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  1. #176
    Avatar von Bernd79
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    Zitat Zitat von Czynnempere Beitrag anzeigen
    Ich benutze keine reine Handyapp (nur die an die Uhr gekoppelte Garmin Connect und zur Statistik /Teilen Strava) und kann nicht sagen, ob man damit arbeiten kann.

    Ansonsten :Es ist bald Weihnachten. Eine Garmin Forerunner 35 hat Herzfrequenzmessung am Handgelenk und kostet etwa 150 €. Die erfüllt ihren Zweck.
    Ich hab eine Forerunner 35 und obwohl ich eigentlich sehr zufrieden bin kann ich versichern, dass die HF Messung am Handgelenk nicht zuverlässig genug ist, um sie statistisch auszuwerten. Temperaturabhängig, manchmal Spitzen drin, die absolut unrealistisch sind und generell einfach unglaubwürdige Kurven.
    ________________________
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  2. #177
    Avatar von Czynnempere
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    @Bernd79: Mein Sohn hat die auch. Wie auch bei meiner 235 kann es mal vorkommen, das die Messung spinnt (bevorzugt nach einem Update ohne Neustart ). Einzelne Spitzen hatte ich auch schon mal, aber zB über 10 K fallen die statistisch nicht ins Gewicht.
    Ich hatte die 235 zweimal beim Laktattest auf dem Laufband parallel zur eigentlichen Messung mitlaufen, die Abweichung lag höchstens bei 5 Schlägen, was mir genau genug ist. Ich vermute, daß die Genauigkeit der Handgelenkmessung bzw die Fehlerquote bei verschiedenen Nutzern unterschiedlich groß ist (Armbehaarung?). Im Netz lese ich sehr zufriedene Nutzer (wie mich) und weniger zufriedene (wie Dich).
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  3. #178

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    Aber Hauptsache, du entdeckst deinen Spaß an ein bisschen Tempoarbeit.
    Den habe ich schon ganz früh entdeckt. Schon damals, als ich nach meinen 4x5 Minuten Intervallen noch einen "Schlusspurt" (nagel mich nicht auf Details fest) eingelegt habe. Und jetzt macht es noch etwas mehr Spaß, wo der Vorfußlauf bei hohen Tempi immer besser klappt. Eigentlich macht mir jeder Aspekt Spaß mittlerweile. Irgendwas Gutes hat jede Tempomethode. Ich möchte das Laufen echt nicht mehr missen.

    Wenn du das sub-6:00/km-Erlebnis als Kick brauchst, mach es ruhig mal. Dann ist das abgehakt. Mehr wird es dir aber bringen, wenn du z.B. 3 x1000m mit sagen wir 6:10/km läufst.
    Beeinflusse mich nicht mit Fakten, ich habe eine Meinung! Nein, ich verstehe und behalte das im Hinterkopf.

    Um das Atmen würde ich mir keine Gedanken machen. Je nach Anstrengung passt sich die Atmung doch selbständig an, oder? Ich glaube, ich mache immer zwei Schritte pro Ein- und Ausatmen. Wenn das nicht mehr reicht, bin ich echt am Anschlag... Und am Anschlag sollten eh die wenigsten Läufe gelaufen werden.
    Größtenteils hat sich das bei mir verbessert. Anfangs habe ich mir darum viel mehr Gedanken gemacht. Ab und zu klebt meine Aufmerksamkeit dann doch wieder an der Atmung. Ich glaube, dass es unnatürlich wird, wenn ich mich selbst zu sehr beobachte und über richtig und falsch nachdenke. Dabei ist richtig, was für mich funktioniert, stimmt's?

    @Czynnempere

    Pyramiden sind natürlich eine Idee, ja.

    Aber 85% HF (170/200) hatte ich bei meinem Tempolauf mit 6:36er Pace. Das haut dann nicht hin mit den 5:55. Sage ich so, ohne es bereits probiert zu haben.

    Handgelenkmessung möchte ich vermeiden. Ist mir zu fehleranfällig. Ich hatte mit meinem Brustgurt nie Probleme. Davon mal abgesehen, dass es gerade mit meiner alten Polar nicht funktioniert.

    @RunningPotatoe

    Ich benutze Runtastic ohne Abo. Bluetooth-Brustgurt besitze ich keinen.

