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  1. #1
    Avatar von Ladyinpink
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    Standard Schnee - Anstrengung lange Läufe

    Hi Leute!
    Heute wäre mein erster 35er nach dem Greifplan dran gewesen. Auf den ersten 18 km ging's über ne dünne aber sehr rutschige Schneeauflage. Danach wurde es etwas besser, dafür gabs dann Gegenwind.
    Ich war ca 10 sek/km langsamer als normal aber ich muss trotzdem zugeben, dass es extrem anstrengend war. Ich bin zwar heim gekommen aber ab km 23 müsste ich 2 kurze gehpausen machen und am Schluss warens nur 28 km. Meine Oberschenkel (Gesäßmuskel und Oberschenkel hinten, eher außen). brennen auch jetzt noch (bin seit 1h daheim)

    Es frustriert mich schon etwas. Immerhin bin ich ja im Oktober Marathon ohne wirkliche Problem gelaufen und davor auch mehrere 35er.
    Auch bei dem 30er letzte Woche (kein Schnee) ging's mir wesentlich besser.

    Wie viel anstrengender empfindet ihr das laufen bei Glätte und Schnee?

  2. #2

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    Ganz klar, dass es auf Schnee anstrengender ist, als auf normalen Belag. Der Schnee bildet einen gewissen Widerstand und gerade bei gleichzeitiger Glätte muss auf jeden Schritt geachtet werden, den man macht und eventuell nachkorrigiert. Das führt zu Beanspruchung von Muskelgruppen, die man eventuell vorher nicht so in Anspruch genommen hat. (so stelle ich es mir zumindest als Laie vor).

    Laufen im Neuschnee macht mir trotzdem Riesen-Spaß, auch wenn ich dadurch viel langsamer unterwegs bin. Ekelig finde ich tatsächlich den Gegenwind. Ich laufe meist auf freiem Feld auf einer Hochfläche und habe das Gefühl ich würde auf der Stelle laufen. Ein Intervall-Training auf Pace ist hier nicht immer möglich :-(

  3. #3
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von Ladyinpink Beitrag anzeigen
    Wie viel anstrengender empfindet ihr das laufen bei Glätte und Schnee?
    Manchmal ist es so, manchmal etwas anders. Als Schnitt würde ich 17% ansetzen .

    (Das hast Du gesehen?)

    Die Krönung war, als ich entnervt in ein Fitness-Studio ging: "Mal unter Sportlern - sagt doch Eurem Hauswirt, dass er der Streupflicht nachkommen soll".Das war auch der Tag, als ich mich auf Brücken am Geländer "gesichert" habe .

    Hier im Land Brandenburg kommt so etwas eher selten vor.

    Knippi

  4. #4
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Anstrengung ist ja auch immer an die Tagesform gekoppelt. Ich habe das Gefühl, du hast heute einfach einen weniger guten Tag erwischt. Schnee nimmt schon etwas Kraft und man muss vor allem deutlich aufmerksamen laufen, aber deine Werte alleine darauf zurückzuführen würde ich nicht tun. Abhaken und Beine schonen. Es gibt so Tage

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    klnonni (15.12.2018)

  6. #5
    Avatar von klnonni
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    Im Schnee zu laufen ist ähnlich wie im Sand zu laufen.
    Der weichem Untergrund absorbiert während der Abdruckphase am Boden ein großen Teil der Bewegungsenergie.
    Dadurch kann die gesamte Kraft nicht wie gewohnt in den nächsten Laufschritt übertragen werden und fordert dadurch mehr Kraft.
    Durch Läufe auf weichen Untergrund werden die Bein- und Fußmuskulatur viel stärker beansprucht.
    Insgesamt sind regelmäßige Läufe auf weichen Untergründen wie Sand und Schnee sehr zu empfehlen.

    Wenn natürlich noch Glätte dazu kommt, wirken noch weitere ungewohnte Kräfte auf die Stützmuskulatur des Rumpfes, die natürlich Unsicherheiten ausgleichen muss und unter Umständen dann zu Verspannungen neigt.

    Ob der Unterschied für eine im Training stehende Läuferin jetzt so drastisch ist wie von Ladyinpink beschrieben, mag ich aber bezweifeln.
    Vermutlich hat sie einfach nur einen schlechten Tag gehabt, würde den Trainingslauf einfach als blöd gelaufen abhaken und nicht weiter beachten.

    Ein paar weitere Läufe im Schnee und alles wird wie gewohnt.

