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  1. #1
    Avatar von Fiambu
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    Standard Zu langsam für den ersten richtigen Wettkampf?

    Hallo zusammen,

    ich laufe seit ca 3/4 Jahr und habe auch große Freude daran. Nun bin ich aber nicht die schnellste Läuferin, mir liegt das lange (bisher bis 22 km) und langsame Laufen mehr.

    Zu Ostern möchte ich gerne meinen ersten HM laufen (Ziel ist erhobenen Hauptes anzukommen) und trainiere auch dafür mit einem Trainingsplan von Laufcampus.

    Ich habe mich schon im Oktober für den Silvesterlauf von Werl nach Soest (15 km) angemeldet, um auch meinen Trainingsstand zu ermitteln, aber vor allem auch, um mich selber mal ein wenig zu reizen und herauszufordern. Nun sind es ja nur noch wenige Tage... Für mich wäre es ein realistisches Ziel, die 15 km mit einer 7:30er Pace zu laufen. Da müsste ich mich schon gut anstrengen, bisher bin ich so 7:40 über die Distanz gelaufen, aber ich denke unter Wettkampfbedingungen müsste das machbar sein +/- ein wenig Differenz.
    Nun weiß ich, dass das nicht sehr schnell ist (für mich schon) und ich frage mich, ob ich mich mit diesem Tempo überhaupt an diesen Lauf wagen soll? Was mir durch den Kopf geht: Der Besenwagen fährt direkt hinter mir her, im Ziel warten alle nur darauf, dass auch endlich die letzte Läuferin (ich also) endlich ankommt, damit alles abgebaut werden kann.
    Sollte ich vielleicht doch nicht an diesem Lauf teilnehmen, weil ich noch viel zu langsam bin?? Natürlich stelle ich mich ganz hinten an den Start, das ist ja klar. Aber ich habe keine Erfahrung in den Läufen und kann gar nicht einschätzen, ob man sich mit so einer Pace überhaupt bei so einem Lauf an die Startlinie stellen sollte?

    Wie seht ihr das? Wie sind eure Erfahrungen?

    Laufen würde ich da schon gerne, weil es für mich persönlich eine Herausforderung ist. Aber eine Schmach soll es ja auch nicht werden, dass kann ja auch demotivieren....

    Viele Grüße

  2. #2

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    Also letztes Jahr waren 10 oder mehr über 2 h bei diesem Lauf unterwegs. Mit 1:55 wirst Du also wahrscheinlich nicht letzte. Ob es sinnvoll ist, musst Du selbst entscheiden. Ich würde als Zwischenziele 5km unter 30 und 10km unter 60 min anstreben, bevor man einen HM läuft.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  3. #3
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Hallo Fiambu,
    Zitat Zitat von Fiambu Beitrag anzeigen
    Für mich wäre es ein realistisches Ziel, die 15 km mit einer 7:30er Pace zu laufen. Da müsste ich mich schon gut anstrengen, bisher bin ich so 7:40 über die Distanz gelaufen, aber ich denke unter Wettkampfbedingungen müsste das machbar sein +/- ein wenig Differenz.
    Nun weiß ich, dass das nicht sehr schnell ist (für mich schon) und ich frage mich, ob ich mich mit diesem Tempo überhaupt an diesen Lauf wagen soll? Was mir durch den Kopf geht: Der Besenwagen fährt direkt hinter mir her, im Ziel warten alle nur darauf, dass auch endlich die letzte Läuferin (ich also) endlich ankommt, damit alles abgebaut werden kann.
    Hast du Spaß daran, dich selbst verrückt zu machen ? Dann nur weiter so.

    Schau doch mal in die Ergebnisliste des 2017er Laufs. Da findest du, dass du mit den von dir veranschlagten 7:30/km (=1:49:30 auf 15 km)
    • in der Tat ziemlich weit hinten landest (Platz 968 von 1011 Frauen),
    • aber noch lange nicht Letzte wirst - 11 Frauen waren sogar über 2 Std. unterwegs.

    Zielschluss ist 3 Stunden nach dem Start - wieso also könnte da der Besenwagen "direkt hinter dir" fahren ? Er kommt 70 min. nach dir ins Ziel.

