Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

+ Antworten
Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 26 bis 46 von 46
  1. #26
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    14.734
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    220
    'Gefällt mir' erhalten
    446

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Und wie kommt deiner Meinung nach die Schrittlänge zustande ohne Kraft (und ohne maximale Muskelrekrutierung, die unter anderem durch Bergsprints trainiert werden kann)?
    Achja... Kraftsportler erreichen nur sehr kurze Schrittlänge.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  2. #27
    Avatar von leviathan
    Im Forum dabei seit
    02.07.2011
    Beiträge
    5.067
    'Gefällt mir' gegeben
    995
    'Gefällt mir' erhalten
    1.711

    Standard

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Achja... Kraftsportler erreichen nur sehr kurze Schrittlänge.
    Ich würde mir wünschen mal wieder die Schrittlänge zu erreichen, die ich als Kraftdreikämpfer hatte

    Kraft ist nur ein Mittel zum Zweck. Die Sprintfähigkeit ist ein Ergebnis von Frequenz und Schrittlänge. Wenn man bei den steilen Hügel den Schritt verkürzt, sehe ich wenig Sinn dahinter. Man spricht unspezifischen Kraftwinkel an. Aber wenn es Dir Spaß macht, warum nicht
    Natürlich ist das unspezifisch, aber weitaus spezifischer als Krafttraining. Es gibt Trainer, die würden zu Gunsten dieser Bergsprints das Krafttraining sogar komplett weglassen. Dazu schaffen diese Einheiten auch einen muskulären Ausgleich. Das wiederum ist für die Verletzungsprophylaxe durchaus hilfreich.

    Ich habe irgendwie das Gefühl, daß Du aus einem anderen Grund contra kurze Bergsprints bist. Du suchst (wahrscheinlich?) eher die Entwicklung der maximalen Geschwindigkeit. Da ist zumindest intuitiv nachvollziehbar, daß ein flacherer Anstieg besser sein sollte.
    nix is fix

  3. #28
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    14.734
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    220
    'Gefällt mir' erhalten
    446

    Standard

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Natürlich ist das unspezifisch, aber weitaus spezifischer als Krafttraining. Es gibt Trainer, die würden zu Gunsten dieser Bergsprints das Krafttraining sogar komplett weglassen. Dazu schaffen diese Einheiten auch einen muskulären Ausgleich. Das wiederum ist für die Verletzungsprophylaxe durchaus hilfreich.

    Ich habe irgendwie das Gefühl, daß Du aus einem anderen Grund contra kurze Bergsprints bist. Du suchst (wahrscheinlich?) eher die Entwicklung der maximalen Geschwindigkeit. Da ist zumindest intuitiv nachvollziehbar, daß ein flacherer Anstieg besser sein sollte.
    Wahrscheinlich hast Du übersehen, dass ich nicht gegen Bergsprints bin, sondern sehe ich keine Vorteile in sub10s, steile Berganläufe. Sehe Dir doch mein Programm an, wie internsiv wir Bergan- und Abläufe trainieren. Ich würde auch (vergleichbar) kurze Treppenläufe nicht empfehlen. Vor allem, wenn kein Ausgleich in anderer Trainingsform, zu den unspezifischen Bewegungsabläufen statt findet.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  4. #29
    Avatar von leviathan
    Im Forum dabei seit
    02.07.2011
    Beiträge
    5.067
    'Gefällt mir' gegeben
    995
    'Gefällt mir' erhalten
    1.711

    Standard

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich hast Du übersehen, dass ich nicht gegen Bergsprints bin, sondern sehe ich keine Vorteile in sub10s, steile Berganläufe.
    Das habe ich schon gesehen. Ich glaube auch, daß alcano nicht gegen längere (also mehr als 10s) Berganläufe ist. Die Frage ist dann immer, was will man damit jeweils erreichen. Eine gute Unterscheidung findet man m.E. hier:

    https://running.competitor.com/2017/...durance_168151

    Dann steht "nur" noch die Frage, ob überhaupt? wann? wieviel?
    nix is fix

  5. #30
    Avatar von Antracis
    Im Forum dabei seit
    26.06.2011
    Ort
    Bärlin
    Beiträge
    2.716
    'Gefällt mir' gegeben
    1.060
    'Gefällt mir' erhalten
    2.102

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    . So was wie 45 s Vollgas den Hügel/Berg hinauf geht schon deutlich in den anaerob laktaziden Bereich (entspricht ja im Prinzip je nach Lauftempo 200 m bis 250 m auf der Bahn), da musst du selber wissen, ob das so früh schon trainieren willst oder ob du die lieber etwas langsamer laufen möchtest (3k-5k-Effort).
    Was sind eigentlich genau Deine Bedenken gegen diese kurzen hart gelaufenen Berganläufe früh in der Saison ?

