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Ergebnis 2.001 bis 2.025 von 3047
  1. #2001
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Gestern eine schöne Einheit in der Hitze :-)
    5x1000m mit 400m TP:

    3:27 / 3:27 / 3:28 / 3:30 / 3:29

    Alleine gelaufen, ich muss zugeben, dieses Mal war es anstrengend. Nix mit die ganze Zeit locker rumlaufen, ich musste mit mir kämpfen ;-)
    Laktat war zwar noch nicht extrem, aber es klopfte zumindest an der Haustür
    Nachher war ich froh, dass ich es durchgezogen habe. 3:30er Schallmauer bei 1000er Intervallen ist jetzt abgehakt, das tut gut! Die 2000er und 3000er Intervalle in dem Tempo folgen dann hoffentlich im Herbst bei der nächsten Vorbereitung und danach mag ich es kaum aussprechen...


    Das liest sich gut an! 1000er sub3:30 mit 400m TP als standard zu etablieren ist top!
    Längere Intervalle folgen bestimmt!

    Bin letzte Woche vor Hamburg 2x1000m in 3:25/km + 2x500m in 3:10/km mit 3 min Gehpause gelaufen und war jenseits weit von locker, trotzdem hat sich gut angefühlt. Dann die 3000m nach Hamburg... das erste km in 3:35/km hat sich härter angefühlt als die 1000er in 3:25/km ein paar Tage davor Wollte eigentlich aussteigen. Waren allerdings daheim viele Freunde und Bekannte da und habe mich die ganze Zeit angefeuert, dann war es mir peinlich auszusteigen und habe mich irgendwie durchgequält. Danach war ich allerdings in einem Tief bis gestern. Deshalb habe ich mich gestern trotz nur 0.3'' PB sehr gefreut. Hilft mir enorm wieder aus dem Loch zu klettern - vor allem für den Kopf. Hoffentlich geht es jetzt wieder aufwärts.

    Was ich wieder für mich festgestellt habe, dass mir Ruhetage direkt vor Wettkämpfe überhaupt nicht gut tun und auch viel rausnehmen (viel Tappern) auch nicht. Nach dem 10er vor 2 Monaten ging mir ähnlich. Deshalb habe ich Vorgestern (ein Tag vor 800m) 3x30'' schnell (ca 3er Schnitt, Straßenschuhe) nach 20 min Traben im Park in 6er pace gemacht. Und gestern hatte ich fantastische Beine und sehr gute allgemeine Verfassung und keine matschige kraftlose Beine wie am Sonntag. Werde am Freitag das gleiche machen. Das gleiche gilt für das Einlaufen. Ansteigendes Einlaufen bis knapp unter 4er Pace mit anschließend 2-3 Steigerungen (nur Steigerungen mit Spikes) hat sich bei mir auch bewährt - natürlich mit genug Abstand zum Wettkampfstart.

    Rajazy, wir hatten ja mal vor mehr als einem Jahr laut gedacht und uns über so "hohe Ziele" unterhalten. Die 35 Minuten auf 10km schienen uns damals als utopisch und als fast nicht erreichbar. Es soll nicht arrogant oder vermessen klingen, aber nach der Einheit gestern finde ich es denkbar, dieses Tempo über 10km laufen zu können. Nicht kurzfritstig, nicht dieses Jahr, aber ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage, dass es Ende 2020 möglich sein könnte.
    Meine Beine können das tempo gut laufen, ich brauche jetzt "nur noch" die nötige Ausdauer um das Tempo über die Strecke zu bringen
    Das war das erste woran ich gedacht habe, als ich deine 3000m sub10 hier gelesen habe Du bist auf jeden Fall auf den richtigen Weg und das hast definitiv das Talent und das Mindset dafür! Ich finde deine Entwicklung sehr schön zu verfolgen, Simon. Weiter so!

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rajazy:

    RunSim (06.06.2019)

  3. #2002
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Der WR, M50 über 1500m von David Health 2015 liegt bei 3:58,26min.

