Ich war von Mitte Januar bis Ende Februar weitestgehend außer Gefecht. Davor habe ich zwar trainiert aber aufgrund von Verletzungen und Hausausbau nicht so regelmäßig wie die Monate/Jahre davor. Gerade schraube ich mein Pensum wieder hoch. Bin zuletzt 2x18 und gestern 24km gelaufen. Ging soweit gut. Jetzt wollte ich Hannover nicht ganz streichen und dachte mir: ok dann laufe ich den bis km 35 (das passt bis dahin) und dann breche ich ab.

    Aber wenn ich schon da bin, kann ich mir doch eigentlich auch die Medaille holen. Was meint ihr? Ich wollte die nächsten Sonntage 29, 34, 25km laufen, dann tapern und dann Hannover. Dort konnte ich dann wieder bis KM 35 joggen (ca. 65-70% HFmax) und die letzten 7km im Wechsel gehen und joggen. Was meint ihr? Ist das sinnvoll? Wenn ja in welchem Takt? Immer 1km im. Wechsel?

    Ich weiß, dass ich bis zum Marathon einige lange Läufe brauche. Daher mein Gedanke, die jetzt möglichst bald hochzuschrauben? Habt ihr evtl. einen besseren Ansatz für die verbleibenden 5-6 Wochen bis zum Trainingsplan? Vielleicht sollte ich meine Gräten besser etwas schonen und langsamer aufbauen? Ich will in Hannover auf jeden Fall starten aber ich bin auf keine Distanz festgelegt und kann jederzeit abbrechen.

  2. #2
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von grunge_e_nut Beitrag anzeigen
    Ich hatte geplant zur Vorbereitung einen Frühjahrsmarathon in weniger ambitioniertem Tempo zu laufen. Ich habe auch einen Startplatz in Hannover (8.4.) bekommen. Ziel war: Einfach ankommen, Trainingskilometer sammeln und meinen von Natur aus nicht so tollen Fettstoffwechsel auf Touren bringen.
    Machet Da du schon längere Marathonerfahrung hast, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen.

    Zitat Zitat von grunge_e_nut Beitrag anzeigen
    Jetzt wollte ich Hannover nicht ganz streichen und dachte mir: ok dann laufe ich den bis km 35 (das passt bis dahin) und dann breche ich ab.
    Das schaffste nicht Und im Ernst, das wäre doch schade. Wichtig ist, dass du konsequent langsamer als mögliches MRT läufst und dann auf deinen Körper achtest. Klar, Gehpausen am Ende, warum nicht? Wichtig ist, dass du dich nicht mitreißen lässt und womöglich deinen Haupt-Marathon gefährdest.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  3. #3
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Ich bn grundsätzlich der Meinung von Tommi:

    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Machet Da du schon längere Marathonerfahrung hast, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen.
    Allerdings hängt das natürlich davon ab, wie viel Erfahrung du konkret hast. Ich bin nach 4 gelaufenen Marathons auf längere Strecken gewechselt und war dann relativ schnell in der Lage, auch im Training mehr oder weniger spontan einen Marathon zu laufen. Natürlich ohne jede Zeitambition, aber locker durchlaufen war drin.

    Wenn du dir über die letzten Jahre durch regelmäßiges Laufen ohne größere Pausen eine solide Grundlage geschaffen hast, wirst du, mit der Zeit die du jetzt noch hast, den Marathon gut durchlaufen können. Und das würde ich auch s planen. Geh defensiv an, wie von dir geplant, und dann zieh es durch. Klar, wird nicht easy, aber hey, gutes mentales Training.

    Viel Spaß in Hannover, genieße es!
    nachtzeche
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  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    Kerkermeister (15.03.2018)

  5. #4
    Running Doter Avatar von Kerkermeister
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    Einen Startplatz bekommen? Für welches Team läufst du denn, ISO, NDR1, Kahle ....

    Da du ja schon seit 10 Jahren läuferisch unterwegs bist, solltest du das auch schaffen.
    Hast noch 3 Woes für lange Läufe und man sieht sich in HAJ

  6. #5
    Avatar von grunge_e_nut
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    Lieben Dank für eure Rückmeldungen! Das macht doch Mut. Ich laufe die letzten Jahre ziemlich konstant, allerdings kamen die langen Strecken im letzten Jahr zu kurz (fast nur Halbmarathon und im 2. Halbjahr noch weniger). Deswegen rechne ich nicht damit, dass ich durchlaufen kann. Ist aber auch nicht schlimm finde ich. Ich möchte halt nur nichts riskieren bzw. den Marathon im Juli gefährden. Aber die Knorpel und Sehnen degenerieren ja so schnell nicht und ich werde es auf jeden Fall langsam angehen.

