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  1. #26
    Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von redflag1982 Beitrag anzeigen
    Aber ein deutlicher Rückgang innerhalb kürzester Zeit. Der Trend ging bisher immer in eine Richtung...

    Januar 43
    Februar 46
    März 45
    April 45
    Mai 47
    Juni 46
    Juli 49
    August 49
    September 51
    Oktober 51
    November 48
    Dezember 47
    Ich würde es anders sehen: Im September/Oktober hattest Du gemäß diesem Wert eine Höchstform. Diese kann man aber nicht ewig konservieren, ginge es die ganze Zeit nur bergauf, würde das nur zeigen, dass die Statistik nicht stimmt. Du hattst inkl. Aufbau 10 Monate "Saision", danach fordert der Körper etwas Erholung und genau das siehst Du an den Werten. Wenn du es richtig anpackst, hat die nächste Saison eine ähnliche Kurve, nur durchgehend einen Tick höher als im Vorjahr...

    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:37:53 (10/18)
    Ultra:
    67,158km in 7:14:17h (12/18)
    2019: 28.4. HH-Marathon, 22./23.6. 24h Delmenhorst, 29.9. Berlin-Marahon


  2. #27

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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Ich würde es anders sehen: Im September/Oktober hattest Du gemäß diesem Wert eine Höchstform. Diese kann man aber nicht ewig konservieren, ginge es die ganze Zeit nur bergauf, würde das nur zeigen, dass die Statistik nicht stimmt. Du hattst inkl. Aufbau 10 Monate "Saision", danach fordert der Körper etwas Erholung und genau das siehst Du an den Werten. Wenn du es richtig anpackst, hat die nächste Saison eine ähnliche Kurve, nur durchgehend einen Tick höher als im Vorjahr...
    +1

    Jetzt eine Saisonpause von 2-3 Wochen, was nicht heißt, dass nicht gelaufen werden soll. Aber Umfang runter und Tempo raus. Dann langsam wieder aufbauen und die Form kommt rechtzeitig zum Marathon wieder.

  3. #28

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    Zitat Zitat von Ladyinpink Beitrag anzeigen
    Kälte Luft kann sein. Ich kann mich an ne Bergkameradin erinnern die angeblich kälteastma hatte. Ich habe mich noch nie genauer damit befasst, weil die Geschwindigkeit beim Bergsteigen nie ein Thema war. Noch dazu kommen am Berg ja noch ganz viele andere Faktoren dazu (Höhe, Schneeverhältnisse,...).

    Ich bin zwar nur bei 2600 Jahreskilometer hatte jedoch heuer auch 2 Phasen wo irgendwie nix mehr ging. Komplette Pause hat das ganze eher schlimmer gemacht. Eventuell wirklich mal km runter und nur nach Lust und Laune laufen bzw alternatvtraining. Neue Trainingspartner oder Laufgruppen suchen, neue strecken ausprobieren....

    Wird das dein erster Marathon 2019? Auf welche zielzeit trainierst du?

    Ist eigentlich nur dein puls höher oder auch dein subjektives Anstrengungsempfinden?
    Danke für deine Tipps!

    Ja, ich glaube das ist vielleicht tatsächlich das beste das Training bis zum Jahresende zu reduzieren.

    Das wäre mein 4. Marathon. Bei "normalen" Straßenlauf würde ich vielleicht erstmals eine Zeit von unter 4h anvisieren. Da die Ausstrecke etwas hügelig ist, die Oberfläche schroff und steinig ist und mit starken kaltem Wind zu rechnen ist, hoffe ich auf eine Zeit von unter 5h.

    Sowohl mein Puls ist höher, als auch mein subjektives, negatives Trainingsempfinden. Letzten Sonntag stand eigentlich einen langer Dauerlauf an. Normalerweise ist mein Puls mit ca. 150 immer etwas erhöht, aber fühtle mich dabei meist ok. Der Puls war die letzten Wochen erhöht. Diesen Sonntag lag er aber durchgängig über 165, bis sogar manchmal über 170. Mit "Ach und Krach" hätte ich die 30 km vielleicht geschafft, habe den Lauf aber nach 17-18 km angebrochen.

