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  1. #76
    Avatar von bastig
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    tolles Vorhaben Benyamin!

    Deine aktuellen Zeiten sehen aus, wie bei mir damals.
    Ich bin meinen ersten Marathon in 3:26 gelaufen mit einer Vorleistung von 1:35 im Halbmarathon im Jahr 2014.
    Ein Jahr später hatte ich im Halbmarathon eine 1:27 stehen und bin damit im Marathon eine 3:00:45 gelaufen. Meinen ersten 10er bin ich erst ein Jahr später (2016) gelaufen. Da hatte ich also keine Referenzzeiten. Hier bin ich dann 2016 eine 36:53 im 10er gelaufen und hab damit 5 Wochen später eine 2:55 im Marathon geschafft.

    Ich würde Kandel eher dafür nutzen, um im Halbmarathon auf Richtung 1:30 bzw. knapp drunter zu kommen um dann in Berlin Richtung 3:10 zu kommen. Dann kannst du 2020 Jahr die sub 3 angreifen.

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von bastig:

    Maddin85 (14.12.2018)

  3. #77

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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    @Dirk, ich denke, Du bist kein Maßstab, Deine sportliche läuferische Entwicklung ist recht rasant gewesen. Du hast aber wohl auch von Deiner Vergangenheit (Radsport) profitiert. 130km pro Woche sind darüber hinaus ein mörderisches Pensum aus meiner Sicht für einen relativen Laufanfänger. Ich hätte dieses Pensum jedenfalls nicht vertragen.
    Ich hab ja nicht behauptet, dass er ich sei.
    Und ich habe nicht 130km empfohlen, sondern 110km. Von 110km auf 130km ist nochmal ein echter Sprung, zumindest für meinen Körper.
    Weiter habe ich empfohlen zu testen ob er das (110km/Woche) verträgt. Ich hab nicht gesagt, dass er jetzt ab sofort jede Woche 110km laufen soll.
    Last but not least, ich hab hier nicht alles gelesen. Bottomline war für mich: Er will Sub3 und braucht dafür einen recht ordentlichen Leistungssprung. Volumen ist da ein passables Mittel bei den angegebenen Volumina mit max. 88km im M Plan.
    Totaler Laufanfänger ist er ja auch nicht.

    Nebenbei glaube ich, dass viel mehr Leute das vertragen würden, wenn sie es einfach probieren würden und sich im Tempo zügeln würden. Die Schranke ist ja bereits im Kopf und wird dann zur Not über zu schnelles Laufen bei hohem Volumen bestätigt.

  4. #78
    Avatar von Rennschnecke 156
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    Zitat Zitat von Spiridon08 Beitrag anzeigen
    Nein, sie sieht höchstens noch langweiliger aus...:
    Ihr habt die Blaskapelle vergessen
    Gruß RS

  5. #79
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    Zitat Zitat von Dirk_H Beitrag anzeigen
    Nebenbei glaube ich, dass viel mehr Leute das vertragen würden, wenn sie es einfach probieren würden und sich im Tempo zügeln würden. Die Schranke ist ja bereits im Kopf und wird dann zur Not über zu schnelles Laufen bei hohem Volumen bestätigt.
    Unsere Wege unterscheiden sich zwar, wenn Du empfiehlst, die Umfänge zu erhöhen und ich eher an der Temposchraube drehen würde. Beide Wege können aber zum Erfolg führen. Nun kommt es auf Benyamins persönliche Präferenzen an.
    persönliche Bestzeiten:

    200m: 33sek, Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 400m: 68sek Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 800m: 2:24,16 (2019), 1500m: 4:43,29min (2018), 3000m: 10:25,01min (2019), 5000m: 17:47,65min (2018), 5km: 27:05min (2010), 10km: 41:54min (2011), Halbmarathon: 1:43:17h (2011), Marathon: 3:27:45h (2011)

    http://zwischenzeitentabelle.de/

    http://www.fu-mathe-team.de/daniels....tman=berechnen

    https://www.yumpu.com/de/document/vi...iel-wienbreier

  6. #80

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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Unsere Wege unterscheiden sich zwar, wenn Du empfiehlst, die Umfänge zu erhöhen und ich eher an der Temposchraube drehen würde. Beide Wege können aber zum Erfolg führen. Nun kommt es auf Benyamins persönliche Präferenzen an.
    Das sehe ich halt nicht so. Wenn wir von 10km oder vielleicht sogar noch HM reden würden, dann würde ich vielleicht zustimmen, dass beide Wege zum Erfolg führen können. Aber bei Sub3 Marathon? Das ist gerade mal 4:15/km. Natürlich muß man das laufen können. Aber dann geht es rein darum es über die Distanz zu bringen.
    Bis 5k oder sogar 10k bin ich nun alles andere als schnell. Aber ich habe es ganz gut hinbekommen das Tempo dann über die Distanz zu bringen und soweit ich das sehe geht es hier darum.
    Wenn wir von 2:30h oder schneller reden, dann ändert sich das Thema wieder, aber bei Sub3?
    Und nebenbei, es war ja auch keine Rede davon einfach nur wochenlang 110km im Dauertrott daherzulaufen.

