+ Antworten
Seite 1 von 5 1234 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 25 von 106
  1. #1
    Avatar von 19Markus66
    Im Forum dabei seit
    03.02.2018
    Ort
    Bochum
    Beiträge
    571
    'Gefällt mir' gegeben
    247
    'Gefällt mir' erhalten
    103

    Standard Wie viel Sport passt in einen Arbeits- und Familienalltag?

    Liebe Sportsfreunde,

    Wir sind (fast) alle Hobbysportler und müssen daher unser Training mit dem Alltag vereinbaren. Sowohl aus meinem Verein, wie auch aus Beispielen hier im Forum habe ich in dieser Hinsicht eine erstaunlicher Leistungsfähigkeit kennen gelernt.

    Beim Durchlesen eines Fadens im Forum "Trainingspläne" ist mir ein Spitzenreiter aufgefallen:

    7 Tage Arbeitswoche, meistens um 6:00 Uhr aus dem Haus um 18:00 Uhr nach Hause.
    6 Trainingstage mit 8- 10 TE/ Woche.
    Training sowohl spät Abends als auch morgens vor der Arbeit, sowie in der Mittagspause.
    Genug Zeit für Familie, Schlaf Regeneration.

    Ich selbst bin vergleichsweise ein Weichei:

    5 Tage Arbeitswoche
    6 Trainingstage mit 8 TE/ Woche.
    An zwei Tagen Training von 4:30- 6:00 und von 17- 19:00 Uhr.

    Nach 10 Wochen übermüdet und übertrainiert aufgegeben.
    Heute maximal 6TE/ Woche und mindestens 1 Ruhetag.

    Ich würde gerne Eure Leistungsfähigkeit in puncto Arbeit/ Familie/ Sport erfahren.
    Wie ein Mitfori mal geschrieben hat: "Alles eine Frage der Priorität!"

  2. #2
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
    Im Forum dabei seit
    14.11.2010
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    16.618
    'Gefällt mir' gegeben
    314
    'Gefällt mir' erhalten
    1.129

    Standard

    Ick wees schon aus welchem Fred deine Gedanken kommen Ick hab da auch gestaunt, war mir aber zu OT und so hab ich die Finger dort stille gehalten.

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    7 Tage Arbeitswoche, meistens um 6:00 Uhr aus dem Haus um 18:00 Uhr nach Hause.
    6 Trainingstage mit 8- 10 TE/ Woche.
    Training sowohl spät Abends als auch morgens vor der Arbeit, sowie in der Mittagspause.
    Das liest sich in der Tat wie ein 30-Stundentag. Zum Training gehört ja auch immer die Vor- und Nachbereitung inklusive Duschen.

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Genug zeit für Familie, Schlaf Regeneration.
    Und da wird es stark subjektiv und da sollte man sich nicht mit anderen Vergleichen. Schon das Schlafbedürfnis ist sehr unterschiedlich, dann die Tätigkeit im Job. Selbst die gleiche Arbeit kann den einen aufbauen und den anderen schlauchen. Und letzten Endes sind auch die Bedürfnisse der Familienmitglieder höchst unterschiedlich.

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Ich selbst bin vergleichsweise ein Weichei:

    5 Tage Arbeitswoche
    6 Trainingstage mit 8 TE/ Woche.
    An zwei Tagen Training von 4:30- 6:00 und von 17- 19:00 Uhr.

    Nach 10 Wochen übermüdet und übertrainiert aufgegeben.
    Heute maximal 6TE/ Woche und mindestens 1 Ruhetag.
    Weichei Du bist ein Witzbold! Bei dem Programm wären viele andere sicher auch umgekippt

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Ich würde gerne Eure Leistungsfähigkeit in puncto Arbeit/ Familie/ Sport erfahren.
    Wie ein Mitfori mal geschrieben hat: "Alles eine Frage der Priorität!"
    Die Grenzen meiner derzeitigen Leistungsfähigkeit kann ich gerade nicht ausloten. Meine oberste Priorität ist immer noch, pö a pö die Lauflängen zu steigern und eventuell etwas Intensität dabei zu haben UND dabei weiterhin verletzungsfrei bleiben. Das ist sicher noch weit entfernt von einer Belastungsgrenze, die mich übermüden lassen würde oder bei der ich Probleme mit meinem Schatzi bekommen würde. Zweite Priorität ist jetzt bei mir die Familie. Im Zweifel wird eine Einheit verschoben oder ich quetsche das flexibel irgendwie rein. Ich bin viele Jahre als Single an meine körperlichen Grenzen gegangen. Die Frage ist nun, muss ich das weiter tun, oder reicht mir genießerisches Laufen nicht aus? Das kann ja durchaus auch wieder mal ein Ultra sein. Aber nicht mehr auf Teufel komm raus. Da habe ich den kleinen Vorteil, bereits jede Menge geiler Wettkämpfe auf Bestzeit und noch ne Menge weitere als wunderbare Genuss- und Erlebnisläufe gelaufen zu sein. Das kann mir niemand mehr nehmen und ich erinnere mich sehr gerne zurück

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  3. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    19Markus66 (18.05.2018), klnonni (18.05.2018)

  4. #3
    Avatar von todmirror
    Im Forum dabei seit
    20.07.2015
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    3.443
    'Gefällt mir' gegeben
    2.519
    'Gefällt mir' erhalten
    1.446

    Standard

    Na, das ist ja mein (Lebens-)Thema.