  7. #6
    Avatar von Ladyinpink
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    Also wenn ich's mir aussuchen darf nehm ich dir Antwort von knippi 😊

    Hab jetzt auch nochmal mein Trainingstagebuch durchforstet. Den letzten längeren Lauf bei ähnlichen Bedingungen habe ich im März 2018 gewagt. Damals war nach 11,5 km Ende und ich habe mich mit vielen gehpausen heimgeschleppt. Also zumindest ein deutlicher Fortschritt.

    Das mit dem schlechten Tag bezweifle ich. Hab gut geschlafen und gestern Abend auch noch ne Portion Hirse gegessen, damit die muskelglykogenspeicher angemessen voll sind.

    Das einzige was sich sonst noch negativ ausgewirkt haben könnte, wäre der 16 km Lauf (extensiv) gestern. Bisher habe ich vor den langen immer mind 1 Ruhetag bzw max 10 km regenerativ gemacht.

    Ich hoffe halt, dass es die nächsten male wieder besser wird.

  8. #7
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von Ladyinpink Beitrag anzeigen

    Das einzige was sich sonst noch negativ ausgewirkt haben könnte, wäre der 16 km Lauf (extensiv) gestern. Bisher habe ich vor den langen immer mind 1 Ruhetag bzw max 10 km regenerativ gemacht.
    Vielleicht läufst Du einfach zu selten auf weichen, sandigen Untergründen und brauchst erst einmal ein Paar km auf Schnee um Dich daran zu gewöhnen.
    Vielleicht warst Du auch zu warm angezogen?
    Beim Anblick mancher Läufer die ich im Winter treffe, fang ich schon aufgrund ihrer dicken Verpackung an zu schwitzen.

    Und der Grund für einen schlechten Tag bleibt nicht selten im verborgenen.
    Vielleicht kämpft Dein Körper gerade von Dir unbemerkt eine Abwehrschlacht gegen umher schwirrende Erkältungsviren oder Bakterien?
    99% aller Infektionen bemerken wir überhaupt nicht bewusst, weil unser Immunsystem seine Arbeit im stillen und ohne äußere Anzeichen erfolgreich bewältigt.
    Manchmal ist das Einzige was wir bemerken, dass wir für wenige Tage weniger Leistungsfähig sind als gewohnt.

    Würde die nächsten Trainingseinheiten etwas ruhiger angehen und beobachten ob es besser wird.
    Vermutlich wirst Du in wenigen Tagen über diese verhauende Trainingseinheit lächeln.

    Kopf hoch, solche Tage hat bestimmt jeder hier im Forum schon einmal gehabt.

  9. #8
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von Ladyinpink Beitrag anzeigen
    Wie viel anstrengender empfindet ihr das laufen bei Glätte und Schnee?
    Hallo Lady...,

    das Laufen auf Schnee IST anstrengender. Ich kann jedoch nicht für jeden Fall von Schnee - Neuschnee, Pulverschnee, Schnee 3 cm hoch, Schnee 5 cm hoch, Schnee sulzig, Schneematsch ... und ... und ... und ... - erläutern um wievlel mehr es mich anstrengt. Das ist von den Verhältnissen abhängig und natürlich auch vom Schuhwerk, das ich trage. Je nach Glätte, Tiefe des Schnees, ggfs. anderen Parametern, würde ich meine Spikes tragen und damit einen guten Grip sicherstellen. Über die verfügen natürlich nur wenige. Doch noch einmal: Fakt ist, dass Schnee (wie auch jede andere Form verminderter Griffigkeit) ungemein anstrengt. Nicht nur weil er einem einen gewissen Widerstand entgegensetzt. Nicht zuletzt auch wegen der zusätzlichen Anstrengung, um auf unsicherem Terrain die Kontrolle zu behalten. Wenn man das nicht gewohnt ist, geht es mit meiner gewissen Verkrampfung einher, auch mit einer Änderung des eigenen Laufstils. Zum Beispiel macht man kürzere Schritte, ganz automatisch, weil sie die Rutschgefahr mindern. Das äußert sich nach dem Lauf mit ungewohnten Muskelschmerzen und am Tag danach, je nach Laufdauer/-geschwindigkeit, als veritabler Muskelkater.

