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  1. #101

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    Echt? Wo denn?
    Ich war einige Zeit beim OSP in Hildesheim.
    Vielleicht kennen wir uns ja.
    Allerdings bin ich Ü50.

    Koordinationstraining macht unser Trainer auch nicht, mach ich jetzt alleine, weil es mir schon einiges bringt.
    Ansonsten besteh ich nur aus Baustellen und kann an allen Rädchen drehen.
    Das macht es im Moment noch einfach, Hauptsache ich steiger nicht zu viel.
    Remember pain is just the french word for bread

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Spandelles:

    RunSim (05.10.2018)

  3. #102

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    Ich habe den SKTönsberg ja noch nie laufen gesehen und würde natürlich auch empfehlen, Koordination u.ä. zu machen. Ich glaube aber nicht, dass man mit einem völlig katastrophalen Laufstil seine Zeiten laufen kann. (2:48 Marathon mag mit "Schlurfen" wie die Triathleten noch irgendwie gehen, aber 4:20 über 1500m wohl kaum.)
    Dennoch sind Laufstil und Effizienz natürlich gerade, wenn man da Schwächen hat und bei einem sehr ehrgeizigen Ziel wie 8:59/3000m eine Baustelle, bei der Verbesserungen vielleicht die entscheidenden Sekunden beitragen könnten. Zumal die Methode, hauptsächlich die Umfänge und damit voraussichtlich die Ausdauer genügend zu steigern, bei ihm ja auch wegfällt.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  4. #103
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Im Bereich Laufen ist meine persönliche Beobachtung noch sehr überschaubar. Bei den Ü40ern in meinem Verein steht Koordinationstraining etc. nicht besonders hoch im Kurs. Das Intervallprogramm abspulen, selbst wenn es hart ist, da meckert natürlich keiner
    Ist ja auch irgendwie verständlich. Als Läufer läuft man gerne und möchte weder über Hürden springen noch irgendwelche "Kinderübungen" wie Frequenztraining, Käsekästchen etc machen.
    Treffer, versenkt. Allerdings gibt es da einen, m.E. wichtigen, Punkt der hier unter den Tisch fallen gelassen wird.

    Diesen hier
    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Ich glaube aber nicht, dass man mit einem völlig katastrophalen Laufstil seine Zeiten laufen kann. (2:48 Marathon mag mit "Schlurfen" wie die Triathleten noch irgendwie gehen, aber 4:20 über 1500m wohl kaum.)
    Dennoch sind Laufstil und Effizienz natürlich gerade, wenn man da Schwächen hat und bei einem sehr ehrgeizigen Ziel wie 8:59/3000m eine Baustelle, bei der Verbesserungen vielleicht die entscheidenden Sekunden beitragen könnten.
    denn wenn man 3000m mit 13 Min.+ läuft, dann gibt es viele Dinge die man verbessern kann. Da muss man nicht bei der Fussarbeit anfangen, da gibt es essentiellere Probleme, die leichter zu korrigieren sind um erst mal annähernd in die Regionen zu gelangen, die mountaineer anspricht. Von daher ist es doch natürlich, dass die Leute einfach nur ihre Intervalle ablaufen wollen und keine Kniehebeläufe oder Anfersen machen wollen.

  5. #104
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Ich habe den SKTönsberg ja noch nie laufen gesehen und würde natürlich auch empfehlen, Koordination u.ä. zu machen. Ich glaube aber nicht, dass man mit einem völlig katastrophalen Laufstil seine Zeiten laufen kann. (2:48 Marathon mag mit "Schlurfen" wie die Triathleten noch irgendwie gehen, aber 4:20 über 1500m wohl kaum.)
    Aber ich habe ihn gesehen und glaub mir (hoffentlich ist SKT nicht böse) bei Laufstil ist noch sehr viel Potenzial. Ob man das in Sekunden umrechnen kann, weiß ich nicht, weil die Individualität dabei sehr wichtig ist. Trotzdem ist es wichtig immer in Richtung Optimum zu arbeiten. Bei olympischen Spielen sieht man kaum schlechten Laufstil. Vor allem auf MD und Sprint nicht.