    Ja, die Belastung ist muskulär hart und man baut auch einiges an Laktat auf, aber mein subjektives Empfinden ist, dass das als Belastung vom System insgesamt sehr gut vertragen wird. Das aerobe System läuft dann halt auf Volllast, wenn man mehr oder weniger blau oben ankommt, und dann läuft es halt noch nach. Da aber die Pausen relativ lang sind, um überhaupt wieder Bumms für den nächsten Lauf zu haben, ist es subjektiv direkt nach jedem Lauf sehr übel, aber insgesamt eher moderat. Zumindest fühlte ich mich im Nachgang so einer EInheit immer gut. (wie gesagt moderates Volumen und lange Pausen, so 25 x a la Klüft schaut vermutlich anders aus... )

    Wenn ich das mit z.B. Langen Endbeschleunigungsläufen oder 6-8 x 1000 vergleiche: Da merke ich deutlich, wie etwas zeitverzögert in den 1-3 Stunden danach die Ermüdung immer deutlich wird und dann ggf. Der Schlaf auch schlechter oder mir der Körper durch Schwitzen ect. Zeigt, dass das jetzt schon viel war.

    Nach 8 x 45s fast Vollgas bergan hingegen merke ich am Abend vor allem die Beine, fühle mich aber sonst gut.

    Gehts Dir um einen negativen Einfluss hoher Laktatbelastungen auf die aerobe Mitochondrienentwicklung ? Würde mich interessieren, ob und wie sich das wirklich auswirkt.

    Letztlich spricht für mich auch einiges für diese Einheit so früh in der Saison. In der Regel gut bei den üblichen Witerungsbedingungen noch machbar (Kälte, schlechter Boden...) im Gegensatz zu z.B. Schnellen flachen Läufen, Unspezifisch und vor allem auch eine Abwechslung zu den typischen Einheiten in WK-Nähe für 10k-Marathon....

  6. #31

    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    3.967
    'Gefällt mir' gegeben
    228
    'Gefällt mir' erhalten
    632

    Standard

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Was sind eigentlich genau Deine Bedenken gegen diese kurzen hart gelaufenen Berganläufe früh in der Saison ?
    Grundsätzlich nichts. Ich sehe die sogar durchaus als sinnvoll an und laufe sie auch selber (allerdings eher selten bis nie "Vollgas"). Die Frage ist tatsächlich einfach, wann man die einplant und was man damit erreichen will. Das wiederum ist abhängig davon, wie lang man schon läuft und was man gewohnt ist: je erfahrener, desto weiter weg vom Wettkampf, weil desto länger ist im Allgemeinen auch die spezifische Vorbereitung. Ich persönlich halte sie für am sinnvollsten als Übergang von Bergsprints und lockeren Fartleks im Flachen zu härteren Intervalleinheiten im Flachen. Dementsprechend werden sie dann auch von der Anstrengung her gelaufen (anstrengend, aber nicht all out).

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Gehts Dir um einen negativen Einfluss hoher Laktatbelastungen auf die aerobe Mitochondrienentwicklung ? Würde mich interessieren, ob und wie sich das wirklich auswirkt.
    Nein. Das habe ich ehrlich gesagt auch noch nie irgendwo nachgewiesen gesehen. Mir geht es rein um den Stress (wie belastend ist die Einheit?) und den Ertrag (was erreiche ich mit der Einheit?), wobei das Verhältnis "angemessen" sein muss und zum aktuellen Formstand und der Planung insgesamt passen muss. Also wie bei jeder anderen Einheit auch.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently."
    Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent."
    Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there."