  7. #81
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    Zitat Zitat von Dirk_H Beitrag anzeigen
    Das sehe ich halt nicht so. Wenn wir von 10km oder vielleicht sogar noch HM reden würden, dann würde ich vielleicht zustimmen, dass beide Wege zum Erfolg führen können. Aber bei Sub3 Marathon? Das ist gerade mal 4:15/km. Natürlich muß man das laufen können. Aber dann geht es rein darum es über die Distanz zu bringen.
    Bis 5k oder sogar 10k bin ich nun alles andere als schnell. Aber ich habe es ganz gut hinbekommen das Tempo dann über die Distanz zu bringen und soweit ich das sehe geht es hier darum.
    Wenn wir von 2:30h oder schneller reden, dann ändert sich das Thema wieder, aber bei Sub3?
    Und nebenbei, es war ja auch keine Rede davon einfach nur wochenlang 110km im Dauertrott daherzulaufen.
    Wenn Du über 10km nicht mal eine 38:30 bis 39:00min drauf hättest, bräuchtest Du Dir über das Thema 3h im Marathon keine Gedanken zu machen. Unser Fred-Ersteller hat immer noch eine offizielle 44min über 10km stehen, die er im Training nun, wie er vorgibt, auf 42min hochgeschraubt hat, immerhin. Ist aber noch viel zu langsam, um das hohe Ziel schon 2019 zu erreichen. 3 Monate gezieltes (Tempo-)Training könnte aber Wunder bewirken. Nun muss man dieses Training auch vertragen, aber Benyamin ist auch kein Lauf-Anfänger mehr. 2020 kann die Welt natürlich ganz anders aussehen, auch im Hinblick auf die 3h.
    Zitat Zitat von bastig Beitrag anzeigen
    Dann kannst du 2020 Jahr die sub 3 angreifen.
    Bei Dir verhält es sich anders, Du bist nicht langsam über 10km, sondern läufst 35min, oder? Was nicht heißt, dass Du mit dem entsprechenden Training nicht auch 33er oder 34er-Zeiten schaffen könntest (in vielleicht 2 bis 5 Jahren).

    Eine schnelle 10km-Zeit auf den Marathon zu transportieren, ist eine Frage des richtigen Trainings, bzw der Trainingssteuerung, also ein ganz banales Thema. Nun schreibe ich hier auch nicht von einer neuen Erkenntnis.
    Zuletzt überarbeitet von Maddin85 (15.12.2018 um 06:52 Uhr)
    persönliche Bestzeiten:

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  8. #82
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Eine schnelle 10km-Zeit auf den Marathon zu transportieren, ist eine Frage des richtigen Trainings, bzw der Trainingssteuerung, also ein ganz banales Thema. Nun schreibe ich hier auch nicht von einer neuen Erkenntnis.
    Eine schnelle 10 km-Zeit zu erreichen ist also keine Frage des Trainings bzw. der Trainingssteuerung und somit kein banales Thema?


    @Benyamin: Ich finde die Zielsetzung gut. Natürlich ist das Ziel relativ ehrgeizig und es ist alles andere als sicher (aber sicher nicht unmöglich), dass du es erreichen wirst. Und wenn es deiner Trainingsmotivation förderlich ist, dann passt doch alles. Das Schöne an einem herausfordernden Ziel ist ja, dass es dabei hilft, dass man täglich das "Richtige" tut im Hinblick auf das Erreichen dieses Ziel. Wenn man dann nach dem Lauf weiß, dass man sich für die eigenen Verhältnisse optimal auf den Wettkampf vorbereitet hat, dann ist das Ergebnis im Endeffekt gar nicht mehr so wichtig. So geht es mir zumindest – auch wenn es natürlich trotzdem schön ist, wenn man die gesteckten Ziele auch erreicht.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

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  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    Catch-22 (15.12.2018)

  10. #83

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    Nur weil es im Marathon besonders spezifisches Training erfordert, die Grundschnelligkeit von unteren Distanzen umsetzen zu können, folgt daraus doch nicht, dass die normalen Zusammenhänge zwischen Unterdistanzleistungen und (hier) Marathon auf einmal nicht mehr gelten. Niemand kann sein 10km-Tempo im Marathon durchhalten.
    Das sind jahrzehntelange Erfahrungswerte und auch wenn es mal einzelne Ausnahmen geben mag, ist es absurd, darauf zu hoffen, dass man zu diesen Ausnahmen gehört. Außer es gibt einen guten Grund, z.B. einen Hintergrund in einer anderen Ausdauersportart wie Rad, Triathlon, Skilanglauf usw.
    (Die häufigeren Ausnahmen sind Athleten, die sich seit Jahren auf Marathon spezialisiert haben, nicht viele WK der kürzeren Distanzen bestreiten, ihre Topform nur beim Marathon haben und deswegen wie etwa die Hahners als HM-BL Zwischenzeiten aus Marathonläufen haben.)