    Wir machen 3x Woche Koordination, manchmal als komplette Trainingseinheit, auch wenn wir im Wald Berganläufe machen. Vor allem um die Muskulatur dynamisch auf die Belastung vorzubereiten und prophylaktisch gegen die Verletzungsgefahr. Ich schicke sogar einige zum Hürdentraining in benachbarten Verein, weil für mich Hürdentraining der beste Koordination-, Kraft- und Sprungfähigkeit- Training ist.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  6. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    RunSim (05.10.2018)

  7. #105
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    denn wenn man 3000m mit 13 Min.+ läuft, dann gibt es viele Dinge die man verbessern kann. Da muss man nicht bei der Fussarbeit anfangen, da gibt es essentiellere Probleme, die leichter zu korrigieren sind um erst mal annähernd in die Regionen zu gelangen, die mountaineer anspricht. Von daher ist es doch natürlich, dass die Leute einfach nur ihre Intervalle ablaufen wollen und keine Kniehebeläufe oder Anfersen machen wollen.
    Falsch.
    "leicht zu korrigierenden Regionen" kann man leicht korrigieren.
    Deswegen sollte man so früh wie möglich sich mit den schweren Sachen, wie Laufstilkorrektur, befasen. Sonst werden die schlechte Eigenschaften im Kleingehirn so fest gespeichert, dass man sie nur mit sehr viel Arbeit wieder verändern kann.

    Auf die Zeiten sollte man dabei nicht schielen, weil das spielt hier gar keine Rolle. Auch sub30/10km Läufer machen nicht alles richtig und (manchmal) versuchen es zu korrigieren.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  8. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    leviathan (05.10.2018), RunSim (05.10.2018)

  9. #106
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Falsch.
    "leicht zu korrigierenden Regionen" kann man leicht korrigieren.
    Deswegen sollte man so früh wie möglich sich mit den schweren Sachen, wie Laufstilkorrektur, befasen. Sonst werden die schlechte Eigenschaften im Kleingehirn so fest gespeichert, dass man sie nur mit sehr viel Arbeit wieder verändern kann.

    Auf die Zeiten sollte man dabei nicht schielen, weil das spielt hier gar keine Rolle. Auch sub30/10km Läufer machen nicht alles richtig und (manchmal) versuchen es zu korrigieren.
    Rolli, du magst eine Ausnahme sein. Aber nüchtern betrachtet, die wenigsten Ü40 nehmen das Thema so ernst, dass sie gewillt sind quasi wieder bei Null anfangen sich zu bewegen. Die schielen zuerst auf die Zeit und solange die auch mit "laufenden" Mitteln zu verbessern ist, nehmen sie diesen Weg des geringsten Widerstandes.

    Die Sache ist ja auch was das eigentliche Ziel des Trainings ist. Wirklich noch schneller werden oder einfach sein Niveau halten.

    Was ich damit sagen will, du hast in der Sache völlig recht, aber du hast zumeist nicht das entsprechende Material zur Hand. Sprich, du vergraulst mit der Zeit die Leute die eben genau keine Bock auf den technischen "Unsinn" haben.

  10. #107

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    Dem Rolli seine Tastatur war schneller...

    Im Ü40 Alter sehe ich folgende Problematik:
    Auf Ausdauertraining sprechen viele sehr gut an. Sie ist ja nun auch bis ins hohe Alter trainierbar.
    Dementsprechend wird sich ein Läufer, der auf die besagten unter 13 Minuten auf 3000m kommen möchte, durch Ausdauertraining recht schnell verbessern: verbessern in Form von "er benötigt weniger Zeit um die gleiche Distanz zu laufen".
    Am Laufstil ändert sich automatisch wahrscheinlich erstmal wenig bis gar nüscht.

    Irgendwann kommt der Punkt, an dem die Verbesserungen nachlassen. An diesem Punkt versucht ein Großteil der Sportler mit folgender Veränderung im Training entgegenzuwirken: und zwar mit Intensitätssteigerung.
    In der Sportwissenschaft herrscht Einigkeit darüber, dass mit zunehmender Intensität eine noch nicht gefestigte Technik verschlechtert wird.
    Das ist dann auch der Fall bei dem besagten Ü40-Hobbyläufer.

    Prinzipiell finde ich das gar nicht schlimm, wenn jemand so trainiert. Demjenigen muss nur klar sein, dass er weit vom Optimum trainiert. Wenn ihm das bewusst bzw egal ist, dann ist alles gut

    Der Grund, warum einige Ü40 Sportler dennoch so argumentieren, dass bei ihnen ja nur noch viel über die Ausdauer gehen würde, liegt meiner Meinung nach daran, dass es sehr schwer ist eingefahrene Muster zu durchbrechen.
    Das letzte Mal, dass man sowas wie Koordinationstraining gemacht hat, war wohl in der 10. Klasse in der Schule. Und nach 20 Jahren Bürotätigkeit sind die koordinativen Fähigkeiten bei vielen einfach leider sehr degeneriert.
    Das bedeutet aber nicht, dass dies nie mehr trainierbar ist.
    Es ist richtig, bestimmte Vernetzungen/Verschaltungen passieren im Kindes- und Jugendalter. Mir ist jedoch keine Studie bekannt, die besagt, dass koordinative Fähigkeiten ab Ü40 nicht mehr trainierbar seien.