    So recht beziffern lässt sich Leistungsfähigkeit ja kaum.

    Meine Leistungsfähigkeit kommt mir jedenfalls regelmäßig nicht ausreichend vor, um Familie, Job, Sport und Ehrenamt sowie ggf. weiteres Hobby (in der Reihenfolge der Wichtigkeit) unter einen Hut zu bekommen. Das Hamsterrad dreht sich schneller und schneller ...

  5. #4
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
    Im Forum dabei seit
    14.08.2011
    Ort
    Münsterland
    Beiträge
    4.146
    'Gefällt mir' gegeben
    393
    'Gefällt mir' erhalten
    179

    Standard

    Ich bin hochleistungsfähig!
    Bezogen auf meine:
    gesundheitliche Vorgeschichte, meinen gesundheitliche Istzustand, mein Schlaf/Regenerationsbedürfnis, meine körperlich und mental anspruchsvolle Arbeit/Job, meine Ehrenämter, meine weiteren Hobbys, meine Familie und ICH
    Grundsätzlich vergleiche ich mich nur mit mir. Ich kann nicht vor mir weglaufen, ich muss/darf hoffentlich noch viel Zeit mit mir verbringen. Dies möchte ich im Einklang mit mir selbst tun können. Ich möchte mir nicht vorwerfen müssen, mich erst kaputt geraucht und gegessen zu haben, um mich anschließend kaputt zu laufen.
    Wenn ich hochaltrig noch sporteln können möchte, muss ich auf mich Rücksicht genommen haben.
    Habe fertig

    Gehe gleich mit wadenschmerzen laufen
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  6. #5
    Avatar von 19Markus66
    Im Forum dabei seit
    03.02.2018
    Ort
    Bochum
    Beiträge
    571
    'Gefällt mir' gegeben
    247
    'Gefällt mir' erhalten
    103

    Standard

    Ganz offensichtlich ist "Stress" für Jeden was anderes.
    Erstaunlich auch die unterschiedliche Regenerationsfähigkeit.

    Ausreichend Schlaf ist für jeden Sportler aber essentiell wichtig, weil für die Regeneration unerlässlich.
    Aber auch hier schwankt das Bedürfnis zwischen 4 und 10 Stunden.

    Mit kleinen Kindern ist es sehr schwer.
    Wenn die ganze Familie den selben Sport treibt ist es leichter.

  7. #6
    Avatar von Kampfschwein406
    Im Forum dabei seit
    15.11.2017
    Ort
    Heilbronn
    Beiträge
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Leisten kann man sehr viel, wenn man wirklich möchte. Die Frage ist nur, wie wichtig einem das Laufen (oder ein x-beliebiges anderes Hobby ist) und welche Prioritäten man vergibt.
    Neben der Arbeit habe ich halt noch eine Familie mit kleinem Kind, mit der ich Zeit verbringen möchte. Dann habe ich ein Haus mit Garten, wo genügend Tätigkeiten anfallen. Ich spiele zudem Musik in einem Verein, wo man auch genügend Einsätze hat und bin dort in der Vorstandschaft. Ich treffe mich auch gerne mal noch mit Freunden und (Ex-)Kollegen. Und ich laufe gerne.

    Insgesamt eine für mich schöne Mischung (Tätigkeiten in der Gemeinschaft, aber auch Zeit für sich allein), die aber nicht mehr als 2-3x Laufen in der Woche zulässt. Aber nochmal: auch mit all diesen Tätigkeiten wäre es sicher machbar 5, 6 oder auch 7 mal die Woche zu Laufen. Aber irgendwas würde dann früher oder später auf der Strecke bleiben... im schlimmsten Fall die eigene Gesundheit, weil man sich zum Getriebenen seiner eigenen Hobbys macht.

