Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

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  1. #26

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    Umfänge und Intensität steigern: auch wenn du zurzeit noch nicht verletzt warst.
    Wenn du von 40 auf 70km pro Woche gegangen bist, würde ich dir aufgrund mener eigenen Erfahrung dringend dazu raten, für die nächsten 4 Wochen auf maximal 50km/Woche zu gehen.
    Du fängst eh schon auf einem recht hohen Grundniveau an. Alleine durch regelmäßiges Training mit 50km/Woche wirst du dich deutlich verbessern.

    Das Euphorie Hoch am Anfang kennt hier fast jeder. Aber viele können dir auch von Überlastungsverletzungen oder zumindest Überlastungsanzeichen erzählen. Das ist beim Laufen leider eine große Gefahr.
    Ich bin nach einem Jahr regelmäßigen Training jetzt auf 60km/Woche und möchte das im Winter halten. Im April war ich wegen zuviel Training für ein paar Monate ausgeschaltet. Das hätte nicht sein müssen ;-)

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    Tuuurtle (01.11.2018)

  3. #27
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    @RunSim: Ich hatte leider auch schon die Konfrontation mit Verletzungen. Ende Juli hatte ich eine Phase in der ich extrem viel gelaufen bin. Ich hatte immer wieder Schmerzen im Schienbeinbereich, habe diese allerdings ignoriert, da ich beruflich sehr gestresst war und das Laufen mein Nr.1 "Ventil" war. Nach zwei, drei weiteren Läufen waren die Schmerzen dann so intensiv, dass ich 6 Wochen pausieren musste... Auch mein Knie (Miniskus) hat mich schonmal ein wenig aus der Bahn geworfen...

    Momentan bin ich wirklich sehr vorsichtig was das beobachten meiner "Problemzonen" angeht. Ich laufe nach jeder Einheit recht lange aus (sehr langsam) und dehne mich danach sehr ausgiebig. Zuhause bearbeite ich die betroffenen Stellen dann noch mit der Faszienrolle. Meine Ernährung ist recht gesund und auch "Erholung" gehört als fester Bestandteil zu meinem Tagesablauf...
    Seit dem ich diese "Routinen" mit in meinen Alltag genommen habe, geht es mir deutlich besser und ich fühle mich auch "stabiler".

    Aber ich denke auch, dass der Sprung von 40km auf 70km vielleicht einen Ticken übertrieben war. Evtl. reduziere ich nochmal auf 60km, auch wenn ich mich momentan wirklich sehr gut fühle. Die Bedenken in eine "Überbelastung" zu laufen habe ich allerdings nicht (ich hoffe ich kann das mit meinem geringen Erfahrungswert richtig einschätzen ), da diese Überbelastung ja nicht über Nacht kommt. Sowas kündigt sich körperlich ja ein Stück weit an, oder? Ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren, wenn ihr andere Erfahrungen gemacht habt!

    Eure Kommentare mit dem Marathon in Berlin sind alle sehr schlüssig. Mir fällt es momentan noch etwas schwer mich von diesem Gedanken zu verabschieden. Einer meiner besten Freunde wohnt in Berlin (600km weg von meinem zuhause) und auch Verwandschaft. Mein Vater (ist den Berlin Marathon auch gelaufen) fand die Idee super und hat sich riesig gefreut. Irgendwie habe ich mich mental selbst schon so drauf gefreut, dass ich gerade noch nicht so recht von der Idee ablassen möchte... Evtl. laufe ich ihn einfach und gehe es wirklich SEHR gemütlich an. Nach dem Motto "Dabei sein ist alles" und Zeit spielt erstmal keine Rolle...

  4. #28

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    Von 1500m bis HM kannst Du mit ähnlicher Grundlage und kurzfristiger (4-6 Wochen) Spezialisierung alles laufen. (Sogar als Profi vgl. Tesfaye und Krause in der letzten Saison.)
    Spezielle und längerfristige Vorbereitung, einschl. hoher Umfänge und sehr langer Läufe von ca. 30km benötigt dagegen der Marathon. Und auf beides, sowohl den hohen Umfang insgesamt als auch den sehr langen Lauf sollte man sich nach und nach steigern. Daher geht ein früher Fokus auf den Marathon schon ein bißchen zu Lasten von allem anderen. D.h. Du wirst, sofern Du dich nicht verletzt, es sicher schaffen, einen einigermaßen ordentlichen Marathon in knapp einem Jahr zu laufen. Aber ideal ist es nicht, zumal weil Du anhand Deiner bisherigen Steigerung wirklich Potential zu haben scheinst und auch noch jung genug bist, das vernünftig zu steigern. Platt gesagt: erstmal schneller werden auf bis 10km und zwar wirklich schneller, nicht bloß 38:59, sondern Richtung 35 min).
    Du kannst in Berlin (zu anderen Terminen) auch sehr gut 10km und Halbmarathon laufen, wenn Du eine Ausrede brauchst, Dich bei Deinem Kumpel einzuladen
    Mein Schulweg war zu kurz...

