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  1. #26
    Avatar von severin2.
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    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    , dann gibst Du der Lauffreundin eine Klaps auf den Po und das war's; .......

    Knippi
    Ganz dünnes Eis.
    Das ging damals,jetzt ist es gefährlich

  2. #27
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    Der Franzl, ein Fußballkollege, war Fahrlehrer. Gelegentlich war eine Dame nach bestandener Prüfung so dankbar, dass ........
    Gut, hier lesen Jugendliche mit .

    Knippi
    Du meinst, der Doc bereitet einen außerhäusigen Beischlaf vor?
    Ich gebe immer 100 %, außer beim Blutspenden

  3. #28
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    Zitat Zitat von severin2. Beitrag anzeigen
    Ganz dünnes Eis.
    Das ging damals,jetzt ist es gefährlich
    Ach was - musste Du gucken, wenn Trainer ihre Auswechselspieler auf das Spielfeld schicken - alles Schwule oder was?

    Knippi

  4. #29
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von Santander Beitrag anzeigen
    Du meinst, der Doc bereitet einen außerhäusigen Beischlaf vor?
    Nee nee, der Franzl war etwas pummelig, ich vermute der zusätzlichen Restaurantbesuche wegen. Also kein Vorbild für die Jugend.

    Knippi

  5. #30

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    Also vielen Dank für die vielen sachdienlichen Hinweise. Ich hab alles mit Freude gelesen und werde auch nochmal ausführlicher Schreiben wie die Sache ausgeht. Ich gebe dann eine ausführliche Analyse ab, die habt ihr verdient ;-)

    So viel mal vorne weg um die "soziale" Komponente zu klären: Die Kollegin kenne ich schon seit 7 Jahren und wir verstehen uns auch so ganz gut, geht natürlich meistens ums laufen. Ich kenne sie glaube ich gut genug um 4 Stunden mit ihr auf der Strecke zu verbringen. Sie behauptet immer, dass sie nach einem ersten Spaßlauf nur deswegen am Ball geblieben ist weil ich sie in der Mittagspause immer so motiviert habe. Also von demher würde das schon passen.

    @Dicke Wade: Ich habe mit diesen Schnappsideen bisher auch immer sehr gute Erfahrungen gemacht, das ist mit das wichtigste Pro-Argument.

    @Hardlooper: Is klar ;-) Ich bin leide nur 7 Jahre jünger als die Kollegin und damit wohl immer noch zu alt als dass ich mich bei ihr an den Tisch setzen dürfte. Außerdem hat ihr Mann großen Hunger habe ich gehört. Und meine Frau ist da auch etwas konservativ was das Essen außer Haus betrifft. Ich befürchte da kann ich auf nicht viel hoffen

  6. #31
    Avatar von Fire
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    Da die Zeit langsam knapp wird, wäre ich dieses Wochenende mal 30km gelaufen.
    Mit deiner 1:30er HM Zeit, sollte die Pace für einen 4h Marathon in etwa deinem Trainingstempo auf 30 km entsprechen.

    Das würde dir mal einen Anhaltspunkt geben ob du das Tempo über längere Strecken als den HM halten kannst.


    Insgesamt denke ich aber dass auch die 4h nicht zu unterschätzen sind wenn man noch nie auch nur annähernd so lange gelaufen ist.

  7. #32

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    Mein Ex-Freund ist HM in 1:35 gelaufen und meinte auch er könnte mal eben meine 35er mitlaufen. Er ist kläglich eingegangen.
    Der kleine Unterschied war vielleicht, dass meine HM-Zeit 1:32 war
    Remember pain is just the french word for bread

  8. #33

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    Dein längstes Läufchen waren 24km. Hm. Meine längste Strecke war, wenn ich mich recht erinnere, 22,5 km lang. Danach war ich ordentlich bedient. Die Muskeln hätten vielleicht noch mehr mitgemacht, aber die Knochen nicht.
    Ich fände es schon recht mutig, jetzt einen Marathon zu laufen, obwohl ich immer wieder höre und lese, dass Leute, die wesentlich weniger trainieren als ich, einen Marathon laufen...
    Ich denke nicht, dass jemand, der die Strecke noch nie gelaufen ist, einen guten Pacer abgibt - ob mit oder ohne GPS-Uhr.
    Aber lass dich von mir nicht abhalten! Ich sage nicht, dass das unmöglich ist! Ich denke nur, dass ich mir das nicht zutrauen würde. Und gleichmäßig laufen kann ich eh nicht - ich wäre ein schlechter Pacer!
    Lass uns wissen, wie es ausging! Ich bin echt gespannt und drücke dir die Daumen!
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