  4. #179
    Avatar von Czynnempere
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    Trau Dir mal nicht zu wenig zu.

    Wie lang war Dein Tempodauerlauf noch mal? Ein paar Kilometer, oder?

    Im Normalfall wirst Du mit der 5:55 die 85% weder auf den 200, noch auf den 400 reißen, weil die Distanz dazu eigentlich zu kurz ist. Und Erholungspausen dazwischen liegen. Bedingung ist natürlich eine konsequent laaaangsame Trabpause dazwischen.
    Bei den 600 wird das wahrscheinlich passieren, daß Du die 85 reißt und ganz schön kämpfen musst
    Egal. Ausprobieren, sag ich mal. Ich halte diese pace für realistisch.
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  5. #180

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    Ich komme gerade vom Traing und darf berichten, dass ich zum ersten Mal 10 km am Stück gelaufen bin.

    Distanz: 10,06
    Dauer: 1:16:06
    Durchschn. Pace: 7:33 min/km
    Max. Geschw.: 11,7 km/h

    km 1: 7:26
    km 2: 7:36
    km 3: 7:35
    km 4: 7:53
    km 5: 7:59
    km 6: 8:11
    km 7: 7:21
    km 8: 7:36
    km 9: 7:19
    km 10: 6:38

    Nun sitze ich hier, kaum erschöpft und dennoch mit schmerzenden Knien und der Frage, woran das liegt. Ungewohnte Belastung? Schlechter Laufstil? Unterentwickelte Muskulatur? Oder habe viele Jahre der Adipositas doch bleibende Spuren hinterlassen? Von allem etwas?
    Ich bin trotzdem ziemlich zufrieden mit mir.

  6. #181
    Avatar von Czynnempere
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    Herzlichen Glückwunsch zum ersten 10er!

    Zitat Zitat von Allmachtsdackel Beitrag anzeigen

    Nun sitze ich hier, kaum erschöpft und dennoch mit schmerzenden Knien und der Frage, woran das liegt. Ungewohnte Belastung? Schlechter Laufstil? Unterentwickelte Muskulatur? Oder habe viele Jahre der Adipositas doch bleibende Spuren hinterlassen? Von allem etwas?
    Kommt alles in Frage. Die verwendeten Schuhe fehlen noch auf der Liste potentieller Ursachen. Und das Alter...

    Solange morgen alles wieder im grünen Bereich ist, ist das normal.

    Als ich das erste Mal 21 k gelaufen bin - das war im Dezember 2016 - wollte ich danach am liebsten sterben, so hat alles, was für Bewegung sorgt, protestiert.
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  7. #182

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    So fühlten sich meine Knie auch nach dem Tempolauf an letzten Montag. Das war dann innerhalb von 24 Stunden komplett weg. Ich beobachte das mal. Im Moment ist es schon viel besser als gleich nach dem Lauf.
    Ich bin 38 Jahre alt und wog bis letztes Jahr im Mai (und davor viele Jahre lang) noch 142 kg auf 1m92. Aktuell bin ich bei 84 kg. Sport betreibe ich jetzt zum ersten Mal.
    Hach, du hast recht. Es könnte alles davon oder eine Mischung sein. Überanstrengt habe ich mich zumindest definitiv nicht.

  8. #183
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Auch Glückwunsch von mir! Dein "Schlussspurt" gefällt mir bei Km 9 hast du gemerkt, dass du es packst und nochmal alles gegeben

    Und genau wie Markus würde ich gucken, ob du morgen noch was spürst. Ich kann deine leichte Sorge mit den Knien verstehen, aber gerade bei Leistungssteigerungen zuppelt es im Körper hin und wieder.
    Blog: Ein ehem. Ultramarathoni beginnt wieder von Vorne
    Einen Schritt nach dem anderen gehen. Mal schnell, mal langsam - aber es geht vorwärts.

  9. #184

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    Ja, der Schlussspurt. Ich war sehr motiviert, diesen Lauf schnell zu beenden. Mir wurde nämlich allmählich langweilig.

    Ich spüre meine Knie noch, aber es ist wieder besser geworden. Wobei es gar nicht die Knie selbst sind, sondern wieder die Bänder an der Außenseite, glaube ich. Die Kniescheiben an sich scheinen gar nicht betroffen. Fühlte sich gestern aber anders an.
    Ich denke, dass man dem mit konsequenten Kräftigungsübungen beikommen kann.
    Muskelkater habe ich keinen, erstaunlicherweise.