    Zitat Zitat von Fiambu Beitrag anzeigen
    Aber ich habe keine Erfahrung in den Läufen und kann gar nicht einschätzen, ob man sich mit so einer Pace überhaupt bei so einem Lauf an die Startlinie stellen sollte?
    Wer soll das für dich entscheiden und vor allem nach welchen Kriterien ? Es gibt sicher Leute, für die es eine Schmach bedeutet, in der Gesamtwertung nur Dritter zu werden und unter den letzten 11 Läuferinnen, die über 2:00h gebraucht haben, wird der überwiegende Anteil hinterher stolz wie Bolle gewesen sein, dass sie es geschafft und den inneren Schweinehund besiegt haben. Ebenso breit gefächert sind die Foristen hier, die dir zu- oder abraten könnten. Also such dir was aus - ich kann und will dir die Entscheidung nicht abnehmen. In unserer Leistungsklasse läuft man gegen sich selbst und seine selbst gesteckten Ziele - und dafür wird auch der Letzte noch von den Zuschauern begeistert angefeuert.

    Nur eines noch zum Nachdenken: Wenn du sogar davon träumst, ein paar Monate danach einen HM zu laufen, dann sind die 15k eine ideale Möglichkeit zu testen, wo du stehst - viel besser als die üblichen 10k Vorbereitungsläufe. Wenn du jetzt vor den 15k kneifen willst, vergiss den HM lieber auch gleich. Der Unterschied zwischen 15k und 21k ist um einiges härter als die bloße rechnerische Differenz vermuten lässt.


    P.S.: Der Bergsteiger war schneller als ich, aber ich kann gut damit leben, mal nur 2. zu sein …

  4. #4
    Avatar von Fiambu
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    Also letztes Jahr waren 10 oder mehr über 2 h bei diesem Lauf unterwegs. Mit 1:55 wirst Du also wahrscheinlich nicht letzte.
    Hallo Mountaineer: Ja, das hatte ich zwar auch gesehen, in der aktuellen Ausschreibung steht aber auch, dass dieses Jahr nach 2 h die Straßensperrung aufgehoben wird... das hat bei mir die Zweifel ausgelöst. Ich brauche nur etwas einbrechen, dann wird es ja schon knapp. Natürlich wird die Straßensperrung nur bis km 13 ca aufgehoben, weil das alles Bundesstraße ist, aber unsicher hat es mich schon gemacht. ;-)

    Nur eines noch zum Nachdenken: Wenn du sogar davon träumst, ein paar Monate danach einen HM zu laufen, dann sind die 15k eine ideale Möglichkeit zu testen, wo du stehst - viel besser als die üblichen 10k Vorbereitungsläufe. Wenn du jetzt vor den 15k kneifen willst, vergiss den HM lieber auch gleich. Der Unterschied zwischen 15k und 21k ist um einiges härter als die bloße rechnerische Differenz vermuten lässt.
    Hallo RunningPotatoe: genau das war auch meine Ambition, mich für den Lauf anzumelden. :-) Nur so kann ich ja wissen, wo ich stehe. Danke für die Rückmeldung, das bestärkt mich wieder in meinem ursprünglichen Gedanken zu diesem Lauf.

  5. #5
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Das ist ein Wettkampf, da wirst du schneller sein als gedacht. Sowas pusht immer noch etwas extra. Wenn du nicht antritts dann kannst du es nicht schaffen, ansonsten steht dir nix im Wege. Also keine Panik, einfach machen!

  6. #6
    Avatar von Fiambu
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    Danke JoelH, das motiviert mich und nimmt mir die Zweifel.

    Ihr habt Recht: einfach machen... (sagt sich so leicht und den Kopf ausschalten...) Da ich bisher erst einen 10 km Wettkampf gelaufen bin, habe ich so gut wie keine Erfahrung darin und kann nicht gut einschätzen, wie ich wirklich unterwegs sein werde.
    Also bleibt es dabei: ich laufe "einfach" mit. :-)
    Vielen Dank für eure Antworten.

  7. #7
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    13km in 2h ist eine 9:14er Pace. Die schaffst Du überschlägig auch, wenn Du 4km läufst und ab da gehst.

    Für die Angst vorm Besenwagen gibt es überhaupt keinen Grund.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
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  8. #8
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Keine Angst, das ist ein Silvesterlauf. Ein Teil der Kollegen läuft mit blinkenden Teufelshörnern und/oder einer roten Narrenpappnase .
    Letztes Jahr, in Berlin, auf dem Drachenberg, sind einige Sportkameraden, Sportkameradinnen, stehen geblieben und haben mit einem "Stößchen" Schampus mit Freunden oder wem auch immer, das Laufjahr ausklingen lassen, um dann entspannt in Richtung Ziel zu laufen.

