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  1. #26
    Avatar von running_werner
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    Zitat Zitat von Malu68 Beitrag anzeigen
    Gerade bei Sehnenansatzgeschichten ist die Ursache oft nicht die Sehne selbst.... die Sehne ist dann nur noch das Empfängerorgan....
    das würde dann ja dafür sprechen erstmal die Wade zu lockern...

  2. #27
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    @u_d_o:
    nur wie finde ich einen guten "sport"-arzt...

    kurz zu den exentrischen Übungen:
    wenn ich die, wie beschrieben mache, würde ja nur ein Bein "trainiert", ist es nicht besser, auch mit dem Bein wieder nach oben zu drücken, mit dem man absenkt?
    Hallo Werner,

    einen guten Sportarzt findet man entweder mit der Methode "Versuch und Irrtum" oder zielgerichtet. Ersteres ist mit Verdruss behaftet und womöglich verschleppt es den Heilungserfolg elend lange. Ich halte viel von Empfehlungen. Wer mir jemanden empfiehlt, dem wurde geholfen. Im Idealfall empfehlen mehrere Läufer unabhängig voneinander denselben Arzt. Falls du zu wenige Läufer kennst, könntest du dich an einen Laufverein in deiner Umgebung wenden und dort um eine Adresse bitten. Manche Vereine haben auch Vereinsärzte, wie mein Verein z.B. Der wurde dann nach Ausprobieren mein "Leib-und-Magen-Arzt". Hellsehen kann er auch nicht, findet jedoch meist im ersten Anlauf die Ursache und gibt mir entsprechende Anweisungen. Ja, Anweisungen! Da er selbst Marathonläufer war, bekomme ich sogar Trainingsvorgaben, die es ermöglichen schnellstmöglich wieder fit zu werden. Bislang hat er noch alles kurieren können, was ich ihm in die Praxis brachte. Wunder kann er nicht vollbringen, also auch keine chronisch vorgeschädigten A-Sehnen eines 64jährigen wieder in gesunde eines Mannes in den Zwanzigern verwandeln. Also: Versuche dich durchzufragen, wo einem Läufer gut geholfen wird.

    Eine weitere Möglichkeit wäre deine Wohnregion hier durchblicken zu lassen und um eine Fori-Empfehlung zu bitten das geht dann per PN und ist somit diskret ...

    Was das exzentrische Üben angeht: Es gibt da durchaus abweichende Meinungen von Ärzten. Und: Egal welche Übung und wie: Sie sollte immer auch mit dem anderen, schmerzfreien Bein genauso ausgeführt werden. Sonst schaffst du dir auf Dauer Ungleichgewichte im Bewegungsapparat, die wieder neue Probleme begünstigen können.

    Noch ein Hinweis: Wenn irgendwo was wehtut, sind wir allzu schnell bei der Hand genau am Ort des Schmerzes das Problem zu vermuten. In vielen Fällen ist das aber nicht so. Es schmerzt oft zuerst an den Stellen der größten Belastung. Das sind beim Läufer die A-Sehnen und die Knie. Man muss das Problem "ganzheitlich" angehen. Deshalb ist es so wichtig sich von einem Sportarzt ansehen zu lassen. Ich war anfangs schon irritiert, wenn ich mit dem Finger auf eine schmerzende Stelle zeigte und man mir dann von Problemen/Defiziten redete, die ganz woanders liegen sollten ...

    Alles Gute

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

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    running_werner (16.10.2018)

  4. #28
    Stockente Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    @u_d_o:
    nur wie finde ich einen guten "sport"-arzt...
    Suche Dir einen Arzt, der selbst ein guter Läufer (am besten Leistungssportler) ist oder war. Etwas Glück gehört dazu. Ansonsten schließe ich mich Udos Empfehlungen an.
    persönliche Bestzeiten:

    200m: 33sek, Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 400m: 68sek Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 800m: 2:24,16 (2019), 1500m: 4:43,29min (2018), 3000m: 10:26,61min (2019), 5000m: 17:47,65min (2018), 5km: 27:05min (2010), 10km: 41:54min (2011), Halbmarathon: 1:43:17h (2011), Marathon: 3:27:45h (2011)

    http://zwischenzeitentabelle.de/

    http://www.fu-mathe-team.de/daniels....tman=berechnen

    https://www.yumpu.com/de/document/vi...iel-wienbreier

  5. #29
    Avatar von running_werner
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    danke für die feedbacks...
    wer einen Tipp hat... ich wohne in der Stadt mit dem schönen Dom....