    Es wäre interessant, zu erfahren, wie diese älteren Herren trainieren.
    Bestimmt mit Ibu

  4. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rajazy:

    Rolli (06.06.2019), RunSim (06.06.2019)

  5. #2003

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    Danke, Rajazy! Das motoviert mich weiter zu machen

    Tapering ist wirklich so eine Sache. Du hast es ja schon richtig festgestellt, dass du anscheinend eher nur wenig vor Wettkämpfen rausnehmen solltest um an der Startlinie fit zu sein.
    Wie wäre bei dir die Überlegung, die beiden letzten Tage vor dem wettkampf so wie du beschrieben hast zu laufen und die tage davor ggf. ein bisschen rauszunehmen? Nicht ganze Tage weglassen und Intensität gleich lassen, aber ggf etwas weniger Umfang. Statt 5x1000m nur 3x100m oder sowas? Statt 14km Dauerlauf nur 10km?
    Ist aber nur so eine Idee. Habe ich selber nicht ausprobiert. Anscheinend brauchst du eine vernünftige Muskelspannung vor dem Wettkampf und das sollte doch eigentlich durch die zwei Tage vor dem Wettkampf gut einzustellen sein.

  6. #2004
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Rajazy Beitrag anzeigen


    Das liest sich gut an! 1000er sub3:30 mit 400m TP als standard zu etablieren ist top!
    Ich dagegen finde die Intervalle erstaunlich langsam für die Ergebnisse, was Simon bei Wettkämpfen liefert.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  7. #2005
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ich dagegen finde die Intervalle erstaunlich langsam für die Ergebnisse, was Simon bei Wettkämpfen liefert.
    Simon, strenge dich an!

    Man kann auch andersrum sagen, dass die Wk-Ergebnisse erstaunlich gut sind, für die Intervalle was Simon im Training läuft

    Ich bin von 10k-RT Intervalle ausgegangen, welche Simon Richtung lange Intervalle ausbauen möchte. Als QTE würde ich das nicht bezeichnen. Es sei denn, Simon "trabt" eher in den 400m-Pausen bei 4:30er Pace - wie richtige LDler halt

    Im Prinzip gebe ich dir absolut recht, dass ich immer wieder erstaunt bin, welche Ergebnisse Simon liefert verglichen mit dem was er im Training an QTEs läuft.

  8. #2006
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Tapering ist wirklich so eine Sache. Du hast es ja schon richtig festgestellt, dass du anscheinend eher nur wenig vor Wettkämpfen rausnehmen solltest um an der Startlinie fit zu sein.
    Wie wäre bei dir die Überlegung, die beiden letzten Tage vor dem wettkampf so wie du beschrieben hast zu laufen und die tage davor ggf. ein bisschen rauszunehmen? Nicht ganze Tage weglassen und Intensität gleich lassen, aber ggf etwas weniger Umfang. Statt 5x1000m nur 3x100m oder sowas? Statt 14km Dauerlauf nur 10km?
    Ist aber nur so eine Idee. Habe ich selber nicht ausprobiert. Anscheinend brauchst du eine vernünftige Muskelspannung vor dem Wettkampf und das sollte doch eigentlich durch die zwei Tage vor dem Wettkampf gut einzustellen sein.
    Danke Simon!

    So ungefähr überlege ich mir neulich auch zu testen. Genauer gesagt habe ich mir so überlegt zu testen: ich mache meine recovery Woche nicht in der Wettkampfwoche sondern direkt eine Woche davor. Dann erhole ich mir gut und lasse gerne meinem Körper in standby mode verfallen. In der Wettkampfwoche erfolgt dann das Restart mit ein paar Tempospritzen bzw sehr leicht reduzierte QTEs. Werde mal bei Testwettkämpfen testen, eigentlich fast wie diese und letzte Woche. Mal schauen, was dabei am Samstag rauskommen wird.
    Deinen Vorschlag werde ich auch testen... man muss halt rumprobieren. Probieren geht über Studieren...
    "If speed is the name of the game then we should never get too far away from it." - Seb Coe.

    "A lot of people think if you do speed work all year, you'll get burned out. We don't." - Alberto Salazar

    "If you want speed, you don't need to be like a body-builder. You need to be like a ballet dancer, with springy and bouncy ankles." - Arthur Lydiard.