    Und watt bei "Preußens" möglich ist, werdet Ihr am Rhein doch sicher auch hinkriegen .

    Viel Spaß .

    Knippi

  9. #9
    Avatar von Fiambu
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    Hallo ruca, Hallo Knippi,

    ok, eure Antworten lassen mich ein wenig entspannen. :-)
    Allerdings gehe ich davon aus, wer eine 5er Pace locker laufen kann, kann auch ein Glas zwischendurch trinken und im Kostüm laufen. So habe ich mir das immer erklärt.... :-D
    Wenn ich da einen Sekt zwischendurch trinke läuft das bei mir nach dem Motto: "Wer torkelt, hat mehr vom Weg"... :-D das werden dann locker 16 km.
    Aber Spaß beiseite. Ich mache das jetzt einfach und werde dann mal hier berichten, wie es gelaufen ist und wir für mich die Erfahrung war.
    VG

  10. #10
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Fiambu Beitrag anzeigen
    Ich mache das jetzt einfach und werde dann mal hier berichten, wie es gelaufen ist und wir für mich die Erfahrung war.
    Genau sowas wollen wir hier hören und dann den begeisterten Bericht lesen. Lauf einfach so, dass es Spaß macht. Dann wird das schon.

    Ich drücke dir die Daumen.

  11. #11
    Avatar von Fiambu
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    Hallo Zusammen,

    so, es ist vollbracht! Dank eurer Hilfe, habe ich mir nicht mehr so viele Gedanken gemacht und bin locker an die Sache heran gegangen.
    Ich bin im Schnitt 7:35 Pace gelaufen, die letzten 3 km waren schon anstrengend, aber den Besenwagen habe ich nicht sehen können, wenn ich zurück geschaut habe :-D

    Es war eine ganz tolle Stimmung dort und es hat mir viel Spaß gemacht. Obwohl ich es ja langsam angehen wollte und mich nur am Puls orientieren wollte um durchzuhalten, war ich etwas erschrocken, dass mein erster km dann 6:45 war. Die ersten 5 km bin ich unter 7:15 gelaufen, obwohl ich nicht den Eindruck hatte, so schnell zu sein.... meine Uhr gibt nach 1 km immer die durchschnittliche Pace an.
    Dafür habe ich dann am Schluss etwas einbüßen müssen leider. Aber die Stimmung steckt einfach an.

    Auf jeden Fall habe ich über 10 km eine neue PB mit 1:14 (im Mai waren das noch 1:21!)
    Und gelernt habe ich auch, dass ich mir eine realistische Pace vorgenommen habe und damit ganz gut in meiner eigenen Einschätzung liege. Das hilft mir auf jeden Fall für das weitere Training.

    Was für mich schwierig war: es gab nur 2 Versorgungsstationen. Ich habe da auch immer 1 Becher getrunken. Aber es war offensichtlich zu wenig. Im Ziel habe ich dann mit extremen Schwindel zu tun gehabt und mein Darm rebellierte. Ich habe 2 h vor dem Lauf noch Haferflocken mit Datteln eine ordentliche Portion gegessen und 30 min vor dem Lauf noch eine Banane. Sonst laufe ich die Distanz ohne großartig essen während des Laufens zu mir zu nehmen, aber ich trinke dann auf jeden Fall mehr. Im Ziel konnte ich nicht stehen, sonst wäre es mir schwarz vor den Augen geworden. Mein Mann hat mir dann eine Cola geholt und nach ca 10 min wurde es dann besser und ich konnte wieder gehen. Aber mit dem Gefühl, dass mein Darm dringend ein Klo braucht. Das kannte ich von mir so noch gar nicht und hat mich etwas erschreckt.
    Vom Puls bin ich die ganze Zeit im Schnitt bei 174 gelaufen, mein maxHF ist 192. Also war ich da nicht zu hoch. Keine Ahnung, was das war. Leider weiß ich auch nicht, wie ich es das nächste Mal vermeiden kann.

    Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht, hat mich gut gefordert und vielen Dank nochmal für eure motivierenden Worte :-)

    VG und einen guten Start ins neue Jahr !!