    Steve Magness

  7. #32
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    14.734
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    220
    'Gefällt mir' erhalten
    446

    Standard

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das habe ich schon gesehen. Ich glaube auch, daß alcano nicht gegen längere (also mehr als 10s) Berganläufe ist. Die Frage ist dann immer, was will man damit jeweils erreichen. Eine gute Unterscheidung findet man m.E. hier:

    https://running.competitor.com/2017/...durance_168151

    Dann steht "nur" noch die Frage, ob überhaupt? wann? wieviel?
    ...
    Hill Sprints
    Das erklärt mir leider nicht viel und entspricht meiner Logik nicht. Natürlich helfen die etwas. Genau wie Kniebeuge, Bulgarien... usw. die Übungen, die reine Kraftübungen und damit für mich besser geeignet als 10s Hill Sprint sind. Man ist damit selten in der Lage FT-Muskel voll zu aktivieren. Durch die steile Lage wir unspezifisch trainiert, und auch neurologisch wird man keine notwendige Maximum erreichen können.

    Also, ja, sie helfen... es gibt für mich aber bessere Alternativen.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  8. #33
    Avatar von leviathan
    Im Forum dabei seit
    02.07.2011
    Beiträge
    5.067
    'Gefällt mir' gegeben
    995
    'Gefällt mir' erhalten
    1.711

    Standard

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    ...

    Das erklärt mir leider nicht viel und entspricht meiner Logik nicht. Natürlich helfen die etwas. Genau wie Kniebeuge, Bulgarien... usw. die Übungen, die reine Kraftübungen und damit für mich besser geeignet als 10s Hill Sprint sind. Man ist damit selten in der Lage FT-Muskel voll zu aktivieren. Durch die steile Lage wir unspezifisch trainiert, und auch neurologisch wird man keine notwendige Maximum erreichen können.
    Ich zweifle ja nicht an, daß dies für Dich tatsächlich besser ist. Wenn ich Kniebeugen oder Kreuzheben mache, benötige ich Zusatzgewichte, die dem ca. 1,5 bis 2 fachen meines Körpergewichts entsprechen. Das ist schon mal per se eine heikle Geschichte. Dazu kommt, daß die Beinmuskulatur schnell explodiert und damit das Körpergewicht nach oben geht. Wenn die beidbeinigen Varianten zum Tragen kommen, wird die Hauptmuskulatur brutal entwickelt und die Stützelemente verlieren noch mehr an Boden. Dazu kommt der zeitliche Aufwand in irgendeine Muckibude rennen zu müssen. Mit den Hill Sprints habe ich eine Variante des Krafttrainings gefunden, daß diese vier Punkte ausräumt. Ich war damit sehr happy.

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Nein. Das habe ich ehrlich gesagt auch noch nie irgendwo nachgewiesen gesehen. Mir geht es rein um den Stress (wie belastend ist die Einheit?) und den Ertrag (was erreiche ich mit der Einheit?), wobei das Verhältnis "angemessen" sein muss und zum aktuellen Formstand und der Planung insgesamt passen muss. Also wie bei jeder anderen Einheit auch.
    Gerade unter diesem Blickwinkel finde ich diese Einheit sehr attraktiv. Passt übrigens genau in das Anaerobic Capacity Training von Olbrecht in der Grundlagenphase.
    Zuletzt überarbeitet von leviathan (03.10.2018 um 14:35 Uhr)
    nix is fix

  9. #34
    Avatar von Antracis
    Im Forum dabei seit
    26.06.2011
    Ort
    Bärlin
    Beiträge
    2.716
    'Gefällt mir' gegeben
    1.060
    'Gefällt mir' erhalten
    2.102

    Standard

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen

    Gerade unter diesem Blickwinkel finde ich diese Einheit sehr attraktiv. Passt übrigens genau in das Anaerobic Capacity Training von Olbrecht in der Grundlagenphase.



    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich nichts. Ich sehe die sogar durchaus als sinnvoll an und laufe sie auch selber (allerdings eher selten bis nie "Vollgas"). [...]

    Ich persönlich halte sie für am sinnvollsten als Übergang von Bergsprints und lockeren Fartleks im Flachen zu härteren Intervalleinheiten im Flachen. Dementsprechend werden sie dann auch von der Anstrengung her gelaufen (anstrengend, aber nicht all out).
    Dann sehen wir das doch recht ähnlich. Ich habe bzw. werde die auch ungefähr so plazieren. Die Intensität ist halt auch ohne objektive Werte immer so eine Sache. Wenn ich z.B. "Volle Lotte" geschrieben habe in einem Beitrag, dann ist dann meist auch nicht allout.

