Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

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  1. #51
    Avatar von Catch-22
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    Eine Entscheidung gegen das Mitlaufen heißt im Übrigen nicht, dass du ihr nicht trotzdem etwas beiseite stehen kannst. Auch am Streckenrand kannst du ihr sicher wertvoll sein. Mein Mann ist sein Debüt 2014 in München gelaufen, ich hab ihn tatkräftig angefeuert. In München kann man sehr gut an mehren Stellen stehen, geht ganz gut wenn man nicht fußfaul ist.

    - Ich habe meinen Mann damals zum Startblock begleitet und habe ihn dort abgegeben. Bin dann vor dem Startschuss zu Fuß los
    - Richtung Giselastraße, die Straßenbahnen fahren da nicht mehr (regelmäßig/überall). Wenn ich mich recht erinnere konnte ich einen Teilstück mit der Bahn fahren, ich weiß es jedoch nicht mehr. Dort konnte ich ihn dann anfeuern, wenn man sich beeilt sogar zwei mal (KM5,5)
    - von da bin ich durch den Englischen Garten in die Montgelasstraße, dort geht es Bergauf und man kann seinen Läufer so richtig schön motivieren/anfeuern (KM16)
    - von dort ging es mit Bus und Bahn (frag mich nicht wie.., wenn ich mich nicht ganz täusche mit Bus ab Herkomerplatz) zur S München Ost (KM27)
    - mit der S Bahn zum Marienplatz (KM31)
    - je nachdem wie flott deine Läuferin unterwegs ist, kannst du von da mit der U-Bahn einen Abstecher zur Universitätsstr. mach (KM36,5)
    - oder direkt zum Ziel fahren und im Stadion auf sie warten

    Ich bin mir sicher, es würde sie richtig freuen dich am Streckenrand zu haben. Das kann man auch vorher besprechen. Mein Mann schreibt sich immer auf den Arm bei welchem KM ich stehe (idealerweise auch schon ob Links oder Rechts). Gerade wenn es hart wird, ist es dann für ihn ganz angenehm durch die Treffpunkte die Strecke in kleine Häppchen und Zwischenziele zu unterteilen.
    Zuletzt überarbeitet von Catch-22 (10.10.2018 um 13:59 Uhr)

  2. #52

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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Falsch! Er würde gern beweisen, dass man einen Marathon in einer relativ schlechten Zeit auch ohne Erfahrung gleichmäßig Laufen und jemand anderen dabei motivieren/führen kann. Das ist etwas ganz anderes als in was für einer Zeit auch immer finishen. Wenn es nur ums Finishen geht ist es ziemlich schnurz, ob, wann und wie heftig ein Einbruch kommt, sei der physisch und/oder mental,

    Ich denke mal, dass so gut wie keiner hier einen Zweifel daran hat, dass er einen Marathon finishen kann. 4h sollte für ihn auch nicht unbedingt eine Herausforderung sein, wenn er eine Quälbereitschaft hat. Das alles ist jedoch irrelevant, wenn er jemand anderem bei der Herausforderung eine Stütze sein will. Wie soll denn eine im Vergleich schlechtere und nach seiner Ansicht mental schwächere Läuferin sich motiviert fühlen, wenn der bewunderte Läufer neben ihr einbricht?
    Das ist natürlich eine sehr schwierige Frage, weil ich natürlich auch nicht beurteilen kann wie sehr ich mit mir selbst beschäftigt wäre. Ich behaupte mal bis km30 würde das zumindest ganz gut gehen. Aber ich denke sowas kann man ja vorher besprechen. Wenn ich aus irgendeinem Grund aussteigen müsste würde sie ja auch weiter laufen. Ich finde den Ansatz schwierig, wenn sie sich da komplett auf mich verlässt, laufen muss sie ja am Ende schon selber. Das einzige Versprechen, dass ich gegeben hätte wäre, dass wir bei 3:59:59 über die Ziellinie kommen, nicht dass ich dabei noch gute Laune habe und sie im Zweifelsfall drüber schieben kann.

    Also wie gesagt, ich glaube da hätten wir vorher schon drüber gesprochen um die Erwartungshaltung auf beiden Seiten klar abzustecken.

  3. #53
    Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Ich behaupte mal bis km30 würde das zumindest ganz gut gehen.
    Und genau für die ersten 30km bräuchte sie Dich eigentlich nicht - es sei denn sie ist eine gnadenlose Überpacerin und Du könntest sie einbremsen.