    Trolli 17.05.2020
    Stuttgartlauf 28.06.2020
    Baden(halb)marathon 20.09.2020
    Schwarzwald(halb)marathon 11.10.2020

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Katz:

    JoelH (03.10.2018)

  10. #34
    Avatar von Rennschnecke 156
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    Ihr müsstet besprechen, wo du laufen solltst:
    vor ihr, neben ihr oder hinter ihr. Und was ihr macht, wenn ihr euch im Gedrängel verliert.
    Ich habe in einer Marathonvorbereitug mal einen Testwettkampf verpaßt und mein Mann sollte dann mit mir den Wettkampf simulieren. Wir sind extra ins Neckartal gefahren, auf dem dortigen Radweg sollte das Ereignis stattfinde. Ich habe mir vorgestellt, er läuft neben mir, er dachte, er muß vor mir laufen, um das Tempo vorzugeben. Zwischendurch konnte ich das Tempo mal nicht halten und der Abstand zwischen uns wurde immer größer, aber das hat er nicht mal bemerkt, war schon zu weit weg und ich hatte keine Puste, um so laut zu rufen. Irgendwann waren wir wieder beisammen, ob er jetzt langsamer geworden ist oder ob ich wieder aufgeholt habe, weiß ich nicht mehr.
    Hinterher habe ich gewütet, er hätte aufmerksamer sein müssen, er hätte nicht mal bemerkt, wenn ich hinter ihm in den Graben gekippt wäre - er sagte nur, wenn ich nicht so wütend gewesen wäre, hätte ich die Zeit nicht geschafft, das Adrenalin hätte mich so gepusht.
    Gruß und viel Glück
    RS

  11. #35

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    Ich komme im Moment einfach nicht zum Ausführlichen Schreiben. Aber so viel vorweg: Ich mache es NICHT!

    Der Egoismus hat gesiegt ;-)

    Edit: Was aber nicht bedeutet, dass ich nicht vollkommen davon überzeugt bin, dass ich es drauf hätte ;-)

  12. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von DoktorAlbern:

    jenshb (08.10.2018), Lilly* (08.10.2018), ruca (08.10.2018), RunSim (08.10.2018)

  13. #36

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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen

    Edit: Was aber nicht bedeutet, dass ich nicht vollkommen davon überzeugt bin, dass ich es drauf hätte ;-)
    Das wirst du wohl nicht erfahren.

  14. #37

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    Gute Entscheidung! Alles andere wäre albern

  15. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunSim:

    JoelH (08.10.2018)

  16. #38
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Peters Beitrag anzeigen
    Das wirst du wohl nicht erfahren.
    Schade Ich war schon ein bissi gespannt.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  17. #39
    Avatar von Fire
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    Du kannst ja mitlaufen aber nicht als Pacer

  18. #40

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    Also ich habe ein paar Minuten, deswegen versuche ich es jetzt mal schnell runter zu schreiben.

    Einleitende Worte:
    Grundsätzlich ist mir der Hype der um einen Marathon gemacht wird etwas zu wider. Ich erlebe auch immer wieder die Situation, dass ein >5h Marathonfinish von Männern in den 40ern von den unwissenden mehr gewürdigt wird als eine gute 10km oder noch schlimmer 5km Zeit.
    Ich glaube aber auch, dass dieser Hype von den Marathonis teilweise bewusst geschürt wird, weil jeder will ja die eigene Leistung ins rechte Licht rücken. Auf dem Rennrad habe ich durchaus Erfahrung mit "Marathonbelastungen" wie z.B. dem Arber Radmarathon. Ja, das ist etwas anderes als eine 60km Ausfahrt mit 300Hm, aber wenn man auf der kurzen Distanz fit ist, sich vernünftig verpflegt und vor allem im ersten Drittel nicht durchdreht, dann kommt man auch ganz passabel ins Ziel.