    Es ist außerdem auch eine Frage des schon erreichten Niveaus. Wenn jemand schon jahrelang trainiert, 36 min. auf 10k läuft, ist es vielleicht nicht so zielführend, erstmal hier noch 30 sec. rauszukitzeln, sondern dann sollte man sich, wenn man den Marathon verbessern will, darauf konzentrieren. Bei 42 min ist dagegen sehr sicher noch Luft und eine Verbesserung dieser Zeit wird auch die Laufökonomie usw. verbessern, was Vorteile für HM und M haben wird.
    Es sagt hier ja keiner, dass er erstmal seine 1500m-Zeit unter 5min drücken sollte... das wäre in der Tat ein langer Umweg.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  11. #84
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Niemand kann sein 10km-Tempo im Marathon durchhalten.
    Aber die meisten, die noch nicht ihr Limit erreicht haben, werden sich durch ein marathonspezifisches Training auch über 10 km verbessern. Die Unterschiede im Training sind nun wirklich nicht groß: beim Marathontraining etwas mehr Umfang (insb. im langen Lauf und) bei etwas geringerer Intensität (und auch hier etwas höherem Umfang) der spezifischen Einheiten. Vom Prinzip her ist sich das aber beides sehr ähnlich, auch was die Energiebereitstellung angeht (10 km: 95% aerob, Marathon: 99% aerob).

    Im Endeffekt läuft es hauptsächlich darauf hinaus, die Ausdauer zu verbessern. Denn über entsprechend kurze Distanzen kann Benyamin auch heute schon problemlos die für einen sub 3-Marathon benötigten 4:15.9 min/km oder auch die für eine sub 40 benötigten 3:59.9 min/km laufen. Ob die Zeit bis Berlin für die benötigte Verbesserung ausreichen wird, das wird sich zeigen. Aber welchen Weg er genau wählt ("vernünftiges" Training vorausgesetzt), wird dabei meiner Meinung nach keinen spürbaren Unterschied machen. Hauptsache, er kann das Training möglichst wie geplant durchziehen ohne sich zu verletzen oder den Spaß bzw. die Motivation zu verlieren.
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  12. #85

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    Dass der Trainingsweg nicht so entscheidend ist, sehe ich ebenso. Aber das Argument, dass man auf einer sehr kurzen Distanz ein bestimmtes Tempo ja laufen kann und daher "nur noch" die Ausdauer trainieren muss, halte ich für fadenscheinig und möglicherweise irreführend.
    Dann müsste ich "nur noch" ein bißchen Ausdauer trainieren und würde 10 min auf 3000m laufen, nicht über 13, denn ich schaffe ja schon einmal 200 in 40 sec. Es stimmt zwar, dass das auf Mittelstrecken oder auch noch bis 5km nochmal etwas anderes ist, wegen des höheren anaeroben Anteils. Aber ebenso stimmt eben auch, dass mit 41 min auf 10km praktisch niemand (außer vielleicht ein paar Ultras) sub 3 läuft, obwohl das 10 sec. schneller als die nötige Marathonpace ist.. Wobei ich zustimme, dass es zweitrangig ist, ob er seine 10km im Rahmen eines langgesteckten Marathontrainingsprogramms entsprechend verbessert.
    Weiters ist es auch ein Unterschied, ob jemand aus der kalten Hose ohne vorheriges Lauftraining 42 min. läuft und dann sagt, wer will in einem Jahr sub 3 laufen, oder ob jemand >5 Jahre läuft und schon mehrere Marathons erfolgreich und passend zu den Unterdistanzleistungen gelaufen ist. Nichts spricht im vorliegenden Fall für eine außerordentliche Begabung oder ungewöhnlich gute Umsetzung der Unterdistanzen.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  13. #86

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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Aber das Argument, dass man auf einer sehr kurzen Distanz ein bestimmtes Tempo ja laufen kann und daher "nur noch" die Ausdauer trainieren muss, halte ich für fadenscheinig und möglicherweise irreführend.
    Dann müsste ich "nur noch" ein bißchen Ausdauer trainieren und würde 10 min auf 3000m laufen, nicht über 13, denn ich schaffe ja schon einmal 200 in 40 sec.

    Ja, so sehe ich das anhand meiner persönlichen Erfahrung. Und wenn man sich wohl über die Genauigkeit eines Trainingslaufs streiten kann, bin ich im Frühjahr mit hohen Umfängen und 2x/Woche Intervalle (1000er, 1500er, 2000er, 3000er; mixed) 10:02 auf 3000m in einem übereifrigen Intervall gelaufen. Dafür muß man keine 200er oder 400er Serien mit langen Pausen auf der Bahn prügeln. 3:20/1000m habe ich auch vorher hinbekommen, aber dann war halt Feierabend und das ging auch mit Pause keine 3x. Schneller als 3:10/1000m bin ich bisher übrigens nur 2-3x in meinem Leben gelaufen.

    Der Trick war das Tempo über die Distanz zu bekommen.



    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Aber ebenso stimmt eben auch, dass mit 41 min auf 10km praktisch niemand (außer vielleicht ein paar Ultras) sub 3 läuft, obwohl das 10 sec. schneller als die nötige Marathonpace ist.

    Stimmt wohl auch. Aber das kommt mit der Ausdauer von recht allein.
    Mein Eindruck der Marathonläufe (oder auch HM) die ich bisher gesehen habe ist nunmal leider, dass es meist daran scheitert, dass die Leute das Tempo über die Zeit bringen. Da kommen dann hinten raus die Einbrüche, die die Zeit verderben.
    .

