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  1. #1
    Avatar von running_werner
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    Standard Achilles-Sehne?

    Liebes Forum,

    vielleicht hat jemand einen Tipp für mein "Problem":
    Ich laufe 2 bis 3 mal die Woche zwischen 10 und 15 km. Schuhe. Salming Speed 6, Topo flylite 2, Schuhe mit relativ wenig Dämpfung und 3 mm und 6 mm Sprengung.
    Im Alltag trage ich fast nur "barfuss"- Schuhe.

    Beim Laufen habe ich keine Probleme.
    Wenn ich spazieren gehe, und dann nach einer kurzen Pause wieder losgehe, schmerzt der Bereich an der Achillessehne am rechten Fuss. Ausserdem ist die Stelle auf Druck empfindlich...
    Jetzt frage ich mich, ob das eine beginnende Achillessehnenentzündung sein kann?
    Falls ja, was kann ich dagegen tun? Dehnen? Krafttraining?

    Besten Dank

  2. #2
    Alles im Blick. Avatar von bones
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  3. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    emel (15.10.2018)

  4. #3
    Avatar von running_werner
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    danke, werde ich mir mal reinpfeifen.....

    kurz überfolgen...

    hast du selbst Erfahrung mit Achillessehnenproblemen?
    Die Krafttrainingsempfehlung ist natürlich schon ziemlich heftig....
    Zuletzt überarbeitet von running_werner (14.10.2018 um 20:01 Uhr)

  5. #4
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    hast du selbst Erfahrung mit Achillessehnenproblemen?
    Nein, nur durch mitleiden.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  6. #5
    Avatar von HTS
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    Die Krafttrainingsempfehlung ist natürlich schon ziemlich heftig....
    ... weswegen die meisten Leute es nicht vernünftig durchziehen und dementsprechend jahrelang mit der Achillodynie zu kämpfen haben. Von der Problematik ist das eigentlich ein ganz einfaches Thema, nur dass eben mit einfach mal zwei Wochen Pause absolut nichts gewonnen ist.
    RUNALYZE powered athlete

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  7. #6
    Avatar von running_werner
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    also.... Ruheschmerzen und morgendlicher Anlaufschmerz ist bei mir nicht vorhanden...
    vielleicht versuche ich es erstmal mit sowas:
    https://www.youtube.com/watch?v=2KLedxT2_I4

    oder was denkt ihr?

  8. #7

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    Danke für den Link! Damit ist auch klar, dass ich mein Treppentraining bisher falsch gemacht habe . Wobei es trotzdem hilft.
    Ich stelle das jetzt auf "Einbein" um.
    5 km: 20:54 | Aug 19 --- 7,33 km (Alsterrunde): 32:31 | Jul 17 --- 10 km: 43:19 | Sep 19 ---
    10Meilen / 16,1 km: 1:12:53 | Sep 19 --- 21,1 km: 1:37:22 | Apr 19 --- 25 km: 2:02:17 | Nov 18 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19

  9. #8

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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    also.... Ruheschmerzen und morgendlicher Anlaufschmerz ist bei mir nicht vorhanden...
    vielleicht versuche ich es erstmal mit sowas:
    https://www.youtube.com/watch?v=2KLedxT2_I4

    oder was denkt ihr?
    Mach wie du denkst, aber wenn die Studien schon sagen was hilft warum dann erst was anderes versuchen?

    Tipp von meinem Physio um die Wade zu entlasten:
    -Mit Blackroll-Ball gaaaaaaaaaaaanz langsam die Fußsohlen rollen (also so ca. 20 Sekunden pro abrollen)
    -Von hinten nach vorne!
    -Fußmitte und insbesondere die äussere Fußunterseite!!!!!

    Viel Erfolg
    5 km: 20:54 | Aug 19 --- 7,33 km (Alsterrunde): 32:31 | Jul 17 --- 10 km: 43:19 | Sep 19 ---
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  10. #9
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Zitat aus dem PDF: "exzentrisch herunter, konzentrisch herauf"

    Wie ist das zu verstehen? Was bedeutet exzentrisch und konzentrisch in diesem Zusammenhang genau?