    Ich stelle mal folgende These auf: der Mensch verlernt im Erwachsenenalter die Fähigkeit zu spielen!
    Und das ist einer der Gründe, warum vielen Erwachsenen das koordinative Training als sinnlos erscheint.
    Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, dass Menschen im Spiel Sachen besser lernen und festigen.
    Erwachsene gehen meist jedoch "wissenschaftlicher/verkopfter" an neue Sachen ran.
    Also für mich macht das Sinn ;-)


    Als Erwachsene haben viele zudem gelernt, dass Verbesserung zählbar/messbar sein muss. Ansonsten ist es Esoterik-Quatsch.
    Intervalltrainingsprogramme, Dauerläufe, Herzfrequenz, Schrittfrequenz...das alles ist quantifizierbar. Daher bleiben einige Erwachsene lieber beim Analysieren ihres Trainings anstatt mla etwas auszuprobieren.

    Koordinative Fähigkeiten sind nicht ganz so einfach messbar bzw vergleichbar. "Entweder man kann es oder man kann es nicht"
    Bei der Verbesserung der Koordination ist es lediglich wichtig, dass man seine eigenen Fähigkeiten auf ein höheres Level bekommt. Es ist irrelevant, um wie viel besser oder schlechter die anderen sind.



    Mir persönlich ist ziemlich wenig peinlich. Wenn ich beim Training irgendwas koordinativ nicht hinbekomme, dann ist mir das herzlich egal, wenn das die Kids problemlos hinbekommen und mich auslachen mich packt dann der Ehrgeiz, dass ich das auch hinbekommen möchte.
    nicht, dass das flasch verstanden wird. Ich mache nicht alles total toll, wahrscheinlich sogar viel falsch.
    ich probiere jedoch hier und da mla etwas aus.
    Beim letzten Stabitraining zum Beispiel habe ich "irgendwas" ausprpbiert. hab mich einbienig auf ein balanceboard gestellt und dann hab ich mit dem Armen rumgewedelt da habe ich dann gemerkt, wie schlecht mein Gleichgewichtssinn ist. Und an sowas arbeite ich dann im Stabitraining.
    Habe mich dann also nochmal einbeinig auf das Board gestellt und mit den Händen die Flexibar bewegt. Sah sicherlich lustig aus

  11. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunSim:

    JoelH (05.10.2018)

  12. #108
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Aber ich habe ihn gesehen und glaub mir (hoffentlich ist SKT nicht böse) bei Laufstil ist noch sehr viel Potenzial. Ob man das in Sekunden umrechnen kann, weiß ich nicht, weil die Individualität dabei sehr wichtig ist. Trotzdem ist es wichtig immer in Richtung Optimum zu arbeiten.
    Ist doch gut, ich laufe die aktuellen Bestzeiten lieber mit schlechtem Laufstil als mit gutem, so gibt es noch mehr Möglichkeit sich zu steigern.
    Der Status quo bleibt davon ja unverändert.
    Was sieht du als primäres Ziel der Laufstiländerung? Näher unter dem Schwerpunkt aufsetzen? Mittelfuß? Vorfuß?

    Apropos Läufer ballern am liebsten Intervalle :

    Vorhin bin ich die letzte harte Einheit vor meinem 5000er gelaufen und es lief wieder recht zufriedenstellend, mit
    3x2000m in 6:16, 6:27 und 6:24 mit 4 min GP. Beim ersten hatte ich mich mal wieder nicht im Griff und habe mich erst nach 500m in 1:29 etwas zügeln können. Der Rest lief dann aber recht gleichmäßig.
    3:04 - 3:12
    3:13 - 3:14
    3:12 - 3:12

    Hab kurz nachgedacht den ersten fürs Ego auf 9:25/3000 zu verlängern, aber in Hinblick auf den Wettkampf dann doch Vernunft walten lassen.

    @RunSim: Deine Ideen sind natürlich immer willkommen.

