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  1. #26
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Klar, wenn man eh langsam ist, hilft alles. Wenn man aber gezielt die Schnelligkeit verbessern will, verschwendet man keine Zeit und Energie für 25KM Läufe. Tempohärte und Kraft/Ausdauer kann sich der TE bei kürzeren Wettkampfstrecken und Bergtraining holen.
    @ bones,
    falls es Dir noch nicht aufgefallen sein sollte, wir reden hier von einem Laufanfänger.
    Ja natürlich ist man als Laufanfänger anfangs relativ langsam.
    Relativ deswegen, weil die Wertung ob eine gelaufene Zeit schnell oder langsam ist immer von den Maßstäben abhängt, mit der diese Leistung verglichen wird.

    Sicher kann man als Laufanfänger sich auf "kurze" Strecken spezialisieren in dem man nur kurze aber intensive Einheiten macht.
    Die Frage ist aber, ob man als unerfahrener Laufanfänger und ohne Betreuung durch ein Verein/Trainer nicht dazu neigt, zu schnell zu viel zu versuchen und dabei in Gefahr läuft sich zu verletzen.

    Ob man durch ein Abwechselungsreiches Training, mit sowohl schnellen Einheiten als auch langsame und lange Einheiten seine PB auf 10 km ein halbes Jahr später läuft, dafür aber ein solides Fundament sich aufgebaut hat,
    oder ob man bis an seine Grenzen geht um möglichst schnell an seine bestmögliche PB zu gelangen, auf die Gefahr hin sich zu verletzen und eventuell sogar dadurch gezwungen wird sich dauerhaft vom Tempolauf zu verabschieden, dass muss jeder für sich entscheiden.

    In den Bereichen in denen wir Amateure uns austoben, sollte wohl eher langfristg gedacht werden, denn unseren Lebensunterhalt werden wir uns durch unsere WK nicht bestreiten können und wollen.

    Auch der TE ist inzwischen in einem Alter, in der er bestimmt keine Olympia-Hoffnungen mehr hat.

    Nicht zu letzt kann man auch bei vielen Profiläufern sehen, dass sie Ihre Bestzeiten auf ihren Spezialstrecken aufgestellt haben in der Zeit in der sie sich auch auf einen Marathon vorbereitet haben.
    Langstreckentraining muss also nicht wie von Dir behaupten sich negativ auf die Unterdistanzen auswirken.

  2. #27

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    Und mit nach einem halben Jahr Laufen langsame Läufe von 2h oder mehr machen bringt keine Verletzungsgefahr mit sich?
    Meiner Ansicht nach ist für die meisten Hobbyläufer erstmal eher der Umfang, was die orthopädische usw. Belastung bestimmt und wo man am vorsichtigsten sein sollte. Komischerweise wird hier aber oft sehr schnell getönt: "was mit nur 40km pro Woche willst Du unter 50 laufen"? "ohne 15-18km-Lauf?" usw. Aber bei 6-8x1000m in 4:50 soll auf einmal Ungemach drohen?

    Man kann sich auf ganz verschiedene Arten überlasten, ich weiß auch nicht genau, was letztlich für mehr Probleme verantwortlich ist? Aber der in den letzten Jahren vorherrschende Fokus auf (hauptsächlich irgendwie vor Zielschluss beendete) Marathons und HMs deutet für mich dahin, dass weit eher die Gefahr besteht, zu früh und zu langsam zu große Umfänge zu machen als zu früh zu schnell zu laufen.
    Zu einem soliden Fundament gehört auch ein vernünftiger Laufstil, der bei zu langsamen Tempi schwierig ist und der durch Ermüdung bei zu langen Belastungen leicht vernachlässigt wird. Nicht nur, aber auch deswegen, wird in der "Grundausbildung" bei Jugendlichen auch viel wert auf Lauf-ABC, Schnelligkeit usw. gelegt.

    Mit einem Profiläufer, der anders als die allermeisten Anfänger/Hobbyläufer auf den Unterdistanzen schon schnell ist und oft eh in einem breiteren Tempospektrum trainiert, kann man das nicht vergleichen. Der Hobbyläufer kann noch nicht oder nie so schnell laufen (auch in Relation oft nicht), aber das ist m.E. ein Argument dafür, dass er eben Einheiten machen sollte, die für ihn schneller sind als das 10k-WK-Tempo.

  3. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von mountaineer:

    bones (18.05.2018)

  4. #28
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Der TE ist mit seinen 32 Jahren noch nicht im midlifecrisisgeplagten, sondern im besten Läuferalter. Natürlich soll er als Anfänger nicht ohne Rücksicht auf Verluste losrennen. Aber er muß die Hälfte seines Wochenpensums auch nicht an einem Tag erledigen und durch die Gegend schleichen. Tipps für abwechlungsreiches Tempotraining hat er schon genug bekommen. Fahrtspiel als nicht so statische Trainingsform hat mir immer am besten gefallen. Und für die lockeren Dauerläufe reichen max. 90 Minuten völlig aus.

    Allerdings würde ich immer sagen, dass das Training auch Läufertyp bedingt ist. Der eine joggt gerne langsam und lange durch der Gegend, den anderen verläßt nach einer Stunde das Interesse und er hat es vorher etwas eiliger.

    Da muß der TE noch herausfinden, was seine Passion ist.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    klnonni (18.05.2018)

  6. #29

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    Vielen Dank für die Antworten.
    Ja Olympische-Hoffnungen hege ich keine😄

    Natürlich steht der Spass und die Freude am Laufen im Zentrum.
    Aber als ehrgeiziger Mensch der gerne seine Ziele erreicht wäre es schon cool wenn die 50 fallen würde.