    Homo cursor, M50, Bestzeitenjäger 2011-15 (19:11, 39:22, 61:45, 1:29), seitdem Spaßläufer
    "Training ist wie ein Medikament. Wenn ich es überdosiere, habe ich irgendwann auch die Nebenwirkungen." (R. Hambrecht, Kardiologe)

  11. #10
    Avatar von running_werner
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    Zitat Zitat von emel Beitrag anzeigen
    Mach wie du denkst, aber wenn die Studien schon sagen was hilft warum dann erst was anderes versuchen?
    weil ich mir nicht sicher bin, ob es überhaupt ein so starkes Achillessehnenproblem ist, wie in dem Artikel beschrieben...

  12. #11

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    Ok. Aber schaden wird es wohl auch nicht. ich mache Übungen sobald es nur ein kleines bisschen zieht. Nach einigen Wochen ohne vergesse ich es dann meist wieder. Und dann geht es von vorne los
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  13. #12
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    also.... Ruheschmerzen und morgendlicher Anlaufschmerz ist bei mir nicht vorhanden...
    vielleicht versuche ich es erstmal mit sowas:
    https://www.youtube.com/watch?v=2KLedxT2_I4

    oder was denkt ihr?
    Hallo running_werner,

    seit ich Marathon laufe, also seit 2002, habe ich Probleme mit den Achillessehnen. Inzwischen habe ich mit diesen Sehnen aber über 200 Marathons und Ultras hinter mich gebracht. Ursächlich für meine Sehnenbeschwerden war jedoch nicht das erhöhte Trainingsaufkommen, die Laufmehrbelastung der ersten Marathontrainings, sondern eine Vorschädigung. Das wurde per MRT festgestellt (Narbengewebe in beiden A-Sehnen). Woher diese stammt ließ sich nicht mehr nachvollziehen. Eventuell aus meiner Zeit als aktiver Fußballer. Die ersten Marathontrainings bescherten mir dann ein heftiges Problem, das ich jedoch 2006, ausgerechnet im Verlauf des bisher härtesten M-Trainings, in den Griff bekam. Wodurch will ich hier nicht thematisieren, weil ich das A) selbst nicht genau weiß (mehrere Maßnahmen "irgendwie" im Zusammenwirken) und B) mein späteres Fazit es nicht sinnvoll erscheinen lassen wird. Danach blieben die Beschwerden über viele Jahre meist unter der Wahrnehmungsschwelle. Allerdings konnte ich durch Tasten/Drücken stets den "Nachweis" führen, dass das Monster noch lebt. Beim Laufen und Gehen hatte ich jedoch keine Probleme mehr. Die A-Sehnen schienen befriedet. Jedoch nur bis vor 2 Jahren, bis sie nach meinem bislang wieder gegen die Beschwerden, die mal mehr mal weniger in Erscheinung treten. Ich werde sie mit nunmehr fast 64 Lebensjahren nicht mehr restlos besiegen, damit habe ich mich abgefunden. Die Beschwerden lassen sich übrigens in keiner Weise vorhersagen. Manchmal laufe ich regenerativ ein paar Kilometer und habe Schmerzen, ein andermal 100 Meilen und komme gut klar.

    Diese Vorrede soll lediglich verdeutlichen, dass ich Erfahrung mit der A-Sehne habe. Gemäß eigenem Erleben und Gesprächen mit anderen Läufern, die gleichfalls A-Sehnen-Probleme haben oder hatten, kann ich dir nur raten diese Beschwerden - auch leichte - ernst zu nehmen. Vielleicht gibt es Läufer, bei denen sich die Beschwerden wieder "verlaufen" haben. Ich will das nicht in Abrede stellen. Doch in aller Regel verschwindet gerade dieses Problem nicht von alleine. Immerhin hat die A-Sehne beim Laufen Schwerstarbeit zu leisten. Also Rat Nummer 1: Tu was dagegen!