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von mountaineer:

    Tuuurtle (02.11.2018)

  6. #29

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    Mit Überlastung meine ich sowas wie das mit dem Schienbein.
    Und du hast ja selbst gesagt, dass du die ersten Anzeichen gekonnt ignoriert hast ;-)
    Für ein paar Wochen auf 50 - 60 km/Woche runter zu gehen ist deutlich zielführender als auf 70km/Woche zu erhöhen um dann wohlmöglich für 3 Wochen verletzt auszufallen.
    Auf die besagten 70km kannst du in ein paar Wochen immer noch gehen.

    Verletzungen durchs Laufen kündigen sich nicht immer vorher an. Eins ist aber sicher: wenn sie einmal da sind, ist es zu spät um die Wochenkilometer zu verringern ;-)

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    Tuuurtle (02.11.2018)

  8. #30
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    Ja :-) Ihr habt Recht.

    Ich werde auf jeden Fall wieder ein paar Kilometer runtergehen. Die fünf Tage kann ich ja beibehalten, dafür das "Volumen" der einzelnen Läufe etwas reduzieren und das IV Training einbauen. So sollte ich denke ich mal auf max. 60km die Woche kommen...
    Und wenn ihr alle so eindeutig sagt, dass der Marathon nächstes Jahr noch kein "gutes Ziel" ist, werde ich mich davon wohl erstmal verabschieden

  9. #31

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    Zitat Zitat von Tuuurtle Beitrag anzeigen
    da diese Überbelastung ja nicht über Nacht kommt. Sowas kündigt sich körperlich ja ein Stück weit an, oder?
    Das wär praktisch. Leider gibt es genügend Verletzungen ohne jede Vorwarnung. Nach 1/2 Jahr hatte ich einen Ermüdungsbruch. Der war mirnichtsdirnichts da, einfach so. 3 Monate Pause!

    Bernd
    Das Remake in Text und Bild.

    Infos zum Laufen und Vereinsgedöns gibt's auf www.sgnh.de

  10. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von burny:

    Tuuurtle (02.11.2018)

  11. #32
    Avatar von Tuuurtle
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    Ohje... :-[

    Von einer Stressfraktur / Ermüdungsbruch habe ich natürlich auch schon gehört.

    Aber hat diese Art von Überbelastung wirklich überhaupt keine "Frühwarnzeichen"? Hattest du vor dem Bruch wirklich das Gefühl, dass alles 100% wie immer läuft?
    Sorry wenn ich so nachfrage... aber ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass eine solche Fraktur einfach auftritt, ohne dass man sich vorher schlechter, langsamer, müder, schwerere Beine, etc... fühlt?

  12. #33

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    Wie soll sich das ankündigen? Nein, ganz im Gegenteil. Das liegt lange zurück, aber ich war damals hochmotiviert, lief 40 - 50 km pro Woche, einmal Intervalle und das war zu früh zu viel. Der stechende Schmerz kam aus dem Nichts.

    Ich will dich auch nicht entmutigen, sondern zur Vorsicht mahnen. Der Körper braucht Zeit zur Anpassung.

    Bernd

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von burny:

    Tuuurtle (02.11.2018)

  14. #34
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    Hier mal ein Ausschnitt aus der Apotheken Umschau:
    Ermüdungsbrüche treten oft schleichend auf. "Auslöser für die Verletzung sind immer wiederkehrende Fehlbelastungen beziehungsweise Überlastungen des Knochens", erklärt Neugebauer. "Zunächst nehmen dadurch die Knochenbälkchen im Inneren des Knochens Schaden. Wenn die Belastung weitergeht, bricht dann auch irgendwann die stabile Knochenrinde, die sogenannte Kortikalis."