  8. #7
    Avatar von 19Markus66
    Im Forum dabei seit
    03.02.2018
    Ort
    Bochum
    Beiträge
    571
    'Gefällt mir' gegeben
    247
    'Gefällt mir' erhalten
    103

    Standard

    Zitat Zitat von Kampfschwein406 Beitrag anzeigen
    ...... die aber nicht mehr als 2-3x Laufen in der Woche zulässt. Aber nochmal: auch mit all diesen Tätigkeiten wäre es sicher machbar 5, 6 oder auch 7 mal die Woche zu Laufen. .
    Mit 3- 5 Laufeinheiten in der Woche ist man im guten Hobbyläufer- Mittelfeld.
    Regelmässig 5mal laufen ist schon im oberen Mittelfeld.

  9. #8
    Avatar von Kampfschwein406
    Im Forum dabei seit
    15.11.2017
    Ort
    Heilbronn
    Beiträge
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Ich sag mal so: Bei den letzten Volksläufen war ich ich Bereich der ersten 15 (±5)%, damit bin ich mit meinem Trainingsaufwand zufrieden.

    Aber ich weiß natürlich, auf was Du rauswillst.Wollte damit auch nur sagen, dass Deine Frage schwer oder nicht zu beantworten ist - es hängt schlichtweg am Wille und an den gesetzten Prioritäten. Ich sage nicht, dass ich in meinem Leben nicht auch 6 Läufe pro Woche unterbringen könnte. Aber dann würde es mir vermutlich keinen Spaß mehr machen.

  10. #9
    Avatar von 19Markus66
    Im Forum dabei seit
    03.02.2018
    Ort
    Bochum
    Beiträge
    571
    'Gefällt mir' gegeben
    247
    'Gefällt mir' erhalten
    103

    Standard

    Zitat Zitat von Kampfschwein406 Beitrag anzeigen
    Ich sag mal so: Bei den letzten Volksläufen war ich ich Bereich der ersten 15 (±5)%, damit bin ich mit meinem Trainingsaufwand zufrieden.
    Da hast Du aber bezüglich Aufwand und Nutzen eine Spitzen- Bilanz!

    Interessant auch das Trainings- Prinzip des nachlassenden Gewinnes:
    Man wird mit zunehmendem Training nicht linear besser, sondern schon ab der 5- 6ten TE sinkt der Effekt, den das Training erzielt.

    Spitzensportler absolvieren also viele Einheiten nur um die letzten paar % Verbesserung zu erreichen.
    Die sind aber entscheidend für Sieg oder Niederlage.

    Ich sage nicht, dass ich in meinem Leben nicht auch 6 Läufe pro Woche unterbringen könnte. Aber dann würde es mir vermutlich keinen Spaß mehr machen.
    Bei mir hat es lange gedauert, bis ich gemerkt habe, dass mein Sport mir statt Spaß nur zusätzlichen Stress gemacht hat. Die Grenzen sind fließend....

  11. #10
    Avatar von Friemel
    Im Forum dabei seit
    11.03.2017
    Beiträge
    1.412
    'Gefällt mir' gegeben
    1.180
    'Gefällt mir' erhalten
    848

    Standard

    Ich denke der Tenor ist gut erkennbar. Für jeden von uns ist die Belastbarkeitsgrenze woanders und jeder ist noch dazu unterschiedlich stark motiviert oder interessiert diese Grenze kennenzulernen.

    Einige freuen sich über jede gelaufene Einheit und genießen es, während der nächste nachdenkt wie, Verflucht noch mal, man noch eine Runde reinquetschen kann um km zu sammeln.

    Meinereiner lief bis vor 2 Jahren fröhlich quatschend ab und an mal vor sich hin, aber seitdem ich ambitionierter laufe, wächst auch der Wunsch mehr Zeit in dieses Hobby zu investieren. Zur Zeit schaffe ich 3 Läufe in der Woche, würde aber zumindest gern mal ab und an 4 Einheiten unterbringen. Wenn ich den Terminplan anschaue, denke ich, dass es ab und an kein Problem darstellen sollte, aber der Alltag beweist anderes. Ein 4 Personenhaushalt ist halt unberechenbar.

    Ergo: Lauftechnisch bin ich nicht am Limit und könnte sicher noch was einbauen, aber ich bin vorsichtig und ziehe früh die Reißleine um nicht über Kopf zu gehen..
    Läuft bei mir...zwar rückwärts und bergab - aber es läuft

  12. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Friemel:

    klnonni (18.05.2018)

  13. #11
    Avatar von klnonni
    Im Forum dabei seit
    10.05.2017
    Ort
    Brieselang, Brandenburg
    Beiträge
    1.273
    'Gefällt mir' gegeben
    1.073
    'Gefällt mir' erhalten
    359

    Standard

    Ich glaube die Frage muß jeder für sich beantworten.

    Mein Pensum beträgt meist zwischen 3 und 4 TE
    Vor allem lange TE sind manchmal nicht ganz einfach unter zu bringen.