  4. #29

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    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    +1

    Jetzt eine Saisonpause von 2-3 Wochen, was nicht heißt, dass nicht gelaufen werden soll. Aber Umfang runter und Tempo raus. Dann langsam wieder aufbauen und die Form kommt rechtzeitig zum Marathon wieder.
    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Ich würde es anders sehen: Im September/Oktober hattest Du gemäß diesem Wert eine Höchstform. Diese kann man aber nicht ewig konservieren, ginge es die ganze Zeit nur bergauf, würde das nur zeigen, dass die Statistik nicht stimmt. Du hattst inkl. Aufbau 10 Monate "Saision", danach fordert der Körper etwas Erholung und genau das siehst Du an den Werten. Wenn du es richtig anpackst, hat die nächste Saison eine ähnliche Kurve, nur durchgehend einen Tick höher als im Vorjahr...
    Danke, das stimmt mich zuversichtlich!

  5. #30
    Avatar von Ladyinpink
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    Zitat Zitat von redflag1982 Beitrag anzeigen
    Danke für deine Tipps!

    Ja, ich glaube das ist vielleicht tatsächlich das beste das Training bis zum Jahresende zu reduzieren.

    Das wäre mein 4. Marathon. Bei "normalen" Straßenlauf würde ich vielleicht erstmals eine Zeit von unter 4h anvisieren. Da die Ausstrecke etwas hügelig ist, die Oberfläche schroff und steinig ist und mit starken kaltem Wind zu rechnen ist, hoffe ich auf eine Zeit von unter 5h.

    Sowohl mein Puls ist höher, als auch mein subjektives, negatives Trainingsempfinden. Letzten Sonntag stand eigentlich einen langer Dauerlauf an. Normalerweise ist mein Puls mit ca. 150 immer etwas erhöht, aber fühtle mich dabei meist ok. Der Puls war die letzten Wochen erhöht. Diesen Sonntag lag er aber durchgängig über 165, bis sogar manchmal über 170. Mit "Ach und Krach" hätte ich die 30 km vielleicht geschafft, habe den Lauf aber nach 17-18 km angebrochen.
    Also bei deinem Trainingspensum glaube ich zumindest nicht, dass das ein Problem wird.

    Noch eins zum Puls: Ich habe mich ne zeitlang auch durch meine hohen Pulswerte irritieren lassen. Und wenn ich ehrlich bin, würde mein subjektives Anstrengungsempfinden schon ein bisschen durch die Werte beeinflusst. Bei ner laktatanalyse kam dann raus, dass ich ne top Grundlage habe und Verbesserungen erstmal nur dich mehr tempo im Training möglich sind. Da die Pulswerte beim laktattest um einiges niedriger waren als im Training stellte sich dann noch heraus, das mein pulsgurt defekt war.
    Die softgurte sind da angeblich anfällig.

  6. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Ladyinpink:

    redflag1982 (17.12.2018)