    Erste Anzeichen eines sich ankündigenden Ermüdungsbruchs sind Schmerzen am Knochen sowie Schwellungen, eventuell mit Rötung und Erwärmung. "Diese Symptome werden gerne abgetan als Prellung, Stauchung oder Verletzung der Knochenhaut. Oder die Betroffenen halten es zum Beispiel für eine Sehnenscheidenentzündung", sagt Neugebauer. Deshalb sei es wichtig, darauf achten, in welchem zeitlichen Zusammenhang zum Training die Schmerzen auftauchen.
    Und ich weiß, dass diese Ratschläge nichts als Entmutigung gedacht sind

    Ich bin dankbar für jeden Erfahrungsbericht und natürlich versuche ich auch aus solchen Beiträgen mein Fazit zu ziehen!
    Es ist einfach schwierig sich zu "bremsen", wenn man (wie du sagtest) motiviert ist und Ziele vor Augen hat!
    Zuletzt überarbeitet von Tuuurtle (02.11.2018 um 09:27 Uhr)

  15. #35

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    Zitat Zitat von Tuuurtle Beitrag anzeigen
    Eure Kommentare mit dem Marathon in Berlin sind alle sehr schlüssig. Mir fällt es momentan noch etwas schwer mich von diesem Gedanken zu verabschieden. Einer meiner besten Freunde wohnt in Berlin (600km weg von meinem zuhause) und auch Verwandschaft. Mein Vater (ist den Berlin Marathon auch gelaufen) fand die Idee super und hat sich riesig gefreut. Irgendwie habe ich mich mental selbst schon so drauf gefreut, dass ich gerade noch nicht so recht von der Idee ablassen möchte... Evtl. laufe ich ihn einfach und gehe es wirklich SEHR gemütlich an. Nach dem Motto "Dabei sein ist alles" und Zeit spielt erstmal keine Rolle...
    Das wäre doch auch ein Ziel. Locker laufen, die Atmosphäre geniessen und einfach nur "Dabeisein", warum nicht?

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Bonno:

    Tuuurtle (02.11.2018)

  17. #36

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    Und vor allem: du läufst ja noch nicht wirklich so lange.
    Ich befürchte, dass allgemein ein Großteil der Laufanfänger eher zu viel als zu wenig trainieren.

    Ich weiß nicht, inwieweit du dich mit allgemeinen Trainingsprinzipien auskennst, aber ein Großteil der Anfänger (so würde ich mich auch selbst bezeichnen) meint, dass er sich durch das Training verbessert. Vielmehr ist es aber grob gesagt so, dass im Training ein Reiz gesetzt wird, den der Köper bzw teilweise auch Kopf zunächst einmal verarbeiten muss. Man spricht daher auch davon, dass man in der Trainingspause besser wird, Stichwort Superkompensation.
    Je weniger man bislang trainiert hat umso mehr Zeit benötigt der Körper für diese Reizverarbeitung. Profis können 2x/Tag trainieren. Macht man sowas als Anfänger, trainiert man sich langfristig in den Keller.
    Bei totalen Anfängern reicht sogar 2x/Woche um sich zu verbessern. Mit 3x/Woche Training würde er sich wahrschienlich optimal verbessern. Er würde sich mit 5x/Woche aber nicht unbedingt noch mehr verbessern. Unter Umständen dauern bei ihm die Anpassungsprozesse noch zu lange, als dass sich das oftmalige Training lohnen würde.

    Das weitere Problem ist dein "Kopf". Du bist zurzeit hochmotiviert. Dein Kopf schreit nach "Training, Anstrengung, Laufen, Laufen, Laufen". Und dein Kopf ist nunmal derjenige, der deinem Köper befiehlt, was zu tun ist. Selbst wenn dein Körper Signale schickt wie "Junge, jetzt ist aber mal gut, brauche Erholung", heißt das ncoh lange nicht, dass dein Kopf diese Warnsignale ernst nimmt.

    Ich will dich nicht von deiner blauen Wolke runterholen, ist schön da;-) Aber wenn man das Ganze ambitioniert angeht, sollte man mMn auczh manchmal etwas "nüchterner" bleiben. Ansonsten geht´s leider zu schnell inne Hose.