    Warum?
    Nun ich habe eine 5 Tage Arbeitswoche (40h/Woche), sowohl körperlich als auch geistig anspruchsvoll.
    Dann kommt die Haushaltsarbeit (Wäsche, Abwasch, Kochen ect.)
    Dann kommt die Kinderbetreuung (Hausaufgaben und Übungen), Kinder zum Sportverein, Elternabende Schule und Sportverein)
    Dann kommt die Gartenarbeit
    Dann noch Einkäufe, Arztbesuche, Termine bei Geschwister und Freunde.

    An den Wochenende müssen die Kinder regelmäßig zu ihren Punktspielen oder Tuniere begleitet werden.
    Wenn ein Wochenende nicht durch obige Termine ausgebucht ist, kommt häufig ganztägige Familienausfüge dazu.

    Und irgendwo dazwischen muss ich versuchen meine Bedürfnisse unter zu bringen.

    Sicherlich unterstütz meine Frau mich, aber da auch sie Vollberufstätig aber gesundheitlich eingeschränkt und manchmal auch etwas bequem ist , bleibt das meiste doch an mir hängen.

    Mehr als 4 TE in der Woche würde ich auch garnicht körperlich schaffen, denn Zeit für eine wirkliche Regeneration zwischen den TE habe ich nicht wirklich - zumindest fühlen sich die Tage zwischen den TE manchmal stressiger an als ein Intervalltraining.

    Alles eine Frage der Piorität?
    Das ist leichter gesagt, die Schule und der Hort der Kinder erwarten die Unterstützung durch die Eltern auch bei Schulveranstaltungen, ebenso brauchen die Sportvereine regelmäßig die ehrenamtliche Arbeit der Eltern.

    Haushalt, Haus und Garten müssen auch irgend wie in Schuss gehalten werden.
    Der Arbeitgeber hält es auch für selbstverständlich, dass seine Angestellten zeitlich flexibel sind.
    Damit wär schon einmal ein Großteil der Zeit verplant.

    Nach der Pflicht, hat jetzt die Familie Priorität, da mag ich vielleicht etwas übertreiben, da ich aber ohne Vater aufgewachsen bin, möchte ich gerne der Vater sein den ich nie hatte.

    Ganz ehrlich ich beneide Jeden der regelmäßig mehr als 40km Laufen kann und dann noch Zeit für Regeneration und Alternativtraining hat.

  14. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von klnonni:

    19Markus66 (18.05.2018), Friemel (18.05.2018)

  15. #12
    Avatar von 19Markus66
    Im Forum dabei seit
    03.02.2018
    Ort
    Bochum
    Beiträge
    571
    'Gefällt mir' gegeben
    247
    'Gefällt mir' erhalten
    103

    Standard

    War vorhin mit einem Triathleten joggen.
    Diese Sportler sind bekanntlich berühmt für ihre vielen TE.

    Auch weil sie verschiedene Trainings in einer Einheit kombinieren:

    Gut z.B.: Radfahren/ Laufen (Koppeltraining). Oder: Schwimmen/ Rad (oder Laufen). Ganz Schlecht: Rad (Laufen) / Schwimmen. Wer erschöpft ins Wasser geht, kann beim technisch anspruchsvollen Schwimmen nichts mehr reissen.

    Bei mir geht Laufen/ Krafttraining. Aber keinesfalls umgekehrt!

  16. #13
    Avatar von Czynnempere
    Im Forum dabei seit
    03.11.2017
    Ort
    Engelskirchen
    Beiträge
    1.166
    'Gefällt mir' gegeben
    296
    'Gefällt mir' erhalten
    222

    Standard

    Meine "normale" Woche sieht so aus:

    Montag: Arbeit, Leichtathletiktraining im Verein

    Dienstag :Arbeit, Fussballtraining mit der C - Jugend

    Mittwoch: Arbeit, Lauftraining (allein)

    Donnerstag: Arbeit, Fussballtraining mit der C - Jugend

    Freitag: Arbeit , frei oder Lauftraining

    Samstag: Arbeit oder Haus & Garten , Fußballspiele meines Sohnes und die meiner C

    Sonntag :Lala - Tag oder Wettkämpfe meiner Wenigkeit oder meines Sohnes (Leichtatlethik )

    Dazwischen synchronisieren wir noch Familienausflüge und was halt so zum Alltag gehört .

    Ich trainiere normalerweise drei, höchstens vier mal in der Woche. 40 - 50 km. Mehr verkrafte ich weder körperlich , noch habe ich Zeit für mehr.

    Mein Sohn ist ein talentierter Sportler, kann eigentlich so ziemlich alles, was er anfasst. Er spielt Fussball, treibt Leichtathletik und ab und wenn die Woche zwölf Tage hätte, würde er auch noch Tischtennis spielen und schwimmen... Jedenfalls sind wir in Sachen Sport nahezu jedes Wochenende unterwegs.

