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  1. #1

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    Standard Reparieren oder neu?

    Hallo zusammen,

    ich habe vor gut 2 Jahren einen Kostka hill viva gekauft. Anfangs war ich im Vergleich zum Fahrrad von dem geringen Wartungsaufwand positiv überrascht, inzwischen aber nicht mehr. Mal abgesehen von den billigen Bremsen ist mir jetzt zum dritten Mal während der Fahrt ein Schutzblech gebrochen (zusammen über 70 Euro) und beide Naben sind auch sehr rauh und laut. Eigentlich müsste ich jetzt zwei neue Schutzbleche, zwei neue Laufräder und zwei neue Bremsen kaufen.

    Ist das denn normal, dass diese Teile im Vergleich zum Fahrrad nur relativ kurz halten? Oder wäre es sinnvoll etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und einen neuen Tretroller zu kaufen? Wenn ja, welcher hält länger?

    Meine Fahrleistung kann ich nur ganz grob auf 10-20.000 km schätzen. Reifen und Bremsbeläge musste ich nur einmal wechseln und dass die Naben kürzer halten als zwei Reifen, ist schon bescheiden.

    Danke vorab!

  2. #2
    Tretrollerfahrer
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    Standard

    Beim Tretroller ist leider häufig das billigste vom billigen verbaut. Solange der Rahmen seinen Zweck erfüllt, würde ich eher die Teile tauschen. Denn der nächste Tretroller wird wahrscheinlich auch wieder nur billige Bremsen usw. verbaut haben.
    Ich habe bisher aber noch keine nennenswerten Probleme mit den billigen Teilen gehabt. Allerdings komme ich auch nicht auf deine Fahrleistung.

    Gruß Markus
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  3. #3
    Kickbikerin Avatar von KarinB
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    Standard

    Bei den Naben kann man evtl. die Lager tauschen. Ich würde die Laufräder mal einer Fahrradwerkstatt zeigen. Danach würde ich entscheiden, ob ich einen neuen Roller kaufe.

    Neue Bremsen sind nicht so teuer. Gut sind z.B. die Bremsen von Avid. Ich habe die Avid SD 3 am Fahrrad seit 30Tkm. Die Avid SD 7 habe ich auch an einem anderen Fahrrad, die ist noch besser. Allerdings muß man die Züge und Hüllen ab und zu schon mal wechseln damit alles gut funktioniert.

    Deine Fahrleistung ist sehr hoch und wenn man dann noch bei jedem Wetter fährt, dann geht schon mal was kaputt. Ich finde das nicht so ungewöhnlich wenn wirklich schon 20Tkm gefahren wurden.

  4. #4

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    10-20.000 KM pro Jahr ? Wow, Respekt ! ! ! Bist du auf einer Weltreise ? Und ich war auf meine 3250 Km im Jahr 2018 stolz

  5. #5
    Avatar von jssph
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    Hallo Hugo790,

    die Erfahrung,daß mir nach einem halben Jahr das Hinterradschutzblech von Kostka aus Alu gebrochen ist, musste ich auch schon machen. Ich hatte noch eins und habe dieses montiert. Wenn es wieder bricht, werde ich auf Plastik umstellen.

    Bremsen dürften eigentlich, wenn sie gut eingebaut und eingestellt wurden, nicht kaputt gehen, auch billigere Modelle nicht.