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rajazy:

    RunSim (07.06.2019)

  10. #2007

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    Jetzt prallen die Trainingswelten aufeinander!
    Die Trainingsweltmeister und die Trainings-Lowperformer ;-)

    Man könnte Simon und mich aber auch in die Schublade 'langfristig orientierter Trainingsaufbau' stecken! Oder wir sind einfach jung genug, um im WK Adrenalin auszuschütten ...

  11. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Ex_Sprinter:

    JoJa (06.06.2019)

  12. #2008

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    Apropos: vorgestern habe ich ein '9/10 Punkten auf der Erschöpfungsskala'-Training absolviert!
    Meine klassischen 200,300,400,300,200 mit je GP=vorheriger Laufstrecke. Ich wollte an die 16.0 je 100m heranlaufen und heraus kamen 31.5, 48.5, 64.0, 48.0, 32.0. Nahezu perfekt und für mich aktuell verdammt schnell!
    Jedoch mit 1min Bande nach dem 400er und 300er und 20min Rasenliegen am Ende. Totale Erschöpfung halt. Der Abschluss 200er war 150m komplett übersäuert und extrem gehechelt...
    Klar - es war zu schnell für meinen Körper, aber mental war das DIE Abhärteeinheit, die mich daran glauben låsst, JEDEN 800er zu Ende laufen zu können.

  13. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Ex_Sprinter:

    Rajazy (06.06.2019), Rolli (06.06.2019), RunSim (07.06.2019)

  14. #2009

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ich dagegen finde die Intervalle erstaunlich langsam für die Ergebnisse, was Simon bei Wettkämpfen liefert.
    Ja, ich wundere mich da auch manchmal
    Es ist ja nicht so, dass die Einheiten vom Gefühl her für mich nicht anstrengend sind und dass ich die mal eben so laufe.
    Die Einheit vom Mittwoch war eine der anstrengendsten Einheiten der letzten Monate, so anstrengend ist es in der Regel bei mir sehr selten. Das Laktat habe ich ordentlich gemerkt am Ende, kommt bei mir sonst nur bei MD-Einheiten vor aber nicht bei 1000er Intervallen. Und die Pausen gingen von 2:10 auf 2:30 am Ende hoch, das ist für mich ein weiteres Zeichen, dass nicht mehr viel Luft nach oben war.

    Ich kann mir nicht erklären, warum das bei mir so ist und bei anderen ganz anders...Gefühlt muss ich mich, glaube ich, ja auch anstrengen
    Viele müssen vor einem 10er Wettkampf z.B. die Langintervalle leicht schneller als Renntempo laufen. Letztes Jahr im Herbst war es z.B. so, dass ich 4x1600m in 3:50 gelaufen bin und dann beim 10er Wettkampf 3:45er Tempo. Vielleicht ändert sich das bei mir im Laufe der Trainingsjahre auch noch.
    Ich denke, solange die Ergebnisse auf den Wettkämpfen passen, muss ich noch nicht viel ändern.

    Es ist für mich auch immer eine Frage, was der Trainer mit einer bestimmten Einheit bezweckt. Das verstehen mMn leider nicht alle Sportler/innen und sehen oft nur die eine Einheit isoliert. Mein Trainer war gestern nicht dabei, aber Vorgabe war eigentlich 3:36 (angenommenes aktuelles 10er RT) und im Nachinein gesehen wäre das genau das Tempo, was für den Zweck der Einheit richtig gewesen wäre: Grundlage weiter ausbauen.
    Durch das schnellere Tempo war bei mir der Zweck der Einheit dann letztenlich eher "Kopfbarierre abbauen" und "Durchbeißen". Es ist nicht schlimm, wenn nicht jede Einheit genau nach Vorgabe gelaufen wird. Auch ich erfülle natürlich auch manchmal gerne über

    Aber wenn so ziemlich jede QTE einen anderen Zweck als ursprünglich gedacht erfüllt, macht es für mich keinen Sinn nach dem Plan des Trainers zu trainieren. Dann kann ich mich einfach bei jeder Einheit voll abschießen und schauen, was am Ende bei rumkommt.
    Die Philosophie meines Trainers ist vielleicht etwas anders als bei anderen MDlern und sehr stark auf Grundlage ausgerichtet. Und dadurch ist natürlich etwas weniger Platz für harte Einheiten im Vergleich zu anderen Trainingsphilosophien. Wie gesagt, es kann so funktionieren, muss aber nicht bei jedem.