  14. #87
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Aber das Argument, dass man auf einer sehr kurzen Distanz ein bestimmtes Tempo ja laufen kann und daher "nur noch" die Ausdauer trainieren muss, halte ich für fadenscheinig und möglicherweise irreführend.
    Dann müsste ich "nur noch" ein bißchen Ausdauer trainieren und würde 10 min auf 3000m laufen, nicht über 13, denn ich schaffe ja schon einmal 200 in 40 sec.
    Ich habe nirgendwo "nur noch" oder "ein bisschen" geschrieben. Zudem kann er das benötigte MRT aktuell über ca. 10 km laufen, das entsprechende 10 km-RT (optimistisch gesehen sollte man vermutlich schon mindestens 39 min auf 10 km laufen können für eine sub 3) von 3:54 min/km dürfte er aktuell über ca. 3 km laufen können. Da fehlt meiner Meinung nach tatsächlich hauptsächlich die Ausdauer. Natürlich spielen auch andere Faktoren mit rein, das bestreite ich nicht. Deren Rolle ist aber eher untergeordnet (wobei ich jetzt z.B. nicht im Kopf habe, wie es gewichtstechnisch aussieht bei Benyamin).

    Auch bei deinem bewusst stark überzeichnend gewählten Beispiel ist das meiner Meinung nach übrigens hauptsächlich eine Frage der Ausdauer. Wobei man dann vielleicht auch mal noch genauer schauen müsste, was man überhaupt unter "Ausdauer" versteht. Diese Diskussion hielte ich aber an dieser Stelle für unnötig akademisch.

    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Es stimmt zwar, dass das auf Mittelstrecken oder auch noch bis 5km nochmal etwas anderes ist, wegen des höheren anaeroben Anteils. Aber ebenso stimmt eben auch, dass mit 41 min auf 10km praktisch niemand (außer vielleicht ein paar Ultras) sub 3 läuft, obwohl das 10 sec. schneller als die nötige Marathonpace ist.. Wobei ich zustimme, dass es zweitrangig ist, ob er seine 10km im Rahmen eines langgesteckten Marathontrainingsprogramms entsprechend verbessert.
    Der letzte Satz ist für mich entscheidend. Deshalb halte ich es nicht für zwingend nötig, zuerst gezielt an den Unterdistanzzeiten zu arbeiten, um eine sub 3 zu erreichen. Welches Vorgehen ich persönlich hierbei für sinnvoller halte hat damit übrigens nichts zu tun. So lange das Training zielgerichtet ist, läuft es daher für mich wie oben schon geschrieben tatsächlich einfach darauf hinaus, worauf Benyamin selbst am meisten Lust hat und wozu er sich am besten motivieren kann.
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  15. #88
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Eine schnelle 10 km-Zeit zu erreichen ist also keine Frage des Trainings bzw. der Trainingssteuerung und somit kein banales Thema?
    Mit ist jetzt nicht klar, was Dich an meiner Aussage stört.

    Ich habe zum Ausdruck gebracht, dass man im Normalfall eine 38:30min bis 39:00min über 10km drauf haben sollte, um die 3h im Marathon anzugehen. Da sind wir wohl einer Meinung.

    Meiner Meinung nach und der meines Trainers von früher, ist es der etwas leichtere Weg, erst einmal eine schnelle 10km-Zeit anzustreben und danach das Thema Marathon anzugehen. Dieser Weg ist auf keinen Fall schlechter, als der von Dir skizzierte, den ich überhaupt nicht in Abrede gestellt habe. Natürlich kann man auch aus dem Marathontraining heraus eine schnelle Zeit über 10km erreichen. Im Marathontraining läuft man auch Intervalle, nur halt keine Kürzeren wie 20x400m, wie man es im 10km-Training tun kann.

    Ich möchte jetzt aber auch keine Debatte darüber anfangen, welcher Weg jetzt der Bessere ist und wer recht hat.

    @Benjamin: Du hast jetzt genügend Kochrezepte, wie Du Dein Ziel, die 3h erreichen kannst. Welchen Weg Du jetzt gehen möchtest, ist Geschmackssache.
    Zuletzt überarbeitet von Maddin85 (15.12.2018 um 16:50 Uhr)
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  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Maddin85:

    Dirk_H (15.12.2018)

  17. #89

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    Es ging mir nur um den banalen, aber vielleicht nicht ganz offensichtlichen Unterschied zwischen A: "Unterdistanzzeit x, die für Ziel y typischerweise notwendig ist", also zB 38:00 für Marathon 2:59:59 und B: "Pace für y auf einer bestimmten Unterdistanz laufen können", also etwa knapp 4:16.
    Zwar ist offensichtlich, dass man noch sehr weit von y entfernt ist, wenn nicht einmal B erfüllt ist.
    Aber B ist sehr häufig erfüllt, während man noch sehr unterschiedlich weit von A und y entfernt sein kann. Ich bin schätzungsweise knapp zwei Jahre von sub 40 auf 10km entfernt und werde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemals sub 10 auf 3000m laufen, selbst wenn ich ab morgen nichts anderes mehr machen würde, als dafür zu trainieren, obwohl ich jetzt schon unter 4 min. auf 1km und 40 sec. auf 200m laufen kann.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  18. #90
    Avatar von Spiridon08
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    Zitat Zitat von Rennschnecke 156 Beitrag anzeigen
    Ihr habt die Blaskapelle vergessen
    Gruß RS
    Die wird's richten! Bläst die wenigstens gegen den Gegenwind?
    10km: 37:43 (DEULUX Lauf 2018, Langsur)
    20km: 1:17:50 (20km Bruxelles 2019)
    HM: 1:23:16 (Trierer Stadtlauf 2019)
    M: 2:56:50 (Bienwaldmarathon 2019)