    Meine Frau hat sich mit uns Bekloppten arrangiert und unterstützt unser Tun, begleitet uns zu Wettkämpfen und feuert uns an. Inzwischen geht sie selbst zwei Mal pro Woche ins Fitnessstudio und hat begonnen zu laufen ...

    Vieles bleibt liegen. Im Haus. Im Garten .Und mitunter im Freundeskreis. Aber ich glaube, ich mag es so, wie es ist...
    Vogel 🐦 fliegt
    Fisch 🐠 schwimmt
    Mensch läuft

    https://www.strava.com/athletes/19137562

  17. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Czynnempere:

    19Markus66 (18.05.2018), Durchbeißerin (20.05.2018), KJ4711 (19.05.2018)

  18. #14
    Avatar von 19Markus66
    Im Forum dabei seit
    03.02.2018
    Ort
    Bochum
    Beiträge
    571
    'Gefällt mir' gegeben
    247
    'Gefällt mir' erhalten
    103

    Standard

    Bis jetzt hat sich noch keiner "geoutet" der deutlich mehr als 5 Einheiten/ Woche macht.
    Kein Ironman-Triathlet oder Marathoni da, der uns erklärt, wie sowas geht?

  19. #15
    Avatar von todmirror
    Im Forum dabei seit
    20.07.2015
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    3.443
    'Gefällt mir' gegeben
    2.519
    'Gefällt mir' erhalten
    1.446

    Standard

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Bis jetzt hat sich noch keiner "geoutet" der deutlich mehr als 5 Einheiten/ Woche macht.
    Kein Ironman-Triathlet oder Marathoni da, der uns erklärt, wie sowas geht?
    Mehr als 5 Einheiten von irgendwas? Doch das mach ich schon regelmäßig immer mal wieder. Morgens wenn die Familie noch oder abends wenn die Familie schon schläft steige ich auf Rennrad auf der Rolle im DG und mach noch ein paar Kilometer. So kann man die Anzahl der TE pro Woche hochtreiben. Ernsthaftes Training ist das aber nicht zwingend.

  20. #16
    sub-4 Avatar von D-Bus
    Im Forum dabei seit
    11.05.2009
    Beiträge
    9.375
    'Gefällt mir' gegeben
    158
    'Gefällt mir' erhalten
    1.769

    Standard

    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Die Grenzen meiner derzeitigen Leistungsfähigkeit kann ich gerade nicht ausloten. Meine oberste Priorität ist immer noch, pö a pö die Lauflängen zu steigern und eventuell etwas Intensität dabei zu haben UND dabei weiterhin verletzungsfrei bleiben.
    +1

    Frag mich in zwei Jahren oder so.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  21. #17
    Avatar von Kampfschwein406
    Im Forum dabei seit
    15.11.2017
    Ort
    Heilbronn
    Beiträge
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Ein persönlich auf mich zutreffenden Faktor habe ich noch vergessen, welcher aber auch zugleich der Wichtigste sein dürfte: Trainiere ich für meinen Körper zu viel (bzgl der anderen Verpflichtungen könnte man auch sagen: setzte ich ihm zu viel Stress aus), sind Krankheiten oder als weitere Instanz Verletzungen die Regel.
    Das ist dann auch die einzige tatsächliche Grenze, die einem gesetzt wird. Aber dieser sollte man sich auch bewusst sein.

  22. #18
    Stockente
    Im Forum dabei seit
    26.09.2017
    Beiträge
    1.871
    'Gefällt mir' gegeben
    481
    'Gefällt mir' erhalten
    494

    Standard

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen

    Ich selbst bin vergleichsweise ein Weichei:

    5 Tage Arbeitswoche
    6 Trainingstage mit 8 TE/ Woche.
    An zwei Tagen Training von 4:30- 6:00 und von 17- 19:00 Uhr.

    Nach 10 Wochen übermüdet und übertrainiert aufgegeben.
    Heute maximal 6TE/ Woche und mindestens 1 Ruhetag.
    Diese Dosis Training ist gut zu bewältigen, auch für mich:

    7-9 TE pro Woche, inkl. 1 TE Krafttraining bei 6 bis 7h Zeitaufwand pro Woche, Jahrestrainingsumfang: ca 3000km. Hinzu kommen noch rund 15 Wettkämpfe pro Jahr. Mehr Training geht bei mir kaum oder nur im Ausnahmefall. Während der Vorbereitung auf einen Marathon waren es in einer Woche schon mal 10h. Irgendwann macht sich der Kräfteverschleiss bemerkbar. Ich werde dann müde und fahre das Training wieder runter.