  6. #30
    Bewegungsfreude pur! Avatar von barefooter
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    danke für die feedbacks...
    wer einen Tipp hat... ich wohne in der Stadt mit dem schönen Dom....
    Also Aachen, Bamberg, Fulda, Hildesheim, Mainz, Naumburg, Speyer oder doch Berlin?
    Grüße von der Baltischen See! Laufen/Wandern barfuß erleben - Zu Fuß - am besten barfuß - hält die Seele Schritt.
    Je länger die Strecke, desto unbedeutender die Zeit, da allein die Streckenbewältigung zur eigenen Leistung wird.


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    Schlaks (17.10.2018)

  8. #31
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    running_werner (23.02.2019)

  10. #32
    Avatar von running_werner
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    Zitat Zitat von barefooter Beitrag anzeigen
    Also Aachen, Bamberg, Fulda, Hildesheim, Mainz, Naumburg, Speyer oder doch Berlin?
    Kölle

    @barefooter: wie sieht es bei deinen Achillessehnen/Waden aus? Hast du ein paar hilfreiche Tipps?

  11. #33
    Stockente Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    seit ich Marathon laufe, also seit 2002, habe ich Probleme mit den Achillessehnen. Inzwischen habe ich mit diesen Sehnen aber über 200 Marathons und Ultras hinter mich gebracht. Ursächlich für meine Sehnenbeschwerden war jedoch nicht das erhöhte Trainingsaufkommen, die Laufmehrbelastung der ersten Marathontrainings, sondern eine Vorschädigung. Das wurde per MRT festgestellt (Narbengewebe in beiden A-Sehnen). Woher diese stammt ließ sich nicht mehr nachvollziehen. Eventuell aus meiner Zeit als aktiver Fußballer. Die ersten Marathontrainings bescherten mir dann ein heftiges Problem, das ich jedoch 2006, ausgerechnet im Verlauf des bisher härtesten M-Trainings, in den Griff bekam.
    Hast Du auch Kurzstreckenintervalle trainiert, etwa 24x200m, diese Intervalle belasten besonders die AS, bist Du nur Langintervalle gelaufen, oder hast Du komplett auf Intervalltrainings verzichtet und mit Fartlek und Tempoläufen gearbeitet? Letzteres funktioniert bei mir bisher ganz gut.
    persönliche Bestzeiten:

    200m: 33sek, Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 400m: 68sek Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 800m: 2:24,16 (2019), 1500m: 4:43,29min (2018), 3000m: 10:26,61min (2019), 5000m: 17:47,65min (2018), 5km: 27:05min (2010), 10km: 41:54min (2011), Halbmarathon: 1:43:17h (2011), Marathon: 3:27:45h (2011)

    http://zwischenzeitentabelle.de/

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  12. #34
    Montag ist Schontag! Avatar von Laufschlaffi
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    Tipps im Laufverein, oder Laufladen geben lassen, z.B.

  13. #35
    Bewegungsfreude pur! Avatar von barefooter
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    ... Beim Laufen habe ich keine Probleme. Im Alltag trage ich fast nur "barfuss"- Schuhe. ...Wenn ich spazieren gehe, und dann nach einer kurzen Pause wieder losgehe, schmerzt der Bereich an der Achillessehne am rechten Fuss. Ausserdem ist die Stelle auf Druck empfindlich...Jetzt frage ich mich, ob das eine beginnende Achillessehnenentzündung sein kann?...