  19. #91
    Avatar von Benyamin
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Ja, so in der Art
    Schlag dir die 3:20h in Kandel aus dem Kopf! Womit du auch zufrieden und glücklich wärst, kannst du auch immer noch nach dem Marathon entscheiden
    Die 10er Zeit ist doch wunderbar. Was ableiten kannst du von ihr jedoch nicht, dazu ist der Marathon noch zu weit entfernt. Lass dich doch nicht so einfach beeinflussen. Eine Zeit aus dem Training, vermutlich bist du aktuell auch nicht in Hochform, was soll sie denn über deine Möglichkeiten in 4(?) Monaten aussagen können? Lass die Hochrechnungen und Lauf! Ein paar Wochen vorher realistisch Zielzeit einschätzen, vor den Marathon Plan A u. B festlegen reicht doch aus. Bis dahin erhalte dir deine Motivation durch (Traum)Ziel. Nur weil andere nicht in dem Maß träumen, muss du dir doch keine Zweifel einreden lassen. Auch Zweifel haben ihre Zeit, das ist aber nicht jetzt.
    (sagt eine, die vor hat Ende April ihren 2. Marathon in ihrer aktuellen HM Pace zu laufen ist dann aber nur sub4 )
    Ich denke auch, dass ich einfach mal machen werde.
    Ich ziehe vor dir meinen Hut. Ich kann mir echt nicht vorstellen 4 Stunden am Stück zu laufen. Ich mache eigentlich immer nur soviel wie nötig und bin im Training nie über 34km bzw. 3,5 h hinaus gekommen. Ich habe großen Respekt vor allen Leuten, die langsamer sind als ich, aber dennoch ihren Marathon durchziehen und damit länger unterwegs sind. Für mich wär das nichts.

    Ich glaube auch, dass ich eher ein Halbmarathon-Typ bin, als ein 10km oder Marathon-Typ.
    Jedenfalls liebe ich Tempotraining, aber nicht so sehr den 10km Wettkampf, weil er in einem Wohlfühlbereich stattfindet, wo ich mich kein bisschen wohlfühle, da meine Lunge und Beine permanent brennen. Der 10er ist ein einziges Abhetzen.
    Den Marathon laufe ich immer in einem wunderbarem Wohlfühltempo...leider wirds ab km30 eklig. Und ich hasse die langen Läufe im Training. Einerseits weil sie zeitintensiv sind, andererseits bin ich danach für den Rest des Tages zu nichts zu gebrauchen.
    Beim HM fühl ich mich nicht so gefordert wie beim 10er und man brauch im Training keine 30er trainieren.
    PBs und Ziele:
    1km 3:30 / < 3:00
    10km 40:56 (Kellmünz April2019) / < 40:00
    HM 1:35:07 / < 1:25:00
    Marathon 3:16:39 (Kandel März2019) / < 3h

    Mein Block: Sub3 für einen Psycho

  20. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Benyamin:

    Catch-22 (27.12.2018)

  21. #92
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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Was mir aus dem Thread noch nicht ganz klar ist: Benyamin ist nach 2 Jahren Training ca. 3:35, nach drei Jahren 3:25 gelaufen. Danach 2 Jahre Pause? Oder weniger ambtioniertes Training? Was für WK/UMfänge bist Du 2016/17 gelaufen? Ist Dein Training seit 2018 so viel umfangreicher und systematischer geworden als 2012-15, dass eine deutlichere Verbesserung wahrscheinlich scheint?
    Natürlich ist in einem Jahr viel möglich. Aber nach 6-7 Jahren Laufen kommen die Verbesserungen nicht mehr so leicht, auch mit mehr Umfang und mehr Systematik. Daher ist es eine bißchen andere Situation als bei Dirk H mit einer Vergangenheit im Ausdauersport, aber "Neueinstieg" im Laufen.
    Mein Debut war April 2014 mit 3:32.
    Ein Jahr später ein bisschen schneller trainiert und mit mehr Erfahrung bin ich einen extrem gleichmäßigen perfekten Marathon gelaufen in 3:24.
    Herbst 2017 war mein letzter Marathon mit knapp unter 3:30. Da hatte ich anfangs Verdauungsprobleme und am Ende Krämpfe.

    Warum ich noch Potential habe?
    Ich bin von grundauf ein eher fauler Sack. Ich habe gerade mal geschaut, bei meinem letzten Marathon bin ich in der spezifischen Vorbereitung 50-60 WKM gelaufen. Das ist sicher steigerbar.

    Zudem habe ich in den letzten Jahren immer den Fehler gemacht, dass ich nach großen Läufen wochenlang pausiert habe ohne was zu machen. Ich habe quasi immer wieder von Null anfangen müssen und bin dann nach 16 Wochen den Marathon gelaufen...um dann wieder auf Null zu fallen.