    Das Alter ist natürlich auch ein wichtiger Faktor. Dieses Pensum kann wohl nur ein jüngerer Mensch leisten, kein Durchschnittstyp wie ich (wenn es denn so stimmt):

    Zitat Zitat von Marathonus Beitrag anzeigen
    Also meine Erfahrungen: In meiner besten Zeit habe ich 7 Tage die Woche gearbeitet. Ich ging Mo-Fr um 06:00 aus dem Haus und kam um 18:00 nach Hause, am Wochenende arbeitete ich von zuhause aus. Trotzdem hatte ich 6 Trainingstage mit 8 bis 10 Einheiten pro Woche. Zwar nur 2 Kinder und 1 Frau, für die ich noch ausreichend Zeit hatte.
    Da das Training in den Alltag passen muss, stehe auch ich häufig um 4:30Uhr auf und drehe meine Runden. Eine schöne Möglichkeit zu trainieren ergibt sich auch, wenn ich meinen Sohn zum LA-Training bringe. Vater und Sohn trainieren gemeinsam im Stadion. Und ich habe die Möglichkeit, mit den Kiddies gemeinsam Lauf-ABC zu trainieren, das hat was!

    Wozu ich nicht mehr soviel Zeit habe: zum Fernsehen. Aber das ist eine Frage der Prioritäten.
    Zuletzt überarbeitet von Maddin85 (19.05.2018 um 07:19 Uhr)

  23. #19
    Avatar von ruca
    Im Forum dabei seit
    14.08.2015
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    8.755
    'Gefällt mir' gegeben
    1.611
    'Gefällt mir' erhalten
    2.415

    Standard

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Bis jetzt hat sich noch keiner "geoutet" der deutlich mehr als 5 Einheiten/ Woche macht.
    Kein Ironman-Triathlet oder Marathoni da, der uns erklärt, wie sowas geht?
    Bei mir kommt es drauf an, wie man die Einheiten zählt.

    Ich fahre täglich 2x20km mit derm Rad zur Arbeit, dazu dann noch die Laufeinheiten, so komme ich durchaus mal auf 14 und mehr Einheiten pro Woche.

    Die Radfahrten kosten mich aber keine Zeit, ich bin per Rad schneller als mit dem OEPNV.

    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra:
    67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)



  24. #20
    Alles im Blick. Avatar von bones
    Im Forum dabei seit
    05.12.2003
    Beiträge
    11.493
    'Gefällt mir' gegeben
    421
    'Gefällt mir' erhalten
    887

    Standard

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Bis jetzt hat sich noch keiner "geoutet" der deutlich mehr als 5 Einheiten/ Woche macht.
    Kein Ironman-Triathlet oder Marathoni da, der uns erklärt, wie sowas geht?
    Früher bin hin und wieder schon sechsmal in der Woche gelaufen, aber ohne Plan, einfach so, weil laufen in den Tagesablauf nach Feierabend gehörte. Aber ich bin selbst in meiner kurzen Marathonphase nie über 100 WKM gekommen, Sowohl bei der Jagd nach besseren Zeiten als auch beim Marathon hatte ich bewußt entschieden, dass ich den Spaß am Laufen nicht in die Pflicht zum Laufen kippen lassen wollte. Darum habe ich z.B. wenig Verständnis für Streakrunner.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  25. #21
    Analogue native Avatar von geebee
    Im Forum dabei seit
    30.04.2015
    Beiträge
    889
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    52

    Standard

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    [...] Ich würde gerne Eure Leistungsfähigkeit in puncto Arbeit/ Familie/ Sport erfahren. [...]
    Hallo Markus,

    dies ist eine Fragestellung, die sich mir nicht (mehr) stellt; für mich ist es wichtig, dass sich nicht nur in Bezug auf das Laufen meine Ziele und meine Möglichkeiten in Einklang befinden.

    Ich gebe zu, dass es mir nach einem Unfall 2009 schwergefallen ist, mich von ehrgeizigen Zielen zu verabschieden, bin aber heute über mein vor 2 Jahren gestartetes Lange Atem-Projekt sehr glücklich. Die dort langfristig formulierten kleinen Ziele haben trotz Widrigkeiten aller Art, die seit letztem Jahr gehäuft auftreten, realistischen Bestand und halten mich wortwörtlich in Bewegung.

    Gee

  26. #22

    Im Forum dabei seit
    20.10.2015
    Beiträge
    351
    'Gefällt mir' gegeben
    4
    'Gefällt mir' erhalten
    7

    Standard

    Bei mir sind es ca. 15h die Woche. Günstig weil Kinder groß und aus dem Haus und alles andere Drumherum strukturiert organisiert ist. Die Trainingseinheiten in der Woche setzen sich zusammen aus ca. 60km Laufen, 1bis 2x Schwimmen, ca. 3x Kraft und ca. 200 km Radfahren. Das schwankt je nachdem was als nächster Wettkampf ansteht. Ich mach das seit Beginn des Jahres so und die Vielseitigkeit macht richtig Spaß, das Laufen wurde mir zu monoton.