    @barefooter: wie sieht es bei deinen Achillessehnen/Waden aus? Hast du ein paar hilfreiche Tipps?
    Gut schaut's aus - noch. Tatsächlich kann ich mich an keine anhaltenden Probleme in dem Bereich erinnern - mal ein Zwicken hier oder da und ab und zu ein Wadenkrampf. Die von dir geschilderten Missempfindungen habe ich wahrscheinlich so oder ähnlich schon einige Male durchlebt und dann das gemacht, was auch in gesunden Tagen allseits empfohlen wird, nämlich das Training zu variieren oder zwischenzeitlich auf eine andere Sportart auszuweichen oder Schwerpunkte anders zu setzen.

    Wenn du ohne Probleme läufst, kann da nicht viel im Argen sein. Laufen ist nicht nur Laufen, sondern auch Auseinandersetzung mit seinem Körper, ohne gleich bei jedem Zipperlein Arzt oder sonstige Behandler zu beanspruchen. Du könntest Umschläge mit Quark oder essigsaurer Tonerde versuchen, kalte Fußbäder, bei Schmerzen Kytta Schmerzsalbe.

    An einen Zusammenhang mit dem Tragen von Barfuß-Schuhen im Alltag mag ich nicht glauben, für die wenigen Schritte, die ICH außerhalb des Sports im Alltag noch unterwegs bin, spielt die Art der Fußbekleidung keine Rolle.

    Sorge dich nicht, laufe!
    Grüße von der Baltischen See! Laufen/Wandern barfuß erleben - Zu Fuß - am besten barfuß - hält die Seele Schritt.
    Je länger die Strecke, desto unbedeutender die Zeit, da allein die Streckenbewältigung zur eigenen Leistung wird.


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    running_werner (17.10.2018)

  15. #36
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Aus der Spiridon von vor 20 Jahren:

    http://www.derlaufdoktor.de/mediapoo...idon_08.98.pdf
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  16. #37
    Avatar von running_werner
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    Ich habe die letzten Tage einmal täglich die Waden mit einer normalen Blackroll abgerollt, und das hat die beschriebenen Schmerzen aufgelöst...
    ich werde es mal weiter beobachten, vielleicht war es ja nur eine Wadenverhärtung....

  17. #38
    Avatar von Malu68
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    Dann achte mal weiter auf deine Faszien.... denen wird im Allgemeinen viel zu wenig Beachtung geschenkt.... ich habe da selbst das Wunder meines Lebens am eigenen Leib erfahren....
    Wir sind vom Leben gezeichnet in den buntesten Farben, und wir tragen sie mit Stolz, unsere Wunden und Narben (SDP)

    Dieser Weg wird kein leichter sein...(Teil 1)
    In Ruhe alt werd´ich später.....(Forts.)

    Kölner Zoolauf 07/2017 8,6 km
    Kölner Brückenlauf 09/2017 15,65 km 1:43:xx
    HM Köln 10/2017. 21,1 km 2:18.xx

  18. #39
    Avatar von Bernd79
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    Nur weil ich es grad auf youtube gesehen habe - Sebastian Kienle mit einigen interessanten Übungen- einige davon sind Variationen der sog. Treppenübung: https://www.youtube.com/watch?v=Hkpq0Z_Yky4
    ________________________
    10 km - 37:36 (T - April 2019)
    HM - 1:30:41 (Sorger Halbmarathon/Graz - April 2018)
    M - 3:10:26 (Wien Marathon - April 2019)

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Bernd79:

    running_werner (20.02.2019)

  20. #40
    Avatar von running_werner
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    tja, meine Probleme sind immer noch nicht ganz weg, bzw. wieder etwas zurück gekommen...
    ich habe die Treppenübung irgendwann aufgehört.... jetzt fange ich wieder regelmässig damit an... heute habe ich einen tierischen Wadenmuskelkater...

    Was kann man eigentlich als Präventionsübung tun? Einfach klassisches Wadenheben, also exzentrisch und konzentrisch mit dem selben Bein?

  21. #41
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Genau, exzentrisch und konzentrisch. Ganz normales Krafttraining für die Wade. Muss auch nicht mehr jeden Tag gemacht werden. Meine Erfahrung ist die, dass ich immer mal wieder Probleme mit der Sehne bekam, sobald ich das Training und die Dehnungen hab schleifen lassen.