    Ich denke, dass durch ein stetiges, regelmäßiges Training noch viel rauszuholen ist.

    Ich bin faul was Krafttraining und Athletiktraining angeht. Hier kann ich mich verbessern.

    Systematisch habe ich schon immer Trainiert, nur nicht länger als 16 Wochen. Dadurch ist dann leider keine Verbesserung rauszuholen.

    Ebenso kann ich mich nicht durch Gewichtsreduktion verbessern. Bin schon ein Knochen.


    Also meine Punkte durch die ich mich verbessern kann sind: Steigerung der Umfänge, regelmäßiges Training, Kraft und Athletiktraining.

    Ich bin einigermaßen talentiert, eine Sub3 sollte in meinem Alter auf Dauer drin sein.
    PBs und Ziele:
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  22. #93
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    Liebe Leute ich freue mich sehr über eure Kommentare und Zusprüche und die rege Diskussion, die hier entsteht.

    Ich bleibe vorerst bei meinem Plan mit den beiden Marathons im nächsten Jahr und schaue, dass ich im Sommer zwischen den Marathons ein wenig Tempo bolze.

    Meine Regenerationswoche ist nun um und jetzt geht es in die heiße Phase, die letzten 12 Wochen. Leider muss ich meinen Trainingsplan ziemlich umbauen, eventuell auch beschneiden, da mein Job als Koch es nicht anders zulässt. Durch die Arbeit habe ich einerseits eine zusätzliche körperliche Belastung, andererseits kommen jetzt mit den Feiertagen ein paar harte Tage auf mich zu.

    Ich arbeite kommenden Sonntag (23.12) rund 10 Stunden, da werde ich nicht laufen.
    An heilig Abend 4 Stunden und will da an dem Tag einen LL laufen.
    Am 25. und 26.12 ist die Bude brechend voll, hier werde ich nicht laufen.
    Sonntag der 30, Bude voll.
    Silvester vielleicht vormittags der lange Lauf.
    naja usw.

    Ich werde die nächsten 1-2 Wochen auf jedenfall den Plan nicht einhalten können.

    Eine große und im Laufen schon fast philosophisch diskutierte Frage habe ich an euch noch:
    Ich laufe relativ ungern die langen Läufe, habe sie aber bisher vor jedem meiner Marathons fast immer durchgezogen. Jedoch fühle ich mich auf den letzten Kilometern und Stunden danach richtig scheiße.
    Die langen Läufe laufe ich immer ohne Verpflegung, höchstens mit Wasser um meinen Fettstoffwechsel gut zu trainieren. Und bisher hatte ich in meinen drei Marathons noch nie ein Problem damit, am Ende noch Energie zu haben. Jedoch hatte ich stattdessen immer höllische Schmerzen in den Beinen und zweimal auch Krämpfe.

    Meine Frage ist, ob es nicht vielleicht sinnvoller wäre die langen Läufe mit Energie zu laufen, also zum Beispiel mit einem Isogetränk, und statt nur der Fettverbrennung eher die Ausdauerhärte zu trainieren, indem man etwas weiter und/oder schneller läuft?
    Oder kommt dann der Mann mit dem Hammer im Marathon?
    PBs und Ziele:
    1km 3:30 / < 3:00
    10km 40:56 (Kellmünz April2019) / < 40:00
    HM 1:35:07 / < 1:25:00
    Marathon 3:16:39 (Kandel März2019) / < 3h

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  23. #94
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    Es gibt durchaus Variationsmöglichkeiten des langen Laufs. Ob diese Trainingsformen für Deinen Trainingszustand geeignet sind, kann ich Dir nicht sagen.

    http://community.larasch.de/laufen/l...h-langer-lauf/

    Ich persönlich habe mit dem schnellen langen Lauf: 23/25/27km inkl. kurzem El und Al im MRT +5 bis 8% als Ergänzung gute Erfahrung gesammelt. Für Dich könnte es aber ein Risiko sein, Dich abzuschießen.

    Eine Frage erlaube ich mir: Wenn es Dir nicht möglich ist, einen Trainingsplan durchzuziehen, warum willst Du dann mit dem Kopf durch die Wand und läufst Kandel auf Teufel komm raus? Warum läufst Du nicht den Halbmarathon?
    Zuletzt überarbeitet von Maddin85 (19.12.2018 um 21:27 Uhr)
    persönliche Bestzeiten:

    200m: 33sek, Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 400m: 68sek Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 800m: 2:24,16 (2019), 1500m: 4:43,29min (2018), 3000m: 10:25,01min (2019), 5000m: 17:47,65min (2018), 5km: 27:05min (2010), 10km: 41:54min (2011), Halbmarathon: 1:43:17h (2011), Marathon: 3:27:45h (2011)

    http://zwischenzeitentabelle.de/

    http://www.fu-mathe-team.de/daniels....tman=berechnen

    https://www.yumpu.com/de/document/vi...iel-wienbreier

  24. #95
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    So mal ein Trainingsupdate:
    Gestern stand ein 20 minütiger Schwellenlauf an, gefolgt von 5x200m im Wiederholungstempo.

