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  1. #1

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    Standard Andere Schwimmstile im Training?

    Hallo zusammen!
    Bin was das schwimmen angeht eher noch Anfänger und richte mich deshalb mal an euch. Meine Frage: Benötigt man während des Trainings (in dem ich eigentlich nur kraule) andere Schwimmstile wie Rücken oder Brust? Oder schwimmt ihr generell nur im Freistil (Kraul) während des Trainings?

  2. #2
    Avatar von Fire
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    Ich mach es mal ganz gern um etwas Abwechslung ins Training zu bringen und etwas andere Muskeln zu trainieren. Bei Intervallen schwimme ich z.B. machmal Brust zurück, zum Ausschwimmen oder Erholung zwischen zwei Blöcken gerne Rücken aber das nur wenn ich mehr oder weniger alleine auf der Bahn bin.

    Ob es was bringt ist schwer zu sagen. Im Sinne von "Verbesserung des Wassergefühls" was ja auch oft das Ziel von vielen Übungen im Schwimmtraining ist kann es sicher was bringen.
    Ebenfalls kann es durchaus auch im Wettkampf mal vorkommen dass man ein paar Züge Brust schwimmt um den Überblick zu erhalten oder ein paar Züge Rückenbeinschlag um die Brille zu reinigen. Da kann es ev. helfen wenn man diese Schwimmstile auch beherrscht.

  3. #3

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    Zitat Zitat von Leon1 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen!
    Bin was das schwimmen angeht eher noch Anfänger und richte mich deshalb mal an euch. Meine Frage: Benötigt man während des Trainings (in dem ich eigentlich nur kraule) andere Schwimmstile wie Rücken oder Brust? Oder schwimmt ihr generell nur im Freistil (Kraul) während des Trainings?
    Ja, Nein.

    Die anderen Lagen sind schon wichtig wegen z.B. Wassergefühl (Wasserfassen, Wasserlage). Fehlende Körperspannung z.B. merkt man auf dem Rücken sehr viel drastischer als in Bauchlage (finde ich wenigstens). Die Rotation ist beim Rückenschwimmen elementar. Hier kannst Du viel fürs Kraulschwimmen mitnehmen. Schmetterling ist gut für die Rumpfmuskulatur und die Druckphase beim Kraul (da elementarer Bestandteil des Armzugs), Delfinkicks brauchst Du bei den Wenden; zusammen mit einem kräftigen Abstoß wirst Du 1. schnell und bekommst 2 (viel wichtiger) ein Gefühl für die Körperspannung. Zum Koordinationstraining kannst Du auch beliebig kombinieren: Brustarme + Kraulbeine. Kraularme+Delfinkicks. Schmetterlingarme+ Brustbeine, Rückenkraul arme+ Brustbeine ...
    Oder drei Züge Kraul, rumdrehen, drei Züge Rücken usw (Indianerkraul).
    Persönlich sehe ich die andere Lagen als wichtig für die Technik/Koordination. Technik ist für die meisten Triathleten das, was man in der (sehr) kurzen Wasserzeit trainieren kann. Wir sollten auch NICHT über den Punkt hinaus kraulen, an dem die Technik zusammenbricht. Wir würden damit nur eine defizitäre Technik einprogrammieren. Deshalb machen 1km-Tests auch nur als Tests von Zeit zu Zeit Sinn aber nicht als Trainingselement. Für einen Anfänger bringt es auch nichts, kms in defizitärer Technik zu "kacheln". Wenn Du merkst, das wird heute nichts mehr, lieber die Lage wechseln. Ausdauer holen wir uns - anders als Schwimmer - sowieso auf dem Rad und beim Laufen.

  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Angstbremser:

    19Markus66 (24.11.2018)

  5. #4

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    Nachtrag: Einen wichtigen Aspekt habe ich vergessen. Beim Rückenkraul liegst Du gestreckt im Wasser. D.h. für eine gute Wasserlage musst Du den m. iliopsoas (Hüftbeuger) strecken und in dieser Position arbeiten. Ungenügende Streckung des Hüftbeugers sieht man übrigens daran, dass dem Schwimmer/der Schwimmerin der Ar*** in Rückenlage nach unten durchhängt. (D.h. das ist ein Zeichen, dass an der Bauchmuskulatur, D.h. an Hüftbeuger und -strecker gearbeitet werden muss. Dehnen und kräftigen.) => Rückenschwimmen bringt Dich auch läuferisch weiter.

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