    Den Effort könnte ich auch gar nicht so genau spezifizieren. Ich habe mit meinem Kumpel auf der Sonntagsstrecke als Abzweig im Wald eine ziemlich steile Rampe (die kurzen Bergsprints laufe ich dagegen wegen der Spezifität auf einer moderaten 7% Asphalt-Rampe), die ich anstrengend irgendwo zwischen 37-45s bewältigen kann. Wenn ich da nur schnell hochgehe, ist das am Ende schon oberes GA1, lockeres Laufen ist sicher schon GA2. Ich laufe nicht locker hoch, achte aber auf einen langen Schritt und ich bin zwar oben blau, aber nicht grau.

    Wie lange würdest Du die Pausen halten ? 1:4, also ca. 3 Minuten ?

  10. #35

    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    3.967
    'Gefällt mir' gegeben
    228
    'Gefällt mir' erhalten
    632

    Standard

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Gerade unter diesem Blickwinkel finde ich diese Einheit sehr attraktiv. Passt übrigens genau in das Anaerobic Capacity Training von Olbrecht in der Grundlagenphase.
    Siehe hier: https://forum.runnersworld.de/forum/...=1#post2122871

    Bei 2. würde ich parallel zu den Bergsprints noch locker Fartleks im Bereich 1500m-10k-RT mit großzügigen Pausen laufen.

    Zum Umfang (da hatte ich wohl aus Versehen etwas bezüglich "anaerobic power" reinkopiert) schreibt Olbrecht noch:
    The frequency per week and volume per set of the anaerobic capacity training exercises is strongly determined by the quality of the individual athlete’s anaerobic capacity. If the swimmer has a poor anaerobic capacity, as is the case for most of the long distance swimmers, the coach has to “administer” this type of exercise in dribs and drabs. Let us, to illustrate this, compare a weak anaerobic capacity with thin ice. If you let a feather fall down on thin ice nothing will happen; the ice will remain intact. If, on the other hand, you try to walk on thin ice it will surely break. Thus, as long as the swimmer has a low anaerobic capacity, the frequency per week and the volume per set of this type of training has to be low (1 anaerobic capacity training every 3rd-4th training session and between 200 and 400 m per set). We also advise these swimmers to use mostly short fractions (25m) and to swim all-out; e.g. 3 x (2 x 25m, 50m) each 25m start every 45s* and after each 50m 1 min rest*. For swimmers with a high anaerobic capacity, which is the case for most sprinters, the exercise will rather be 12 x 50 m start every 1:30.
    * Pausen natürlich wieder deutlich länger, würde hier so mit Faktor 3 rechnen. Das würde dann auf eine Einheit wie 3 x (2 x 10-15", 25-30") Pausen 2'15" bzw. 3' hinauslaufen. Diese würde ich dann wiederum vorbereiten, indem ich erstmal die 10"-Bergsprints im Laufe einiger Wochen auf 2x/Woche 9-10 Stück hochziehe (und dazu wie oben geschrieben noch 1x die Woche ein lockeres Fartlek). Und dann mit 3 x (2 x 10", 25") anfangen. Das kann man dann wiederum im Laufe der Zeit ausgebaut werden bis zu z.B. 10x 30".

    Was von der Dauer her darüber liegt, geht (wenn man bei Olbrechts Einteilung bleibt) aber tatsächlich schon in den Bereich "anaerobic power". Allerdings lässt er den eigentlich eher durch kurze maximale Wiederholungen mit kurzen Pausen trainieren, denn hinsichtlich längerer maximaler Wiederholungen schreibt er: "these are very hard and the quality of execution often falls off." Zudem reichen hiervon laut Olbrecht 2-4 Wochen schon aus, um den maximalen Effekt zu erzielen: "Anaerobic training for more than 2 consecutive weeks may carry more risks than advantages."

    Längere Wiederholungen (z.B. 100er im 800m-RT, ungefähr entsprechend beim Laufen 400ern im 1500m-RT) verwendet er dann dementsprechend eher für die "aerobic power". Die Pausen lassen sich hier dann wohl noch weniger vergleichen, da man beim Schwimmen einfach kürzere Pausen macht. Deshalb lassen sich solche Einheiten auch schlecht 1:1 (bzw. 1:4) aufs Laufen ummünzen, da sich durch die längeren Pausen auch die Energiebereitstellung verändert.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently."
    Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent."
    Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there."