  10. #185
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Glückwunsch, Dackel !

    Die 10 km sind so'ne magische Marke, die man einfach mal abhaken muss, damit der Kopf dann frei ist für neue Ziele. Vermutlich, weil man danach ein richtiger Läufer ist ?

  11. #186

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    Ja, oder? Aber wer hätte das damals gedacht, als ich im Forum mit 120 kg aufgeschlagen bin? Kommt mir gar nicht so lange vor. Ich hätte nie geglaubt, dass ich das schaffen könnte. Und wenn ich im zehnten Kilometer noch das Tempo anziehen kann und am nächsten Tag keinen Muskelkater habe, ist auch noch mehr drin. Aber ich belasse es jetzt erstmal bei maximal 10km. Zumindest, bis sich das mit den Knie geklärt/gebessert hat. Vielleicht ist da gerade noch meine körperliche Grenze. Dass sich die Fitness schneller aufbaut, weiß ich ja mittlerweile.

    Hach, so ein wenig stolz bin ich schon.

  12. #187
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Kannst auch sein.

  13. #188
    Experte in eigentlich eh alles ... Avatar von IamTheDj
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    Zitat Zitat von Allmachtsdackel Beitrag anzeigen
    Wobei es gar nicht die Knie selbst sind, sondern wieder die Bänder an der Außenseite, glaube ich. Die Kniescheiben an sich scheinen gar nicht betroffen. .
    Ich hatte schon einige male so ein "ziehen" auf der Außenseite, von unterhalb des Knöchels bis auf etwa der Hälfte des unteren Fußes, beidseitig. Mir ist aufgefallen, wenn ich wenig von meinem Mineral trinke, ist sehr Magneisum- und Calciumreich, dann tritt dies auf. Wenn ich recht viel trinke, dann habe ich diese Probleme überhaupt nicht.

    Wäre vielleicht einmal ein Ansatz, den du probieren könntest.



    10k: 47:21 (04/2019) | HM 1:46:29 (05/2019)

  14. #189
    Avatar von Bernd79
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    immer schön dehnen. Ich mach das sowohl vor und nach dem Laufen (obwohl hier wahrscheinlich ein paar Leute sagen werden, dass man sich keinesfalls vor dem Laufen dehnen soll, da dass der aktuelle wissenschaftliche Stand zu sein scheint. Also ich hab das schon vor 20 Jahren beim Fußballspielen so gemacht - genauso wie alle anderen Kollegen und ich hab es bis heute beibehalten und es tut mir merklich gut.).
    Des weiteren würde ich ein paar Kraftübungen für die Beinmuskulatur machen, das hilft die Bänder und Gelenke zu entlasten, weil die Muskeln einen größeren Teil der natürlichen Dämpfung übernehmen.
    Ansonsten - weiterlaufen, nicht zu viel nachdenken, mit etwas Geduld läufst du irgendwann unter 60 Minuten (10 km) und von da an siehst du ja, wie dir das gefällt etc.
    ________________________
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  15. #190

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    Alter Latz! Hochachtung! Zum ersten Mal 10 km zu laufen, ist schon echt cool! Deine Gewichtsabnahme ist wahnsinnig bewundernswert! Ich bin ja so eine kleine Naschkatze, die nicht mal drei Kilogramm ohne weiteres runter bekommt... Dieses Durchhaltevermögen verdient wirklich Respekt.
    Wegen den Gelenken: ich würde erst mal vorsichtig laufen - sprich: keine Bergab-Sprints, immer erst langsam aufwärmen, gutes Schuhwerk tragen, auf Technik achten - laufe mal eher auf dem Mittelfuß als auf der Ferse. Die Beschwerden können schon daran liegen, dass die Gelenke das nicht gewohnt sind.
    sportliche Ziele 2019: Spaß haben
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

    Trolli 17.05.2020
    Stuttgartlauf 28.06.2020
    Baden(halb)marathon 20.09.2020
    Schwarzwald(halb)marathon

  16. #191
    Avatar von Rennschnecke 156
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    Gratuliere - zur Abnahme und zu den ersten 10 km am Stück
    Gruß RS

  17. #192
    Avatar von heikchen007
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    TOP! Das ging doch jetzt richtig flott mit deinen ersten 10km - Glückwunsch dazu! Das dein Körper über das ungewohnte jetzt etwas jammert, kann dann auch mal sein. Würde jetzt aufpassen und erstmal die Strecke nicht weiter steigern.

