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  1. #1
    Avatar von jenss
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    Standard Eingeklemmter Nerv im unteren Rücken

    Seit ca. 8 Wochen habe ich einen eingeklemmten Nerv am Rücken in Lenden/Hüfthöhe. Besonders längeres Sitzen ist ein Problem, weil das Aufstehen dann ganz fies wird. Ich war vor ca. 6 Wochen beim Orthopäden. Der hat es röntgen lassen. Es ist kein Bandscheibenvorfall. Ich habe dann Krankengynmastik verschrieben bekommen. Den Arzt hatte ich leider nicht sehr gut verstanden. Ich bin gehörlos und habe Spracherkennung genutzt, aber er hatte wenig Geduld und immer schon erwartet, dass ich alles verstanden habe, wenn ich es noch gar nicht gelesen hatte... jedenfalls war die Kommunikation nicht sehr gut, zumal ich bei ihm auch nicht brauchbar vom Mund ablesen konnte. Die 6 Termine Krankengynmastik haben letztlich nichts gebracht, nur zeitweilig Linderung verschafft. Auf dem Schein vom Arzt steht: "Osteochondrose L5/S1 !Lumbalsyndrom!"

    Jetzt habe ich mal gegooglet: Osteochondrose ist ja eine Krankheit. :o Davon hat er nichts gesagt, soweit ich weiß. Ich (51) habe auch Ibuprofen verschrieben bekommen mit dem Hinweis, dass ich das nehmen kann, wenn ich möchte, also Schmerzen habe. Ibuprofen habe ich nicht genommen, weil ich doch wissen will, wie der Stand der Dinge ist und nicht, dass es unbemerkt schlimmer wird. Allerdings erinnere ich mich an eine Blockade im mittleren Rückenbereich vor einigen Jahren. Da war ich bei einem anderen Orthopäden. Der hatte die Blockade eingerenkt und ich sollte dann die Schmerzmittel auf jeden Fall nehmen, um nicht zu verspannen oder so. Das lief super. So sagte das allerdings nicht der jetzige Arzt, zumal er ja auch nichts eingerenkt hat. Ich frage mich, ob der jetzige Arzt dieses Einrenken des Nervs vielleicht nicht beherrscht und bequemerweise einfach nur Krankengynmastik verschreibt... Ein neuer Sprechtermin würde dauern und ich weiß nicht, ob es bei dem Arzt Sinn macht. Bei dem alten Arzt habe ich mir nun mal einen Termin geholt, aber der ist erst in etwa 4 Wochen (Orthopäden haben leider sehr lange Wartezeiten). Wenn es bis dahin nicht behoben ist, nehme ich den wahr. Ich habe Sorge, dass das ganze chronisch wird, je länger es dauert. Mit Schmerzmittel fühle ich mich frei, aber das ist ja keine Lösung, wenn sie der Heilung nicht nützen.

    Meine Fragen sind jetzt also:

    - Sind die Schmerzmittel für die Heilung wichtig oder nur zur Schmerzlinderung?
    - Wäre es schädlich, wenn ich (mit Schmerzmittel) jogge? (Ibuprofen oder Aspirin)
    - Habe ich eine richtige Krankheit, die sich verschlimmert? (Osteochondrose)
    - Kann so ein Fall überhaupt ohne "Einrenken" behoben werden?
    - Kann ein Physiotherapeut auch so ein Einrenken? (Dann suche ich vielleicht mal einen anderen, denn ich habe jetzt einfach nochmal Krankengymnastik verschrieben bekommen)

    Wäre klasse, wenn hier jemand mir Antworten auf meine Fragen geben könnte
    j.
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  2. #2
    Avatar von Durchbeißerin
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    Standard