  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunSim:

    Tuuurtle (02.11.2018)

  19. #37

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    Achso, kleiner Nachtrag in Sachen Regeneration: ich habe mal gelesen, dass ein Teil der "Umbauprozesse" während der Schlafphase erfolgt.
    Ausreichend Schlaf ist als Sportler also ein ganz wichtiger Faktor.
    Der ein oder andere lässt zu Beginn des Laufens nicht irgendwelche andere Aktivitäten weg, sondern das Laufen geht noch "en top". Manchmal auch zu Lasten der Schlafdauer.
    Bei 3xTraining pro Woche wird das vielleicht noch nicht zu sehr ins Gewicht fallen. Aber wenn wir von 5-6xTraining pro Woche sprechen, kann das zu einem gewichtigen Faktor werden.
    Seitdem ich wieder mehr Sport mache, fühle ich mic zwar insgesamt fitter, benötige aber viel mehr Schlaf, Ruhephasen und zwischendurch auch mal so kurze Mini-Nickerchen (Neudeutsch Powernapping). Stress durch Beruf, Familie und Freizeit sind auch kontraproduktiv.
    Wenn sich diese Negativfaktoren addieren, kann es manchmal besser sein, das ein oder andere Training ausfallen zu lassen.
    Aber keine Angst, im Laufe der Zeit lernt man, was ok und was zuviel ist :-)

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    Tuuurtle (02.11.2018)

  21. #38
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    Vielen Dank für die Hinweise :-)

    Nochmal kurz zu mir:
    Auch wenn ich noch nicht so lange laufe, ist mein "Vorwissen" was die ganzen Themen rund um den Sport angehen (Muskelaufbau, Regeneration, Kraftausdauer, Maximalkraft, Ernährung, Erholungsphasen, usw.) schon recht ausgeprägt. Ich habe mich viel mit diesen Themen beschäftigt und auch teilweise Literatur gelesen. Vor dem Laufen habe ich bereits Fußball, Basketball und Tennis gespielt. Schwimmen und Kraftsport waren auch Teil meiner "Sportgeschichte".

    Ich denke mein Körper hat recht gute Veranlagungen, welche ich mir über die Jahre "erarbeitet" habe. Auch die Genetik in meiner Familie ist nicht unbedingt die schlechteste... :-)
    Ich denke generell kann ich behaupten, dass ich über die Jahre auch ein recht ausgeprägtes "Körpergefühl" entwickelt habe. Auch wenn ich eine Zeit lang (wie bereits beschrieben... aus "psychischen" Gründen oder Stress auf der Arbeit) gewisse Warnsignale meines Körpers ignoriert habe, was dann auch ordentlich nach hinten losging, bin ich in diesem Bereich auf einem deutlich besseren Weg!

    Das einzige was mir etwas Sorge bereitet ist der Beitrag von burny.
    Natürlich versuche ich mich auch ein wenig zu bremsen. Wenn es nach meinem Sturkopf ginge, würde ich wohl jeden Woche 100km laufen :-)
    Aber es kann durchaus sein, dass meine momentanen Wochenkilometer immernoch deutlich zu hoch sind (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt). Das will ich nicht abstreiten...
    Auch wenn ich auf meinen Körper höre und mitlerweile keine Warnsignale/Schmerzen mehr ignoriere, kann ich natürlich nicht zu 100% ausschließen, dass ich mal in eine "Überbelastung" laufe, welche sich dann ohne Warnzeichen bemerkbar macht (Stressfraktur).
    Da muss ich wohl noch etwas vorsichtiger werden! :-)

    Aber naja, ich bin mir sicher manche Erfahrungen muss man evtl. auch einfach selbst machen, ganz nach dem Prinzip "Try and Error!".

    Ich berücksichtige auf jeden Fall alles was mir hier gesagt wird!
    Danke dafür.

  22. #39
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Die Registrierungsfrist für den Berlin-Marathon 2019 endet am 7.11. d.J. - uuund danach werden die Startplätze verlost. Die Startnummern sind personenbezogen, eine Weitergabe ist nicht erwünscht und technisch erschwert. Gut, handwerklich begabte Läufer könnten das umgehen .

    Knippi

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von hardlooper:

    Tuuurtle (02.11.2018)

  24. #40
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    Zitat Zitat von Tuuurtle Beitrag anzeigen
    Ich denke generell kann ich behaupten, dass ich über die Jahre auch ein recht ausgeprägtes "Körpergefühl" entwickelt habe. Auch wenn ich eine Zeit lang (wie bereits beschrieben... aus "psychischen" Gründen oder Stress auf der Arbeit) gewisse Warnsignale meines Körpers ignoriert habe, was dann auch ordentlich nach hinten losging, bin ich in diesem Bereich auf einem deutlich besseren Weg!
    Es scheint, dass Du früher sehr sorglos warst....