  18. #193

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    Huhu, da bin ich wieder. Ich wechsle gerade zu einem anderen Internetanbieter und irgendwie hat sich das alles so überschritten, dass ich jetzt eine Zeitlang ganz ohne dastehe. Bin jetzt erstmal 2 Wochen bei meiner Freundin.

    Natürlich laufe ich weiter fleißig, aber noch immer ohne Plan. Und mittlerweile ohne Pulskontrolle. Es hat mich immer so geärgert, wenn die Uhr ausgefallen ist, dass ich jetzt nur noch mit Handy und nach Pace laufe. Mir fehlt so zwar etwas, aber geht auch ohne.

    Letztens versuchte ich erstmal 3 x 1 km knapp unter meinem 5 km Zieltempo zu laufen. Zwischen den Intervallen gab es Gehpausen. Überwacht habe ich das alles mit Runtastic. Leider kann man sich höchstens alle 500 m seine Zeiten ansagen lassen, so dass es mir doch schwer fiel, das richtige Tempo zu finden. So lief ich die ersten 500m in einer Pace von 4:46 und musste dann hart abbremsen, um den Kilometer zu schaffen. Mir brannten schon die Schenkel, so dass ich mir zwar einigermaßen sicher war, dass ich vermutlich zu flott unterwegs bin, aber naja.
    Meine Paces über die 3 x 1 km waren dann 5:06, 5:04 und 5:24. Ziel waren 5:55.

    Das nächste Intervalltraining verlief nur unwesentlich kontrollierter mit 5:55 (Punktlandung), 5:06 und 5:16. Mir geht da echt komplett die Kontrolle ab. Dementsprechend fertig bin ich nach den Tempoeinheiten dann auch.

    Mittwochs laufe ich mittlere Distanzen (5 - 7 km) in wechselnden Tempi und Samstags gibt es lange Läufe (7 - 10 km) im möglichst langsamen Tempo. Die 10 km bin ich bisher aber nicht nochmal gelaufen. Ich weiß ja jetzt, dass ich es kann. Aber demnächst stehen die nochmal auf dem Plan.

    Sonst gibt es nicht so richtig viel zu erzählen.

    Ich habe mir noch eine günstige lange Laufhose zugelegt und eine Funktionsjacke. Damit sollte ich durch den Winter kommen. Nur die Zehen werden noch immer taub vor Kälte. Das nervt etwas. Gnöh.

  19. #194

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    Und einmal alles auf Anfang.

    Nein, nicht wirklich, aber gefühlt doch. Ich bin wieder an dem Ort, an dem ich das Laufen begann. Damals, vor langer, langer Weile. Mein Weg führte mich durch die altbekannten Weinberge, bergauf, bergab, vorbei an all den Wegmarken, die ich damals nutzte, um meine Fortschritte zu messen. Die Bushaltestelle, die Scheune, der Walnussbaum ... und einige mehr. Alles ist noch so, wie es immer war. Nur schleppe ich mich nicht mehr halbtot und schwer keuchend vorwärts, sondern lasse die alten Marken zügig hinter mir. Nicht nur einmal, sondern zweimal. Keine Gehpausen. Brauche ich auch nicht mehr. Sind ja "nur 5 Kilometer".
    Der eine, letzte Berg aus den Weinbergen, der mich wieder in urbanes Gebiet führt, fährt mir noch immer heftig ins Gebälk. Höhenmeter sind Höhenmeter. Aber ich drossel einfach das Tempo und trabe unverdrossen hinauf. Oben sind die Beine schwer, aber ich weiß, dass das vergeht. Das nächste Stück ist eben. Bald geht die Atmung wieder normal, der Puls beruhigt sich. Alles gut.

    Ich lief heute also meine Weinbergrunde gleich zweimal. Gemessen hat Runtastic die Strecke mit 5,12 km. Durchschnittliche Pace 6:59. Schnellste Pace 6:34, langsamste 7:17. 55 Höhenmeter aufwärts, 58 Höhenmeter abwärts. Insgesamt 35:49 Minuten unterwegs.