    Planung 2018: 28.10.: Marathon Frankfurt (Vorbereitung 23.9.: HM HH-Wandsbek)
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:38:02 (4/18)


  4. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    JoelH (10.10.2018), Kerkermeister (11.10.2018)

  5. #54
    Avatar von Catch-22
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    Naja, auf unserem Niveau braucht man den Pacer erst ab KM30 so richtig und wirklich, bis dahin kommt jeder irgendwie, bis dahin kann man auch ein riesen Gaudi haben. Bringt doch nicht viel, ihr Unterstützung sein zu wollen, aber die harten KM dabei auszuschließen.

    Pacen auf dem Niveau und auf Elite Niveau sind halt doch zwei paar Schuhe, bzw. schau mal die Elite Frauen an, da bleibt auch fast immer ein Pacer bis zum Schluss und motiviert auch. Bei den Herren gibt es das nur nicht, weil dieser dann auch der Sieger wäre. ;)

  6. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    jenshb (10.10.2018)

  7. #55

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    Bei einer Standardzeit wie sub4 kann sie sich ja auch einfach einem der ohnehin verfügbaren pace racer anschließen. Da ist ggf. die Unterstützung beim letzten/längsten LaLa mehr wert, den sie sonst alleine abspulen müßte.
    Angefangen: 17.9.2015, PB 5km: 19:06 (8.1.2017), 10 km: 39:39 (05.02.2017), HM: 1:26:54 (07.10.2018), M: 3:27:35 (30.4.2017) https://runalyze.com/shared/Jde/

  8. #56
    Avatar von Catch-22
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    Der Marathon ist doch dieses Wochenende. Den letzten Langen ist sie sicher längst gelaufen.

    Ich wäre mir jedoch nicht so sicher, ob ein so schneller Läufer beim letzten laLa wirkliche eine Hilfe ist. Sieh den Beitrag von tt-bazille. Meinem Mann war in meiner Vorbereitung mein laLa Tempo eindeutig viel zu langsam und dadurch wiederum eine ungewohnte Belastung. Er ist kläglichst eingegangen. Bei einem laLa mit EB musste ich die EB vorziehen damit das Tempo für ihn angenehmer wird, mind. einen Langen haben wir abgebrochen und einen weiteren von Anfang an entschärf.
    Ich hatte zum Glück schon genug lange Läufe, der letzte vernünftige war jedoch für den Marathon schon ein bisschen zu lang her. Ich fand es nicht schlimm, weil Zeit mir zweitrangig war und das gemeinsame Erleben an erster Stelle stand. Wir sind dann auch etwas langsamer als geplant angelaufen (bzw. das Tempo fühlte sich gut an und ich wollte nichts riskieren, da eben die letzten Langen fehlten)
    Er weiß jedoch, dass muss sich nächsten Frühjahr bessern sonst lass ich ihn beim Langen stehen und laufe alleine weiter

  9. #57

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    Ob ihr das was geholfen hätte oder nicht ist doch am Ende ihre Entscheidung. Vielleicht hätte es sie auch total aufgebaut wenn sie sieht wie ich leide und wie gut es ihr noch geht. Das ist doch alles spekulativ. Vielleicht hätte sie auch einfach nur gut gefunden nicht "alleine" zu sein. Ein paar motivierende Worte finde ich normal immer egal wie schlecht es mir selbst geht.

    Also ich denke wenn man sich da vorher bespricht und auch unterschiedliche Szenarien durchgeht, dann kann man da gemeinsam viel Spaß haben. Wir mögen uns so auch echt ganz gern und von demher wäre ich da ganz optimistisch gewesen. Ich glaube sie hätte es einfach cool gefunden wenn ich dabei bin, aber das war ja nie eine Voraussetzung bei ihrer Anmeldung. Jetzt muss sie es auch ohne mich hinbekommen und mit mir wäre es vielleicht einen Tick einfacher geworden oder zumindest kurzweiliger.