    Bei allem Respekt vor dem Marathon den ich trotzdem habe kann ich beim besten Willen einfach nicht Glauben, dass jemand dessen HM-Zeit ca. 20 Minuten langsamer ist plötzlich 10km später mir davon laufen soll. Zumindest wenn ich mich vernünftig verpflegt habe und sonst keinen Unsinn mache. Ich bin die letzten zwei Wochen viel locker gelaufen und selbst eine Pace um die 5:20 mit Babyjogger ist echt Easy, als Tempo´in dem ich nebenbei eine normale Unterhaltung führen kann. Ich bin überzeugt, dass ich aus dem Stand ohne irgendwelche lange Läufe eine Zeit so um 3h40 bis 3h45 können müsste. Und an der Stelle kommt jetzt das wichtigste Pro-Argument: Ich sage immer man beweist, dass man etwas kann indem man es tut! Das gilt natürlich auch für mich und so bleibt das für den Moment eine unbewiesene Behauptung meinerseits was mir richtig stinkt.

    Daneben hätte mir das Pacen richtig Spaß gemacht. Natürlich wäre ich nicht vor ihr gelaufen ;-) Ich kenne das immer vom Fahrradfahren wenn einem ein Mann entgegenkommt und dann 30 Sekunden später eine keuchende Frau, da muss ich immer lachen. Eine Grundregel ist immer die Herzdame vorfahren lassen. Hat zusätzlich den Charme, dass man nicht immer für Navigationsfehler (die mir selbstverständlich niemals unterlaufen) verantwortlich gemacht werden kann.

    Ich hab dann noch überlegt, ob ich nur bis km 30 mitlaufe oder irgendwo unterwegs über den Zaun klettere und mich ins Rennen schmuggle, aber da ist mein Motto "Entweder ganz oder gar nicht"!

    Was hat den Ausschlag gegeben es nicht zu machen? Ich bin dieses Jahr so gut durch den Sommer gekommen und habe ohne viel rennspezifisches Training eine Basisform wie noch nie. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies nächstes oder übernächstes Jahr wieder so ein wird halte ich für gering. Jetzt auf diesem Fundament meine Winterwettkämpfe vorzubereiten ist eine Chance die ich mir mit der Spinnerei nicht kaputt machen will. Dabei geht es mir weniger um die "Verausgabung" an sich, das könnte ich auch noch mit einem Trainingsreiz verargumentieren, viel größer ist die Befürchtung mir irgendein orthopädisches Wehwehchen einzufangen welches mich dann die nächsten Wochen im Training behindert.

    Ich fand den Input von RunSim hinsichtlich Chance/Risiko wichtig, da war die Entscheidung dann eigentlich ganz klar. Und wenn Alcano sagt er hat die gleichen Zweifel wie ich, dann hat das auch Gewicht.

    Nichtsdestotrotz stinkt es mir etwas und ich werde am Sonntag mit der Faust in der Tasche aufwachen. Hoffentlich komme ich nicht beim Training an der Strecke vorbei, nicht dass es mich spontan doch überkommt ;-)

    Grüße vom Doc

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von DoktorAlbern:

    RunSim (10.10.2018)

  20. #41
    Coxarthrose Avatar von tt-bazille
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    Das Problem ist, dass du keine Erfahrungen über die M-Distanz hast. D.h. für mich, du kannst dir zwar ausmalen, dass es gut läuft aufgrund deines sonstigen Laufens und deiner HM-Zeit, aber um das richtig einschätzen zu können fehlen einfach die selbstgelaufenen 42km.

    Kurzes Beispiel:

    2014 habe ich nicht wirklich viel trainiert, bin aber dennoch bei einem M gestartet. Ich wusste, dass es hart wird, aber durch die Leistungen aus den Vorjahren, war ich mir sicher, dass ich unter 4h bleibe. Bis zur Hälfte des Rennens passte es auch noch. Dann fingen die muskulären und orthopädischen Probleme an und ich bin mehr spazieren gegangen, als dass ich gelaufen bin. Resultat: Im Ziel nach 05:06h.
    Dieses Jahr der gleiche Marathon. Den letzten langen Lauf konnte ich ca 2,5 Monate vor dem Start absolvieren. Gestartet bin ich trotz einer Vorbereitung mit durchschnittlich 37km/Woche trotzdem. Mir war klar, dass ich nicht bis zum Ende konstant durchlaufen können werde und so kam es dann auch. Für die zweite Hälfte habe ich 10min mehr gebraucht.

    Ohne selber solche Distanzen gelaufen zu sein, ist es ziemlich spekulativ zu behaupten, das ist doch kein Problem.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass du auf der Strecke mit dir selber irgendwann so viel zu tun gehabt hättest, dass du kein guter Pacemaker gewesen wärst.