  7. #31
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von redflag1982 Beitrag anzeigen
    Immerhin geht es um einen Marathon diesen März und ein Etappenziele sind für mich wichtig am laufen dranzubleiben. Eigentlich wollte ich zunächst 2018 km im Jahr 2018 laufen, aber ich war einem Flow und habe das Ziel immer weiter nach oben korrigiert (2018 Meilen, 3.650 km und schließlich 4.000 km). Dass das reine, stumpfe Ablaufen von Kilometern keinen Trainingseffekt hat, war mir klar, daher habe ich versucht den Trainingsplan sehr mannigfaltig zu gestalten (Bergläufe, Intervalle, Erholungsläufe usw).
    Joo, für den im März hätte ich dann vielleicht im November final angefangen zu trainieren. November 2018(!!) nicht 2016. Von daher, du bist einfahc nur gelaufen was ging und hast nochmal grandios gesteigert zum Ende von 2018. Warum? Weil du 4000km erreichen wolltest. Das hatte doch mit Marathonvorbereitung gar nichts mehr zu tun. Ergo, dein Ziel hast du erreicht und offensichtlich dabei deinen Körper in ein Loch trainiert. Und das völlig ohne Not. Dennoch wirst du den Marathon locker runter reißen. Vielleicht nicht in einer Spitzenzeit, aber locker, da dein Körper die Distanzen und das Volumen drauf haben. Und wie gesagt, ich habe bei vo2Max-Werten eine Streuung von +-15 in der Woche, je nachdem was ich gerade mache, es sind halt einfach nur Zahlen. Dennoch, an deiner Stelle würde ich mal wirklich 3 Wochen komplett runter fahren und gar nichts machen. Das sieht mir in der Tat nach Übertraining aus.

  8. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    anna_r (18.12.2018), redflag1982 (18.12.2018)

  9. #32
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von redflag1982 Beitrag anzeigen
    Um ehrlich zu sein, arbeite ich das erste Mal nach keinem Trainingsplan. Wenn ich den Marathon im Herbst bei "normaler" Strecke und Witterung absolvieren könnte, würde ich probieren eine Zeit knapp unter 4h anzupeilen. Nach jedem Trainingsplan müsste ich dadurch mein Trainingsvolumen drastisch reduzieren. In der Vergangenheit bin ich bei den Marathons jedes Mal eingebrochen, auch wenn ich mich an den Trainingsplan gehalten habe (ich muss aber zugeben, dass das Verschulden auch bei mir zu suchen und nicht beim Trainingsplan selber).

    Ich versuche den Trainingsplan, wie oben beschrieben, möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Bergläufe versuche ich neben einem langen Dauerlauf pro Woche genau so unterzubringen, wie ein Tempolauf. 2-3 Wochen vorher würde ich das Training reduzieren (Tapering) ( da bleibt mir eh nichts anderes übrig, weil ich 4-5 Tage vor dem Start auf einem Schiff bin).
    Hallo reflag,

    einen Trainingsplan hast du also. Dabei spielt es ja erst einmal keine Rolle, ob man sich den selbst zurechtzimmert oder einen fremden verfolgt. Du planst jedenfalls dein Training. Wenn ein (fremder) Trainingsplan nicht zum anvisierten Zeitziel führt, dann kann das mehrere Gründe haben. Zunächst einmal passt nicht jedes Trainingskonzept zu jedem Läufer. Wenn man Pläne für andere schreibt, kann man sie nicht allumfassend auslegen. Weder qualitativ (also welche Einheiten in welchem Tempo und wie lange, bzw. welche Methode) noch quantitativ (manche Leute müssen mehr trainieren, andere weniger). Schreibt man einen Trainingsplan muss man sich den Läufer, für den man ihn verfasst, vorstellen. Mr. oder Mrs. X setzt man mit durchschnittlichen Ausdauerfähigkeiten an. Weder darf man von der geringsten Begabung ausgehen, noch vom Ausdauer-Überflieger. Ersteres hätte zur Folge, dass man die meisten Läufer mit viel zu viel Training quält. Und das ist relevant, weil man zugleich bedenken muss, dass viele sich ehrgeizige Ziele setzen, die sie vielleicht gerade so meistern. Mute ich diesen Leuten mehr Belastung zu, als durchschnittlich erforderlich, dann erhöhe ich ihr Verletzungsrisiko.

    Normalerweise enthält ein Plan dennoch genug Luft/Puffer, um das Zeitziel zu realisieren. Das muss auch so sein, weil die Version, die auf dem "Papier" steht, wohl eher selten wie vorgegeben umgesetzt werden kann. Mal hat der Läufer keine Zeit oder ist sonstwie verhindert, muss Einheiten umstellen, dann und wann auch mal eine ausfallen lassen. Das geht zu Lasten der Erfolgschancen. Wenn dann kein "Puffer" im Plan wäre, wäre das Ziel nicht mehr zu realsieren.