    Ich denke schon dass Radfahren bei mir die aerobe Ausdauer und damit auch die Schwellenleistung/Überdistanzzeiten verbessern kann. In welchem Maße wird sich zeigen.
    Schnelligkeitstraining bekommt mir leider nicht gut. Ich hab den den letzten 2-3 Jahren 6-7 Einheiten schneller als 800-T gemacht und musste in der Folge in 4-5 Fällen zumindest ein paar Tage wegen muskulären und Achillessehnenproblemen pausieren, es waren aber auch Ausfälle bis 3 Wochen die Folge.
    Bis ca. 1000-T (ca. 16,5/100) komme ich aber Erfahrungsgemäß noch ganz gut klar.
    Bei Ingebrigtsens z.B. liegt der Fokus auch auf locker und schnell laufen (bis 1500-T) und wenn es mal schneller wird als 1500-Tempo gibts einen Anschiss von Gjert aus Sorge vor Überlastungsverletzungen.
    Also werde ich es im Winter wohl mit zügigen aber kontrollierten 300-400m-Intervallen versuchen und mich von 17.0 -> 16.0/100m rantasten.
    Lauf-ABC/Koordinationsübungen stehe ich aufgeschlossener gegenüber, sollte ich mal mit einer Gruppe in der Halle sein würde ich da auch dran teilnehmen, da ich diesen Winter ein Auto habe sind die beiden LA-Hallen in der Nähe jetzt auch besser erreichbar für mich.
    1500m: 4:22,74 (04.08.2017)
    3000m: 9:17,08 (08.09.2018)
    5000m: 15:54,10 (09.10.2018)
    10km: 35:53 (26.08.2018)

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von SKTönsberg:

    RunSim (05.10.2018)

  14. #109
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Was ich damit sagen will, du hast in der Sache völlig recht, aber du hast zumeist nicht das entsprechende Material zur Hand. Sprich, du vergraulst mit der Zeit die Leute die eben genau keine Bock auf den technischen "Unsinn" haben.
    Kann schon sein.
    Ich sehe aber die Aufgabe eines Trainers wie eines Mathelehrers:
    Auf die Frage wie viel ist 2 x 2 und der Antwort "5", reicht nicht zu sagen, "OK, wir klatschen jetzt in die Hände, weil das mehr Spaß macht", sondern, man muss schon erklären, dass es falsch ist und warum.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  15. #110
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Kann schon sein.
    Ich sehe aber die Aufgabe eines Trainers wie eines Mathelehrers:
    Auf die Frage wie viel ist 2 x 2 und der Antwort "5", reicht nicht zu sagen, "OK, wir klatschen jetzt in die Hände, weil das mehr Spaß macht", sondern, man muss schon erklären, dass es falsch ist und warum.
    Darum kann den Lehrer auch niemand leiden Wie gesagt, ich bin ganz bei dir was die Sache an geht, aber die Realität beurteile ich etwas anders und mich nehme ich als erstbestes schlechtes Beispiel.

    Aber vielleicht werde ich mich an dich zurückbesinnen in meinem Bestreben wenigstens mal die 3k sub11 zu knacken. Lange Schritte,
    erkennbarer Kniehub, Anfersen, Aufrechter Oberkörper, nicht ins Hohlkreuz fallen. Kurzer Fussaufsatz, aktiv durchziehen und was weiss ich noch. Schaun wir mal.

  16. #111

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    Koordination/Lauf-ABC war in meiner Jugend, wenn ich recht erinnere, bei nahezu jedem LA-Training dabei. (Ich fand das eher eine langweilige Pflichtübung und habe damals nie so richtig kapiert, warum man das ständig machen musste...). Daher bin ich auch gewiss nicht dagegen, das zu machen, egal in welchem Alter. Richtig gemacht sollte es auch Verletzungen eher vermeiden.
    Und Lauftechnik auch nicht so extrem anspruchsvoll ;), das kann man auch Bewegungslegasthenikern zumuten.

    Während ich bei Hürdenlauf schon vorsichtiger wäre. Der DLV hat vor etwa 30 Jahren eine Reform der Schüler/Jugendwettbewerbe gemacht und u.a. die Blockmehrkämpfe eingeführt. Wegen der überragenden Bedeutung des Hürdenlaufs hatte eine Zeit lang fast jeder Mehrkampf bei U14-16 Hürdenlauf dabei. Natürlich ist es richtig, dass der Hürdenlauf alles Mögliche schult und auch, dass man potentiell gute Mehrkämpfer oft am guten Hürdenlauf erkennen mag. Denn die guten Mehrkämpfer sind meistens Bewegungstalente und lernen schwierige koordinative Abläufe sehr schnell.
    Ich war aber froh, dass ich kurz vorher noch einen Sechskampf und einen Fünfkampf ohne Hürden machen konnte; denn obwohl kein totaler Bewegungslegastheniker (mit relativ geringer Körpergröße war ich gar nicht so schlecht im Hochsprung) war Hürdenlauf sehr schwierig für mich und ich hätte mit Pflichthürden ziemlich sicher keinen Mehrkampf mehr bestritten, weil Hürden einfach zu viel Zeit verschlungen hätte und ich immer noch schlecht gewesen wäre.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  17. #112
    Avatar von SKTönsberg
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    Tss Hürdenlauf...
    Ich bin schon froh wenn ich nicht an der Bordsteinkante hängenbleibe.
    1500m: 4:22,74 (04.08.2017)
    3000m: 9:17,08 (08.09.2018)
    5000m: 15:54,10 (09.10.2018)
    10km: 35:53 (26.08.2018)

  18. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von SKTönsberg:

    JoelH (05.10.2018), leviathan (05.10.2018)

  19. #113
    Avatar von totti1604
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    Zitat Zitat von SKTönsberg Beitrag anzeigen
    Tss Hürdenlauf...
    Ich bin schon froh wenn ich nicht an der Bordsteinkante hängenbleibe.
    +1

  20. #114
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Heute kein Hürdentraining... aber schon gelaufen.
    Abschlusstraining für die Jungs, Aufbautraining für mich.