    5km (2019): 18:21 || 10km (2019): 37:16 || HM (2019): 01:22:06 || M (2019): 02:51:35

  21. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von tt-bazille:

    JoelH (10.10.2018), Krisrennt (10.10.2018)

  22. #42

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    Und genau wegen solchen Kommentaren stinkt es mir ... Nicht dass ich es mir doch noch anders überlege

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von DoktorAlbern:

    RunSim (10.10.2018)

  24. #43
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Also ich schlage mal in die gleiche Kerbe wie tt-Bazille.

    Ich laufe vielleicht ein wenig weniger schnell als du, dein Alter weiss ich leider nicht, ich denke ich bin auch einen ticken älter. Wie auch immer, ein HM läuft sich von alleine, das ist kein Thema. Aber was hier viele ansprechen kenne ich sehr gut. Ab 25+ km wird es bei mir zäh. Nicht dass ich nicht viele Kilometer machen würde, aber eben nur bis dahin und nicht weiter. Weil es meinem Körper nicht gut tut. Plötzlich fängt es an überall weh zu tun und das pflanzt sich durch den gesamten Körper fort. Des Weiteren ist die Regenerationszeit - bei mir - nach einem 25 km Lauf unverhältnismäßig länger als bei 21 km.

    Wenn ich mir dann noch überlege weitere 17km Qual zu erleiden die ich bisher noch nicht hatte? Nein Danke. Dabei ist es nicht mal die Frage ob ich es schaffe oder nicht. Da bin ich mir, ebenfalls wie du, sicher, dass ich die Zielfahne vor einer ganzen Menge von Leuten sehen würde. Aber ist es mir das Wert? Definitiv nicht. Wenn ich mal einen Marathon laufen würde - was absolut in den Sternen steht, weiterhin wohl eher nicht - dann nur mit einer adäquaten Zielzeit mit der ich auch zufrieden wäre. Also so was um die 3:30 Std. und das ist ohne Vorbereitung nicht möglich. Und das ist eben die Frage die du dir auch stellen musst! Wärst du zufrieden mit dem was dabei raus komm(t)en kann wenn du am WE den Versuch unternehmen würdest?

  25. #44

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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen

    Was hat den Ausschlag gegeben es nicht zu machen? Ich bin dieses Jahr so gut durch den Sommer gekommen und habe ohne viel rennspezifisches Training eine Basisform wie noch nie. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies nächstes oder übernächstes Jahr wieder so ein wird halte ich für gering. Jetzt auf diesem Fundament meine Winterwettkämpfe vorzubereiten ist eine Chance die ich mir mit der Spinnerei nicht kaputt machen will. Dabei geht es mir weniger um die "Verausgabung" an sich, das könnte ich auch noch mit einem Trainingsreiz verargumentieren, viel größer ist die Befürchtung mir irgendein orthopädisches Wehwehchen einzufangen welches mich dann die nächsten Wochen im Training behindert.
    ....
    Nichtsdestotrotz stinkt es mir etwas und ich werde am Sonntag mit der Faust in der Tasche aufwachen. Hoffentlich komme ich nicht beim Training an der Strecke vorbei, nicht dass es mich spontan doch überkommt ;-)

    Grüße vom Doc
    Nun macht den Doktor hier mal nicht kirre

    Mögliche orthopädisches Wehwehchen, Chance/Risiko, daher ist das eine wirklich gute Entscheidung


    Du hast natürlich Recht, nur wenn man es getan hat, weiß man, ob man es wirklich drauf hat.
    Ich halte es folgendermaßen: wenn ich mich mit Marathon-Erstläufern unterhalte, dann zolle ich denen ordentlich Respekt fürs Erreichen der Ziellinie. Falls da wir dann auf meine Ergebnisse zu sprechen kommen und derjenige den Unterschied zwischen Sub25 und Sub20 auf 5km nicht versteht, dann versuche ich es erst gar nicht, ihm das zu erklären. Das ist einfach unsinnig. Ich halte es dann meist so, dass ich klar mache, dass ich einfach gerne schnell umherlaufe und damit ist dann auch gut.