    Ein Problem welches ich tatsächlich gesehen hätte, weil mir das schon öfters mit Frauen passiert ist. Wenn ich da nebenher laufe quatsche ich unglaublich viel. Und die Damen wollen dann natürlich immer antworten. Was dann mit zunehmender Erschöpfung immer schwieriger wird und dann ja auch besser unterlassen werden sollte. Und dass ich mich da ein paar Stunden zusammenreise und einfach auch mal die Klappe halte. Das wäre wirklich ein Problem geworden ;-)

  10. #58

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    Schade, mit jedem weiteren Posting in diesem Thread wächst bei mir der Wunsch zu wissen, wie es denn wohl ausgegangen wäre. :-)

    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Das einzige Versprechen, dass ich gegeben hätte wäre, dass wir bei 3:59:59 über die Ziellinie kommen, [...]
    Hoppla, das ist aber mutig. In einem früheren Posting hieß es noch "Sub4 ist für sie sicher ambitioniert, da muss es an dem Tag schon zusammenpassen."

  11. #59

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    Hätte auch gerne das Ergebnis gewusst.
    Dein Selbstbewusstsein in allen ehren, aber mal so locker flockig nen Marathon laufen kann ich mir schwer vorstellen.
    Gut ich hab ne HM PB von 1:35:38 und keine 1:31, aber ich hab hart trainiert um den Marathon zu schaffen...

  12. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von wAv3:

    Leiderkeinkenianer (11.10.2018)

  13. #60
    Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Ob ihr das was geholfen hätte oder nicht ist doch am Ende ihre Entscheidung. Vielleicht hätte es sie auch total aufgebaut wenn sie sieht wie ich leide und wie gut es ihr noch geht. Das ist doch alles spekulativ.
    Es gibt einen großen Unterschied zwischen Dir und einigen anderen Postern hier im Faden: Du bist noch nie einen Marathon gelaufen, kannst also nicht wirklich beurteilen, wie es einem unterwegs geht.

    Der eheste Vergleich für "Ich behaupte mal bis km30 würde das zumindest ganz gut gehen" ist für einen Halbmarathon wenn Dich da jemand bis km 7 begleitet und danach nur noch fix und alle ist und die Pace nicht mehr stabil halten kann. So jemand stört doch eher als er hilft.

    Planung 2018: 28.10.: Marathon Frankfurt (Vorbereitung 23.9.: HM HH-Wandsbek)
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:38:02 (4/18)


  14. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    JoelH (11.10.2018)

  15. #61
    >> Megacmrunner << Avatar von Fred128
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Es gibt einen großen Unterschied zwischen Dir und einigen anderen Postern hier im Faden: Du bist noch nie einen Marathon gelaufen, kannst also nicht wirklich beurteilen, wie es einem unterwegs geht. ...
    Die meisten Poster hier, die schon einen Marathon gelaufen sind, sind den in der Regel an der persönlichen Leistungsgrenze gelaufen. Die wenigstens sind aber einen Marathon locker getrabt, weil das macht ja keinen Sinn und hat keinen Trainingseffekt oder was auch immer. Nach meiner Erfahrung sind die Belastungen beim "Traben" deutlich geringer als beim "Rennen". Wenn man tief in sich rein hört, dann kann man eigentlich ganz gut abschätzen, ob etwas geht oder nicht, auch meine Erfahrung.

    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Und genau wegen solchen Kommentaren stinkt es mir ... Nicht dass ich es mir doch noch anders überlege
    Das gibt ja noch Hoffnung.

    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    ... Ein Problem welches ich tatsächlich gesehen hätte, weil mir das schon öfters mit Frauen passiert ist. Wenn ich da nebenher laufe quatsche ich unglaublich viel. Und die Damen wollen dann natürlich immer antworten. Was dann mit zunehmender Erschöpfung immer schwieriger wird und dann ja auch besser unterlassen werden sollte. Und dass ich mich da ein paar Stunden zusammenreise und einfach auch mal die Klappe halte. Das wäre wirklich ein Problem geworden ;-)
    Klasse.
    2018: G1, Königsforst M, Düsseldorf M, Whew100, Wuppertal-Köln, Kölnpfad(130), Mauerweg, Köln M - geplant: Röntgenlauf

  16. #62

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    Ich hätte mit dem Antworten aufhören sollen. Jetzt kitzelt es langsam richtig ;-)

  17. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von DoktorAlbern:

    Fred128 (11.10.2018)

  18. #63

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    Zitat Zitat von ignatov Beitrag anzeigen
    Schade, mit jedem weiteren Posting in diesem Thread wächst bei mir der Wunsch zu wissen, wie es denn wohl ausgegangen wäre. :-)


    Hoppla, das ist aber mutig. In einem früheren Posting hieß es noch "Sub4 ist für sie sicher ambitioniert, da muss es an dem Tag schon zusammenpassen."
    Ok, dann präziser ... Ich habe ihr versprochen das Tempo nach Marschtabelle zu halten, dass wir bei 3:59:xx über die Ziellinie laufen. Natürlich unter der Voraussetzung, dass sie dazu in der Lage ist. Tragen kann ich sie nicht. Wie ich glaube ich schon erwähnt habe, habe ich zwei Mal mein Frau gepacet. Und der Pacemaker hat beide Male hervorragende Arbeit geleistet ;-) Da bin ich so selbstbewusst zu sagen das kann ich.