    Das einzige was mir etwas Sorge bereitet ist der Beitrag von burny...
    .. ... kann ich natürlich nicht zu 100% ausschließen, dass ich mal in eine "Überbelastung" laufe, welche sich dann ohne Warnzeichen bemerkbar macht (Stressfraktur). Da muss ich wohl noch etwas vorsichtiger werden! :-)
    Aber Du hast auch keinen Grund, jetzt übertrieben ängstlich zu werden.

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    Tuuurtle (02.11.2018)

  26. #41
    Avatar von Tuuurtle
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    Ich war definitiv sehr sorglos, bis ein Arzt mir das erste mal gesagt hat:
    "Herr .... suchen sie sich für den Rest des Jahres eine andere Sportart! 5-6 Monate sollten sie pausieren, bzw. hören sie besser ganz mit dem Laufen auf, bevor diese Probleme chronisch werden!".

    Das war nach den krassen Schmerzen im Schienbeinbereich, welche ich gekonnt über eienen längeren Zeitraum ignoriert habe...
    Diese Aussage hat mir zu diesem Zeitpunkt ganz schön zugesetzt und mir gezeigt, welchen Stellenwert der Sport in meinem Leben erreicht hat. Die Tränen standen mir auf jeden Fall in den Äuglein

    Aber genug Drama...
    Rückblickend kann ich sagen, dass auch Ärzte oft einfach keine Ahnung haben von dem was sie sagen und sich viel zu wenig mit dem Patienten beschäftigen, bevor sie solche Horror-Diagnosen tätigen.

    Dennoch habe ich vor einigen Monaten ganz klar angefangen umzudenken und mache viel dafür, dass diese "Überbelastungen" nicht zustande kommen (Regeneration, Stabilität, etc.).

    Aber Du hast auch keinen Grund, jetzt übertrieben ängstlich zu werden.
    Diese Ängstlichkeit schwingt schon immer ein bisschen in meinen Gedanken mit, besonders wenn man Erfahrungsberichte von anderen Läufern hört, die einem dann solche Dinge erzählen, die man scheinbar nicht sehr gut "ausschließen" kann (siehe Stressfraktur).
    Aber diese "Gefahr" spielt im Sport wohl immer ein bisschen eine Rolle, besonders wenn man den Sport etwas ambitionierter betreiben möchte!

  27. #42
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    Zitat Zitat von Tuuurtle Beitrag anzeigen
    Ich war definitiv sehr sorglos, bis ein Arzt mir das erste mal gesagt hat:
    "Herr .... suchen sie sich für den Rest des Jahres eine andere Sportart! 5-6 Monate sollten sie pausieren, bzw. hören sie besser ganz mit dem Laufen auf, bevor diese Probleme chronisch werden!".
    Naja, was soll er auch sagen?

    Er kann Patellaspitzensyndrom, ITBS Schienbeinkantensyndrom diagnostizieren.
    Alles nur Fachbegriffe für "Sie haben da was am Knie."

    Andere Erkrankungen wie Bruch, Bänderriss etc. ausschließen: "Das haben Sie jedenfalls nicht!"

    Rückblickend kann ich sagen, dass auch Ärzte oft einfach keine Ahnung haben von dem was sie sagen und sich viel zu wenig mit dem Patienten beschäftigen, bevor sie solche Horror-Diagnosen tätigen.
    Wie schon oben erwähnt: Was soll er sonst sagen?

    Kein Mensch weiß, wie lange solche "weichen" entzündlichen Prozesse zum Abheilen brauchen und 5 Monate Schonung ist auf jeden Fall vernünftig. Kein Arzt kann hellsehen und es gibt nun mal keine allgemeingültigen Aussagen zur Dauer bestimmter Heilungsprozesse.

    Da ist jeder Patient unterschiedlich. Schonung ist auf jeden Fall angeraten und ansonsten ist auch Jeder für die Wiederherstellung seiner Gesundheit selbst verantwortlich.

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    Tuuurtle (02.11.2018)

  29. #43
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    Ich will das Thema eigentlich gar nicht so breittreten. Es ging mir damals auch nicht um die Diagnose ansich (welche ich schon vor dem Arztbesuch kannte), sondern die Art und Weise wie er mit dem Thema und mir als Patienten umgesprungen ist...