    Naben mit Konenlagern werden meiner Erfahrung nach werksseitig immer mit zu wenig Spiel eingestellt. Ich stelle das bei neuen Laufrädern immer wieder fest. Wenn ich eine neue Nabe/Laufrad bekomme, löse ich als erstes die Konterscheibe und den Konus und stelle das Lagerspiel dann neu ein, und zwar so, daß das Lager ein ganz leicht spürbares Spiel hat. Zuviel Lagerspiel ist nicht gut, aber zu wenig ist garantiert das Ende des Lagers. Also lieber etwas mehr als zu wenig Spiel. Bei hochwertigen Naben wie Campagnolo Record, Shimano Dura Ace oder XT lässt sich das Lagerspiel besser einstellen als bei einfacheren Modellen, da sind einige Versuche notwendig, bis man das das Lager so eingestellt hat, das es nicht zuviel, aber keinesfalls zu wenig hat!
    Sind bei einem Konenlager die Konen im Eimer, kann es schwierig werden, passende Ersatzkonen zu bekommen. Sind die verbauten Lagerschalen kaputt, ist Ende mit der Nabe.

    Einer meiner Roller, der Kostka Tour Pro, hat Industrielager verbaut. Auch da musste ich schon nach ca. 3000km am Hinterrad die Lager tauschen. Wenn man weiß, wie das geht und die Möglichkeiten dazu hat, ist das einfach und erspart einem den Laufradwechsel, wenn das Lager im Eimer ist. Die Industriekugellager sind genormte Bauteile, die man ganz einfach und günstig (z. B. über Amazon) beziehen kann.

    Wer wirklich viel fährt, sollte sich einen Roller mit Scheibenbremsen und Industrielagern gönnen. Felgenbremsen benötigen mehr Wartung und Justierung als Scheibenbremsen und verschleißen neben den Bremsbelägen auch die Felge. Wenn die Felge durchgebremst ist, ist Ende mit dem Laufrad (außer man speicht und zentriert selber neu ein, vorausgesetzt man bekommt eine passende Ersatzfelge). Bei einer Scheibenbremse wechselt man die Beläge und wenn nötig die Scheibe und weiter gehts.
    Generell ist es schwieriger für Roller die passenden Ersatzteile zu bekommen, da sich z. B. die Laufradgrößen und Nabenbreiten von den Fahrradstandards unterscheiden.

    Letzte Anmerkung, dann reicht es für heute: Wenn ich einen neuen Roller/Fahrrad bekomme, nehme ich ihn komplett auseinander, stelle jedes Lagerspiel ein, fette die Bremsbefestigungssockel und den Vorbauschaft, zentriere die Laufräder nach usw. Danach poliere ich ihn noch komplett mit Autopolitur.

    Glaubt mir, das alles lohnt sich total, meine Roller/Fährräder halten ewig. Ich fahre täglich bei Wind und Wetter und putze den Alltagsroller nur einmal im Jahr, dann wird alles überholt und dann hält er wieder 5000km.

    Ich wünsche allen einen guten Start, lasst es rollen!

    Gruß Jens

  6. #6

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    Hallo Hugo790,
    im Wesentlichen kann ich mich meinem Vorredner anschließen.
    Falls du Konuslager in der Nabe hast, reicht vielleicht schon , sie zu reinigen und zu fetten.
    Nachdem ich mein Hinterradschutzblech vorne zuerst mit einem Lochblechstreifen, dann mit einem Blechwinkel und schließlich an der Originalöse befestigt hatte und mir alles der Reihe nach abvibriert ist, habe ich nun die Verbindung zwischen Schutzblech und Trittbrett mit einem 10 cm langen Stück eines alten Fahrradreifens hergestellt. Das sieht zwar bescheiden aus, aber es ist elastisch genug, dass es hält.

  7. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von hebr:

    jssph (03.01.2019)

  8. #7
    Avatar von jssph
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    Standard

    "...habe ich nun die Verbindung zwischen Schutzblech und Trittbrett mit einem 10 cm langen Stück eines alten Fahrradreifens hergestellt. Das sieht zwar bescheiden aus, aber es ist elastisch genug, dass es hält."

    Ideen muss man haben! Gefällt mir.