    Gruss Tommi

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    running_werner (20.02.2019)

  23. #42
    Avatar von running_werner
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Genau, exzentrisch und konzentrisch. Ganz normales Krafttraining für die Wade
    auch bei "leichten" Achilles Beschwerden?

    wie viele Wiederholungen?

    gibt es noch ein paar "wichtige" Kraftübungen die ich zu Hause machen kann, bin nämlich kein Fitnessstudioist....

  24. #43
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    Was kann man eigentlich als Präventionsübung tun?
    Als meine mehrfach rezidierende Achillesseuche mal komplett Ruhe gab (nach vielen Monaten exzentrischen Trainings auf der Treppe) kam ich auf die verrückte Idee, in mein Beintraining (1x pro Woche) Hüpfsprünge aufzunehmen, also Seilspringen ohne Seil, weshalb die Sprünge auch gar nicht so hoch sein müssen. Ich mache 400 am Stück, bis die Wade kurz vor dicht ist - nur selten mal 2 Durchgänge davon. Außerdem laufe ich vor sämtlichen Varianten von Athletik- und Mobilitätstraining (derzeit fast täglich) zum Aufwärmen barfuß und ausschließlich auf dem Vorfuß 5 bis 10 min. auf Steinfußboden herum. Seitdem habe ich mit der A-Sehne keinerlei Probleme mehr, auch bei Steigerungen des (Lauf-)Trainingspensums..

    Ob es aber wirklich an diesen Maßnahmen liegt oder einfach nur daran, dass alle 4 Wochen Vollmond ist - who knows … Ich mach's einfach, weil's mir auch sonst hilfreich erscheint.

  25. #44
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    auch bei "leichten" Achilles Beschwerden?

    wie viele Wiederholungen?
    Dann wieder täglich vermehrt exzentrisch. 2x3x15 Wiederholungen.

    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    gibt es noch ein paar "wichtige" Kraftübungen die ich zu Hause machen kann, bin nämlich kein Fitnessstudioist....
    Siehe die Kartoffel Für die Wade brauchts keine Muggibude, da gibs eh nur zwei Geräte für die Wade. Wichtig ist noch, ganz ganz ganz wichtig die Dehnung, mehrfach täglich! Und dabei, noch wichtiger!!! beide Wadenhauptmuskel. Also einmal mit gestrecktem Bein und einmal mit gebeugtem. Ich mache auch die Treppenübung immer doppelt, mit gestrecktem und gebeugtem Knie.

    Gruss Tommi

  26. #45
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Siehe die Kartoffel [...] Wichtig ist noch, ganz ganz ganz wichtig die Dehnung, mehrfach täglich!
    Danke für den Hinweis - das Dehnen ist bei mir altem Sack (auch ohne Achilles) so selbstverständlich, dass ich es gar nicht weiter erwähnt hatte. Wenn die Seuche mal wieder tobte, habe ich während des exzentrischen Trainings - nach jedem Satz auf der Treppe - immer ausführlichst gedehnt. Natürlich nicht in den Schmerz hinein, dafür aber immer sehr lange. So beweglich wie in jenen Zeiten war mein Sprunggelenk nie wieder.

  27. #46
    Avatar von running_werner
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    Danke für die Tipps.
    Ich kann mir selbst noch nicht erklären, warum die Beschwerden gekommen sind. Ich habe mein Training nicht krass geändert...
    Naja, ich werde jetzt mal intensiv die Treppenübung machen.

    Ich habe nur ein komisches Gefühl nur ein Bein zu "trainieren". Ist es nicht besser das "gesunde" Bein auch mit zu stärken?
    Oder einfach mit beiden konzentrisch und ekzentrisch tranieren?

  28. #47
    Avatar von running_werner
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Siehe die Kartoffel Für die Wade brauchts keine Muggibude, da gibs eh nur zwei Geräte für die Wade. Wichtig ist noch, ganz ganz ganz wichtig die Dehnung, mehrfach täglich! Und dabei, noch wichtiger!!! beide Wadenhauptmuskel. Also einmal mit gestrecktem Bein und einmal mit gebeugtem. Ich mache auch die Treppenübung immer doppelt, mit gestrecktem und gebeugtem Knie.