    Gott sei Dank war ich danach noch bei einem anderen Orthopäden, welcher deutlich spezialisierter im Umgang mit "Sportverletzungen" war. Die Diagnose war die gleiche... natürlich! Allerdings hat er sich deutlich mehr Zeit genommen und Informationen eingeholt, die auf jeden Fall relevant waren. Im Gegensatz zu dem anderen Arzt wurde ich nicht nach 4-minütiger Behandlung aus dem Zimmer "gejagt" (mit den oben bereits genannten Worten), sondern habe einige Dinge über meinen Körper, meine "Statik" und evtl. "Lauffehler" erfahren, die mir sehr geholfen haben an dem Problem langfristig zu arbeiten...

    Hätte ich auf den Ratschlag des ersten Orthopäden gehört, wäre ich jetzt im dritten Monat meiner Pause und hätte den Rest des Jahres noch vor mir. So wurden aus 6 Monaten nur 6-7 Wochen und ich habe langsam wieder angefangen zu trainieren (auch auf Empfehlung des zweiten Orthopäden).

    Lange Rede kurzer Sinn: Es gibt viele Ärzte die keine große Lust haben sich wirklich auf den Patienten einzulassen. Rein, raus und Geld kassieren ist da eher die Divise Falls du diese Erfahrung nicht teilst, dann Glückwunsch! Scheinbar hast du gute Ärzte in deiner Umgebung...

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    19Markus66 (02.11.2018)

  31. #44
    Avatar von Krav-Kubo
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    Hallo zusammen.

    Laufe z.Zt. nach Trainingsplan 5km < 35min und bin echt sehr überrascht, welche Fortschritte der Plan bis jetzt bringt!
    Wobei ich nächste Woche auf dem Plan stehen habe "30min langsamer Dauerlauf - anschließend 3 Steigerungen".
    Was ist mit diesen 3 Steigerungen genau gemeint?
    Ich nehme an, es geht um mehr Tempo?! Falls ich da richtig liege; wie viel schneller? Wie lange? Und / oder über welche Distanz?

    Danke schon mal für die Antworten!
    Wahre den Frieden!

    Doch wenn dir nur der Kampf als letzter Ausweg bleibt -
    Kämpfe mit Mut und Entschlossenheit!


  32. #45

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    Steigerung: ca. 80-100m laufen, langsam beginnend und immer schneller werdend bis maximales Tempo.
    Wenn du sowas bislang noch nicht gemacht hast, nimm 'maximales Tempo' nicht zu wörtlich. D.h. es reicht anfangs auch, dass du am Ende sehr schnell läufst. Am Ende nicht aprupt aufhören sondern austrudeln lassen.
    Zwischen den Steigerungen jeweils 2-3 Minuten Pause wenn der Plan dazu nichts sagt.

  33. #46
    I am the eye in the sky Avatar von M.Skywalker
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    Aber es kann durchaus sein, dass meine momentanen Wochenkilometer immernoch deutlich zu hoch sind (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt). Das will ich nicht abstreiten...
    Weniger ist manchmal mehr. Viele sind vor Ihrem ersten Marathon in der direkten Vorbereitung im Peak zwischen 60 ... 70 WKM gelaufen. Die Einstiegszeit lag dann auch bei den meisten über 4 h... Teilnahme muss ja beim ersten Mal auch nicht mit einem ehrgeizigen Zeit Ziel verbunden sein. Bewusst darauf zu verzichten ist bei ersten Mal auch keine schlechte Sache. Ähnlich einem langen Trainingslauf sammelst Du Erfahrungen, welche Dir beim nächsten Mal weiter helfen.

    Mit 50 oder 60 WKM die Du dann eine ganze Weile ohne Verletzungen durchgehalten hast, kannst Du nächstes Jahr ohne Probleme in einen anspruchsvollen Trainingsplan ca. 3 Monate vor dem M einsteigen. Das ist besser, als eine kontinuierliche Steigerung des Umfangs mit erheblichen Risiken zu versuchen.
    Keep smiling, be optimistic, do something good...

  34. #47
    Avatar von Tuuurtle
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    Jep Zu einem sehr ähnlichen Schluss bin ich die Tage auch gekommen!

    Jetzt geht's erstmal Richtung Meer und Urlaub. Ich denke dort laufe ich etwas weniger "ehrgeizig". Einfach mal gemütlich die Landschaft und die Luft am Meer genießen... vielleicht laufe ich dann einfach mal ein paar längere, langsame Läufe, ganz ohne Ziele oder Absichten
    Wenn ich zurück bin kann ich ja wieder etwas mehr Gas geben!

  35. #48
    Avatar von Krav-Kubo
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    Alles klar! Danke RunSim! 👍

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