    Mein Physio beherrscht das Einrenken. Ich bin mal quasi in die Praxis gekrochen vor Schmerzen. Ich musste gar nichts erklären - er sah mich an der Anmeldung und sagte bloß - komm sofort rein...
    ich musste mich hinsetzen, locker lassen und er hat den Oberkörper gedreht, bis es geknackt hat. Danach konnte ich aufrecht nach Hause gehen. Wenn du wirklich langsam läufst, ist das meiner Erfahrung nach nicht verkehrt. Ich bin mit Bandscheibenvorfall weitergejoggt. Die Ibus sind gut, damit du dich nicht verspannst durch die Schonhaltung. Meine Schmerzen gingen nicht weg mit Ibu - ich war einfach ein bisschen beweglicher und hatte trotzdem gut Schmerzen. Hinlegen auf den Rücken und Unterschenkel erhöht lagern in rechtem Winkel - also Stufenlagerung - das entspannt. Auch Katzenbuckel machen (sehr vorsichtig) und mit dem Tennisball ausmassieren war gut bei mir.

  3. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Durchbeißerin:

    jenss (11.05.2018)

  4. #3
    Avatar von jenss
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    Standard

    Danke, das gibt Hoffnung . Also soo schlimm ist es bei mir jetzt nicht. Schlimm ist es nur direkt nach dem Aufstehen vom Sitzen. Danach geht es so, aber ich merke es eigentlich durchgehend.

    Ich schaue mal nach einem anderen Physio als bisher. Anscheinend können oder wollen das Einrenken nicht alle Physios/Orthopäden. Kann man davon ausgehen, dass diese Berufsgruppen insgesamt etwa gleich fähig sind bzgl. Einrenken, d.h. einige jeweils können es, andere nicht?
    j.
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  5. #4
    Avatar von Steffen42
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    Diese "Einrenkerei" hat mir mal mehrere Wochen Probleme gebracht, so dass ich mich kaum mehr im Bett drehen konnte, ohne davon aufzuwachen. Das war ein Orthopäde, der das verbrochen hatte.

  6. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Steffen42:

    jenss (13.05.2018)

  7. #5
    Avatar von Malu68
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    Also soweit mal vorab: einen Bandscheibenvorfall kann man mittels Röntgenaufnahmen nicht ausschließen.

    Eine Osteochondrose ist nicht wirklich eine Krankheit, sondern ein Verschleiß der Bandscheiben.... so wie man dir an deinen Falten ansieht, dass du keine 20 mehr bist, sieht man das an den Bandscheiben auch....

    Ibu ist ein gutes Schmerz- und entzündungshemmendes (im Sinne von abschwellend) Medikament, welches bei Rückenschmerzen gut wirkt. - Du solltest es nehmen.
    Weiterlaufen würde ich jetzt im akuten Stadium eher nicht, du reizt damit das Gewebe noch mehr und durch Schmerz (-fehlhaltung ?) ist die Muskulatur nicht gut in der Lage, die Stöße abzufangen.

    Der Arzt hat dir sicher nicht aus Bequemlichkeit Physio aufgeschrieben.... Physio ist mit die teuerste Therapie, die du vom Orthopäden bekommen kannst....
    Im Gegenteil: bei einer Blockade ist Einrenken sicher die richtige Therapie, bei einem Hexenschuss, Bandscheibenvorfall ( der ja bei dir nicht ausgeschlossen ist....) oder einer Lumboischialgie (eingeklemmter Ischias-Nerv) kann Einrenken zu einer akuten und massiven Verschlimmerung führen.

    Vertrau einfach dem Arzt, wenn es nicht besser wird, geh nochmal hin (im Notfall auch ohne Termin als Schmerzpatient). Nur weil er dir nicht ausführlich genug war, heisst das ja nicht, dass er nicht kompetent ist. Für Orthopäden sind solche Beschwerden wie deine Alltagsgeschäft.

    Man kann nicht immer Wunderheilungen erwarten, manchmal muss man 2 -3 mal zum (gleichen) Arzt und mit ihm an der Lösung des Problems arbeiten. Und nicht immer gleich zum nächsten rennen, der dann wieder von vorne anfängt - und auch keine Weder vollbringen kann..... Ärzte sind Mediziner und keine Zauberer....
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    Dieser Weg wird kein leichter sein...(Teil 1)
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  8. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Malu68:

    fiveten (11.05.2018), jenss (13.05.2018), klnonni (15.05.2018), Steffen42 (11.05.2018)