    Wenn man unter solchen Verhältnissen einem Trainingsplan folgt, kann es natürlich schwierig werden. Man muss die geforderte Leistung auf die tatsächlichen, Kraft raubenden Verhältnisse umlegen. Beim langen Lauf ist das noch relativ einfach: Du weißt ziemlich genau, wie viel Zeit du unter normalen Umständen für die 32 km gebraucht hättest. Also läufst du in Schnee genau diese Zeitdauer, egal, wie weit du dabei kommst. Der Kraftaufwand ist ungefähr derselbe. Allerdings nur, wenn man die Intensität nicht höher ansetzt als bei sonstigen langen Läufen. Das ist im Schnee nicht immer einfach einzuhalten, weil man versucht ist den üblichen Laufstil, das übliche Tempo zu erreichen. In diesem Fall haben Läufer, die ihr Training mit dem Pulsmesser steuern einen Vorteil: Sie brauchen den Grad der Beanspruchung bei langen Läufen nicht zu schätzen. Sie laufen im Schnee so langsam, wie es ihnen die Herzfrequenz für lange Läufe vorgibt. Läufern, die ihr Training über die Pace steuern, bleibt nichts anderes übrig als den Grad der Beanspruchung zu schätzen.

    Liegt der Schnee höher, vielleicht 10 cm, oder ist auf Wegen möglicherweise von vielen Sparziergängern "knubbelig" getrampelt, so ist kein Kraft schonendes langsames Laufe mehr möglich. Dann strengt auch das niedrigste Tempo so sehr an, dass lange Läufe illusorisch werden.

    Alles Gute

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
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  10. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von U_d_o:

    klnonni (15.12.2018)

  11. #9

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    Ich wollte gestern früh gegen halb 10 los laufen und habe gesehen, dass bei uns alles weiß war und es immer noch geschneit hat.
    Raus bin ich trotzdem, allerdings war mir die Zeit bzw. die Distanz dann völlig egal.

    Anstrengender ist es für mich schon deshalb, weil man mehr darauf achtet nicht auszurutschen und hinzufallen

  12. #10

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    Zitat Zitat von Ladyinpink Beitrag anzeigen
    und am Schluss warens nur 28 km
    Ohne dir konkret auf deine Frage antworten zu können, um wie viel anstrengender es ist bei Schnee zu laufen:

    Ich glaube, du schätzt deine enorme Trainingsleistung am Samstag komplett falsch ein und du könntest das Training auch ganz anders bewerten.
    Man selber ist ja meist kritischer sich selber gegenüber als andere (Außenstehende). Ich würde dein Training als vollen Erfolg verbuchen und ich sage dir auch, warum:

    - 28km unter schwierigen Bedingungen gelaufen
    - 2 Gehpausen: drauf gesch...
    - langsamer als sonst: ja nun, es war ja auch stellenweise glatt. Die erschwerten Bedingungen kann man ja bei der nachträglichen Betrachtung nicht einfach außen vor lassen
    - du hast dich durchgekämpft! mental kannst du stärker aus dem Training rausgehen (aber dafür musst du wie gesagt diene Leistung auch entsprechend selber würdigen)
    - du bist um eine Erfahrung reicher: wenn demnächst solche Bedingungen vorhanden sind, weißt du schon vorher was dich erwartet: du bist dann halt einfach langsamer und es fühlt sich wahrscheinlich dennoch anstrengender an.

    Klopf dir lieber auf die eigenen Schultern, als an dir zu zweifeln! :-)



    Nicht ganz passender Vergleich, aber geht zumindest in die Richtung: ich bin gestern (0 Grad, aber relativ trocken und nicht glatt) 19km gelaufen. Vor ein paar Wochen bin ich bei ähnlichen Bedingungen 18km gelaufen: 15Sek/km schneller. Soll ich jetzt meine gestrige Einheit als schlecht bewerten? Um Gottes Willen natürlich nicht!
    Ab ca. km12 habe ich mir selber eingeredet, dass mich ab jetzt jeder Kilometer in meiner Leistung richtig nach vorne bringt und ich mich dadurch langfristig verbessern werde!
    Sch... drauf, was hätte sein können ;-)

  13. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von RunSim:

    d'Oma joggt (18.12.2018), hardlooper (17.12.2018), IamTheDj (17.12.2018), K.P. (17.12.2018)

  14. #11
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    Zitat Zitat von Obse89 Beitrag anzeigen
    Ich wollte gestern früh gegen halb 10 los laufen und habe gesehen, dass bei uns alles weiß war und es immer noch geschneit hat.
    Raus bin ich trotzdem, allerdings war mir die Zeit bzw. die Distanz dann völlig egal.
    Der Winter ist nun mal nicht die Zeit ehrgeizige Trainingspläne zu verfolgen. Schon gar nicht, wenn das Geläuf die übliche Griffigkeit vermissen lässt. Wer darauf und die niedrigeren Temperaturen keine Rücksicht nimmt geht ein höheres Sturz- und auch orthopädisches Verletzungsrisiko ein. "Hinhaltender Widerstand", Moderates Training zum Formerhalt, das sind die Inhalte des Trainings für die Wintermonate ...