    Geplant:
    8x400+100 Rollen mit 3'GP in 76s
    Gelaufen:
    74, 73, 73, 74, 73, 72, 72, 72...
    Alles Locker, alles ohne Druck, das Rollen ging auch sehr schön rund. Super zufrieden! Super überrascht!
    Es ist noch zu früh zu sagen, dass die neue Trainingsansätze greifen, bin aber schon so zufrieden, dass ich mit Teilen der Gruppe mitlaufen kann.

    Jetzt ab nach Südtirol, eine Woche Wandern.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  21. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    leviathan (06.10.2018), RunSim (09.10.2018), thrivefit (07.10.2018)

  22. #115

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    Damit der Fred nicht schon jetzt in die ewigen Jagdgründe eingeht....

    Ab sofort steht bei mir schonmal mindestens 1xpro Woche Stabi/Kraft auf dem Plan.
    Am Anfang ist auch ein Plyo-Teil dabei, das macht Spaß :-) Besser wäre es, wenn ich noch ein zweites Mal ein solches Training in der Woche durchführen würde, müsste ich dann aber selbstständig zuhause machen.
    Das Aufwärmen wird auch etwas modifiziert, also weg vom reinen Einlaufen mit anschließendem Lauf-ABC. Vielmehr auch mal etwas anderes machen, z.B. Seilchenspringen oder direkt Übungen ins Einlaufen integrieren etc.
    Ich bin der Meinung, dass das Aufbrechen von eingefahrenen Trainingsstrukturen durch abwechslungsreicheres Training langfristig etwas bringen wird.

  23. #116

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    Zitat Zitat von SKTönsberg Beitrag anzeigen
    Tss Hürdenlauf...
    Ich bin schon froh wenn ich nicht an der Bordsteinkante hängenbleibe.
    Im Ernst, ich finde man muss bei aller Wertschätzung von Beweglichkeit, Kraft, Stabilität usw. auch akzeptieren, dass viele Leute eben schon in der Jugend nicht zuletzt auch deshalb bei Mittel/Langstrecke landen, weil sie relative Bewegungslegastheniker sind. Jeder nach seinen Möglichkeiten und Bedürfnissen.

    Ich habe aber auch einen Fall erlebt, wo jemand, der fast an der Grenze zur körperlichen Behinderung stand, durch Laufen +LA (besonders Stabi/Grundlagen)-Training, eine erstaunliche Transformation durchgemacht. Ich weiß nicht genau, was der hatte. Vermutlich eine leichte Hüftfehlstellung (evtl. auch Schulter oder Rücken), miserable Koordination, sehr schwacher Rumpf usw. Man kennt solche Leute vielleicht aus der Erinnerung. So jemand, der zwar zwar schlank, eher schmächtig ist, den aber keiner in der Mannschaft haben wollte, weil er keinen Ball fangen (oder treffen) kann, sondern den Kameraden in den Weg stolpert.

    Der konnte nur Langstrecke laufen und am Anfang kaum das bzw. sah es nicht schön aus. Als ich den traf, war ich 14, er 17 und ich war deutlich schneller. Er hatte da schon begonnen zu laufen, ist dann aber gut zwei Jahre lang zusätzlich zum LA-Training gekommen und hat dadurch Haltung, Koordination usw. deutlich verbessert. Da hätte man wirklich vorher-nachher-Filme machen können. Er hat immer vermutlich immer noch keine Preise für eleganten Laufstil gewonnen, ist aber mit Anfang 20 meiner Erinnerung nach so was wie 17:xx, 36:xx und Marathon deutlich unter 3, vermutlich unter 2:50 gelaufen.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  24. #117
    Avatar von SKTönsberg
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    15:54,10 min
    1500m: 4:22,74 (04.08.2017)
    3000m: 9:17,08 (08.09.2018)
    5000m: 15:54,10 (09.10.2018)
    10km: 35:53 (26.08.2018)

  25. Folgenden 6 Foris gefällt oben stehender Beitrag von SKTönsberg:

    alcano (09.10.2018), D.edoC (09.10.2018), MichelleFiona (10.10.2018), Rajazy (11.10.2018), RunSim (10.10.2018), thrivefit (12.10.2018)

  26. #118

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    Geilomat!!! Glückwunsch :-)

    Biste sicherlich auch selber mit zufrieden, wa? ;-)

  27. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunSim:

    SKTönsberg (10.10.2018)

  28. #119
    Avatar von D.edoC
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    Sub 16 in der Tasche!
    Glückwunsch!