  9. #6
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    Malu, wenn der Arzt aber nicht auf seine Gehörlosigkeit adäquat reagiert, ist ein Arztwechsel ja nicht ganz kontraproduktiv, oder?
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  10. #7
    Avatar von Durchbeißerin
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    Ich sehe es so - der Orthopäde gibt mir ein Rezept für Physio bzw. schickt mich ins MRT, damit man genau weiß, was überhaupt los ist. Behandlung macht der Physio. Und wenn meiner irgendwo rumrenkt, dehnt oder drückt, lass ich ihn machen, weil er bisher immer Besserungen erzielt hat - natürlich auch nach kurzfristiger Verschlimmerung - das gehört dazu und was anderes erwarte ich nicht. Ist ja keine Wellness, sondern Physio.

  11. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Durchbeißerin:

    jenss (13.05.2018)

  12. #8
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von jenss Beitrag anzeigen
    .. habe ich einen eingeklemmten Nerv am Rücken in Lenden/Hüfthöhe. Besonders längeres Sitzen ist ein Problem, weil das Aufstehen dann ganz fies wird.
    ... Ich (51) habe auch Ibuprofen verschrieben bekommen
    Hallo jenss,
    mir ist das letzten Samstag, einen Tag vor meinen so sehr ersehnten 25 km WK passiert.

    Morgens aus der Dusche gestiegen zur Seite nach dem Mülleimer gedreht und mich herunter gebückt, natürlich alles gleichzeitig und schon hatte ich einen Hexenschuss..
    Hoffte am nächsten Morgen den Lauf noch mit machen zu können, da hatte ich morgens vorm Frühstück durch ein schnelles in die Knie gehen auch noch einen Muskelfaserriss im Oberschenkel. War echt ein s... Wochenende für mich.

    Am Montag beim Arzt gewesen, habe eine Bandscheibenvorwölbung, eine Vorstufe zum Bandscheibenvorfall.
    Vermutlich worden durch die irritierten Nervenstränge des betroffenen Wirbels, die Oberschenkelmuskelatur fehlerhaft angesteuert und ich holte mir noch zusätzlich einen Muskelfaserriss.

    Hatte früher schon einmal einen ähnlichen, leichteren Vorfall bei dem ich feststellen konnte, dass mir moderates Laufen geholfen hat, meine Rückenmuskelatur zu entspannen.
    Aufgrund meines zeitgleichen Muskelfaserriss, kann ich diesmal leider nicht Laufen.

    Wenn Du keine Schmerzen und neurologische Ausfälle in Deinen Extremitäten hast und wirklich nur der Rücken betroffen ist, würde ich an Deiner Stelle versuchen langsam und auf weichen Untergrund zu Laufen.
    Mir jedenfalls hat es immer sehr gegen die Schmerzen im Rücken geholfen.

    Was mir immer sehr hilft ist eine heisse Wärmflasche auf den betroffenen Lendenwirbel.
    Die Wärme zwingt die verspannte Muskelatur sich zu entspannen und nur eine entspannte Rückenmuskelatur erlaubt es, dass die Wirbel wieder an ihre richtige Stelle zurück rutschen. Ausserdem lindert die Wärme ungemein den Schmerz!

    Auch habe ich Ibuprofen verschrieben bekommen aber hauptsächlich wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung und weniger wegen seiner schmerzstillenden Wirkung.
    Gerade wenn die Verletzung bereits so lange andauert wie bei Dir, droht die Gefahr einer chronischen Entzündung aufgrund des andauernden Druckes auf den Wirbel und deren Nervenstränge.

    Ich würde also empfehlen Deinem Arzt zu vertrauen und das Ibuprofen ein zu nehmen.

    Zusätzlich trinke ich viel.
    Ingwer als Tee aufgebrüt oder auch roh genossen, kann aufgrund seiner schmerz- und entzündungshemmenden Wirkung ebenfalls helfen.