    Steve Magness

  11. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    leviathan (03.10.2018)

  12. #36

    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    3.967
    'Gefällt mir' gegeben
    228
    'Gefällt mir' erhalten
    632

    Standard

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Ich habe mit meinem Kumpel auf der Sonntagsstrecke als Abzweig im Wald eine ziemlich steile Rampe (die kurzen Bergsprints laufe ich dagegen wegen der Spezifität auf einer moderaten 7% Asphalt-Rampe), die ich anstrengend irgendwo zwischen 37-45s bewältigen kann. Wenn ich da nur schnell hochgehe, ist das am Ende schon oberes GA1, lockeres Laufen ist sicher schon GA2. Ich laufe nicht locker hoch, achte aber auf einen langen Schritt und ich bin zwar oben blau, aber nicht grau.

    Wie lange würdest Du die Pausen halten ? 1:4, also ca. 3 Minuten ?
    Kommt drauf an, was das Ziel der Einheit ist. Je länger die Pause und je höher das Tempo, desto anaerob(-laktazid)er.

    Ich habe jetzt nochmal nachgeschaut, was ich so gemacht habe in die Richtung in letzter Zeit: ziemlich wenig. War aber entweder so was wie 10x (1‘ hard up, 1‘ easy down) oder 10x (25" very fast, walk down [ca. 1'30"]).
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently."
    Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent."
    Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there."

    Steve Magness

  13. #37

    Im Forum dabei seit
    23.10.2017
    Beiträge
    339
    'Gefällt mir' gegeben
    45
    'Gefällt mir' erhalten
    53

    Standard

    Dann springe ich hier mal auf den Zug auf. Ich habe bei Wettkämpfen mit steilen Passagen, die länger als ca. 400 m dauern, aber auch im Training schon oft gemerkt, dass am Berg relativ schnell meine Waden dicht machen. Ab einer gewissen nicht näher bezifferbaren Steigung ist das so. Würden Bergsprints nach eurer Meinung / Erfahrung dagegen helfen?
    Mein Problem ist, dass ich zum nächsten Berg über 3 km Anlaufzeit habe, was mir je nach Einheit zu lange ist. Ich hätte aber in ca. 1,5 km eine Brücke mit ca. 100 m Steigung zwischen 5-7 %. Dort würde ich gerne im Rahmen der bald folgenden Grundlagenausdauereinheiten Bergsprints (Eher Berganläufe, wo eine Trabpause runter zur Erholung reicht) trainieren. Bringen diese dann auch etwas für längere Bergeinheiten, oder muss ich für lange Bergpassagen eben lange Bergpassagen trainieren? Dazu käme ich dann nur in Einheiten ab 13 km Länge, da ich ja alleine für An und Ablauf 6 bzw. 8 km aufwenden müsste.

  14. #38
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    14.734
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    220
    'Gefällt mir' erhalten
    446

    Standard

    Die entschiedene Frage hier ist: läufst Du im Flachen Vorfuß?
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  15. #39

    Im Forum dabei seit
    23.10.2017
    Beiträge
    339
    'Gefällt mir' gegeben
    45
    'Gefällt mir' erhalten
    53

    Standard

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Die entschiedene Frage hier ist: läufst Du im Flachen Vorfuß?
    Ja. Warum?

  16. #40
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    14.734
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    220
    'Gefällt mir' erhalten
    446

    Standard

    Zitat Zitat von Ted86 Beitrag anzeigen
    Ja. Warum?
    Weil an der Steigerung der Winkel so verändert wird, dass die Wade deutlich stärkeren Kraften ausgesetzt wird. Zusätzlich ist der Bodenkontaktzeit deutlich länger, wodurch man viel Kraft in die Wärme umwandelt und nicht im Dehnungs-Verkürzung-Zyklus verwenden kann.

    Was hilft ist Karftausdauer für die Wade und Plyo-Übungen.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  17. #41

    Im Forum dabei seit
    23.10.2017
    Beiträge
    339
    'Gefällt mir' gegeben
    45
    'Gefällt mir' erhalten
    53

    Standard

    Das leuchtet so weit ein. Plyo mach ich, allerdings zu selten und nicht systematisch. Was ich nicht verstehe ist warum hackenläufer diese Probleme nicht haben sollten? Bergauf laufen die doch auch Vorfuss, oder nicht?