    Wenn ich mich mit Marathonläufern unterhalte, die mehr als einen Marathon gelaufen sind, dann trainieren die meistens nach Plänen. Und da die ja auch 10km Läufe in der Vorbereitung laufen, ist dort das Verständnis meist ganz anders. Und wenn jemand mit seiner Marathonzeit bei mir prahlen möchte, soll er doch

    Und wenn es dich wirklich wurmt, dann kannst du ja in Zukunft auf einen Marathon hintrainieren. Langfristig würde ich das sicherlich auch mal machen wollen, d.h. wenn der Körper mitmacht und dann so in den nächsten 20 Jahren

  26. #45
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen

    Und wenn es dich wirklich wurmt, dann kannst du ja in Zukunft auf einen Marathon hintrainieren. Langfristig würde ich das sicherlich auch mal machen wollen, d.h. wenn der Körper mitmacht und dann so in den nächsten 20 Jahren
    Das ist aber genau das Problem was der Doktor hat. Er möchte beweisen, dass man einen Marathon in einer guten Zeit finishen kann, wenn man nicht speziell darauf hin trainiert hat, sondern bis dato nur eine gute Hm Zeit vorweisen kann.

    Wenn er jetzt auf M trainiert, wird er die Reihen der Zweifler nicht beruhigen können. Ewig wird ihn der Wind des "aber du hast ja dann speziell darauf hin trainiert" umwehen - und das ist das Problem
    Blog: Ein ehem. Ultramarathoni beginnt wieder von Vorne
    Einen Schritt nach dem anderen gehen. Mal schnell, mal langsam - aber es geht vorwärts.

  27. #46
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Nichtsdestotrotz stinkt es mir etwas und ich werde am Sonntag mit der Faust in der Tasche aufwachen.
    Ziehst Du vorm Schlafengehen die Hose aus.

    Ach was freut sich da die Braut
    Wenns Männie unters Hempie schaut .

    Knippi

  28. #47

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Also ich schlage mal in die gleiche Kerbe wie tt-Bazille.

    Ich laufe vielleicht ein wenig weniger schnell als du, dein Alter weiss ich leider nicht, ich denke ich bin auch einen ticken älter. Wie auch immer, ein HM läuft sich von alleine, das ist kein Thema. Aber was hier viele ansprechen kenne ich sehr gut. Ab 25+ km wird es bei mir zäh. Nicht dass ich nicht viele Kilometer machen würde, aber eben nur bis dahin und nicht weiter. Weil es meinem Körper nicht gut tut. Plötzlich fängt es an überall weh zu tun und das pflanzt sich durch den gesamten Körper fort. Des Weiteren ist die Regenerationszeit - bei mir - nach einem 25 km Lauf unverhältnismäßig länger als bei 21 km.

    Wenn ich mir dann noch überlege weitere 17km Qual zu erleiden die ich bisher noch nicht hatte? Nein Danke. Dabei ist es nicht mal die Frage ob ich es schaffe oder nicht. Da bin ich mir, ebenfalls wie du, sicher, dass ich die Zielfahne vor einer ganzen Menge von Leuten sehen würde. Aber ist es mir das Wert? Definitiv nicht. Wenn ich mal einen Marathon laufen würde - was absolut in den Sternen steht, weiterhin wohl eher nicht - dann nur mit einer adäquaten Zielzeit mit der ich auch zufrieden wäre. Also so was um die 3:30 Std. und das ist ohne Vorbereitung nicht möglich. Und das ist eben die Frage die du dir auch stellen musst! Wärst du zufrieden mit dem was dabei raus komm(t)en kann wenn du am WE den Versuch unternehmen würdest?
    Genau deswegen bin ich bisher noch nie Marathon gelaufen: Mein Credo war immer ich mach das nur wenn ich Zeit und Lust auf eine vernünftige Vorbereitung habe und dann wäre mein Minimalziel schon Sub3h20, sonst gehe ich da gar nicht an den Start. Aber solche Gedankenspiele haben einfach ihren Reiz und als solch ein Gedankenspiel welches in einer Wette mündete hat mich vor 14 Jahren mit dem Rad nach Alpe d'Huez gebracht. Und ich habe gewonnen ;-)

    Wie gesagt ich bin da hin und her gerissen aber am Ende hat die Vernunft gesiegt. Ich würde auch nie behaupten, dass der Marathon für mich einfach geworden wäre, aber beißen kann ich wenn es weh tut. Vor allem wenn ich mich vorher so weit aus dem Fenster gelehnt habe.
    Aber ich habe die Frage ob es mir das wert ist mit Nein beantwortet, aber etwas hardere ich halt damit. Aber es würde halt sonst (neben dem Spaß am pacen) nur darum gehen zu beweisen dass ich Recht habe.