    Wünsche Dir auf jedenfall eine Gute Besserung.
    Gruß Markus
    Zuletzt überarbeitet von klnonni (11.05.2018 um 22:47 Uhr)

  13. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von klnonni:

    Durchbeißerin (12.05.2018), jenss (13.05.2018)

  14. #9
    Kein Kommentar. Avatar von *cel
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    Wie hat sich der Schmerz eigentlich bemerkbar gemacht? Gab es ein Spontanereignis? Hast du in Vergangenheit den Rücken trainiert? Hast du vielleicht ein Hohlkreuz? Nicht, dass es sich am Ende doch nur um ein profanes muskuläres Ungleichgewicht handelt, dass sich mit einfachen Bauchmuskelübungen beheben ließe.


    unreflektiert nachplappernder ultravorsichtiger Seniorenlaufratgeber

  15. #10
    Avatar von Malu68
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    Zitat Zitat von d'Oma joggt Beitrag anzeigen
    Malu, wenn der Arzt aber nicht auf seine Gehörlosigkeit adäquat reagiert, ist ein Arztwechsel ja nicht ganz kontraproduktiv, oder?
    Jeder hat eine zweite Chance verdient...
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  16. #11
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    @Jenss: Wegen der schlechten Kommunikation aufgrund deiner Gehörlosigkeit würde ich an deiner Stelle eine Person deines Vertrauens mitnehmen. Ja, Orthopäden haben mitunter die Angewohnheit, einen Patienten "durchzuwinken". Ist da nicht einfach, sie zu bremsen und zwei- oder dreimal nachzufragen. Kenne ich leider auch zur Genüge :(

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

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    klnonni (14.05.2018)

  18. #12
    Avatar von jenss
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    Der Arzt hatte irgendwie nervöse Augen und ich hatte zuerst versucht abzulesen und wollte dann auf das Display (Spracherkennung) gucken, aber das war wohl die falsche Strategie. Er lies mir dann irgendwie keine Zeit mehr zum Lesen. Jetzt würde ich es anders machen: Nur noch auf das Display gucken und nix mit Mundablesen.

    Auf jeden Fall schon mal Dank an alle für die Kommentare. Ich werde nun zu einem anderen Physiotherapeuten gehen und es da versuchen. Habe ja schon ein neues Rezept dafür.

    Die Ursache war wohl ein "Ausknacksen" auf meinem Bürostuhl, 'ne dumme Angewohnheit, bei der in fast liegender Position ein wenig das Kreuz knackste und ich dachte, das wäre was Gutes... Ich denke, dabei wurde der Nerv eingeklemmt. Danach merkte ich etwas und dann immer mehr. Ein Hohlkreuz habe ich etwas.

    Nennt sich dieses Lumbalsyndrom "Hexenschuss"?

    Seit Sonntag habe ich noch eine Zerrung im Fuß, dumm gelaufen: Meinen Sohn beim Paddeln vom Ufer mitgehend gefilmt und dabei in ein Loch getreten. Langsam kann ich schon wieder etwas auftreten. Die Zerrung wird in 10 Tagen ausgeheilt sein und kein Problem wie der Rücken werden. Ich hatte dabei Ibuprofen drin und erst am nächsten Tag das wahre Problem am Fuß zu spüren bekommen. Da konnte ich praktisch nicht mehr auftreten. Am Sonntag ging es noch. War bei einem anderen Arzt hier.

    Dass das Einrenken auch gefährlich sein kann, macht die Vorsicht des Arztes wohl erklärbar. Davon wusste ich noch nicht. Ich frage mich nur, ob das Problem überhaupt langsam weggehen kann. Sobald ich sitze, kommt es ja wieder.
    j.
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  19. #13
    Avatar von klnonni
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    Hallo jenss,
    die Bezeichnung "Hexenschuss" ist eine Sammelbezeichnung für Störungen in der Lumbalregion.
    Im Mittelalter glaubten die Menschen wirklich, der plötzliche stechende Schmerz im Lendenwirbelbereich
    wäre ein böser Zauber von Hexen - deswegen Hexenschuss.

    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, macht Dir vor allem das Aufstehen nach längerem Sitzen Probleme aber Stehen und Laufen mittlerweile weniger?
    Ich frage desswegen, weil nach so vielen Wochen ein "Hexenschuss" deutliche Anzeichen von Besserung zeigen sollte.