    Ein anderer Grund, warum jemand das Ziel trotz "Planerfüllung" nicht erreicht, kann sich aus Missverstehen ergeben. Wenn jemand die Einheiten nicht so umsetzt, wie der Schreiber sich das vorstellt. Häufig ist es so, dass man zwar einen Plan hat, aber keine Erklärung, wie dieses oder jenes zu verstehen ist. Und Fragen tauchen eigentlich im Trainingsprozess immer auf.

    Und natürlich spielen Tagesform und Verhältnisse am Lauftag gleichfalls eine wichtige, manchmal entscheidene Rolle.

    Was man jedoch nicht übersehen sollte: Viele betrachten Trainingspläne ausschließlich unter dem Gesichtspunkt "Pflicht zur Ableistung bestimmter Laufeinheiten". Fühlen sich gegängelt, in ein Korsett gezwängt. Das ist - objektiv besehen - natürlich nicht gänzlich falsch. Wichtiger ist jedoch etwas anderes: Mit dem vorliegenden Plan hat sich einer schon all die Gedanken gemacht, die ich mir machen muss, wenn ich mein Training selbst erarbeite. Vor allem hat der eine Lösung für den schwierigen Spagat zwischen der Notwendigkeit sich ausreichend zwischen Läufen erholen zu müssen und der notwendigen Trainingsbelastung gefunden. Das ist nämlich der entscheidende Punkt. Es gilt nicht der Grundsatz "viel hilft viel, mehr hiflt noch mehr", sondern "genauso so viel, wie zur Erreichung des Zieles erfordlich ist". Der Plan verhindert so gesehen, dass ich mehr tue als ich muss und - wichtigster Punkt - mir möglicherweise Beschwerden einträgt, mich zumindest überfordert. Und damit wäre ich wieder bei deinem ersten Posting, wo von Effekten die Rede ist, die durchaus auch an eine zeitweise Überlastung denken lassen.

    Alles Gute

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  10. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von U_d_o:

    anna_r (18.12.2018), redflag1982 (18.12.2018)

  11. #33

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    Nochmals vielen, lieben herzlichen Dank für eure Kritik und Anregungen! :-)

    @ladyinpink: Das war ein guter Hinweise mit dem vielleicht defekten Brustgurt. An sich hat die Fenix 5X ja schonen einen integrierten Pulsmesser. Bei starken Pulswechseln, wie bei Intervall-Training war die Messung aber etwas zeitverzögert, sodass ich auf einen Brustgurt auswich und ihn auch für normale Läufe seitdem nutze. Vor ca. 4 Wochen habe ich die Batterie getauscht. Vor zwei Wochen kamen komischerweise Meldungen, dass die Batterie schwach sei. Das würde für deine Vermutung sprechen. Heute bin ich 9 km langsam ohne Brustgurt getrabt, aber auch da war der Puls sehr hoch. Dieses Mal keine Ausreißer in den 170er Bereich, aber mit knapp über 160 noch sehr hoch, teilweise sogar mal unter 160. Ich habe mich aber etwas besser gefühlt wie bei den letzten zwei Läufen.

    @JoelH: Ja ich gebe zu, das Trainingspensum war vielleicht zu heftig. Ich habe mir zu Beginn des Jahres das Ziel gesetzt, wie beim Vorjahr viele Monate mit 300 km abzuschließen. Zunächst hing ich wegen widrigen Wetterbedingungen und einer Erkältung, die ich in Ruhe auskuriert habe (2 Wochen Pause) etwas hinterher. Aber im Laufe des Jahres geriet ich immer mehr in einen Flow, habe immer neue, höhere Ziele gesetzt, ohne das Gefühl zu haben, ich laufe jetzt im Grenzbereich. Klar, an manchen Tagen noch 20 km nach Feierabend an 2 Tagen in der Woche zu laufen, war auch nicht immer angenehm, aber ich hatte nie das Gefühl am Limit zu sein. Die Entwicklung der VO2Max und der Ruhe-HF sprachen jetzt auch nicht dagegen. Aber ich vermute langsam auch, dass der Körper irgendwann einen Riegel vorschiebt und das Pensum zu hoch war. Komplett auf das Training möchte ich nicht verzichten. Heute bin ich 9 km locker getrabt, Samstag mache ich nochmal das gleiche und am Sonntag vielleicht mal einen längeren langsamen Lauf. Mehr als 50 k mache ich nächste Woche sicher auch nicht.