    Zitat Zitat von Rajazy Beitrag anzeigen
    Ich bin von 10k-RT Intervalle ausgegangen, welche Simon Richtung lange Intervalle ausbauen möchte. Als QTE würde ich das nicht bezeichnen. Es sei denn, Simon "trabt" eher in den 400m-Pausen bei 4:30er Pace - wie richtige LDler halt
    Ja genau, Grundlageneinheiten im 10er RT würde ich gerne in Richtung 3:30er Tempo ausbauen. Sowas wie
    4x1600m mit 600m TP
    3x2000m mit 800m TP
    2x3000m mit 800m TP
    Die dürfen dann aber wie gesagt nicht so schwer fallen wie diese Woche die 1000er. Das merke ich daran, dass ich die Trabpausen deutlich zügiger laufen kann, es von der Puste anstrengend wird, aber nicht vom Laktat in den Beinen.
    Aktuell wäre das bei mir wohl ca. 3:40er Tempo. Das ist also noch ein langer Weg dahin.


    Zitat Zitat von Ex_Sprinter Beitrag anzeigen
    Jetzt prallen die Trainingswelten aufeinander!
    Die Trainingsweltmeister und die Trainings-Lowperformer ;-)

    Man könnte Simon und mich aber auch in die Schublade 'langfristig orientierter Trainingsaufbau' stecken! Oder wir sind einfach jung genug, um im WK Adrenalin auszuschütten ...
    Du hast Recht, ich versuche wirklich etwas langfristiger zu denken. Belastungsspitzen noch etwas dosiert einsetzen, sollte ihc länger am ball bleiben, brauche ich noch etwas Luft für die nächsten Jahre. Laufstil nicht durch ständiges "Drücken" bei den Einheiten verschleißen lassen. In Sachen Laufstil muss ich auch noch um einiges lockerer werden. Arme sind bei mir recht steif, da ist noch viel Arbeit nötig.
    WK-Adrenalin, auch so eine Sache: ich laufe zwar unheimlich gerne Wettkämpfe und freue mich da auch immer wie Bolle drauf. Aber ich versuche es mir so lange wie möglich zu bewahren, dass ein Wettkampf etwas Besonderes ist und man nicht einfach mal eben dahin fährt, ein paar Runden/Kilometer läuft und dann wieder nach Hause fährt.
    Die Wettkampfplanung macht mein Trainer, finde ich, auch sehr gut. Zumindest passt es für mich gut. Immer wieder auch Blöcke, wo nur wenige Wettkämpfe gelaufen werden. 5er,10er Straßenläufe und Crossläufe bereiten wir so gut wie nie spezifisch vor, da gibt es mental wenig Druck irgendwelche Leistungen zu erbringen. Mein Trainer sieht das eher als Bestandteil des Trainings ("intensiver Reiz für die Grundlage") und nicht als Ziel in der Saison. Und dann bin ich (hoffenltich) bei den nur wenigen ganz wichtigen Wettkämpfen in der Saison umso mehr motiviert

    Naja, ich merke, es ist vielleicht ein bisschen viel Blabla von mir. Man kann viel auseinander plücken und tot analysieren. Am Ende muss jeder einen Weg finden, der für ihn persönlich gut passt


    Zitat Zitat von Ex_Sprinter Beitrag anzeigen
    Apropos: vorgestern habe ich ein '9/10 Punkten auf der Erschöpfungsskala'-Training absolviert!
    Den Rasen von ganz nah beim Wachsen beobachten, das muss auch mal sein

  15. #2010

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    Zitat Zitat von Ex_Sprinter Beitrag anzeigen
    Klar - es war zu schnell für meinen Körper, aber mental war das DIE Abhärteeinheit, die mich daran glauben låsst, JEDEN 800er zu Ende laufen zu können.
    Sowas sollte defintiv auch ab und an Bestandteil des Trainings sein. Hört sich gut an, was du da gemacht hast

  16. #2011
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Sowas sollte defintiv auch ab und an Bestandteil des Trainings sein. Hört sich gut an, was du da gemacht hast
    Das ist bei jedem etwas anders. Ich benötige eigentlich keine "seeing god session" im Training, um in eine gute Form zu kommen. Vielleicht wäre so etwas sogar gut. Aber das Maß an Rekombedarf im Anschluss lässt die Rechnung unterm Strich dennoch unattraktiv erscheinen.