    Der Schwellenlauf war sehr hart und ich hatte Mühe die 4:10 min/km durchzuhalten. Das zeigt sich dann auch in der Herzfrequenz, die im Schnitt bei 88% und bis zu 92% der HFMax ging. Am Ende kam ich immerhin 4,81km weit, die Krux an den Einheiten, die auf Dauer gehen ist, dass je schneller man läuft, desto weiter muss man laufen .

    Danach wurden dann noch die 5x200er abgerissen und das viel zu schnell in ca. 40s pro. Da sollte ich mich das nächste mal ein wenig zügeln. Immerhin habe ich sie sauber gelaufen (soweit ich das beurteilen kann).


    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Es gibt durchaus Variationsmöglichkeiten des langen Laufs. Ob diese Trainingsformen für Deinen Trainingszustand geeignet sind, kann ich Dir nicht sagen.

    community.larasch.de/laufen/langer-lauf-ist-nicht-gleich-langer-lauf/

    Ich persönlich habe mit dem schnellen langen Lauf: 23/25/27km inkl. kurzem El und Al im MRT +5 bis 8% als Ergänzung gute Erfahrung gesammelt. Für Dich könnte es aber ein Risiko sein, Dich abzuschießen.
    Hallo Maddin,
    ich habe mir jetzt mal die Varianten angesehen. Finde sie sehr interessant. Ich wusste nicht, dass der LALA so viele Variierungsmöglichkeiten bietet. Allerdings steht in dem Artikel nichts über meine Frage, ob es Sinn macht sich unterwegs zu verpflegen, um statt des Fettverbrennens eher die Ausdauerhärte der Beine zu trainieren.

    In meinem Plan steht ja drin, wie ich meine LALAs gestalten möchte. Und zwar kommt, sobald ich die LALAs auf über 30km ausgeweitet habe, eine Endbeschleunigung im Marathontempo dazu, die über die Wochen stetig verlängert wird, von 10bis20km.

    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Eine Frage erlaube ich mir: Wenn es Dir nicht möglich ist, einen Trainingsplan durchzuziehen, warum willst Du dann mit dem Kopf durch die Wand und läufst Kandel auf Teufel komm raus? Warum läufst Du nicht den Halbmarathon?
    Dass ich meinen Plan nicht perfekt umsetzen kann war mir von vornherein klar. Irgendwo muss man halt abstriche machen, weil einem die Arbeit oder eine Krankheit oder das Leben einen Strich durch die Rechnung macht. Mein Plan ist ein idealisierter Plan, wie ich ihn umsetzen würde, wenn alles perfekt läuft. Aber bei wem läuft schon alles perfekt? Ich habe bisher noch nie einen Plan genauso umgesetzt, wie ich ihn geplant hatte oder jemand anderes den Plan für mich geplant hatte.
    Für mich ist wichtig, dass ich so gut es geht die Kerneinheiten umsetze und ungefähr auf die angestrebten Wochenkilometer komme.

    Mein Plan ist für mich da, dass ich eine Ordnung in mein Training bekomme. Wäre er nicht da, würde ich katastrophal trainieren. Und da ich im Leben und in der Arbeit sehr flexibel sein muss, muss ich meinen Plan an meinem Leben jederzeit anpassen können.

    Das wird übrigens beim Plan zum Berlinmarathon nicht anders laufen. Außer ich wechsel bis dahin den Job oder werde arbeitslos
    PBs und Ziele:
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    10km 40:56 (Kellmünz April2019) / < 40:00
    HM 1:35:07 / < 1:25:00
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  25. #96
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Benyamin Beitrag anzeigen
    Die langen Läufe laufe ich immer ohne Verpflegung, höchstens mit Wasser um meinen Fettstoffwechsel gut zu trainieren. Und bisher hatte ich in meinen drei Marathons noch nie ein Problem damit, am Ende noch Energie zu haben. Jedoch hatte ich stattdessen immer höllische Schmerzen in den Beinen und zweimal auch Krämpfe.
    Das würde ich mal so interpretieren, dass du da verdammt nah am Limit gelaufen bist.

    Zitat Zitat von Benyamin Beitrag anzeigen
    Meine Frage ist, ob es nicht vielleicht sinnvoller wäre die langen Läufe mit Energie zu laufen, also zum Beispiel mit einem Isogetränk, und statt nur der Fettverbrennung eher die Ausdauerhärte zu trainieren, indem man etwas weiter und/oder schneller läuft?
    Du kannst meiner Meinung nach durchaus auch mal den einen oder anderen LaLa mit Energiezufuhr laufen. Durch den wird das Fettstoffwechseltraining der früheren Läufe ja nicht zunichte gemacht. Du hast dadurch aber die Möglichkeit, länger in flotterem Tempo, eventuell auch mit greifscher Endbeschleunigung zu laufen. Wie bei so vielen Dingen im Training muss du das einfach mal probieren.