    Und nochmal: Meine Erfahrung aus sämtlichen Ausdauersporterlebnissen macht es nahezu ausgeschlossen, dass jemand der auf dem HM 20 Min langsamer ist über die volle Distanz plötzlich schneller ist. Lange Läufe hin oder her. Das kann ich einfach nicht glauben.

  29. #48
    Avatar von Catch-22
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    Zitat Zitat von Krisrennt Beitrag anzeigen
    Das ist aber genau das Problem was der Doktor hat. Er möchte beweisen, dass man einen Marathon in einer guten Zeit finishen kann, wenn man nicht speziell darauf hin trainiert hat, sondern bis dato nur eine gute Hm Zeit vorweisen kann.
    Falsch! Er würde gern beweisen, dass man einen Marathon in einer relativ schlechten Zeit auch ohne Erfahrung gleichmäßig Laufen und jemand anderen dabei motivieren/führen kann. Das ist etwas ganz anderes als in was für einer Zeit auch immer finishen. Wenn es nur ums Finishen geht ist es ziemlich schnurz, ob, wann und wie heftig ein Einbruch kommt, sei der physisch und/oder mental,

    Ich denke mal, dass so gut wie keiner hier einen Zweifel daran hat, dass er einen Marathon finishen kann. 4h sollte für ihn auch nicht unbedingt eine Herausforderung sein, wenn er eine Quälbereitschaft hat. Das alles ist jedoch irrelevant, wenn er jemand anderem bei der Herausforderung eine Stütze sein will. Wie soll denn eine im Vergleich schlechtere und nach seiner Ansicht mental schwächere Läuferin sich motiviert fühlen, wenn der bewunderte Läufer neben ihr einbricht?

  30. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    JoelH (10.10.2018), Katajuta (10.10.2018), ruca (10.10.2018), todmirror (10.10.2018), tt-bazille (10.10.2018)

  31. #49
    Coxarthrose Avatar von tt-bazille
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Wie gesagt ich bin da hin und her gerissen aber am Ende hat die Vernunft gesiegt. Ich würde auch nie behaupten, dass der Marathon für mich einfach geworden wäre, aber beißen kann ich wenn es weh tut. Vor allem wenn ich mich vorher so weit aus dem Fenster gelehnt habe.
    Aber ich habe die Frage ob es mir das wert ist mit Nein beantwortet, aber etwas hardere ich halt damit. Aber es würde halt sonst (neben dem Spaß am pacen) nur darum gehen zu beweisen dass ich Recht habe.

    Und nochmal: Meine Erfahrung aus sämtlichen Ausdauersporterlebnissen macht es nahezu ausgeschlossen, dass jemand der auf dem HM 20 Min langsamer ist über die volle Distanz plötzlich schneller ist. Lange Läufe hin oder her. Das kann ich einfach nicht glauben.
    Ich habe dir auch nicht abgesprochen, dass du sub4 laufen kannst. Das wirst du vermutlich schaffen.

    Den Rest hat Catch-22 ziemlich gut zusammengefasst, worum es eigentlich geht und wo wohl das Problem liegen würde.

    5km (2019): 18:21 || 10km (2019): 37:16 || HM (2019): 01:22:06 || M (2019): 02:51:35

  32. #50
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    Ein weiteres Beispiel für "Ich bin anders, als die anderen und langsam dafür viel weiter laufen ist ja kein Problem" habe ich noch aus diesem Jahr.

    Im März bin ich einen HM (01:27) gelaufen. Zwei Wochen später sind Bekannte von mir von Münster nach Bielefeld gelaufen (ca. 85km). In den Wochen und Monaten vor meinem HM lagen bei mir die LaLas bei 25-30km. Also dachte ich mir, ich begleite die Ultratruppe zumindest auf einem Teilstück (geplant 45-50km), da sie bei mir quasi vor der Haustür hergekommen sind. Das kann schon nicht so schwer werden, die laufen ja eh langsam. Gesagt getan und frohen Mutes mitgelaufen. Bei dem Verpflegungspunkt nach knapp 37km und 4h Laufzeit habe ich das ganze für mich beendet. Mir tat nur noch alles weh und ich hatte einfach keine Lust mehr, mich noch weiter zu quälen.
    Auch wenn ich von der Distanz her schon längere Läufe gemacht habe, war mir die reine Laufzeit einfach zu viel und das bei einer Pace um 7min/km.

    5km (2019): 18:21 || 10km (2019): 37:16 || HM (2019): 01:22:06 || M (2019): 02:51:35

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    Kerkermeister (11.10.2018)

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