  19. #64
    Avatar von Albatros77
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    Nicht so viel quatschen, einfach mal machen!
    Im Grunde willst Du es doch eh...

  20. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Albatros77:

    Kerkermeister (11.10.2018)

  21. #65

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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Es gibt einen großen Unterschied zwischen Dir und einigen anderen Postern hier im Faden: Du bist noch nie einen Marathon gelaufen, kannst also nicht wirklich beurteilen, wie es einem unterwegs geht.

    Der eheste Vergleich für "Ich behaupte mal bis km30 würde das zumindest ganz gut gehen" ist für einen Halbmarathon wenn Dich da jemand bis km 7 begleitet und danach nur noch fix und alle ist und die Pace nicht mehr stabil halten kann. So jemand stört doch eher als er hilft.
    Und genau das meine ich mit dem Hype um den Marathon. Ja das ist lang, Ja das ist schwer. Aber es ist immer noch laufen und laufen kann ich grundsätzlich. Und ich laufe auch auf allen gängigen Distanzen in einer komplett anderen Welt als die Person die ich pacen soll. Warum zur Hölle dass dann nicht gesehen soll? Mein einziges Bedenken wäre wenn z.B. ein Knie plötzlich schmerzt wie die Sau, aber von der Kondition? Ich sag nicht, dass es locker wäre oder ich alle 500m ein Schwätzchen mit den Zuschauern halte. Aber vom vernünftigen Schaffen bin ich überzeugt.

    Aber ich schreibe mich um Kopf und Kragen. Zu einem anderen Zeitpunkt hab ich vielleicht keine Ausrede und dann müsste ich dann ja liefern

  22. #66
    Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Fred128 Beitrag anzeigen
    Die meisten Poster hier, die schon einen Marathon gelaufen sind, sind den in der Regel an der persönlichen Leistungsgrenze gelaufen. Die wenigstens sind aber einen Marathon locker getrabt, weil das macht ja keinen Sinn und hat keinen Trainingseffekt oder was auch immer.
    Diejenigen, die sich vernünftig vorbereitet haben, sind aber den einen oder anderen 30er locker getrabt und wissen, dass man diesen auch nicht so einfach "aus der Hüfte schießt", wenn man ansonsten nur Distanzen bis zum HM gewöhnt ist. Speziell auf den ersten Läufen mit dieser Distanz wird meist ordentlich gelitten.
    Ich selbst bin übrigens auch schon einen Marathon locker getrabt, in der Woche davor hatte ich hingegen nach 36km abgebrochen.

    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Und genau das meine ich mit dem Hype um den Marathon. Ja das ist lang, Ja das ist schwer. Aber es ist immer noch laufen und laufen kann ich grundsätzlich. Und ich laufe auch auf allen gängigen Distanzen in einer komplett anderen Welt als die Person die ich pacen soll. Warum zur Hölle dass dann nicht gesehen soll? Mein einziges Bedenken wäre wenn z.B. ein Knie plötzlich schmerzt wie die Sau, aber von der Kondition?
    Die Kondition ist in der Tat Dein geringstes Problem. Ich sehe eher die Muskeln als begrenzenden Faktor, diese sind solche Belastungen nicht gewohnt. Sie kennen 90 Minuten "Schwerstarbeit" aber keine 4 Stunden "schwere Arbeit" und es ist sehr wahrscheinlich, dass sie irgendwann einfach "dicht machen" - und dann hilft Dir auch Deine Kondition kein Stück mehr weiter.