    Kann man nicht meckern. Hätte ein wenig weiter sein können, aber gut.

    Sorgen bereitete mir die Temperatur von 2-3°C. Meine Laufhose ist zwar lang, aber dünn, hielt allerdings trotzdem gut warm. Die Beine waren nie wirklich temperaturempfindlich. Handschuhe hatte ich von meiner Freundin geborgt. Als die Hände erstmal auf Temperatur waren, wurde es mir aber beinahe zu warm. Die Zehen blieben in 2 Paar handelsüblicher Socken auch warn, wenn es auch etwas eng in den Laufschuhen wurde. Am Oberkörper half das Zwiebelprinzip: Funktionsshirt, Langarmshirtjackenwhateverdings und eine Laufjacke waren beinahe zu warm.

    Insgesamt ein super Lauf, ziemlich angenehm, leicht fordernd. Zeit in Ordnung, Distanz etwas zu gering. Bin zufrieden.

  20. #195
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Na siehste - haben wir's nicht alle gesagt? - dass du in ein paar Monaten über deine Anfangsprobleme herzlich lachen kannst.


    Zum Thema kalte Füße: Ich meine, dass dir zwei paar Socken gar nichts bringen, wenn es dadurch eng wird in deinen Schuhen. Zu blöd, dass man beim Schuhkauf im Sommer nicht an den Winter denkt.

    Ein einziges Paar Socken, welches deinen Zehen noch etwas Spielraum lässt, sollte mindestens genauso gut wärmen - nein, ich leg mich fest: es wärmt besser als zwei, die sich als Schraubstöcke aufspielen !

  21. #196

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    Also heute hat es mit der Zwei-Paar-Socken-Strategie definitiv warme Füße gegeben. Auf Dauer besorge ich mir aber Thermo-Laufsocken.

    Mal sehen, wie ich weiter trainiere. Aktuell mache ich wohl alles richtig oder zumindest nichts grundlegend falsch, aber ich wünsche mir wieder etwas mehr Struktur.

  22. #197

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    Heute versuche ich mal etwas Neues.

    Ich habe auf Komoot eine Strecke geplant, diese als *.gpx heruntergeladen, auf der Runtastic Webseite importiert und auf meinem Smartphone in der App als Laufroute ausgewählt. Keine Ahnung, wie gut das funktioniert, wenn man keinen mobilen Datentarif hat. Keine Ahnung, wie das überhaupt funktioniert. Aber irgendwann werde ich schon irgendwie irgendwo ankommen. Wenn ihr nichts mehr von mir hört, bin ich irgendwo im Wald verschütt gegangen.

    Die Strecke führt mich aus dem Dorf heraus durch ein Waldgebiet bis zu einem Fluss, dem ich ein Stück zu folgen gedenke. Ich kenne die Strecke nicht die Bohne, bis auf den ersten Kilometer bestenfalls.

    Länge: 7,13km
    Schwierigkeit: Mittelschwer
    Höhenmeter aufwärts: 30
    Höhenmeter abwärts: 140
    Wegbeschaffenheit: 1,33km naturbelassen, 1,37km loser Untergrund, 623m Kies, 602m befestigter Weg, 3,12km Asphalt, <100m unbekannt
    Wetter: 10°C, überwiegend bewölkt
    Niederschlag: Keiner in Sicht (aber wolkig ist es)

    Für den Langlaufsamstag etwas wenig, aber möh. Wer soll mich richten?

  23. #198

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    Und so begab es sich, dass sich das Routing mit Runtastic als Fail epischen Ausmaßes herausstellte. Entweder kann Runtastic nicht das, was ich erwartet hatte oder der Fehler saß auf der Nutzerseite. Erwartet hatte ich etwas wie "In 100m links abbiegen" oder so. Wie ein klassisches Navigationsgerät halt. Bekommen habe ich Schweigen. Das hat mich schon geärgert.

    Ich bin dann auch prompt bei der allerersten Gelegenheit falsch gelaufen. Es dauerte nicht lange, um das nächste Dorf zu erreichen. Ein Dorf, dass ich auf der geplanten Route weiträumig umlaufen wollte. Geplant war ein Langlauf an der Enz entlang. Da Flüsse nunmal dazu neigen, sich eher in Tälern aufzuhalten, habe ich geschaut, dass ich tendenziell eher bergab gelaufen bin. Einmal bog ich nach rechts ab. Mein Instinkt sagte mir, dass dort irgendwo die Enz sein müsste. Weiter bergab ging es auch nicht. Weit konnte es nicht sein.