    @Sprinter: Wow
    nix is fix

  17. #2012
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das ist bei jedem etwas anders. Ich benötige eigentlich keine "seeing god session" im Training, um in eine gute Form zu kommen. Vielleicht wäre so etwas sogar gut. Aber das Maß an Rekombedarf im Anschluss lässt die Rechnung unterm Strich dennoch unattraktiv erscheinen.
    Alles Relativ.

    Sehr starke Reitz = lange Rekom, aber auch starke Stimulation.
    Leichte Reitz = kurze Rekom, aber auch leichte Stimulation, die wieder durch erhöhte Trainingsfrequenz ausgeglichen werden muss.

    Trainingsphilosophie eben.
    Für mich ist die periodisierte Mischsform immer noch die beste Methode. Für mich.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  18. #2013
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Die Wettkampfplanung macht mein Trainer, finde ich, auch sehr gut. Zumindest passt es für mich gut. Immer wieder auch Blöcke, wo nur wenige Wettkämpfe gelaufen werden. 5er,10er Straßenläufe und Crossläufe bereiten wir so gut wie nie spezifisch vor, da gibt es mental wenig Druck irgendwelche Leistungen zu erbringen. Mein Trainer sieht das eher als Bestandteil des Trainings ("intensiver Reiz für die Grundlage") und nicht als Ziel in der Saison. Und dann bin ich (hoffenltich) bei den nur wenigen ganz wichtigen Wettkämpfen in der Saison umso mehr motiviert
    :
    Ich bin mal gespannt, wie Rene das lösen wird, wenn der Norm-Druck dazu kommt. Erst hier werden die Trainer so richtig gefordert. Erst da ist die Fingerspitzigkeit und die Risikoabwägung so richtig gefragt. Nicht nur eigene Vorstellungen sondern auch der Vorstellungen der Sportler, des sozialen Umfelds des Sportler und auch der mediale Druck spielen da eine viel größere Rolle.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    RunSim (07.06.2019)

  20. #2014

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Für mich ist die periodisierte Mischsform immer noch die beste Methode. Für mich.
    Was heißt das grob, periodisierte Mischform?
    Bzw. hast du einen Link dazu für eine Erklärung? Das kann man sicherlich ja nicht mal eben in einem Satz erklären.

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ich bin mal gespannt, wie Rene das lösen wird, wenn der Norm-Druck dazu kommt. Erst hier werden die Trainer so richtig gefordert. Erst da ist die Fingerspitzigkeit und die Risikoabwägung so richtig gefragt. Nicht nur eigene Vorstellungen sondern auch der Vorstellungen der Sportler, des sozialen Umfelds des Sportler und auch der mediale Druck spielen da eine viel größere Rolle.
    Du hast natürlich Recht, bei Rene und mir ist es recht "einfach". Im besten Fall laufen wir die Qualis bei der Deutschen und haben dann für das kommende Jahr Ruhe und können ganz entspannt aufbauen ohne Zwischendurch fit für Normen sein zu müssen.
    Bei den Jugendlichen ist es ganz anders, da muss man z.B. im Mai die Norm laufen um dann im Juni beim Höhepunkt (für viele Westfalen oder NRW-Meisterschaften) nochmal einen Ticken stärker zu sein...

    Am Rande bemerkt: Es ist so ungerecht...ein M14er von uns, letztes Jahr noch in der M13 eine 2:26/800m stehen, läuft in diesem Jahr jedes Rennen 3 Sekunden schneller. Einstieg in der Halle mit 2:18, dann ersten Rennen draußen 2:16, dann vor einer Woche 2:13... jetzt rechnet er mir schon vor, wann er mich überholt hat
    Bei den "Kids" läuft auch viel durch Psyche ab. Der Junge ist sowas von in einem Hoch und dann läuft der einfach los...
    Ich halte dagegen und werde mich natürlich nicht kampflos geschlagen geben
    Dieses Jahr soll er mich noch nicht haben, nächstes Jahr kann ich dann nur noch auf Strecken ab 3000m verteidigen