    Planung 2018: 28.10.: Marathon Frankfurt (Vorbereitung 23.9.: HM HH-Wandsbek)
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:38:02 (4/18)


  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    JoelH (11.10.2018)

  24. #67
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Und genau das meine ich mit dem Hype um den Marathon. Ja das ist lang, Ja das ist schwer. Aber es ist immer noch laufen und laufen kann ich grundsätzlich.
    Ich war jetzt zu faul nachzulesen wie lang Deine sonstigen längeren Läufe so sind. Aber 42km als lockeren Trainingslauf? Das ist mal ein Wort. Wenn man das nicht gewohnt ist, wird es natürlich schwer, diesen vernünftig nach Hause zu laufen. Wenn Du immer nur 20km läufst, kann ein getrabter 30er schon sehr anstrengend sein. Von 42km wollen wir da noch gar nicht sprechen. Auch wenn Du hier in einer ganz anderen Liga läufst, macht die Dauer die Anstrengung. Dann wird es auch schwer eine vernünftige Pace vorzugeben. Da durfte ich schon viele Enttäuschungen erleben. Mach das ganze ruhig mal als Trainingslauf. Ob Du der Läuferin als Hase einen Gefallen tun würdest, weiß ich nicht, würde es aber eher anzweifeln.

    Die Frage ist auch viel zu stark auf den Marathon ausgerichtet. Vielleicht macht eine andere Fokussierung mehr Sinn. Würdest Du aktuell einen lockeren 42km Lauf im Training absolvieren? Und wenn Du das tust, würdest Du dann sofort auf diese Distanz gehen? Oder würdest Du das in Zwischenstücken aufbauen? Genau diese Fragen könnte man sich auch stellen, wenn man mal als Hase unterwegs sein will.
    nix is fix

  25. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    JoelH (11.10.2018), ruca (11.10.2018), tt-bazille (11.10.2018)

  26. #68
    Der Form hinterher...
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    Moin Doc,

    laut Homepage des Marathons sind noch Plätze für Nachmelder frei. Also hau rein und überprüfe deine These, kannst ja bezüglich deiner Kollegin inkognito laufen. Hauptsache gleichmäßig und unter vier Stunden.

    Btw., bislang hat noch kein mir bekannter Marathoni der Aussage widersprochen, dass ein Marathon bei Km 30 erst anfängt. Bin gespannt, wie deine Erfahrung dazu sein wird.
    Denke nicht über die Lösung nach, sondern über das Problem. Die Lösung ergibt sich dann von selbst.

  27. #69
    MAKE THE HIPS GREAT AGAIN Avatar von Lilly*
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    Ich bin auch dafür, dass du mit läufst. Wir (und du auch) fragen uns doch sonst ewig: Was wäre gewesen wenn...?

    Wie ein Krimi ohne am Schluss zu erfahren, wer der Mörder ist oder ob das Opfer überlebt.. Das geht doch nicht!!

    Also mach et!

  28. #70

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    Ich war im Frühjahr unter widrigen Bedingungen eine 1:32 im HM gelaufen, habe dann reichlich für meinem ersten ganzen trainiert und ihn trotzdem nur in 4:01 gefinisht. Also einfach machen, statt Töne zu spucken...

  29. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Zak_McKracken:

    Fire (12.10.2018)

  30. #71
    >> Megacmrunner << Avatar von Fred128
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    @Lilly, zumindest die Tatwaffe steht fest ...ein Hammer ... nur ob der Täter damit auch zuschlägt und trifft bleibt ungewiss ... und wir alle werden dann wohl unwissend sterben.

  31. #72
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Ich hätte mit dem Antworten aufhören sollen. Jetzt kitzelt es langsam richtig ;-)
    Yeah! :banane:

    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Und genau das meine ich mit dem Hype um den Marathon. Ja das ist lang, Ja das ist schwer. Aber es ist immer noch laufen und laufen kann ich grundsätzlich. Und ich laufe auch auf allen gängigen Distanzen in einer komplett anderen Welt als die Person die ich pacen soll. Warum zur Hölle dass dann nicht gesehen soll? Mein einziges Bedenken wäre wenn z.B. ein Knie plötzlich schmerzt wie die Sau, aber von der Kondition? Ich sag nicht, dass es locker wäre oder ich alle 500m ein Schwätzchen mit den Zuschauern halte. Aber vom vernünftigen Schaffen bin ich überzeugt.
    Das, was du vom HM kaum kennst, sind die muskuläre Probleme, die dich erwarten können. Hattest du schon "dicht machende Oberschenkel"? Ich meine nicht Krämpfe, die natürlich auch eintreten können. Einen doppelt so langen Lauf langsamer zu laufen bedeutet eben nicht, dass man die kreislauftechnische Kondition haben muss, die Muskeln müssen das einfach auch gewöhnt sein. Nichts für ungut, du machst den Fehler vieler, die denken, ein Marathon ist zwei mal ein Halbmarathon. Ich sachs mal so, du kannst Muskelschmerzen bekommen, die hattest du im Leben noch nicht

    Aber das muss alles nicht eintreffen, denn ich will dir das ja nicht ausreden.