    Zugleich weiß ich von vielen Bekannten, deren Krankheits-/Heilungsverläufe ich mit meinem verglichen habe, dass sich das bei jedem Läufer anders darstellt. Was mir hilft, bleibt bei anderen nutzlos und umgekehrt. Fest steht auch, dass eine Laufpause kein geeignetes Mittel gegen die Beschwerden darstellt. Laufpause ist dann angezeigt, wenn eine Entzündung der Sehne akut und sehr schmerzhaft ist. Sobald die Beschwerden so weit abgeklungen sind, dass man laufen kann, soll man auch laufen. Die Sehne muss "in Funktion" ausheilen und beschwerdefrei werden. Wenn jemand meint, er könne nach ein, zwei, drei Wochen Laufpause und Schmerzfreiheit wieder ins Training einsteigen, ohne dass die Sehne sich neuerlich meldet, den wird sie eines Schlechteren belehren.

    Am wichtigsten erscheint mir jedoch, dass du nicht - wie offensichtlich jetzt beabsichtigt - mit irgendwelchen Übungen versuchst an dir rum-zu-therapieren. Stell das Problem einem Sport(!)arzt vor! Nur der kann die in deinem Fall notwendige Therapie und begleitende sinnvolle Übungen nach eingehender Diagnose vorschlagen. Zu einem Orthopäden würde ich nicht gehen - es sei denn er ist zugleich Sportarzt. Ich habe mehrfach am eigenen Leib erfahren, dass Orthopäden meine vom Laufen verursachten Zipperlein nicht wirklich ernst nahmen.

    Ich wünsche dir bald schmerzfreies Laufen

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  14. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von U_d_o:

    bastig (16.10.2018), running_werner (15.10.2018)

  15. #13
    Avatar von running_werner
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    @u_d_o:
    nur wie finde ich einen guten "sport"-arzt...

    kurz zu den exentrischen Übungen:
    wenn ich die, wie beschrieben mache, würde ja nur ein Bein "trainiert", ist es nicht besser, auch mit dem Bein wieder nach oben zu drücken, mit dem man absenkt?

  16. #14

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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    @u_d_o:
    nur wie finde ich einen guten "sport"-arzt...

    kurz zu den exentrischen Übungen:
    wenn ich die, wie beschrieben mache, würde ja nur ein Bein "trainiert", ist es nicht besser, auch mit dem Bein wieder nach oben zu drücken, mit dem man absenkt?
    Die Kombination Sportmediziner/Orthopäde gibt es wie Sand am Meer. Einen guten zu finden, ist natürlich nicht so leicht. Aussichtsreicher erscheint mir eher die Suche nach einem guten Physio. Orthopäden können den Schaden gut diagnostizieren - testen ob eine Schleimbeutelentzündung vorliegt oder ein Fersensporn etc. An Therapieempfehlungen habe ich dort für Achilles nichts anderes als von der Hausärztin und nichts, was sich nicht googeln ließe bekommen. Das liegt auch nicht daran, dass sie ihren Job nicht richtig machen oder so, es gibt einfach keine Gesetzesmäßigkeiten. Der eine krüppelt Jahre durch die Gegend ohne je Schmerzen zu haben, ändert auf Empfehlung seinen Laufstil und es geht den Bach runter, der andere braucht genau so eine Umstellung im Stil. Das lässt sich von außen nur durch langfristige Begleitung unterstützen - und das können Ärzte selten für Ottonormalpatient leisten.

    Die Treppenübung scheint mir das wissenschaftlich am besten abgesicherte, tatsächlich erfolg bringende Therapiemittel zu sein.
    Üblicherweise soll die entzündete Seite nur exzentrisch belastet werden und die gesunde die konzentrische Arbeit machen. Dies gilt aber vor allem für akute Entzündungen und tatsächliche Schmerzen bei der Bewegung.