  21. #2015
    It's Showtime! Avatar von Maddin85
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    Standard Thema Wettkampfplanung

    Interessiertes Thema, das hier angesprochen wurde. Dass es günstig sein könnte, wenn ein Trainer die Wettkämpfe festlegt, auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Bisher habe ich mir selbst die Wettkampfplanung überlegt, sowie die Saisonhöhepunkte mit passenden Aufbauwettkämpfen vorbereitet. Im Vorfeld einer DM über 1500m bin ich stets mehrere 1500er gelaufen, aber auch 3000er und 5000er.

    1. Grundlagenphase: hier stehen Crosswettkämpfe, 5km- und 10km-Läufe auf dem Programm, sowie einzelne Rennen in der Halle

    2. Bahnsaison: vermehrt 1500m, 3000m und 5000m, Schwerpunktsetzung hängt vom Saisonziel ab. In der Regel strebe ich 2 Wettkämpfe pro Monat an.

    Natürlich berät mich mein Trainer bei der Zielsetzung und der Auswahl der Wettkämpfe.
    M50 Runner's World Weltrekorde, bestenlistenfähige Strecken:
    800m in 2:08,91min (Sprinter)
    1500m in 4:43,29min (icke)
    3000m in 9:58min (Rolli)
    5000m in 17:32min (Rolli)
    10000m in 37:17min (Rolli)
    10km Strasse 36:48min (icke)
    Halbmarathon 1:21:52h (icke)
    Marathon? Keine Ahnung!

  22. #2016

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    Jetzt, wo Simon das schreibt ... wir haben als AK-Sportler ja wirklich grosse Vorteile, wenn die Qualis bis ins Folgejahr gelten. Das habe ich gemerkt, wenn mir mal selbst noch welche fehlten und ich dann im Mai an einem Tag alles laufen musste, da ich in Terminnot war.

    Wer keine Qualis braucht, kann viel besser aufbauen und insbesondere in den MD einige WK zum Herantasten an das Optimum laufen. Auf 800m sind sicherlich 4-8 WK in einer Saison zielführend. Und dafür muss man natürlich einige TEs auch schon in der Vorbereitungsphase durch WK ersetzen.

    Apropos: wer ist am Pfingst-WE am Start?
    Ich selbst laufe heute nen 5er Volkslauf bei 28 Grad als TDL-Ersatz. Ziel: sub21 ... ggf. unter 20:30.

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Ex_Sprinter:

    RunSim (07.06.2019)

  24. #2017

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    Wettkampfplanung:
    bei Lothar Pöhlitz meine ich vor kurzem mal gelesen zu haben, dass es manchmal gut sein kann, während der Saison neben Wettkampfblöcken auch explizit Trainingsblöcke einzuplanen.
    Beim Nachwuchstraining sprach er vom Monat Mai, in dem z.B. auch mal 2-3 Wochen Training am Stück stattfinden sollen (ohne Wettkämpfe), da ansonsten einfach zu wenig intensiv trainiert werden kann.
    Dem kann man natürlich entgegnen, dass Aufbauwettkämpfe auch formgebend sein können und Wettkampfluft/erfahrung auch von Bedeutung ist.

    Er spricht als weiteres "Problem" an, dass einige Nachwuchsläufer/innen schon zu früh in der Saison "ausgebrannt" seien und dann beim eigentlichen Saisonhöhepunkt das letzte Quentchen mehr an Leistung fehlt.
    Hier ein kleiner lokaler Lauf, da ein kleines Bahnrennen zusätzlich. Das kann sich auch mal aufsummieren.
    Mich persönlich würden zwischen Mai und Juli dieses Jahr auch ein paar Straßenrennen reizen, bei denen man um die goldene Ananas mitlaufen könnte, aber da muss man einfach wissen, was einem wirklich wichtig ist. Auf allen Hochzeiten kann man halt nicht tanzen.

  25. #2018
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Ex_Sprinter Beitrag anzeigen
    Apropos: wer ist am Pfingst-WE am Start?
    Ich selbst laufe heute nen 5er Volkslauf bei 28 Grad als TDL-Ersatz. Ziel: sub21 ... ggf. unter 20:30.