    Tatsächlich erreichte ich die Enz bald und stieß auf einen Weg, der auch Teil der geplanten Route war. Zwar mit einem großen Umweg, aber ich war, wo ich hin wollte. Jedenfalls so ungefähr. Dachte ich. Lange lief ich direkt an oder zumindest nahe der Enz entlang. Der Weg nennt sich Enztalradweg und ist asphaltiert, eben und lang. Zwischen Wald, Feld und Flur. Toll zum Laufen. Ich war ziemlich zufrieden.

    Also lief ich. Und lief. Und lief. Und lief. Geplant waren 7km bis zum Zielpunkt, aber der war nirgendwo zu sehen. Nur mehr Enztalweg. Also lief ich weiter. Bald waren es 8km. Ich dachte mir, dass die 10km kaum erreichbar sind. Dann war ich bei 9km. Nur einen Kilometer mehr. Konnte ich es schaffen? Wie sich bald zeigte, konnte ich. Und der Zielpunkt war noch nicht erreicht. Was jetzt? Wie weit würde es noch sein? Sollte ich aufhören? Aber warum sollte ich? Es konnten unmöglich vielmehr als 500m zum Ziel sein. Also weiter laufen und meinen alten Rekord einstellen. Bald war ich bei 11km. 1km weiter als meine Bestweite. Immerhin lief ich mittlerweile an einer Straße entlang, aber das Ziel sah ich noch immer nicht. 11km. Elf! Kilometer! Mein alter Rekord war 10. Jetzt hatte ich 11 geschafft. Und ich lief weiter. Warum nicht gleich 12? Also lief ich weiter, bis ich nach 11,5km in ein Dorf abbiegen konnte. Ich wusste, dass mein Lauf bald vorbei wäre. Aber die 12 wollte ich noch schaffen. Mein Lauf endete exakt nach 12km vor einem Hallenbad. Dort ließ ich mich dann von meiner Freundin abholen.

    Und hey, ich war sogar vernünftig. Statt mich auszuruhen lief ich langsam im Kreis und machte immer wieder Dehnübungen. Keine Ahnung, ob es daran liegt, aber ich habe keine Knieschmerzen heute.

    Alter Rekord: 10km in 7:33 min/km
    Neuer Rekord: 12km in 6:59/km

    Höhenmeter aufwärts: 82
    Höhenmeter abwärts: 191

    Eine deutliche Verbesserung, möchte ich meinen.

  24. #199
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    Gut gemacht, Klasse Steigerung! Die ständige Navigierunsicherheit wird deinen Schritt auch nicht grad beschleunigt haben.

  25. #200

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    Würde ich nicht sagen. Zumindest habe ich nicht so gezögert, dass ich hätte einbremsen müssen. Nur einmal musste ich kurz stehen bleiben, weil mir auf einer Brücke eine Gruppe von Rentnern auf Drahteseln entgegen kam. Die mussten alle nebeneinander fahren. Bissel Rücksicht nehmen war da wohl nicht drinne. Die Zeit habe ich aber auf den nächsten 500m wieder reingeholt.

    Ich bin froh, dass ich diesmal keine Schmerzen habe. Offenbar haben die Dehnübungen direkt im Anschluss geholfen und dass ich nicht erschöpft rumgesessen bin, sondern noch in Bewegung blieb.

    Mal sehen, wie es mir morgen geht.

    Ich war nach dem Lauf, glaube ich, etwas dehydriert. Langsam komme ich doch in Distanzbereiche, wo ich mir um sowas mal Gedanken machen sollte. Habe auch Kopfschmerzen. Vermutlich Elektrolytmangel.

    12 Kilometer. Wahnsinn. Hätte man mich vorher gefragt, hätte ich das als unmöglich bezeichnet. Aber irgendwie ist doch immer noch ein wenig mehr drin. Wieviel mehr ist noch drin? Jedenfalls bleibe ich dabei, die Distanzen für den Langlauf nicht großartig zu steigern. Ich weiß jetzt, ich habe noch Kapazitäten. Das hilft ja mental vielleicht auch bei den Intervallen am Montag.

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