    Hast Du es mal mit viel Wärme im Lendenwirbelbereich versucht?
    Ich hatte mir letzte Woche mehrmal am Tag eine heiße Wärmflasche wärend des Sitzen hinter den Rücken geschoben und versucht möglichst aufrecht zu sitzen.
    Damit konnte ich dann auch leichter vom Sitzen wieder aufstehen.
    Seit Montag kann ich zumindest wieder arbeiten, auch wenn ich Abends noch meine Wärmflasche brauche, so ist zumindest bei mir schon mal eine starke Besserung eingetreten.

    Vor Jahren hatte ich ein ähnliches Problem nach einem Sturz.
    Damals wollte der Rücken auch nicht wirklich bessser werden und meine Wärmebehandlung wirkten nur kurz.
    Damals bin ich schließlich in die Sauna gegangen und habe intensive sauniert.
    Nach dem 2. Sauna Tag in der Woche, waren die muskulären Verspannungen gelöst und die Schmerzen verschwanden.

    Vielleicht hilft es Dir auch wenn Du in die Sauna gehst und Dich richtig einheizen läßt.
    Aber bitte wenn Du vor hast in die Sauna zu gehen, dann gehe nicht allein, nicht das Du unerwarteter Weise nicht mehr aufstehen kannst wenn es Dir zu heiß wird!

    Manchmal tritt man ja durch unbeabsichtigte Schonhaltung eine Teufelsspirale los, auf der eine Verspannung im Rücken die nächste Blockade auslöst und man gar nicht mehr die Schmerzen los zu werden scheint.
    Da kann so eine "Ganzkörperanwendung" in der Sauna schon helfen wirklich und vollständig zu entspannen.

    Wenn auch nach der Sauna keine Besserung eintritt, würde ich Dir raten Deinen Arzt auf ein MRT anzusprechen um wirklich ein ernsteres Rückenleiden auszuschliessen.

    Wünsche Dir Gute Besserung
    Gruß Markus



  20. #14
    Avatar von jenss
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    Sollte ein Hexenschuss von selbst besser werden? Das ist bei mir kaum oder gar nicht der Fall.

    Wärme habe ich bisher nicht versucht. Muss ich mal gucken. Sauna ist eine interessante Idee. Die Wärmflasche teste ich auch mal, danke.

    Wenn ich auf einem Kniepolsterstuhl gerade sitze, ist das Aufstehen besonders übel.
    Laufen geht halbwegs. (wenn der Fuß wieder ok. ist)

    Der Arzt hatte es geröntgt, ist kein Bandscheibenvorfall.
    j.
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  21. #15
    mühsam nährt sich das Eichhörnchen Avatar von Daniela67
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    Bei Rückenproblemen ist sitzen immer kontraproduktiv! Laufen und liegen ist prima, stehen und sitzen doof! Wenn es eine einfache Blockade ist, dann sollte es aber auf jeden Fall durch Bewegung besser werden und insgesamt nach ca einer Woche Tendenz aufsteigend sein. Wenn sich an den Beschwerden so gar nichts ändert würde ich darauf bestehen, dass weitere Diagnostik betrieben wird. Auf dem Röntgen erkennt man keinen Bandscheibenvorfall, das geht nur mittels MRT!
    Viele Grüße,
    Daniela

    Mein "Blog": Aus der Couchpotatoe wird eine Renn-Schnecke

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Daniela67:

    jenss (16.05.2018)

  23. #16
    Avatar von Steffen42
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    Ein Hexenschuss war bei mir nach 2-5 Tagen weg. Manchmal mit Spritze durch den Arzt, meistens so.

    Aushängen an einer Klimmzugstange o.ä. und Beine angewinkelt hochlegen fand ich immer sehr angenehm.