    Den nächsten Versuch habe ich am 27.5 ist jedoch ein hügeliger WK...(wie so üblich in der Schweiz😉) gehe daher realistisch an die Sache ran.

    Danach habe ich 2 Monate Zeit, mich mit dem, durch eure Infos, modifizierten Trainingsplan, vorzubereiten.
    Die Strecke ist dann Eben und schnell.

    Ich finde es toll schnell (für meine Verhältnisse) durch die Gegend zu laufen, habe jedoch bemerkt das mir die längeren Läufe einiges bringen, in sachen Grundlagen-Ausdauer, habe auch das Gefühl dass ich durch diese Läufe schneller werde.

  7. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Run4fun86:

    klnonni (18.05.2018)

  8. #30

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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Meiner Ansicht nach ist für die meisten Hobbyläufer erstmal eher der Umfang, was die orthopädische usw. Belastung bestimmt und wo man am vorsichtigsten sein sollte.

    Bei mir sorgen Tempoeinheiten am ehesten für Probleme. Je schneller, desto gefährlicher. Auf Grund der immer stärkeren Auslenkungen, Dehnungen auch nicht so ganz unsinnig.
    Heißt natürlich nicht gleich im Umkehrschluss, dass Umfang nicht ebenfalls eine Belastung darstellt.

    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Aber der in den letzten Jahren vorherrschende Fokus auf (hauptsächlich irgendwie vor Zielschluss beendete) Marathons und HMs deutet für mich dahin, dass weit eher die Gefahr besteht, zu früh und zu langsam zu große Umfänge zu machen als zu früh zu schnell zu laufen.

    Ich glaube nicht, dass bei den 2:30h HMs und mehr noch 5h Ms das Problem im zu exzessiven Umfang liegt. Eher das Gegenteil.
    Allerdings reden wir hier von 10km. Einmal die Woche 70-80min kann aber sicher nicht schaden.
    Einmal die Woche Intervalle oder Fartspiel aber auch nicht. 6-8x1k ist aber genauso sinnig wie ein 20km Lauf für jemanden der mit den 50min auf 10km kämpft. Vielleicht 4x1k oder 5x800 oder 10x400, was jeweils schon 10% des Wochenumfangs sind.

  9. #31
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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    3-5k in 4:45-50 laufen (wie RunSim schreibt), nicht 6 km 30 sec. über Renntempo. Wenn die "Tempoeinheit" 30 sec. über Renntempo liegt, ist was falsch.
    Moment mal: Der TE schafft keine 10km in 5:00 und soll 5k in 4:45 laufen?
    TDL von 2-3x 20min mit 3min TP sind mit 30 sek. über Renntempo voll in Ordnung.
    Und was den Umfang betrifft: Anstatt an einem Tag 50% des Wochenumfanges zu laufen, lieber mehr TE

  10. #32

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    Ich habe da nur mal spontan eine Zahl genannt. Es geht mir darum, dass sich der Anfrager sich einfach mal an einem Tempo, das klar schneller als das 10k-Renntempo ist, ausprobieren soll. Natürlich kann das im ersten Versuch etwas oder auch deutlich zu hart sein.

    Vorschläge nach Jack Daniels (auf der Basis von 50:00/10k)
    4x1000m in 4:40, Pausen etwas kürzer als die Intervalle
    6x1000m in 5:05, kurze Pausen (ca. 1min)
    4000m in 20:22

    Da sind 3000 @ 4:50 (also ca. 5k Renntempo) keine völlig abwegige Einheit. Und da es absolut gesehen nicht so schnell ist, weiß man vorher gar nicht, wie schwer es dem Kandidaten fällt. Vielleicht ist er relativ grundschnell, hat es nur noch nie ausprobiert. Daher würde ich zum Test auch mal versuchen, 1000m möglichst schnell zu laufen.

    Wie gesagt, ging es mir nicht um Nuancen oder exakte Vorschläge. Sondern nur darum, dass man nicht nur bis maximal 10k-Renntempo trainieren soll, sondern bis 3k-Renntempo. Bei einem relativ jungen Läufer und einer bisher noch nicht allzu schnellen 10k-pace m.E. besser sogar mal was noch schnelleres. Und sei es nur, um schnelleres Laufen zu erfahren.

  11. #33
    Avatar von 19Markus66
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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Vorschläge nach Jack Daniels (auf der Basis von 50:00/10k)
    4x1000m in 4:40, Pausen etwas kürzer als die Intervalle
    6x1000m in 5:05, kurze Pausen (ca. 1min)
    4000m in 20:22
    Hier sind nur die 4x 1000er schneller als 10k Renntempo.
    10x 400 in 4:30 dürfen gerne dazu.
    Es dürfen auch gerne 2x 40000 in jeweils 20:22- 20:30 sein (maximal 5k RT) 3minTP

    Da sind 3000 @ 4:50 (also ca. 5k Renntempo) keine völlig abwegige Einheit.
    Besser wäre nach meiner Meinung ein 5k WK.

    Wie gesagt, ging es mir nicht um Nuancen oder exakte Vorschläge. Sondern nur darum, dass man nicht nur bis maximal 10k-Renntempo trainieren soll, sondern bis 3k-Renntempo. Bei einem relativ jungen Läufer und einer bisher noch nicht allzu schnellen 10k-pace m.E. besser sogar mal was noch schnelleres. Und sei es nur, um schnelleres Laufen zu erfahren.
    Wir sind uns im Prinzip einig. < 10k RT sollte dem Intervallen vorbehalten sein und der Wochenumfang sollte auf möglichst viele Einheiten verteilt sein anstatt einen langen Lauf mit > 40% des Wochenumfanges zu absolvieren.

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