    Ich auch. Aber Zielzeit ist etwas anders.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  26. #2019
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Wettkampfplanung:
    bei Lothar Pöhlitz meine ich vor kurzem mal gelesen zu haben, dass es manchmal gut sein kann, während der Saison neben Wettkampfblöcken auch explizit Trainingsblöcke einzuplanen.
    Beim Nachwuchstraining sprach er vom Monat Mai, in dem z.B. auch mal 2-3 Wochen Training am Stück stattfinden sollen (ohne Wettkämpfe), da ansonsten einfach zu wenig intensiv trainiert werden kann.
    Dem kann man natürlich entgegnen, dass Aufbauwettkämpfe auch formgebend sein können und Wettkampfluft/erfahrung auch von Bedeutung ist.

    Er spricht als weiteres "Problem" an, dass einige Nachwuchsläufer/innen schon zu früh in der Saison "ausgebrannt" seien und dann beim eigentlichen Saisonhöhepunkt das letzte Quentchen mehr an Leistung fehlt.
    Hier ein kleiner lokaler Lauf, da ein kleines Bahnrennen zusätzlich. Das kann sich auch mal aufsummieren.
    Mich persönlich würden zwischen Mai und Juli dieses Jahr auch ein paar Straßenrennen reizen, bei denen man um die goldene Ananas mitlaufen könnte, aber da muss man einfach wissen, was einem wirklich wichtig ist. Auf allen Hochzeiten kann man halt nicht tanzen.
    Pöhlitz meint, dass man für Wettkämpfe das Trainingsbelastung und vor allem die Trainingsfrequenz deutlich reduzieren muss, deswegen sollte man die Saisonunterbrechung deutlich anders trainieren kann. Ja nach dem: Ausdauerblock oder QTE-Serie was den VO2max schön puschen kann.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  27. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    RunSim (07.06.2019)

  28. #2020

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    Zitat Zitat von Ex_Sprinter Beitrag anzeigen
    Apropos: wer ist am Pfingst-WE am Start?
    Ich selbst laufe heute nen 5er Volkslauf bei 28 Grad als TDL-Ersatz. Ziel: sub21 ... ggf. unter 20:30.
    Hitzetest, puh..!

    Ich laufe am Montag 800m. Wetter ist mir da egal, hauptsache über 10 Grad

  29. #2021

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    Nix Hitzetest bei mir! Kurz vorher schwere Gewitter und angenehme 20 Grad!

    Zeit ist 20:13. Meine GPS hat gesponnen und zeigte anfangs nen 4:20 Schnitt an. Da hab ich ein wenig gedrückt, da ich ja nicht soooo lahm sein wollte.
    Da die Km-Schilder weggeweht waren, hab ich erst nach einer Runde von 2.5Km gemerkt, dass 10:13 klar schneller waren als ein 4:20er ... dann noch locker durchgezogen und die letzten 2.5Km in 9:59... geht doch!

    Mit 20 auf nem 5er bin ich bestimmt der lahmste LDler von allen 800m-Läufern bei der DM, aber meine Stårken liegen ja auch woanders ...

  30. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Ex_Sprinter:

    leviathan (07.06.2019), Rajazy (07.06.2019), Rolli (08.06.2019), RunSim (07.06.2019)

  31. #2022

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    Sauber, du machst dich auf den langen Distanzen, Glückwunsch!
    Man hört heraus, dass du auch noch schneller laufen könntest. Deine Ausdauer scheint sich gut zu entwickeln.
    Und wenn du jetzt weiterhin auf den Sprintdistanzen gleich schnell bleibst, wird das was mit den 800m!
    Dann lutschst du 600m und machst dann alle nass :-)

  32. #2023
    It's Showtime! Avatar von Maddin85
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    Hallo, Ihr Luschen!