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Steffen42:

    jenss (16.05.2018)

  25. #17
    Bewegungsfreude pur! Avatar von barefooter
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    Zitat Zitat von Daniela67 Beitrag anzeigen
    Bei Rückenproblemen ist sitzen immer kontraproduktiv! Laufen und liegen ist prima, stehen und sitzen doof! Wenn es eine einfache Blockade ist, dann sollte es aber auf jeden Fall durch Bewegung besser werden und insgesamt nach ca einer Woche Tendenz aufsteigend sein. Wenn sich an den Beschwerden so gar nichts ändert würde ich darauf bestehen, dass weitere Diagnostik betrieben wird. Auf dem Röntgen erkennt man keinen Bandscheibenvorfall, das geht nur mittels MRT!
    Da ich jüngst von massivem Bandscheibenvorfall mit Druck auf den Ischiasnerv und folgender Operation betroffen gewesen bin, sind mir Rückenprobleme wohl bekannt. Zu dieser intensiven Erfahrung kommt die Erkenntnis, dass es gewöhnlichen Verlauf und sichere Prognose nicht geben kann. Die Einzelschicksale sind so unterschiedlich wie bei keinem anderen Leiden - ausgedrückt in der Länge von Arbeitsausfällen reicht die Bandbreite von ein, zwei Wochen, Monaten, Jahren bis unendlich. Einschlägige Foren sollte man tunlichst meiden- da plagen sich Betroffene mit bisweilen nicht einstellbaren Schmerzen, mehrfachen Rezidiven, die schließlich zur Versteifung von Wirbeln führen.

    Jenss ist davon weit entfernt. So wie ich verstehe, kann er noch einigermaßen sitzen, hat nur beim Aufstehen Probleme. Ich kenne Jenss, habe ihn schon einige Male live mit seinem Tretroller auf Langstrecken erlebt, Bewegungsmangel als Ursache der Beschwerden scheidet daher aus. Aber vielleicht fehlt dazu der Ausgleich? In diese Richtung würde ich gehen - als Nordic Walker mit Stöcken, schwimmend oder mit statischer Gymnastik, etwa im Sinne von Yoga. Die von Steffen42 genannten Klimmzüge haben mir ebenfalls geholfen, gerade so, dass die Zehenspitzen den Boden noch berühren, dafür aber ausdauernd.

    Zitat Zitat von Daniela67 Beitrag anzeigen
    stehen und sitzen doof!
    Zum Stehen eine Anekdote:
    Da ich überhaupt nicht mehr sitzen konnte, fuhr ich mit der Deutschen Bahn volle fünf Stunden lang stehend zur Operation. Durch das Ruckeln, Zuckeln, Vibrieren, Bremsen und Anfahren war ich ständig in leichter Bewegung - die Beschwerden ließen nach, in der Klinik angekommen, war ich schmerzfrei. So weit, so gut, aber ich kann ja nicht immer Bahn fahren.
    Zuletzt überarbeitet von barefooter (15.05.2018 um 20:54 Uhr)
    Grüße von der Baltischen See! Laufen/Wandern barfuß erleben - Zu Fuß - am besten barfuß - hält die Seele Schritt.
    Je länger die Strecke, desto unbedeutender die Zeit, da allein die Streckenbewältigung zur eigenen Leistung wird.


  26. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von barefooter:

    jenss (16.05.2018), klnonni (15.05.2018)

  27. #18
    Bewegungsfreude pur! Avatar von barefooter
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    Zitat Zitat von Testergebnis24 Beitrag anzeigen
    Ich hatte auch mal "Nervenschmerzen", ich hab es erfolgreich mit ... gelindert. Kannst dich ja mal über das medikament informieren. ...
    Anmeldung nur, um ein Präparat zu bewerben, für das bisher jeder Wirkungsnachweis fehlt und übrigens auch in einschlägigen Foren durchweg negativ bewertet wird.
    Grüße von der Baltischen See! Laufen/Wandern barfuß erleben - Zu Fuß - am besten barfuß - hält die Seele Schritt.
    Je länger die Strecke, desto unbedeutender die Zeit, da allein die Streckenbewältigung zur eigenen Leistung wird.


  28. #19
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von Daniela67 Beitrag anzeigen
    Bei Rückenproblemen ist sitzen immer kontraproduktiv! Laufen und liegen ist prima, stehen und sitzen doof!
    Sitzen ist meist unangenehm aber je nach lokalisation der verletzten Bandscheiben kann ein aufrechtes Sitzen mit gestütztem Lendenwirbelbereich sogar angenehmer sein als ständiges liegen.
    Auch ist häufig Stehen, Laufen und Gehen möglich solange man gerade und ohne Last sich bewegt, dass ist halt immer eine Frage der Lokalisation und der Schwere des Bandscheibenvorfalles oder der Bandscheibenvorwölbung.
    Auf jedenfall sollte man im Rahmen seiner Möglichkeiten immer versuchen sich zu Bewegen.