  27. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von planar:

    Steffen42 (19.05.2018)

  28. #23
    Avatar von Isse
    Im Forum dabei seit
    13.10.2012
    Beiträge
    9.749
    'Gefällt mir' gegeben
    1.516
    'Gefällt mir' erhalten
    1.609

    Standard

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Ich würde gerne Eure Leistungsfähigkeit in puncto Arbeit/ Familie/ Sport erfahren.
    Ich bin straff organisiert, mein Sohn ist aus dem Haus, habe aber jede Menge Verpflichtungen nach der Arbeit. Ich laufe nach TP, deshalb wechseln die TE je nach Bedarf, jedoch eher mehr als weniger. Nebenher versuche ich auch Studioeinheiten einzubauen.

    Ich halte es wie Martin, stehe recht früh auf und laufe vor der Arbeit. Dann ist das Kapitel abgeschlossen. Zusätzlich kommen 2 TE am Abend in der Woche, sie sind fest und nur wirklich dringliche Dinge und Krankheit, halten mich hiervon ab.

    Mir hilft, dass ich am Sonntag der Vorwoche in den Kalender für die kommende Woche und TP schaue und mir hier schon grob zusammenstelle, wann welche TE frühs gelaufen werden. Bin ich morgens noch früher wach, hänge ich eher noch Lauf-km dran, dann sind die schonmal erledigt. Es ist sehr selten, dass ich meine gesteckten Ziele an WKM nicht erfülle. TV ist nicht so meins und ich gehe auch recht früh ins Bett. Ich bin also zu den morgendlichen Runden zumeist ausgeschlafen.

    Ich denke, es ist auch eine Frage der Einstellung aber auch Disziplin. Die Lauferei ist mein Hobby, ich habe Spaß daran. Es hält mir den Kopf frei, und es stellt sich für mich auch nicht als Verpflichtung dar. Die Frage wie ich Sport und Tageswerk unter einen Hut bekomme, stellt sich somit für mich nicht oder kaum. Für mich ist das jetzt nix besonderes, ich bin jedoch auch konsequent in allen anderen Lebenslagen.
    Highlights bisher:
    2012: 100MC Brocken Berlin -
    22.12.2012 - Bergmarathon - insgesamt 1.570 hm und 42,195 km
    2013/2014/2015/2016/2017/2018/2019: Majors in Boston, New York, Chicago, Tokio und Berlin
    15.+16. Juni 2018 - 24 h Burginsellauf = 121,74 km






  29. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Isse:

    todmirror (19.05.2018)

  30. #24
    Avatar von Tvaellen
    Im Forum dabei seit
    18.03.2013
    Ort
    Thüringen
    Beiträge
    2.477
    'Gefällt mir' gegeben
    1.274
    'Gefällt mir' erhalten
    2.137

    Standard

    10 h die Woche sind drin bei mir. Knapp die Hälfte davon ab Freitag Nachmittag, der Rest ist über die Woche verteilt.
    In der heißen Wettkampfvorbereitung klappen auch mal 12-13 h pro Woche, im den Offzeiten fällt es dafür auch schon mal auf 5-6 Stunden. Im Schnitt liege ich irgendwo so bei 9 Komma x h übers Jahr und das etwa seit 2014/5.

    Große Vorteile des Laufens sind, dass man kaum Equipment braucht und auch nicht auf irgendwelche Öffnungszeiten angewiesen ist.
    Die Pflege der Ausrüstung beschränkt sich auf Klamotten waschen und Schuhe putzen, das sieht beim Radfahren ganz anders aus, da kann man locker noch 1-2 Stunden pro Woche für Radpflege usw rechnen, die man entweder zusätzlich investieren muss oder die von der Trainingszeit abgehen. Ich kann auch problemlos abends vom Büro nach Hause laufen, da reicht
    Ich bin auch nicht darauf angewiesen, dass das Schwimmbad gerade geöffnet hat und nicht gerade Seniorenschwimmen quer der Bahnen stattfindet.