  17. #15
    Avatar von running_werner
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    Zitat Zitat von AchatSchnecke Beitrag anzeigen
    Die Treppenübung scheint mir das wissenschaftlich am besten abgesicherte, tatsächlich erfolg bringende Therapiemittel zu sein.
    Üblicherweise soll die entzündete Seite nur exzentrisch belastet werden und die gesunde die konzentrische Arbeit machen. Dies gilt aber vor allem für akute Entzündungen und tatsächliche Schmerzen bei der Bewegung.
    Schmerzen habe ich dabei und im Alltag eigentlich kaum.
    Wäre "präventiv" dann vielleicht "Wadenheben" sinnvoll. Also exzentrisch und konzentrisch mit jeweils einem Bein?

  18. #16
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Bei Problemen mit der Achillessehne solltest Du auch Deinen Hang zu Barfußschuhen überdenken.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    Brotspinne79 (16.10.2018)

  20. #17
    mountain runner, road runner Avatar von Marsupilami82
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    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    Zitat aus dem PDF: "exzentrisch herunter, konzentrisch herauf"

    Wie ist das zu verstehen? Was bedeutet exzentrisch und konzentrisch in diesem Zusammenhang genau?
    Exzentrisch bedeutet, der Muskel wird gedehnt, also in diesem Fall das Senken der Ferse. Konzentrisch entsprechend das Heben der Ferse (Muskel wird verkürzt).

    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    kurz zu den exentrischen Übungen:
    wenn ich die, wie beschrieben mache, würde ja nur ein Bein "trainiert", ist es nicht besser, auch mit dem Bein wieder nach oben zu drücken, mit dem man absenkt?
    So wie ist das PDF verstanden habe, soll jeweils mit nur einem Bein sowohl gesenkt als auch gehoben werden. Danach kommt dann das andere Bein dran.

  21. #18
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    also.... Ruheschmerzen und morgendlicher Anlaufschmerz ist bei mir nicht vorhanden...
    vielleicht versuche ich es erstmal mit sowas:
    https://www.youtube.com/watch?v=2KLedxT2_I4

    oder was denkt ihr?
    http://www.sportpraxis-knobloch.de/f...illessehne.pdf

    Der Artikel ist sehr informativ, für medizinische Laien allerdings auch sehr ausführlich. Wenn ich richtig gelesen habe, wird nicht empfohlen, das Training komplett während einer Achillodynie einzustellen. Die Frage ist nur: Wie intensiv darf trainiert werden, besonders bei einer leichten Form? Auf diese Frage habe ich in dem Artikel keine Antwort gefunden. Ärzte mit sportlichem Hintergrund empfehlen häufig, dass unterhalb der Schmerzgrenze trainiert werden darf.

    Ich selbst (leichte Achillodynie) habe meine Trainingsumfänge von 70-80 (90) Wkm auf zur Zeit 50 Wkm bei 4 bis 5 TE pro Woche zurückgefahren, verzichte auf Intervalltraining, laufe aber Tempoläufe in moderatem Tempo (80-85%).

    Treppenübung, exzentrisch/konzentrisch: 2 x täglich 3x15 Whl pro Fuß, wie in dem vorliegenden Artikel beschrieben.

    Dieses Programm vertrage ich gut, und langsam tritt eine Besserung ein. In 2 bis 4 Wochen plane ich den Einstieg ins Training am Berg und bald darauf ins Intervalltraining.

    Vielleicht habe ich Dir an meinem konkreten Beispiel weitergeholfen. Das beste Mittel, langfristig Verletzungen an der AS zu vermeiden, ist es, die Wadenmuskulatur zu trainieren, das geht auch mit Gewichten im Fitneßstudio, oder mit dem eigenen Körpergewicht auf einer Treppenstufe.
    Hindernisse können wie unüberwindliche Mauern erscheinen, aber anstatt sie einzureißen, sollten wir sie erklimmen und nach vorne schauen.