    Bei mir war das Schlimmste zu liegen, dass ging mit meinem Hexenschuss fast nicht.

    Zitat Zitat von Daniela67 Beitrag anzeigen
    Auf dem Röntgen erkennt man keinen Bandscheibenvorfall, das geht nur mittels MRT!
    Auf einem Röntgenbild kann man einen einfachen Bandscheibenvorfall sicherlich nicht ausschliessen.
    Denn die Bandscheiben selbst sind nicht auf einem Röntgenbild zu erkennen.

    Was aber sehr wohl möglich ist, anhand der Wirbelstellungen und der Beweglichkeit der Wirbel und dessen Abstand zu einander, auf einem Röntgenbild einen größeren Bandscheibenvorfall zu erkennen.
    Bei Verdacht müsste mit einem MRT oder CT die Diagnose bestätigt werden.

    @jenss,
    in der Regel verheilt ein Hexenschuss ganz von allein.
    Da Du aber schon so lange Beschwerden hast, würde ich an Deiner Stelle den Arzt doch einmal auf ein MRT ansprechen um einen leichten Bandscheibenvorfall auszuschließen.
    Zuletzt überarbeitet von klnonni (15.05.2018 um 21:19 Uhr)

  29. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von klnonni:

    barefooter (15.05.2018), jenss (16.05.2018)

  30. #20
    Avatar von Malu68
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    Zitat Zitat von jenss Beitrag anzeigen

    Der Arzt hatte es geröntgt, ist kein Bandscheibenvorfall.
    j.
    Nochmal:
    Mit Röntgen kann man einen Bandscheibenvorfall nicht !!!!! ausschließen!
    Wir sind vom Leben gezeichnet in den buntesten Farben, und wir tragen sie mit Stolz, unsere Wunden und Narben (SDP)

    Dieser Weg wird kein leichter sein...(Teil 1)
    In Ruhe alt werd´ich später.....(Forts.)

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  31. #21
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    Hi Jenss,

    ich erzähle mal von mir, vieles klingt sehr ähnlich:
    Ich hatte ähnliche Beschwerden wie du, Diagnose Lumbago. Letztendlich ist dies ein "Hexenschuss" und somit eine massive Verkrampfung der Muskulatur zum Schutz der Wirbelkörper oder der Wirbelfortsätze, die entzündet sein könnten. Waren sie auch bei mir, Abnutzungserscheinung eben.
    Und die schlechte Nachricht ist, dass es immer wieder mal kommt. Die gute Nachricht: Es geht auch wieder weg und die Beschwerden sind erträglich. Ich kann also ganz gut damit leben.

    Geholfen hat dabei:
    Ein guter Arzt mit klarer Diagnostik
    Ibu als Entzündungshemmer und ein Mittel zur Entspannung der Muskulatur (Ibu nehme ich auch heute in Akutphasen, aber nur sehr kurz)
    Lange Pause, sanfter Wiedereinstieg
    Krankengymnastik mit vielen Anregungen zum Selbermachen
    Fortführen der Gymnastik/Coretraining zuhause (Bis heute, mindestens 2x/Woche)
    Bei Beschwerden nur ganz leichtes Laufen, kein Tempo in diesen Phasen
    Deutlich weniger Sitzen

    Vielleicht kannst du damit etwas anfangen,
    gute Besserung,

    3fach


    Rheinhessen, jetzt bist du gefragt: Mitmachen beim km-Spiel

    Some say there's no magic formula. I say there is. It's just that the magic is different for everyone. Keith Dowling