    Gruß Udo
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  15. #12
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von Ladyinpink Beitrag anzeigen
    .

    Wie viel anstrengender empfindet ihr das laufen bei Glätte und Schnee?
    Kommt auf den Schnee an:
    Neuschnee, Altschnee, Pulverschnee, Harsch, Bruchharsch, Pappschnee, Feuchtschnee, Sulzschnee, Schneematsch, Griesel, Firn?
    Dann die Schneehöhe? 1cm, 10 cm, 50 cm, 100 cm?
    Ich gebe immer 100 %, außer beim Blutspenden

  16. #13
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    Zitat Zitat von Santander Beitrag anzeigen
    Kommt auf den Schnee an:
    Neuschnee, Altschnee, Pulverschnee, Harsch, Bruchharsch, Pappschnee, Feuchtschnee, Sulzschnee, Schneematsch, Griesel, Firn?
    Dann die Schneehöhe? 1cm, 10 cm, 50 cm, 100 cm?
    Schneefarbe nicht vergessen... weiß, braun, gelb.
    ________________________________________ _____
    Esst mehr Käsetoast!

  17. #14

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    Bei genauen Trainingsplänen ist es ein bißchen schwierig und verführt vielleicht auch zu Laxheit. Aber am besten versucht man etwa gleiche "Mühe" zu haben. Genauso wie man bei hügeligen Strecken entsprechend aufpassen muss. Neulich hatte jemand in anderem Kontext auf ältere Texte Greifs verlinkt, da stieß ich auf einen, wo er sich gegen Pulsorientierung ausspricht, weil die Pulsuhr halt nicht weiß, dass man 2 km lang Gegenwind hatte usw.
    Wie fast alle Sachen, die anstrengender sind (Cross, Berg etc.) bringt Schnee auch mehr, da etwas andere Muskeln/Apparate stärker belastet werden, aber es ist auch risikoträchtiger.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  18. #15
    Avatar von Ladyinpink
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    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    . Beim langen Lauf ist das noch relativ einfach: Du weißt ziemlich genau, wie viel Zeit du unter normalen Umständen für die 32 km gebraucht hättest. Also läufst du in Schnee genau diese Zeitdauer, egal, wie weit du dabei kommst. Der Kraftaufwand ist ungefähr derselbe. Allerdings nur, wenn man die Intensität nicht höher ansetzt als bei sonstigen langen Läufen.
    Danke Udo!
    So werde ich das in Zukunft halten.

    Zusätzlich werden ich mal so "Schneeketten" von Tschibo ausprobieren. Die Zeitdauer hat am Samstag auch ungefähr zu nem 32er gepasst.

  19. #16
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Schneefarbe nicht vergessen... weiß, braun, gelb.
    Don´t eat the yellow snow!
    Ich gebe immer 100 %, außer beim Blutspenden

  20. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Santander:

    JoelH (20.12.2018)

  21. #17
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Santander Beitrag anzeigen
    Don´t eat the yellow snow!

    Das vollständige Zitat nach Frank Zappa: "Watch out where the huskies go, and don't you eat that yellow snow"
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  22. #18
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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Schneefarbe nicht vergessen... weiß, braun, gelb.
    Vorsicht vor gelbem Schnee! Vor allem: "Never eat yellow snow"
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
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  23. #19

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    Zum Thema ... Ich wollte am Montag ein VO2 Fahrtspiel auf dem Heimweg machen ... Zu meiner Überraschung war es sehr kalt mit Bodenfrost ... Am Tag hatte es kräftig getaut und dann fing die Feuchte an anzufrieren ... Ich lauf so los und denke mir ... Hmm irgendwie etwas rutschig ... versuche aber erstmal mit dem halbwegs normalen Schritt zu laufen ... fühlt sich aber irgendwie komisch an ... Irgendwie mehr angespannt ... bei jedem Schritt rutsche ich beim letzten Teil des Abdrucks leicht ... Dann um die Kurve rum ... auf einmal der Turbo-Boost ... Erster Schritt auf trockener Stelle und gefühlt doppeltes Tempo ... ein Unterschied wie Tag und Nacht ...