  18. #42

    Im Forum dabei seit
    23.10.2017
    Beiträge
    339
    'Gefällt mir' gegeben
    45
    'Gefällt mir' erhalten
    53

    Standard

    Kraftausdauer für die Wade wären längere Bergpassagen, oder?

  19. #43
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    14.734
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    220
    'Gefällt mir' erhalten
    446

    Standard

    Zitat Zitat von Ted86 Beitrag anzeigen
    Das leuchtet so weit ein. Plyo mach ich, allerdings zu selten und nicht systematisch. Was ich nicht verstehe ist warum hackenläufer diese Probleme nicht haben sollten? Bergauf laufen die doch auch Vorfuss, oder nicht?
    Nein. Hackenläufer müssen zusätzlich noch den Vorfuß erlernen und ... verkraften.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  20. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    leviathan (06.10.2018)

  21. #44
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
    Im Forum dabei seit
    10.03.2006
    Ort
    Rietberg nicht mehr
    Beiträge
    14.734
    Blog Entries
    15
    'Gefällt mir' gegeben
    220
    'Gefällt mir' erhalten
    446

    Standard

    Zitat Zitat von Ted86 Beitrag anzeigen
    Kraftausdauer für die Wade wären längere Bergpassagen, oder?
    ... oder Wadenheber.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  22. #45
    Avatar von Antracis
    Im Forum dabei seit
    26.06.2011
    Ort
    Bärlin
    Beiträge
    2.716
    'Gefällt mir' gegeben
    1.060
    'Gefällt mir' erhalten
    2.102

    Standard

    Was mir gut geholfen hat, ist auch Wadenheben. Vor allem am Anfang erstmal mit kleinen Gewichten anfangen, damit man wirklich die volle Amplitude ausnutzt. Bei schweren Gewichten neigen viele dazu, im oberen Sprunggelenk zwar stark zu beugen, aber es wird kaum noch über die horizontale hinaus gestreckt, weil halt die Kraft fehlt. Also möglichst ganz nach unten absinken und ganz nach obendrücken, bis man wirklich spürt, das die gesamten Wadenanteile angesteuert werden.

    Ab und zu einbeinig ist auch gut, dann kann man die Stabilität im Fußgelenk verbessern. Bei zusätzlicher Innenrotation des Beins beim nach oben drücken spricht man zusätzlich den hinteren Tibialismuskel an, gut für Überpronierer, das ist aber nix für schwere Gewichte, weil man da die Knie zu sehr belastet.

    Dann langsam Gewicht steigern. Sehr gute fortgeschrittene Übung ist noch 1 Satz Maximalkraft Wade, 60 Sek. Pause und dann mit der voraktivierten Muskulatur nochmal 10 explosive Sprünge nur aus dem Fußgelenk nach oben-vorne. Das man sowas entsprechend vorbereiten muss und eine stabile Achillessehne braucht, sollte klar sein.

  23. #46

    Im Forum dabei seit
    23.10.2017
    Beiträge
    339
    'Gefällt mir' gegeben
    45
    'Gefällt mir' erhalten
    53

    Standard

    Danke für die Tipps. Es ist übrigens der Scholli der dicht macht, falls das eine Rolle spielt. Irgendwann ist dann die komplette (meist linke ) Seite sehr verspannt.über tibialis bis in den Rücken. Hilft da auch Seilspringen?

+ Antworten
Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Hilfe bei Sprints!
    Von Max03 im Forum Anfänger unter sich
    Antworten: 21
    Letzter Beitrag: 23.07.2018, 20:53
  2. berg auf berg ab
    Von kadmos im Forum Laufsport allgemein
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 05.09.2015, 23:43
  3. Laufleistung messen + Sprints?
    Von PinballWizard im Forum Ausrüstung
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 12.02.2014, 18:12
  4. 60m Sprints
    Von tob1 im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 23.09.2007, 21:42
  5. 50 m Sprints
    Von murexin2002 im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 24.07.2007, 15:18

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Sie sind hier: >> >> >>Forum
(©) Motor Presse Hearst GmbH & Co KG Verlagsgesellschaft