  12. #12
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Fiambu Beitrag anzeigen

    ....mein Darm rebellierte. Ich habe 2 h vor dem Lauf noch Haferflocken mit Datteln eine ordentliche Portion gegessennach ca 10 min wurde es dann besser und ich konnte wieder gehen. Aber mit dem Gefühl, dass mein Darm dringend ein Klo braucht. Das kannte ich von mir so noch gar nicht und hat mich etwas erschreckt.
    "Die Ballaststoffe, die in Datteln enthalten sind, sind für die Verdauung sehr gesund und werden nicht selten bei Verstopfung erfolgreich angewendet."

    https://lauftipps.ch/ernaehrung/gesu...enhydratbombe/

    Dazu noch die Haferflocken.....da wurde sehr viel Energie für die Verdauung benötigt. Bei einem Wettkampf wäre sie in den Beinen besser aufgehoben gewesen.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  13. #13
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Hallo Fiambu,

    Glückwunsch, du hast es durchgezogen, deine Erwartungen in etwa erfüllt und vor allem das Flair genossen - mehr braucht man nicht zum Süchtigwerden.

    Viel Spaß im Neuen Jahr und einen guten Rutsch dort hinein.

  14. #14
    Avatar von Fiambu
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    Hallo Bones

    da hast du wohl recht...Man sollte ja auch eigtl nix neues ausprobieren vor einem Wettkampf.
    Aber sonst lauf ich die Distanz nüchtern, dann aber im niedrigeren Pulsbereich... deswegen dachte ich dass Datteln und Haferflocken ganz gut wären, wenn sie mit größerem Abstand zum Lauf gegessen werden.

    Kohlenhydrate braucht man ja in dem Lauf, aber welche wären denn dann besser? Kurzkettige? Also Weizentoast mit Honig oder so?

    VG

  15. #15
    Avatar von Fiambu
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    Hallo Runningpotatoe

    Danke dir! Deine Worte haben auch gut geholfen.

    Jaa, es war ein ganz tolles Erlebnis (meine Beine werden das morgen ganz sicher auch so sehen...) :-D

    Dir auch einen guten Start ins neue Jahr!

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Fiambu:

    RunningPotatoe (31.12.2018)

  17. #16
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Fiambu Beitrag anzeigen
    Kohlenhydrate braucht man ja in dem Lauf, aber welche wären denn dann besser? Kurzkettige? Also Weizentoast mit Honig oder so?
    Solange Du nicht ausgehungert in den Lauf gehst, stehen mehr als genug Kohlehydrate für 15km bereit.

    Einfach keine großartigen Experimente machen.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
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  18. #17
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Ganz ehrlich? In Deinem Leistungsbereich würde ich mir keine Sorgen um die richtige Ernährung machen. Habe ich auch nie gemacht. Natürlich nicht mit vollem Magen an den Start gehen. Aber eben auch rechtzeitig vorher auf ballststoffreiche Nahrungsmittel verzichten.
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  19. #18
    Avatar von 19Markus66
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    Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß und Erfolg beim Laufen.

  20. #19
    Avatar von Fiambu
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    Ok. Da habe ich mir dann wohl auch zu viele Gedanken gemacht mit dem Essen. Also einfach so wie immer. :-)

    Wünsche euch allen einen guten Start ins neue Jahr!

  21. #20
    Avatar von U_d_o
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    Hallo Fiambu,

    Glückwunsch zum erfolgreichen Silvesterlauf

    Was deine Nach-Lauf-Kreislauf-Darm-Befindlicheit anbetrifft, solltest du nicht allzu viel Zeit mit großen Grübeleien der Art "was kann ich nächstes Mal anders machen" verbringen. Erstens wiederholen sich solche Ereignisse selten in derselben Weise. Zweitens kannst du davon ausgehen, dass deine Ernährung zwei Stunden vor dem Lauf - vorsichtig ausgedrückt - suboptimal war. Wer einen anstrengenden Lauf vor sich hat, sollte "ungesund" und nicht vollwertig essen. Also Nahrung zu sich nehmen, die Magen und Darm rasch aufschließen und verwerten können, damit diese Körpersektionen während des Laufes entlastet sind. Konkret bedeutet das zum Beispiel zum Frühstück (wenn der Lauf vormittags stattfindet) weiße Brötchen (kein Vollkorn) mit wenig Butter und Marmelade/Honig. Reichlich trinken und etwa 2 Stunden vor dem Lauf damit aufhören, damit die Blase kurz vorm Start ein letztes Mal geleert werden kann und dann auch leer bleibt. Dergleichen spielt sich ein, wird mit eigener Erfahrung unterlegt, wenn man häufiger an Volksläufen teilnimmt. Irgendwann weiß man, was (gut) geht und was nicht.