    Aber ich schreibe mich um Kopf und Kragen. Zu einem anderen Zeitpunkt hab ich vielleicht keine Ausrede und dann müsste ich dann ja liefern [/QUOTE]


    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  32. #73

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    Ohoh, jetzt hast du dich wirklich um Kopf und Kragen geredet ; -)

    Auch ich bin prinzipiell für spontane und verrückte Sachen, aber in diesem Fall bleibe ich bei meinem Ratschlag...
    Kosten/Nutzen
    Gesundheit zuerst
    Eigene Ziele hinten anstellen

  33. #74
    Stockente Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Und genau das meine ich mit dem Hype um den Marathon. Ja das ist lang, Ja das ist schwer. Aber es ist immer noch laufen und laufen kann ich grundsätzlich. Und ich laufe auch auf allen gängigen Distanzen in einer komplett anderen Welt als die Person die ich pacen soll. Warum zur Hölle dass dann nicht gesehen soll? Mein einziges Bedenken wäre wenn z.B. ein Knie plötzlich schmerzt wie die Sau, aber von der Kondition? Ich sag nicht, dass es locker wäre oder ich alle 500m ein Schwätzchen mit den Zuschauern halte. Aber vom vernünftigen Schaffen bin ich überzeugt.

    Aber ich schreibe mich um Kopf und Kragen. Zu einem anderen Zeitpunkt hab ich vielleicht keine Ausrede und dann müsste ich dann ja liefern
    Bist Du den Marathon schon gelaufen (oder auch nicht)?

    Ich steige mal kurz mit einem Statement ein, ohne die ganze Diskussion verfolgt zu haben. Einen Marathon in 4h zu laufen, dürfte für Dich ein läppisches Ziel sein, den sportlichen Wert kann ich nicht erkennen. Auch wenn Du die 4h wahrscheinlich schaffen dürftest (ich habe ähnliches mal geschafft mit 40 bis 60km in der Vorbereitung, ohne dass ich darauf besonders stolz wäre, hinterher ging es mir dreckig), Du bist es nicht gewohnt, so lange auf den Beinen zu sein, dürftest ein paar Blessuren von der Veranstaltung mitnehmen und kommst möglicherweise komplett aus dem Rhythmus. Hattest Du nicht noch andere Ziele?

    Mein Vorschlag: Begleite Deine Kollegin bis zur 30km-Marke und steige dann aus. Du kannst den Wasserträger für sie geben und würdest ihr damit schon sehr helfen, für Dich wäre es dann ein langer Lauf. der Dir zwar trainingstechnisch nicht viel bringt, der Dich aber auch nicht zu sehr aus dem Rhythmus wirft.
    Zuletzt überarbeitet von Maddin85 (12.10.2018 um 07:04 Uhr)
    persönliche Bestzeiten:

    400m: 70sek Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2017), 800m: 2:27,46min (2017), 1500m: 4:43,29min (2018), 3000m: 10:29,95min (2017), 5000m: 17:47,65min (2018), 5km: 27:05min (2010), 10km: 41:54min (2011), Halbmarathon: 1:43:17h (2011), Marathon: 3:27:45h (2011)

    http://zwischenzeitentabelle.de/

    http://www.fu-mathe-team.de/daniels....tman=berechnen

  34. #75
    Avatar von Gaertda
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    Ich befinde mich aktuell mitten in der Marathon Vorbereitung für Frankfurt sub 3 in knapp 2 Wochen, habe bisher 3 35er gelaufen, 6-7 30er mit teilweise 31-32km und habe immernoch so viel Respekt von den 42,2km, dass ich am Wochenende noch einen 35er laufen will/werde!
    Ab 30 wird es oft zäh, laufe ich den langen langsamer tue ich mir noch schwerer. Länger wie 2h45 war ich noch nie unterwegs, weil es mir einfach gereicht hat und ich auch nicht unbedingt mehr laufen will.

    Also bitte melde dich an und lauf es mal so locker. Da bin ich echt gespannt.

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