    Woraus ihr noch nicht so ganz eingegangen seid: ist das denn unabhängig von der Frage der Machbarkeit sinnvoll? Oder würdet ihr für die 6 Wochen bis zum Plan eher was anderes vorschlagen als Umfänge? Heute werde ich mal ein paar 3km Intervalle laufen - Tempo sollte ja auch nicht zu kurz kommen. Ach ja und im Übrigen nutze ich die 6 Wochen noch für etwas verstärktes Krafttraining - da komme ich während der Saison eher weniger dazu - da ist dann nur noch Zeit für den Rumpf :-)

    @ Kerkermeister: Der Startplatz war ein Gutscheincode, den wir für unser www.nf2run.de Team organisiert hatten und der frei geworden ist. Da laufen noch andere Leute von uns und deswegen will ich auch auf jeden Fall dabei sein - unabhängig davon wie lang es am Ende reicht. Also falls du eins unserer schönen grünen Trikots sehen solltest - wink mal!
    www.nf2run.de - Wir helfen Tumorkranken!

  7. #6
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von grunge_e_nut Beitrag anzeigen
    Noch 6 Wochen bis zum Trainingsplanbeginn - ist ein Marathon zwischendurch sinnvoll?
    Nein.

    Zitat Zitat von grunge_e_nut Beitrag anzeigen
    Habt ihr evtl. einen besseren Ansatz für die verbleibenden 5-6 Wochen bis zum Trainingsplan? Vielleicht sollte ich meine Gräten besser etwas schonen und langsamer aufbauen? Ich will in Hannover auf jeden Fall starten aber ich bin auf keine Distanz festgelegt und kann jederzeit abbrechen.
    Bei den ganzen positiven Antworten hier fehlt ein bisschen der Blick auf dein Niveau. Wo genau stehst du denn? Jahreskm 2017, aktuelle PBs, Wochenkm seit deiner Erkältung?

    Grundsätzlich sinnvoll wäre ein langsamer, nachhaltiger Aufbau, und keinesfalls ein Marathon vor Beginn des Marathonplans. Lalas von 18 - 24 - 29 - 34 sind Harakiri, vernünftiger wäre 18 - 22 - 24 - 26 - 20 - ... Guck dir lieber die Planwoche 1 an, und dann sieh zu, dass du bis dahin auf dem Niveau angekommen bist.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  8. #7
    Avatar von grunge_e_nut
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    Hallo D-Bus,

    die von mir genannten Zahlen sind auch eher nur gegriffen. Ich höre da in mich rein und will auch nicht überziehen. In den Trainingsplänen wird meist um 2-3 km pro Sonntag erhöht aber die Woche durchtrainiert. Ich mache ja aktuell noch etwas mehr Krafttraining und trainiere zwischen den Sonntagen eher 2 als 3x Ausdauer. Daher war mein Gedanke aus den 2-3 auch 3-4km Steigerung zu machen. Aber wie gesagt nur, wenn ich mich gut fühle.

    Was das Pensum angeht: wie gesagt war die 2. Häfte 2017 reduziert, auch weil ich im Hausausbau körperlich und zeitlich so eingespannt war. Zudem bin ich kein reiner Läufer sondern mache auch Triathlon, fahre entsprechend häufiger Rad. Bis Sommer 2017 lag mein Pensum bei mindestens 15 und biszu 25 Stunden Sport pro Woche (inkl. Krafttraining).

    Planwoche 1 ist jetzt schon kein Problem. Die Intervalle würde ich aktuell noch nicht so schnell angehen, weil ich noch nicht so viele schnelle KM gesammelt habe bisher aber das geht ja recht schnell und das bekomme ich in den 6 Wochen auch drauf.

    Was die Fitnesswerte meiner Garmin angeht, liege ich schon wieder im Bereich in dem ich mitten in der Marathonvorbereitung vor 2 Jahren war. Das war damals ein Plan für einen 3h15er Marathon.

    Helfen die Angaben?
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  9. #8
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    Für einen strengen, trainingsmethodisch korrekten Aufbau solltest du es lassen.

    Wenn du aber einfach Lust darauf hast, geht die Welt sicher nicht zu Grunde, wenn du in Hannover locker joggst und dir an den Verpflegungsstellen Zeit lässt.
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  10. #9
    Avatar von grunge_e_nut
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    Danke! Was wäre denn nach strengen, trainingsmethodischen Gesichtspunkten das bessere Vorgehen?
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  11. #10
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von grunge_e_nut Beitrag anzeigen
    Helfen die Angaben?
    Ja, ein bisschen. Ich sehe das eher andersrum als du: je weniger du insgesamt läufst, desto mehr haut die Erhöhung des Lala um 4 - 5 km rein. Einfache Mathematik.
    70 Wkm, Lala von 24 auf 26 km hoch: Erhöhung um 2 von 70 km = 2,9%, kein Problem.
    40 Wkm, Lala von 24 auf 26 km hoch: Erhöhung um 2 von 40 km = 5,0%, geht noch.
    40 Wkm, Lala von 24 auf 29 km hoch: Erhöhung um 5 von 40 km = +12,5%, zu gewagt.

    Du hast aber vermutlich etwas mehr Stabilität vom Radfahren; 15 - 25 Stunden pro Woche sind schon ein Wort!

    Fürs weitere Vorgehen: da die erste Planwoche kein Problem darstellt, könntest du bis dahin am Tempo und am Berg arbeiten, was danach vermutlich zu kurz kommen wird. Z. B. 1x die Woche 6 - 10x 2 min hart bergauf, und 8 - 12x 1 min flach richtig schnell.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

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