    Sub 9 wird hart, aber deutlich realistischer als noch mit 16:26. Ich habe damals für meine erste Sub9 eine 15:39 benötigt. Aber alles ist möglich! Lass Dich aber erst ein mal feiern! Du hast es verdient!
    800m: 01:59,95 (03.08.2012)
    1.500m: 04:02,96 (03.06.2017)
    3.000m: 08:45,29 (29.04.2017)
    5.000m: 15:06,64 (19.05.2018)
    10km: 31:22 (02.09.2018)

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    SKTönsberg (10.10.2018)

  30. #120
    Avatar von totti1604
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    Zitat Zitat von D.edoC Beitrag anzeigen
    Sub 16 in der Tasche!
    Glückwunsch!

    Sub 9 wird hart, aber deutlich realistischer als noch mit 16:26. Ich habe damals für meine erste Sub9 eine 15:39 benötigt. Aber alles ist möglich! Lass Dich aber erst ein mal feiern! Du hast es verdient!
    +1

    Klasse Leistung.

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    SKTönsberg (10.10.2018)

  32. #121
    Avatar von MichelleFiona
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    Gratuliere, super Leistung

    Mein eigenes Training ist momentan nicht so spannend. Ich habe festgestellt, dass ich etwas mehr Zeit in das Sammeln von Kilometern investieren sollte. Also werde ich diesen Monat wohl vor allem Dauerläufe abspulen. Wobei ich lockere Sprints im Kinderlauftraining mache und im Vereinstraining Kraft. Im November bereite ich mich dann intensiver auf die Crossläufe vor. Glücklicherweise haben wir am Tag immer noch 22-24 Grad so das mir die ungeliebten DL leichter fallen.

    Zum Thema Lauf-ABC und Koordination bei Erwachsenen habe ich wohl eine ziemlich andere Meinung als einige hier. Ich finde das man zuerst einmal zwischen den beiden unterscheiden sollte. Lauf-ABC sind oft Standartübungen die leider viel zu oft einfach abgespult werden wie ein notwendiges Übel. Selbst auf Wettkampfplätzen sieht man immer die gleichen mittelmässig ausgeführten Übungen. Oft sind diese automatisiert. Und die Athleten hinterfragen auch kaum den Sinn dahinter.

    Wenn ich von Koordination spreche, rede ich nicht von Lauf-ABC, denn um die Koordination zu trainieren darf man keine Übungen machen die automatisiert sind. Im Gegenteil als Trainer muss man sich dort ständig neue Übungen ausdenken die der Athlet nicht von Beginn an kann. Es müssen Übungen sein die am Anfang schwer fallen und bei denen fühle ich mich auch oft wie ein Bewegungslegastheniker fühle. Sobald der Athlet die Übung aber zu 75% kann, ist es keine Koordination mehr, denn er fängt bereits an zu automatisieren.

    Ich persönlich finde einfach, dass wenn man vor allem im Sprint aber auch über 800 und 1500 Meter langfristig Erfolg haben will, einen entsprechenden Laufstil benötigt. Ein aktiver Fussaufsatz und die Ganzkörperstreckung sind auch wichtig für Mittelstreckler. Leider sind nur wenige Menschen von Geburt an mit dem idealen Laufstil gesegnet. Ich sehe oft Laufstile bei denen schon das zusehen weh tut. Aber man könnte diese mit etwas Aufwand verbessern.


    Ich verstehe, dass ein Erwachsener der zum Ausgleich oder Spass läuft, sich nicht mit diesen Dingen beschäftigt und finde dies auch ok. Hat man dagegen Ambitionen gehören für mich ein Minimum an Laufschule, Koordination und auch Stabi dazu. Vor allem bei noch jungen Athleten, sollte man als Trainer auf Laufschule, Koordination, Kraft (Stabi) und auch Schnelligkeit beharren.

    Ich selber hatte zwar das Glück dass ich von Anfang an einen akzeptablen Laufstil hatte. Aber ich war nie ein Bewegungstalent. Ich konnte sehr lange nicht Seilspringen oder einen Ball fangen und ich habe als Kind und Jugendliche Sport (ausser Reitsport) regelrecht gehasst. Koordination fällt mir bis heute schwer und ich verzweifle oft regelrecht daran. Ich fühle mich dabei oft unfähig etc. Ihr glaubt mich wie oft ich während dem Koordinationstraining mich mit meinem Freund gestritten habe Trotzdem habe ich es weiter versucht und bin mittlerweile nach meiner dritten Laufsaison sehr zufrieden mit meinen Fortschritten. Ich kann so viele Dinge, die vorher unvorstellbar waren wie z.b. Hürden laufen, Seilspringen, oder viele Koordinationsübungen die ich automatisieren konnte.