  9. #8
    Avatar von FunkyBunny
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    Zitat Zitat von hugo790 Beitrag anzeigen
    Meine Fahrleistung kann ich nur ganz grob auf 10-20.000 km schätzen.
    Blonde Gedanken...
    ...bei 10.000 km Jahressumme und angenommen 300 Tagen auf dem Trittbrett
    würden
    durchschnittlich täglich 33 km erforderlich sein
    ...bei 20.000 km Jahressumme und angenommen 300 Tagen auf dem Trittbrett
    würden
    durchschnittlich täglich 66 km erforderlich sein
    Mich erstaunt die große Differenz der geschätzten Werte, der zeitliche Aufwand ist auch nicht ohne....
    Wer weiß wie präzise die groben Schätzungen sind?


    Zitat Zitat von MollePeLa58 Beitrag anzeigen
    10-20.000 KM pro Jahr ? Wow, Respekt ! ! ! Bist du auf einer Weltreise ?
    Und ich war auf meine 3250 Km im Jahr 2018 stolz
    Auf Deine 3250 km in 2018 kannst auch weiterhin stolz sein.
    Als Roller-Yougster in dem ersten kompletten Rollerjahr bin ich mit meinen 1.400 km ganz zufrieden, zumal
    die beiden Roller bevorzugt bei Einkaufs-, Erledigungs- und Sightseeingtouren eingesetzt werden.

  10. #9

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    Erstmal Danke für die Antworten. Ich muss mir mal am Wochenende bei Tageslicht die Lager genauer anschauen. Vielleicht kann man die wirklich zerlegen oder einzeln tauschen. Das wäre natürlich perfekt!

    Wegen der Fahrleistung: Die bezog sich auf "seit dem Kauf", also gut 2 Jahre und hat sich in dieser langen Zeitspanne auch gewandelt. Zur Arbeit hin und zurück waren es relativ genau 4.000 km. Nach ca. einem halben Jahr fing ich an Feierabendrunden mit 60-80 km zu machen, anfangs eine, später bis zu 3 pro Woche. Irgendwann kamen am Wochenende Touren mit bis zu 185 km dazu. Dann die ganzen Wege im Alltag, zum Einkaufen, Fitness-Studio, zu Freunden bzw. meiner Freundin.

  11. #10
    Avatar von Roller-luetti
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    Standard reparieren oder neu

    So langsam verliert sich der Faden...egal
    ich merke das ich alt werde.....4000 km pro Jahr...
    Wenn ich das in Zeit umrechne. Wahnsinn. Anscheinend wird hier im Forum nicht nur geschrieben und geschraubt sondern tatsächlich auch gerollert...klasse
    Sättel sind für´n Arsch

  12. #11
    Avatar von jssph
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    Zitat Zitat von Roller-luetti Beitrag anzeigen
    So langsam verliert sich der Faden...egal
    ich merke das ich alt werde.....4000 km pro Jahr...
    Wenn ich das in Zeit umrechne. Wahnsinn. Anscheinend wird hier im Forum nicht nur geschrieben und geschraubt sondern tatsächlich auch gerollert...klasse

    Ich bin letztesJahr 4310km gerollert, und das zu 90% nur zur Arbeit und zurück. Pro Arbeitstag. an dem ich gerollert bin, sind das 20km.
    Da kommt schnell was zusammen. Klar wäre ich mit dem Auto schneller gewesen, aber so bin ich, wenn ich auf die Arbeit komme absolut wach und nach der Arbeit entspannt und ausgeglichen. Zudem spare einen Haufen Sprit & Autokosten und muß mir um meinen Blutdruck und mein Gewicht keine Sorgen machen.
    Da ich das Rollern so in meinen Alltag integriert habe, rechne ich gar nicht die verbrauchte Zeit, im Gegenteil, ich spare Zeit. Dadurch, daß ich mich unter der Woche regelmässig austobe, kann ich auch mal ein Wochenende ohne Sport verbringen, ab Montag gibt es ja wieder Bewegung.

    Fazit: Den Roller zum täglichen Weg zur Arbeit zu nutzen kann ich nur empfehlen!

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