  32. #22

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    Zitat Zitat von barefooter Beitrag anzeigen
    Zum Stehen eine Anekdote:
    Da ich überhaupt nicht mehr sitzen konnte, fuhr ich mit der Deutschen Bahn volle fünf Stunden lang stehend zur Operation. Durch das Ruckeln, Zuckeln, Vibrieren, Bremsen und Anfahren war ich ständig in leichter Bewegung - die Beschwerden ließen nach, in der Klinik angekommen, war ich schmerzfrei. So weit, so gut, aber ich kann ja nicht immer Bahn fahren.
    Hab da auch ne Anekdote:
    Meine Frau hatte auch immer ständig "Rücken", Gleitwirbelprobleme, immer wieder Physio. Doch nichts half richtig. Bis sie den Tipp bekommen hat, auf der Slackline zu laufen. Wir haben für schmales Geld ein solches Teil in den Garten gespannt und was soll ich sagen. Die Probleme sind zwar nicht weg, aber viel besser geworden.
    Grund ist wohl, dass durch die Balance auf der Slackline die tiefe Rückenmuskulatur aktiviert wird, die sorgt dafür, dass die Wirbelsäule stabilisiert wird. Ich denke was ähnliches ist dir in der Bahn passiert. Viel stärker als auf so Balance-Boards.
    Drüber hinaus machts auch noch Spaß :-) Mich hat das Fieber auch gepackt.

  33. #23
    Avatar von jenss
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    Ich hatte am Freitag einen Bekannten meiner Tochter getroffen, der bald fertig ist mit seiner Physiotherapeut-Ausbildung. Er zeigte mir Rückenübungen. Ich kannte die eigentlich schon und habe sie für mich als eher ungeeignet eingestuft, weil ich da in den Schmerzbereich komme. Trotzdem habe ich gestern morgen mal diese Übung gemacht (Becken und 1 Bein im Liegen heben) und es wurde wieder schlechter, nachdem es schon ein bisschen besser schien :(.

    Was tendenziell die Situation etwas verbessert:
    - Auf Knien "stehen" (wie jetzt gerade am PC)
    - Ich schlafe nur noch auf der linken Seite (auf der rechten Seite scheint es schlechter zu werden)
    - Gehen

    Aber sicher ist davon auch nichts.

    Ich habe am 5.6. einen Termin bei einem anderen Orthopäden, den ich vor ca. 3 Wochen als Reserve geholt habe, weil die Orthopäden ja immer mordsmäßige Terminlisten haben (sehr ärgerlich und teils problematisch). Ob ich den behalte, mache ich abhängig von der zweiten Physio-Terminreihe (ab 1.6.). Dann würde ich beim Arzt auch MRT ansprechen.

    Falls es doch ein Bandscheibenvorfall ist: Wie geht man dann vor? Reha? oder gleich OP?
    Ich hoffe, ich bekomme das echt ganz weg. Langsam nervt mich das Rückenproblem doch ziemlich...
    j.
    Zuletzt überarbeitet von jenss (Gestern um 13:39 Uhr)
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  34. #24
    Avatar von jenss
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    Zitat Zitat von barefooter Beitrag anzeigen
    Zum Stehen eine Anekdote:
    Da ich überhaupt nicht mehr sitzen konnte, fuhr ich mit der Deutschen Bahn volle fünf Stunden lang stehend zur Operation. Durch das Ruckeln, Zuckeln, Vibrieren, Bremsen und Anfahren war ich ständig in leichter Bewegung - die Beschwerden ließen nach, in der Klinik angekommen, war ich schmerzfrei. So weit, so gut, aber ich kann ja nicht immer Bahn fahren.
    War es dann dauerhaft oder nur vorübergehend besser? Hast du dich nicht mehr operieren lassen?
    j.
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  35. #25
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von jenss Beitrag anzeigen
    Reha? oder gleich OP?
    Keine Panik. Beides ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht notwendig. Wenn Du Lähmungserscheinungen oder sowas hast, kann man darüber vielleicht nachdenken, ansonsten eher nicht.

    Ich hab mal gelesen, dass so knapp 3/4 der Bevölkerung >40 einen oder mehrere BSV hat. Bist also in guter Gesellschaft.

    Bei mir hat dauerhaft Krafttraining geholfen, damit ich beschwerdefrei wurde.

    Gute Besserung und Geduld!

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    jenss (Gestern)

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