    Für mich macht aber auch die Kombination die MD so interessant, sowie die vielen verschiedenen Trainings und Trainingsansätze. Deswegen kann man aber auch so oft und lange darüber diskutieren
    Bestzeiten
    200 m 28.44 (30.09.2017)
    400 m 61.55 (30.09.2017)
    600 m 1:39.15 (28.04.2018)
    800 m 2:20.74 (10.09.2017)
    1000 m 3:03.08 (26.07.2017)
    1500 m 5:13.60 (10.06.2017)
    3000 m 11:37.16 (12.09.2018)
    5 km 20:05.20 [P: 4:01] (10.12.2016)
    6.2 km 25:04.10 [P: 4:02] (30.04.2016)

  33. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von MichelleFiona:

    alcano (10.10.2018), JoelH (10.10.2018), RunSim (10.10.2018), thrivefit (12.10.2018)

  34. #122

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    MichelleFiona, besser hätte man es nicht erklären können.
    Der eigene Fortschritt im Bereich Koordination ist relevant. Nicht, ob man selbsterklärter Bewegungslegastheniker ist oder nicht.
    Selbstredend gibt es gravierende Unterschiede, auf wlechem Niveau man hier arbeitet.
    Nur eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche: wer in dem Bereich nicht trainiert, wird seine volles Potential nicht abliefern. Und/oder die Verletzungsanfälligkeit steigt.

    Für Leute, die "stupide" Koordinations- und/oder Stabiübungen gar nicht mögen: es gibt auch die Möglichkeit durch andere Sportarten in diesen Bereichen zu trainieren. Man trainiert dann "unweigerlich". Aber auch hier muss man die sportartspezifischen Techniken üben. Und da kommt dann oftmals leider der "Bewegungslegastheniker" ins Spiel.

    Ich bin mit einem Kanusportler z.B. mal für einige Zeit Badminton spielen gegangen. Der hatte koordinativ auch etwas aufzuholen. Am Anfang war es eine Katastrophe. Aber es wurde von mal zu Mal besser und nach ein paar Monaten konnte er wirklich gut spielen und wir konnten richtige "Battles" machen :-)
    Wenn man Badminton richtig spielt, dann wäre dies sicherlich fürs Laufen auch nicht gerade schlecht. Man muss da ja auch so leichtfüßig vor uns zurück etc.
    Klettern/Bouldern wäre als Ersatz für Stabi auch denkbar.

  35. #123
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    Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Ergebnis, ich hatte nicht mehr mit einer Zeit unter 16 Minuten gerechnet. Die letzten Intervalltrainings deuteten eher auf eine Zeit im Bereich 16:10-16:15 hin und entsprechend wollte ich etwa 3:15 anlaufen. Aber auch damit wäre ich bereits sehr zufrieden gewesen, da mir in den letzten Wochen Trainingsvolumen fehlte bei 40km/Woche und für meine Verhältnisse wenig Alternativtraining. Aber es scheint so das die Ausdauer nicht so schnell weggeht.

    Das Feld bestand aus 24 Läufern von denen 2 etwa 15:30 angepeilt haben und dahinter einige die etwa 16:00-16:30 laufen können. Das Niveau war insgesamt recht hoch. Obwohl es nur 1 Lauf gab blieb nur einer über 20 Minuten, auch alle 3 Frauen waren schneller.
    Die Bedingungen waren optimal, etwa 17 Grad, trocken und kein Wind.
    Am Start sortierte ich mich zunächst an 3. Stelle hinter meinem Teamkollegen Julian, der 15:59 als Ziel hatte, ein. Nach 400m in 1:16 ging dann der spätere Sieger vorbei und hing sich an Marco (ab und zu als marreh hier im Forum und mit Ziel ca. 15:30 und mit dem ich schon öfters Wettkämpfe gelaufen bin) dran. Nach 1 km waren die beiden schon ein ganzes Stück weg. Sie passierten die 1000m-Marke in 3:04, meine Gruppe in 3:12. Ohne die Rundenzeiten hätte ich gedacht wir laufen 3:25, also wusste ich das es ein guter Tag ist.
    Es drängelten sich ab und zu ein paar andere Läufer in die eigentlich nicht vorhandene Lücke, außer etwas Sicherheitsabstand um Kontakt zu vermeiden, zwischen Julian und mir, wenn ich meine Linie gehalten hätte hätte es wahrscheinlich gekracht. Auch wenn sie uns ab und zu in die Hacken getreten sind ist alles gut gegangen und auf dem 3. km sind sie dann auch abgefallen. Nach 2 km hatten wir 6:28 (3:16) nach 3km 9:41 (3:15). Bis hierhin hat sich das noch sehr locker für einen 5er angefühlt, wollte dann aber noch den 4.km abwarten ehe ich vorbei bin. Nach 4km in 12:57 (3:16) wusste ich das ich was machen muss wenn ich noch unter 16 Minuten bleiben will, also bin ich vorbei und die nächste Runde in 73s gelaufen dann 200m in 36s und die Schlussrunde dann in 67,5s für einen letzten km in 2:56,x auf eine Endzeit von 15:54,10.
    Marco und Julian liefen am Ende ebenfalls persönliche Bestzeiten in 15:33 und 16:02.