    Alles Gute für das bevorstehende Laufjahr

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  22. #21

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    Wer einen anstrengenden Lauf vor sich hat, sollte "ungesund" und nicht vollwertig essen. Also Nahrung zu sich nehmen, die Magen und Darm rasch aufschließen und verwerten können, damit diese Körpersektionen während des Laufes entlastet sind. Konkret bedeutet das zum Beispiel zum Frühstück (wenn der Lauf vormittags stattfindet) weiße Brötchen (kein Vollkorn) mit wenig Butter und Marmelade/Honig.
    Das liest man zwar überall, trifft aber nicht bei jedem wirklich zu. Wenn ich Brötchen frühstücke, dann kann ich stundenlang überhaupt nicht laufen ohne das Gefühl zu haben, es würde mir gleich oben wieder hinauskommen. Als Frühstück drei-vier Stunden vor einem Wettkampf bewährt haben sich dagegen bei mir Haferflocken mit Milch und Joghurt, Banane (und ggf. Apfel). Also genau das, wovon gemeinhin immer abgeraten wird.

    Ebenfalls einen Guten Rutsch und so weiter !

  23. #22
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von kalue Beitrag anzeigen
    Das liest man zwar überall, trifft aber nicht bei jedem wirklich zu.
    Nichts, absolut gar nichts, trifft für jeden im selben Maße zu. Das ist nun einmal so, weil wir Menschen sind. Biomasse und keine Technik, die wäre bis auf die letzte Schraube ausrechenbar. Zudem haben wir im Kopf keine Software aus Nullen und Einsen, sondern ein Gemisch aus (fehlerhaftem) Denken und (trügerischem) Fühlen. Das zu bedenken ist wichtig, wenn man Menschen im Hinblick auf Körperliches eine Empfehlung gibt. Man stellt ihnen das vor, was "im Allgemeinen" oder für die meisten gemäß Lehrbuch am besten passt. Insbesondere dann, wenn der Betreffende nach einem Fehlschlag nach Erklärungen sucht.

    Wenn jetzt hier jeder seine persönlichen Ernährungsgewohnheiten vor Läufen posten würde, also das, womit er/sie die besten Erfahrungen gemacht hat, dann sprengte dieser Thread jeden bisher dagewesenen Rahmen. Selbstverständlich esse ich selbst auch anders vor Läufen, als ich es in meinem Post angepriesen habe. Eben so, wie es mir am besten schmeckt und trotzdem bekömmlich ist. Begonnen habe ich allerdings mit dem Vorgeschlagenen, was gut funktioniert hat, um dann nach und nach meine Gewohnheiten ins Frühstück - um das geht es ja in den meisten Fällen - einzubringen.

    Laufen erlebt jeder von uns anders. Dabei gibt es Bereiche, auf denen die Übereinstimmungen größer sind und solche, wo man Kongruenz nur im Kern herstellen kann. Zu Letzteren gehören vor allem Bekleidung und Ernährung (Essen und Trinken).

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
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    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  24. #23

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    Einfach Kopf freimachen und Spaß am Laufen haben. Das rate ich jedem Einsteiger immer wieder. Meine ersten Halbmarathons habe ich in Zeiten über 2 Stunden gemacht und bin 2 Jahre später auf einem anderen Level und laufe immer noch im ruhigen Puls die Strecken herunter. Alles kommt mit der Zeit.

  25. #24
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Khokho Beitrag anzeigen
    Einfach Kopf freimachen und Spaß am Laufen haben. Das rate ich jedem Einsteiger immer wieder. Meine ersten Halbmarathons habe ich in Zeiten über 2 Stunden gemacht und bin 2 Jahre später auf einem anderen Level und laufe immer noch im ruhigen Puls die Strecken herunter. Alles kommt mit der Zeit.
    Liest du hin und wieder auch mal den Eingangspost? Und manchmal lohnt es sich, das Datum dazu zu beachten

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  26. #25
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard

    Herzlichen Glückwunsch Fiambu zum ersten bestandenen Wettkampf!

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

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