    Gruss Tommi
    ich dachte mehr an Kraftübungen für andere Beinmuskeln... vielleicht unterstützt es das Gesamtsystem...

    wie dehne ich denn am besten?
    Ich mache eine Übung an der Wand mit je einem ausgestrecktem Bein.
    Dann noch so eine Yoga-Übung, "der Hund", ist auch ziemich gut...

    gibt es noch weiterere?

  29. #48
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    Ich habe nur ein komisches Gefühl nur ein Bein zu "trainieren". Ist es nicht besser das "gesunde" Bein auch mit zu stärken?
    Oder einfach mit beiden konzentrisch und ekzentrisch tranieren?
    Generell würde ich immer beide Beine gleich trainieren (habe ich jedenfalls so gemacht, auch wenn's dopelten Zeitaufwand bedeutet). Da aber dein "gesundes" Bein nun mal das mit der größtmöglichen Schädigung (Ruptur) ist, bin ich mit meinem Ratschlag da eher vorsichtig. Deshalb war ja mein Tipp im anderen Faden, den Arzt zu befragen. Wie sollen wir blinden Spekulanten hier denn wissen, ob deine "gesundes" Bein schon mehr aushält als dein "krankes" ?

  30. #49
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    ich dachte mehr an Kraftübungen für andere Beinmuskeln... vielleicht unterstützt es das Gesamtsystem..
    Boah, du machst Fässer auf … Erst zwei Achilles-Fäden, in denen mittlerweile haargenau dasselbe diskutiert wird und nun noch einen davon zum universalen Rumpfstabi-Faden aufbohren …

    Es kann nie schaden, das Gesamtsystem zu trainieren, also ein Ganzkörper-Krafttraining zur allgemeinen Rumpfstabilität. Dazu aber dann bitte wirklich erstmal dieses Forum oder das ganze WWW nach "Rumpfstabi" absuchen.

    Wenn dich die Achillessehne momentan noch so sehr behindert, dass du kaum nennenswerte Wochenkilometer vor dich hin hoppeln kannst, dann kannst du das Ganzkörpertraining sicher erstmal schleifen lassen und deine ganze verfügbare Zeit (+Geduld) in das exzentrische Wadentraining stecken. Wenn du aber durchaus schon wieder regelmäßig laufen kannst (halt nur etwas tempoabstinent), dann solltest du das Stabitraining rechtzeitig wieder aufnehmen, damit du nach Genesung der Achillessehne und Steigerung des Laufpensums dann nicht gleich wieder die nächste Baustelle offen hast.

  31. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    running_werner (21.02.2019)

  32. #50
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    ich dachte mehr an Kraftübungen für andere Beinmuskeln... vielleicht unterstützt es das Gesamtsystem...

    wie dehne ich denn am besten?
    Ich mache eine Übung an der Wand mit je einem ausgestrecktem Bein.
    Wie Tommi bereits in dem gerade von dir zitierten Textschnippsel ausführte - du solltest diese Übung zum Dehnen der Wade unbedingt in zwei Varianten ausführen. Einmal mit gestrecktem betroffenen Bein, das dehnt den oberen (dicken) Wadenmuskel und dann dasselbe mit leicht gebeugtem Knie (wobei der Fuß des betroffenen Beins dichter an der Wand steht). Das dehnt den Schollenmuskel, also die untere Wade. Beide Wadenmuskeln laufen in verschiedenen Strängen der Achillessehne aus, welche sich ein paar cm oberhalb des Fersenbeins vereinigen. Je nachdem was genau wie betroffen ist, kann die eine oder die andere Variante oder beide hilfreich sein. Ausprobieren, denn das wirst du ganz schnell merken.

    Das gilt übrigens auch für das exzentrische Training auf der Treppe - auch hier die zwei Varianten mit gestrecktem Knie und gebeugtem Knie durchführen.

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