    Zitat Zitat von Benyamin Beitrag anzeigen
    Oder kommt dann der Mann mit dem Hammer im Marathon?
    Der kann auch nach dem besten Training kommen, wenn man die klassischen Fehler macht oder einfach mal einen schlechten Tag hat.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  26. #97
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    Zitat Zitat von Benyamin Beitrag anzeigen
    Dass ich meinen Plan nicht perfekt umsetzen kann war mir von vornherein klar. Irgendwo muss man halt abstriche machen, weil einem die Arbeit oder eine Krankheit oder das Leben einen Strich durch die Rechnung macht.
    Meinst Du nicht, dass es anderen genauso geht wir Dir? Ich selbst laufe manchmal um 6:00Uhr früh oder um 21:00Uhr, nur um mein Trainingspensum irgendwie zu schaffen, weil ich mir ein anspruchsvolles Ziel gesetzt habe - wie Du. Die 3h-Grenze, von der Du noch meilenweit entfernt bist, erfordert von Dir Trainingsfleiß, Disziplin, eine Trainingsstruktur und natürlich Trainingswissen. Vielleicht fängst Du bei dem letzten Punkt an.
    persönliche Bestzeiten:

    200m: 33sek, Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 400m: 68sek Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 800m: 2:24,16 (2019), 1500m: 4:43,29min (2018), 3000m: 10:25,01min (2019), 5000m: 17:47,65min (2018), 5km: 27:05min (2010), 10km: 41:54min (2011), Halbmarathon: 1:43:17h (2011), Marathon: 3:27:45h (2011)

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  27. #98
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    @Maddin85
    Lass ihn doch einfach mal machen, nachher kannst du dann ja immer noch sagen: "Ich habs dir gesagt."

    Manche Leute müssen einfach durch eigene Erfahrungen "schlau" werden, das ist so im Kopf drin. Ich bin auch so ein Typ. Es wird erst einfach mal gemacht, in der Anleitung kann man später immer noch nachlesen ob man es hatte vielleicht besser machen können. Es ist ja nicht so, dass er sich da gesundheitlich in die Bredouille bringt. Es wird eventuell den Hammer zu spüren bekommen, aber den kann auch jeder treffen, da kann man noch so gut vorbereitet sein.

  28. #99
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    @Joel: Du hast recht, ich habe mal wieder den Oberlehrer gegeben.

    Meine Erfahrungen habe ich auch gesammelt, mich hat man immer aufgezogen, dass ich meine Ziele am Reissbrett planen würde.
    persönliche Bestzeiten:

    200m: 33sek, Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 400m: 68sek Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 800m: 2:24,16 (2019), 1500m: 4:43,29min (2018), 3000m: 10:25,01min (2019), 5000m: 17:47,65min (2018), 5km: 27:05min (2010), 10km: 41:54min (2011), Halbmarathon: 1:43:17h (2011), Marathon: 3:27:45h (2011)

    http://zwischenzeitentabelle.de/

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  29. #100
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Meinst Du nicht, dass es anderen genauso geht wir Dir? Ich selbst laufe manchmal um 6:00Uhr früh oder um 21:00Uhr, nur um mein Trainingspensum irgendwie zu schaffen, weil ich mir ein anspruchsvolles Ziel gesetzt habe - wie Du. Die 3h-Grenze, von der Du noch meilenweit entfernt bist, erfordert von Dir Trainingsfleiß, Disziplin, eine Trainingsstruktur und natürlich Trainingswissen. Vielleicht fängst Du bei dem letzten Punkt an.
    Natürlich geht es anderen nicht anders als mir, ich hab den Text ja nicht ausschließlich auf mich bezogen.
    Ich bin ja nicht der einzige der arbeitet, sich verletzt oder krank wird. Aber wenn ich zum Beispiel am ersten und zweiten Weihnachtstag im Geschäft körperlich fit sein soll, und an den Tagen jeweils 12 Stunden auf den Beinen bin, halte ich es für sinnlos meinen Körper an den beiden Tagen noch mit Laufen zusätzlich zu belasten.

    Und bitte was hat Trainingswissen mit Erfolg zu tun? Und warum habe ich in dem Punkt deiner Meinung nach Nachholbedarf? Bitte belege das.
    Du kannst ja meinetwegen jedes Schriftstück und jede Studie durchgearbeitet haben, und kannst ja von mir aus ein Buch über deine gesammelten geistigen Schätze schreiben, aber das macht dich doch nicht automatisch zu einem besseren Läufer.

    Jeder Vollhorst kann sich im Internet einen Plan besorgen, oder sich beim Greiff-Club anmelden und dann seinen Plan einfach dumm abarbeiten. Oder man nimmt sich einen Trainer. Aber um einen Marathon zu laufen, oder gar Sub3 zu schaffen, benötigt man keinerlei Hintergrundwissen von Regeneration, Superkompensation und was weiß ich was. Der Trainer oder der Plan und ein gewisses Talent reichen vollkommen aus.

    Und das ist selbst bei Profisportlern so. Die Profisportler (zB. Fußballer) wissen doch auch nicht immer, warum sie gerade das tun, was sie tun. Müssen sie auch nicht, wozu haben sie einen Trainer? Ich will übrigens kein Trainer werden, also reicht es mir im Moment nach meinem derzeitigen Trainer (Jack Daniels) zu trainieren.

    Bei den Punkten Trainingsfleiß und Disziplin gebe ich dir im übrigen Recht. Diese Attribute, neben einem gewissen Talent, sollte man haben, um Sub3 zu schaffen. Trainingsstruktur kann mir auch mein Plan geben.
    PBs und Ziele:
    1km 3:30 / < 3:00
    10km 40:56 (Kellmünz April2019) / < 40:00
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