    Fazit: Im schnee laufen finde ich ziemlich angenehm so lange er nicht zu tief ist und griffig ist. Dann kannst du bei der Pace locker 10s bis eher 20s aufschlagen. Wenn es aber rutschig wird dann schauts ganz anders aus. Da brauchst du so viel Körperspannung um das Gleichgewicht zu halten. Das macht am Anfang gar nicht so viel zusätzlich bei der Pace aus, aber da geht irgendwann einfach der Sprit zu Ende. Also kein Grund zur Aufregung.

  24. #20
    Avatar von Ladyinpink
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    war diese Woche bei der Blutabnahme und habe den Arzt ersucht auch die Eisenwerte zu nehmen.
    Ergebnis: ferritin ist wiedermal zu niedrig.
    Wahrscheinlich wars letzte Woche ne Kombi von allem. Heute bin ich langsam aber ohne gehpausen 31 km gelaufen. Bei den niedrigen ferritinwerten ist das für mich echt ne super Leistung.
    Bis ich meine Eisenwerte wieder im Griff habe werde ich versuchen die langen sogut es geht durchziehen, mir aber erstmal keinen Druck mehr machen.
    Da ich mit Eisenmangel Mittler schon einige Erfahrung habe freu ich mich auf den Leistungssprung sobald mein ferritin wieder steigt.

  25. #21
    Avatar von U_d_o
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    Standard

    Zitat Zitat von Ladyinpink Beitrag anzeigen
    Da ich mit Eisenmangel Mittler schon einige Erfahrung habe freu ich mich auf den Leistungssprung sobald mein ferritin wieder steigt.
    Hallo Ladyinpink,

    im Sinne aller mitlesenden Eisenwertmangelleidenden, auch zum etwaigen Vorteil einer mir ziemlich nahestehenden, gelegentlich auch "schwach magnetischen Dame"m frage ich mal nach: Welche Maßnahmen bringen deinen Ferritinwert wieder auf einen höheren Level. Substituion mit XYZ, Ernährungsumstellung auf bzw. mit was, beides?

    Danke für die Antwort

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  26. #22
    Avatar von Ladyinpink
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    Ich vertrage Eisentabletten zum Glück sehr gut. Ich nehme eigentlich durchgehend ein rezeptfreies Präparat, welches mit Vitamin c und b kombiniert ist. Wenn ich wiedermal nachlässig bin bzw die Umfänge erhöhe geht der ferritin Wert gleichmal runter. Erstes Anzeichen ist bei mir meist Haarausfall und erhöhte Schlafbedürfnis. Leider hab ich das dieses Mal auf das viele Training geschoben.

    Um was rezeptpflichtiges zu bekommen muss ich zum Facharzt (der hätte gerne nen ferritin wert >50), da mein Hausarzt ferritinwerte von 12 noch okay findet (ich bekomme erste Symptome ab werten unter 15).

    Da die ständige arztrennerei nix für mich ist, dosiere ich bis zum nächsten Facharztbesuch das rezeptfreie Präparat entsprechend höher. Der Facharzt verschreibt mir immer wieder mal ein namhaftes und sicher bekanntes Präparat.

    Mit Kräuterblut von der Drogerie habe ich auch recht gute Erfahrungen gemacht.

    Ernährung finde ich sehr schwierig, da es auch so viele Lebensmittel gibt die die Eisenaufnahme hemmen (Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Kaffee,..)
    Habe mir heute aber wieder Quinoa, Amaranth und Hirse besorgt. Haferflocken kommen ohnehin fast täglich auf den Tisch. Rotes Fleisch und innereien sind nicht so meins, auch wenn ich kein Vegetarier bin.

  27. #23
    Avatar von K.P.
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    Für die Eisenversorgung kann man sich auch eine gusseiserne Pfanne besorgen und darin z. B. sein Gemüse dünsten. Ich habe einen Luckyironfish, den ich dreimal pro Woche in Wasser kurz aufkoche, ein paar Minuten ziehen lasse und dann das Wasser abgekühlt mit frisch gepresster Zitrone trinke.

  28. #24
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von K.P. Beitrag anzeigen
    Für die Eisenversorgung kann man sich auch eine gusseiserne Pfanne besorgen und darin z. B. sein Gemüse dünsten. Ich habe einen Luckyironfish, den ich dreimal pro Woche in Wasser kurz aufkoche, ein paar Minuten ziehen lasse und dann das Wasser abgekühlt mit frisch gepresster Zitrone trinke.
    Inner Alupfanne funktioniert das also nicht?

    Gruss Tommi

  29. #25
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Inner Alupfanne funktioniert das also nicht?
    Doch Tommi, aber nur wenn dein Alu-Wert niedrig ist
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
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