  31. #25
    Avatar von 19Markus66
    Im Forum dabei seit
    03.02.2018
    Ort
    Bochum
    Beiträge
    571
    'Gefällt mir' gegeben
    247
    'Gefällt mir' erhalten
    103

    Standard

    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    7-9 TE pro Woche, inkl. 1 TE Krafttraining bei 6 bis 7h Zeitaufwand pro Woche, Jahrestrainingsumfang: ca 3000km. Hinzu kommen noch rund 15 Wettkämpfe pro Jahr. Mehr Training geht bei mir kaum oder nur im Ausnahmefall. Während der Vorbereitung auf einen Marathon waren es in einer Woche schon mal 10h. ...
    Ein typischer Spitzenreiter unter den Nicht- Profi- Athleten. Jung (jahrgang 85?) und Frühaufsteher:

    Da das Training in den Alltag passen muss, stehe auch ich häufig um 4:30Uhr auf und drehe meine Runden.
    Außerdem sind Familie und Sport gut integriert:

    Eine schöne Möglichkeit zu trainieren ergibt sich auch, wenn ich meinen Sohn zum LA-Training bringe. Vater und Sohn trainieren gemeinsam im Stadion. Und ich habe die Möglichkeit, mit den Kiddies gemeinsam Lauf-ABC zu trainieren, das hat was!
    Sieht aus, als würdest Du noch lange Spass und Trainingsleistung gut unter einen Hut bringen!


    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Bei mir kommt es drauf an, wie man die Einheiten zählt. Ich fahre täglich 2x20km mit derm Rad zur Arbeit, dazu dann noch die Laufeinheiten, so komme ich durchaus mal auf 14 und mehr Einheiten pro Woche.
    Schwer zu sagen: Als Ex- Triathlet habe ich einige Rad- Trainings- km geschrubbt. Danach war ich verschwitzt und müde und hätte ohne Dusche auf keinen Fall mit der Arbeit starten können. Locker 20km mit 15 km/h Schnitt radeln, so das man mit "trockenem Hemd" zur Arbeit kommt, ist nach meiner Meinung kein nennenswertes Training.


    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    ..Sowohl bei der Jagd nach besseren Zeiten als auch beim Marathon hatte ich bewußt entschieden, dass ich den Spaß am Laufen nicht in die Pflicht zum Laufen kippen lassen wollte. Darum habe ich z.B. wenig Verständnis für Streakrunner.
    Wie schon erwähnt: Der Übergang vom "Spaß" über "Pflicht" zu "Stress" war bei mir fliessend.
    Zudem muss Training auch einen gewissen Pflicht und auch Stressanteil haben um effektiv zu sein.
    Es hat 10 Jahre gedauert, bis ich im Sport bei reinem Stress angelangt war und mein Training umgestellt habe.

    Zitat Zitat von Isse Beitrag anzeigen
    Ich halte es wie Martin, stehe recht früh auf und laufe vor der Arbeit. Dann ist das Kapitel abgeschlossen. Zusätzlich kommen 2 TE am Abend in der Woche, sie sind fest und nur wirklich dringliche Dinge und Krankheit, halten mich hiervon ab.
    Als Frühaufsteher (Lerche) habt Ihr gute Karten. Leider bin ich eine absolute "Eule."
    Vor 6:00 Uhr macht Sport für mich keinen Sinn, es kommt einfach "nichts Gescheites dabei herum."
    Zudem wurde ich nach so einem Morgentraining regelmässig Mittags bei der Arbeit "Todmüde."
    Zwar könnte ich gut nach 21:00 Uhr trainieren, brauche aber viel Schlaf und muss werktags um 5:30 aufstehen.

    Ich denke, es ist auch eine Frage der Einstellung aber auch Disziplin. Die Lauferei ist mein Hobby, ich habe Spaß daran. Es hält mir den Kopf frei, und es stellt sich für mich auch nicht als Verpflichtung dar. Die Frage wie ich Sport und Tageswerk unter einen Hut bekomme, stellt sich somit für mich nicht oder kaum. Für mich ist das jetzt nix besonderes, ich bin jedoch auch konsequent in allen anderen Lebenslagen.
    Disziplin ist bei jedem Sport Grundvoraussetzung. Kommt die passende Konstitution und Lebenseinstellung dazu, bleibt man auch mit Spass dabei.

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Wie viel Trinken bei 4 Stunden Ausdauer Sport
    Von Seelendieb im Forum Gesundheit & Medizin
    Antworten: 30
    Letzter Beitrag: 13.06.2017, 11:08
  2. Wie viel bringt sich das Spreizen eines Sport/Laufschuhs?
    Von deinernst123 im Forum Ausrüstung
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 10.11.2016, 20:18
  3. Wie viel Sport machen eure Kinder?
    Von Laufmamanetti im Forum Off-Topic: Über Gott und die Welt
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 30.03.2016, 09:42
  4. Alkohol und Sport – Wie viel trinkt ihr?
    Von Leichtigkeit im Forum Laufsport allgemein
    Antworten: 77
    Letzter Beitrag: 04.02.2013, 14:45
  5. viel sport und nicht weiter abnehmen?
    Von kid-a im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 02.07.2006, 17:58

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •