Hallo zusammen,

eine Kollegin möchte beim München Marathon Sub 4 laufen. Gestern haben wir auf einer Firmenfeier das etwas ausführlicher besprochen und nach dem zweiten Getränk hab ich die Überlegung angestellt, ob ich sie nicht pacen könnte. Sie ist gleich voll drauf angesprungen, ich habe mir jetzt erstmal Bedenkzeit übers Wochenende erbeten.

First of all: Ich bin noch nie einen Marathon gelaufen, mein längster Lauf überhaupt waren gut 24km und in den letzten Wochen 3x um die 20km als längste Läufe unterwegs gewesen.
Letzte Woche bin ich Halbamraton in 1:31 gelaufen mit ein bisserl Luft.

Ist die Annahme, dass ich die Sub4 "aus der kalten Hose" laufen kann naiv?

Was mich mehr beschäftigt ist wie sehr ich mich mit dem Ding selbst abschieße. Ich will übernächste Woche mit der Vorbereitung für Silvester- und Nikolauslauf starten (5km/10km) und der Marathon passt da natürlich nicht so richtig rein. Ich würde den dann als extrem langen Lauf verbuchen und in der Woche danach eine oder zwei Q-Einheiten streichen. Aber es wäre schon cool wenn ich so Richtung Freitag wieder das Tempo etwas anziehen könnte. Das erscheint mir da aber doch fraglich, ob das klappt.

Wie seht ihr das? Hat jemand evtl so eine Schnapsidee schon mal durchgezogen und hat eigene Erfahrungen?

Viele Grüße vom Doc