    @DedoC: Bei mir lagen in den vergangenen Jahren immer etwa 11 Sec/km zwischen 3k-RT und 5k-RT, vom Gefühl her hat sich das auch nicht geändert, ich denke wenn ich vorgestern mit dem Feld 3000m gelaufen wäre dann wäre das 50/50 gewesen ob es mit 8:xx klappt. Ich hab einfach eine sehr viel schlechtere Überdistanz als andere.
    1500m: 4:22,74 (04.08.2017)
    3000m: 9:17,08 (08.09.2018)
    5000m: 15:54,10 (09.10.2018)
    10km: 35:53 (26.08.2018)

  36. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von SKTönsberg:

    JoelH (11.10.2018), leviathan (11.10.2018), Rolli (Heute), RunSim (11.10.2018), thrivefit (13.10.2018)

  37. #124
    Avatar von SKTönsberg
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    Hier noch die letzte Woche vor dem Wettkampf:

    Mo: 2km Schwimmen 40:52
    Di: 20 min C (Crosstrainer) + Kraft + 20 min C
    Mi: 13,5km @5:12
    Do: 39km Rad @27,5 km/h
    Fr: 3x2000m in 6:22, 4 min P, ges. 12,5km, Härte: 6,5
    Sa: 22 min C + Kraft + 23 min C
    So: 4x330m rollen als VB in 56s, 1 min P, ges. 9,4km

    35km, 6:23h

    Mo: ---
    Di: WK

    Am Sonntag wollte ich eigentlich 300er laufen, aber Sportplatz war gesperrt sodass ich auf die Straße ausweichen musste ohne Tempokontrolle. Wollte eigentlich 300er in 54s laufen habe dann auch den 1. nach 54s abgedrückt aber waren 330m wie ich hinterher festgestellt habe. War erst nicht so erfreut aber hat ja zum Glück keine Probleme gemacht. Danach in jeweils 57s etwas lockerer gelaufen.
    1500m: 4:22,74 (04.08.2017)
    3000m: 9:17,08 (08.09.2018)
    5000m: 15:54,10 (09.10.2018)
    10km: 35:53 (26.08.2018)

  38. #125

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    Hallo zusammen, bisher war ich passiver Leser dieses Fadens und im sub 40 Faden aktiv, da mein Fokus doch eher auf den 10km lag. Nächste Saison möchte ich den Fokus jedoch auf die 3.000m legen, was ich daher einfach mal als Mittelstrecke definiere Nach ca. 1,5 Jahren Lauferei zwischen 2008 und 2009, laufe ich seit Anfang 2017 wieder. Ich bin 35 und hoffe meine Achillessehnenbeschwerden nach ca. 3 Monaten hinter mir zu lassen. Diese sind auch der Grund, weshalb ich (aktuell) keine hohen Umfänge vertrage. 40 WKM sind wohl das höchste aller Gefühle. Über 10km habe ich mehrere tiefe 39er-Zeiten aus 2017 u. 2018 stehen, über 5.000m eine 18:40 aus 2018. Über 3.000m habe ich mich über 11:11 und 11:02 in 2017 auf 10:33 und 10:33 in 2018 verbessert. Nächstes Jahr möchte ich gerne unter 10:15 laufen. In den letzten 3 Monaten konnte ich leider nur sporadisch laufen, hoffe aber aufgrund einiger Rennradfahrten nicht allzu stark abgebaut zu haben. Einschätzen kann ich mein aktuelles Leistungsniveau daher leider nicht.


    Wie sollte ich unter Berücksichtigung der leider nur geringen möglichen Umfänge mein Training gestalten? In welcher Bandbreite sollte die Länge der Dauerläufe und deren Geschwindigkeit liegen? Die Intervalle sollten sicher eher kürzer ausfallen. Welche Einheiten wären besonders sinnvoll?

    Ich bin auf eure Rückmeldungen gespannt

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