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Maddin85:

    thrivefit (16.10.2018)

  23. #19
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Zitat Zitat von Marsupilami82 Beitrag anzeigen
    Exzentrisch bedeutet, der Muskel wird gedehnt, also in diesem Fall das Senken der Ferse. Konzentrisch entsprechend das Heben der Ferse (Muskel wird verkürzt).
    Aha, danke!
    Aber anders geht das doch sowieso gar nicht.

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  24. #20
    mountain runner, road runner Avatar von Marsupilami82
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    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    Aha, danke!
    Aber anders geht das doch sowieso gar nicht.
    Man könnte auch nur die exzentrische Bewegung unter Belastung machen und das Heben der Ferse dann ohne Kraftaufwand durch Unterstützung des anderen Beins machen. Aber genau dies soll man laut Artikel ja nicht tun.

  25. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Marsupilami82:

    blende8 (16.10.2018)

  26. #21
    Avatar von rauschs
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    Zitat Zitat von emel Beitrag anzeigen
    Tipp von meinem Physio um die Wade zu entlasten:
    -Mit Blackroll-Ball gaaaaaaaaaaaanz langsam die Fußsohlen rollen (also so ca. 20 Sekunden pro abrollen)
    -Von hinten nach vorne!
    Habe zwar keine Probleme. Mache aber das obgenannte ebenfalls "vorbeugend" alle zwei, drei Tage (nebst "anderer Fussgymnastik"). Nur, offenbar falsch. -> Von vorne nach hinten. Dein Ausrufezeichen und Rat vom Physio liessen mich "aufhorchen", die Richtung zu überdenken.

  27. #22
    Avatar von running_werner
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Bei Problemen mit der Achillessehne solltest Du auch Deinen Hang zu Barfußschuhen überdenken.
    beim Laufen, oder beim "Gehen"?
    Ich laufe eigentlich nicht in barfuss-Schuhen...

  28. #23
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    " •Flache Schuhe und Barfußlaufen vermeiden"

    https://www.die-fussexperten.de/fuss...illodynie.html
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  29. #24
    Avatar von running_werner
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    " •Flache Schuhe und Barfußlaufen vermeiden"

    https://www.die-fussexperten.de/fuss...illodynie.html
    wobei da auch steht, das starre Sohlen auch nicht zu empfehlen sind... die barfuss-Schule sind ja zumindest sehr flexibel...

    was bleibt da noch übrig


    ich glaube mittlerweile eher, dass eine Wadenverhärtung bei mir die Ursache ist.... habe gestern mal mit der Blackroll die Waden abgerollt, und die "problematische" Seite hat doch deutlich mehr "gemschmerzt" als die Wade des anderen Beins.

  30. #25
    Avatar von Malu68
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    ich glaube mittlerweile eher, dass eine Wadenverhärtung bei mir die Ursache ist.... habe gestern mal mit der Blackroll die Waden abgerollt, und die "problematische" Seite hat doch deutlich mehr "gemschmerzt" als die Wade des anderen Beins.
    Gerade bei Sehnenansatzgeschichten ist die Ursache oft nicht die Sehne selbst.... die Sehne ist dann nur noch das Empfängerorgan....
    Die Belastung findet am Muskel statt, nicht an der Sehne.... erst wenn der Muskel dicht ist, überlastet ist oder was auch immer, jedenfalls nicht mehr so arbeiten kann wie er soll, geht es auf die nächste Stelle, meist den Sehnenansatz.... und der tut dann eklig weh, weil der die Überlastung ja nicht mehr weitergeben kann, weil danach der "starre" Knochen kommt....
    Wir sind vom Leben gezeichnet in den buntesten Farben, und wir tragen sie mit Stolz, unsere Wunden und Narben (SDP)

    Dieser Weg wird kein leichter sein...(Teil 1)
    In Ruhe alt werd´ich später.....(Forts.)

    Kölner Zoolauf 07/2017 8,6 km
    Kölner Brückenlauf 09/2017 15,65 km 1:43:xx
    HM Köln 10/2017. 21,1 km 2:18.xx

  31. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Malu68:

    HTS (16.10.2018), K.P. (18.10.2018), klnonni (07.05.2019)

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