    @ Udo: Die Trainingspläne waren für mich als Laie als Leitfaden sehr wichtig. Es mag, wie du schon sagst ein Korsett zu sein, aber auch Ansporn das Training auch tatsächlich zu absolvieren. Vielleicht habe ich mich auch aufgrund der dann trotzdem nicht erreichten Ziele im Wettkampf davon verabschiedet. Ich bin nur Amateur-Läufer und weiß, dass ich trotz gezielteren Trainings nie einen Marathon unter 3h laufen werde. Für mich reicht es aus, nach Gefühl zu laufen. Ich habe dieses Jahr ziemlich viel gelernt, z. B. was ich vor Läufen besser nicht esse, dass mir Taperig vor schnellen Läufen tatsächlich gut tut und wie wichtig die oft vernachlässigte Rumpf-Stabi ist. Es gab aber auch viele Läufe, wo man trotz intensivem Tempo-Training einen Tag vorher den langen, langsamer Dauerlauf besser bewältigte oder sich bei einem schnellen, langen Dauerlauf richtig gequält hat, obwohl man das Training zuvor drastisch reduzierte. Sowas ist dann die wohl nicht zu vernachlässigtere Tagesform ;-) Wie oben beschrieben, werde ich mich den Rest des Jahres etwas mit dem Training zurückhalten und ab Januar wieder angreifen, aber, wie im Thread vorgeschlagen, alle 3 Wochen das Training mal zurückfahren. 6-7 Läufe pro Woche werde ich nicht mehr machen, aber 4-5 schon, im gleichen Mix aus langsamen Läufen, Intervall-Training und Bergläufen. Mit 400 Monats-Kilometern im Januar und Februar bin ich denke ich auf der sicheren Seite. Die letzten zwei bis drei Wochen werde ich mich denke ich an einen Trainingsplan aus der Literatur ausrichten.

  12. #34

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    ... ein kleiner Zwischenstand!

    Ich habe das Training nun extrem runtergefahren. Letzte Woche bin ich an drei Tagen nur ca. 40 km gejoggt.

    Der Puls ist zwar immer noch sehr hoch, aber bei langsamen joggen liegt er jetzt nicht mehr bei 165-175.

    Zwar ist der VO2-Max Wert weiter runtergegangen, aber ich fühle mich nicht mehr ganz so ausgepowert und habe das Gefühl als wieder Ü20/30-Läufe zu absolvieren.

    Heute habe ich mich erstmals seit längerer Zeit wieder an ein Intervall-Training gewagt. Vorher war daran nicht zu denken. Was komisch war, dass ich da auf einen Puls von 194 kam und das in einer persönlichen Bestleistung auf 1 km. Bisher hatte ich immer eine max HF von 190 angenommen, weil ich in den ca. 1,5 Jahren, wo ich mein Training mit Brustgurt aufzeichne, nie drüber kam, egal wie groß die Anstrengung auch war.

    Das die max HF jetzt nach oben steigt würde ja neben dem Über-Training zuvor auch dafür sprechen, dass sich der VO2-Max-Wert nach unten bewegt hat?! Naja egal. Ich habe das Gefühl, dass es mit der Kondition langsam wieder aufwärts geht. Diese Woche lasse ich es noch einmal langsam angehe und ab Januar geht's los.

    Frohe Feiertage euch allen :-)

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