    Heute habe ich eine coole Einheit hingelegt:

    Soll: Vorbelastung: 4km in 4:20/km, 15x200m in 37sek, 2min Pause

    Ist: 4km in 17:09min, 38,4/37,0/38,4/37,7/37,2/38,1/37,0/37,8/38,4/36,8/37,6/37,6/37,2/36,8/36,7, 1:30min Pause

    Schmerzen sind eine psychische Störung!
    M50 Runner's World Weltrekorde, bestenlistenfähige Strecken:
    800m in 2:08,91min (Sprinter)
    1500m in 4:43,29min (icke)
    3000m in 9:58min (Rolli)
    5000m in 17:32min (Rolli)
    10000m in 37:17min (Rolli)
    10km Strasse 36:48min (icke)
    Halbmarathon 1:21:52h (icke)
    Marathon? Keine Ahnung!

  33. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Maddin85:

    Rolli (08.06.2019), RunSim (07.06.2019)

  34. #2024

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    Ey, du Lusche, was sollen die 38er Runden? Die haben da nix zu suchen! ;-)

  35. #2025
    multi-pacing
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    Zitat Zitat von Ex_Sprinter Beitrag anzeigen
    Apropos: wer ist am Pfingst-WE am Start?
    Ich selbst laufe heute nen 5er Volkslauf bei 28 Grad als TDL-Ersatz. Ziel: sub21 ... ggf. unter 20:30.
    Zitat Zitat von Ex_Sprinter Beitrag anzeigen
    Zeit ist 20:13. Meine GPS hat gesponnen und zeigte anfangs nen 4:20 Schnitt an. Da hab ich ein wenig gedrückt, da ich ja nicht soooo lahm sein wollte.
    Da die Km-Schilder weggeweht waren, hab ich erst nach einer Runde von 2.5Km gemerkt, dass 10:13 klar schneller waren als ein 4:20er ... dann noch locker durchgezogen und die letzten 2.5Km in 9:59... geht doch!

    Mit 20 auf nem 5er bin ich bestimmt der lahmste LDler von allen 800m-Läufern bei der DM, aber meine Stårken liegen ja auch woanders ...
    Cool! Dann Ziel mehr als erfüllt
    Die 800m wird davon bestimmt profitieren

    Bei mir gab es gestern auch ein 5er Volkslauf (Firmenlauf) und morgen dann die 1500m zum ersten mal diese Saison.

    Den 5er bin ich logischerweise direkt nach dem 800m WK von Vorgestern gar nicht hart gelaufen sondern meine Freundin für ihr erstes sub5 Pace Rennen begleitet. Nach dem ersten Kilometer in genau 5er Schnitt durch die Masse habe ich versucht heimlich das Tempo anzuziehen und schauen wie sie reagiert Dabei versucht sie immer abzulenken bzw. zu motivieren (wahrscheinlich eher sie genervt ) und Sprüche wie die Hälfte geschafft, jetzt geht es zurück nur mit Rückenwind usw... hat tatsächlich sehr gut funktioniert und dann das fünfte Kilometer sogar in genau 4:30er Schnitt und dann die 5,5 km Strecke in unter 26 min geschafft (ca 4:40-4:45/km im Schnitt, je nachdem wie lang die Strecke wirklich ist). Wie sie auf einmal ganze 5 km am Stück in sub 5er Schnitt laufen konnte keine Ahnung (im Training extrem selten unter 5er Schnitt ein Kilometer am Stück) aber sie (und natürlich ich auch) war danach mega happy und stolz. Die Platzierung war auch gut unter den top 50 von über 2000 Frauen zu kommen (aber auch Walker dabei - Volkslauf halt). Wahrscheinlich steckt sie in der Schublade "im WK Adrenalin ausschütten", aber jetzt weiß ich was sie kann und dementsprechend wir ihr training härter angepasst - keine Ausrede mehr!

    Obwohl es gestern für mich (mit EL/AL) nur 8-9 km waren, war ich heute den ganzen Tag tatsächlich sehr platt. Wahrscheinlich hat die Regeneration bei mir heute nach 3000m am Sonntag und 800m am Mittwoch endlich angeschlagen. Hoffentlich ist sie bis morgen halbwegs vorbei. Ich habe sie am Feierabend etwas gestört mit 20 minutigen Joggen im Park in knapp unter 6er pace und 3x20'' schnell im Anschluss gestört. Keine Ahnung wie es morgen wird und wie weit ich erholt werde, aber ich gebe mein bestens und hänge mich am Feld hinten dran bis ich nicht mehr kann...

  36. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rajazy:

    Rolli (08.06.2019)

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